Mütter- und Schwangerenforum

Vorteile / Nachteile Flasche oder Vorteile / Nachteile Brust

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lilianne
1214 Beiträge
13.01.2014 13:35
Ein Vorteil finde ich an der Brust, das man NICHT weiß wieviel das Kind trinkt.
Wie oft liest man hier, recht die Flaschenmilch von der Menge, ist dies oder jenes genug.... Mit dem stillen erledigt sich das, solange mein Zwerg fit ist, nasse Windeln hat, zunimmt, ist doch alles super
Sunshine_88
2562 Beiträge
13.01.2014 13:35
Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Sunshine_88:

Zitat von Funkentanz:

Zitat von Sunshine_88:

Ich finde der Vorteil an der Flasche ... man weiß genau wieviel das Baby trinkt und kann man sicher sein es wird satt, meist schlafen die Kinder auch besser. Und man muss eben nicht wie beim stillen drauf achten was man isst und trinkt. Achja, in der Öffentlichkeit dem Kind die Flasche geben is auch besser als stillen Aber die Vorteile des stillens, mal.davon abgesehen dass es am gesündesten sein soll, du hast jederzeit genug Milch dabei und die richtige Temperatur, brauchst nicht erst noch was fertig machen und abkühlen lassen es kostet kein Geld, tut Mutter und Kind gut und ist eben auch wunderschön wenn das Kleine Mäuschen an der Brust trinkt find ich


Ich muss aber doch nicht wissen, wieviel mein Kind trinkt. Wenn es zufrieden isst, dann hat ein gestilltes Kind auch keinen Hunger
Ich hab auch nicht vorher-Nachher gewogen, das macht einen nur kirre.
Solange genug nasse Windeln am Tag da sind und das Kind über den Zeitraum für seine Verhältnisse gut zunimmt, wächst und gedeiht ist alles prima
Ich kann nur.von meinen Erfahrungen sprechen und wir hatten leider das Problem dass sie nicht satt wurde und jede Std. trinken wollt, warscheinlich war meine Milch nicht nährreich genug.

Es darf dein Gefühl bleiben.
Ich möchte nur ergänzen, dass Muttermilch sehr leicht verdaulich ist und allerspätestens bei richtig vollem Magen nach 90 Minuten raus ist. Es ist also für Kinder mit kleinem Magen völlig normal, wenn sie alle halbe Stunde kommen.
Das sag ich jetzt nur, weil ich "die Milch ist nicht nahrhaft genug" nicht stehen lassen kann, weil Muttermilch sich immer auf die Bedürfnisse des Kindes anpasst.
Wenn man Mängel hat und nicht genug trinkt und isst, bekommt das Kind auch nicht die Nährstoffe die es braucht. Das hat mir damals die Hebi erklärt. Ich konnte leider nicht wirklich was essen und trinken tue ich nie viel und ich hatte alle Mängel die man haben konnte nach Geburt leider...
13.01.2014 13:42
Ich hab die Flasche gegeben bei allen 3 Kindern.
Bei den ersten beiden, weil ich direkt nach der Geburt wieder Medikamente genommen habe, die ich nur während der SS nicht genommen habe aber auch nicht länger drauf verzichten wollte (starke Schmerzmittel, ich war heilfroh endlich wieder etwas gegen meine Schmerzen nehmen zu können) und beim 3. Kind wollte ich einfach nicht. Habe mich lange damit befasst, mal in mich reingehört und bin zu dem Schluss gekommen, dass das nix für mich ist. Trotz Abstilltablette hatte ich aber den Mörder Milcheinschuss, dann einen fiesen Milchstau und weil das mit dem Ausstreichen nicht funktioniert hat, hab ich die Kleine letztlich doch kurzzeitig gestillt. Aber mir war so unwohl dabei, dass ich dann doch zum FA bin und mir erneut Abstilltabletten geholt habe. Zum einen ging der Milchstau trotz Anlegen nicht weg, zum anderen hab ich mich eben nicht wohl gefühlt.

