Natürliche Geburt vs Kaiserschnitt
30.01.2015 12:44
Zitat von BlödmannVomDienst:
Aso und wegen Spinale muss ich ja gestehen, dass ich Vollnarkose vorziehen würde. Das Setzen war unangenehm und hatte auch Probleme nach der Spinale, also sprich beim ersten Aufstehen am nächsten Tag hats mich fast umgehauen. Hatte ich nach der Vollnarkose nicht, solche Probleme. Da hab ich nur beim Aufwachen keine Luft bekommen, was zu diesem Zeitpunkt auch recht erschreckend war, da es keiner mitbekommen hat, erst nach (wie mir schien) geraumer Weile, als ich kurz vorm Erstickungstod stand (was zumindest mein Gedanke war in dem Moment).![]()
Den Moment hatte ich auch, wurde mit Tubus im Hals wach und dachte ich muss sterben. Bis da jemand kam dauerte es eine gefühlte ewigkeit. Ich fand die Spinale nicht schlimm, war nur fies als sie mitten drin aufhörte zu wirken.
Zitat von zartbitter:
Ich bin grundsätzlich dafür, dass jede Frau frei entscheiden darf! Und zusätzlich bin ich für mehr und ausführlicheres informieren über BEIDE Methoden durch Arzt und/oder Hebamme![]()
Ja, das stimmt. Es müssten beide Seiten besser beleuchtet werden.
Zitat von Sina31:
Ich habe mir jetzt nicht die Antworten durchgelesen, also sorry, wenn ich was wiederhole.
Die Vorteile einer natürlichen Geburt besteht unter anderem darin, dass durch die Hormonausschüttung, die nicht nur die Mutter sondern auch das Kind hat, das Baby besser auf das Leben "draußen" vorbereitet wird.
Ebenso muss das Kind durch den Geburtskanal und da der Weg raus alles andere als keimfrei ist (soll nicht heißen, dass es unhygienisch oä ist) kommt es gleich in "angepasster" Dosis damit in Kontakt. Der erste Schub in Richtung Abwehraufbau.
Zum Bindungsaufbau muss ich glaube nix schreiben, oder? Oxytocin wird bei einer natürlichen Geburt anders ausgeschüttet und hilft bei der Bindung und natürlich auch beim Milcheinschuß.
Kaiserschnitt bietet Vorteile, aber auch Nachteile und Risiken für Mutter und Kind. Ich mach's mal stichpunktartig:
- OP-Risiken an sich
- Darmtätigkeit ist oft träge nach einer OP , was im schlimmsten Fall lebensgefährlich werden kann (Ileus uä)
- Wundinfektionen, Thrombosegefahr, Kunstfehler durch Ärzte
- später Verwachsungen und Schmerzen möglich, Narbengewebe
- wenns dumm läuft kann das Baby beim Schnitt etwas verletzt werden
- Kaiserschnittbaby haben häufiger Atemschwierigkeiten
- Hinweis auf vermehrte Allergien bei Sectiobabys
- Vermutung, dass Sectio fürs Baby traumatischer ist (plötzliche Veränderung und Rausreißen ohne Vorbereitung aus der geborgenen "Höhle)
LG Sina
Doch, mach mal bitte. Die Argumentation interessiert mich nun wirklich brennend.
Meine Tochter kam per KS 8 Wochen zu früh, ich musste über eine Woche vorm Inkubator stehen und schauen wie sie zu 100% künstlich beatmet wird und was hörte ich von allen Seiten? "Oh dann könnt ihr ja gar nicht kuscheln" Glaub mir, das war meine geringste Sorge! Ich musste 4 Wochen warten, bis ich neben ihr in einem Bett liegen konnte. Sie schläft neben/auf mir, sie wird voll gestillt und ich erkenne NULL Anzeichen einer gestörten Bindung-im Gegenteil. Darmträgheit hatte ich wochenlang nach der spontanen Geburt ihres Bruders.
