Ungewollt schwanger, Kindesvater möchte das Kind nicht
06.05.2015 14:59
die entscheidung liegt ganz bei dir es ist dein körper deine psysche die darunter leiden kann oder nicht. tu was dein herz dir sagt. ich hab mich damals dafür entschieden, auch wenn mein partner dagegen erst war.
06.05.2015 15:06
Lass es erstmal alles sacken und denk in ruhe darüber nach, und egal was der Kindesvater sagt. Entscheide für dich, tue das was dein Herz dir sagt. Und entscheide nicht aus *liebe* denn würde er dich *lieben* (nach 2 Monaten eher verknallt sein) würde er sowas nie von dir verlangen. Und wenn er geht wenn du dich für das Kind entscheidest dann war er nicht der richtige.
Wünsche dir alles gute
Wünsche dir alles gute
06.05.2015 15:13
Versuche da jetzt erstmal ein paar Tage drüber zu schlafen und auch ihm zu sagen, dass du jetzt nicht sofort eine Entscheidung treffen möchtest, wo der Schock noch so gross ist.
Mein Freund hat seine Ausbildung bzw. sein Studium angefangen als ich gerade schwanger war und er konnte das auch prima zuende bringen, trotz Vollzeitjob nebenbei.
Trotzdem hatte er Zeit für uns. Das war natürlich eine anstrengende Zeit für ihn, aber er war dennoch sehr stolz und das zweite Kind kam dann sogar geplant noch bevor er mit dem Studium fertig war.
Das nur vielleicht als Mutmacher für den (evtl.) werdenden Vater.
Wir waren übrigens auch erst 4 Monate zusammen und das Kind absolut ungeplant (ich sollte gar keine bekommen können).
Und wenn der Schock dann jetzt erstmal ein wenig verdaut ist, mache dir nochmal Gedanken, was du WIRKLICH möchtest. Letztlich bist du es, die mit der "Schuld" leben muss. Du hast die körperlichen und emotionalen Konsequenzen zu tragen, dein Leben lang. Natürlich darf der Vater seine Meinung haben und es ist auch gut und richtig ihn dazu anzuhören. Aber wenn du nicht voll hinter der Entscheidung stehst, wirst du es für immer bereuen. Und immer wieder: ein Mann der wirklich unbedingt auf keinen Fall ein Kind möchte, hat durchaus auch die Möglichkeit eine Schwangerschaft der Partnerin zu verhindern.
Mein Freund hat seine Ausbildung bzw. sein Studium angefangen als ich gerade schwanger war und er konnte das auch prima zuende bringen, trotz Vollzeitjob nebenbei.
Trotzdem hatte er Zeit für uns. Das war natürlich eine anstrengende Zeit für ihn, aber er war dennoch sehr stolz und das zweite Kind kam dann sogar geplant noch bevor er mit dem Studium fertig war.
Das nur vielleicht als Mutmacher für den (evtl.) werdenden Vater. Wir waren übrigens auch erst 4 Monate zusammen und das Kind absolut ungeplant (ich sollte gar keine bekommen können).
Und wenn der Schock dann jetzt erstmal ein wenig verdaut ist, mache dir nochmal Gedanken, was du WIRKLICH möchtest. Letztlich bist du es, die mit der "Schuld" leben muss. Du hast die körperlichen und emotionalen Konsequenzen zu tragen, dein Leben lang. Natürlich darf der Vater seine Meinung haben und es ist auch gut und richtig ihn dazu anzuhören. Aber wenn du nicht voll hinter der Entscheidung stehst, wirst du es für immer bereuen. Und immer wieder: ein Mann der wirklich unbedingt auf keinen Fall ein Kind möchte, hat durchaus auch die Möglichkeit eine Schwangerschaft der Partnerin zu verhindern.
06.05.2015 18:15
Zitat von CaféCortado:
Ihr seid 25 und 26. Krieg das Kind. Es kann nichts für Eure Unvorsichtigkeit und ihr seid alt genug, die Konsequenzen für Euer Handeln zu tragen.
Meine klare Meinung.
Ich bin der selben Meinung. Ihr seid beide keine Teenager mehr. Wer so unvorsichtig im Bett sein kann, der sollte auch die Konsequenzen ertragen können.
Das Kind kann nichts dafür, stirbt aber durch eure Entscheidung.
In einer Woche schlägt das Herz eures Babys. Das sollte dir bewusst sein.
06.05.2015 18:45
Das ist jetzt OT aber was habt ihr immer alle mit diesem Herzschlag?
Macht ihr daran die Grenze zur Abreibung fest? Ob das ein lebendes Wesen ist? Außerdem ist das ja auch kein perfektes Miniherz, dass anfängt, Blut zu pumpen und zu "schlagen" sondern die erste elektrische Leistung der Zellen, die später zum Herz differenzieren...
