Getrennte Wege, zutiefst verbunden - Mein Leben als Teilzeit-Mami
09.12.2014 17:51
Nun entschließe ich mich also doch, einen letzten Versuch zu starten.
Ich möchte hier ein bisschen von meinen Sorgen, Ängsten und Wünschen niederschreiben, vielleicht diskutieren, ein bisschen Zuspruch und ein bisschen weniger Kritik ernten.
Ich hoffe, dass ich es dieses Mal schaffen werde, ohne irgendwelche Vorkommnisse von meiner Situation und dem Weg von meinem Sohn und mir berichten zu können. Damit meine ich nicht einmal vorurteilsbehaftete Mitleserinnen oder dergleichen, sondern die Vorkommnisse in MEINEM Leben.
Wie in der Überschrift unschwer zu erkennen: Mein Sohn lebt seit er 2 Jahre alt ist, nicht mehr bei mir. Ich habe aufgrund meiner Erkrankung entschieden, dass es für ihn besser ist, vorerst bei Oma und Opa zu leben… dies ist aber keine Dauerlösung! Mehr dazu in den folgenden Beiträgen…
Wie es dazu kam, was meine Gedanken waren / sind und wie es für ihn und mich weitergehen wird, darüber möchte ich hier berichten. Ich möchte mit gewissen Vorurteilen aufräumen, ich möchte andere ermutigen, zu ihrer Art von Leben zu stehen, egal, um welche Besonderheiten oder Belastungen es sich handelt. Und ich möchte einfach auch Mama sein! Stolz, verliebt und konsequent – denn egal, wie viele Kilometer mich und meinen Sohn trennen: Er ist die LIEBE meines LEBENS! Und wird es immer sein!
In den folgenden Beiträgen werde ich auf unsere Geschichte eingehen, vorab vielleicht ein oder zwei Video-Clips, die hoffentlich deutlich machen, wie ich empfinde…
Ich hoffe auf meine treuen MC- und FB-Mädels, die mir hier auch ein bisschen den Rücken stärken… Wer Fragen hat, darf sie gerne stellen! Ich bin dafür eigentlich offen. Wer Kritik hat, möge diese konstruktiv äußern, auch dafür bin ich offen. Jeder, der intressiert ist, ist herzlichst Willkommen!
Hier ein Video, das ich vor fast 4 Jahren für meinen Spatz gebastelt habe:
Und eines, das ich vor knapp einem Jahr erstellt habe:
Ich wünsche uns allen viel Spaß hier, viel Austausch und viele gute Worte!
Ich möchte hier ein bisschen von meinen Sorgen, Ängsten und Wünschen niederschreiben, vielleicht diskutieren, ein bisschen Zuspruch und ein bisschen weniger Kritik ernten.
Ich hoffe, dass ich es dieses Mal schaffen werde, ohne irgendwelche Vorkommnisse von meiner Situation und dem Weg von meinem Sohn und mir berichten zu können. Damit meine ich nicht einmal vorurteilsbehaftete Mitleserinnen oder dergleichen, sondern die Vorkommnisse in MEINEM Leben.
Wie in der Überschrift unschwer zu erkennen: Mein Sohn lebt seit er 2 Jahre alt ist, nicht mehr bei mir. Ich habe aufgrund meiner Erkrankung entschieden, dass es für ihn besser ist, vorerst bei Oma und Opa zu leben… dies ist aber keine Dauerlösung! Mehr dazu in den folgenden Beiträgen…
Wie es dazu kam, was meine Gedanken waren / sind und wie es für ihn und mich weitergehen wird, darüber möchte ich hier berichten. Ich möchte mit gewissen Vorurteilen aufräumen, ich möchte andere ermutigen, zu ihrer Art von Leben zu stehen, egal, um welche Besonderheiten oder Belastungen es sich handelt. Und ich möchte einfach auch Mama sein! Stolz, verliebt und konsequent – denn egal, wie viele Kilometer mich und meinen Sohn trennen: Er ist die LIEBE meines LEBENS! Und wird es immer sein!
In den folgenden Beiträgen werde ich auf unsere Geschichte eingehen, vorab vielleicht ein oder zwei Video-Clips, die hoffentlich deutlich machen, wie ich empfinde…
Ich hoffe auf meine treuen MC- und FB-Mädels, die mir hier auch ein bisschen den Rücken stärken… Wer Fragen hat, darf sie gerne stellen! Ich bin dafür eigentlich offen. Wer Kritik hat, möge diese konstruktiv äußern, auch dafür bin ich offen. Jeder, der intressiert ist, ist herzlichst Willkommen!