Vorteile der Flasche: Außer der egoistische Grund, dass man dann wenigstens essen und trinken darf was man möchte, fällt mir keiner ein.
Nachteile: Sehe ich auch keine. Meine Kinder sind alle topfit und gesund, haben keine Allergien usw. Ich kann aus meiner Erfahrung heraus nicht behaupten, dass in ihrer Flaschenmilch etwas gefehlt haben könnte, was die Muttermilch besser gemacht haben könnte.

Für unterwegs meinen ja viele, wäre das Stillen optimal weil man da nix großartig mitnehmen muss. Mag ja sein. Aber für mich war es auch kein Aufwand, ein bisschen heißes Wasser und Pulver mitzunehmen. Und ich habe mich wesentlich wohler dabei gefühlt meinem Kind öffentlich die Flasche zu geben, als in der Öffentlichkeit meine Brust auszupacken. Das ist einfach nix für mich
13.01.2014 13:46
Zitat von Sunshine_88:

Zitat von Viala:

Zitat von Sunshine_88:

Ich finde der Vorteil an der Flasche ... man weiß genau wieviel das Baby trinkt und kann man sicher sein es wird satt, meist schlafen die Kinder auch besser. Und man muss eben nicht wie beim stillen drauf achten was man isst und trinkt. Achja, in der Öffentlichkeit dem Kind die Flasche geben is auch besser als stillen Aber die Vorteile des stillens, mal.davon abgesehen dass es am gesündesten sein soll, du hast jederzeit genug Milch dabei und die richtige Temperatur, brauchst nicht erst noch was fertig machen und abkühlen lassen es kostet kein Geld, tut Mutter und Kind gut und ist eben auch wunderschön wenn das Kleine Mäuschen an der Brust trinkt find ich

zur trinkmenge:
so oft, wie ich hier flaschenmamis lese, die unsich sind, obs nicht zu viel/zu wenig ist, was getrunken wird, seh ich da nicht wirklich nen Vorteil wenn man weiß, worauf man achten muss, erkennt man auch leicht, ob ein stillkind genug bekommt aber ja, man braucht vermutlich ein dickeres fell, wenn man stillt
warum ist in der öffentlichkeit flasche besser als stillen?
Ich spreche von meinen Erfahrungen, bei uns war es so, die Kleine wurde mit der Flasche dann wirklich satt. Es muss nicht immer.dran liegen dass man was falsch macht, es gibt Frauen derens Milch nicht so nährreich ist.
Ich mochte es nie in der Öffentlichkeit zu stillen, Flasche rausholen is da ja wesentlich bequemer es.sei denn man muss sie erst anfertigen. Kann nur aus meinen Erfahrungen und nach meiner Meinung sprechen, natürlich sieht das jeder anders

hmmmm ich fürchte, das ist ein Ammenmärchen, dass milch einfach "nicht nährreich" genug ist
nur, weil ein stillkind im stundentakt kommt, heißt es nicht, dass es nicht satt wird... wenn es dabei sonst genug nasse windeln produziert und einen fitten eindruck macht, ist alles in Ordnung...
(meine Mama hat zb nach 3 Monaten abgestillt weil die milch "einfach weg war" - lax gesprochen... hätte sie damals gewusst, was ein schub ist und woran man ein sattes Kind erkennt, hätte sie weiterstillen können...
nur leider wird müttern da 1. gerne angst gemacht (deshalb dickeres fell) und 2. fehlt dem medizinischen personal, das eigentlich helfen sollte, oftmals einfach diverses wissen... es gibt immernoch Hebammen, die der Meinung sind, mann dürfe nur alle x stunden trinken... und nur soundso lange...
(ich schreib das jetzt somit auch nicht zum belehren, sondern eher zum aufzeigen, dass man mit dem richtigen wissen und der richtigen hilfe weiterkommen kann... wenn man will )
13.01.2014 13:49
Habe es mit Brust bei allen 3 Kindern versucht. Hat nicht so geklappt. Zu wenig Milch. Also hieß es Flasche. Meine 3 Kinder (21,22 + fast 3 Jahre) haben die Flaschenmilch gut vertragen.
cycilia
2324 Beiträge
13.01.2014 13:59
Ich persönlich wollte nicht stillen. Ich konnte es mir für mich nicht vorstellen. Im kh hatte sich das Thema dann eh erledigt, ich hatte eine notop und abstilltabletten direkt nach der Geburt.

