Mütter- und Schwangerenforum

Es ist jetzt bei 8 + 5 vorbei..............

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09.11.2008 21:04
Zitat von jori:
Zitat von Kaethe:
Zitat von StormyMinds:

Liebe Simone, also nochmal mein Beileid und bitte nimm deine Meinung da einfach etwas zurück, ein Kind welches gesundheitl. nicht Lebensfähig wäre bzw. ein Down-Syndrom hätte und sich die Eltern entscheiden dies abzutreiben ist ein ebenso ein STERNENKIND!
Alles Gute!

Der Begriff "Sternenkind" wurde "eingeführt", um Eltern, die ihr Kind verloren haben, bei der Trauerarbeit zu unterstützen. Eltern, die sich aber bewusst für die Tötung ihres ungeborenen Kindes entscheiden und eine Abtreibung ist nicht anders als eine gewollte Tötung und eine gewollte Beendigung des Leben und eine Entscheidung gegen das Elternsein!!!, warum sollten die traurig sein? Entschuldigung, aber es war ihr freie Entscheidung...ein behindertes Kind ist genauso das eigene Fleisch und Blut wie ein gesundes Kind! Eine Behinderung - auch eine sehr schwere Behinderung ist eine Äußerlichkeit. Es ist reinster HOHN und HEUCHELEI den ungewollten Sterneneltern ggü., dann die Trauernden zu spielen...es hätte nicht so kommen müssen, die Eltern hatten es in der Hand! Eltern, die ihr Kind verlieren, haben es hingegen nicht in der Hand gehabt!
Es ist eine ganz logische Definitionssache...und ich, die ich auch ein Kind verloren habe (und ich war Schuld! Und mache mir insofern auch meine Gedanken...hättest du nur mal nicht...!!!), komme somit zu dem Schluss, dass....könnt ihr euch denken.
Und nun steinigt mich, aber das lasse ich mir nicht nehmen...ich finde diese Selektion zwischen gesund-behindert grausam! Das erinnert mich -bes. heute am 9. November- an ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte...


aber käthe, du schreibst, wenn man abtreibt, aus welchen gründen auch immer, hat man es selbst in der hand...
ja, das ist wohl wahr... ich finde sowas auch nicht gut und ich persönlich würde mein kind egal wie, immer austragen wollen...

ABER, simone hat eine krankheitsgeschichte und eine vorgeschichte... die nicht, sagen wir mal, unerheblich ist. und somit, hat auch sie ein stück weit, ihr schicksal auch selbst in der hand.
aufgrund ihrer glasknochenkrankheit und ihrer zu kleinen größe, müsste das kind sehr früh geholt werden, wer garantiert, das dieses kind überlebt???? auch wenn die heutige intensivmedizin für frühgeborene sehr weit ist... ein kind was evt. in der 26. woche geholt werden muss... da liegt die überlebenschance bei 85 %. was ist, wenn das kind zu den anderen restlichen prozent gehört und stirbt? dann hatte sie es selbst in der hand... denn ihr war von anfang an klar, das ein kind wahrscheinlich früher geholt werden muss....
dies ist jetzt haarspalterei. aber es macht mich wütend, wenn man soviel egoissmus hat und auf biegen und brechen ein kind möchte. wenn es auf natürlichem wege bei ihr nicht geht, dann gibt es andere wege. aber sie hatte schon totgeburten in einem relativ späten stadium.... die sternenkinder sterben.
und irgendwann würede man doch nicht mehr wollen, es einem weiteren kind anzutun...

