Fragen zu Scheidung und Umgangspflicht
03.09.2025 17:20
Zitat von Fliederblüte:
Zitat von HollyH:Ich finde, man kann das zwar nicht zu 100% vergleichen, aber teilweise schon.
Zitat von Fliederblüte:
Zitat von Arielle30:Danke. Genau das war auch mein erster Gedanke.
Für mich hört sich sowas immer nach Kind abschieben anvon beiden Seiten, denn jeder sagt ja er/sie hat ja Recht auf ein (weiteres/freies) We. Ggü dem Kind einfach nur traurig, denn es hört sich so an, als wäre einem das We wichtiger als das Kind. Ihr habt euch beide für das Kind entschieden und es ist von JEDEM/JEDER das Kind!!! Normalerweise müsste man sich drum raufen, bei wem es wann sein darf! Und nicht, wann und wie oft es der andere hat
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Keiner will das Wochenende so richtig gerne mit dem Kind verbringen. Eigene Freiheiten sind offenbar sehr viel wichtiger.
Ich versteh das nicht so ganz. Wenn ihr noch zusammen leben würdet, hätte doch auch jeder von euch zu jeder Zeit das Kind. Also jeder von euch hätte das Kind an jedem Wochenende gehabt und mit ihm gemeinsam die gesamte Zeit verbracht. Das weiß man doch, wenn man seinen Kinderwunsch umsetzt.
Nun seid ihr getrennt und das kinderlose Wochenende ist für beide Elternteile soooooo wichtig.
Sei doch froh, dass du dein Kind drei Wochenenden im Monat hast. So kannst du zu deinem Kind eine wunderbare Beziehung aufbauen und gemeinsame Erlebnisse gestalten. Nicht nur einen gemeinsamen Schulalltag. Wenn der Vater das nicht möchte, ist es doch sein eigenes Problem.
Du könntest sogar mal den Spieß rum drehen und dem Vater sagen, dass euer Kind am eigentlichen Besuchswochenende nicht kommen kann, weil ihr irgendetwas vor habt. Es ist alles eine Frage der eigenen inneren Einstellung.
Ich finde, man kann die Wochenendplanung als gemeinsames Elternpaar nicht mit der eines getrennten Elternpaares vergleichen.
Wenn man zusammen lebt, kann man ja trotzdem mal Sachen für sich machen (Sport, Konzerte, Freunde treffen etc.) weil ein weiterer Betreungspart da ist. Nach der Trennung kann man solche Sachen nicht mehr problemlos machen, daher kann ich den Wunsch nach kinderfreien Tagen oder Wochenenden gut nachvollziehen. Und das hat nicht zwingend mit "Kind abschieben" zu tun, sondern auch mit Selbstfürsorge.
Machen wir mal ein Gedankenspiel: Stell dir mal vor, ich würde jedes zweite Wochenende zu meinem Mann sagen "Weil du jetzt da bist, fahre ich von Freitag bis Sonntag zu einer Freundin und wir gehen auf ein Konzert." und am darauffolgenden Wochenende ist er von Freitag bis Sonntag bei einem Sportevent mit zwei Übernachtungen, weil ich ja zur Betreuung der Kinder zu Hause bin. Das ganze jetzt aber nicht nur hin und wieder, nicht nur ab und zu, sondern das ganze Jahr immer im Wechsel.
1. geht das in Familien mit beiden Eltern gar nicht und 2. würde ich das auch nicht wollen. Mir täte es so weh, wenn mein großes Ziel wäre, jedes zweite Wochenende ohne sie zu verbringen. Mein Mann und ich haben uns für Kinder entschieden und damit war auch völlig klar, dass sich das Leben 24/7 ändern wird.
Davon abgesehen ist es auch für zusammenlebende Paare mit Kindern nicht problemlos möglich, alle Hobbys beizubehalten, wenn man sie unbedingt alleine ausüben möchte. Da scheint du eine etwas andere Vorstellung über Betreuungmöglichkeiten am Wochenende zu haben, wenn keine Verwandten in der Nähe wohnen. Ich mache jetzt eben mehr Hobbys, bei denen ich die Kinder mitnehmen kann. Einfach weil es mir wichtig ist, jetzt Zeit mit ihnen zu verbringen. Aber auch weil es organisatorisch nicht anders geht. Jetzt mache ich halt nur ab und zu etwas allein, deutlich weniger als 4 Tage im Monat. Aber in 15 Jahren kommen wieder andere Zeiten.