Manchmal hab ich das Gefühl, dass dieses "das Herzchen schlägt" ein bisschen romantisch missverstanden wird....
Macht ihr daran die Grenze zur Abreibung fest? Ob das ein lebendes Wesen ist? Außerdem ist das ja auch kein perfektes Miniherz, dass anfängt, Blut zu pumpen und zu "schlagen" sondern die erste elektrische Leistung der Zellen, die später zum Herz differenzieren... Manchmal hab ich das Gefühl, dass dieses "das Herzchen schlägt" ein bisschen romantisch missverstanden wird....
06.05.2015 18:59
Zitat von Obsidian:
Das ist jetzt OT aber was habt ihr immer alle mit diesem Herzschlag?Macht ihr daran die Grenze zur Abreibung fest? Ob das ein lebendes Wesen ist? Außerdem ist das ja auch kein perfektes Miniherz, dass anfängt, Blut zu pumpen und zu "schlagen" sondern die erste elektrische Leistung der Zellen, die später zum Herz differenzieren...
Manchmal hab ich das Gefühl, dass dieses "das Herzchen schlägt" ein bisschen romantisch missverstanden wird....![]()
nein für mich war das einfach ein zeichen das es da ist wo es ist und auch hoffentlich da bleibt wo es ist. schwer zu sagen.
wenn ich beim ersten ultraschall nix gesehen hätte wäre ich wohl nicht so überwältigt gewesen wie die tatsache das das herz schon schön am schlagen war.
ich könnte auch vorher nie atreiben aber ich denke für mic einfach, das wenn man sic die frage stellt ob man ein kind behält oder nicht, dann einfach richtig sieht das da leben ist, das es einen evtl zweifeln lässt
kann mich da aber schwer reinversetzen. was verhütung und abtreibung betrifft bin ich ein sehr kritischer menshc und wenn ich dazu meine meinung sage verletzte ich hier wohl viele und das mag ich nicht
06.05.2015 19:01
Zitat von Obsidian:schwer zu erklären... für mich war es immer so quasi das erste lebenszeichen, härt sich blöd an aber war immer so, das herzchen schlagen zu hören oder zu sehen war immer irgendwie der magische erste moment...
Das ist jetzt OT aber was habt ihr immer alle mit diesem Herzschlag?Macht ihr daran die Grenze zur Abreibung fest? Ob das ein lebendes Wesen ist? Außerdem ist das ja auch kein perfektes Miniherz, dass anfängt, Blut zu pumpen und zu "schlagen" sondern die erste elektrische Leistung der Zellen, die später zum Herz differenzieren...
Manchmal hab ich das Gefühl, dass dieses "das Herzchen schlägt" ein bisschen romantisch missverstanden wird....![]()
06.05.2015 20:24
Zitat von Obsidian:
Das ist jetzt OT aber was habt ihr immer alle mit diesem Herzschlag?Macht ihr daran die Grenze zur Abreibung fest? Ob das ein lebendes Wesen ist? Außerdem ist das ja auch kein perfektes Miniherz, dass anfängt, Blut zu pumpen und zu "schlagen" sondern die erste elektrische Leistung der Zellen, die später zum Herz differenzieren...
Manchmal hab ich das Gefühl, dass dieses "das Herzchen schlägt" ein bisschen romantisch missverstanden wird....![]()
Generell, das ist aber nur meine Meinung: nein, ich mach es nicht am Herzschlag fest, für mich ist Abtreibung generell untragbar (ich verstehe höchstens noch, wenn es um Vergewaltigung geht).
Aber sobald das Herzchen schlägt, hat das Kind eine Schwelle überschritten, an dem es Leben kann.
Alle anderen Kinder werden vom Körper aussortiert.
Das hört sich jetzt doof an, ich kann das nicht gut erklären.
Wie gesagt, wer vö*** kann, der kann auch die Verantwortung tragen. Basta.
Aber das Herz ist für mich ein Zeichen gewesen, dass mein Kind kräftig genug ist, um die Schwangerschaft wuppen zu können.
(Und ja, ein bisschen romantisiert der Mensch das Herz nunmal auch).
07.05.2015 09:50
am besten ist es wie viele sagen du hörst einfach auf dein Herz aber bedenke du bist noch nicht so lange mit deinem Freund zusammen wenn ich das richtig gelesen habe, wer weiß wie lange das generell noch hält und ich finde es schon mies von Ihm das du dich entscheiden sollst.
Immer hin gehören dazu zwei Menschen und er hätte genau so verhüten können, wer Spaß haben kann muss auch mit den konsequenzen leben.