Simone will aber das Leben ihres Kindes nicht bewusst beendet...den Lauf der Natur kann man leider nicht beeinflussen.
Ja, ich würde an ihrer Stelle auch über eine Adoption nachdenken, aber wir stecken nicht in ihrer Haut...auch eine gesunde Frau kann aufgrund unglücklicher Umstände 5 Mal eine FG erleiden...genauso hätte Simone gleich beim ersten Mal Mama werden können...das weiß man eben nicht.
09.11.2008 21:07
Genau Jori, ich sehe es ähnlich. Ein Kind das auf jeden Fall in der 26. Woche geholt werden muss...das ist fast schon Wahnsinn. Sie hat in einem Thread geschrieben das sie eine Pflegschaft nicht annehmen konnte weil dieses Kind eine große Behinderung hatte und sie es nicht hätte versorgen können weil es ihr wegen ihrer Krankheit nicht möglich gewesen wäre. Was ist wenn das Kind, das 14 Wochen zu früh ins Leben kommen müsste schwer behindert ist und sie es nicht versorgen kann? Was ist dann? Muss sie es dann weggeben? Soweit sollte man auch mal denken....
Tigerente1980
769 Beiträge
09.11.2008 21:08
Sie schreibt ja auch selber das es ihr immer schlechter geht. Wenn sie es immer weiter probiert dann wirds nicht besser. Ihr seelischer Zustand wird immer schlechter. Weil sie das nicht verkraftet. Ich könnte es nicht. Wenn ich mir überlege immer zu hoffen das es das baby schafft bis 27. ssw und dann wirds geholt und es stirbt weils einfach noch zu klein war ums überleben zu kämpfen. Was es ja muss in dieser frühen ssw.
09.11.2008 21:09
Zitat von Kaethe:
Zitat von jori:
Zitat von Kaethe:
Zitat von StormyMinds:

Liebe Simone, also nochmal mein Beileid und bitte nimm deine Meinung da einfach etwas zurück, ein Kind welches gesundheitl. nicht Lebensfähig wäre bzw. ein Down-Syndrom hätte und sich die Eltern entscheiden dies abzutreiben ist ein ebenso ein STERNENKIND!
Alles Gute!

Der Begriff "Sternenkind" wurde "eingeführt", um Eltern, die ihr Kind verloren haben, bei der Trauerarbeit zu unterstützen. Eltern, die sich aber bewusst für die Tötung ihres ungeborenen Kindes entscheiden und eine Abtreibung ist nicht anders als eine gewollte Tötung und eine gewollte Beendigung des Leben und eine Entscheidung gegen das Elternsein!!!, warum sollten die traurig sein? Entschuldigung, aber es war ihr freie Entscheidung...ein behindertes Kind ist genauso das eigene Fleisch und Blut wie ein gesundes Kind! Eine Behinderung - auch eine sehr schwere Behinderung ist eine Äußerlichkeit. Es ist reinster HOHN und HEUCHELEI den ungewollten Sterneneltern ggü., dann die Trauernden zu spielen...es hätte nicht so kommen müssen, die Eltern hatten es in der Hand! Eltern, die ihr Kind verlieren, haben es hingegen nicht in der Hand gehabt!
Es ist eine ganz logische Definitionssache...und ich, die ich auch ein Kind verloren habe (und ich war Schuld! Und mache mir insofern auch meine Gedanken...hättest du nur mal nicht...!!!), komme somit zu dem Schluss, dass....könnt ihr euch denken.
Und nun steinigt mich, aber das lasse ich mir nicht nehmen...ich finde diese Selektion zwischen gesund-behindert grausam! Das erinnert mich -bes. heute am 9. November- an ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte...


aber käthe, du schreibst, wenn man abtreibt, aus welchen gründen auch immer, hat man es selbst in der hand...
ja, das ist wohl wahr... ich finde sowas auch nicht gut und ich persönlich würde mein kind egal wie, immer austragen wollen...

ABER, simone hat eine krankheitsgeschichte und eine vorgeschichte... die nicht, sagen wir mal, unerheblich ist. und somit, hat auch sie ein stück weit, ihr schicksal auch selbst in der hand.
aufgrund ihrer glasknochenkrankheit und ihrer zu kleinen größe, müsste das kind sehr früh geholt werden, wer garantiert, das dieses kind überlebt???? auch wenn die heutige intensivmedizin für frühgeborene sehr weit ist... ein kind was evt. in der 26. woche geholt werden muss... da liegt die überlebenschance bei 85 %. was ist, wenn das kind zu den anderen restlichen prozent gehört und stirbt? dann hatte sie es selbst in der hand... denn ihr war von anfang an klar, das ein kind wahrscheinlich früher geholt werden muss....
dies ist jetzt haarspalterei. aber es macht mich wütend, wenn man soviel egoissmus hat und auf biegen und brechen ein kind möchte. wenn es auf natürlichem wege bei ihr nicht geht, dann gibt es andere wege. aber sie hatte schon totgeburten in einem relativ späten stadium.... die sternenkinder sterben.
und irgendwann würede man doch nicht mehr wollen, es einem weiteren kind anzutun...

