Mütter- und Schwangerenforum

Tochter zu klein?

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Silver1985
3496 Beiträge
17.01.2023 21:57
Meine Tochter wurde im November 6 und laut Messung beim Arzt heute ist sie 106 cm und wiegt 15,4kg.
Wir sind komplett unterhalb der Kurve und ihr wurde nun heute Blut abgenommen um die Wachstumshormone zu checken. Wir Eltern sind 1,58m und bisschen um die ca. 1,62m.

Habe schon ein wenig Angst das sie Wachstumsstörungen hat und dan Medikamnete nehmen muss oder vielleicht Kleinwüchsig wird.

Gibt es Eltern hier mit den gleichen Werten bzw. Größen?
FoxMami
2555 Beiträge
17.01.2023 22:04
Zitat von Silver1985:

Meine Tochter wurde im November 6 und laut Messung beim Arzt heute ist sie 106 cm und wiegt 15,4kg.
Wir sind komplett unterhalb der Kurve und ihr wurde nun heute Blut abgenommen um die Wachstumshormone zu checken. Wir Eltern sind 1,58m und bisschen um die ca. 1,62m.

Habe schon ein wenig Angst das sie Wachstumsstörungen hat und dan Medikamnete nehmen muss oder vielleicht Kleinwüchsig wird.

Gibt es Eltern hier mit den gleichen Werten bzw. Größen?


Es ist super gut, dass der Arzt da einmal mehr nachschaut, aber ihr seid auch nicht gerade groß. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es für sie eine Normalgröße ist.
Silver1985
3496 Beiträge
17.01.2023 22:09
Zitat von FoxMami:

Zitat von Silver1985:

Meine Tochter wurde im November 6 und laut Messung beim Arzt heute ist sie 106 cm und wiegt 15,4kg.
Wir sind komplett unterhalb der Kurve und ihr wurde nun heute Blut abgenommen um die Wachstumshormone zu checken. Wir Eltern sind 1,58m und bisschen um die ca. 1,62m.

Habe schon ein wenig Angst das sie Wachstumsstörungen hat und dan Medikamnete nehmen muss oder vielleicht Kleinwüchsig wird.

Gibt es Eltern hier mit den gleichen Werten bzw. Größen?


Es ist super gut, dass der Arzt da einmal mehr nachschaut, aber ihr seid auch nicht gerade groß. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es für sie eine Normalgröße ist.


Ja da schaut der Arzt wirklich super drauf und wir müssen alle 3 Monate zum Wiegen und Messen aber umso mehr Angst bekommt man auch wenn man sieht wie die Kurven bzw. bzw. bei uns dann Kreuze immer mehr runter gehen.
Auf der Linie war sie noch nie aber nun geht sie immer mehr und mehr drunter. Also von der untersten Pet...-Linie.

FoxMami
2555 Beiträge
17.01.2023 22:13
Zitat von Silver1985:

Zitat von FoxMami:

Zitat von Silver1985:

Meine Tochter wurde im November 6 und laut Messung beim Arzt heute ist sie 106 cm und wiegt 15,4kg.
Wir sind komplett unterhalb der Kurve und ihr wurde nun heute Blut abgenommen um die Wachstumshormone zu checken. Wir Eltern sind 1,58m und bisschen um die ca. 1,62m.

Habe schon ein wenig Angst das sie Wachstumsstörungen hat und dan Medikamnete nehmen muss oder vielleicht Kleinwüchsig wird.

Gibt es Eltern hier mit den gleichen Werten bzw. Größen?


Es ist super gut, dass der Arzt da einmal mehr nachschaut, aber ihr seid auch nicht gerade groß. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es für sie eine Normalgröße ist.


Ja da schaut der Arzt wirklich super drauf und wir müssen alle 3 Monate zum Wiegen und Messen aber umso mehr Angst bekommt man auch wenn man sieht wie die Kurven bzw. bzw. bei uns dann Kreuze immer mehr runter gehen.
Auf der Linie war sie noch nie aber nun geht sie immer mehr und mehr drunter. Also von der untersten Pet...-Linie.


