Mütter- und Schwangerenforum

Gärtnerin Beschäftigungsverbot?

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Lishen
6 Beiträge
26.02.2021 10:20
Hallo
Ich bin als Gärtnerin im Bereich der Gartenpflege eingestellt und bin mir unsicherer ob ich weiter arbeiten soll.

Ich schleppe ständig irgendwas durch die Gegend, ich arbeite ausschließlich im freien, ich arbeite ab und zu mit Maschinen (Heckenschere, Puster), ich arbeite in gebückter ,Hockender und stehend, laufender Haltung.
Außerdem arbeite ich mit Pflanzen und Erde. Allgemein gesagt ist es ein anstrengender Job.

Kann mir jemand Tipps geben wie ich damit umgehen soll? Sollte ich bei meiner FÄ ein Beschäftigungsverbot holen?

Danke im vorraus für die Antworten!
Lealein
10295 Beiträge
26.02.2021 10:37
Ich glaube in deinem Fall muss dein Arbeitgeber dir entweder einen schwangerengeeigneten Arbeitsplatz anbieten (im Büro zb um Angebote zu erstellen inkl vor Ort Besichtigungen). Falls das nicht geht, muss er dir ein Beschäftigungverbot erteilen.
Du kannst aber durchaus mit deinem Frauenarzt darüber sprechen. Dass der Job als schwangere nicht machbar ist, ist ja jedem klar.

Alles Gute für deine Schwangerschaft.
Lishen
6 Beiträge
26.02.2021 11:06
Zitat von Lealein:

Ich glaube in deinem Fall muss dein Arbeitgeber dir entweder einen schwangerengeeigneten Arbeitsplatz anbieten (im Büro zb um Angebote zu erstellen inkl vor Ort Besichtigungen). Falls das nicht geht, muss er dir ein Beschäftigungverbot erteilen.
Du kannst aber durchaus mit deinem Frauenarzt darüber sprechen. Dass der Job als schwangere nicht machbar ist, ist ja jedem klar.

Alles Gute für deine Schwangerschaft.


Dankeschön ?❤️
Ich werde das erstmal mit meiner FÄ besprechen und bis das geklärt ist Urlaub nehmen oder meine Überstunden benutzen?
JuWu
13086 Beiträge
26.02.2021 12:06
In jedem Fall muss dein Chef mit dir eine gefährdungsbeurteilung erstellen. Und dann wird es einen schonplatz oder BV geben. Alles gute
26.02.2021 16:52
Zitat von Lishen:

Zitat von Lealein:

Ich glaube in deinem Fall muss dein Arbeitgeber dir entweder einen schwangerengeeigneten Arbeitsplatz anbieten (im Büro zb um Angebote zu erstellen inkl vor Ort Besichtigungen). Falls das nicht geht, muss er dir ein Beschäftigungverbot erteilen.
Du kannst aber durchaus mit deinem Frauenarzt darüber sprechen. Dass der Job als schwangere nicht machbar ist, ist ja jedem klar.

Alles Gute für deine Schwangerschaft.


Dankeschön ?❤️
Ich werde das erstmal mit meiner FÄ besprechen und bis das geklärt ist Urlaub nehmen oder meine Überstunden benutzen?


Also Urlaub und Überstunden musst du ganz sicher nicht nutzen.

Außerdem ist am Anfang ich will mal sagen so bis zur 15. Wocheauch ihr 15 oder 20 kg Kind immer mal noch.

alles was ich hier geschrieben habe gilt aber natürlich nur wenn du keine Schmerzen und keine Blutungen oder sonst irgendetwas hast.

ich schließe mich aber an dass es der Arbeitgeber ist der ein beschäftigungsverbot aussprechen muss in diesem Fall denn er kann dir keinen Schwangeren gerechten Arbeitsplatz bieten.

ist und das ist bei dir ja nicht der Fall.