Nicht böse gemeint (meine Meinung)
Immer hin gehören dazu zwei Menschen und er hätte genau so verhüten können, wer Spaß haben kann muss auch mit den konsequenzen leben.
Nicht böse gemeint (meine Meinung)
07.05.2015 10:12
Ich erzähl dir mal meine Geschichte, war nämlich auch ungewollt plötzlich schwanger.
Ich habe die 3-Monats-Spritze schon 2 Jahre lang genommen.
Die letzte Auffrischung war im Mai 2012.
Zu der Zeit habe ich gerade ein Medikament abgesetzt und meine Frauenärztin vermutet das es wohl daran lag, weil mein kompletter Hormonen und Botenstoff "Haushalt" durcheinander war.
Auf jeden Fall habe ich Anfang Juli bemerkt, das meine Brüste größer wurden. Hab ich dann einer Freundin erzählt, die mir dann 2 Schwangerschafttest per Post geschickt hat und sagte ich soll mal vorsichtshalber testen.
Am 21. Juli dann habe ich die Post erhalten, gleich einen Test mit ins Bad genommen und der war sowas von mega fett positiv!
Gleich den zweiten hinterher gemacht. Auch fett positiv.
Den Kindsvater kannte ich zu der Zeit erst 4 Monate, hatten uns gerade 7 Tage vorher dazu entschieden, getrennte Wege zu gehen, weil es nicht wirklich gepasst hat. Aber alles im Guten.
Ich hab ihn dann natürlich sofort angerufen, er kam sofort, ich ihm 20 € in die Hand gedrückt und gesagt er soll eben zur Apotheke und den teuersten Schwangerschaftstest kaufen den die da haben, mit digitlaer Anzeige etc..
So, er kam dann mit dem Clearblue digital mit Wochenbestimmung.
Der zeigt einem folgendes an
-schwanger (das heißt, man ist ganz frisch schwanger)
schwanger 1-2
schwanger 2-3
schwanger 3+
So...was war? Er zeigte bei mir 3+ an
Das erste was er dazu sagte: Das machst du weg oder?
Darauf sagte ich nur: ich bin nicht schwanger! Das ist bestimmt nur ein Hormonchaos!
Es war Samstag. ALso direkt zum Frauenarzt ging nicht und wir mussten irgendwie bis Montag mit dem Gedanken leben, das ich VIELLEICHT tatsächlich schwanger bin und das nicht gerade 'frisch'.
Abtreibung? War für mich eine Horrorvorstellung.
Ich sagte gleich zu dem Kindsvater, das er damit nichts zu tun haben braucht, das ich ihn nicht auf Unterhalt oder sonstiges verklagen werde/will.
Das er jetzt selbst entscheiden kann, ob er noch teil von meinem Leben sein will, oder nie wieder was von mir /uns hören möchte.
Montags war ich beim Frauenarzt.
"Herzlichen Glückwunsch! Das ist das Herzchen, sie müssten jetzt in der 8 Woche sein"
Mutterpass, tausend Infozettel und Hefte in die Hand gedrückt bekommen, Folsäure etc pp. und ab nach Hause.
Ich hatte zu der Zeit ein Alkohol-Problem, habe Kette geraucht, hatte keinen Job, es war einfach ALLES scheiße!
Einerseits dachte ich: ich kann das Kind nicht behalten, ich wohn in einer verschimmelten Bude, kann dem Kind nichts bieten...
Aber ich konnte nicht. Ich wusste, ich könnte danach nie wieder glücklich werden, wenn ich dieses kleine Wunder wegmachen lassen würde.
Ich habe jetzt eine Aufgabe! Ich muss mein Leben ändern und dieser Zwerg ist jetzt der Mittelpunkt meines Lebens!
Also habe ich es dem Kindsvater auch gesagt. Ich werde nicht abtreiben.
Wir haben uns zusammen gesetzt und sind dann zusammen gezogen.
Wir hatten zwar oft Streitigkeiten, aber wir waren Eltern und ein super Team als Eltern.
Wir haben uns zwar um den ersten Geburtstag unseres Kindes offiziell getrennt, aber wir haben ein freundschaftliches Verhältnis.
Er holt fast jedes Wochenende den Kleinen ab und ist ein super Papa.
Wir schreiben täglich und ich schicke ihm täglich kleine Videos oder Bilder von seinem Sohn.
Ich kann nur von mir sprechen, aber für mich war es das schönste Geschenk, das größte Glück was mir passieren konnte.
Ich war früher schwer depressiv. Das alles ist einfach weg.
Ich liebe mein Kind so abgöttisch und bereue keine Sekunde diese Entscheidung.
