Serendipity.❤
26.04.2017 17:56
Katheryna bei uns ist es auch kein reines Kinderzimmer. Finde ich für die ersten Jahre unnötig. Sie wird auch erstmal bei uns im Zimmer im Beistellbett schlafen. So eins, dass man an das eigene Bett dran klemmen kann. Ich denke, dass die Nähe zu den Eltern, vor allem am Anfang, einfach unglaublich wichtig ist. Außerdem möchte ich stillen und wäre nachts viel zu faul deswegen aufzustehen. Schrank und Wickelkommode kommen in das 'Kinderzimmer'/Büro. Da ich gerne alles einheitlich hätte, würde ich eben gern so ein Set kaufen. Da ist ja auch immer gleich noch ein Bett dabei, welches später verwendet werden kann. Das mit dem später verwenden ist uns aber auch wichtig.
TiniBini ich möchte auch Echtholz. Wie kann sie das denn unpraktisch sein? Meine Nichte ist, bis auf schlafen, nie in ihrem Zimmer. Ok, sie ist auch erst 11 Monate. Ich frage einfach nur, weil ich ja keinerlei Erfahrung habe
Sascha89 wenn man da seitlich wickeln muss, ist es auch nix für mich. Aber man kann das ja auch mit anderen Möbeln gut nachbauen. Wärmelampe kann man dort ja auch eine anbringen. Gibt ja auch welche die man an der Wand anbringen kann
Und wenn man mal genau hinschaut, sieht man glaube ich auch, dass das alles separate Schränke sind. Sollte man also mit anderen Modellen gut nachbauen können
Körperwelten heute war toll. Ist zur Zeit der Zyklus des Lebens. Wenn man die Ausstellung betritt, hat man die Wahl, die Ausstellung ohne bei Beginn im Mutterleib zu starten oder das eben auch noch. Wir haben es uns angeschaut. Ich fand es teilweise faszinierend. Aber auch traurig. Die Modelle haben von der 5. bis zur 36. SSW gereicht und eine Schwangere Frau mit Baby war auch ausgestellt. Wir haben uns den Embryo in der 9. Woche mal genauer angeschaut, weil ich da das erste Mal beim Arzt war. Echt unglaublich, dass in diesem Stadium alles schon so detailliert ausgebildet ist. So unglaublich klein, aber dennoch hat man schon die einzelnen Finger gesehen. Dass das so ist, wusste ich vorher. Aber es dann mal wirklich zu sehen, war beeindruckend. Den Fötus in der 21. haben wir uns dann noch angeschaut und gestaunt, wie groß unsere Tochter doch schon ungefähr ist. Zugleich hat es mich traurig gestimmt. Das Baby sah so normal aus. Keine Anzeichen für eine Behinderung oder ähnliches. Je weiter man in der SSW vorangekommen ist, desto mulmiger wurde mir. Auch die schwangere Frau mit dem Fötus (war schon relativ weit) hat mich mitgenommen.
Alles in allem aber, für mich, hoch interessant. Beruflich komme ich ja etwas aus dem medizinischen Bereich und hätte mir diese Ausstellung kurz vor meinem Examen mal angucken sollen. So hätte ich mir alles besser vorstellen können.
War jemand von euch mal in einer solchen Ausstellung? Was denkt ihr darüber?
Liebe Grüße,
Julia
TiniBini ich möchte auch Echtholz. Wie kann sie das denn unpraktisch sein? Meine Nichte ist, bis auf schlafen, nie in ihrem Zimmer. Ok, sie ist auch erst 11 Monate. Ich frage einfach nur, weil ich ja keinerlei Erfahrung habe
Sascha89 wenn man da seitlich wickeln muss, ist es auch nix für mich. Aber man kann das ja auch mit anderen Möbeln gut nachbauen. Wärmelampe kann man dort ja auch eine anbringen. Gibt ja auch welche die man an der Wand anbringen kann
Und wenn man mal genau hinschaut, sieht man glaube ich auch, dass das alles separate Schränke sind. Sollte man also mit anderen Modellen gut nachbauen können
Körperwelten heute war toll. Ist zur Zeit der Zyklus des Lebens. Wenn man die Ausstellung betritt, hat man die Wahl, die Ausstellung ohne bei Beginn im Mutterleib zu starten oder das eben auch noch. Wir haben es uns angeschaut. Ich fand es teilweise faszinierend. Aber auch traurig. Die Modelle haben von der 5. bis zur 36. SSW gereicht und eine Schwangere Frau mit Baby war auch ausgestellt. Wir haben uns den Embryo in der 9. Woche mal genauer angeschaut, weil ich da das erste Mal beim Arzt war. Echt unglaublich, dass in diesem Stadium alles schon so detailliert ausgebildet ist. So unglaublich klein, aber dennoch hat man schon die einzelnen Finger gesehen. Dass das so ist, wusste ich vorher. Aber es dann mal wirklich zu sehen, war beeindruckend. Den Fötus in der 21. haben wir uns dann noch angeschaut und gestaunt, wie groß unsere Tochter doch schon ungefähr ist. Zugleich hat es mich traurig gestimmt. Das Baby sah so normal aus. Keine Anzeichen für eine Behinderung oder ähnliches. Je weiter man in der SSW vorangekommen ist, desto mulmiger wurde mir. Auch die schwangere Frau mit dem Fötus (war schon relativ weit) hat mich mitgenommen.