Warst du schon mal alleinerziehend?
Es geht doch gar nicht darum, dass man unbedingt jedes zweites Wochenende wegfährt und Halli Galli macht. Sondern, dass man einfach mal Zeit für sich hat. Morgens ausschlafen, ganz in Ruhe Dinge organisieren / Akten erledigen / Haushalt machen / ein Buch lesen, Freunde treffen usw. All das geht unter der Woche eben nicht mehr, wenn das Kind noch klein ist und man alleine ist.
Ich war zwar zum Glück noch nie alleinerziehend, aber mein Mann ist teils wochenlang auf Dienstreise. Und ja, das ist schlauchend, wenn man immer auf Abruf stehen muss und es keinen zweiten gibt, der mal eine Aufgabe abnimmt oder sich um die Kinder kümmert. Das hat auch nix mit "Ihr habt beide die Kinder gewollt" zu tun o.ä. Natürlich freue ich mich, die Kinder um mich zu haben, aber genauso freue ich mich über Freiräume, weil auch ich meine Ruhepausen zum Kraft tanken brauche.
03.09.2025 17:36
Ich kann deinen unmut verstehen, wir haben uns letztes Jahr im februar getrennt.
Es fühlte sich immer an als würde er mir einen Gefallen tun, wenn ich ihn gefragt habe ob er das Kind nimmt. An Absprachen wurde sich selten gehalten. Unsere Absprache war : jedes zweite Wochenende. Ich arbeite ein Wochenende im Monat(komplett Samstag und Sonntag) hätte so also ein Wochenende im Monat zeit für mich gehabt. Aber oft kam genau an diesen Wochenenden was dazwischen. Und wenn ich dann was gesagt habe, hieß es nur: du musst doch eh nicht arbeiten.
Lange rede kurzer sinn. Nun ist er im Juni ins Ausland gezogen. Hat seit dem sein Kind 4 Stunden gesehen. Aber weißt du was, es ist sein Verlust. Er verpasst die ganzen schönen Momente, die Entwicklungssprünge, und er hat sich was die Beziehung zu seinem Kind angeht, sein eigenes Grab geschaufelt. Das Kind hat meistens nicht mal mehr lust mit ihm zu facetimen. Er spielt in seinem Leben einfach keine Rolle mehr.
Ich weiß das hilft dir nicht, aber ich musste auch lernen zu akzeptieren. Evtl kannst du dir durch verwandte oder freunde mal ein bisschen me-time verschaffen? Ich wünsche dir viel Kraft. Es ist hart, aber es zu akzeptieren macht vieles leichter.
Es fühlte sich immer an als würde er mir einen Gefallen tun, wenn ich ihn gefragt habe ob er das Kind nimmt. An Absprachen wurde sich selten gehalten. Unsere Absprache war : jedes zweite Wochenende. Ich arbeite ein Wochenende im Monat(komplett Samstag und Sonntag) hätte so also ein Wochenende im Monat zeit für mich gehabt. Aber oft kam genau an diesen Wochenenden was dazwischen. Und wenn ich dann was gesagt habe, hieß es nur: du musst doch eh nicht arbeiten.
Lange rede kurzer sinn. Nun ist er im Juni ins Ausland gezogen. Hat seit dem sein Kind 4 Stunden gesehen. Aber weißt du was, es ist sein Verlust. Er verpasst die ganzen schönen Momente, die Entwicklungssprünge, und er hat sich was die Beziehung zu seinem Kind angeht, sein eigenes Grab geschaufelt. Das Kind hat meistens nicht mal mehr lust mit ihm zu facetimen. Er spielt in seinem Leben einfach keine Rolle mehr.
Ich weiß das hilft dir nicht, aber ich musste auch lernen zu akzeptieren. Evtl kannst du dir durch verwandte oder freunde mal ein bisschen me-time verschaffen? Ich wünsche dir viel Kraft. Es ist hart, aber es zu akzeptieren macht vieles leichter.