Guck mal es gibt eine Rechnung, wo man die Größe vom Kind ausrechnen kann.
(162+158 )/2 - 6,5 (Bei Jungs +6,5) = 153,5 cm

Wenn ich bei google in einen Größenrechner die Daten deiner Tochter angebe, kommt da raus, dass sie mit 18 um die 154 cm ist. Man kommt auf das selbe Ergebnis.

Also rein rechnerisch stimmt dann alles mit ihr. Aber der Arzt wird da jetzt genau nachschauen, um nichts zu verpassen.
Silver1985
3496 Beiträge
17.01.2023 22:23
Zitat von FoxMami:

Zitat von Silver1985:

Zitat von FoxMami:

Zitat von Silver1985:

Meine Tochter wurde im November 6 und laut Messung beim Arzt heute ist sie 106 cm und wiegt 15,4kg.
Wir sind komplett unterhalb der Kurve und ihr wurde nun heute Blut abgenommen um die Wachstumshormone zu checken. Wir Eltern sind 1,58m und bisschen um die ca. 1,62m.

Habe schon ein wenig Angst das sie Wachstumsstörungen hat und dan Medikamnete nehmen muss oder vielleicht Kleinwüchsig wird.

Gibt es Eltern hier mit den gleichen Werten bzw. Größen?


Es ist super gut, dass der Arzt da einmal mehr nachschaut, aber ihr seid auch nicht gerade groß. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es für sie eine Normalgröße ist.


Ja da schaut der Arzt wirklich super drauf und wir müssen alle 3 Monate zum Wiegen und Messen aber umso mehr Angst bekommt man auch wenn man sieht wie die Kurven bzw. bzw. bei uns dann Kreuze immer mehr runter gehen.
Auf der Linie war sie noch nie aber nun geht sie immer mehr und mehr drunter. Also von der untersten Pet...-Linie.


Guck mal es gibt eine Rechnung, wo man die Größe vom Kind ausrechnen kann.
(162+158 )/2 - 6,5 (Bei Jungs +6,5) = 153,5 cm

Wenn ich bei google in einen Größenrechner die Daten deiner Tochter angebe, kommt da raus, dass sie mit 18 um die 154 cm ist. Man kommt auf das selbe Ergebnis.

Also rein rechnerisch stimmt dann alles mit ihr. Aber der Arzt wird da jetzt genau nachschauen, um nichts zu verpassen.


Vielen Dank für´s auch nachschauen. Die Ärzte machen einen aber nur immer so verrückt. Ich würde bei unserer Größe nun auch nicht so viel erwarten und ihre Tante von Papa´s seite aus ist auch nur 1,55m groß.

Wir warten nun erstmal die Blutergebnisse ab und schauen dann weiter. Sollte es aber trotzdem noch mehr "Zwerge" geben, dann gerne schreiben.
Nutella
1012 Beiträge
17.01.2023 22:46
Zitat von Silver1985:

Meine Tochter wurde im November 6 und laut Messung beim Arzt heute ist sie 106 cm und wiegt 15,4kg.
Wir sind komplett unterhalb der Kurve und ihr wurde nun heute Blut abgenommen um die Wachstumshormone zu checken. Wir Eltern sind 1,58m und bisschen um die ca. 1,62m.

Habe schon ein wenig Angst das sie Wachstumsstörungen hat und dan Medikamnete nehmen muss oder vielleicht Kleinwüchsig wird.

Gibt es Eltern hier mit den gleichen Werten bzw. Größen?


Mein Cousin und meine Cousine wurden beide behandelt weil ihre Eltern ziemlich klein sind. Ich weiß nicht wo und ob das legal war, aber sie ist über 1.70 und er über 1.80.
Die Therapie scheint also zu funktionieren.

Falls eure Tochter also tatsächlich Kleinwüchsig sein sollte, gibt es Behandlungsmöglichkeiten, die gut entgegenwirken.
Es ist bestimmt kein großer Spaß und hat sicherlich auch Nebenwirkungen. Die vor und Nachteile müsst ihr dann für euch abwägen.
Aber macht euch nicht verrückt und tut das was euer Herz euch sagt.