Kunstfehler? Mein Riss 3.Grades im Intimbereich wurde falsch zusammen genäht und ich muss deswegen nochmal in einigen Jahren unters Messer.
Weils dumm gelaufen ist, habe ich meinem Sohn eine spontan Geburt zugemutet, die er fast nicht geschafft hat. Er kam grau und muksmäusschen still zur Welt-Ja-das war wirklich DAS Erlebnis in meinem Leben
Haltet es doch nicht immer alles weiß oder schwarz, meine Güte. Pauschaliert doch nicht immer so übertrieben.
Zitat von Mathelenlu:
Ich will hier weder eines, noch das andere hochhalten, siehe mein Post letzte Seite, dass ich es eh für überbewertet halte...
Aber wenn Du so sachlich aufzählst, dann musst Du das natürlich auch für die spontane Geburt machen. Ich bin nicht vom Fach, aber da gibts doch auch einiges:
Sauerstoffmangel beim Baby, Steckenbleiben, Nabelschnurvorfall, Schlüsselbeinbrüche, Schädelverletzungen bei Zangen- und Saugglockengeburten , bei der Mutter Dammrisse und -schnitte bis zu dritten Grades inklusive Narben und Verwachsungen, was auch langwierige Schwierigkeiten nach sich ziehen kann, Uterusruptur, Plazentalösungsschwierigkeiten (kann tödlich enden), Blutungen, die nicht zu stoppen sind .... Und und und. Ich will damit nur sagen: beides hat gefährliche Aspekte!!! Du lässt halt die der einen Seite komplett aus und erwähnst nur Vorteile der spontanen Geburt. Das finde ich nicht sehr neutral oder sachlich.
Nur mal als Beispiel
Hatte ich, hatte ich, hatte ich.
Man sollte in Zukunft beide Seiten besser beleuchten, es gibt Frauen, die eben aus total überholten Gründen Angst vor einem KS haben. Wichtig sollte sein, dass das Kind gesund zur Welt kommt. Die Geburt ist im Vergleich zum restlichen Leben ein winziger Augenblick.
30.01.2015 15:25
Ich hatte beides, einen sek. KS und eine spontane Entbindung. Ich habe letzteres um Welten besser verarbeitet als die erste Geburt. Ich denke es kommt immer auf die Umstände an. Komplikationen kann man ja vorher nicht kennen, die einen treffen werden. Das wichtigste ist eine neutrale Aufklärung und dass der freie Wille der Frau unterstützt wird- das ist leider nicht immer so. Die Nichte meines Mannes wurde zum geplanten KS "überredet"- ihr wurden Statistiken und Gruselgeschichten die bei einer spontanen Entbindung passieren können erläutert, so dass sie es nicht mal probiert hat. Ich habe das Gefühl, dass ihr was fehlt- sie weicht dem Thema leider aus
30.01.2015 15:46
Mja, klar gibt es Leute, die nach einem KS total traumatisiert sind oder die das Gefühl haben, ihnen würde etwas fehlen. Allerdings glaube ich auch, dass das zumindest bei einem Teil dieser Frauen von der z.T. doch sehr übersteigerten Erwartung an eine natürliche Geburt bzw. an sich selbst hängt und z.T. eben auch durch die Reaktionen des Umfelds verstärkt wird, das den KS ja z.T. so als die "Weichei-Variante" für Mütter 2. Klasse verteufelt.
Genau so kenne ich auch Leute, die nach der natürlichen Geburt erstmal ziemlich traumatisiert waren (ehrlich gesagt kenne ich da jetzt mehr als bei KS, aber KS ist natürlich auch einfach seltener) - eine Freundin z.B., die fast 40 Stunden Wehen hatten und der dann am Ende mehrere Leute auf den Bauch gesprungen sind während ihr jemand anders mit einer Zange den Intimbereich verstümmelt hat.