Alles gute zur Schwangerschaft
Lishen
6 Beiträge
01.03.2021 18:54
Ich habe jetzt mit meiner Frauenärztin gesprochen und Sie sagte zu mir das ich ja nicht mit gesundheitsschädlichen Stoffen arbeite, also kann ich normal arbeiten gehen.

Gespräch mit meiner Ärztin:
Ich: Ich wollte wissen wie es mit der Arbeit aussieht, ob ich jetzt noch normal arbeiten gehen kann?
Sie: als was arbeiten Sie denn?
Ich: als Gärtnerin
Sie: ja da arbeiten sie ja nicht mit gefährlichen Stoffen,da können sie weiter arbeiten. Ich bin auch noch im Krankenhaus arbeiten gegangen als ich schwanger war.

Ich bin nicht sehr überzeugt von diesen Aussagen...
Was würdet ihr jetzt tun?
Nathalie83
674 Beiträge
01.03.2021 19:21
Zitat von Lishen:

Ich habe jetzt mit meiner Frauenärztin gesprochen und Sie sagte zu mir das ich ja nicht mit gesundheitsschädlichen Stoffen arbeite, also kann ich normal arbeiten gehen.

Gespräch mit meiner Ärztin:
Ich: Ich wollte wissen wie es mit der Arbeit aussieht, ob ich jetzt noch normal arbeiten gehen kann?
Sie: als was arbeiten Sie denn?
Ich: als Gärtnerin
Sie: ja da arbeiten sie ja nicht mit gefährlichen Stoffen,da können sie weiter arbeiten. Ich bin auch noch im Krankenhaus arbeiten gegangen als ich schwanger war.

Ich bin nicht sehr überzeugt von diesen Aussagen...
Was würdet ihr jetzt tun?


Also ich weiß nicht, mit welchen Düngern oder Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung du beruflich eventuell in Kontakt kommst und ob die eine Gefährdung in der Schwangerschaft darstellen, von daher würde ich diese Aussage mit Vorsicht genießen.

Grundsätzlich sehe ich in deinem Fall aber auch nicht die Frauenärztin in der Pflicht, sondern deinen Arbeitgeber.
Ein eventuelles Beschäftigungsverbot ist wenn, dann in deiner Arbeit begründet, nicht in deinem Gesundheitszustand. Du könntest im Büro ja z.B. durchaus noch weiterarbeiten. Wenn dein Chef nach Risikobewertung deiner Tätigkeit keine schwangerengerechte Tätigkeit für dich hat, muss er dir ein Beschäftigungsverbot aussprechen.

Wenn du deinen Chef so früh nicht informieren willst, musst du dir entweder vorübergehende Schlupflöcher bei potentiell gefährlichen Arbeiten suchen (dich schlichtweg drücken) oder anderweitig eine AU organisieren. Ersteres ist natürlich keine besonders elegante Lösung und letzteres genau genommen sogar Betrug.

Das musst du halt abwägen.

Deine Frauenärztin verstehe ich aber, denn, wie gesagt, medizinisch liegt offenbar kein Grund für ein Beschäftigungsverbot vor.
shelyra
69257 Beiträge
01.03.2021 20:06
Deine fa wird dir kein Beschäftigungsverbot ausstellen können solange keine medizinische Indikation vorliegt.

Dein Arbeitgeber kann es dir aber ausstellen wenn er dir keinen schwangerschaftsgeeigneten Platz anbieten kann.
Rede daher mit ihm!
Lishen
6 Beiträge
01.03.2021 20:12
Danke für die Antworten

Dann werde ich nochmal mit meinem Chef sprechen.
Lealein
10295 Beiträge
02.03.2021 10:01
Das ist schade, dass deine Fä so plump reagiert hat. Ich hatte eigentlich gedacht, dass sie dir Infos gibt, wie das mit dem AG zu händeln wäre.

