Ist das deren Ernst? Grenzen der Bedürfnissorientierung
18.11.2016 00:12
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Möhre:
Zitat von Seramonchen:
...
Wenn ich mir morgens um 7 Uhr so den Verkehr ansehe, dann sind verdammt viele Berufstätige unterwegs. Sie wären über deinen Vorschlag sicherlich mehr als begeistert.
Aber man könnte ja auch von H4 leben. Besser, als das Kind um 7 Uhr aus dem Bett zu schmeissen. Sorry, aber das konnte ich mir jetzt nicht mehr verkneifen![]()
Ja das sind immer die leichtesten antworten, wenn die Argumente nachlassen![]()
es geht doch auch um das Bedürfnis der Eltern. Wenn ich früh anfangen mmöchte um auch noch andere Sachen erledigen zu können und wenn mein freund sagt er möchte auch früh anfangen damit wir abends gemeinsame Zeit haben , ist das für mich auch was wert. Früh aufstehen hat durchaus Vorteile, man hat mehr vom tag
Wenn ich um 20 Uhr ins Bett gehe, hab ich genau so wenig vom Tag. Ich verstehe diese Rechnung nicht. Wenn ich 8 Stunden schlafe, habe ich 16 Stunden vom Tag, das ist doch wumpe, ob das dann von 6 bis 22 Uhr oder von 10 bis 2 Uhr ist.
Aber Frühaufsteher haben immer so den Hang, sich für fleißiger und ordentlicher zu halten.
18.11.2016 00:13
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Möhre:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von MiramitLionel:
...
Ich weiß nicht, wie alt du bist und wie alt sein Kind. Ganz einfache rechnung: ich arbeite rund 45 Jahre meines Lebens, mein Kind braucht mich davon effektiv 10, bis es allein zur Schule gehen kann. Für mich wuerde sich da nicht die Frage stellen, was mehr Priorität hat. Es wäre immer mein Kind. Es gibt Teilzeit Ausbildungen, Abend oder Fernstudium, quereinstieg ... das mein ich halt damit. Wer was wirklich will, der findet auch einen Weg, der allen gerecht wird. Das geht nicht immer ohne Kompromisse, aber auch die können Lösungen bieten. Ich habe meine große mit einem Jahr in die Kita gegeben. Ich war 19 und stand unter Druck und hatte das Gefühl, eine Ausbildung machen zu müssen. Bereue ich bis heute, die hätte ich auch noch zwei Jahre später machen können. Geld lässt sich auch anders verdienen, die ersten Jahre bekomme ich nicht zurück
und das ist einfach so realisierbar? Es gibt Menschen die wohnen dörflich, weit weg von irgendwelchen Großstädten und sind überhaupt froh, dass sie Arbeit haben. Irgendwie scheinst du sehr realitätsfern zu sein. Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber das was du schreibst, klingt sehr naiv.
Ich bin alles, aber sicher nicht realitätsfern. Das was du schreibst, klingt für mich verbohrt und festgefahren. So trennen sich die Empfindungen
weil ich auch an das Wohl der Eltern denke? Dann bin ich gerne verbohrt und festgefahren.
18.11.2016 00:13
Zitat von Möhre:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Möhre:
Zitat von MiramitLionel:
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Das meinte ich mit das Kind wird zum Mittelpunkt gemacht und alles dreht sich nur noch um das Kind. Das wurde hier ja verneint, dass AP so nicht ist, wie man sieht, ist es das aber für manche schon.
Wenn ich nicht bereit bin, die für alle bestmögliche situation zu schaffen, weil ich mich in den Mittelpunkt stelle, brauche ich keine Kinder bekommen.
Hä? Was hat das denn damit zu tun? Kannst oder willst du nicht nachvollziehen, dass es einfach auch nicht anders geht? Ich denke, du bist jemand, der einen Mann hat, der genug verdient und du es dir rausnehmen kannst zuhause zu bleiben. Aber die Realitität sieht nun einmal anders aus und die meisten Frauen müssen genauso arbeiten gehen. Und da muss man schauen, dass man alles unter einen Hut gebracht bekommt bzw. es schafft, alle irgendwie unterzubringen damit man seiner Familie auch was bieten kann. Da kann man sich mit solchen Nebensächlichkeiten (bedeuten sie tatsächlich Glück?) beschäftigen. Weil man schlichtweg keine Zeit dafür hat.