Alles in allem aber, für mich, hoch interessant. Beruflich komme ich ja etwas aus dem medizinischen Bereich und hätte mir diese Ausstellung kurz vor meinem Examen mal angucken sollen. So hätte ich mir alles besser vorstellen können.
War jemand von euch mal in einer solchen Ausstellung? Was denkt ihr darüber?
Liebe Grüße,
Julia
26.04.2017 20:05
Ich war zweimal bei Körperwelten. Ist ja immer recht viel Diskussion um die Ausstellung. Von der anatomischen Sicht ist es klasse, gerade mit medizinischem Hintergrund. Ich durfte nur nicht soviel über die Menschen nachdenken die dort ausgestellt sind- das hat mich traurig und nachdenklich gestimmt.
Wegen der Wickelkommode, schau einfach was dir gefällt. Letzlich braucht man auch gar keinen richtigen Wickeltisch, ich hab auch viel auf unserem Bett gewickelt oder auf dem Boden, Couch etc. geht alles.
Wir haben damals bei uns in der nächsten Stadt nach einem Kinderzimmer geschaut. Und haben uns dann für ein Paidi Zimmer mit Echtholzfront entschieden, einfach absurd teuer. Aber das Zubehör und die Kommode mit Wickelaufsatz haben uns überzeugt. Die Kommode hat tiefe Schubladen, das war mir sehr wichtig. Gab es kaum im Sortiment damals.
Nun passt man immer auf, dass nichts dran kommt. Bei uns ist der Vorteil, daß wir das Kinderzimmer im ersten Stock haben und im Erdgeschoss gespielt wird, deshalb wurden die Fronten noch nicht zum Kinderopfer. Bei so teuren Möbeln ärgert man sich doppelt finde ich. Letztlich können wir aber alles weiterverwenden bis ins Jugendalter oder noch weiter, weil es zeitlos ist und nicht nach Babyzimmer ausschaut.
Wegen der Wickelkommode, schau einfach was dir gefällt. Letzlich braucht man auch gar keinen richtigen Wickeltisch, ich hab auch viel auf unserem Bett gewickelt oder auf dem Boden, Couch etc. geht alles.
Wir haben damals bei uns in der nächsten Stadt nach einem Kinderzimmer geschaut. Und haben uns dann für ein Paidi Zimmer mit Echtholzfront entschieden, einfach absurd teuer. Aber das Zubehör und die Kommode mit Wickelaufsatz haben uns überzeugt. Die Kommode hat tiefe Schubladen, das war mir sehr wichtig. Gab es kaum im Sortiment damals.
Nun passt man immer auf, dass nichts dran kommt. Bei uns ist der Vorteil, daß wir das Kinderzimmer im ersten Stock haben und im Erdgeschoss gespielt wird, deshalb wurden die Fronten noch nicht zum Kinderopfer. Bei so teuren Möbeln ärgert man sich doppelt finde ich. Letztlich können wir aber alles weiterverwenden bis ins Jugendalter oder noch weiter, weil es zeitlos ist und nicht nach Babyzimmer ausschaut.
05.05.2017 23:24
Die letzte Nacht
Nun sitze ich hier. In meiner alten Wohnung. Der letzte Abend. Die letzte Nacht. Etwas wehmütig. 5 1/2 Jahre hab ich hier gelebt. So viel erlebt. So viele tolle Menschen kennen gelernt. So viele tolle Menschen die ich verlassen werde. Ich werde meine Nachbarschaft vermissen. Dieses ländliche, gemütliche, freundliche Leben. Jeder hilft jedem. Meckert nicht. Ist hilfsbereit. Am meisten werde ich meine Nachbarin von gegenüber vermissen. So eine herzliche Frau. So gütig. Mit ihr habe ich mich oft so schön unterhalten. Sie war die Erste, die mir für meine Zukunft alles gute gewünscht hat. Und ganz zaghaft nach meinem kleinen Babybäuchlein gefragt hat. Und dann diese erfreute und liebe Umarmung.
