Schöne Schwangerschaft - eine fette Lüge?
20.08.2015 13:51
Zitat von Mocca:
Na, wie das mit dem Reiten ist, weiß ich nicht.
Das würde ich auf alle Fälle mit dem Frauenarzt absprechen.
Dinge zu lassen, die gefährlich für Schwangerschaft/das Kind sind, macht einen nun wirklich nicht zur Super-Mami.
Das sollte doch irgendwie selbverständlich sein. Oder hab ich Dich da falsch verstanden?
Wenn ich Beschwerden hatte oder krank war, dann habe ich etwas dagegen genommen, wenn es was gab, das unbedenklich war. Wenn nicht, dass musste ich da halt durch.
Ich konnte in der Schangerschaft alles machen, was ich sonst auch gemacht habe, wenn ich aber eine gefährliche Sportart betrieben hätte, hätte ich das eben in dieser Zeit gelassen.
Wenn man einen Kinderwunsch hat und dann leichtsinnig damit umgeht und es geht was schief, dann ist es schwer damit zu leben, denke ich. Egal ob es jetzt damit in Zusammenhang steht oder nicht.
Ich würde mich zwar vorsichtig verhalten, aber man muss sich nicht in Watte packen.
20.08.2015 13:55
Zitat von Mamota:
Zitat von Obsidian:
Zitat von Loomy:
Ich danke euch für die vielen Beiträge und eure Erfahrungen!![]()
Ich habe einfach wirklich Angst durch diese vielen schlimmen Geschichten die man in den Foren so zu lesen bekommt. Ich meine mir ist schon klar das ich nicht von diesen Erfahrungen auf mich selbst schließen kann. Ich denke das man sich Gedanken macht und ein wenig Angst hat ist klar.
Aber auch wenn ich eure Antworten so lese schleicht sich mir immer wieder in den Kopf, das ich wohl nicht wirklich die beste Mutter wäre. Ihr schreibt das alles so selbstlos. Man hält das durch und nach ein paar Monaten hält man dann sein Wunder in den Armen. Ich bin noch keine Mutter und kann diese Gefühle nicht nachvollziehen. Ich meine ich glaube schon das man nach der Geburt einfach nur unendlich glücklich ist und diesen Menschen mit Leib und Seele liebt. Aber manchmal macht es mir den Eindruck als wäre man eine schlechte Frau wenn man sich ab dem positivem Test nicht komplett zurück stellt und alles nur noch für das Kind tut. Ich besitze 2 Pferde. Aus diesem Grund hab ich in einem Pferdeforum eine Diskussion mit gelesen in der es darum geht ob man schwanger noch reiten sollte. Und da gibt es dann die "Super Mamis" die meinen, gänzlich alles was irgendwie gefährlich werden könnte, hat man in der Schwangerschaft zu lassen.ich meine klar man stellt das Kind an erste Stelle und so soll es auch sein! Absolut das ist ein kleiner Mensch den nur ich beschützen kann. Aber es drängt sich mir so oft der Gedanke auf das man als Schwangere alles erträgt und auf alles mögliche verzichtet völlig egal wie es einem dabei geht. Es zählt nur das Kind. Wisst ihr was ich meine?
![]()
Es ist sozusagen scheis egal wie dreckig es der Mutter geht, ja keine Tabletten die könnten das Kind gefährden, auch wenn es ja Tabletten gibt die man in der Schwangerschaft nehmen darf. Aber dann ist man keine super Mami mehr. Die überstehen nämlich alles ohne Hilfe und mit einem Lächeln auf dem Gesicht.
Grüße von so einer SupermamiWas ist falsch daran?
Ich glaube, du zählst da nicht dazu. Deine Vorsicht gründet auf Fakten und Wahrscheinlichkeiten.![]()
Es gibt so Damen, die haben mal gelesen oder gehört, dass einer Frau durch den Sicherheitsgurt im Auto die Fruchtblase geplatzt ist, also finden sie es unmöglich, wenn eine Schwangere sich noch in ein Auto setzt.
Reiten ist da doch das beste Beispiel. Klar, wenn man blutiger Laie ist und sein Pferd nicht kennt, bleibt man besser ganz am Boden. Aber wenn man bisher täglich geritten ist und sein Pferd richig gut im Griff hat, warum sollte man dann nicht in der ersten Zeit noch ab und an mal einen gemütlichen Ausflug auf dem Pferderücken machen, solange man kein ärztliches Verbot hat? Klar lässt man die Springreitturniere besser bleiben. Das ist völlig zurecht als Risikosportart eingestuft. Aber ein ganz normaler Ausritt (ohne Galopp) ist für eine erfahrene Reiterin nicht gefährlicher als eine Busfahrt zur Hauptverkehrszeit.