Ich bin alleinerziehend und habs mir so eingerichtet, dass es für uns alle gut ist. Ich seh das genau wie Sera
18.11.2016 00:26
Zitat von shelyra:
Zitat von Möhre:
Zitat von Darwin27:
Zitat von faerie:
Ja, ja, die Jugend von heute ...
"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."
Sagte Sokrates. Vor 2500 Jahren.![]()
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Als Nur-Lesender kann man schön sehen, wie auf Prinzipen geritten wird, Worte auf die Goldwaage gelegt werden, aneinander vorbeigeredet wird, und ja.. auch gestichelt wird.. und das nun schon zum x. mal aufgrund des gleichen Themas.
Letzendlich kommt es sicherlich auch aufs Kind und die Eltern an. Jeder ist anders und muss seinen Weg finden. Ich tendiere jedoch grundsätzlich dazu, Kinder auch mal zu fragen was SIE wollen, denn ich möchte ein glückliches Kind und keinen Untertan . Selbstregulation ist mit Sicherheit eine gute Sache - aber nur von Anfang an und nicht, wenn das Kind schon im Brunnen liegt.
Und jetzt husche ich wieder in meine Stille Ecke. Ich bin kein Diskussionsfreund![]()
meinst du, das Eltern die auf Regeln wert legen das für ihr Kind nicht wollen?
Es ist nun einmal auch so, dass eine Gemeinschaft nicht ohne Regeln funktioniert. Wenn jeder nur das tun würde was er will, dann würde Chaos herrschen. Daher sind Regeln grundsätzlich erst einmal etwas Gutes. Sie dienen zur Orientierung und bringen Sicherheit. Mich wundert es, dass sie immer mehr in Verruf geraten.
Wenn z. B. unser Verkehr nicht geregelt wäre, würde Chaos auf den Straßen herrschen. Das ist nun einmal Fakt. Wenn ich keine Lust habe bei Rot anzuhalten, kann ich es gern tun, als Konsequenz gibt es dann eben ein Fahrverbot. Muss ich selber wissen, ob ich das so möchte oder nicht. Und genauso sieht es in der Erziehung aus. Man kann nicht nur seine Bedürfnisse befriedigen, man muss auch lernen, dass um einen herum andere Menschen leben, die genauso ein Recht darauf haben. Von daher müssen Kompromisse her. Und das möchte ich auch so für meine Kinder. Dass sie lernen, dass sie nicht der Mittelpunkt der Erde sind. Und es Dinge gibt, die sie (noch) nicht entscheiden können. Weil sie es einfach auch noch gar nicht können ihnen die Weitläufigkeit fehlt.
Sieht man doch auch schön in England. Da hat auch die Bevölkerung über den Brexit entschieden. Warum lässt man also die Bevölkerung entscheiden die (teilweise) den Rattenschwanz gar nicht nachvollziehen kann, die diese Entscheidung nach sich zieht.
regeln gibt es auch bei bedürfnisorientierter erziehung. das eine schlißet ja das andere nicht aus![]()
gerade da es bei bedürfnisorientierter erziehung nicht nur darum geht, das bedürfnis der kinder zu erfüllen. alle bedürfnisse der familie bzw anderer gruppierungen müssen dabei berücksichtigt werden. man lernt, alle bedürfnisse anzuhören und dann zu entscheiden, kompromisse zu finden wie man diesen gerecht werden kann.
man kann nicht immer alle bedürfnisse erfüllen. das lernen kinder auch. aber sie lernen dass man ihnen zuhört, dass sie auch ein mitspracherecht haben. das man sie ernst nimmt und nicht übergeht.
Und das machen die anderen Eltern, die dem ganzen "nicht erziehen" und AP kritisch sehen nicht? Meine Kinder mussten nicht lernen, dass ich ihnen zuhöre, dass kannten sie schon immer. Ebenso haben sie ein Mitspracherecht (Zwar entscheide ich vielleicht viele Dinge erstmal, aber sie dürfen immer sagen, dass sie es nicht in Ordnung finden, gerne einen anderen Pullover anziehen wollen oder was auch immer) und genauso habe ich sie schon immer ernst genommen.
18.11.2016 00:26
Zitat von faerie:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Möhre:
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Ja das sind immer die leichtesten antworten, wenn die Argumente nachlassen![]()
es geht doch auch um das Bedürfnis der Eltern. Wenn ich früh anfangen mmöchte um auch noch andere Sachen erledigen zu können und wenn mein freund sagt er möchte auch früh anfangen damit wir abends gemeinsame Zeit haben , ist das für mich auch was wert. Früh aufstehen hat durchaus Vorteile, man hat mehr vom tag
Wenn ich um 20 Uhr ins Bett gehe, hab ich genau so wenig vom Tag. Ich verstehe diese Rechnung nicht. Wenn ich 8 Stunden schlafe, habe ich 16 Stunden vom Tag, das ist doch wumpe, ob das dann von 6 bis 22 Uhr oder von 10 bis 2 Uhr ist.