Aber auch die Katzen. So viele Katzen hier. Und alle so lieb. Den Wald, in dem ich so oft laufen war. Die viele weiten Felder, die ich im letzten Sommer fast täglich mit Musik in den Ohren gelaufen bin. Um den Kopf frei zu kriegen. Dort habe ich viele Entscheidungen getroffen. Den Fußballplatz, auf dem ich immer Sport gemacht habe.
Hier bin ich erwachsen geworden. Habe meine Persönlichkeit gefestigt. Gelernt, was wichtig ist im Leben. Auf was es ankommt. Für mich bedeutet es, sich nicht zu verstellen. Für nichts. Für niemanden. Auf sich selbst zu achten und nicht für andere zu leben. Hinter seinen Entscheidungen zu stehen. Andere glücklich machen, aber nicht um jeden Preis. Ich habe gelernt, dass nicht immer alles im Leben gut sein kann. Ich bin Optimist. Ja. Aber realistischer Optimist.
Ich habe ihn. Meinen perfekten Menschen. Auch wenn ich weiß, dass ich mit ihm niemals Probleme haben werde, weiß ich, dass auch wir irgendwann einmal schwierige Zeiten haben werden. Es wäre naiv zu glauben, dass immer alles gut geht. Aber er ist der Mensch für mich, für den es sich lohnt. Wenn es schon schwierige Zeiten geben wird, möchte ich sie mit ihm durchstehen. Nur mit ihm. Und sonst niemandem. Denn ich weiß, dass mit ihm alles gut wird. Dass er bei mir sein wird. Mich halten wird. Mir Witze erzählen wird. Mich liebevoll aufziehen wird. Und mich in den Arm nimmt und mich küsst. Und das bedeutet so viel. Diese Kleinigkeiten. So viel mehr als Geschenke. Viel Geld. Ein teures großes Auto. Ein Haus. All das wird unwichtig. Unwichtig, wenn man dafür den besondersten Menschen seinen Partner nennen darf.
Nun beginnt ein neues Leben. Ab morgen. Es fängt ein neuer Abschnitt an. Mit ihm. Der Beginn von etwas wundervollem. Nie wieder ich. Nur noch wir. Uns. Gemeinsam. Für immer.
Serendipity... ❤
Nun sitze ich hier. In meiner alten Wohnung. Der letzte Abend. Die letzte Nacht. Etwas wehmütig. 5 1/2 Jahre hab ich hier gelebt. So viel erlebt. So viele tolle Menschen kennen gelernt. So viele tolle Menschen die ich verlassen werde. Ich werde meine Nachbarschaft vermissen. Dieses ländliche, gemütliche, freundliche Leben. Jeder hilft jedem. Meckert nicht. Ist hilfsbereit. Am meisten werde ich meine Nachbarin von gegenüber vermissen. So eine herzliche Frau. So gütig. Mit ihr habe ich mich oft so schön unterhalten. Sie war die Erste, die mir für meine Zukunft alles gute gewünscht hat. Und ganz zaghaft nach meinem kleinen Babybäuchlein gefragt hat. Und dann diese erfreute und liebe Umarmung.
Aber auch die Katzen. So viele Katzen hier. Und alle so lieb. Den Wald, in dem ich so oft laufen war. Die viele weiten Felder, die ich im letzten Sommer fast täglich mit Musik in den Ohren gelaufen bin. Um den Kopf frei zu kriegen. Dort habe ich viele Entscheidungen getroffen. Den Fußballplatz, auf dem ich immer Sport gemacht habe.
Hier bin ich erwachsen geworden. Habe meine Persönlichkeit gefestigt. Gelernt, was wichtig ist im Leben. Auf was es ankommt. Für mich bedeutet es, sich nicht zu verstellen. Für nichts. Für niemanden. Auf sich selbst zu achten und nicht für andere zu leben. Hinter seinen Entscheidungen zu stehen. Andere glücklich machen, aber nicht um jeden Preis. Ich habe gelernt, dass nicht immer alles im Leben gut sein kann. Ich bin Optimist. Ja. Aber realistischer Optimist.