03.09.2025 17:52
Ich finde es schon ganz schön frech, der TE vorzuwerfen, dass sie ihr Kind an zwei Wochenenden abschieben wolle.
Der Monat hat im Schnitt 30 Tage, zwei Wochenenden sind vier Tage. Heisst an 26 Tagen ist sie quasi rund um die Uhr in der Verantwortung. Muss alles managen und hat, im Gegensatz zu Müttern in einer Beziehung, nicht mal die Möglichkeit zu sagen:"Schatz, ich bin mal 'ne halbe Stunde in der Badewanne.", "Ich würde demnächst gern mal mit xy abends essen gehen.", "Wäre es ok für dich, wenn du dich montags am Abend immer um unser Kind kümmerst? Ich würde gern wieder Sport machen". Und das könnte man jetzt beliebig weiterführen.
Ich bin nicht getrennt von meinem Mann, ich habe all diese kleinen Freiheiten. Und ich mag mir gar nicht ausmalen wie unglaublich anstrengend es sein muss, immer alles auf die kindfreien Wochenenden zu schieben. Und dann sagt der Vater vielleicht auch noch kurzfristig ab.
Das hat doch überhaupt nichts damit zu tun, dass man sein Kind abschieben oder keine Zeit mit ihm verbringen will.
Es ist ja schön, dass manche Mütter am liebsten jede Minute mit ihrem Kind verbringen wollen und wirklich alles mit ihm machen.
Aber ich sehe da auch eine große Gefahr.
Der Monat hat im Schnitt 30 Tage, zwei Wochenenden sind vier Tage. Heisst an 26 Tagen ist sie quasi rund um die Uhr in der Verantwortung. Muss alles managen und hat, im Gegensatz zu Müttern in einer Beziehung, nicht mal die Möglichkeit zu sagen:"Schatz, ich bin mal 'ne halbe Stunde in der Badewanne.", "Ich würde demnächst gern mal mit xy abends essen gehen.", "Wäre es ok für dich, wenn du dich montags am Abend immer um unser Kind kümmerst? Ich würde gern wieder Sport machen". Und das könnte man jetzt beliebig weiterführen.
Ich bin nicht getrennt von meinem Mann, ich habe all diese kleinen Freiheiten. Und ich mag mir gar nicht ausmalen wie unglaublich anstrengend es sein muss, immer alles auf die kindfreien Wochenenden zu schieben. Und dann sagt der Vater vielleicht auch noch kurzfristig ab.
Das hat doch überhaupt nichts damit zu tun, dass man sein Kind abschieben oder keine Zeit mit ihm verbringen will.
Es ist ja schön, dass manche Mütter am liebsten jede Minute mit ihrem Kind verbringen wollen und wirklich alles mit ihm machen.
Aber ich sehe da auch eine große Gefahr.
03.09.2025 19:28
An die, die hier Steine werfen weil sie vermeintlich das Kind abschieben will:
Ihr seid auch die, die immer schreien „Ich bin ja quasi auch alleinerziehend“ wenn der Mann paar Tage arbeiten ist, richtig?
Sowas ärgert mich echt maßlos.
Immer direkt anderen Frauen irgendein Rabermutterding andrehen wollen.
Und wenn Sie NICHT alleinerziehend wäre und trotzdem ein stärkeres Bedürfnis nach Auszeiten hätte als man selbst - so what?
Man kann den Leuten immer nur vor den Kopf gucken und weiß nie, was dahinter steckt.
Kann man nicht einfach happy und dankbar sein, dass man selbst da gerade mit seiner Lebensführung im Reinen ist?
Muss man stattdessen immer alles bewerten und sich moralisch erheben, gerade wenn jemand eh schon in einer schwierigen Lebenslage steckt?
Mannometer.
Ihr seid auch die, die immer schreien „Ich bin ja quasi auch alleinerziehend“ wenn der Mann paar Tage arbeiten ist, richtig?
Sowas ärgert mich echt maßlos.
Immer direkt anderen Frauen irgendein Rabermutterding andrehen wollen.
Und wenn Sie NICHT alleinerziehend wäre und trotzdem ein stärkeres Bedürfnis nach Auszeiten hätte als man selbst - so what?