Oder eine Bekannte, die eine Blitzgeburt hatte, die sie ziemlich unvorbereitet getroffen hat, die sie als sehr schmerzhaft empfunden hat, so dass sie ohne Ende davon überwältigt war und dann - eh schon total geflasht - noch ohne jegliche Betäubung 20 Minuten lang genäht wurde, weil der Arzt meinte, die Betäubung würde sich für die paar Stiche nicht lohnen.
Es muss einem einfach klar sein: Kinder kriegen ist kein Spaß. Es wird so oder so scheiße weh tun. Und es ist ein Glücksspiel. Egal was ich mache - es kann wunderbar laufen und es kann übelst schief gehen. Das kann einem einfach niemand vorherorakeln, auch keine Umfrage und keine Statistik.
Wichtig finde ich einfach, dass man die Geburt (und übrigens auch den Rest des Kinderhabens) nicht noch schwerer macht, indem man sie mit ideologischen Grabenkämpfen überfrachtet.
Bindungsprobleme haben übrigens ganz schön viele Mütter am Anfang. Unabhängig von der Art der Geburt. Es ist eben ein Mythos, dass jede Mutter ihr Kind anschaut und sich dann augenblicklich unsterblich verliebt. Manche haben dieses große Glück (ich z.B., trotz KS) - bei anderen dauert es eben ein paar Tage oder sogar Wochen, bis sie die Strapazen der Ss und GEburt verkraftet haben und sich in die neue Rolle einfinden. Das ist auch normal und häufiger, als man denkt. Und kein KS-Phänomen!
Genau so kenne ich auch Leute, die nach der natürlichen Geburt erstmal ziemlich traumatisiert waren (ehrlich gesagt kenne ich da jetzt mehr als bei KS, aber KS ist natürlich auch einfach seltener) - eine Freundin z.B., die fast 40 Stunden Wehen hatten und der dann am Ende mehrere Leute auf den Bauch gesprungen sind während ihr jemand anders mit einer Zange den Intimbereich verstümmelt hat.
Oder eine Bekannte, die eine Blitzgeburt hatte, die sie ziemlich unvorbereitet getroffen hat, die sie als sehr schmerzhaft empfunden hat, so dass sie ohne Ende davon überwältigt war und dann - eh schon total geflasht - noch ohne jegliche Betäubung 20 Minuten lang genäht wurde, weil der Arzt meinte, die Betäubung würde sich für die paar Stiche nicht lohnen.
Es muss einem einfach klar sein: Kinder kriegen ist kein Spaß. Es wird so oder so scheiße weh tun. Und es ist ein Glücksspiel. Egal was ich mache - es kann wunderbar laufen und es kann übelst schief gehen. Das kann einem einfach niemand vorherorakeln, auch keine Umfrage und keine Statistik.
Wichtig finde ich einfach, dass man die Geburt (und übrigens auch den Rest des Kinderhabens) nicht noch schwerer macht, indem man sie mit ideologischen Grabenkämpfen überfrachtet.
Bindungsprobleme haben übrigens ganz schön viele Mütter am Anfang. Unabhängig von der Art der Geburt. Es ist eben ein Mythos, dass jede Mutter ihr Kind anschaut und sich dann augenblicklich unsterblich verliebt. Manche haben dieses große Glück (ich z.B., trotz KS) - bei anderen dauert es eben ein paar Tage oder sogar Wochen, bis sie die Strapazen der Ss und GEburt verkraftet haben und sich in die neue Rolle einfinden. Das ist auch normal und häufiger, als man denkt. Und kein KS-Phänomen!
30.01.2015 16:01
Ich finde, man kann nicht sagen, das ist besser, oder das ist besser.
Erstmal muss Frau es einfach selber wollen. Und dann muss es auch noch machbar sein.
Ich hatte noch keinen KS und wollte auch immer normal entbinden und konnte es auch. Allerdings lag ich 29 Stunden in den Wehen und dann wollten die doch irgendwann mal einen KS machen, weil mein Mumu sich nicht öffnete. Innerhalb von 10 Minuten war er dann auf und es ging los...auf normalem Wege!