Ich habe ihn. Meinen perfekten Menschen. Auch wenn ich weiß, dass ich mit ihm niemals Probleme haben werde, weiß ich, dass auch wir irgendwann einmal schwierige Zeiten haben werden. Es wäre naiv zu glauben, dass immer alles gut geht. Aber er ist der Mensch für mich, für den es sich lohnt. Wenn es schon schwierige Zeiten geben wird, möchte ich sie mit ihm durchstehen. Nur mit ihm. Und sonst niemandem. Denn ich weiß, dass mit ihm alles gut wird. Dass er bei mir sein wird. Mich halten wird. Mir Witze erzählen wird. Mich liebevoll aufziehen wird. Und mich in den Arm nimmt und mich küsst. Und das bedeutet so viel. Diese Kleinigkeiten. So viel mehr als Geschenke. Viel Geld. Ein teures großes Auto. Ein Haus. All das wird unwichtig. Unwichtig, wenn man dafür den besondersten Menschen seinen Partner nennen darf.
Nun beginnt ein neues Leben. Ab morgen. Es fängt ein neuer Abschnitt an. Mit ihm. Der Beginn von etwas wundervollem. Nie wieder ich. Nur noch wir. Uns. Gemeinsam. Für immer.
Serendipity... ❤
05.05.2017 23:29
Zitat von Sophie87:
Hey juuLes, wie get es dir?![]()
Hallo Sophie
Lieb, dass du fragst. Wie geht es dir denn?
Mir geht es soweit gut. Wir haben seit Montag den Schlüssel für unsere Wohnung. Die Woche haben wir gestrichen und es kamen Möbel, die wir auch schon aufgebaut haben. Es war sehr anstrengen und ich bin wirklich an meine Grenzen gestoßen.
Morgen steht jetzt endlich der Umzug an. Ich bin heute das letzte Mal zuhause und habe heute die restlichen Sachen erledigt. Zumindest das Meiste. Die Küche habe ich nicht mehr geschafft. Das muss bis morgen früh warten.
Mia geht es auch gut. Sobald ich mal etwas Ruhe habe meldet sie sich auch gleich
Das macht mich immer direkt glücklich und gibt mir Kraft. Ich freu mich schon darauf, wenn ich die nächste Zeit vermehrt die Zeit nutzen kann, um sie zu spüren und alles zu genießen. Am Dienstag ist mein erster Termin vom Vorbereitungskurs. Ich bin gespannt
Jetzt lege ich mich aber mal hin. Der Tag beginnt früh und wird vermutlich spät enden.
Habt alle ein schönes Wochenende
14.07.2017 17:21
Zitat von Katheryna:
Hallo juuLes,
ich hoffe, es geht euch dreien gut.
Ich sollte meinen eigenen Thread vielleicht mal auf die Merkliste setzen
Und irgendwie ist das total untergegangen. Ständig war irgendwas los.
Ich weiß auch gar nicht, wo ich anfangen soll zu erzählen.
Also: Unsere Wohnung ist soweit eigentlich eingerichtet. Nach über 3 Monaten und ewigem hin und her ist unser Esstisch letztens auch endlich gekommen
Endlich wieder zivilisiertes essen am Tisch
Für's Kinderzimmer haben wir uns letztendlich gegen so ein teures 1000€ Komplettpaket entschieden und einfach einen Schrank + passender Kommode bei Ikea geholt und für die Kommode dann noch einen Wickeltischaufsatz. Gestern habe ich die Wand dazu in einem hellen grau gestrichen (anstrengender als ich dachte) und nächste Woche kommt dann ein schönes Wandtattoo dazu
Wenn es fertig ist und Interesse besteht, kann ich ja mal ein Bild machen
Ich hatte in der Zeit auch den ersten Todesfall in meiner Familie. Mein Opa ist 2 Tage vor seinem 84. Geburtstag verstorben. Er hatte Lungenkrebs. Von der Diagnose bis zum Tod waren es auch nur wenige Monate. Und ich bin ehrlich gesagt sehr froh darüber. Durch meine Erfahrungen als Palliativkrankenschwester habe ich so viel Leid gesehen und dass sich das alles auch über einen wirklich langen Zeitraum ziehen kann. Zudem kam noch eine weit fortgeschrittene Demenz. Er hat seinen Schmerz gar nicht richtig verstanden. Meine Oma konnte die letzten Wochen nicht wirklich bei ihm sein, weil sie selbst am Herz operiert wurde. Danach hat sie neue Hüften bekommen und war anschließend auf Reha. Während sie dort war, ist er gestorben.