Dennoch wird man deswegen gern angegangen von anderen Müttern, die das uuunmöglich finden.
Mich hat in der Frühschwangerschaft entsetzlich genervt, dass mich keiner der Eingeweihten auf eine Leiter (nein, nicht bis aufs Dach, nur so, dass ich Vorhänge aufhängen konnte) steigen oder im Bus stehen lassen wollte. Könnte ja dem Kind was passieren...
Meine Schwiegermutter hat grad gefragt ob sie mir gleich die Wäsche aufhängen soll!
Ich hab dann mal den Standardspruch benutzt! ICH BIN DOCH NICHT KRANK
Aber sie meinen es ja alle nur gut.
20.08.2015 13:56
Also alle 3 Reiterinnen, die ich kenne, sind in der Schwangerschaft nicht mehr geritten. Und alle 3 sind erfahrene Reiterinnen (eine Turnierspringreiterin unter anderem). Also ist da in meinen Augen durchaus was dran.
Eine ist gar nicht mehr geritten, eine hat nur noch longiert und eine ist mit Ponys in einer Kutsche gefahren. 2 von den 3 haben jetzt übrigens kein Pferd mehr wegen Zeitmangel.
Eine ist gar nicht mehr geritten, eine hat nur noch longiert und eine ist mit Ponys in einer Kutsche gefahren. 2 von den 3 haben jetzt übrigens kein Pferd mehr wegen Zeitmangel.
20.08.2015 13:58
Zitat von onewish:
Zitat von Mamota:
Zitat von Obsidian:
Zitat von Loomy:
Ich danke euch für die vielen Beiträge und eure Erfahrungen!![]()
Ich habe einfach wirklich Angst durch diese vielen schlimmen Geschichten die man in den Foren so zu lesen bekommt. Ich meine mir ist schon klar das ich nicht von diesen Erfahrungen auf mich selbst schließen kann. Ich denke das man sich Gedanken macht und ein wenig Angst hat ist klar.
Aber auch wenn ich eure Antworten so lese schleicht sich mir immer wieder in den Kopf, das ich wohl nicht wirklich die beste Mutter wäre. Ihr schreibt das alles so selbstlos. Man hält das durch und nach ein paar Monaten hält man dann sein Wunder in den Armen. Ich bin noch keine Mutter und kann diese Gefühle nicht nachvollziehen. Ich meine ich glaube schon das man nach der Geburt einfach nur unendlich glücklich ist und diesen Menschen mit Leib und Seele liebt. Aber manchmal macht es mir den Eindruck als wäre man eine schlechte Frau wenn man sich ab dem positivem Test nicht komplett zurück stellt und alles nur noch für das Kind tut. Ich besitze 2 Pferde. Aus diesem Grund hab ich in einem Pferdeforum eine Diskussion mit gelesen in der es darum geht ob man schwanger noch reiten sollte. Und da gibt es dann die "Super Mamis" die meinen, gänzlich alles was irgendwie gefährlich werden könnte, hat man in der Schwangerschaft zu lassen.ich meine klar man stellt das Kind an erste Stelle und so soll es auch sein! Absolut das ist ein kleiner Mensch den nur ich beschützen kann. Aber es drängt sich mir so oft der Gedanke auf das man als Schwangere alles erträgt und auf alles mögliche verzichtet völlig egal wie es einem dabei geht. Es zählt nur das Kind. Wisst ihr was ich meine?
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Es ist sozusagen scheis egal wie dreckig es der Mutter geht, ja keine Tabletten die könnten das Kind gefährden, auch wenn es ja Tabletten gibt die man in der Schwangerschaft nehmen darf. Aber dann ist man keine super Mami mehr. Die überstehen nämlich alles ohne Hilfe und mit einem Lächeln auf dem Gesicht.
Grüße von so einer SupermamiWas ist falsch daran?
Ich glaube, du zählst da nicht dazu. Deine Vorsicht gründet auf Fakten und Wahrscheinlichkeiten.![]()
Es gibt so Damen, die haben mal gelesen oder gehört, dass einer Frau durch den Sicherheitsgurt im Auto die Fruchtblase geplatzt ist, also finden sie es unmöglich, wenn eine Schwangere sich noch in ein Auto setzt.