Fall's dein Chef auch mit der Keule: "du bist schwanger, nicht krank" kommt. Absolut richtig. Aber das schwere heben ist eben nicht gut für deinen Körper (das Becken wird durch die Hormone gedehnt, was Verletzungen begünstigt beim tragen von schweren Lasten. Das ist einfach nicht zu unterschätzen. Ich vermute mal, dass du als Gärtnerin nicht nur 1x 5 kg trägst, sondern ständig mit hohem Gewicht hantierst?

Aber vielleicht lässt sich bei der Arbeit auch organisieren, dass du nicht mehr heben musst.

Dünger und Co sind natürlich auch nochmal ein Aspekt, der wichtig wäre.

Ich wünsche dir ein konstruktives und gutes Gespräch mit deinem Chef und dass ihr zu einer guten Lösung kommt.
02.03.2021 14:04
Zitat von Lealein:

Das ist schade, dass deine Fä so plump reagiert hat. Ich hatte eigentlich gedacht, dass sie dir Infos gibt, wie das mit dem AG zu händeln wäre.

Fall's dein Chef auch mit der Keule: "du bist schwanger, nicht krank" kommt. Absolut richtig. Aber das schwere heben ist eben nicht gut für deinen Körper (das Becken wird durch die Hormone gedehnt, was Verletzungen begünstigt beim tragen von schweren Lasten. Das ist einfach nicht zu unterschätzen. Ich vermute mal, dass du als Gärtnerin nicht nur 1x 5 kg trägst, sondern ständig mit hohem Gewicht hantierst?

Aber vielleicht lässt sich bei der Arbeit auch organisieren, dass du nicht mehr heben musst.

Dünger und Co sind natürlich auch nochmal ein Aspekt, der wichtig wäre.

Ich wünsche dir ein konstruktives und gutes Gespräch mit deinem Chef und dass ihr zu einer guten Lösung kommt.


ich kann die frauenärzte ehrlich gesagt schon verstehen weil ja gefühlt jede zweite Schwangere daher kommt mit der Frage nach einem beschäftigungsverbot sozusagen.
meine frauenärztin bei der ich mein halbes Leben lang bin und zu der ich ein großes vertrauensverhältnis habe sagte mal im Vertrauen zu mir dass sie das Gefühl hat immer mehr Frauen suchen in ihrer Schwangerschaft eine Legitimation für ihre Faulheit und nicht mehr arbeiten gehen zu müssen denn anstatt andere Tätigkeiten zu erfragen wollen sie einfach zu Hause bleiben und sogar vom Arzt das beschäftigungsverbot.
Und das am liebsten schon direkt nach der vierten Woche wo die meisten Frauen ja noch überhaupt keine Probleme haben.

eine risikobewertung des arbeitsplatzes kann eine frauenärztin oder ein frauenarzt halt einfach nicht machen.
Das obliegt den Arbeitgebern.

So lange es keine Dämpfe sind, Handschuhe trägt sollte nichts passieren.

Schwer tragen und heben ist natürlich zu vermeiden.

Wobei in den ersten Wochen alles was sich in der Gebärmutter befindet nur wenige Gramm wiegt.
Ich behaupte mal bis zur 13. Woche ist da sehr sehr wenig.

Wobei ist auch da immer auf den individuellen Zustand und die Woche ankommt und natürlich auch die Häufigkeit.

ich wünsche eine schöne und komplikationsfreie Schwangerschaft
Chrysopelea
17129 Beiträge
02.03.2021 18:20
Zitat von kataleia:

Zitat von Lealein:

Das ist schade, dass deine Fä so plump reagiert hat. Ich hatte eigentlich gedacht, dass sie dir Infos gibt, wie das mit dem AG zu händeln wäre.

Fall's dein Chef auch mit der Keule: "du bist schwanger, nicht krank" kommt. Absolut richtig. Aber das schwere heben ist eben nicht gut für deinen Körper (das Becken wird durch die Hormone gedehnt, was Verletzungen begünstigt beim tragen von schweren Lasten. Das ist einfach nicht zu unterschätzen. Ich vermute mal, dass du als Gärtnerin nicht nur 1x 5 kg trägst, sondern ständig mit hohem Gewicht hantierst?