Ich war und bin sehr traurig, da unsere Familienverhältnisse sehr kompliziert sind und wir erst seit kurzem wieder den Kontakt hergestellt hatten. Wobei ich auch froh bin, dass ich nochmal die Möglichkeit hatte, ihn zu sehen. Zur Beerdigung bin ich nicht gegangen, da es zwischen meinem Vater und mir auch große Probleme gibt. Den letzten wirklichen Kontakt hatten wir vor 13 Jahren (Gerichtsverhandlungen wegen Unterhaltszahlungen mal außen vor gelassen). Ich fühle mich etwas schlecht deswegen, aber ich konnte mich einfach nicht überwinden. Ich war an dem Tag in Gedanken bei ihm und hoffe einfach, dass er es verstanden hat.
Schwangerschaftsmäßig ging es mir bis vor einigen Tagen echt prächtig. Bis ich dann körperlich wirklich im 9.Monat angekommen bin. Ich bekomm wenig Luft und weiß nicht mehr wirklich wie ich sitzen oder liegen soll. Mein Bauch ist relativ klein, wodurch wohl alles gequetscht wird von der Maus, was gequetscht werden kann
Aber es geht ihr gut. Und das ist die Hauptsache
Die letzten 7 Wochen bekomme ich auch noch rum. Die Freude wächst auch von Tag zu Tag und ich kann es wirklich kaum abwarten, bis wir unser kleines Glück in den Händen halten und als Familie zusammen leben
Aber irgendwie gibt es auch noch so viel zu machen: Anträge ausfüllen, Kliniktasche packen, Jugendamttermin, Schrank und Kommode einräumen und noch so Kleinigkeiten für's Wochenbett besorgen. Eine Frage hätte ich da auch mal wieder: Was hattet ihr so zur Geburt an? Sollte ja irgendwie vorne zum öffnen sein, wegen dem anlegen danach. Aber ich möchte für die Geburt nicht extra was kaufen, was ich danach nicht mehr wirklich nutze. Was hat sich denn bei euch als empfehlenswert gezeigt?
Ich wünsche euch allen einen schönen restlichen regnerischen (bei uns zumindest) Freitag und ein schönes Wochenende
Ich versuche jetzt wieder öfter zu schreiben
Liebe Grüße,
Julia
14.07.2017 17:41
Hallo.
Ich wurde im Krankenhaus gefragt, ob ich so ein Krankenhaushemd tragen möchte. Fande das ganz gut. Das zog ich an, nachdem ich in der Wanne war. Ist zwar nicht hübsch, aber das war das kleinste Problem
Ich wurde im Krankenhaus gefragt, ob ich so ein Krankenhaushemd tragen möchte. Fande das ganz gut. Das zog ich an, nachdem ich in der Wanne war. Ist zwar nicht hübsch, aber das war das kleinste Problem
14.07.2017 18:27
Hallo Julia
,
freut mich, dass ihr so vorangekommen seid
. Ich denke auch, dass es eigentlich kein sehr teures Babyzimmer sein muss... auch wenn ich sie wunderschön finde - wer weiß, wie lang man dann was davon hat.
Das mit deinem Opa tut mir Leid! Aber gut, dass er somit keinen langen Leidensweg hatte. Ich denke, er versteht sicher, warum/dass du nicht da warst. Ich denke, es ist viel wichtiger, ehrlich an jemanden zu denken
.
Ich hatte im KKH einfach ein Top und einen leichten Pullover an. Zeit zum Umziehen gab es nicht. Das habe ich dann einfach hochgeschoben zum ersten Anlegen nach der Geburt. Eigentlich hätte ich ein weites T-Shirt in der Kliniktasche gehabt. Aber nein, kaufen würde ich auch nicht extra was. Das kannst du einfach hochschieben
. Ist zumindest meine Meinung
.
, freut mich, dass ihr so vorangekommen seid
. Ich denke auch, dass es eigentlich kein sehr teures Babyzimmer sein muss... auch wenn ich sie wunderschön finde - wer weiß, wie lang man dann was davon hat. Das mit deinem Opa tut mir Leid! Aber gut, dass er somit keinen langen Leidensweg hatte. Ich denke, er versteht sicher, warum/dass du nicht da warst. Ich denke, es ist viel wichtiger, ehrlich an jemanden zu denken
. Ich hatte im KKH einfach ein Top und einen leichten Pullover an. Zeit zum Umziehen gab es nicht. Das habe ich dann einfach hochgeschoben zum ersten Anlegen nach der Geburt. Eigentlich hätte ich ein weites T-Shirt in der Kliniktasche gehabt. Aber nein, kaufen würde ich auch nicht extra was. Das kannst du einfach hochschieben
. Ist zumindest meine Meinung
.