Hier ein Video, das ich vor fast 4 Jahren für meinen Spatz gebastelt habe:
Und eines, das ich vor knapp einem Jahr erstellt habe:
Ich wünsche uns allen viel Spaß hier, viel Austausch und viele gute Worte!
09.12.2014 18:23
Ich sollte wohl relativ am Anfang beginnen. Sonst wird’s konfuser, als es ohnehin schon ist.
In meinem Leben gab es einige Faktoren, die es mir von Beginn an schwer gemacht haben, adäquat und gesund in ein geregeltes Berufsleben zu starten. Darauf möchte ich hier momentan nicht näher eingehen. Wer mich kennt, weiß ohnehin in Ansätzen, worum es geht. Auf jeden Fall ist es so, dass eben dieses Leben tiefe Spuren in mir hinterlassen hat. Ich sage bewusst Spuren und nicht Erkrankung, denn es hilft mir, mich als ‚normalen‘ Menschen zu sehen, anstatt mich immer selbst zu bedauern, warum es grade mich getroffen hat usw. Die Diagnose dafür ist allerdings, für euch zum Verständnis: Rezidivierende (wiederkehrende) Depression & Persönlichkeitsakzentuirung vom Typ Borderline. Zu beidem kann ich gerne weitere Infos liefern, wenn gewünscht. Aber wie gesagt, ich habe gemerkt, dass es mir rein gar nichts bringt, jeden Tag meinen Behindertenausweis anzuglotzen und mich selbst zu bemitleiden.
Diese Spuren führten dazu, dass ich einige Stationen in meinem Lebenszug passiert habe, die so ziemlich jeder liebend gerne auslassen würde. Nur ich… ja. Ich musste anscheinend an jedem Bahnhof die Haltewunschtaste drücken.
So kam es, dass ich nach einem kurzen Aufenthalt bei Bremen, bei meinem damaligen Ex-Verlobten mit meinem damals fast einjährigen Raphael wieder bei meinen Eltern landete. Dem waren zwei versemmelte Ausbildungen vorrausgegangen, was das Verhältnis zu meinen Eltern extrem strapaziert hat. Mein Versuch, aus dem ganzen Scheiß (sorry an die zarteren Gemüter) herauszukommen, scheiterte in einer (für mich ganz und gar) dramatischen Entführungsaktion meiner Mutter. Sie wollte so verhindern, dass ich mit meinem Sohn aus dem angespannten Verhältnis flüchte (in ein Frauenhaus). Ja, auch wenn es keine physische Gewalt zu diesem Zeitpunkt gab, so war ich emotional extrem belastet. Und somit wäre ein Aufenthalt im Frauenhaus gerechtfertigt gewesen.
Es endete damit, dass ich am selben Tag ohne meinen Sohn in einer Psychiatrie landete, weil ich wirklich fertig war. Er blieb bei meinen Eltern. Diese strengten einen Sorgerechtsstreit an, während ich in der Klinik meinen 21. Geburtstag ‚feierte‘.
Sie gewannen NICHT! Der Papa von meinem Sohn und ich entschlossen uns, das Sorgerecht als gemeinsam eintragen zu lassen. Wir waren schon bevor ich von der Schwangerschaft wusste getrennt. Ich holte meinen Sohn bei meinen Eltern ab und verbrachte mit ihm weitere 5 Wochen in einer speziell auf Mütter und ihre Kinder angelegten Station in einer psychiatrischen Klinik. Danach zogen wir in ein Mutter-Kind-Heim.
Zunächst lief es immer besser, doch die Zeit ohne meine Familie, die sich samt und sonders von mir abwandte (was bis heute noch sehr instabil ist und quasi auf nichtvorhandenem Kontakt basiert), brachte mich schier um. Ich begann, eine Therapie in einer Tagesklinik zu machen. Doch es viel mir extrem schwer, tagsüber von meinem Sohn getrennt in meiner verkorksten Psyche zu stochern und innerhalb einer halben Stunde auf ‚Mama-Modus‘ zurück zu schalten. Ich konnte nicht mehr adäquat auf ihn eingehen, schrie oft (mir tut das so weh, wenn ich heute dran denke…) usw. Das hätte ich mit Hilfe der Betreuerinnen dort aber irgendwie hinbekommen. Was mir aber endgültig das Genick brach… Raphael hatte mitbekommen, dass ich im Schlaf weinte. Ich wusste davon nichts, bis er mich mehrfach fragte: ‚Mami weint Heia?‘ … Mein damaliger Freund bestätigte, dass ich oft weinen würde und nicht zu beruhigen sei.