Aber falls ihr euch gegen eine Behandlung entscheidet, diese nicht übernommen wird oder aus anderen Gründen nicht möglich sein sollte, ist es auch nicht so schlimm.
Dein Kind ist Gesund und wird ein tolles Leben haben. In einigen Jahren sind wir eh alle alt und hässlich. Wieso sollen wir uns wegen ein paar "optischen Merkmalen" verrückt machen? Manche haben Sommersprossen, manche haben Haarausfall oder große Nasen und manche Menschen sind eben kleiner oder größer als der durchschnitt. Mein Sohn beispielsweise hat Vitiligo und wird im Erwachsenenalter möglicherweise Weiße Flecken im Gesicht haben. Diese Mäkel machen einen Menschen nur noch schöner
Mizzi
79 Beiträge
17.01.2023 23:07
Hallo, meine Tochter war auch immer sehr klein, sie wurde mit 107cm eingeschult. Unser Arzt hat uns auch in eine Klinik überwiesen, dort wurde sie drei Jahre überwacht, die Hand wurde geröngt weil man da wohl sie wie groß sie im Endeffekt wird. Mittlerweile ist sie 12 1/2 Jahre Alt und ca 147cm,immernoch kein Riese aber mein Gott muss ja auch nicht. Ausgerechnet ist sie mit 153cm, hab immer gesagt mindestens 150cm wünsch ich mir damit sie eben nicht diesen "Stempel" der Gesellschaft bekommt unnormal zu sein. Oft wurde sie geärgert mittlerweile nicht mehr häufig und wenn gibt's nen doofen Spruch zurück. trotzdem ist es natürlich gut das die Ärzte richtig nachschauen und untersuchen, falls doch mal was ernstes ist. Versuch erstmal entspannt zu bleiben, kann völlig normal sein und sonst kannst du dir immernoch sorgen machen. Also ich hoffe du verstehst den letzten Satz wie ich ihn meine

Alles Gute für euch
BlödmannVomDienst
25754 Beiträge
18.01.2023 09:26
Also meine 3 Mädels waren auch immer eher kleiner, aber noch völlig in der Norm und die waren in dem Alter auch nur zwischen 113 und 115 cm. Die Große ist jetzt "nur" 1,55 m mit fast 21 Jahren (in 8 Tagen ). Die Mittlere wird nächsten Monat 14 und ist im Moment ca. 1,60 m groß (sie wächst aber noch, denke mal 1,65 m könnten es werden). Und die Jüngste ist 11 und gerade mal 1,44 m, sie wird wahrscheinlich auch nur um die 1,55 m groß werden, hoffe ich zumindest. Aber ist gut, dass der Arzt drauf schaut. Gerade auch, weil du meintest, dass das Kreuzchen immer weiter nach unten rutscht. Wenn sie "nur" kleiner wäre, aber auf ihrer eigenen Kurve bleiben würde, dann wäre es wahrscheinlich auch nicht so auffällig.
FoxMami
2555 Beiträge
18.01.2023 09:38
Zitat von BlödmannVomDienst:

Also meine 3 Mädels waren auch immer eher kleiner, aber noch völlig in der Norm und die waren in dem Alter auch nur zwischen 113 und 115 cm. Die Große ist jetzt "nur" 1,55 m mit fast 21 Jahren (in 8 Tagen ). Die Mittlere wird nächsten Monat 14 und ist im Moment ca. 1,60 m groß (sie wächst aber noch, denke mal 1,65 m könnten es werden). Und die Jüngste ist 11 und gerade mal 1,44 m, sie wird wahrscheinlich auch nur um die 1,55 m groß werden, hoffe ich zumindest. Aber ist gut, dass der Arzt drauf schaut. Gerade auch, weil du meintest, dass das Kreuzchen immer weiter nach unten rutscht. Wenn sie "nur" kleiner wäre, aber auf ihrer eigenen Kurve bleiben würde, dann wäre es wahrscheinlich auch nicht so auffällig.