Ich hätte auch einem KS zugestimmt, denn es war lang genug und ich wollte auch einfach nicht mehr.
Ich kann jetzt nur von der normalen Geburt sprechen und muss sagen, es war wirklich das schönste Erlebnis in meinem Leben und ich lege es jeder werdenden Mama ans Herz, es normal zu versuchen!
Etwas schöneres gab es in meinem Leben noch nicht! Ich habe das ganz alleine geschafft und darauf war ich super stolz!
Ich würde es jederzeit wieder so machen, wenn ich die Möglichkeit dazu habe.
Erstmal muss Frau es einfach selber wollen. Und dann muss es auch noch machbar sein.
Ich hatte noch keinen KS und wollte auch immer normal entbinden und konnte es auch. Allerdings lag ich 29 Stunden in den Wehen und dann wollten die doch irgendwann mal einen KS machen, weil mein Mumu sich nicht öffnete. Innerhalb von 10 Minuten war er dann auf und es ging los...auf normalem Wege!
Ich hätte auch einem KS zugestimmt, denn es war lang genug und ich wollte auch einfach nicht mehr.
Ich kann jetzt nur von der normalen Geburt sprechen und muss sagen, es war wirklich das schönste Erlebnis in meinem Leben und ich lege es jeder werdenden Mama ans Herz, es normal zu versuchen!
Etwas schöneres gab es in meinem Leben noch nicht! Ich habe das ganz alleine geschafft und darauf war ich super stolz!
Ich würde es jederzeit wieder so machen, wenn ich die Möglichkeit dazu habe.
30.01.2015 16:15
Bei mir hat mein FA gesagt, dass es ganz bei mir liegt, was ich im Sommer machen möchte, ob einen KS oder eine natürliche Geburt, das darf man sich ja Gott sei Dank aussuchen.
Ich bin sehr unschlüssig, was eine normale Geburt angeht und tendiere im Moment eher zu einem Kaiserschnitt und denke darauf wird es auch hinauslaufen letztendlich.
Ich finde, man sollte die Wünsche und Bedürfnisse der einzelnen Frau respektieren und akzeptieren, im Prinzip ist es doch auch völlig egal wie eine Geburt standfindet, hauptsache das Baby kommt gesund auf die Welt.
Ich bin sehr unschlüssig, was eine normale Geburt angeht und tendiere im Moment eher zu einem Kaiserschnitt und denke darauf wird es auch hinauslaufen letztendlich.
Ich finde, man sollte die Wünsche und Bedürfnisse der einzelnen Frau respektieren und akzeptieren, im Prinzip ist es doch auch völlig egal wie eine Geburt standfindet, hauptsache das Baby kommt gesund auf die Welt.
30.01.2015 17:56
Zitat von Mathelenlu:
Bei mir steht auch bei Kind 4 (und davon 1 KS) kein Vermerk mit Risiko im Mutterpass!
Also in meinem Mutterpass gibt es eine Seite die heist Anamnese: (seite 5) Punkt 15 zum Ankreuzen, da steht Vielgebärende.
Punkt 23: zustand nach Sectio
Und jedes Kreuz mehr in diesem Katalog bedeutet ein Risiko mehr.
Das man deswegen kein fass aufmacht ist auch klar, aber es ist eben ein Risiko mehr.
30.01.2015 17:58
Zitat von elina:vielgebährende bedeutet mehrlinge.und dann gibt es auch noch rasche ss-folge..
Zitat von Mathelenlu:
Bei mir steht auch bei Kind 4 (und davon 1 KS) kein Vermerk mit Risiko im Mutterpass!
Also in meinem Mutterpass gibt es eine Seite die heist Anamnese: (seite 5) Punkt 15 zum Ankreuzen, da steht Vielgebärende.
Punkt 23: zustand nach Sectio
Und jedes Kreuz mehr in diesem Katalog bedeutet ein Risiko mehr.
Das man deswegen kein fass aufmacht ist auch klar, aber es ist eben ein Risiko mehr.