Ich habe die 3-Monats-Spritze schon 2 Jahre lang genommen.
Die letzte Auffrischung war im Mai 2012.
Zu der Zeit habe ich gerade ein Medikament abgesetzt und meine Frauenärztin vermutet das es wohl daran lag, weil mein kompletter Hormonen und Botenstoff "Haushalt" durcheinander war.
Auf jeden Fall habe ich Anfang Juli bemerkt, das meine Brüste größer wurden. Hab ich dann einer Freundin erzählt, die mir dann 2 Schwangerschafttest per Post geschickt hat und sagte ich soll mal vorsichtshalber testen.
Am 21. Juli dann habe ich die Post erhalten, gleich einen Test mit ins Bad genommen und der war sowas von mega fett positiv!
Gleich den zweiten hinterher gemacht. Auch fett positiv.
Den Kindsvater kannte ich zu der Zeit erst 4 Monate, hatten uns gerade 7 Tage vorher dazu entschieden, getrennte Wege zu gehen, weil es nicht wirklich gepasst hat. Aber alles im Guten.
Ich hab ihn dann natürlich sofort angerufen, er kam sofort, ich ihm 20 € in die Hand gedrückt und gesagt er soll eben zur Apotheke und den teuersten Schwangerschaftstest kaufen den die da haben, mit digitlaer Anzeige etc..
So, er kam dann mit dem Clearblue digital mit Wochenbestimmung.
Der zeigt einem folgendes an
-schwanger (das heißt, man ist ganz frisch schwanger)
schwanger 1-2
schwanger 2-3
schwanger 3+
So...was war? Er zeigte bei mir 3+ an
Das erste was er dazu sagte: Das machst du weg oder?
Darauf sagte ich nur: ich bin nicht schwanger! Das ist bestimmt nur ein Hormonchaos!
Es war Samstag. ALso direkt zum Frauenarzt ging nicht und wir mussten irgendwie bis Montag mit dem Gedanken leben, das ich VIELLEICHT tatsächlich schwanger bin und das nicht gerade 'frisch'.
Abtreibung? War für mich eine Horrorvorstellung.
Ich sagte gleich zu dem Kindsvater, das er damit nichts zu tun haben braucht, das ich ihn nicht auf Unterhalt oder sonstiges verklagen werde/will.
Das er jetzt selbst entscheiden kann, ob er noch teil von meinem Leben sein will, oder nie wieder was von mir /uns hören möchte.
Montags war ich beim Frauenarzt.
"Herzlichen Glückwunsch! Das ist das Herzchen, sie müssten jetzt in der 8 Woche sein"
Mutterpass, tausend Infozettel und Hefte in die Hand gedrückt bekommen, Folsäure etc pp. und ab nach Hause.
Ich hatte zu der Zeit ein Alkohol-Problem, habe Kette geraucht, hatte keinen Job, es war einfach ALLES scheiße!
Einerseits dachte ich: ich kann das Kind nicht behalten, ich wohn in einer verschimmelten Bude, kann dem Kind nichts bieten...
Aber ich konnte nicht. Ich wusste, ich könnte danach nie wieder glücklich werden, wenn ich dieses kleine Wunder wegmachen lassen würde.
Ich habe jetzt eine Aufgabe! Ich muss mein Leben ändern und dieser Zwerg ist jetzt der Mittelpunkt meines Lebens!
Also habe ich es dem Kindsvater auch gesagt. Ich werde nicht abtreiben.
Wir haben uns zusammen gesetzt und sind dann zusammen gezogen.
Wir hatten zwar oft Streitigkeiten, aber wir waren Eltern und ein super Team als Eltern.
Wir haben uns zwar um den ersten Geburtstag unseres Kindes offiziell getrennt, aber wir haben ein freundschaftliches Verhältnis.
Er holt fast jedes Wochenende den Kleinen ab und ist ein super Papa.
Wir schreiben täglich und ich schicke ihm täglich kleine Videos oder Bilder von seinem Sohn.
Ich kann nur von mir sprechen, aber für mich war es das schönste Geschenk, das größte Glück was mir passieren konnte.
Ich war früher schwer depressiv. Das alles ist einfach weg.
Ich liebe mein Kind so abgöttisch und bereue keine Sekunde diese Entscheidung.
07.05.2015 10:40
Hallo Lilibee,
das ist ja alles noch brandneu mit deiner Überraschungsschwangerschaft - für euch beide! Ist doch völlig klar, dass da erstmal gar nicht viel geht und die Gedanken dich vollständig spazierenführen.
Ich denk, jetzt muss keiner von euch beiden schon eine Entscheidung wissen. Gebt euch doch erst mal Raum und Zeit euch einzufinden und eure Gedanken und Gefühle gegenseitig zu verstehen.