Simone will aber das Leben ihres Kindes nicht bewusst beendet...den Lauf der Natur kann man leider nicht beeinflussen.
Ja, ich würde an ihrer Stelle auch über eine Adoption nachdenken, aber wir stecken nicht in ihrer Haut...auch eine gesunde Frau kann aufgrund unglücklicher Umstände 5 Mal eine FG erleiden...genauso hätte Simone gleich beim ersten Mal Mama werden können...das weiß man eben nicht.


ich wollte dich nicht angreifen. tut mir leid. aber meine gefühle drehen grade durch....
natürlich will simone das alles nicht, naütrlich möchte sie ein gesundes kind im arm halten und natürlich will sie die kinder nicht verlieren....

eine gesunde frau, die 5 fehlgeburten hat und es weiter versucht, kann ich auch verstehen. aber simone ist NICHT GESUND. das ist es ja.
und deswegen kann ich es einfach nicht verstehen, das man da weiter machen möchte... wo man doch nicht mal weiß, wie lange sie das kind im mutterleib halten könnte.... ich bin mir auch nicht sicher, ob ihr klar ist, was es bedeutet ein kind so früh holen zu müssen...

und wenn ihr die knochen brechen, wenn sie erst in der 22. woche ist? was ist dann? was ist wenn das kind erst in der 30. woche geholt werden muss, aber aufgrund komplikationen, oder eines infektes (was bei frühgeburten nicht selten ist), wird das kind behindert???

ich frage mich: MUSS MAN DENN SO EIN GRO?ES RISIKO EINGEHEN?????
09.11.2008 21:12
Zitat von jori:
Zitat von Kaethe:
Zitat von jori:
Zitat von Kaethe:
Zitat von StormyMinds:

Liebe Simone, also nochmal mein Beileid und bitte nimm deine Meinung da einfach etwas zurück, ein Kind welches gesundheitl. nicht Lebensfähig wäre bzw. ein Down-Syndrom hätte und sich die Eltern entscheiden dies abzutreiben ist ein ebenso ein STERNENKIND!
Alles Gute!

Der Begriff "Sternenkind" wurde "eingeführt", um Eltern, die ihr Kind verloren haben, bei der Trauerarbeit zu unterstützen. Eltern, die sich aber bewusst für die Tötung ihres ungeborenen Kindes entscheiden und eine Abtreibung ist nicht anders als eine gewollte Tötung und eine gewollte Beendigung des Leben und eine Entscheidung gegen das Elternsein!!!, warum sollten die traurig sein? Entschuldigung, aber es war ihr freie Entscheidung...ein behindertes Kind ist genauso das eigene Fleisch und Blut wie ein gesundes Kind! Eine Behinderung - auch eine sehr schwere Behinderung ist eine Äußerlichkeit. Es ist reinster HOHN und HEUCHELEI den ungewollten Sterneneltern ggü., dann die Trauernden zu spielen...es hätte nicht so kommen müssen, die Eltern hatten es in der Hand! Eltern, die ihr Kind verlieren, haben es hingegen nicht in der Hand gehabt!
Es ist eine ganz logische Definitionssache...und ich, die ich auch ein Kind verloren habe (und ich war Schuld! Und mache mir insofern auch meine Gedanken...hättest du nur mal nicht...!!!), komme somit zu dem Schluss, dass....könnt ihr euch denken.
Und nun steinigt mich, aber das lasse ich mir nicht nehmen...ich finde diese Selektion zwischen gesund-behindert grausam! Das erinnert mich -bes. heute am 9. November- an ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte...


aber käthe, du schreibst, wenn man abtreibt, aus welchen gründen auch immer, hat man es selbst in der hand...
ja, das ist wohl wahr... ich finde sowas auch nicht gut und ich persönlich würde mein kind egal wie, immer austragen wollen...