30.01.2015 18:02
Zitat von elina:
Zitat von Mathelenlu:
Bei mir steht auch bei Kind 4 (und davon 1 KS) kein Vermerk mit Risiko im Mutterpass!
Also in meinem Mutterpass gibt es eine Seite die heist Anamnese: (seite 5) Punkt 15 zum Ankreuzen, da steht Vielgebärende.
Punkt 23: zustand nach Sectio
Und jedes Kreuz mehr in diesem Katalog bedeutet ein Risiko mehr.
Das man deswegen kein fass aufmacht ist auch klar, aber es ist eben ein Risiko mehr.
Hab nachgesehen
. Stimmt, bei Zustand nach Sectio hab ich ein Kreuzchen. Aber bei Vielgebärende nicht - da steht "mehr als vier Kinder". Sprich, beim nächsten hätte ich wohl eins an der Stelle, aber beim vierten noch nicht.
30.01.2015 18:04
Zitat von Christen:
Zitat von elina:vielgebährende bedeutet mehrlinge.und dann gibt es auch noch rasche ss-folge..
Zitat von Mathelenlu:
Bei mir steht auch bei Kind 4 (und davon 1 KS) kein Vermerk mit Risiko im Mutterpass!
Also in meinem Mutterpass gibt es eine Seite die heist Anamnese: (seite 5) Punkt 15 zum Ankreuzen, da steht Vielgebärende.
Punkt 23: zustand nach Sectio
Und jedes Kreuz mehr in diesem Katalog bedeutet ein Risiko mehr.
Das man deswegen kein fass aufmacht ist auch klar, aber es ist eben ein Risiko mehr.
Nein da irrst du dich. Vielgebärende heist wirklich, mehrere Kinder geboren.
hier ien Linkd von der TK zu den Risiken von Vielgebärenden:
http://www.tk.de/tk/risiken/allgemeine-risiken/vie lgebaerenden/98056
30.01.2015 18:06
Zitat von elina:
Zitat von Christen:
Zitat von elina:vielgebährende bedeutet mehrlinge.und dann gibt es auch noch rasche ss-folge..
Zitat von Mathelenlu:
Bei mir steht auch bei Kind 4 (und davon 1 KS) kein Vermerk mit Risiko im Mutterpass!
Also in meinem Mutterpass gibt es eine Seite die heist Anamnese: (seite 5) Punkt 15 zum Ankreuzen, da steht Vielgebärende.
Punkt 23: zustand nach Sectio
Und jedes Kreuz mehr in diesem Katalog bedeutet ein Risiko mehr.
Das man deswegen kein fass aufmacht ist auch klar, aber es ist eben ein Risiko mehr.
Nein da irrst du dich. Vielgebärende heist wirklich, mehrere Kinder geboren.
hier ien Linkd von der TK zu den Risiken von Vielgebärenden:
http://www.tk.de/tk/risiken/allgemeine-risiken/vie lgebaerenden/98056
Nein, da muss ich Elina zustimmen, Christen. Da steht ganz klar, mehr als vier Kinder - und nicht Mehrlingsschwangerschaft.
Elina: eine "Risikoschwangerschaft" war ich aber dennoch nicht. Unter dem ganzen Katalog ist ein rotes Feld, wo sich aus der Anzahl der Kreuzchen ergibt, ob man ein Kreuzchen im Feld "Ja" bei Risikoschwangerschaft bekommt. Da ist bei mir beim vierten und nach KS kein Kreuzchen drin.
30.01.2015 18:09
Zitat von Mathelenlu:
Zitat von elina:
Zitat von Christen:
Zitat von elina:vielgebährende bedeutet mehrlinge.und dann gibt es auch noch rasche ss-folge..
...
Nein da irrst du dich. Vielgebärende heist wirklich, mehrere Kinder geboren.
hier ien Linkd von der TK zu den Risiken von Vielgebärenden:
http://www.tk.de/tk/risiken/allgemeine-risiken/vie lgebaerenden/98056
Nein, da muss ich Elina zustimmen, Christen. Da steht ganz klar, mehr als vier Kinder - und nicht Mehrlingsschwangerschaft.