Natürlich kommt deine Schwangerschaft für euch echt wie eine Überrumpelung nach nur 2 Monaten, seit denen ihr euch kennt. Da ist man ja grade dran sich zu entdecken und hat noch viel vor sich an „Beziehungsarbeit“, oder? Und so kann ich deinen ersten Gedanken und dein Weinen verstehen. Auf der anderen Seite bist du von deiner Grundeinstellung her ganz klar, dass du niemals eine Abtreibung willst und machst.
Wünschst du dir denn mal Kinder - so vom Grundsatz her? Wahrscheinlich eher später, wenn alles drumherum gefestigt ist, stell ich mir vor. Jetzt ist es halt nochmal anders, wo’s schon unterwegs ist. Klar, wenn dein Freund jetzt gleich sagt, dass er das Kind nicht will, das macht dir vielleicht Angst... ob das einfach seine erste Reaktion ist? Auch SEINE Angst vor dem Neuen? Mit der Zeit würde sich bei ihm vielleicht auch was bewegen, sodass er auch an andere Wege denken kann? Männer brauchen mitunter lang, bis sie sich auf was Neues einstellen.
Und du fragst dich bestimmt auch, wie er sich verhalten würde, wenn du dich für euer Baby entscheiden würdest? Das ist wahrscheinlich grad deine Unsicherheit...würde er einlenken oder einen Cut machen? Oft ist es ja so, dass die Männer dann nachziehen, manche brauchen eben eine starke Frau
, die vorausgeht und Neues wagt!
Zwei Monate Beziehung sind natürlich nicht „lang“, aber ein Baby verändert eine Paarbeziehung sowieso nochmal neu, das wär dann bei euch fast gleich in einem sozusagen....also es würde sich beides gleichzeitig entwickeln und wachsen dürfen, euer Kind und eure Beziehung. Und die Familiengründung und der „Nestbau“. Alles ist möglich.
Wie ist deine Situation eigentlich sonst so, im „besten Alter“ bist du ja, und wie bist du beruflich aufgestellt, und hast du Family hintendran?
Wann hast du eigentlich deinen Arzttermin nächste Woche? Ich wünsch dir auf alle Fälle viel Kraft mal bis dahin. Und lass dich nicht durcheinander machen...weder von deinem Freund noch vom Arzt oder sonst wem... du machst das ganz richtig, wenn du jetzt auf DICH schaust!
Das ist jetzt dran, und tut gut, DU bist die Schwangere.
Viele liebe Gedanken und Grüße,
Lena
das ist ja alles noch brandneu mit deiner Überraschungsschwangerschaft - für euch beide! Ist doch völlig klar, dass da erstmal gar nicht viel geht und die Gedanken dich vollständig spazierenführen.
Ich denk, jetzt muss keiner von euch beiden schon eine Entscheidung wissen. Gebt euch doch erst mal Raum und Zeit euch einzufinden und eure Gedanken und Gefühle gegenseitig zu verstehen.
Natürlich kommt deine Schwangerschaft für euch echt wie eine Überrumpelung nach nur 2 Monaten, seit denen ihr euch kennt. Da ist man ja grade dran sich zu entdecken und hat noch viel vor sich an „Beziehungsarbeit“, oder? Und so kann ich deinen ersten Gedanken und dein Weinen verstehen. Auf der anderen Seite bist du von deiner Grundeinstellung her ganz klar, dass du niemals eine Abtreibung willst und machst.
Wünschst du dir denn mal Kinder - so vom Grundsatz her? Wahrscheinlich eher später, wenn alles drumherum gefestigt ist, stell ich mir vor. Jetzt ist es halt nochmal anders, wo’s schon unterwegs ist. Klar, wenn dein Freund jetzt gleich sagt, dass er das Kind nicht will, das macht dir vielleicht Angst... ob das einfach seine erste Reaktion ist? Auch SEINE Angst vor dem Neuen? Mit der Zeit würde sich bei ihm vielleicht auch was bewegen, sodass er auch an andere Wege denken kann? Männer brauchen mitunter lang, bis sie sich auf was Neues einstellen.
Und du fragst dich bestimmt auch, wie er sich verhalten würde, wenn du dich für euer Baby entscheiden würdest? Das ist wahrscheinlich grad deine Unsicherheit...würde er einlenken oder einen Cut machen? Oft ist es ja so, dass die Männer dann nachziehen, manche brauchen eben eine starke Frau
, die vorausgeht und Neues wagt! Zwei Monate Beziehung sind natürlich nicht „lang“, aber ein Baby verändert eine Paarbeziehung sowieso nochmal neu, das wär dann bei euch fast gleich in einem sozusagen....also es würde sich beides gleichzeitig entwickeln und wachsen dürfen, euer Kind und eure Beziehung. Und die Familiengründung und der „Nestbau“. Alles ist möglich.