Aber Frühaufsteher haben immer so den Hang, sich für fleißiger und ordentlicher zu halten.
ich brauche selbst nicht viel Schlaf. Würde ich erst um 9 in der schule sein und sich alles nach hinten verschieben, hhätte ich weniger zeit mit Lionel daher bin ich froh wie es ist
und ne ich bin Frühaufsteher aber halte mich nicht für fleißiger als Menschen, die später aufstehen
18.11.2016 00:34
Aus dem Grunde trifft man sich bei irgend einer Uhrzeit, wie z. B. 8.00 Uhr ist Schulanfang, weil man es nie jedem Recht machen kann. Ich habe auch keinerlei Probleme damit, sehe da auch nichts Unmögliches, dass Kinder um 8.00 Uhr morgens in der Schule sein müssen. Man muss es ja irgendwie regeln.
Was ich mir gut vorstellen könnte ist aber, wenn jemand wirklich so arge Probleme damit hat, dann muss er auch die Nachteile in Kauf nehmen und sich eben um das, was er verpasst hat selber kümmern. Es kann nicht sein, dass Lehrer extra länger arbeiten müssen, weil es Schüler gibt, denen es schwer fällt aus dem Bett zu kommen. Was sowieso nicht finanzierbar wäre.
Grundsätzlich hätte ich nicht einmal etwas dagegen, wenn dann aber in Eigenverantwortung.
Was ich mir gut vorstellen könnte ist aber, wenn jemand wirklich so arge Probleme damit hat, dann muss er auch die Nachteile in Kauf nehmen und sich eben um das, was er verpasst hat selber kümmern. Es kann nicht sein, dass Lehrer extra länger arbeiten müssen, weil es Schüler gibt, denen es schwer fällt aus dem Bett zu kommen. Was sowieso nicht finanzierbar wäre.
Grundsätzlich hätte ich nicht einmal etwas dagegen, wenn dann aber in Eigenverantwortung.
18.11.2016 00:38
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Möhre:
Zitat von Stefanka93:
Um zum Thema zurück zu kommen: Wieso wirkt es sich negativ auf das Kind aus, wenn es selbst entscheidet, wann es müde ist und dann erst ins Bett geht?![]()
das hatte ich bereits schon geschrieben. Das mag noch keine so große Rolle spielen, wenn die Kinder noch klein sind. Aber spätestens mit dem Schulbeginn kann es Probleme geben. Das Kind ist im übermüdeten Zustand unkonzentrierter und nicht so aufnahmefähig wie ein ausgeschlafenes Kind. Und da sollten die Eltern mMn dafür Sorge tragen, dass das Kind eben auch ausgeschlafen zur Schule geht.
Aber Kinder sind doch nicht doof. Man will sich wohl fühlen und das tut man nicht, wenn man müde ist.
Ich habe jeden Abend noch gelesen und habe dann selbstständig das Licht aus gemacht.
Das hat für dich so funktioniert, aber ich behaupte einfach mal, dass ganz viele Kinder so eben nicht vorgehen würden. Meine Tochter würde es beispielsweise nicht. Wenn man Kinder hat, die das so auch wirklich machen, bin ich die letzte, die dagegen was sagt, aber kritisch wird es, wenn man so ein Kind hat, wie z.B. meine Tochter, die dann eben nicht ins Bett gehen würde, sobald sie müde wäre.
18.11.2016 00:44
Zitat von Stefanka93:
Zitat von Möhre:
Zitat von Stefanka93:
Um zum Thema zurück zu kommen: Wieso wirkt es sich negativ auf das Kind aus, wenn es selbst entscheidet, wann es müde ist und dann erst ins Bett geht?![]()
das hatte ich bereits schon geschrieben. Das mag noch keine so große Rolle spielen, wenn die Kinder noch klein sind. Aber spätestens mit dem Schulbeginn kann es Probleme geben. Das Kind ist im übermüdeten Zustand unkonzentrierter und nicht so aufnahmefähig wie ein ausgeschlafenes Kind. Und da sollten die Eltern mMn dafür Sorge tragen, dass das Kind eben auch ausgeschlafen zur Schule geht.