Elina: eine "Risikoschwangerschaft" war ich aber dennoch nicht. Unter dem ganzen Katalog ist ein rotes Feld, wo sich aus der Anzahl der Kreuzchen ergibt, ob man ein Kreuzchen im Feld "Ja" bei Risikoschwangerschaft bekommt. Da ist bei mir beim vierten und nach KS kein Kreuzchen drin.
Nein, Zustand nach Sectio ist ja auch keine Risikoschwangerschaft, nur eben ein Risiko ist bekannt, das man im Auge behalten soll.
Ich wollte ja auch nur darlegen, dass man eben nicht pauschal sagen kann, nach mehreren KS ist dies und das Risiko....denn nach mehreren spontan Geburt hat man auch Risiken. ( und das steht auch im Mutterpass drin, sollte nur zeigen, dass ich mir das nicht einfach so ausdenke)
Es gibt da kein schwarz oder weiß, wie es jemand hier schon sagte.
30.01.2015 18:13
Zitat von elina:
Zitat von Christen:
Zitat von elina:vielgebährende bedeutet mehrlinge.und dann gibt es auch noch rasche ss-folge..
Zitat von Mathelenlu:
Bei mir steht auch bei Kind 4 (und davon 1 KS) kein Vermerk mit Risiko im Mutterpass!
Also in meinem Mutterpass gibt es eine Seite die heist Anamnese: (seite 5) Punkt 15 zum Ankreuzen, da steht Vielgebärende.
Punkt 23: zustand nach Sectio
Und jedes Kreuz mehr in diesem Katalog bedeutet ein Risiko mehr.
Das man deswegen kein fass aufmacht ist auch klar, aber es ist eben ein Risiko mehr.
Nein da irrst du dich. Vielgebärende heist wirklich, mehrere Kinder geboren.
hier ien Linkd von der TK zu den Risiken von Vielgebärenden:
http://www.tk.de/tk/risiken/allgemeine-risiken/vie lgebaerenden/98056
betreffen aber wohl auch eher die ss und nicht die Geburt
Zitat:
Dagegen ist bei Vielgebärenden weniger häufig ein Kaiserschnitt notwendig. Auch Komplikationen während der Geburt treten seltener auf.
aus o.g. link
ebenso scheint mir lt. text das Risiko zu einem guten teil aus Begleiterscheinungen (alter, gewicht usw.) zu bestehen, die bei müttern von vielen kindern vermehrt vorkommen, aber nicht zwingend mit der Kinderzahl zu tun haben
daher wiederhole ich meine frage nach ner Statistik, wie hoch das Risiko einer Ruptur bei einer frau mit 3ks und einer mit 3 spontangeburten ist..
du hast das so in den raum gestellt, als wären die Risiken da gleichgestellt...
30.01.2015 18:33
Zitat von Mathelenlu:man lernt doch nie aus!
Zitat von elina:
Zitat von Christen:
Zitat von elina:vielgebährende bedeutet mehrlinge.und dann gibt es auch noch rasche ss-folge..
...
Nein da irrst du dich. Vielgebärende heist wirklich, mehrere Kinder geboren.
hier ien Linkd von der TK zu den Risiken von Vielgebärenden:
http://www.tk.de/tk/risiken/allgemeine-risiken/vie lgebaerenden/98056
Nein, da muss ich Elina zustimmen, Christen. Da steht ganz klar, mehr als vier Kinder - und nicht Mehrlingsschwangerschaft.
Elina: eine "Risikoschwangerschaft" war ich aber dennoch nicht. Unter dem ganzen Katalog ist ein rotes Feld, wo sich aus der Anzahl der Kreuzchen ergibt, ob man ein Kreuzchen im Feld "Ja" bei Risikoschwangerschaft bekommt. Da ist bei mir beim vierten und nach KS kein Kreuzchen drin.
Aber dann haben die mein Kreuzchen vergessen...