Reiten ist da doch das beste Beispiel. Klar, wenn man blutiger Laie ist und sein Pferd nicht kennt, bleibt man besser ganz am Boden. Aber wenn man bisher täglich geritten ist und sein Pferd richig gut im Griff hat, warum sollte man dann nicht in der ersten Zeit noch ab und an mal einen gemütlichen Ausflug auf dem Pferderücken machen, solange man kein ärztliches Verbot hat? Klar lässt man die Springreitturniere besser bleiben. Das ist völlig zurecht als Risikosportart eingestuft. Aber ein ganz normaler Ausritt (ohne Galopp) ist für eine erfahrene Reiterin nicht gefährlicher als eine Busfahrt zur Hauptverkehrszeit.
Dennoch wird man deswegen gern angegangen von anderen Müttern, die das uuunmöglich finden.
Mich hat in der Frühschwangerschaft entsetzlich genervt, dass mich keiner der Eingeweihten auf eine Leiter (nein, nicht bis aufs Dach, nur so, dass ich Vorhänge aufhängen konnte) steigen oder im Bus stehen lassen wollte. Könnte ja dem Kind was passieren...
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Meine Schwiegermutter hat grad gefragt ob sie mir gleich die Wäsche aufhängen soll!Ich hab dann mal den Standardspruch benutzt!
ICH BIN DOCH NICHT KRANK![]()
Aber sie meinen es ja alle nur gut.
Pass auf, in der 39. Woche, wenn du den Wäschekorb nicht mal mehr vor dem Körper tragen, geschweige denn zu deinen Füßen stehen sehen oder dich bücken kannst, fragt dich das kein Mensch mehr.
20.08.2015 14:02
Ich sags mal pragmatisch:
Es gab schöne und weniger schöne seiten an der schwangerschaft
war halt so.
Und zum reiten.
es kommt auch immer aufs pferd an. Hat man eine Lebensversicherung unterm Sattel oder einen 4 jährigen Jungspund.
Ich kann jede Frau verstehen die sagt sie reitet ab dem Zeitpunkt des positiven tests nicht mehr.
Geritten bin ich bis zur 20 ssw, ab da war es einfach körperlich sehr unangenehm.
Bzw. hat mein Jungspund da gemerkt das er den Molli machen kann und ich ihn nicht mehr so zurechtweisen konnte wie vorher.
Habe in der 39 ssw mit unregelmäßigen wehen in der Halle gestanden und longiert
Du wirst merken was geht und was nicht.
Aussitzen fand ich zb. Nicht mehr so super
Mein FA hat mir damals gesagt solange ich mich wohlfühle und es nicht übertreibe ist es ok.
Und zur Schwangerschaft und dem Mutter sein..
Mach dir keine sorgen. Da wächst man rein und lernt dazu.
trotz aktiven hibbelns dachte ich als ich den test in der Hand hatte..
Oh sch... schaff ich das? Schaffen wir das? Bin ich bereit?
alles gut gegangen
Wenn ihr euch bereit dazu fühlt wirds schon werden
Es gab schöne und weniger schöne seiten an der schwangerschaft
war halt so. Und zum reiten.
es kommt auch immer aufs pferd an. Hat man eine Lebensversicherung unterm Sattel oder einen 4 jährigen Jungspund.
Ich kann jede Frau verstehen die sagt sie reitet ab dem Zeitpunkt des positiven tests nicht mehr.
Geritten bin ich bis zur 20 ssw, ab da war es einfach körperlich sehr unangenehm.
Bzw. hat mein Jungspund da gemerkt das er den Molli machen kann und ich ihn nicht mehr so zurechtweisen konnte wie vorher.
Habe in der 39 ssw mit unregelmäßigen wehen in der Halle gestanden und longiert
Du wirst merken was geht und was nicht.
Aussitzen fand ich zb. Nicht mehr so super
Mein FA hat mir damals gesagt solange ich mich wohlfühle und es nicht übertreibe ist es ok.
Und zur Schwangerschaft und dem Mutter sein..
Mach dir keine sorgen. Da wächst man rein und lernt dazu.
trotz aktiven hibbelns dachte ich als ich den test in der Hand hatte..
Oh sch... schaff ich das? Schaffen wir das? Bin ich bereit?
alles gut gegangen
Wenn ihr euch bereit dazu fühlt wirds schon werden
20.08.2015 14:04
Zitat von Manveri:
Also alle 3 Reiterinnen, die ich kenne, sind in der Schwangerschaft nicht mehr geritten. Und alle 3 sind erfahrene Reiterinnen (eine Turnierspringreiterin unter anderem). Also ist da in meinen Augen durchaus was dran.Eine ist gar nicht mehr geritten, eine hat nur noch longiert und eine ist mit Ponys in einer Kutsche gefahren. 2 von den 3 haben jetzt übrigens kein Pferd mehr wegen Zeitmangel.