ABER, simone hat eine krankheitsgeschichte und eine vorgeschichte... die nicht, sagen wir mal, unerheblich ist. und somit, hat auch sie ein stück weit, ihr schicksal auch selbst in der hand.
aufgrund ihrer glasknochenkrankheit und ihrer zu kleinen größe, müsste das kind sehr früh geholt werden, wer garantiert, das dieses kind überlebt???? auch wenn die heutige intensivmedizin für frühgeborene sehr weit ist... ein kind was evt. in der 26. woche geholt werden muss... da liegt die überlebenschance bei 85 %. was ist, wenn das kind zu den anderen restlichen prozent gehört und stirbt? dann hatte sie es selbst in der hand... denn ihr war von anfang an klar, das ein kind wahrscheinlich früher geholt werden muss....
dies ist jetzt haarspalterei. aber es macht mich wütend, wenn man soviel egoissmus hat und auf biegen und brechen ein kind möchte. wenn es auf natürlichem wege bei ihr nicht geht, dann gibt es andere wege. aber sie hatte schon totgeburten in einem relativ späten stadium.... die sternenkinder sterben.
und irgendwann würede man doch nicht mehr wollen, es einem weiteren kind anzutun...

Simone will aber das Leben ihres Kindes nicht bewusst beendet...den Lauf der Natur kann man leider nicht beeinflussen.
Ja, ich würde an ihrer Stelle auch über eine Adoption nachdenken, aber wir stecken nicht in ihrer Haut...auch eine gesunde Frau kann aufgrund unglücklicher Umstände 5 Mal eine FG erleiden...genauso hätte Simone gleich beim ersten Mal Mama werden können...das weiß man eben nicht.


ich wollte dich nicht angreifen. tut mir leid. aber meine gefühle drehen grade durch....
natürlich will simone das alles nicht, naütrlich möchte sie ein gesundes kind im arm halten und natürlich will sie die kinder nicht verlieren....

eine gesunde frau, die 5 fehlgeburten hat und es weiter versucht, kann ich auch verstehen. aber simone ist NICHT GESUND. das ist es ja.
und deswegen kann ich es einfach nicht verstehen, das man da weiter machen möchte... wo man doch nicht mal weiß, wie lange sie das kind im mutterleib halten könnte.... ich bin mir auch nicht sicher, ob ihr klar ist, was es bedeutet ein kind so früh holen zu müssen...

und wenn ihr die knochen brechen, wenn sie erst in der 22. woche ist? was ist dann? was ist wenn das kind erst in der 30. woche geholt werden muss, aber aufgrund komplikationen, oder eines infektes (was bei frühgeburten nicht selten ist), wird das kind behindert???

ich frage mich: MUSS MAN DENN SO EIN GRO?ES RISIKO EINGEHEN?????
Du hast mich nicht angegriffen.
Naja...es ist eine schwierige Diskussion...
Manche Leute finden es bestimmt auch verantwortungslos, dass ich mit 45 nochmal schwanger geworden bin...aufgrund meiner religiösen Einstellung...es war nicht einmal ein "unfall", wir sind das Risiko bewusst eingegagen...und jetzt hab ich Wehen und mein Kind ist zu klein, was auf mein Alter zurückzuführen ist...ist das nicht irgendwie das Gleiche?
09.11.2008 21:13
Simone, süße
Das kann doch nicht sein , oder?
Das tut mir sooo furchtbarleid, hatte gehofft, das du das KInd diesesmal auch bekommst
Mensch, mir fehlen einfach nur die Worte