Ja wobei man auch bedenken muss, dass zwei Menschen die bei der Geburt sage ich mal 52 cm waren, verschieden groß sein können, wenn sie erwachsen sind.
Ich war z.B. in der Kindheit recht groß. War in der Schule eine der größeren. Naja mit genau 13 Jahren und 162 habe ich aufgehört zu wachsen. Alle haben mich überholt. Deswegen sind solche Tabellen nur als Orientierung.
wolkenschaf
11644 Beiträge
18.01.2023 09:39
Mein Sohn ist auch eher klein, blieb aber immer auf seiner Kurve. Wir wurden trotzdem zum Endokrinologen geschickt und da wurden die Wachstumshormone geprüft und ein Röntgenbild der Hand gemacht. Bei ihm ist alles okay, er ist einfach nur kein Riese. Bei deiner Tochter würde ich anhand eurer Größen jetzt auch kein großes Kind erwarten. Was mich allerdings stutzen lässt ist, dass du schreibst, dass sie auf ihrer Kurve immer weiter abrutscht. Das sollte eigentlich nicht sein und spricht schon dafür, dass man da mal genauer hinschauen sollte. Daher finde ich es auch gut, dass der Kinderarzt da sofort reagiert ist. Wenn sie einen Hormonmangel hat, könnte man da ja ggf. gegensteuern.
Waffel
923 Beiträge
18.01.2023 10:04
Zitat von Silver1985:

Meine Tochter wurde im November 6 und laut Messung beim Arzt heute ist sie 106 cm und wiegt 15,4kg.
Wir sind komplett unterhalb der Kurve und ihr wurde nun heute Blut abgenommen um die Wachstumshormone zu checken. Wir Eltern sind 1,58m und bisschen um die ca. 1,62m.

Habe schon ein wenig Angst das sie Wachstumsstörungen hat und dan Medikamnete nehmen muss oder vielleicht Kleinwüchsig wird.

Gibt es Eltern hier mit den gleichen Werten bzw. Größen?


Weisst Du, welche Parameter im Blut Euer KiA prüft?

Ich persönlich hatte um eine Überweisung zur Kinder Endokrinologie gebeten bzw darauf bestanden - wir haben diesen Weg mit unserem Sohn eingeschlagen. Unser KiA hat sich vehement gegen eine Überweisung gesträubt, doch uns Eltern war dieses wichtig.

Es gibt ein Zeitfenster für die hormonelle Therapie im Falle des Vorliegens einer Erkrankung. Wir wollten uns später zu keinem Zeitpunkt Vorwürfe machen, eine einfache Untersuchung in der Endokrinologie nicht durchführen gelassen zu haben.

Unser Sohn ist mit jedem weiteren Lebensjahr von der 50. Perzentile abwärts gewandert, aber jedes Jahr in "seinem Tempo" gewachsen (es gab weder Stagnation noch Einbrüche, was positiv bewertet wurde; im Schnitt liegt sein Wachstum bei 6cm pro Jahr).

Er liegt nun mit fast 9 Jahren leicht oberhalb der 3. Perzentilen und ist mit 124cm genau so "gross" wie seine 6 Jährige Schwester. In unserem Umfeld sind Gleichaltrige locker 2 Köpfe grösser, meine beiden werden ständig für Zwillinge und er selber für einen Erstklässler gehalten. Hätte eine krankhafte oder hormonelle Ursache vorgelegen, hätten wir einer Behandlung zugestimmt.

In der Endokrinologie hat man es begrüßt, dass wir vorstellig wurden (mit der oben genannten Begründung: Zeitfenster der Behandlung). Es wurde eine Röntgenaufnahme der Hand gemacht, welche tatsächlich eine Auffälligkeit in einem Bereich zeigte, sowie bestimmte Parameter im Blut ermittelt (ua Shox Syndrom etc).

Bei unserem Sohn scheint es familiär bedingt zu sein, eine Erkrankung wurde ausgeschlossen. Mein Mann ist 172cm, ich selber 168cm.

Wir waren anfangs aller 6 Monate in der Endokrinologie zur Gewichts- und Wachstumsdokumentation, nun sind wir im Jahresrhythmus.