Für mich sind die Vorteile.... die Wahrscheinlichkeit von brustentzündungen ist geringer. Wobei ich da als Jugendliche mal eine hatte... einfach so ohne Ursache.

Der Vater kann die Fütterung ubernehmen. Klar das geht beim abpumpen auch.

Meine brüste sind total schmerzempfindlich, die darf auch normal niemand anfassen.

Mit einer Flasche hat man selten ganz ganz kurze Essensabstände.

Also alles in allem ein Stück Bequemlichkeit.
Milchmaus
5178 Beiträge
13.01.2014 14:00
Zitat von adicctedtoyou__:

Flasche. Nur anfangs die Brust, leider!!
Hab sehr darunter gelitten und wenn ich dran denk hab ich es bis heute nicht verarbeiten können dass ich abstillen musste.


Geht mir genau so! Ich leide auch immer noch drunter und hoffe, dass es diesmal mit dem Stillen klappt!
13.01.2014 14:12
Ich habe gestillt, für mich hat dich die Frage von Flaschennahrung nie gestellt.
FraBu
3019 Beiträge
13.01.2014 18:12
Warum sehen denn soviel in der Flasche einen Vorteil, weil man dann alles essen kann, was man möchte? Was darf ich denn als stillende Mutter nicht essen?
13.01.2014 18:28
Zitat von FraBu:

Warum sehen denn soviel in der Flasche einen Vorteil, weil man dann alles essen kann, was man möchte? Was darf ich denn als stillende Mutter nicht essen?

Ich kann ja nur von Hörensagen berichten Aber viele Kinder reagieren wohl stark auf das, was die Mutter zu sich nimmt. Wenn die Mama etwas isst, was zum Beispiel bläht (Kohl oder Sauerkraut etc) dann gibt es ganz viele Babys, die dann auch Blähungen bekommen. Andere Babys widerrum haben gar nix
Oder wenn die Mama viel Kaffee oder Cola trinkt, kann das Baby nicht gut schlafen.

So zumindest lautet das, was ich darüber gehört habe. Ob es stimmt, keine Ahnung. Hab ich keine Erfahrungen mit.
13.01.2014 18:33
Brust!
Ist das Beste für`s Kind und dieser ganze Flaschenkram wäre mir auch viel zu viel Arbeit. Ganz abgesehen davon, daß ich auch überhaupt nicht einsehe für ein qualitativ nicht so gutes Ersatzprodukt viel Geld zu bezahlen.

Hätte das Stillen, aus welchen Gründen auch immer, nicht geklappt, wäre das für mich der Worst Case gewesen. Stillen ist schließlich nicht nur Nahrungsaufnahme. Mein Sohn wird nach wie vor gestillt. Wir genießen diese innigen Momente.
Es gab auch schon Zeiten, in denen ich am liebsten das Handtuch geworfen hätte. Seien es Probleme mit der Brust oder das Ausprobieren der neuen Zähnchen. Aber ich bin sehr froh, daß wir durchgehalten haben.
Emma81
7171 Beiträge
13.01.2014 18:38
flasche weil....