Gut, ich reite selbst nicht. Aber ich habe mir damals von Reiterinnen sagen lassen, das generelle Verbot ab Beginn wäre veraltet, weil der Nutzen für die Muskulatur beim einfachen Ausritt höher als das Risiko wäre.
Kann natürlich auch sein, dass die mir Mist erzählt haben. In dem Fall nehme ich alles zurück.
Wirklich informiert habe ich mich darüber nie. -> Pferdehaarallergie.
20.08.2015 14:23
Also ich kann auch nur sagen, das mit den Horrorstories ist echt nicht die Regel. Ich bin selber ganz frisch schwanger (7. Woche).
Hab auch mega schiss vor Übelkeit und Erbrechen. Na ja... übel ist mir seit 2 Tagen dauerhaft... aber nur so unterschwellig. Hab halt wenig Apetit. Aber da gibt es schlimmeres. Übergeben hab ich mich bis jetzt kein einziges mal. Das einzige was mir grad etwas zu schaffen macht ist meine Dauermüdigkeit. Das ist aber echt jammern auf hohem Niveau
Und zum Thema Partner. Mein Mann ist seit er von der SS weiß so was von liebevoll und zuvorkommen. Da kann ich gar nicht anders als ihn lieben
Wir kommen echt super klar.
Ich hoffe das gleibt so. Und auch wenn nicht. Wenn man sich für ne SS entscheidet dann muss man eben mit gewissen Zipperlein rechnen
Aber glaub mir. Du siehst das erste mal das Herzchen schlagen und bekommst das erste Bild und alles ist gut
Hab auch mega schiss vor Übelkeit und Erbrechen. Na ja... übel ist mir seit 2 Tagen dauerhaft... aber nur so unterschwellig. Hab halt wenig Apetit. Aber da gibt es schlimmeres. Übergeben hab ich mich bis jetzt kein einziges mal. Das einzige was mir grad etwas zu schaffen macht ist meine Dauermüdigkeit. Das ist aber echt jammern auf hohem Niveau
Und zum Thema Partner. Mein Mann ist seit er von der SS weiß so was von liebevoll und zuvorkommen. Da kann ich gar nicht anders als ihn lieben
Wir kommen echt super klar.
Ich hoffe das gleibt so. Und auch wenn nicht. Wenn man sich für ne SS entscheidet dann muss man eben mit gewissen Zipperlein rechnen
Aber glaub mir. Du siehst das erste mal das Herzchen schlagen und bekommst das erste Bild und alles ist gut
20.08.2015 14:41
Ihr seid wirklich klasse so viele Beiträge schon!
Also zu dem Begriff super Mami, ich hab das überhaupt nicht im negativen Sinne gemeint! Ich find das toll und alles! Nur kommt man sich (obwohl man noch nicht mal schwanger ist) leicht unter Druck gesetzt vor. Zumindest empfinde ich das so.
Und klar würde ich mit allen Mitteln versuchen, mein Kind niemals zu gefährden, ich denke mit dem reiten würde ich es so halten, dass ich solang ich mich dabei wohl fühle mit meinen Pferden arbeite und Situationen, von denen ich weiß das meine Hottas nervös werden könnten, vermeiden.
Mit meinem Fa hab ich über das Thema Pferd scbon gesprochen, er selbst ist auch Reiter und meinte das es eigentlich nicht schaden kann solange man sich wohl fühlt.
Ich bin einfach sehr unsicher. Ich hab so viele Ängste und trotzdem diesen Wunsch.
Und eigentlich will ich doch auch nur eine gute Mami werden irgendwann.
Also zu dem Begriff super Mami, ich hab das überhaupt nicht im negativen Sinne gemeint! Ich find das toll und alles! Nur kommt man sich (obwohl man noch nicht mal schwanger ist) leicht unter Druck gesetzt vor. Zumindest empfinde ich das so.
Und klar würde ich mit allen Mitteln versuchen, mein Kind niemals zu gefährden, ich denke mit dem reiten würde ich es so halten, dass ich solang ich mich dabei wohl fühle mit meinen Pferden arbeite und Situationen, von denen ich weiß das meine Hottas nervös werden könnten, vermeiden.
Mit meinem Fa hab ich über das Thema Pferd scbon gesprochen, er selbst ist auch Reiter und meinte das es eigentlich nicht schaden kann solange man sich wohl fühlt.
Ich bin einfach sehr unsicher. Ich hab so viele Ängste und trotzdem diesen Wunsch.
Und eigentlich will ich doch auch nur eine gute Mami werden irgendwann.