Wie soll ich auf etwas reagieren, worauf ich keinen Einfluss habe?
Mein armer Schatz. Er wusste gar nicht, wie er damit umgehen sollte. Zusätzlich meine vergeblichen Versuche, angemessen auf seine Trotzreaktionen einzugehen. Er wurde verhaltensauffällig. Und so entstand immer mehr und mehr dieser unendlich schmerzhafte Entschluss: Wir müssen getrennte Wege gehen. (Hier muss ich mal stoppen.
Das tut echt weh…)
In meinem Leben gab es einige Faktoren, die es mir von Beginn an schwer gemacht haben, adäquat und gesund in ein geregeltes Berufsleben zu starten. Darauf möchte ich hier momentan nicht näher eingehen. Wer mich kennt, weiß ohnehin in Ansätzen, worum es geht. Auf jeden Fall ist es so, dass eben dieses Leben tiefe Spuren in mir hinterlassen hat. Ich sage bewusst Spuren und nicht Erkrankung, denn es hilft mir, mich als ‚normalen‘ Menschen zu sehen, anstatt mich immer selbst zu bedauern, warum es grade mich getroffen hat usw. Die Diagnose dafür ist allerdings, für euch zum Verständnis: Rezidivierende (wiederkehrende) Depression & Persönlichkeitsakzentuirung vom Typ Borderline. Zu beidem kann ich gerne weitere Infos liefern, wenn gewünscht. Aber wie gesagt, ich habe gemerkt, dass es mir rein gar nichts bringt, jeden Tag meinen Behindertenausweis anzuglotzen und mich selbst zu bemitleiden.
Diese Spuren führten dazu, dass ich einige Stationen in meinem Lebenszug passiert habe, die so ziemlich jeder liebend gerne auslassen würde. Nur ich… ja. Ich musste anscheinend an jedem Bahnhof die Haltewunschtaste drücken.
So kam es, dass ich nach einem kurzen Aufenthalt bei Bremen, bei meinem damaligen Ex-Verlobten mit meinem damals fast einjährigen Raphael wieder bei meinen Eltern landete. Dem waren zwei versemmelte Ausbildungen vorrausgegangen, was das Verhältnis zu meinen Eltern extrem strapaziert hat. Mein Versuch, aus dem ganzen Scheiß (sorry an die zarteren Gemüter) herauszukommen, scheiterte in einer (für mich ganz und gar) dramatischen Entführungsaktion meiner Mutter. Sie wollte so verhindern, dass ich mit meinem Sohn aus dem angespannten Verhältnis flüchte (in ein Frauenhaus). Ja, auch wenn es keine physische Gewalt zu diesem Zeitpunkt gab, so war ich emotional extrem belastet. Und somit wäre ein Aufenthalt im Frauenhaus gerechtfertigt gewesen.
Es endete damit, dass ich am selben Tag ohne meinen Sohn in einer Psychiatrie landete, weil ich wirklich fertig war. Er blieb bei meinen Eltern. Diese strengten einen Sorgerechtsstreit an, während ich in der Klinik meinen 21. Geburtstag ‚feierte‘.
Sie gewannen NICHT! Der Papa von meinem Sohn und ich entschlossen uns, das Sorgerecht als gemeinsam eintragen zu lassen. Wir waren schon bevor ich von der Schwangerschaft wusste getrennt. Ich holte meinen Sohn bei meinen Eltern ab und verbrachte mit ihm weitere 5 Wochen in einer speziell auf Mütter und ihre Kinder angelegten Station in einer psychiatrischen Klinik. Danach zogen wir in ein Mutter-Kind-Heim.