Aber vielleicht lässt sich bei der Arbeit auch organisieren, dass du nicht mehr heben musst.

Dünger und Co sind natürlich auch nochmal ein Aspekt, der wichtig wäre.

Ich wünsche dir ein konstruktives und gutes Gespräch mit deinem Chef und dass ihr zu einer guten Lösung kommt.


ich kann die frauenärzte ehrlich gesagt schon verstehen weil ja gefühlt jede zweite Schwangere daher kommt mit der Frage nach einem beschäftigungsverbot sozusagen.
meine frauenärztin bei der ich mein halbes Leben lang bin und zu der ich ein großes vertrauensverhältnis habe sagte mal im Vertrauen zu mir dass sie das Gefühl hat immer mehr Frauen suchen in ihrer Schwangerschaft eine Legitimation für ihre Faulheit und nicht mehr arbeiten gehen zu müssen denn anstatt andere Tätigkeiten zu erfragen wollen sie einfach zu Hause bleiben und sogar vom Arzt das beschäftigungsverbot.
Und das am liebsten schon direkt nach der vierten Woche wo die meisten Frauen ja noch überhaupt keine Probleme haben.

eine risikobewertung des arbeitsplatzes kann eine frauenärztin oder ein frauenarzt halt einfach nicht machen.
Das obliegt den Arbeitgebern.

So lange es keine Dämpfe sind, Handschuhe trägt sollte nichts passieren.

Schwer tragen und heben ist natürlich zu vermeiden.

Wobei in den ersten Wochen alles was sich in der Gebärmutter befindet nur wenige Gramm wiegt.
Ich behaupte mal bis zur 13. Woche ist da sehr sehr wenig.

Wobei ist auch da immer auf den individuellen Zustand und die Woche ankommt und natürlich auch die Häufigkeit.

ich wünsche eine schöne und komplikationsfreie Schwangerschaft


Das stimmt so nicht, laut Muschg dürfen schwangere nicht mit giftigen Stoffen arbeiten, auch mit entsprechender Schutzkleidung nicht. Wenn man will (und das betrifft auch den Willen des Chefs), findet sich aber meist ein entsprechender Arbeitsplatz.
02.03.2021 19:04
Zitat von Chrysopelea:

Zitat von kataleia:

Zitat von Lealein:

Das ist schade, dass deine Fä so plump reagiert hat. Ich hatte eigentlich gedacht, dass sie dir Infos gibt, wie das mit dem AG zu händeln wäre.

Fall's dein Chef auch mit der Keule: "du bist schwanger, nicht krank" kommt. Absolut richtig. Aber das schwere heben ist eben nicht gut für deinen Körper (das Becken wird durch die Hormone gedehnt, was Verletzungen begünstigt beim tragen von schweren Lasten. Das ist einfach nicht zu unterschätzen. Ich vermute mal, dass du als Gärtnerin nicht nur 1x 5 kg trägst, sondern ständig mit hohem Gewicht hantierst?

Aber vielleicht lässt sich bei der Arbeit auch organisieren, dass du nicht mehr heben musst.

Dünger und Co sind natürlich auch nochmal ein Aspekt, der wichtig wäre.