20.08.2015 15:08
Ich verstehe was du meinst, aber ein Stück weit erwartet das Kind in deinem Bauch auch tatsächlich, das du dich selbst erstmal hinten anstellst. Es gibt einfach Dinge, die sind mit einer Schwangerschaft nicht kompatibel und da dein Baby im Bauch nicht entscheiden kann, ob es damit zu tun haben möchte oder nicht oder schlichtweg mit gewissen Konsequenzen gesundheitlich nicht so gut klar kommt, wie du als erwachsener Mensch und werdende Mutter, hast du dafür sorge zu tragen, dass das Baby damit auch nicht in Kontakt kommt. Das ist die erste Verantwortung für dein Kind, die du übernehmen musst.
Aber... wovon reden wir? Alkohol, Nikotin, Drogen, gewisse Medikamente, Extremsport und sicherlich auch diverse Nahrungsmittel. Das ist aber doch alles im Rahmen, zeitlich begrenzt und sollte eine werdende Mutter auch nicht vor den Entzug ihres Lebens stellen. Bei allem anderen musst du letztlich für dich entscheiden, was du machen möchtest und welche Risiken du tragen kannst. In Watte packen muss man sich als Schwangere sicher nicht und ich hab z.b auch Medikamente genommen, als ich mir die Seele aus dem <leib gekübelt hab. Natürlich KANN immer etwas passieren, aber was notwendig ist, ist notwendig und du bist und bleibst ein Mensch mit Bedürfnissen, kein maschineller Brutkasten.
Aber... wovon reden wir? Alkohol, Nikotin, Drogen, gewisse Medikamente, Extremsport und sicherlich auch diverse Nahrungsmittel. Das ist aber doch alles im Rahmen, zeitlich begrenzt und sollte eine werdende Mutter auch nicht vor den Entzug ihres Lebens stellen. Bei allem anderen musst du letztlich für dich entscheiden, was du machen möchtest und welche Risiken du tragen kannst. In Watte packen muss man sich als Schwangere sicher nicht und ich hab z.b auch Medikamente genommen, als ich mir die Seele aus dem <leib gekübelt hab. Natürlich KANN immer etwas passieren, aber was notwendig ist, ist notwendig und du bist und bleibst ein Mensch mit Bedürfnissen, kein maschineller Brutkasten.
20.08.2015 15:15
PS: Ich hab gewusst, vom Hörensagen und Sehen, von meinem Verstand und was ich erzählt bekommen habe, wie sehr man sein Kind lieben kann und das man wirklich dadurch vieles vergisst... Wirklich begriffen welche Ausmaße so ein Baby im Arm hat, hab ich aber erst, als ich mein Kind im Arm hatte. Dafür lohnt sich jede Strapaze. Wirklich.
20.08.2015 15:53
Zum Reiten: Nein, würde ich auch definitiv abraten. Ganz strikt, einfach deswegen weil es auch den erfahrensten Reitern passieren kann, abgeworfen zu werden durch Fremdeinwirkung. Auch das bravste Pferd kann scheuen, wenn ein Auto auf einen zukommt, wenn ein Flieger die Schallmauer durchbricht, wenn ein anderes Pferd ausbricht und es erschreckt und und und. Und dann fällt man eben knallhart aus 2,5 Metern.
Auf ne Leiter bin ich auch nicht mehr gestiegen.
Was mich hier so gestört hat, war wriklich der Begriff "Supermutti", der in diesen Themen immer regelmäßig irgendwann fällt und mit dem die Seite, die es eher locker sieht und auch mal Fünfe grade sein läßt die "andere Seite" betitelt, die wirklich absolut alles tut, um sicherzugehen, nichts selbstverschuldetes zu verursachen. Das hat für mich was lächelnd herablassendes und einen "Ihr seid hysterisch"-Vorwurfston, den ich unangebracht und unmöglich finde und der mich jedesmal zur Weißglut bringt.
Auf ne Leiter bin ich auch nicht mehr gestiegen.
Was mich hier so gestört hat, war wriklich der Begriff "Supermutti", der in diesen Themen immer regelmäßig irgendwann fällt und mit dem die Seite, die es eher locker sieht und auch mal Fünfe grade sein läßt die "andere Seite" betitelt, die wirklich absolut alles tut, um sicherzugehen, nichts selbstverschuldetes zu verursachen. Das hat für mich was lächelnd herablassendes und einen "Ihr seid hysterisch"-Vorwurfston, den ich unangebracht und unmöglich finde und der mich jedesmal zur Weißglut bringt.
20.08.2015 16:30
Huhu!