*drück dich ganz ganz dolle*
09.11.2008 21:22
@ Kaethe: Was du schreibst bezüglich deines Alters...auch das ist eine Ansichtssache und damit hast du recht. Es ist deine Überzeugung und jeder sollte seine Überzeugung haben und danach handeln. Auch Simone hat eine Überzeugung. Sie möchte es wieder versuchen. ICH muss es nicht gutheißen wenn jemand mit 45 ein Kind bekommt, ich muss es nicht gutheißen wenn jemand mit 16 ein Kind bekommt und wenn ein Mensch mit einer Krankheit trotzdem Mutter werden will dann muss das auch nicht meine Meinung und meine Überzeugung sein. Wir sind alle erwachsen. Wir dürfen frei entscheiden. Aber wir müssen damit klarkommen das wir uns dann auch angreifbar machen. Ich wollte Simone nicht weh tun, um Gottes willen...das liegt mir sehr fern.
Ich habe mal ein sehr ergreifendes Buch gelesen, es heißt "Eisprung" und handelt von einem jungen Paar aus den Niederlanden das beschlossen hat ein Kind zu bekommen. Sie haben die Kinder immer und immer wieder verloren, es kam zu Eileiterschwangerschaften, ein Eileiter wurde entfernt. Die Frau ist daran fast verzweifelt. Sie beschreibt ihre Gefühle und sie schreibt wie es immer mehr zur Besessenheit wurde ein Kind haben zu MÜSSEN! Sie hat sich gequält ohne Ende und ihr Leben wäre daran beinahe kaputt gegangen. Man muss einfach den Punkt finden an dem Schluss ist. Diese Frau, die das Buch geschrieben hat hat ihn gefunden. Sie hat abgeschlossen. Und Jahre später hat sie 2 Kinder im Ausland adoptiert. Simone erinnert mich sehr an diese Frau. Diese "haben wollen und haben müssen" um jeden Preis....damit tut sie am Ende nur sich selber weh. Und das tut mir sehr leid für sie.
09.11.2008 21:25
Zitat von dori:
@ Kaethe: Was du schreibst bezüglich deines Alters...auch das ist eine Ansichtssache und damit hast du recht. Es ist deine Überzeugung und jeder sollte seine Überzeugung haben und danach handeln. Auch Simone hat eine Überzeugung. Sie möchte es wieder versuchen. ICH muss es nicht gutheißen wenn jemand mit 45 ein Kind bekommt, ich muss es nicht gutheißen wenn jemand mit 16 ein Kind bekommt und wenn ein Mensch mit einer Krankheit trotzdem Mutter werden will dann muss das auch nicht meine Meinung und meine Überzeugung sein. Wir sind alle erwachsen. Wir dürfen frei entscheiden. Aber wir müssen damit klarkommen das wir uns dann auch angreifbar machen. Ich wollte Simone nicht weh tun, um Gottes willen...das liegt mir sehr fern.
Ich habe mal ein sehr ergreifendes Buch gelesen, es heißt "Eisprung" und handelt von einem jungen Paar aus den Niederlanden das beschlossen hat ein Kind zu bekommen. Sie haben die Kinder immer und immer wieder verloren, es kam zu Eileiterschwangerschaften, ein Eileiter wurde entfernt. Die Frau ist daran fast verzweifelt. Sie beschreibt ihre Gefühle und sie schreibt wie es immer mehr zur Besessenheit wurde ein Kind haben zu MÜSSEN! Sie hat sich gequält ohne Ende und ihr Leben wäre daran beinahe kaputt gegangen. Man muss einfach den Punkt finden an dem Schluss ist. Diese Frau, die das Buch geschrieben hat hat ihn gefunden. Sie hat abgeschlossen. Und Jahre später hat sie 2 Kinder im Ausland adoptiert. Simone erinnert mich sehr an diese Frau. Diese "haben wollen und haben müssen" um jeden Preis....damit tut sie am Ende nur sich selber weh. Und das tut mir sehr leid für sie.

Ja, da hast du recht...es ist eigentlich unheimlich tragisch.
Den Schlusspunkt hab ich für mich gefunden...nach diese SS ist definitiv Schluss...ich musste dafür aber erst an die Grenzen meiner körperlichen und psychischen Belastungsfähigkeit kommen - was jetzt der Fall ist...sowas wie momentan möchte ich nicht mehr erleben...und soweit musste es kommen, dass ich es einsehe...der höllische Kaiserschnitt bei Marie war mir anscheinend nicht Lektion genug...aber wir haben alle andere Grenzen und eine andere Willensstärke.
Ich wünsche Simone von Herzen alles Gute...sie wird die richtige Entscheidung treffen.
09.11.2008 21:28
Zitat von Kaethe:
Zitat von jori:
Zitat von Kaethe:
Zitat von jori:
Zitat von Kaethe:
Zitat von StormyMinds:

Liebe Simone, also nochmal mein Beileid und bitte nimm deine Meinung da einfach etwas zurück, ein Kind welches gesundheitl. nicht Lebensfähig wäre bzw. ein Down-Syndrom hätte und sich die Eltern entscheiden dies abzutreiben ist ein ebenso ein STERNENKIND!
Alles Gute!