Ich wünsche dir ein konstruktives und gutes Gespräch mit deinem Chef und dass ihr zu einer guten Lösung kommt.


ich kann die frauenärzte ehrlich gesagt schon verstehen weil ja gefühlt jede zweite Schwangere daher kommt mit der Frage nach einem beschäftigungsverbot sozusagen.
meine frauenärztin bei der ich mein halbes Leben lang bin und zu der ich ein großes vertrauensverhältnis habe sagte mal im Vertrauen zu mir dass sie das Gefühl hat immer mehr Frauen suchen in ihrer Schwangerschaft eine Legitimation für ihre Faulheit und nicht mehr arbeiten gehen zu müssen denn anstatt andere Tätigkeiten zu erfragen wollen sie einfach zu Hause bleiben und sogar vom Arzt das beschäftigungsverbot.
Und das am liebsten schon direkt nach der vierten Woche wo die meisten Frauen ja noch überhaupt keine Probleme haben.

eine risikobewertung des arbeitsplatzes kann eine frauenärztin oder ein frauenarzt halt einfach nicht machen.
Das obliegt den Arbeitgebern.

So lange es keine Dämpfe sind, Handschuhe trägt sollte nichts passieren.

Schwer tragen und heben ist natürlich zu vermeiden.

Wobei in den ersten Wochen alles was sich in der Gebärmutter befindet nur wenige Gramm wiegt.
Ich behaupte mal bis zur 13. Woche ist da sehr sehr wenig.

Wobei ist auch da immer auf den individuellen Zustand und die Woche ankommt und natürlich auch die Häufigkeit.

ich wünsche eine schöne und komplikationsfreie Schwangerschaft


Das stimmt so nicht, laut Muschg dürfen schwangere nicht mit giftigen Stoffen arbeiten, auch mit entsprechender Schutzkleidung nicht. Wenn man will (und das betrifft auch den Willen des Chefs), findet sich aber meist ein entsprechender Arbeitsplatz.


Aber giftige Stoffe in der Gärtnerei, davon habe ich noch nichts gehört.

Ich meinte verrottungsdämpfe oder sowas was man sich in der Gärtnerei vorstellen kann.

Klar bei anderen Arbeitsplätzen Chemie oder so ist das was anderes da gibt's andere Gefahrenquellen.
Chrysopelea
17129 Beiträge
02.03.2021 19:38
Zitat von kataleia:

Zitat von Chrysopelea:

Zitat von kataleia:

Zitat von Lealein:

Das ist schade, dass deine Fä so plump reagiert hat. Ich hatte eigentlich gedacht, dass sie dir Infos gibt, wie das mit dem AG zu händeln wäre.

Fall's dein Chef auch mit der Keule: "du bist schwanger, nicht krank" kommt. Absolut richtig. Aber das schwere heben ist eben nicht gut für deinen Körper (das Becken wird durch die Hormone gedehnt, was Verletzungen begünstigt beim tragen von schweren Lasten. Das ist einfach nicht zu unterschätzen. Ich vermute mal, dass du als Gärtnerin nicht nur 1x 5 kg trägst, sondern ständig mit hohem Gewicht hantierst?

Aber vielleicht lässt sich bei der Arbeit auch organisieren, dass du nicht mehr heben musst.

Dünger und Co sind natürlich auch nochmal ein Aspekt, der wichtig wäre.

Ich wünsche dir ein konstruktives und gutes Gespräch mit deinem Chef und dass ihr zu einer guten Lösung kommt.


ich kann die frauenärzte ehrlich gesagt schon verstehen weil ja gefühlt jede zweite Schwangere daher kommt mit der Frage nach einem beschäftigungsverbot sozusagen.
meine frauenärztin bei der ich mein halbes Leben lang bin und zu der ich ein großes vertrauensverhältnis habe sagte mal im Vertrauen zu mir dass sie das Gefühl hat immer mehr Frauen suchen in ihrer Schwangerschaft eine Legitimation für ihre Faulheit und nicht mehr arbeiten gehen zu müssen denn anstatt andere Tätigkeiten zu erfragen wollen sie einfach zu Hause bleiben und sogar vom Arzt das beschäftigungsverbot.
Und das am liebsten schon direkt nach der vierten Woche wo die meisten Frauen ja noch überhaupt keine Probleme haben.

eine risikobewertung des arbeitsplatzes kann eine frauenärztin oder ein frauenarzt halt einfach nicht machen.
Das obliegt den Arbeitgebern.