Wie ist deine Situation eigentlich sonst so, im „besten Alter“ bist du ja, und wie bist du beruflich aufgestellt, und hast du Family hintendran?
Wann hast du eigentlich deinen Arzttermin nächste Woche? Ich wünsch dir auf alle Fälle viel Kraft mal bis dahin. Und lass dich nicht durcheinander machen...weder von deinem Freund noch vom Arzt oder sonst wem... du machst das ganz richtig, wenn du jetzt auf DICH schaust!
Das ist jetzt dran, und tut gut, DU bist die Schwangere. Viele liebe Gedanken und Grüße,
Lena
09.05.2015 19:49
Vielleicht bin ich unangemessen ehrlich, wenn ich nun antworte, aber ich mag es dennoch tun:
Jeder weiß: Wenn Magen-Darm-Geschichten im Spiel sind, kann es in Bezug auf Verhütung zu einem nicht ausreichenden Schutz durch die Pille kommen.
Du hättest also wissen müssen, dass Du schwanger werden könntest und zusätzlich anders verhüten müssen (Kondom, Patentex oval, oder was auch immer das Mittel Deiner Wahl gewesen wäre...).
Ebenso hätte genau das auch Dein Partner wissen müssen. Wenn er sich in so einer Situation (Magen-Darm-Erkrankung der Partnerin) allerdings auf Dein Verhütungsmittel verlässt und keine zusätzliche Verhütung anregt und durchsetzt, sollte auch er die Konsequenzen (er-)tragen können.
Ein Kind ist nichts, was man einfach so mal abtreiben sollte. Und dass Du Dich so intensiv damit auseinandersetzt, zeigt mir eindeutig, dass Du es Dir nicht leicht machst.
An dieser Stelle sollte ich evtl. erwähnen, dass ich im Grunde meines Herzens ein Abtreibungsgegner bin und sie nur dann als unbedenklich erachte, wenn die Schwangerschaft aus einer Vergewaltigung herrührt, die Schwangerschaft und die Geburt vorhersehbar den möglichen Tod der Kindesmutter oder des Kindes bedeuten würde, oder eben so etwas in der Art...
Deine Entscheidung sollte jedoch - und das möchte ich betonen - Deiner Situation angemessen sein. Wenn Du sicher bist, dass dem Kind nach der Geburt eine Kindeswohlgefährdung ins Haus stehen würde, weil Du ihm nicht das bieten kannst, was Du ihm bieten können solltest (und hierbei denke ich nicht an Luxus, sondern die grundsätzliche Befriedigung der Grundbedürfnisse Deines Kindes), dann solltest Du ihm ein solches Leben auch nicht antun...
(Grundbedürfnisse sind übrigens nicht nur Essen, Trinken, Schlafen, frische Windel, etc., sondern auch Geborgenheit, Liebe, Fürsorge, Rituale, Zugang zu Mama UND Papa, Rahmenbedingungen, die es dem Kind ermöglichen Umfeld, Raum und Handlungen einzuschätzen und das eigene Verhalten daran ausrichten zu können, und und und...)
Es tut mir sooo leid, dass ich das nun so direkt einfach so rausgehauen habe und ich möchte, dass Du weißt, dass ich Deine Verwirrung und Verunsicherung absolut nachvollziehen kann, denn wenn ein Kind nicht geplant war, sind da selbstverständlich immer tausende von Fragezeichen.
Nun musst Du aber eine Entscheidung treffen und ich wünsche mir für Dein ungeborenes Kind, dass Du diese Entscheidung nicht aus egoistischen Beweggründen, sondern schon heute im Sinne des Wohles Deines Kindes triffst, dass Du nun unterm Herzen trägst, denn es hat schon jetzt Deine Liebe und Fürsorge verdient, auch dann, wenn Du entscheidest, dass es bald nur noch ein Sternchen sein soll...
Achso: Und DU triffst diese Entscheidung am Ende ganz allein. Der Kindesvater kann sich einiges wünschen, kann aber am Ende nicht entscheiden, was bedeutet, dass Du evtl. am Ende auch den Schmerz alleine tragen musst... Du darfst, musst seine Wünsche also nicht mit einbeziehen, wenn Du das nicht möchtest. So will es das deutsche Gesetz und so bedeutet es manchmal Leben und manchmal Tod für das ungeborene Menschenwunder. Je nachdem was Mutter und Vater wollen und was die Mutter am Ende durchsetzt...