Man kann den Leuten immer nur vor den Kopf gucken und weiß nie, was dahinter steckt.
Kann man nicht einfach happy und dankbar sein, dass man selbst da gerade mit seiner Lebensführung im Reinen ist?
Muss man stattdessen immer alles bewerten und sich moralisch erheben, gerade wenn jemand eh schon in einer schwierigen Lebenslage steckt?
Mannometer.
03.09.2025 20:24
Zitat von Baronesse:Danke.
An die, die hier Steine werfen weil sie vermeintlich das Kind abschieben will:
Ihr seid auch die, die immer schreien „Ich bin ja quasi auch alleinerziehend“ wenn der Mann paar Tage arbeiten ist, richtig?
Sowas ärgert mich echt maßlos.
Immer direkt anderen Frauen irgendein Rabermutterding andrehen wollen.
Und wenn Sie NICHT alleinerziehend wäre und trotzdem ein stärkeres Bedürfnis nach Auszeiten hätte als man selbst - so what?
Man kann den Leuten immer nur vor den Kopf gucken und weiß nie, was dahinter steckt.
Kann man nicht einfach happy und dankbar sein, dass man selbst da gerade mit seiner Lebensführung im Reinen ist?
Muss man stattdessen immer alles bewerten und sich moralisch erheben, gerade wenn jemand eh schon in einer schwierigen Lebenslage steckt?
Mannometer.
04.09.2025 06:57
Sorry, aber für mich ist der Vater schon aufgrund der Argumentation durch. Umgangsrecht und sein eigenes KIND regelmäßig zu sehen und auch am Wochenende außerhalb von Schul- und Arbeitsstress schöne Dinge machen zu können sollte man doch irgendwie als selbstverständlich- nein, eigentlich als Privileg betrachten. Aber hier wird’s typischerweise wiedermal für ein gekränktes Ego ausgenutzt und als „Strafe für die Mutter“ angewandt. Und dann kommt noch ein Mutterforum daher und unterstellt der TE, sie wolle ihr Kind abschieben? Wow, Mombashing at it’s finest..
04.09.2025 08:12
Also ich bin mir sicher, dass die TE eine wundervolle Beziehung zu ihrem Kind aufbauen kann, auch wenn sie es "nur" 2 Wochenenden im Monat sieht.
Die Argumentation des Vaters geht doch klar in Richtung "DU hast dich getrennt, also mache ich jetzt das und das nicht". Ihm würde man das also locker durchgehen lassen, wenn die Mutter aber 2 Tage mehr Freizeit will, ist das anscheinen unmöglich.
Ich und mein Mann sind nicht getrennt, aber wir haben öfter am Wochenende etwas getrennt unternommen, ich Rabenmutter aber auch. Und ganz ehrlich, ich war froh darüber, unter der Woche war bis auf 1,2 Stunden abends ich für das Kind da und ja, der Vater hat ihn jeden Tag in Kiga oder VS gebracht, lag aber auf seinem Arbeitsweg. Und nein, ich habe meine Hobbys nicht auf das Kind ausgerichtet, zumal mein Sohn Fußball und Basketball gespielt hat und ich sicher nicht am Spielfeldrand meine Wochenenden verbracht hätte.
Die Argumentation des Vaters geht doch klar in Richtung "DU hast dich getrennt, also mache ich jetzt das und das nicht". Ihm würde man das also locker durchgehen lassen, wenn die Mutter aber 2 Tage mehr Freizeit will, ist das anscheinen unmöglich.
Ich und mein Mann sind nicht getrennt, aber wir haben öfter am Wochenende etwas getrennt unternommen, ich Rabenmutter aber auch. Und ganz ehrlich, ich war froh darüber, unter der Woche war bis auf 1,2 Stunden abends ich für das Kind da und ja, der Vater hat ihn jeden Tag in Kiga oder VS gebracht, lag aber auf seinem Arbeitsweg. Und nein, ich habe meine Hobbys nicht auf das Kind ausgerichtet, zumal mein Sohn Fußball und Basketball gespielt hat und ich sicher nicht am Spielfeldrand meine Wochenenden verbracht hätte.