Ich mische mich hier auch mal ein. Ich finde es immer sehr Schade, wenn solche Diskussionen wegen einzelnen Begriffen zu Streitthemen mutieren. Ich glaube, niemand hat den Begriff "Super-Mama" böse gemeint, oder versucht, irgendwelche Seiten zu bilden. Vielleicht ist das ja einfach aus Mangel eines besseren Worts entstanden
Zum Thema: Ich kann deine Sorgen gut verstehen. Ich finde es mutig von dir, in einem Forum, in dem zugegebenermaßen viel "Friede-Freude-Eierkuchen" ist, so etwas mal anzusprechen. Ich selbst war nie schwanger, habe mit meinem Ex-Freund aber über ein Jahr probiert und hatte manchmal ähnliche Gedanken. Meine Mutter hat mir da sehr geholfen. Sie hatte mit mir eine von den sogenannten Horrorschwangerschaften. Sie hat sich bis weit ins zweite Trimester andauernd übergeben und (trotz mir) mehrere Kilo Gewicht verloren und dann nach über 40 Stunden Wehen auch noch einen für sie zu dem Zeitpunkt lebensgefährlichen Kaiserschnitt über sich ergehen lassen müssen. Sie hat auch gesagt, dass die Schwangerschaft als solche eben immer nur das Mittel zum Zweck war und sie sogar ein paar mal an ihrer Entscheidung gezweifelt hat. Aber nachdem ich dann da (und sie wach) war war alles in Ordnung und sie hat mich vom ersten Tag an geliebt. Und das hat ihr dann über die Tatsache hinweggeholfen, dass ich auch noch ein furchtbares Kleinkind war
Meine Mutter sagt mir bis heute (und das sind nun schon ein paar Jahre) immerzu wie sehr sie mich liebt und wie froh sie ist, dass sie mich hat. Ich habe sie eben nochmal dazu gefragt, und sie sagt, dass sie nicht einen Tag jemals eintauschen würde den sie mit mir verbracht hat.
Mach dir also nicht zu viele Gedanken. Auch wenn du etwas rationaler denkst und eben nicht alle Bedürfnisse über deine eigenen stellst (die meisten sollten es aber schon sein
), wenn der Wunsch in deinem Herzen stark ist - und ich glaube das ist er, sonst würdest du dir diese Gedanken nicht machen - dann wird alles gut! Wirklich! Man darf auch mal zweifeln, da bin ich sicher.
Zum Thema reiten. Ich glaube, wirklich toll ist das nicht
aber wenn du das möchtest und es mit deinem FA abklärst, sollten kleinere Touren nicht das Problem sein. Du scheinst deine Pferde ja auch zu kennen. So etwas ist glaube ich immer eine Frage des Risikobewusstseins. Du musst dir eben im klaren sein, dass egal wie gut du deine Tiere kennst und egal wie erfahren du bist ein Restrisiko immer bleibt. Am Ende des Tages ist es aber DEINE Entscheidung.
Ich hoffe ich konnte dir helfen
Ich mische mich hier auch mal ein. Ich finde es immer sehr Schade, wenn solche Diskussionen wegen einzelnen Begriffen zu Streitthemen mutieren. Ich glaube, niemand hat den Begriff "Super-Mama" böse gemeint, oder versucht, irgendwelche Seiten zu bilden. Vielleicht ist das ja einfach aus Mangel eines besseren Worts entstanden
Zum Thema: Ich kann deine Sorgen gut verstehen. Ich finde es mutig von dir, in einem Forum, in dem zugegebenermaßen viel "Friede-Freude-Eierkuchen" ist, so etwas mal anzusprechen. Ich selbst war nie schwanger, habe mit meinem Ex-Freund aber über ein Jahr probiert und hatte manchmal ähnliche Gedanken. Meine Mutter hat mir da sehr geholfen. Sie hatte mit mir eine von den sogenannten Horrorschwangerschaften. Sie hat sich bis weit ins zweite Trimester andauernd übergeben und (trotz mir) mehrere Kilo Gewicht verloren und dann nach über 40 Stunden Wehen auch noch einen für sie zu dem Zeitpunkt lebensgefährlichen Kaiserschnitt über sich ergehen lassen müssen. Sie hat auch gesagt, dass die Schwangerschaft als solche eben immer nur das Mittel zum Zweck war und sie sogar ein paar mal an ihrer Entscheidung gezweifelt hat. Aber nachdem ich dann da (und sie wach) war war alles in Ordnung und sie hat mich vom ersten Tag an geliebt. Und das hat ihr dann über die Tatsache hinweggeholfen, dass ich auch noch ein furchtbares Kleinkind war
Meine Mutter sagt mir bis heute (und das sind nun schon ein paar Jahre) immerzu wie sehr sie mich liebt und wie froh sie ist, dass sie mich hat. Ich habe sie eben nochmal dazu gefragt, und sie sagt, dass sie nicht einen Tag jemals eintauschen würde den sie mit mir verbracht hat.