Jeder weiß: Wenn Magen-Darm-Geschichten im Spiel sind, kann es in Bezug auf Verhütung zu einem nicht ausreichenden Schutz durch die Pille kommen.
Du hättest also wissen müssen, dass Du schwanger werden könntest und zusätzlich anders verhüten müssen (Kondom, Patentex oval, oder was auch immer das Mittel Deiner Wahl gewesen wäre...).
Ebenso hätte genau das auch Dein Partner wissen müssen. Wenn er sich in so einer Situation (Magen-Darm-Erkrankung der Partnerin) allerdings auf Dein Verhütungsmittel verlässt und keine zusätzliche Verhütung anregt und durchsetzt, sollte auch er die Konsequenzen (er-)tragen können.
Ein Kind ist nichts, was man einfach so mal abtreiben sollte. Und dass Du Dich so intensiv damit auseinandersetzt, zeigt mir eindeutig, dass Du es Dir nicht leicht machst.
An dieser Stelle sollte ich evtl. erwähnen, dass ich im Grunde meines Herzens ein Abtreibungsgegner bin und sie nur dann als unbedenklich erachte, wenn die Schwangerschaft aus einer Vergewaltigung herrührt, die Schwangerschaft und die Geburt vorhersehbar den möglichen Tod der Kindesmutter oder des Kindes bedeuten würde, oder eben so etwas in der Art...
Deine Entscheidung sollte jedoch - und das möchte ich betonen - Deiner Situation angemessen sein. Wenn Du sicher bist, dass dem Kind nach der Geburt eine Kindeswohlgefährdung ins Haus stehen würde, weil Du ihm nicht das bieten kannst, was Du ihm bieten können solltest (und hierbei denke ich nicht an Luxus, sondern die grundsätzliche Befriedigung der Grundbedürfnisse Deines Kindes), dann solltest Du ihm ein solches Leben auch nicht antun...
(Grundbedürfnisse sind übrigens nicht nur Essen, Trinken, Schlafen, frische Windel, etc., sondern auch Geborgenheit, Liebe, Fürsorge, Rituale, Zugang zu Mama UND Papa, Rahmenbedingungen, die es dem Kind ermöglichen Umfeld, Raum und Handlungen einzuschätzen und das eigene Verhalten daran ausrichten zu können, und und und...)
Es tut mir sooo leid, dass ich das nun so direkt einfach so rausgehauen habe und ich möchte, dass Du weißt, dass ich Deine Verwirrung und Verunsicherung absolut nachvollziehen kann, denn wenn ein Kind nicht geplant war, sind da selbstverständlich immer tausende von Fragezeichen.
Nun musst Du aber eine Entscheidung treffen und ich wünsche mir für Dein ungeborenes Kind, dass Du diese Entscheidung nicht aus egoistischen Beweggründen, sondern schon heute im Sinne des Wohles Deines Kindes triffst, dass Du nun unterm Herzen trägst, denn es hat schon jetzt Deine Liebe und Fürsorge verdient, auch dann, wenn Du entscheidest, dass es bald nur noch ein Sternchen sein soll...
Achso: Und DU triffst diese Entscheidung am Ende ganz allein. Der Kindesvater kann sich einiges wünschen, kann aber am Ende nicht entscheiden, was bedeutet, dass Du evtl. am Ende auch den Schmerz alleine tragen musst... Du darfst, musst seine Wünsche also nicht mit einbeziehen, wenn Du das nicht möchtest. So will es das deutsche Gesetz und so bedeutet es manchmal Leben und manchmal Tod für das ungeborene Menschenwunder. Je nachdem was Mutter und Vater wollen und was die Mutter am Ende durchsetzt...
09.05.2015 20:02
Hmm also "Zugang zu Mama UND Papa" kann ich so nicht unterschreiben, Zaubersternchen.
Es gibt so viele Alleinerziehende, bei denen der andere Part einfach keinen Bock auf das Kind hat, die es ganz wundervoll alleine großziehen..
Liest sich ein bisschen so, als wäre das für Dich auch unter den "KO-Kriterien".
Es gibt so viele Alleinerziehende, bei denen der andere Part einfach keinen Bock auf das Kind hat, die es ganz wundervoll alleine großziehen..
Liest sich ein bisschen so, als wäre das für Dich auch unter den "KO-Kriterien".
09.05.2015 20:23
Zitat von CaféCortado:
Hmm also "Zugang zu Mama UND Papa" kann ich so nicht unterschreiben, Zaubersternchen.
Es gibt so viele Alleinerziehende, bei denen der andere Part einfach keinen Bock auf das Kind hat, die es ganz wundervoll alleine großziehen..
Liest sich ein bisschen so, als wäre das für Dich auch unter den "KO-Kriterien".![]()
Nein, so meine ich das nicht.
