Mütter- und Schwangerenforum

Wann mit Testen aufhören?

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pito
46 Beiträge
17.10.2020 20:31
Zitat von Chrysopelea:

Irgendwann bringt das Testen doch auch nichts mehr, oder? Was ist denn der am wenigsten sensitive Test? Denn wenn das HCG bei mehreren 10 000 ist, dauert es doch sicher eine ganze Weile, bis man die Abnahme auf den Tests sieht... oder hab ich da einen Denkfehler?

Nein, ab einem bestimmten Zeitpunkt bringt es nichts mehr, da hast du Recht.
pito
46 Beiträge
17.10.2020 20:32
Zitat von Zimtnudel:

Bei mir kam noch dazu, dass ich bei 8+3 auch noch eine Blutung bekommen hatte.
Bei dem darauffolgenden Termin war aber alles so super entwickelt, dass ich sogar um fast eine ganze SSW vordadiert wurde.
Das war für mich dann eine Art "Abschluss" und ich hab nicht mehr getestet vor den Terminen, sondern langsam meinem Körper vertraut im Bezug auf die Schwangerschaft.

Wie schön. Ich wünsche dir alles Gute!!!
Elsilein
8501 Beiträge
17.10.2020 21:39
Zitat von pito:

Zitat von Elsilein:

Warum wartest du nicht einfach bis NMT und testest dann - wenn die Periode ausbleibt - einmalig mit dann auch eindeutigem Ergebnis? Du kannst es ja leider nicht beeinflussen, ob es nun klappt oder nicht. Vielleicht würde es dir gut tun, dich da etwas weniger zu stressen - gerade, wenn es nicht gleich funktioniert mit dem Kinderwunsch.

Wie es auch sei, ich wünsche dir alles Gute und drücke dir die Daumen für eine tolle, intakte Schwangerschaft und ein gesundes Wunschbaby!

Naja, das habe ich ein paar Monate ja gemacht.

Durch das frühe Testen sieht man halt auch, woran es liegen könnte - ob an der Einnistung oder schon der Befruchtung.

Das mit dem nicht stressen ist so leicht gesagt, aber tatsächlich ist es unmöglich, wenn man schon viel Negatives erfahren hat. Ich weiß natürlich, dass ich es nicht beeinflussen kann, aber das Testen gibt einem wenigstens das Gefühl etwas kontrollieren zu können.

Trotzdem danke für deine Antwort.

Ich verstehe es noch nicht so ganz.
Da du bereits positiv getestet hast, weißt du ja nun, dass es mit Befruchtung und Einnistung geklappt haben muss, denn ohne gäbe es ja kein HCG, auf das der Test reagieren könnte.

Also, ich weiß sehr wohl aus eigener Erfahrung, wie es ist, wenn man sehr lange auf sein Wunschkind warten muss und verstehe deine Sorge. Ich verstehe nur gerade nicht, welche "Technik" dahinter steckt, denn selbst bei einem Abgang hält sich - wie Chryso (?) schon sagte - das HCG doch noch eine ganze Weile.

Ooooder ich habe gerade einen mächtigen Denkfehler, was gar nicht so unwahrscheinlich ist. Dann bitte richtig stellen.
Waffel
455 Beiträge
17.10.2020 21:47
Bei mir wurde das Testen von jeder Schwangerschaft an mehr. Bei Kind 1 habe ich an NMT getestet und kein weiteres Mal mehr.
Bei Kind 2 habe ich angefangen zu orakeln und die restlichen Tests nach NMT aufgebraucht.
Kind 3 entstand als einziges direkt im 1. Zyklus und anders als die ersten beiden, ging kein früher Abort voran. Eigentlich ein Glück, aber ich war so nervös, dass ich einen Haufen Streifentests verballert hatte. Jeden Tag bis zum Arzttermin. Orakelt hatte ich vor NMT ebenfalls.
Bei Kind 4 jetzt ging 2 Monate vor unserem Glückszyklus wieder ein sehr sehr früher Abort voraus und habe ich die übrig gebliebenen Ovus als Orakel genutzt und mir eine ganze Armada an Streifentests besorgt. Digitale 2 Stück; die Streifentests habe ich anfangs täglich sogar 2x gemacht, es hat mich beruhigt. Ab dem ersten Arzttermin dann in nachlassender Häufigkeit, um sie aufzubrauchen.

Wenn es Dich beruhigt, teste ruhig. Wenn es Dich eher unruhig stimmt, stelle das Testen ein.

Alles Gute Wünsche ich Dir!
Titanium2016
2111 Beiträge
17.10.2020 22:06
Bei meiner ersten Tochter habe ich auch nicht so viel getestet.
In der zweiten Schwangerschaft hatte ich bis ca. ES+20 getestet. Leider hatte ich in der 8. SSW eine MA. (CB digital bis einschließlich 3+)
In der dritten Schwangerschaft hatte ich bis ES+23 oder so getestet, das Herz unserer kleinen Maus hörte in der 15. Woche auf zu schlagen. (Diesmal hatte ich keinen CB für die 3+ gemacht, da ich ja wusste, dass es auch keine Garantie ist)
An den Tests hätte ich es niemals erkannt, die sind eben -wenn überhaupt- nur ganz am Anfang aussagekräftig.

In dieser Schwangerschaft hab ich am längsten getestet, bis ES+28 weil ich einfach so viele Innovita hatte. Auf CB habe ich jetzt komplett verzichtet.

Ich verstehe Ängste und Sorgen, gerade nach schlimmen Erfahrungen. Da geben einem häufige Tests wenigstens ein wenig "Pseudo-Sicherheit"
Elsilein
8501 Beiträge
17.10.2020 22:19
Ich habe bei Kind 1 nach 1,5 Jahren Wartezeit zwei Tests in der 5. (?) Woche gemacht (einen abends, einen am Folgetag mit Morgenurin zum "sicher gehen" - was aber ja eigentlich Quatsch war, weil abends schon fett positiv). Jetzt in dieser Schwangerschaft habe ich nach 3,5 Jahren Wartezeit genau Test ca. in der 7. Woche gemacht (hatte 2-3 Wochen vorher noch Blutungen, die ich für Periode hielt, daher ging ich nicht davon aus, überfällig zu sein).
Blutungen habe ich bis heute immer wieder mal zwischendurch.
Trotzdem bin ich bisher gar nicht auf die Idee gekommen, weiterhin zu testen. Die 1-2 Tests hatten ihren Zweck erfüllt; ich wusste, dass ich schwanger war - und ob es bleibt "wird man dann sehen", so dachte ich. Sagt das denn irgendetwas aus? Ich frage wirklich aus purer Unwissenheit.
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