Zunächst lief es immer besser, doch die Zeit ohne meine Familie, die sich samt und sonders von mir abwandte (was bis heute noch sehr instabil ist und quasi auf nichtvorhandenem Kontakt basiert), brachte mich schier um. Ich begann, eine Therapie in einer Tagesklinik zu machen. Doch es viel mir extrem schwer, tagsüber von meinem Sohn getrennt in meiner verkorksten Psyche zu stochern und innerhalb einer halben Stunde auf ‚Mama-Modus‘ zurück zu schalten. Ich konnte nicht mehr adäquat auf ihn eingehen, schrie oft (mir tut das so weh, wenn ich heute dran denke…) usw. Das hätte ich mit Hilfe der Betreuerinnen dort aber irgendwie hinbekommen. Was mir aber endgültig das Genick brach… Raphael hatte mitbekommen, dass ich im Schlaf weinte. Ich wusste davon nichts, bis er mich mehrfach fragte: ‚Mami weint Heia?‘ … Mein damaliger Freund bestätigte, dass ich oft weinen würde und nicht zu beruhigen sei.
Wie soll ich auf etwas reagieren, worauf ich keinen Einfluss habe?
Mein armer Schatz. Er wusste gar nicht, wie er damit umgehen sollte. Zusätzlich meine vergeblichen Versuche, angemessen auf seine Trotzreaktionen einzugehen. Er wurde verhaltensauffällig. Und so entstand immer mehr und mehr dieser unendlich schmerzhafte Entschluss: Wir müssen getrennte Wege gehen. (Hier muss ich mal stoppen.
Das tut echt weh…)
09.12.2014 18:34
Und hier nun noch ein paar aktuelle Fotos von Sam Raphael & mir.
Dieses ist das aktuellste, vom ersten Advent:
Dieses ist das aktuellste, vom ersten Advent:
09.12.2014 18:36
Wahre Liebe ist, auch mal Entscheidungen zu treffen, die für andere besser sind.
Bist du noch in Bremen bzw in der Umgebung?
Bist du noch in Bremen bzw in der Umgebung?
09.12.2014 18:37
Zitat von MyGirls:
Gemerkt!!![]()
Jaaaa!
Schön, dass du da bist! <3
09.12.2014 18:38
Zitat von Botticelli:
Wahre Liebe ist, auch mal Entscheidungen zu treffen, die für andere besser sind.![]()
Bist du noch in Bremen bzw in der Umgebung?
Ooohje, bloß nicht!
Nein, ich bin zurück im Schwarzwald.
WemauchimmerseiDank!
09.12.2014 18:48
Finde ich schön das du da offen drüber schreibst, ich war auch 5 Jahre lang Teilzeit Mami da mein Sohn bei seiner Oma väterlicherseits gelebt hat.
09.12.2014 18:52
Boah, cool!
Du verstehst mich! Damit hätt ich ja nie gerechnet, dass sich hier noch wer äußert!? Magst erzählen? (Auch gern per PN!) Achje, du weißt gar nicht, wie gut mir das tut, dass es hier noch jemanden gibt, dem es ähnlich ging wie mir jetzt...
Du verstehst mich! Damit hätt ich ja nie gerechnet, dass sich hier noch wer äußert!? Magst erzählen? (Auch gern per PN!) Achje, du weißt gar nicht, wie gut mir das tut, dass es hier noch jemanden gibt, dem es ähnlich ging wie mir jetzt...
09.12.2014 18:56
Also ich bin immer sehr offen damit umgegangen, ich war bei der Geburt 16 und wurde vom Jugendamt gezwungen in ein Mutterkindhaus zu gehen, ich kam in ein sehr schlechtes und dort wurde mir mein Sohn nach 6 Monaten dann leider weggenommen und das grundlos, ich musste viel durchmachen da mich das Jugendamt ziemlich hintergangen hat, das war so die Kurzfassung alles zu schreiben dauert etwas länger
Seit März'14 lebt er nun wieder bei mir
Seit März'14 lebt er nun wieder bei mir
09.12.2014 19:08
Jah... die Dam- und Herrschaften vom JuA sind zuweilen sehr... doof. Und das ist noch die politisch korrekteste Aussage, die ich dazu treffen kann.
Mit denen plagen wir uns auch grade rum, denn Raphael soll zu seinem Papa und dessen Familie (Freundin + ca. 1,5 Jahre alten Sohn) ziehen. Da stellen sich aber meine Eltern quer und weil es meinem Sohn dort weitestgehend gut geht, auch das JuA. Momentan sind wir dran, eine Überführung anzubahnen, das heißt, die Kontakte sind länger, jetzt auch schon mit Übernachtungen und ja.