6 wochen lang alle 2 std abgepumpt, um Milch zu bekommen. Alles eingenommen, was mir der FA und die hebamme empfohlen haben. habe zu wenig Milchdrüsen, daher wurde das mit dem stillen nichts mehr.
ich hätte so gerne gestillt. War deswegen fix und fertig gewesen. Jedesmal das Säubern der Flaschen. Nachts aufstehen und erstmal die flasche zubereiten, anstatt das baby zu sich zu holen und zu stillen. Natürlich kann der Partner dann auch die flasche geben, aber das war mir egal gewesen.

beim zweiten Kind habe ich direkt die flasche gegeben. ich wusste ja bereits, dass ich kaum milchdrüsen habe und sogut wie nichts kommt.

ich finde, werd stillen kann, sollte es tun. Ich stelle es mir einfach schön vor und bin immernoch traurig darüber, dass ich diese Erfahrung nicht machen durfte.
Tolumnia
1438 Beiträge
13.01.2014 18:42
Zitat von FraBu:

Warum sehen denn soviel in der Flasche einen Vorteil, weil man dann alles essen kann, was man möchte? Was darf ich denn als stillende Mutter nicht essen?


sehr unterschiedlich
meine lütte reagiert zb stark auf erdbeeren und auch andere Früchte mit viel säure.
Ich hab hier auch schon gelesen das babys auf Kohlensäure in Mineralwasser reagiert haben.
außerdem sind Nikotin und Alkohol tabu, auch wenn ich schon mal ein glas sekt trinke wenn ich weiß das ich erst wieder stille wenn es abgebaut ist
03Juni
10945 Beiträge
13.01.2014 18:47
Zitat von Tolumnia:

Zitat von FraBu:

Warum sehen denn soviel in der Flasche einen Vorteil, weil man dann alles essen kann, was man möchte? Was darf ich denn als stillende Mutter nicht essen?


sehr unterschiedlich
meine lütte reagiert zb stark auf erdbeeren und auch andere Früchte mit viel säure.
Ich hab hier auch schon gelesen das babys auf Kohlensäure in Mineralwasser reagiert haben.
außerdem sind Nikotin und Alkohol tabu, auch wenn ich schon mal ein glas sekt trinke wenn ich weiß das ich erst wieder stille wenn es abgebaut ist

da muss ich immer dran denken, als ich noch auf der frühgeborenenintesiv gearbeitet habe, da hatten wir zwillinge, ganz kleine frühchen, die bekamen abgepumpte muttermilch sondiert. die mutter war eine Roma (ich weiß nicht ob das politisch korrekt ist, aber bei uns sagt man so ) und hat wohl immer sehr viel zwiebeln und scharf gegessen. die kinder hatten sooooo bauchschmerzen, das hat einem echt das herz zerbrochen.
FraBu
3019 Beiträge
13.01.2014 19:00
Zitat von Tolumnia:

Zitat von FraBu:

Warum sehen denn soviel in der Flasche einen Vorteil, weil man dann alles essen kann, was man möchte? Was darf ich denn als stillende Mutter nicht essen?


sehr unterschiedlich
meine lütte reagiert zb stark auf erdbeeren und auch andere Früchte mit viel säure.
Ich hab hier auch schon gelesen das babys auf Kohlensäure in Mineralwasser reagiert haben.
außerdem sind Nikotin und Alkohol tabu, auch wenn ich schon mal ein glas sekt trinke wenn ich weiß das ich erst wieder stille wenn es abgebaut ist


Na ja gut, aber das merkt man ja erst, wenn man es ausprobiert hat.
Also nicht jedes Stillbaby reagiert ja unbedingt mit einem wunden Po, wenn die Mama gerne Zitrofrüchte ist. Kann sein, muss aber nicht.
Ich habe bzw. stille meine Kinder und musste mich essenstechnisch nicht einschränken. Ich esse auch Zwiebeln und anderes blähendes Gemüse. Und gewürzt esse ich auch sehr, sehr gerne - auch gerne etwas schärfer. Alkohol und Nikotin verzichtet man ja schon in der SS, da machen die paar Monate nun auch nicht mehr den Kohl fett. Lediglich Koffein muss ich etwas einschränken.
Daher ist das Thema Essen für mich nur bedingt ein Pro-Argument für die Flasche.
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