nicht verheiratete eltern - nachnamen des kindes / vaterschaftsanerkennung / sorgerecht
01.03.2012 20:22
Zitat von nine-soraya:
danke euch für die vielen wortmeldungen ...
wenn man das alles VOR der geburt erledigt - gibt es einen zeitraum dafür ??? z.b. erst im letzten trimenon oder ist das egal wann ich das in der schwangerschaft mache ?
aber um den namen des kindes festzulegen brauch ich doch ne geburtsurkunde .. mit der ich dann zum standesamt geh und den zwerg dann "melde" mit dem ausgesuchten wunschnachnamen ...
oder ?
DAS geht ja nicht davor ...
nur die vaterschaftsanerkennung und das sorgerecht kann man VOR der geburt regeln ..
oder hab ich da was falsch verstanden ???
So ist es jedenfalls bei uns. Anerkennung und Sorgerecht vorher, Nachname später. Ob das bundesweit gleich ist, weiß ich allerdings nicht. Einfach mal beim Jugendamt anrufen und fragen. Die sagen dann auch, wann man sowas üblicherweise macht. War bei uns glaub ich um die 20. Woche rum.
Vorname und Religion konnten bzw. mussten wir vorläufig angeben, haben aber die Option das noch zu ändern vor der Geburtsurkunde.
02.03.2012 15:10
Natürlich gibt es immer wieder (Einzel-?)Fälle, in denen die Väter ihre Kinder misshandeln. Aber das gibt es ja nun leider bei Müttern auch. Trotzdem würde niemand auf die Idee kommen, ihnen prophylaktisch erstmal das Sorgerecht vorzuenthalten, um zu warten, ob sie würdig genug sind. Warum also bei den VÄtern?
Ich mache mir jetzt wahrscheinlich mit der Aussage wenig Freunde, aber ganz ehrlich? Vielleicht sollte sich die eine oder andere den Mann einfach etwas genauer angucken, ehe sie mit ihm ein Kind zeugt.
Will niemandem auf die Füße treten, aber ich finde es schlimm, das Väter so viel weniger Rechte haben als MÜtter.
Ich mache mir jetzt wahrscheinlich mit der Aussage wenig Freunde, aber ganz ehrlich? Vielleicht sollte sich die eine oder andere den Mann einfach etwas genauer angucken, ehe sie mit ihm ein Kind zeugt.
Will niemandem auf die Füße treten, aber ich finde es schlimm, das Väter so viel weniger Rechte haben als MÜtter.
02.03.2012 17:12
Zitat von die_Tina:
Natürlich gibt es immer wieder (Einzel-?)Fälle, in denen die Väter ihre Kinder misshandeln. Aber das gibt es ja nun leider bei Müttern auch. Trotzdem würde niemand auf die Idee kommen, ihnen prophylaktisch erstmal das Sorgerecht vorzuenthalten, um zu warten, ob sie würdig genug sind. Warum also bei den VÄtern?
Ich mache mir jetzt wahrscheinlich mit der Aussage wenig Freunde, aber ganz ehrlich? Vielleicht sollte sich die eine oder andere den Mann einfach etwas genauer angucken, ehe sie mit ihm ein Kind zeugt.
Will niemandem auf die Füße treten, aber ich finde es schlimm, das Väter so viel weniger Rechte haben als MÜtter.
Ich kenne eben beide Seiten, mein Mann hat en Kind mit einer Frau, die es ihm vorenthält und ich unterstütze ihn, dass er den Kleinen nach 2 Jahren nun endlich sehen kann.
Weißt du, es gibt nun mal ungeplante Schwangerschaften, so wie meine erste. Ungeplant, aber nicht ungewollt. Ich liebe mein Kind mehr als alles andere, der Vater jedoch ist wirklich psychisch krank. Dafür kann ich nunmal nichts und ich bin froh, dass er keine Rechte hat und auch nicht einfordert. Wenn dieser Kerl Rechte hätte, hätte ich die Hölle auf Erden und meine Tochter wäre wohl auch schon psychisch krank (unter anderem wegen der ZEit mit ihm muss ich stationär in eine Klinik, weil ich psychisch am Ende bin).
Ich bin noch nicht verheiratet, habe aber kein Problem damit, meinem "Mann" das Sorgerecht für mein Kind zu geben, bzw für unser gemeinsames. Allerdings wollen wir bald heiraten, das heißt er bekommt es automatisch. Er ist ein ganz normaler Mann und ich weiß, dass wir auch wenn wir uns trennen wohl irgendwie noch miteinander kommunizieren können, der Kinder wegen.
Aber es gibt so viele Fälle, wo die Väter einfach nicht normal sind und diese sollten nicht automatisch ein Sorgerecht haben...
03.03.2012 14:24
Hallo!
Ich glaube dir ja, dass du gute Gründe für deine Sicht hast und bestimmt gibt es einige Einzelfälle, in denen es ähnlich ist.