Und du denkst ernsthaft, dass das Kind nach einem müden Tag in der Schule abends trotzdem noch so spät ins Bett geht und damit für den Rest seines Lebens übermüdet in der Schule sitzt? Das ist doch lächerlich. Ja, vielleicht bleibt es mal an einem Sonntag länger wach, geht dann müde zur Schule und dafür pendelt es sich dann für den Rest der Woche von allein ein. BTW ist früh schlafen gehen auch kein garant für ein konzentriertes und aufnahmefähiges Kind. Vielleicht schläft es schlecht oder zu lang (soll auch ungesund sein).
Oder sie schlafen Mittags einfach ein, weil sie eben so müde sind und schaffen so wieder, abends zu lange wach zu bleiben..... Für mich klingt das nach purem Stress und kenne ich ja auch von mir selber.
18.11.2016 01:08
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Möhre:
Zitat von cooky:
...
weil vorgeschlagen wurde sich einen anderen Arbeitsplatz zu suchen. Das halte ich ehrlich gesagt für überzogen![]()
Mir war es das Glück und Wohlergehen meiner Kinder wert![]()
aber ist das Kind quasi direkt unglücklich, weil es morgens aufstehen muss? Ernstgemeint, weil ich das von mir nicht kenne. Klar früh aufstehen War nun nicht immer toll aber deswegen war ich dennoch Glücklich und unbeschwert. Hängt das Glück wirklich von der Uhrzeit ab ?
Da hänge ich mich dran. Wenn ich merken würde, meine Kinder wären unglücklich, wegen meinem Job wäre ich auch die erste, die da was dran ändern würde. Aber gleich den Job wechseln, damit das Kind eine Stunde länger schlafen kann?
18.11.2016 07:11
Zitat von Möhre:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Möhre:
Zitat von Stefanka93:
Um zum Thema zurück zu kommen: Wieso wirkt es sich negativ auf das Kind aus, wenn es selbst entscheidet, wann es müde ist und dann erst ins Bett geht?![]()
das hatte ich bereits schon geschrieben. Das mag noch keine so große Rolle spielen, wenn die Kinder noch klein sind. Aber spätestens mit dem Schulbeginn kann es Probleme geben. Das Kind ist im übermüdeten Zustand unkonzentrierter und nicht so aufnahmefähig wie ein ausgeschlafenes Kind. Und da sollten die Eltern mMn dafür Sorge tragen, dass das Kind eben auch ausgeschlafen zur Schule geht.
Aber Kinder sind doch nicht doof. Man will sich wohl fühlen und das tut man nicht, wenn man müde ist.
Ich habe jeden Abend noch gelesen und habe dann selbstständig das Licht aus gemacht.
das hat doch gar nichts mit doof oder nicht doof zu tun. Wie ich schon schrieb, Kinder können nicht so komplex denken. Sie wollen vielleicht noch lieber spielen und halten sich länger wach. Oder wollen etwas nicht verpassen. Sie denken noch nicht daran, ich muss jetzt gleich schlafen gehen, sonst bin ich morgen müde in der Schule. Dafür gibt es uns Eltern, die das wissen und eingreifen sollten, wenn es anders nicht klappt.
Ähm doch, genau daran denken Kinder, wenn sie gelernt haben selbst zu entscheiden, wann sie müde sind.
Indirekt sagst du also schon, dass Kinder doof sind.
18.11.2016 07:20
Zitat von Skorpi:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Möhre:
...
Mir war es das Glück und Wohlergehen meiner Kinder wert![]()
aber ist das Kind quasi direkt unglücklich, weil es morgens aufstehen muss? Ernstgemeint, weil ich das von mir nicht kenne. Klar früh aufstehen War nun nicht immer toll aber deswegen war ich dennoch Glücklich und unbeschwert. Hängt das Glück wirklich von der Uhrzeit ab ?
Da hänge ich mich dran. Wenn ich merken würde, meine Kinder wären unglücklich, wegen meinem Job wäre ich auch die erste, die da was dran ändern würde. Aber gleich den Job wechseln, damit das Kind eine Stunde länger schlafen kann?