Mach dir also nicht zu viele Gedanken. Auch wenn du etwas rationaler denkst und eben nicht alle Bedürfnisse über deine eigenen stellst (die meisten sollten es aber schon sein
), wenn der Wunsch in deinem Herzen stark ist - und ich glaube das ist er, sonst würdest du dir diese Gedanken nicht machen - dann wird alles gut! Wirklich! Man darf auch mal zweifeln, da bin ich sicher. Zum Thema reiten. Ich glaube, wirklich toll ist das nicht
aber wenn du das möchtest und es mit deinem FA abklärst, sollten kleinere Touren nicht das Problem sein. Du scheinst deine Pferde ja auch zu kennen. So etwas ist glaube ich immer eine Frage des Risikobewusstseins. Du musst dir eben im klaren sein, dass egal wie gut du deine Tiere kennst und egal wie erfahren du bist ein Restrisiko immer bleibt. Am Ende des Tages ist es aber DEINE Entscheidung. Ich hoffe ich konnte dir helfen
20.08.2015 16:40
Finde die Diskussionen auch immer unnötig. Wer eine "Supermutti" sein will, soll es doch sein. Ich bin, nach der allgemeinen Meinung, alles andere als eine sogenannte Supermutti.
Fühle mich aber auch nicht angegriffen, wenn jemand es z. B. unverantwortlich findet, dass ich meine Kinder in ein nicht-Reboader-Sitz setzte. Ist mir ehrlich gesagt egal was andere meinen.
Alles ignoriert es einfach und puscht euch micht gegenseitig hoch
Fühle mich aber auch nicht angegriffen, wenn jemand es z. B. unverantwortlich findet, dass ich meine Kinder in ein nicht-Reboader-Sitz setzte. Ist mir ehrlich gesagt egal was andere meinen.
Alles ignoriert es einfach und puscht euch micht gegenseitig hoch
20.08.2015 18:46
Zitat von Loomy:
Hallo allerseits,
Nachdem mein Freund und ich jetzt doch schon angefangen haben zu üben, beschäftige ich mich natürlich viel mit dem Thema Schwangerschaft.
Und je mehr ich lese desto mehr Angst bekomme ich. Ich bin jetzt ganz verunsichert ob ich das alles überhaupt will.
Angefangen mit "die ersten Wochen sind mit Übelkeit etc einfach nur der Horror". So schrieb eine Schwangere in einem Forum. Man hält es aus und übersteht diese Zeit und danach ist dann alles Tuttifrutti.Für mich liest sich das unheimlich grauenvoll. Ich selbst habe panische Angst vor Übelkeit und Erbrechen und wie viele schreiben gehört das aber wohl einfach dazu...
ich lese von Frauen die sich zig mal am Tag übergeben, teilweise nicht mal mehr Wasser bei sich behalten können. Nun ja ich weis das das nicht jeder Frau so geht aber den aller meisten ist wohl doch die erste Zeit Tag täglich kotzübel. "Ich nehme überall meine Brechtüte mit dann geht es schon" schreibt eine als Antwort dazu.
Ähm ja. Wenn das bei mir so wäre.. Oh mein Gott. Brechen ist für mich das schlimmste auf der Welt.
Das nächste was ich so oft lese "Kann meinen Partner nicht mehr ertragen, ihn sprichwörtlich nicht mehr riechen und zweifle an unserer Beziehung" als Antwort bekommen diese Damen das das ganz normal sei und von den Hormonen kommt. Bin ich falsch gewickelt aber ich find das weder lustig noch sonst was. Schließlich möchte ich mich doch mit meinem Partner zusammen auf das Baby freuen, alles vor bereiten und glücklich sein.wie soll das gehen wenn ich hormongesteuert meinen Freund am liebsten vor die Tür setzten würde (so beschreibt eine andere ihren derzeitigen Zustand.) Also bitte das sind doch Dinge auf die man sich definitiv nicht freut!
Die meisten erzählen dann von ewig vielen Beschwerden und Problemen so das ich mich mittlerweile, jedesmal wenn ich eine Schwangere sehe, frage wie sie es wohl aus ihrer Wohnung geschafft hat.![]()
Nach diesen Monaten voller leid darf man dann endlich gebären unter größten Schmerzen und Personal das null auf einen eingeht. Tja und dann soll die "schönste" Zeit im Leben vorbei sein.![]()
Also ganz ehrlich wenn ich all das lese vergeht mir mein Kinder Wunsch. So viele Frauen bekommen Kinder nimmt man all diese Dinge auf sich, völlig selbstlos, und ist dann auch noch glücklich darüber? Ich bekomme durch diese ganzen Erfahrungen eher den Eindruck, das schwanger sein einfach nur grauenvoll ist. Und das jede Schwangere kaum mehr vor die Tür gehen kann vor lauter Beschwerden die sie plagen.![]()
Was sagt ihr dazu, mache ich mir da gerade ein falsches Bild oder sieht die Realität doch eher nüchtern aus?![]()
Freue mich auf Antworten!
sehr interessante Diskussion
Ich habe mir mein Leben lang immer vorgestellt wie es wohl sein wird sollte ich mal schwanger sein, ich war sooo gespannt drauf..