Der Begriff "Sternenkind" wurde "eingeführt", um Eltern, die ihr Kind verloren haben, bei der Trauerarbeit zu unterstützen. Eltern, die sich aber bewusst für die Tötung ihres ungeborenen Kindes entscheiden und eine Abtreibung ist nicht anders als eine gewollte Tötung und eine gewollte Beendigung des Leben und eine Entscheidung gegen das Elternsein!!!, warum sollten die traurig sein? Entschuldigung, aber es war ihr freie Entscheidung...ein behindertes Kind ist genauso das eigene Fleisch und Blut wie ein gesundes Kind! Eine Behinderung - auch eine sehr schwere Behinderung ist eine Äußerlichkeit. Es ist reinster HOHN und HEUCHELEI den ungewollten Sterneneltern ggü., dann die Trauernden zu spielen...es hätte nicht so kommen müssen, die Eltern hatten es in der Hand! Eltern, die ihr Kind verlieren, haben es hingegen nicht in der Hand gehabt!
Es ist eine ganz logische Definitionssache...und ich, die ich auch ein Kind verloren habe (und ich war Schuld! Und mache mir insofern auch meine Gedanken...hättest du nur mal nicht...!!!), komme somit zu dem Schluss, dass....könnt ihr euch denken.
Und nun steinigt mich, aber das lasse ich mir nicht nehmen...ich finde diese Selektion zwischen gesund-behindert grausam! Das erinnert mich -bes. heute am 9. November- an ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte...


aber käthe, du schreibst, wenn man abtreibt, aus welchen gründen auch immer, hat man es selbst in der hand...
ja, das ist wohl wahr... ich finde sowas auch nicht gut und ich persönlich würde mein kind egal wie, immer austragen wollen...

ABER, simone hat eine krankheitsgeschichte und eine vorgeschichte... die nicht, sagen wir mal, unerheblich ist. und somit, hat auch sie ein stück weit, ihr schicksal auch selbst in der hand.
aufgrund ihrer glasknochenkrankheit und ihrer zu kleinen größe, müsste das kind sehr früh geholt werden, wer garantiert, das dieses kind überlebt???? auch wenn die heutige intensivmedizin für frühgeborene sehr weit ist... ein kind was evt. in der 26. woche geholt werden muss... da liegt die überlebenschance bei 85 %. was ist, wenn das kind zu den anderen restlichen prozent gehört und stirbt? dann hatte sie es selbst in der hand... denn ihr war von anfang an klar, das ein kind wahrscheinlich früher geholt werden muss....
dies ist jetzt haarspalterei. aber es macht mich wütend, wenn man soviel egoissmus hat und auf biegen und brechen ein kind möchte. wenn es auf natürlichem wege bei ihr nicht geht, dann gibt es andere wege. aber sie hatte schon totgeburten in einem relativ späten stadium.... die sternenkinder sterben.
und irgendwann würede man doch nicht mehr wollen, es einem weiteren kind anzutun...

Simone will aber das Leben ihres Kindes nicht bewusst beendet...den Lauf der Natur kann man leider nicht beeinflussen.
Ja, ich würde an ihrer Stelle auch über eine Adoption nachdenken, aber wir stecken nicht in ihrer Haut...auch eine gesunde Frau kann aufgrund unglücklicher Umstände 5 Mal eine FG erleiden...genauso hätte Simone gleich beim ersten Mal Mama werden können...das weiß man eben nicht.


ich wollte dich nicht angreifen. tut mir leid. aber meine gefühle drehen grade durch....
natürlich will simone das alles nicht, naütrlich möchte sie ein gesundes kind im arm halten und natürlich will sie die kinder nicht verlieren....

eine gesunde frau, die 5 fehlgeburten hat und es weiter versucht, kann ich auch verstehen. aber simone ist NICHT GESUND. das ist es ja.
und deswegen kann ich es einfach nicht verstehen, das man da weiter machen möchte... wo man doch nicht mal weiß, wie lange sie das kind im mutterleib halten könnte.... ich bin mir auch nicht sicher, ob ihr klar ist, was es bedeutet ein kind so früh holen zu müssen...