Ach Skorpi, komm, du bist doch sonst nicht so. Das ist ein Beispiel und ich wollte damit einfach aufzeigen, dass es grundsätzlich nicht so verkehrt wäre, wenn die Schule eine Stunde später beginnt und die Argumente mit dem Job sind einfach Grütze. Ist so, sorry
18.11.2016 07:28
Zitat von Skorpi:
Zitat von Metalgoth:
Zitat von Möhre:
Zitat von Stefanka93:
Um zum Thema zurück zu kommen: Wieso wirkt es sich negativ auf das Kind aus, wenn es selbst entscheidet, wann es müde ist und dann erst ins Bett geht?![]()
das hatte ich bereits schon geschrieben. Das mag noch keine so große Rolle spielen, wenn die Kinder noch klein sind. Aber spätestens mit dem Schulbeginn kann es Probleme geben. Das Kind ist im übermüdeten Zustand unkonzentrierter und nicht so aufnahmefähig wie ein ausgeschlafenes Kind. Und da sollten die Eltern mMn dafür Sorge tragen, dass das Kind eben auch ausgeschlafen zur Schule geht.
Aber Kinder sind doch nicht doof. Man will sich wohl fühlen und das tut man nicht, wenn man müde ist.
Ich habe jeden Abend noch gelesen und habe dann selbstständig das Licht aus gemacht.
Das hat für dich so funktioniert, aber ich behaupte einfach mal, dass ganz viele Kinder so eben nicht vorgehen würden. Meine Tochter würde es beispielsweise nicht. Wenn man Kinder hat, die das so auch wirklich machen, bin ich die letzte, die dagegen was sagt, aber kritisch wird es, wenn man so ein Kind hat, wie z.B. meine Tochter, die dann eben nicht ins Bett gehen würde, sobald sie müde wäre.
Meine Kinder gehen auch nur bedingt selbstbestimmt schlafen; hier ist es nicht so, dass sie von sich aus kommen: Mama, ich will ins Bett! (Gut, die Kleine macht das häufiger)
Aber, wenn sie das bettfertig machen hinauszögern, dann ist das halt so.
Wenn sie nicht müde sind, spielen sie nochmal ein bisschen in ihren Zimmern.
Sie würde vielleicht nicht von sich aus ins Bett gehen, aber nach einem Anstubser doch bestimmt freiwillig
18.11.2016 07:35
Ich hab jetzt hier nicht alles durch gekaut aber möchte gern was dazu sagen.Bedürfnisorientierte Erziehung aha. Also ich persönlich gebe zu ja, ich
erziehe meine Kinder. Ob jetzt bedürfnisorientiert oder nicht. Hier gibt's den partnerschaftlich demokratischen Erziehungsstil aber ich lass mich nicht zu einer Marionette meiner Kinder werden. Hier gibt es durchaus regeln und durchaus auch Grenzen und auch das böse Wort feste Zeiten. Ja meine Kinder gehen abends zwischen 20 und 21 Uhr ins Bett. ( am Wochenende turnen die zwei auch länger hier rum)
Worauf ich hinaus will, der Tag an dem Kinder mit Regeln konfrontiert werden und auch damit ihre Bedürfnisse hinten an stellen müssen kommt früh. Bei vielen in der Kita, spätestes in der Schule.
Ich finde es nahezu fahrlässig in der heutigen Zeit Kinder so zu erziehen, dass sie genau dann in solchen Situationen wie Gewöhnung an die Kita oder an die Schule noch Schwierigkeiten damit haben sich an Regeln zu gewöhnen und ständig im emotionalen Konflikt zu sein, dass sie zu Hause immer alles durften was sie wollten. Ich finde so bekommen diese Dinge wie Schule und Kita einen ziemlich schlechten Beigeschmack bei den Kindern. Und man hat Ihnen in den Jahren vorher wo immer alles möglich war was sie wollten mit Sicherheit keinen großen Gefallen getan. Ich binde meine Kinder mit ein in ihre Erziehung es ist viele möglich aber eben nicht alles. Ich lenke sie sanft bin ihr Partner aber manchmal eben auch Lehrer. Dafür bin ich erwachsen und sie Kinder. Am liebsten bin ich aber ihr Freund und einfach die Mami. Das funktioniert hier gut.
erziehe meine Kinder. Ob jetzt bedürfnisorientiert oder nicht. Hier gibt's den partnerschaftlich demokratischen Erziehungsstil aber ich lass mich nicht zu einer Marionette meiner Kinder werden. Hier gibt es durchaus regeln und durchaus auch Grenzen und auch das böse Wort feste Zeiten. Ja meine Kinder gehen abends zwischen 20 und 21 Uhr ins Bett. ( am Wochenende turnen die zwei auch länger hier rum)
Worauf ich hinaus will, der Tag an dem Kinder mit Regeln konfrontiert werden und auch damit ihre Bedürfnisse hinten an stellen müssen kommt früh. Bei vielen in der Kita, spätestes in der Schule.