04.09.2025 09:48
Einfach mal den Spieß umdrehen?
Wenn er das Kind sehen will geht es nicht, weil schon verplant. Ist ein doofes Spiel aber so merkt er vielleicht dass er nicht am längeren Hebel sitzt und an sich froh sein kann, wenn es nach der Trennung eine gütliche Einigung findet.
Einfach kein Futter geben, geb ihm das Gefühl, dass es dir nichts ausmacht und du dann deinen Alltag eben anpassen kannst, denn du bist flexibel und nicht so verbohrt.
Für mich liest es sich so als wolle er dir eins auswischen, wenn du das nicht zulässt und es annimmst. Wird er irgendwann merken, dass er nur sich selbst schadet. Zeigst du ihm dass es dich ärgert, gibst du ihm was er erreichen will.
Wenn er das Kind sehen will geht es nicht, weil schon verplant. Ist ein doofes Spiel aber so merkt er vielleicht dass er nicht am längeren Hebel sitzt und an sich froh sein kann, wenn es nach der Trennung eine gütliche Einigung findet.
Einfach kein Futter geben, geb ihm das Gefühl, dass es dir nichts ausmacht und du dann deinen Alltag eben anpassen kannst, denn du bist flexibel und nicht so verbohrt.
Für mich liest es sich so als wolle er dir eins auswischen, wenn du das nicht zulässt und es annimmst. Wird er irgendwann merken, dass er nur sich selbst schadet. Zeigst du ihm dass es dich ärgert, gibst du ihm was er erreichen will.
04.09.2025 11:45
Zu erst Mal Trennungen sind immer blöd... In erster Linie für euer Kind..
Ich bin zwiegespalten.. eins auswischen quasi, wie da kann das Kind nicht, finde ich blöd denn dann nutzt auch die Mutter das Kind für ihre Zwecke... Und ob es etwas bringt ist fraglich...
Er scheint ja schon bereit zu sein sich auch während der Woche ums Kind zu kümmern... Eventuell nimmt er ihn in der Woche noch zusätzlich..
ich finde übrigens auch wertvoll wenn der Vater nicht nur Spaß Papa alle zwei WE ist sondern auch wirklich was vom Leben des Kindes mitbekommt..
Schieß dich nicht so auf die wes ein.. vielleicht gibt es ja Ansätze die für euch beide OK sind und vorallem für euer Kind.
Es braucht oft auch einfach Zeit bis sich alles legt... Mancher Vater kümmert sich mehr nach den das Leben wieder rund läuft und manche gar nicht... Schade aber nicht so sehr zu beeinflussen.. rechte und Pflichten sind nämlich so eine Sache, den Umgang vom Vater erzwingen ist nicht möglich.
Du ärgerst dich ja... Aber Versuch es weniger so aufzunehmen, schau wenn es dir um deine Zeit geht einen Babysitter, verwandte oder ähnliches zu suchen.
Und dein Sohn wenn er fragt ob er hin kann usw. , würde ich ihn seinen Papa auch fragen lassen.
Und mal nebenbei, ich finde dieses aufwiegen Alleinerziehend und nicht Blödsinn... Beides hat seine guten und schlechten Seiten... Und jeder Mensch andere Bedürfnisse, also auch Zeit alleine für sich oder nicht... Leben und leben lassen, jedes leben hat seine Problemchen...
Ich bin zwiegespalten.. eins auswischen quasi, wie da kann das Kind nicht, finde ich blöd denn dann nutzt auch die Mutter das Kind für ihre Zwecke... Und ob es etwas bringt ist fraglich...
Er scheint ja schon bereit zu sein sich auch während der Woche ums Kind zu kümmern... Eventuell nimmt er ihn in der Woche noch zusätzlich..
ich finde übrigens auch wertvoll wenn der Vater nicht nur Spaß Papa alle zwei WE ist sondern auch wirklich was vom Leben des Kindes mitbekommt..
Schieß dich nicht so auf die wes ein.. vielleicht gibt es ja Ansätze die für euch beide OK sind und vorallem für euer Kind.