und wenn ihr die knochen brechen, wenn sie erst in der 22. woche ist? was ist dann? was ist wenn das kind erst in der 30. woche geholt werden muss, aber aufgrund komplikationen, oder eines infektes (was bei frühgeburten nicht selten ist), wird das kind behindert???

ich frage mich: MUSS MAN DENN SO EIN GRO?ES RISIKO EINGEHEN?????
Du hast mich nicht angegriffen.
Naja...es ist eine schwierige Diskussion...
Manche Leute finden es bestimmt auch verantwortungslos, dass ich mit 45 nochmal schwanger geworden bin...aufgrund meiner religiösen Einstellung...es war nicht einmal ein "unfall", wir sind das Risiko bewusst eingegagen...und jetzt hab ich Wehen und mein Kind ist zu klein, was auf mein Alter zurückzuführen ist...ist das nicht irgendwie das Gleiche?


NEIN das ist für mich nicht das gleiche. da ist für mich noch ein unterschied dabei...

schau, auch ich habe bei meinen beiden anderen schwangerschaften mit frühwehen zu kämpfen gehabt. mein erster kam in der 37. mein zweiter in der 35. woche.
BEVOR ich nun schwanger wurde, hab ich mich mit dem frauenarzt unterhalten und gefragt, wie es aussieht mit einer weiteren frühgeburt. ich habe ihm meine umstände erklärt, und es besteht keine gefahr. natürlich ist es nicht ausszuschließen. ABER, es steht nicht von vornherein fest, das das kind früher kommen MUSS...
und dies ist eben auch bei dir der fall. verstehst du? aufgrnd deines alters hast du ein erhöhtes risiko. ABER es steht nichts fest.

bei simone steht fest, so schrieb sie es zumindest mal, das das kind, wenn es denn solange hält, früher geholt werden MUSS.

und darin besteht für mich der unterschied.
09.11.2008 21:32
Zitat von jori:

NEIN das ist für mich nicht das gleiche. da ist für mich noch ein unterschied dabei...

schau, auch ich habe bei meinen beiden anderen schwangerschaften mit frühwehen zu kämpfen gehabt. mein erster kam in der 37. mein zweiter in der 35. woche.
BEVOR ich nun schwanger wurde, hab ich mich mit dem frauenarzt unterhalten und gefragt, wie es aussieht mit einer weiteren frühgeburt. ich habe ihm meine umstände erklärt, und es besteht keine gefahr. natürlich ist es nicht ausszuschließen. ABER, es steht nicht von vornherein fest, das das kind früher kommen MUSS...
und dies ist eben auch bei dir der fall. verstehst du? aufgrnd deines alters hast du ein erhöhtes risiko. ABER es steht nichts fest.

bei simone steht fest, so schrieb sie es zumindest mal, das das kind, wenn es denn solange hält, früher geholt werden MUSS.

und darin besteht für mich der unterschied.

Ja, hast schon Recht...oh man, traurig ist es trotzdem.
09.11.2008 21:37
Stimmt Kaethe, du hast Recht! Es ist sehr sehr traurig und es tut mir auch sehr leid für Simone.
Du sprachst doch von deiner religiösen Einstellung und von daher nehme ich an, das du in deinem Glauben sehr gefestigt bist! Sind Kinder nicht alle ein GESCHENK Gottes? Sind sie nicht das Wunderbarste? Sie sind etwas, das wir vielleicht haben dürfen, das wir aber niemals erzwingen dürfen. Denn wir haben kein Anrecht auf Kinder, so traurig das ist. Gott gibt sie uns oder er gibt sie uns nicht, nicht jedem ist so eine Gnade gegönnt.
Du schreibst ja das dies auf jeden Fall dein letztes Kind wird. Willst du dich sterilisieren lassen oder wie handhabt ihr das nach der Geburt? Hat jetzt nicht direkt mit dem Thema hier zu tun, ist eher persönliches Interesse.
09.11.2008 21:41
Zitat von dori:
Stimmt Kaethe, du hast Recht! Es ist sehr sehr traurig und es tut mir auch sehr leid für Simone.
Du sprachst doch von deiner religiösen Einstellung und von daher nehme ich an, das du in deinem Glauben sehr gefestigt bist! Sind Kinder nicht alle ein GESCHENK Gottes? Sind sie nicht das Wunderbarste? Sie sind etwas, das wir vielleicht haben dürfen, das wir aber niemals erzwingen dürfen. Denn wir haben kein Anrecht auf Kinder, so traurig das ist. Gott gibt sie uns oder er gibt sie uns nicht, nicht jedem ist so eine Gnade gegönnt.
Du schreibst ja das dies auf jeden Fall dein letztes Kind wird. Willst du dich sterilisieren lassen oder wie handhabt ihr das nach der Geburt? Hat jetzt nicht direkt mit dem Thema hier zu tun, ist eher persönliches Interesse.