Ich finde es nahezu fahrlässig in der heutigen Zeit Kinder so zu erziehen, dass sie genau dann in solchen Situationen wie Gewöhnung an die Kita oder an die Schule noch Schwierigkeiten damit haben sich an Regeln zu gewöhnen und ständig im emotionalen Konflikt zu sein, dass sie zu Hause immer alles durften was sie wollten. Ich finde so bekommen diese Dinge wie Schule und Kita einen ziemlich schlechten Beigeschmack bei den Kindern. Und man hat Ihnen in den Jahren vorher wo immer alles möglich war was sie wollten mit Sicherheit keinen großen Gefallen getan. Ich binde meine Kinder mit ein in ihre Erziehung es ist viele möglich aber eben nicht alles. Ich lenke sie sanft bin ihr Partner aber manchmal eben auch Lehrer. Dafür bin ich erwachsen und sie Kinder. Am liebsten bin ich aber ihr Freund und einfach die Mami. Das funktioniert hier gut.
18.11.2016 07:51
Zitat von zuckerlie:
Also ich kann mir so ein Durcheinander auch nicht vorstellen - ich zwinge meine Kinder nicht ins Bett, aber ich kann sehen, wann sie müde sind und bei allen dreien war es kein Problem schon mit wenigen Wochen ein Schlafmuster festzustellen. Meinen Kindern geht es mit einem Rhythmus auch gut, weil sie genau wissen, wann was passiert und sie gehen alle freiwillig ins Bett hier.
Ist hier auch so. Ich zwinge ihn nicht ins Bett, bin aber doch froh, dass er zwischen 19 und 20 Uhr mit mir (ich bin die treibende Kraft^^) ins Bett geht und innerhalb von paar Minuten eingeschlafen ist. Aber gut, er ist ja noch klein,...
Was ich allerdings witzig finde.... Viele meinen ja: Oh Gott, die "Bedürfnisorientierten" werden immer mehr....
Ich find eigentlich immer die Kinder der "konsequenten" Eltern viel anstrengender
ständig diese Diskussionen und Geheul in der Spielgruppe, weil die Bedürfnisse des Kindes übergangen werden..
18.11.2016 08:02
Zitat von Tinni2013:
Ich hab jetzt hier nicht alles durch gekaut aber möchte gern was dazu sagen.Bedürfnisorientierte Erziehung aha. Also ich persönlich gebe zu ja, ich
erziehe meine Kinder. Ob jetzt bedürfnisorientiert oder nicht. Hier gibt's den partnerschaftlich demokratischen Erziehungsstil aber ich lass mich nicht zu einer Marionette meiner Kinder werden. Hier gibt es durchaus regeln und durchaus auch Grenzen und auch das böse Wort feste Zeiten. Ja meine Kinder gehen abends zwischen 20 und 21 Uhr ins Bett. ( am Wochenende turnen die zwei auch länger hier rum)
Worauf ich hinaus will, der Tag an dem Kinder mit Regeln konfrontiert werden und auch damit ihre Bedürfnisse hinten an stellen müssen kommt früh. Bei vielen in der Kita, spätestes in der Schule.
Ich finde es nahezu fahrlässig in der heutigen Zeit Kinder so zu erziehen, dass sie genau dann in solchen Situationen wie Gewöhnung an die Kita oder an die Schule noch Schwierigkeiten damit haben sich an Regeln zu gewöhnen und ständig im emotionalen Konflikt zu sein, dass sie zu Hause immer alles durften was sie wollten. Ich finde so bekommen diese Dinge wie Schule und Kita einen ziemlich schlechten Beigeschmack bei den Kindern. Und man hat Ihnen in den Jahren vorher wo immer alles möglich war was sie wollten mit Sicherheit keinen großen Gefallen getan. Ich binde meine Kinder mit ein in ihre Erziehung es ist viele möglich aber eben nicht alles. Ich lenke sie sanft bin ihr Partner aber manchmal eben auch Lehrer. Dafür bin ich erwachsen und sie Kinder. Am liebsten bin ich aber ihr Freund und einfach die Mami. Das funktioniert hier gut.
Es ist so anstrengend, immer alles 5 mal zu sagen. Informiere dich doch bitte über bedürfnisorientierte Erziehung, bevor du hier diesen "Keine Regeln"-Unfug von dir gibst.
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