14.07.2017 20:00
Ich hatte meine liebste Umstandhose und ein Shirt mit Wasserfallausschnitt an. Hatte gar keine Gelegenheit mein Geburtsnachthemd anzuziehen
Zieh das an wonach dir zu mute ist. Manchmal ist so ein KH Hemd gar nicht so übel.
Zieh das an wonach dir zu mute ist. Manchmal ist so ein KH Hemd gar nicht so übel.
17.07.2017 10:01
Einen schönen und sonnigen Montagmorgen wünsche ich euch
Danke für eure Antworten
Zu den Krankenhaushemden: Ich finde die ehrlich furchtbar. Auf der Station auf der ich gearbeitet habe, haben wir Patienten auch nur in ganz seltenen Fällen diese Hemden angezogen. Ansonsten immer eigene Kleidung oder hinten aufgetrennte Nachthemden. Klar ist es in dem Moment eigentlich egal, was man anhat. Aber ich fühle mich darin nicht wohl. Da nehme ich doch lieber die Variante Top hochschieben
Ich pack mal noch eins von meinem Freund ein.
@Katheryna: Danke dir für deine Worte
Ich hatte zuerst auch Bedenken, dass meine Oma deswegen vielleicht enttäuscht sein wird. Aber sie hatte totales Verständnis dafür und unser Verhältnis war nie besser
Heute ist so ein schönes Wetter und ich bin total kaputt. Bekomme in letzter Zeit nachts immer wieder Wehen, die mich nicht schlafen lassen. Bisher war ich relativ entspannt, was die Geburt angeht. Aber das ist teilweise schon schmerzhaft. Wie wird das erst bei richtigen Wehen? Das macht mir zur Zeit etwas Angst, wenn ich ganz ehrlich bin. Ich würde eigentlich gerne auch ohne PDA oder so auskommen. Nicht, weil ich auf Teufel komm raus so natürlich gebären möchte wie möglich, sondern weil ich meinem Körper einfach ungern Medikamente zuführe.
Auch möchte ich ambulant entbinden. Aber auch da werde ich von Tag zu Tag unsicherer. 6h nach der Geburt schon heim? Mit einem Neugeborenen? Völlig ahnunglos? Mittlerweile ist der Gedanke doch etwas beängstigend.
Ich werde wohl alles auf mich zukommen lassen müssen. Entschieden wird dann wohl spontan, wenn es soweit ist. So lange bleibt mir nichts anderes übrig, als die restliche Zeit zu geniesen. Vor allem die ruhigen und entspannenden Abende vor'm Fernseh
Habt alle einen schönen Tag
Danke für eure Antworten
Zu den Krankenhaushemden: Ich finde die ehrlich furchtbar. Auf der Station auf der ich gearbeitet habe, haben wir Patienten auch nur in ganz seltenen Fällen diese Hemden angezogen. Ansonsten immer eigene Kleidung oder hinten aufgetrennte Nachthemden. Klar ist es in dem Moment eigentlich egal, was man anhat. Aber ich fühle mich darin nicht wohl. Da nehme ich doch lieber die Variante Top hochschieben
Ich pack mal noch eins von meinem Freund ein. @Katheryna: Danke dir für deine Worte
Ich hatte zuerst auch Bedenken, dass meine Oma deswegen vielleicht enttäuscht sein wird. Aber sie hatte totales Verständnis dafür und unser Verhältnis war nie besser
Heute ist so ein schönes Wetter und ich bin total kaputt. Bekomme in letzter Zeit nachts immer wieder Wehen, die mich nicht schlafen lassen. Bisher war ich relativ entspannt, was die Geburt angeht. Aber das ist teilweise schon schmerzhaft. Wie wird das erst bei richtigen Wehen? Das macht mir zur Zeit etwas Angst, wenn ich ganz ehrlich bin. Ich würde eigentlich gerne auch ohne PDA oder so auskommen. Nicht, weil ich auf Teufel komm raus so natürlich gebären möchte wie möglich, sondern weil ich meinem Körper einfach ungern Medikamente zuführe.
Auch möchte ich ambulant entbinden. Aber auch da werde ich von Tag zu Tag unsicherer. 6h nach der Geburt schon heim? Mit einem Neugeborenen? Völlig ahnunglos? Mittlerweile ist der Gedanke doch etwas beängstigend.