Aber ich habe trotzdem die Hoffnung, dass im Regelfall die Väter nicht krank sind und es eher die Probleme zwischen den Eltern sind, die dann auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden.
Deswegen meine ich eben, dass im "Normalfall" beide Eltern das Sorgerecht haben sollten, ob verheiratet oder nicht.
Das heißt natürlich nicht, dass es nicht auch Fälle gibt, bei denen nur die Mutter oder auch nur der Vater das Sorgerecht haben sollte.
LG und viel Glück bei deinem Sorgerechtsproblem. Klingt ja so, als sei das alles noch ziemlich ungelöst?
Ich glaube dir ja, dass du gute Gründe für deine Sicht hast und bestimmt gibt es einige Einzelfälle, in denen es ähnlich ist.
Aber ich habe trotzdem die Hoffnung, dass im Regelfall die Väter nicht krank sind und es eher die Probleme zwischen den Eltern sind, die dann auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden.
Deswegen meine ich eben, dass im "Normalfall" beide Eltern das Sorgerecht haben sollten, ob verheiratet oder nicht.
Das heißt natürlich nicht, dass es nicht auch Fälle gibt, bei denen nur die Mutter oder auch nur der Vater das Sorgerecht haben sollte.
LG und viel Glück bei deinem Sorgerechtsproblem. Klingt ja so, als sei das alles noch ziemlich ungelöst?
03.03.2012 15:15
Bei ihm und seiner ex ist leider gar nichts geklärt, sie hat ihn nur benutzt um schwanger zu werden, ihm dann gesagt sie will nicht mehr kurz nachdem sies erfahren hat... Und seine Wunden saßen sehr tief. Ich hab ihn ermutigt und gesagt kuemmer dich um dein Kind. Er wollte nur fotots von ihm haben, hat ihm Geschenke geschickt, aber selbst bei fotots hält sie ihn nun seit drei Monaten hin und ich weiß gar nicht was ich da noch machen soll. Gleich zum ja oder gar nicht
ich will doch dass er seinen Sohn sieht. Aber nicht mal wenn man freundlich ist, ist sie's, sie hält ihn nur hin
ich will doch dass er seinen Sohn sieht. Aber nicht mal wenn man freundlich ist, ist sie's, sie hält ihn nur hin
03.03.2012 18:28
Zitat von die_Tina:
Natürlich gibt es immer wieder (Einzel-?)Fälle, in denen die Väter ihre Kinder misshandeln. Aber das gibt es ja nun leider bei Müttern auch. Trotzdem würde niemand auf die Idee kommen, ihnen prophylaktisch erstmal das Sorgerecht vorzuenthalten, um zu warten, ob sie würdig genug sind. Warum also bei den VÄtern?
Ich mache mir jetzt wahrscheinlich mit der Aussage wenig Freunde, aber ganz ehrlich? Vielleicht sollte sich die eine oder andere den Mann einfach etwas genauer angucken, ehe sie mit ihm ein Kind zeugt.
Will niemandem auf die Füße treten, aber ich finde es schlimm, das Väter so viel weniger Rechte haben als MÜtter.
Den Schuh zieh ich mir sowieso nicht an. Ich war mit meinem Ex 4 Jahre zusammen, da sollte man meine das die Beziehung so gefestigt ist das man ein Kind in die Weltsetzen könnte.
Und das der große Knall kam das das kind da war , da für konnte ich nichts. Ich konnte nicht ahnen das er die ganze Zeit ne zweite Freundin hatte. Und das er so abgerutscht ist (viel Alkohol und viel andere scheiße gebaut) da konnte ich leider auch nichts für.
28.09.2015 06:51
Hallo! Ich habe da auch mal eine Frage ☺ und zwar geht's darum, ich bin jetzt in der 20 ssw. und bin mit dem kindesvater auch nicht mehr zusammen. Als ich ihm von der Schwangerschaft erzählt habe, hat er null intressere gezeigt. Er ist noch minderjährig und ich volljährig, habe ich das Sorgerecht sowie das Aufenthaltbestimmungsrecht alleine ? Welche rechte hat er ohne sorgerecht?
28.09.2015 08:47
Das Sorgerecht hast dann automatisch du.
Ansonsten hat er die normalen Umgangsrechte.
Wenn man da als Mutter dran rumrüttelt, sollte man sich eh fragen, ob man wirklich das Beste fürs Kind will.
Im Gegenzug hat er natürlich auch die Unterhaltspflicht.
Sobald er 18 ist, hat er die Möglichkeit, das geteilte Sorgerecht einzufordern und ggf. zu klagen.
Ansonsten hat er die normalen Umgangsrechte.
Wenn man da als Mutter dran rumrüttelt, sollte man sich eh fragen, ob man wirklich das Beste fürs Kind will.
Im Gegenzug hat er natürlich auch die Unterhaltspflicht.
Sobald er 18 ist, hat er die Möglichkeit, das geteilte Sorgerecht einzufordern und ggf. zu klagen.
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