So lange es keine Dämpfe sind, Handschuhe trägt sollte nichts passieren.

Schwer tragen und heben ist natürlich zu vermeiden.

Wobei in den ersten Wochen alles was sich in der Gebärmutter befindet nur wenige Gramm wiegt.
Ich behaupte mal bis zur 13. Woche ist da sehr sehr wenig.

Wobei ist auch da immer auf den individuellen Zustand und die Woche ankommt und natürlich auch die Häufigkeit.

ich wünsche eine schöne und komplikationsfreie Schwangerschaft


Das stimmt so nicht, laut Muschg dürfen schwangere nicht mit giftigen Stoffen arbeiten, auch mit entsprechender Schutzkleidung nicht. Wenn man will (und das betrifft auch den Willen des Chefs), findet sich aber meist ein entsprechender Arbeitsplatz.


Aber giftige Stoffe in der Gärtnerei, davon habe ich noch nichts gehört.

Ich meinte verrottungsdämpfe oder sowas was man sich in der Gärtnerei vorstellen kann.

Klar bei anderen Arbeitsplätzen Chemie oder so ist das was anderes da gibt's andere Gefahrenquellen.

Ich kenne mich da jetzt nicht so aus, aber Pestizide könnten durchaus in die Kategorien giftig oder krebserregend fallen Da muss man sich halt für jeden Stoff die Sicherheitsdazenblätter anschauen.
Lishen
6 Beiträge
02.03.2021 21:14
Zitat von Chrysopelea:

Zitat von kataleia:

Zitat von Chrysopelea:

Zitat von kataleia:

...


Das stimmt so nicht, laut Muschg dürfen schwangere nicht mit giftigen Stoffen arbeiten, auch mit entsprechender Schutzkleidung nicht. Wenn man will (und das betrifft auch den Willen des Chefs), findet sich aber meist ein entsprechender Arbeitsplatz.


Aber giftige Stoffe in der Gärtnerei, davon habe ich noch nichts gehört.

Ich meinte verrottungsdämpfe oder sowas was man sich in der Gärtnerei vorstellen kann.

Klar bei anderen Arbeitsplätzen Chemie oder so ist das was anderes da gibt's andere Gefahrenquellen.

Ich kenne mich da jetzt nicht so aus, aber Pestizide könnten durchaus in die Kategorien giftig oder krebserregend fallen Da muss man sich halt für jeden Stoff die Sicherheitsdazenblätter anschauen.


Danke für die vielen Kommentare.
Das die Frauenärztin, da nichts machen kann verstehe ich auch. Ich bin nur etwas enttäuscht das mein Hausarzt mich auf das Mutterschutzgesetz Paragraph 11 hingewiesen hat. Ich weiß sowas sollte man normaler weise wissen aber für mich ist das Thema jetzt auch abgeschlossen.

Desweiteren möchte ich auch arbeiten gehen aber es ist halt meine erste Schwangerschaft und ich habe keine Ahnung was der Embryo so aushalten kann und bin halt auch etwas nervös, was glaub ich auch normal ist...Aber da habe ich mich auch schon informiert was das Thema angeht.

Mein Problem lag halt auch eher bei meinem Arbeitgeber der anscheinend einfach davon ausgegangen ist das ich so weiter arbeite wie bisher, was einfach auch laut Mutterschutzgesetz garnicht möglich ist.

Ich bin jetzt auch für ein paar Tage krankgeschrieben, da ich echt mit der Übelkeit zu kämpfen habe, was glaube ich auch ein bisschen an meiner aufregung liegt. Also entspanne ich mich jetzt erstmal ein bisschen und gehe dann alles andere in Ruhe an.

Was übrigens die Stoffe angeht wie Dünger und Pflanzenschutzmittel, da stehen immer Gefahrenhinweise auf den Verpackungen.

Ich bedanke mich auf jeden Fall bei allen
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