Ja, ich sehe das genauso wie du es beschreibst...aber ich bin einfach am Ende...deshalb haben wir uns dafür entschieden, kein Kind mehr zu kriegen, zumal ich dann wirklich zu alt bin...wenn meine Tochter Abi macht, geh ich auf die 70 zu...ist auch nicht so schön.
Im Falle eines notwendigen Kaiserschnitts, werde ich mich sterilisieren lassen...ansonsten wird das evtl. mein Mann machen lassen...oder wir machen das mit der natürlichen Familienplanung, wobei das sehr aufwändig ist...und ich würde mich nicht gut dabei fühlen, Geschlechtverkehr nur an Tagen zu haben, an denen es nicht zu einer SS kommen kann...ist irgendwie sehr kompliziert...aber ich denke, wir haben unser Soll erfüllt..wir schuften uns den Buckel krumm für die kinder, mehr geht nicht.
09.11.2008 21:44
Eine gute Entscheidung finde ich.
Und ja, ich glaube ihr habt euren Soll da mehr als erfüllt. Ich hab größten Respekt davor wenn jemand eine so große Familie gründet. Ich denke nicht das ich so einer großen körperlichen und geistigen Anstrengung gewachsen wäre die das sicher mit sich bringt. Da ziehe ich wirklich meinen Hut vor dir und finde es ganz klasse!
09.11.2008 21:46
Zitat von dori:
Eine gute Entscheidung finde ich.
Und ja, ich glaube ihr habt euren Soll da mehr als erfüllt. Ich hab größten Respekt davor wenn jemand eine so große Familie gründet. Ich denke nicht das ich so einer großen körperlichen und geistigen Anstrengung gewachsen wäre die das sicher mit sich bringt. Da ziehe ich wirklich meinen Hut vor dir und finde es ganz klasse!

dankeschön.
Ich hoffe, dass diese Entscheidung jetzt nicht als WIderspruch oder "Schwanz einziehen" interpretiert wird...aber es ist besser, für das eventuelle Kind und für uns auch.
India
6118 Beiträge
09.11.2008 21:51
Zitat von Kaethe:
Zitat von dori:
Eine gute Entscheidung finde ich.
Und ja, ich glaube ihr habt euren Soll da mehr als erfüllt. Ich hab größten Respekt davor wenn jemand eine so große Familie gründet. Ich denke nicht das ich so einer großen körperlichen und geistigen Anstrengung gewachsen wäre die das sicher mit sich bringt. Da ziehe ich wirklich meinen Hut vor dir und finde es ganz klasse!

dankeschön.
Ich hoffe, dass diese Entscheidung jetzt nicht als WIderspruch oder "Schwanz einziehen" interpretiert wird...aber es ist besser, für das eventuelle Kind und für uns auch.


Ich sehe es nicht als Widerspruch, denn da ist zwar die Kirche die sagt das man nicht verhueten soll aber auf der anderen Seite steht ja auch die Gesundheit und evtl sogar das Leben der Mutter und des Babys und ich denke da sollte es durchaus auch den Spielraum geben das man das abwaegen kann
Ich weiss nicht wie genau das bei den katholiken geregelt ist aber ich kann mir nicht vorstellen das es heisst Schwanger werden um jeden Preis auch wenn von vorneherein schon klar ist das erhebliche Risiken bestehen und du bist halt nicht mehr die juengste und du sagst ja selbst das du jetzt an deinen Grenzen angelangt bist

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