Alles Gute Euch!
Lariva
856 Beiträge
18.01.2023 10:17
Hallo,

wir haben im letzten Jahr das gleiche durch. Im März 2021 fiel bei der U- Untersuchung auf, dass meine Tochter von ihrer Kurve (die schon unterhalb der letzten Perzentile war) abgesackt war. Die Kinderärztin machte ein Blutbild, schickte uns zum Kardiologen, Stuhlprobe wurde gemacht. Es war alles in Ordnung. Im Frühherbst als wir wieder dort waren griff sie das Thema nochmal auf und gab uns eine Überweisung zum Endokrinologen. Da waren wir dann im Oktober. Wachstumshorme usw war aber alles in Ordnung. Sie machte ein Röntgenbild von der linken Hand und dabei kam raus, dass ihr Knochenalter einem 2jährigen Kind entsprach (sie war da aber fast 6 und 110cm groß). Da sie solch einen großem Unterschied noch nie erlebt hatte wollte sie ein MRT von der Hypophyse. Da war zum Glück aber auch alles in Ordnung. Gleichzeitig fragte sie uns Dinge zu ihrem Essverhalten und ob es in der Familie auch schon vorgekommen ist, dass jmd kleiner/ leichter war. Tatsächlich traf bei ihr beides zu. Zum einen war ihr Opa als Kind auch extrem dünn und klein sodass er zur damaligen Zeit erst mit 7,5 Jahren eingeschult wurde und dann ist es bei ihr so, dass sie zb ganz früh morgens gleich nach dem aufstehen nichts essen mag und sie zudem sehr sehr langsam isst. Als sie von ihrer Kurve abgesackt war hatte ich mehr gearbeitet und sie musste leider länger in die Kita. Sie war da morgens oft noch nüchtern und zum Mittag wurde ihr dann oft noch der Teller weg genommen weil sie sich nicht wie andere Kinder das schlingen angewöhnt hat. Leider haben die Kinder in unserer Kita nicht viel Zeit. 10:45 gibt's Mittag und 11:30 liegen die Kinder dann schon fertig in ihren Betten bereit zum Mittagsschlaf. Hauptsache die Erzieherin hat lange ihre Ruhe. Zur Vesper durfte sie dann auch oft nur einen Teil essen weil die Erzieherin so schnell wie möglich in den Garten wollte.
Ja so kam es irgendwann vermehrt zu Unterzuckerungen mit sogar zittrigen Knien.
Seit ich nun durch die Schwangerschaft im Beschäftigungsverbot bin habe ich sie daheim bei mir. So kommt sie auf 3 Mahlzeiten, kann etwas später frühstücken und hat auch schon etwas zugenommen (jetzt 14,5kilo was natürlich trotzdem noch untergewichtig ist aber zumindest sind wir auf einen guten Weg). Zusätzlich haben wir von der Ärztin aber auch noch so eine hochkalorische Zusatznahrung auf Rezept bekommen. Ist deine vllt auch so eine "schlechte", langsame Esserin? Bei uns liegt nun zumindest die Vermutung nahe, dass ihr absacken einfach das Resultat eines Energiemangels und ein Stück weit genetisch, da sonst alle Untersuchungen in Ordnung waren. Das retardierte Knochenalter könnte bei ihr auch das Ergebnis eines Calziummangels gewesen sein.
Silver1985
3496 Beiträge
18.01.2023 13:49
Zitat von Lariva:

Hallo,

wir haben im letzten Jahr das gleiche durch. Im März 2021 fiel bei der U- Untersuchung auf, dass meine Tochter von ihrer Kurve (die schon unterhalb der letzten Perzentile war) abgesackt war. Die Kinderärztin machte ein Blutbild, schickte uns zum Kardiologen, Stuhlprobe wurde gemacht. Es war alles in Ordnung. Im Frühherbst als wir wieder dort waren griff sie das Thema nochmal auf und gab uns eine Überweisung zum Endokrinologen. Da waren wir dann im Oktober. Wachstumshorme usw war aber alles in Ordnung. Sie machte ein Röntgenbild von der linken Hand und dabei kam raus, dass ihr Knochenalter einem 2jährigen Kind entsprach (sie war da aber fast 6 und 110cm groß). Da sie solch einen großem Unterschied noch nie erlebt hatte wollte sie ein MRT von der Hypophyse. Da war zum Glück aber auch alles in Ordnung. Gleichzeitig fragte sie uns Dinge zu ihrem Essverhalten und ob es in der Familie auch schon vorgekommen ist, dass jmd kleiner/ leichter war. Tatsächlich traf bei ihr beides zu. Zum einen war ihr Opa als Kind auch extrem dünn und klein sodass er zur damaligen Zeit erst mit 7,5 Jahren eingeschult wurde und dann ist es bei ihr so, dass sie zb ganz früh morgens gleich nach dem aufstehen nichts essen mag und sie zudem sehr sehr langsam isst. Als sie von ihrer Kurve abgesackt war hatte ich mehr gearbeitet und sie musste leider länger in die Kita. Sie war da morgens oft noch nüchtern und zum Mittag wurde ihr dann oft noch der Teller weg genommen weil sie sich nicht wie andere Kinder das schlingen angewöhnt hat. Leider haben die Kinder in unserer Kita nicht viel Zeit. 10:45 gibt's Mittag und 11:30 liegen die Kinder dann schon fertig in ihren Betten bereit zum Mittagsschlaf. Hauptsache die Erzieherin hat lange ihre Ruhe. Zur Vesper durfte sie dann auch oft nur einen Teil essen weil die Erzieherin so schnell wie möglich in den Garten wollte.
Ja so kam es irgendwann vermehrt zu Unterzuckerungen mit sogar zittrigen Knien.
Seit ich nun durch die Schwangerschaft im Beschäftigungsverbot bin habe ich sie daheim bei mir. So kommt sie auf 3 Mahlzeiten, kann etwas später frühstücken und hat auch schon etwas zugenommen (jetzt 14,5kilo was natürlich trotzdem noch untergewichtig ist aber zumindest sind wir auf einen guten Weg). Zusätzlich haben wir von der Ärztin aber auch noch so eine hochkalorische Zusatznahrung auf Rezept bekommen. Ist deine vllt auch so eine "schlechte", langsame Esserin? Bei uns liegt nun zumindest die Vermutung nahe, dass ihr absacken einfach das Resultat eines Energiemangels und ein Stück weit genetisch, da sonst alle Untersuchungen in Ordnung waren. Das retardierte Knochenalter könnte bei ihr auch das Ergebnis eines Calziummangels gewesen sein.


Ich danke euch für eure Antworten. Dann warte ich nun erst einmal ab was auf uns zu kommt und hoffe das unser Arzt uns dann auch weiter schicken wird wenn was auffällig ist.
Welches Blutbild er macht weiß ich leider nicht.
Ja meine Tochter ist eine "schlechte" langsame Esserin weswegen sie ihr Essen in der Kita oftmals auch nicht schafft und es dann ärger von den Erziehern gibt weil sie so langsam isst . Zittern hat sie auch ab und zu wo ich dann schon an untezuckerung dachte
Lariva
856 Beiträge
18.01.2023 15:00
Zitat von Silver1985:

Zitat von Lariva:

Hallo,

wir haben im letzten Jahr das gleiche durch. Im März 2021 fiel bei der U- Untersuchung auf, dass meine Tochter von ihrer Kurve (die schon unterhalb der letzten Perzentile war) abgesackt war. Die Kinderärztin machte ein Blutbild, schickte uns zum Kardiologen, Stuhlprobe wurde gemacht. Es war alles in Ordnung. Im Frühherbst als wir wieder dort waren griff sie das Thema nochmal auf und gab uns eine Überweisung zum Endokrinologen. Da waren wir dann im Oktober. Wachstumshorme usw war aber alles in Ordnung. Sie machte ein Röntgenbild von der linken Hand und dabei kam raus, dass ihr Knochenalter einem 2jährigen Kind entsprach (sie war da aber fast 6 und 110cm groß). Da sie solch einen großem Unterschied noch nie erlebt hatte wollte sie ein MRT von der Hypophyse. Da war zum Glück aber auch alles in Ordnung. Gleichzeitig fragte sie uns Dinge zu ihrem Essverhalten und ob es in der Familie auch schon vorgekommen ist, dass jmd kleiner/ leichter war. Tatsächlich traf bei ihr beides zu. Zum einen war ihr Opa als Kind auch extrem dünn und klein sodass er zur damaligen Zeit erst mit 7,5 Jahren eingeschult wurde und dann ist es bei ihr so, dass sie zb ganz früh morgens gleich nach dem aufstehen nichts essen mag und sie zudem sehr sehr langsam isst. Als sie von ihrer Kurve abgesackt war hatte ich mehr gearbeitet und sie musste leider länger in die Kita. Sie war da morgens oft noch nüchtern und zum Mittag wurde ihr dann oft noch der Teller weg genommen weil sie sich nicht wie andere Kinder das schlingen angewöhnt hat. Leider haben die Kinder in unserer Kita nicht viel Zeit. 10:45 gibt's Mittag und 11:30 liegen die Kinder dann schon fertig in ihren Betten bereit zum Mittagsschlaf. Hauptsache die Erzieherin hat lange ihre Ruhe. Zur Vesper durfte sie dann auch oft nur einen Teil essen weil die Erzieherin so schnell wie möglich in den Garten wollte.
Ja so kam es irgendwann vermehrt zu Unterzuckerungen mit sogar zittrigen Knien.
Seit ich nun durch die Schwangerschaft im Beschäftigungsverbot bin habe ich sie daheim bei mir. So kommt sie auf 3 Mahlzeiten, kann etwas später frühstücken und hat auch schon etwas zugenommen (jetzt 14,5kilo was natürlich trotzdem noch untergewichtig ist aber zumindest sind wir auf einen guten Weg). Zusätzlich haben wir von der Ärztin aber auch noch so eine hochkalorische Zusatznahrung auf Rezept bekommen. Ist deine vllt auch so eine "schlechte", langsame Esserin? Bei uns liegt nun zumindest die Vermutung nahe, dass ihr absacken einfach das Resultat eines Energiemangels und ein Stück weit genetisch, da sonst alle Untersuchungen in Ordnung waren. Das retardierte Knochenalter könnte bei ihr auch das Ergebnis eines Calziummangels gewesen sein.


Ich danke euch für eure Antworten. Dann warte ich nun erst einmal ab was auf uns zu kommt und hoffe das unser Arzt uns dann auch weiter schicken wird wenn was auffällig ist.
Welches Blutbild er macht weiß ich leider nicht.
Ja meine Tochter ist eine "schlechte" langsame Esserin weswegen sie ihr Essen in der Kita oftmals auch nicht schafft und es dann ärger von den Erziehern gibt weil sie so langsam isst . Zittern hat sie auch ab und zu wo ich dann schon an untezuckerung dachte


Dann könnte es tatsächlich ein Energiemangel sein. Wenn du zudem auch das Problem hast, dass sie so früh morgens nichts frühstücken will dann frage mal beim Kinderarzt wegen so einer hochkalorischen Trinknahrung. Wie haben die von Nutrini Milupa. Ich rufe dann immer bei unserer Beraterin an und bestelle neue und sie kümmert sich dann darum, dass der Kinderarzt das Rezept ausstellt. Die Trinknahrung von denen gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen und auch in neutral, sodass man sie auch zum Kochen verwenden kann zb für Kartoffelbrei oder Soßen. Die Trinknahrung ist dann wenn ab September die Schule los geht und sie nichts frühstücken will eine gute Alternative damit sie wenigstens schon mal ein paar Kalorien zu sich genommen hat ehe sie gegen 9/ 10Uhr vllt das erste Mal in ihr Brot beißt.
schnibbe
2203 Beiträge
18.01.2023 15:30
Ich finde auch eher positiv, dass euer Kia da ein Auge drauf hat.

Unsere Tochter macht eine Wachstumshormontherapie. Ihre Wachstumsprognose war ohne Therapie ca. 130 cm. Jetzt mit 12,5 ist sie 152 cm groß. Die Therapie ist für uns mittlerweile ganz normal, ich finde es wenig dramatisch. Also keine Angst, wenn es darauf hinauslaufen sollte.

Aber ganz oft braucht es das ja dann doch nicht. Allerdings kann man nur bis zum Ende der Pubertät das Wachstum per Hormongabe beeinflussen, ab Einsetzen der Periode wachsen Mädchen dann trotzdem nur noch bis zu 5 cm. Dann ist nichts mehr zu machen.

Also lieber einmal zu oft draufgucken lassen und das auch jetzt schon finde ich.

Alles Gute euch!
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