Es braucht oft auch einfach Zeit bis sich alles legt... Mancher Vater kümmert sich mehr nach den das Leben wieder rund läuft und manche gar nicht... Schade aber nicht so sehr zu beeinflussen.. rechte und Pflichten sind nämlich so eine Sache, den Umgang vom Vater erzwingen ist nicht möglich.
Du ärgerst dich ja... Aber Versuch es weniger so aufzunehmen, schau wenn es dir um deine Zeit geht einen Babysitter, verwandte oder ähnliches zu suchen.
Und dein Sohn wenn er fragt ob er hin kann usw. , würde ich ihn seinen Papa auch fragen lassen.
Und mal nebenbei, ich finde dieses aufwiegen Alleinerziehend und nicht Blödsinn... Beides hat seine guten und schlechten Seiten... Und jeder Mensch andere Bedürfnisse, also auch Zeit alleine für sich oder nicht... Leben und leben lassen, jedes leben hat seine Problemchen...
05.09.2025 16:15
Ich habe von sowas keine Ahnung, aber war der Meinung, dass bei der Regelung des Umgangs ab einem gewissen Alter auch das Kind gefragt wird, was es möchte. Und wenn der Junge, wie du schreibst, mehr Zeit mit seinem Vater verbringen möchte, dann sollte es in meinen Augen auch möglich sein, das so zu regeln- vollkommen egal, was du willst bzw. ob das auch deinem Wunsch entspricht. Ob der Vater dem dann nachkommt, ist eine andere Frage, aber deshalb würde ich es direkt bei der Scheidung mit regeln und festlegen bzw. festlegen lassen.
05.09.2025 16:43
Zitat von Lade:
Ich habe von sowas keine Ahnung, aber war der Meinung, dass bei der Regelung des Umgangs ab einem gewissen Alter auch das Kind gefragt wird, was es möchte. Und wenn der Junge, wie du schreibst, mehr Zeit mit seinem Vater verbringen möchte, dann sollte es in meinen Augen auch möglich sein, das so zu regeln- vollkommen egal, was du willst bzw. ob das auch deinem Wunsch entspricht. Ob der Vater dem dann nachkommt, ist eine andere Frage, aber deshalb würde ich es direkt bei der Scheidung mit regeln und festlegen bzw. festlegen lassen.
Hilft nur leider nicht viel - wie soll es denn durchgesetzt werden?
05.09.2025 17:28
Zitat von Lade:
Ich habe von sowas keine Ahnung, aber war der Meinung, dass bei der Regelung des Umgangs ab einem gewissen Alter auch das Kind gefragt wird, was es möchte. Und wenn der Junge, wie du schreibst, mehr Zeit mit seinem Vater verbringen möchte, dann sollte es in meinen Augen auch möglich sein, das so zu regeln- vollkommen egal, was du willst bzw. ob das auch deinem Wunsch entspricht. Ob der Vater dem dann nachkommt, ist eine andere Frage, aber deshalb würde ich es direkt bei der Scheidung mit regeln und festlegen bzw. festlegen lassen.
Natürlich kann das Kind seine Wünsche äußern,aber wenn der Vater nicht mitzieht,dann kann man ihn nicht zwingen....
06.09.2025 09:45
Das ist mir durchaus bewusst, aber vielleicht ändert der Vater seine Haltung wenn das Kind das selber so äußert, ggf. vor entsprechenden außenstehenden Personen, und es nicht als Wunsch der Mutter rüberkommt.
09.09.2025 08:21
Ui. Das triggert mich extrem.
Nach der Trennung von meinem Exmann, lief es mit der Betreuung auch nicht rund. Ich war beruflich darauf angewiesen, dass er die Kinder jedes 2. Wochenende nimmt und es war sogar richterlich angeordnet, dass er die Kinder Freitag von der Betreuung abholt und montags zur Schule/Tagesmutter bringt. Hat er nicht getan. Und das betreuen jedes zweite Wochenende war oft auch nur good will...
Ich war sehr verzweifelt und habe beim Jugendamt nach Rat gefragt und da sagte man mir: man kann Väter nicht dazu zwingen sich der Kinder anzunehmen.
Ich bin schier ausgeflippt.