Viel eher so: Das Kind hat nicht nur einen Erzeuger, eine Erzeugerin, sondern es wurde von zwei Menschen gezeugt, die beide Willens und in der Lage sein sollten, sich mit ihrem Kind zu befassen und das Beste für es zu wollen.
Beide Elternteile haben das Recht und die Pflicht auf Umgang mit ihrem Kind (siehe BGB). Dieses Gesetz macht Sinn und hat Hintergrund.
Dass das in der Praxis nicht immer so ist, ist mir klar (habe ich beruflich ja jeden Tag mit zu tun - wenn ich nicht gerade in Elternzeit bin
). Allerdings sollte man sich VORHER Gedanken darüber machen, ob das Kind wissen dürfen wird, von wem es kommt. Kinder haben ein Bedürfnis danach ihre Wurzeln zu kennen und sich mit ihren Wurzeln auseinandersetzen zu können. Unabhängig davon, welches Bedürfnis der Vater oder die Mutter dazu haben, denn hier geht es dann ausschließlich um das Kind.
Wobei das - und da hast Du vollkommen recht - kein Ausschlusskriterium für das Leben des Kindes sein sollte. Der Vater hat die Konsequenzen zu (er-)tragen. Er hätte bei einer Magen-Darm-Erkrankung vorher handeln müssen. Jetzt ist es m.E. einfach zu spät und er sollte sich mit seinem Sohn oder seiner Tochter arrangieren.
Allerdings gebe ich gut und gerne zu, dass ich, wenn ich so etwas derart schreibe, die Mutter und den Vater außer Acht lasse und für das Kind spreche, denn das Kind kann noch nicht für sich sprechen.
Wenn ich die Sicht der Mutter betrachte - und das hatte ich auch bereits geschrieben, kann ich ihre Verunsicherung, ihre Sorgen, ihre Ängste und ihre Überlegungen nachvollziehen. Sie setzt sich damit auseinander, dass ein Kind wirklich alles, alles verändern würde und das ist gut und richtig so. Das macht ihr Angst und es verunsichert sie. Auch das ist sicherlich eine normale Reaktion.
Aber letztlich wäre doch nur eine Beratungseinheit hilfreich, in der man ihre Situation beleuchtet und schaut, wie ist ihre Situation jetzt und wie könnte / würde sie sich mit Kind darstellen und möchte oder kann sie eine solche Veränderung bewerkstelligen oder nicht, wie könnte man sie unterstützen und was würde sie brauchen, wenn sie sich für das Kind entscheidet und wie könnte man ihr helfen, wenn sie sich gegen das Kind entscheidet.
Selbiges gilt natürlich für den Kindesvater...
Hier bleibt mir nur das zu sagen, was ich bereits geschrieben habe, denn wie sollte ich mehr dazu sagen können, wenn ich die junge Schwangere nur von dem kenne, was sie im Eingangspost geschrieben hat?!?
09.05.2015 20:28
Zitat von Obsidian:
Das ist jetzt OT aber was habt ihr immer alle mit diesem Herzschlag?Macht ihr daran die Grenze zur Abreibung fest? Ob das ein lebendes Wesen ist? Außerdem ist das ja auch kein perfektes Miniherz, dass anfängt, Blut zu pumpen und zu "schlagen" sondern die erste elektrische Leistung der Zellen, die später zum Herz differenzieren...
Manchmal hab ich das Gefühl, dass dieses "das Herzchen schlägt" ein bisschen romantisch missverstanden wird....![]()
sehe ich auch so. für mich war es schon ein Lebenszeichen als ich überhaupt wusste das meine Periode aus blieb und ich schwanger sein könnte
Lia war für mich schon vor der Schwangerschaft immer da. Ich wusste da schon das egal was kommt ich mein Kind Liebe. (aber ich habe halt schon immer darüber nachgedacht wenn ich mal kinder haben werde wie es wohl sein wird usw....) für mich war das nicht eine urplötzliche Situation. ist schwieriger wenn du dir darüber nie gedanken gemacht hast und erst jetzt nachdenkst...aber jetzt spielen halt auch viele gefühle verrückt...darauf würde ich kein wert legen und abwarten...entscheidung von innen treffen ist immer das wahre egal was die Umwelt meint oder sieht.
mhh warte erstmal ab. es ist dein körper und entscheidung. vielleicht ist die situation jetzt schwierig. aber ich würde ein lebewesen nicht davon abhängig machen. das leben ändert sich tag für tag. klar du hättest es wissen müssen das die pille nicht mehr wirklich wirkt bei einer magen darm grippe z.B...aber die Situation ist jetzt so...hör auf dein herz und versuch das beste daraus zu machen. alles gute
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