30.01.2015 18:33
Zitat von Viala:
[
daher wiederhole ich meine frage nach ner Statistik, wie hoch das Risiko einer Ruptur bei einer frau mit 3ks und einer mit 3 spontangeburten ist..
du hast das so in den raum gestellt, als wären die Risiken da gleichgestellt...
Von gleichgestellt habe ich nichts gesagt, ich sagte nur, dass das auch bei spontan passieren kann.
Also es sind da verschiedene zahlen angegeben.
einmal heist es das allgemeine Risiko eines Gebärmutterrisses ist 1zu1500 also sehr gering
und hier steht das es nach zustand nach KS 5x höher ist als bei einer Frau die vorher spontan entbunden hat.
Da gehts weiter, nach einem KS ist die Gefahr mit 0,5 unter der normalen Geburt angegeben, wenn das 5x höher ist als nach spontan , dann hätte eine Frau die ihr 2tes Kind auch spontan entbinden ein Risiko von 0,1.
Das Risiko nach 2 KS ist nicht höher, als nach einem KS.
Wie das nach 3 KS aussieht, konnte ich nicht finden.
Aber wir können ja auch Trrr warten, die hat doch meist zu allem noch ein paar Studien parat.
http://symptomat.de/Uterusruptur_%28Geb%C3%A4rmutt erriss%29
30.01.2015 19:16
Zitat von Mel-Ann:
Mja, klar gibt es Leute, die nach einem KS total traumatisiert sind oder die das Gefühl haben, ihnen würde etwas fehlen. Allerdings glaube ich auch, dass das zumindest bei einem Teil dieser Frauen von der z.T. doch sehr übersteigerten Erwartung an eine natürliche Geburt bzw. an sich selbst hängt und z.T. eben auch durch die Reaktionen des Umfelds verstärkt wird, das den KS ja z.T. so als die "Weichei-Variante" für Mütter 2. Klasse verteufelt.
Genau so kenne ich auch Leute, die nach der natürlichen Geburt erstmal ziemlich traumatisiert waren (ehrlich gesagt kenne ich da jetzt mehr als bei KS, aber KS ist natürlich auch einfach seltener) - eine Freundin z.B., die fast 40 Stunden Wehen hatten und der dann am Ende mehrere Leute auf den Bauch gesprungen sind während ihr jemand anders mit einer Zange den Intimbereich verstümmelt hat.
Oder eine Bekannte, die eine Blitzgeburt hatte, die sie ziemlich unvorbereitet getroffen hat, die sie als sehr schmerzhaft empfunden hat, so dass sie ohne Ende davon überwältigt war und dann - eh schon total geflasht - noch ohne jegliche Betäubung 20 Minuten lang genäht wurde, weil der Arzt meinte, die Betäubung würde sich für die paar Stiche nicht lohnen.
Es muss einem einfach klar sein: Kinder kriegen ist kein Spaß. Es wird so oder so scheiße weh tun. Und es ist ein Glücksspiel. Egal was ich mache - es kann wunderbar laufen und es kann übelst schief gehen. Das kann einem einfach niemand vorherorakeln, auch keine Umfrage und keine Statistik.
Wichtig finde ich einfach, dass man die Geburt (und übrigens auch den Rest des Kinderhabens) nicht noch schwerer macht, indem man sie mit ideologischen Grabenkämpfen überfrachtet.
Bindungsprobleme haben übrigens ganz schön viele Mütter am Anfang. Unabhängig von der Art der Geburt. Es ist eben ein Mythos, dass jede Mutter ihr Kind anschaut und sich dann augenblicklich unsterblich verliebt. Manche haben dieses große Glück (ich z.B., trotz KS) - bei anderen dauert es eben ein paar Tage oder sogar Wochen, bis sie die Strapazen der Ss und GEburt verkraftet haben und sich in die neue Rolle einfinden. Das ist auch normal und häufiger, als man denkt. Und kein KS-Phänomen!
Seh ich genauso.
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