Ich möchte dir raten: Ruhe bewahren, lass dich auf sein verletztes Ego nicht ein und versuch, dass wenigstens du die Erwachsene bleibst, auch wenn es ungerecht ist und dir das Leben dadurch unnötig verkompliziert wird.
Es lohnt sich aber die Konstante im Leben deiner Kinder zu bleiben.
Bleibe am Ball, dass er seiner Verantwortung seiner Kinder gerecht wird. Auch wenn es nicht zu 100% so sein wird, wie es sein sollte.
Ich drücke dich und schicke viel Geduld und Kraft.
Nach der Trennung von meinem Exmann, lief es mit der Betreuung auch nicht rund. Ich war beruflich darauf angewiesen, dass er die Kinder jedes 2. Wochenende nimmt und es war sogar richterlich angeordnet, dass er die Kinder Freitag von der Betreuung abholt und montags zur Schule/Tagesmutter bringt. Hat er nicht getan. Und das betreuen jedes zweite Wochenende war oft auch nur good will...
Ich war sehr verzweifelt und habe beim Jugendamt nach Rat gefragt und da sagte man mir: man kann Väter nicht dazu zwingen sich der Kinder anzunehmen.
Ich bin schier ausgeflippt.
Ich möchte dir raten: Ruhe bewahren, lass dich auf sein verletztes Ego nicht ein und versuch, dass wenigstens du die Erwachsene bleibst, auch wenn es ungerecht ist und dir das Leben dadurch unnötig verkompliziert wird.
Es lohnt sich aber die Konstante im Leben deiner Kinder zu bleiben.
Bleibe am Ball, dass er seiner Verantwortung seiner Kinder gerecht wird. Auch wenn es nicht zu 100% so sein wird, wie es sein sollte.
Ich drücke dich und schicke viel Geduld und Kraft.
09.09.2025 08:35
Zitat von Arielle30:
Für mich hört sich sowas immer nach Kind abschieben anvon beiden Seiten, denn jeder sagt ja er/sie hat ja Recht auf ein (weiteres/freies) We. Ggü dem Kind einfach nur traurig, denn es hört sich so an, als wäre einem das We wichtiger als das Kind. Ihr habt euch beide für das Kind entschieden und es ist von JEDEM/JEDER das Kind!!! Normalerweise müsste man sich drum raufen, bei wem es wann sein darf! Und nicht, wann und wie oft es der andere hat
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Keine Ahnung, ob du schon mal Alleinerziehende warst/bist. Ich finde es wirklich nicht in Ordnung das so hinzudrehen, dass man seine Kinder los werden will.
Ich kann dir nur aus meiner Zeit berichten. Es ist ein maximaler Unterschied, wenn man Alleinerziehend ist. Diese Last des Lebens mit Kindern alleine trägt man permanent alleine. Da ist keine Schulter am Abend, an der man sich mal anlehnen kann oder wenigstens spürt, dass da einer wäre, der einem theoretisch helfen könnte.
Auch die finanzielle Last ist enorm. Man trägt das als Alleinerziehende alleine (auch wenn Unterhalt fliesst). Ich habe das als extrem belastend empfunden und habe körperlich (Stress) sehr unter der Situation gelitten.
Es ist einfach super anstrengend permanent die einzige Säule zu sein, die das Haus oben hält. Beruf/Finanzen/Krankheit/Haushalt/Betreuung+ normaler mental load mit Kindern. Man kann es und Frau schafft es, natürlich! Aber es steht für mich völlig ausser Frage und ist überhaupt nicht egoistisch, sich "me Time" zu wünschen oder dafür einzustehen, dass der Vater einen Teil der Betreuung abnimmt.
Das hat also nichts mit Kindern anschieben zu tun, sondern mit Kraft tanken und "durchatmen".
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von beiden Seiten, denn jeder sagt ja er/sie hat ja Recht auf ein (weiteres/freies) We. Ggü dem Kind einfach nur traurig, denn es hört sich so an, als wäre einem das We wichtiger als das Kind. Ihr habt euch beide für das Kind entschieden und es ist von JEDEM/JEDER das Kind!!! Normalerweise müsste man sich drum raufen, bei wem es wann sein darf! Und nicht, wann und wie oft es der andere hat