Ich werde wohl alles auf mich zukommen lassen müssen. Entschieden wird dann wohl spontan, wenn es soweit ist. So lange bleibt mir nichts anderes übrig, als die restliche Zeit zu geniesen. Vor allem die ruhigen und entspannenden Abende vor'm Fernseh
Habt alle einen schönen Tag
17.07.2017 12:21
Schau einfach wie du dich fühlst und entscheide spontan in der Situation. Du kannst ja auch nur einen Tag bleiben, statt 3 Tage.
Ich hab bei jeder Geburt nach einer PDA und später KS gerufen...als es dann beim ersten tatsächlich so sein sollte, hab ich den Doc böse angefunkelt und gesagt, ich probiers weiter. Hat zwar nix gebracht, aber da die Entscheidung dann von mir kam konnte ich etwas leichter mit umgehen.
Beim zweiten kam der Anästhesist zu spät, während der Presswehen geht das nicht mehr mit der PDA.
Hast du eine Nachsorgehebamme?
Ich hab bei jeder Geburt nach einer PDA und später KS gerufen...als es dann beim ersten tatsächlich so sein sollte, hab ich den Doc böse angefunkelt und gesagt, ich probiers weiter. Hat zwar nix gebracht, aber da die Entscheidung dann von mir kam konnte ich etwas leichter mit umgehen.
Beim zweiten kam der Anästhesist zu spät, während der Presswehen geht das nicht mehr mit der PDA.
Hast du eine Nachsorgehebamme?
17.07.2017 12:43
Du hast recht
. Jetzt kannst du planen, wie du willst, es kommt ohnehin anders
.
Bei mir wäre keine Zeit für PDA oder Ähnliches gewesen. Ich wollte auch nie eine, also hat es gut gepasst
.
Wie es euch danach geht, kann ja keine sagen. Ich hatte einen Dammriss und wir waren drei Tage im KKH. Ich wollte vorher auch nie so lange bleiben. Aber ich habe oft genug schon gehört, dass die Mama nach der Geburt duschen geht und sich gut fühlt... ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen
.
. Jetzt kannst du planen, wie du willst, es kommt ohnehin anders
. Bei mir wäre keine Zeit für PDA oder Ähnliches gewesen. Ich wollte auch nie eine, also hat es gut gepasst
. Wie es euch danach geht, kann ja keine sagen. Ich hatte einen Dammriss und wir waren drei Tage im KKH. Ich wollte vorher auch nie so lange bleiben. Aber ich habe oft genug schon gehört, dass die Mama nach der Geburt duschen geht und sich gut fühlt... ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen
.
18.07.2017 08:24
Guten morgen
TiniBini ja ich habe eine Nachsorgehebamme. Die Selbe wie zur Vorsorge
Ich hab ihr auch von meinem Vorhaben erzählt, ambulant zu entbinden und sie findet es gut. Erfahrungsgemäß sagt sie, dass Frauen, die ambulant entbinden einen komplikationsloseren Start haben beim stillen, kennenlernen usw., da einfach zuhause die Ruhe gegeben ist und man sich wohler fühlt. Sie kommt dann auch sofort zu mir, wenn ich zuhause bin.
Außer ich entbinde nachts. Da bleibe ich dann natürlich bis zum nächsten Morgen/Vormittag.
Katheryna: Planen bei einer Schwangerschaft oder Geburt ist ja meistens eh umsonst
Zwei aus meinem Geburtsvorbereitungskurs haben jeweils 6 und 7 Wochen zu früh entbunden. Mit der einen hatte ich mich 2 Tage vorher noch unterhalten und sie meinte, dass sie noch nicht wirklich was vorbereitet haben, weil es ja noch 6 Wochen sind. 2 Tage später ist die Fruchtblase geplatzt und sie hat Wehen bekommen
So kann's also auch gehen.
Wir waren gestern beim 2. Krankenhaus zum Infoabend. Eigentlich war das unser Favorit, weil es nur 3 Minuten mit dem Auto sind. Aber wir fanden es beide irgendwie nicht so sonderlich prickelnd. Der Kinderarzt war irgendwie total unsympathisch. Unangenehmen fragen ist er oft ausgewichen und die Kreißsäle sind ziemlich klein und auch überhaupt nicht gemütlich. Was mir auch nicht gefallen hat: Das Krankenhaus hat zwar eine Kinderintensiv, aber es gibt Besuchszeiten auch für die Eltern. Man muss nach 22 Uhr gehen und darf erst wieder ab 8 Uhr kommen. Und sie schicken ganz oft Schwangere mit Wehen weg, weil sie die Kapazität einfach nicht haben. Das ist primär natürlich nicht deren Schuld, weil einfach ein Hebammenmangel besteht. Aber dann fahr ich doch lieber gleich in die Klinik, in der ich auf jeden Fall aufgenommen werden.