Als es dann soweit war, war ich am Anfang total nervös, bis mich dann die Übelkeit abgelenkt und total in Anspruch genommen hat. Ich gehörte auch zu denjenigen die sich permanent übergeben mussten. Mir war 24 Stunden übel, ich hatte ebenfalls eine Kotztüte im
Auto deponiert, da ich ein Mal anhalten musste ( Gott sei Dank war es möglich anzuhalten
), und mich quasi auf dem Bürgersteig übergeben musste. Die Leute haben vielleicht dumm geschaut.. Irgendwann, ich glaube im 5. Monat hörte es dann endlich auf..
Ich hatte aber ansonsten keine Beschwerden, der Verzicht auf Alkohol ist mir gar nicht schwergefallen und Streit mit dem Partner hielt sich zum Glück auch in Grenzen..
Ich würde auch nicht behaupten dass es so toll war schwanger zu sein, nach der Geburt dachte ich "nie wieder", aber jetzt, 5 Monate später, sieht das anders aus..
Du kannst es nur auf dich zukommen lassen, freue dich einfach drauf, es sind spannende Zeiten
20.08.2015 18:57
also ich hab nu nich alles gelesen was vll auch besser ist...
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natürlich muss ne schwangerschaft nich heile heile sonnenschein sein... meine erste ss war ein traum... keine anzeichen, keine übelkeit nichts... die zweite uiui übelkeit und die dritte.... hab ich alles mitgenommen ABER ich finde es ist wundervoll schwanger zu sein... das kleine mäuschen zu spüren, diese innige verbindung wachsen zu spüren, diese unbändige liebe die man für jemanden verspürt der noch nicht einmal geboren ist. beim arzt das kleine wesen zu sehen, wie es menschliche züge annimmt.... ich könnte noch ewig so weiter machen.. natürlich wird es zum ende beschwerlicher und man wird vorallem ungeduldig
und ja ne geburt is nunmal ne schmerzhafte angelegenheit ABER himmel dieses gefühl wenn das kleine wesen nun endlich da ist, dieses glücksgefühl, diese liebe die einen durchströmt....
jede ss ist anders, jede frau empfindet es anders aber für mich war es 3 mal das wudnervollste auf der welt(natürlich getoppt von dem moment an dem sie endlich da waren und unser leben bereicherten) keiner kann dir vorher sagen wie deine ss verlaufen wird aber lass dich bitte nicht von anderen verunsichern....
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natürlich muss ne schwangerschaft nich heile heile sonnenschein sein... meine erste ss war ein traum... keine anzeichen, keine übelkeit nichts... die zweite uiui übelkeit und die dritte.... hab ich alles mitgenommen ABER ich finde es ist wundervoll schwanger zu sein... das kleine mäuschen zu spüren, diese innige verbindung wachsen zu spüren, diese unbändige liebe die man für jemanden verspürt der noch nicht einmal geboren ist. beim arzt das kleine wesen zu sehen, wie es menschliche züge annimmt.... ich könnte noch ewig so weiter machen.. natürlich wird es zum ende beschwerlicher und man wird vorallem ungeduldig
und ja ne geburt is nunmal ne schmerzhafte angelegenheit ABER himmel dieses gefühl wenn das kleine wesen nun endlich da ist, dieses glücksgefühl, diese liebe die einen durchströmt.... jede ss ist anders, jede frau empfindet es anders aber für mich war es 3 mal das wudnervollste auf der welt(natürlich getoppt von dem moment an dem sie endlich da waren und unser leben bereicherten) keiner kann dir vorher sagen wie deine ss verlaufen wird aber lass dich bitte nicht von anderen verunsichern....
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ich meine klar man stellt das Kind an erste Stelle und so soll es auch sein! Absolut das ist ein kleiner Mensch den nur ich beschützen kann. Aber es drängt sich mir so oft der Gedanke auf das man als Schwangere alles erträgt und auf alles mögliche verzichtet völlig egal wie es einem dabei geht. Es zählt nur das Kind. Wisst ihr was ich meine?
Was ist falsch daran? 