Sagt mal, ist die Müdigkeit gegen Ende hin normal? Ich schlafe zwar, dank Wehen, nachts nicht sonderlich gut. Aber ich könnte echt den ganzen Tag nur schlafen. Meistens kann ich mich so bis 10.30-11 Vormittags wach halten und dann schlafe ich bis 15 Uhr und bin danach aber noch müder als davor. Um 8 spätestens könnte ich mich aber schon wieder hinlegen
Und wo wir grad dabei sind: Bevor mir die Augen gleich wieder zu fallen, steht ich jetzt mal auf und räum zumindest mal die gewaschene Babykleidung in den Schrank. Damit ich überhaupt irgendwas gemacht habe
TiniBini ja ich habe eine Nachsorgehebamme. Die Selbe wie zur Vorsorge
Ich hab ihr auch von meinem Vorhaben erzählt, ambulant zu entbinden und sie findet es gut. Erfahrungsgemäß sagt sie, dass Frauen, die ambulant entbinden einen komplikationsloseren Start haben beim stillen, kennenlernen usw., da einfach zuhause die Ruhe gegeben ist und man sich wohler fühlt. Sie kommt dann auch sofort zu mir, wenn ich zuhause bin. Außer ich entbinde nachts. Da bleibe ich dann natürlich bis zum nächsten Morgen/Vormittag.
Katheryna: Planen bei einer Schwangerschaft oder Geburt ist ja meistens eh umsonst
Zwei aus meinem Geburtsvorbereitungskurs haben jeweils 6 und 7 Wochen zu früh entbunden. Mit der einen hatte ich mich 2 Tage vorher noch unterhalten und sie meinte, dass sie noch nicht wirklich was vorbereitet haben, weil es ja noch 6 Wochen sind. 2 Tage später ist die Fruchtblase geplatzt und sie hat Wehen bekommen
So kann's also auch gehen. Wir waren gestern beim 2. Krankenhaus zum Infoabend. Eigentlich war das unser Favorit, weil es nur 3 Minuten mit dem Auto sind. Aber wir fanden es beide irgendwie nicht so sonderlich prickelnd. Der Kinderarzt war irgendwie total unsympathisch. Unangenehmen fragen ist er oft ausgewichen und die Kreißsäle sind ziemlich klein und auch überhaupt nicht gemütlich. Was mir auch nicht gefallen hat: Das Krankenhaus hat zwar eine Kinderintensiv, aber es gibt Besuchszeiten auch für die Eltern. Man muss nach 22 Uhr gehen und darf erst wieder ab 8 Uhr kommen. Und sie schicken ganz oft Schwangere mit Wehen weg, weil sie die Kapazität einfach nicht haben. Das ist primär natürlich nicht deren Schuld, weil einfach ein Hebammenmangel besteht. Aber dann fahr ich doch lieber gleich in die Klinik, in der ich auf jeden Fall aufgenommen werden.
Sagt mal, ist die Müdigkeit gegen Ende hin normal? Ich schlafe zwar, dank Wehen, nachts nicht sonderlich gut. Aber ich könnte echt den ganzen Tag nur schlafen. Meistens kann ich mich so bis 10.30-11 Vormittags wach halten und dann schlafe ich bis 15 Uhr und bin danach aber noch müder als davor. Um 8 spätestens könnte ich mich aber schon wieder hinlegen
Und wo wir grad dabei sind: Bevor mir die Augen gleich wieder zu fallen, steht ich jetzt mal auf und räum zumindest mal die gewaschene Babykleidung in den Schrank. Damit ich überhaupt irgendwas gemacht habe
18.07.2017 14:46
Schön, dass deine Hebamme für dich dann gleich da ist. Ich finde den Plan gut, halte daran fest, kurzfristig ändernkann nan immer.
Schade, dass der Infoabend nicht so toll war, wie gewünscht. Ich würde auch dann lieber in das KH fahren was mir ein besseres Gefühl gegeben hat. Ich hab mir 3 angeschaut und mich dann für das größte entschieden.
@Müdigkeit: Ich war auch oft sehr müde und bin es auch heute noch. Ist also fürchte ich normal.
Schade, dass der Infoabend nicht so toll war, wie gewünscht. Ich würde auch dann lieber in das KH fahren was mir ein besseres Gefühl gegeben hat. Ich hab mir 3 angeschaut und mich dann für das größte entschieden.
@Müdigkeit: Ich war auch oft sehr müde und bin es auch heute noch. Ist also fürchte ich normal.
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