Raphael verpackt das alles ganz gut, klar dass es ihn aufwühlt usw. Aber er ist ein sehr tapferer, kleiner Kerl.
Und wir geben ihm genügend Zeit. Wichtig ist mir eigentlich nur, dass der Umzug vor der Einschulung stattfindet, denn schließlich legt die Grundschule, wie der Name schon sagt, den Grundstein für die gesamte spätere Laufbahn. Und dieser Stein sollte nicht gleich ins Wackeln geraten. Außerdem sind wir uns beide, der Papa und ich, einig, dass wir sofort einen Kinderpsychologen hinzuziehen werden, wenn wir merken, dass Raphael unsicher wird. So und mit viel Unterstützung von uns allen, hoffe ich, wird er seinen Neustart gut meistern.
Ich wollte immer einfach eine intakte, funktionierende und liebevolle Familie für ihn. Das kann ich ihm so nicht bieten, zumal das finanzielle Situation bei mir auch nicht grad prall is. So lange es meinem Sohn gut geht, geht es mir auch gut. Ob das jetzt ich bin, die ihm dieses Wohlbefinden beschert, oder hauptsächlich andere Menschen wie sein Papi und dessen Freundin, ist in dem Moment egal.
Nichts desto trotz... es zerrt unglaublich an meinem Herzen, ihm nicht die Mami zu sein, die e braucht. Stundenweise ist das alles kein Problem und nahezu perfekt. Aber ich hätte viel zu große Angst, ihm wieder zu schaden, ohne viel Einfluss drauf zu haben...
Mit denen plagen wir uns auch grade rum, denn Raphael soll zu seinem Papa und dessen Familie (Freundin + ca. 1,5 Jahre alten Sohn) ziehen. Da stellen sich aber meine Eltern quer und weil es meinem Sohn dort weitestgehend gut geht, auch das JuA. Momentan sind wir dran, eine Überführung anzubahnen, das heißt, die Kontakte sind länger, jetzt auch schon mit Übernachtungen und ja.
Raphael verpackt das alles ganz gut, klar dass es ihn aufwühlt usw. Aber er ist ein sehr tapferer, kleiner Kerl.
Und wir geben ihm genügend Zeit. Wichtig ist mir eigentlich nur, dass der Umzug vor der Einschulung stattfindet, denn schließlich legt die Grundschule, wie der Name schon sagt, den Grundstein für die gesamte spätere Laufbahn. Und dieser Stein sollte nicht gleich ins Wackeln geraten. Außerdem sind wir uns beide, der Papa und ich, einig, dass wir sofort einen Kinderpsychologen hinzuziehen werden, wenn wir merken, dass Raphael unsicher wird. So und mit viel Unterstützung von uns allen, hoffe ich, wird er seinen Neustart gut meistern.
Ich wollte immer einfach eine intakte, funktionierende und liebevolle Familie für ihn. Das kann ich ihm so nicht bieten, zumal das finanzielle Situation bei mir auch nicht grad prall is. So lange es meinem Sohn gut geht, geht es mir auch gut. Ob das jetzt ich bin, die ihm dieses Wohlbefinden beschert, oder hauptsächlich andere Menschen wie sein Papi und dessen Freundin, ist in dem Moment egal.
Nichts desto trotz... es zerrt unglaublich an meinem Herzen, ihm nicht die Mami zu sein, die e braucht. Stundenweise ist das alles kein Problem und nahezu perfekt. Aber ich hätte viel zu große Angst, ihm wieder zu schaden, ohne viel Einfluss drauf zu haben...
09.12.2014 19:19
Finde ich gut wie ihr das vor habt und langsam ist immer das beste ist ja auch eine große Umstellung, bei uns war es leider alles Hals über Kopf und wir wurden im Prinzip alle ins kalte Wasser geschmissen gerade mein Freund und vorallem Luis tun sich damit sehr schwer und gerade für Luis wäre eine langsame Rückführung besser gewesen.
09.12.2014 19:22
Finde es sehr toll von dir, dass du so offen darüber schreibst!
In unserer Gesellschaft ist es leider noch total verankert, dass eine Frau 1. Mutter zu sein hat und 2. Muttersein bedeutet, das Kind komplett zu umhegen- allein.
Was ein Blödsinn!!
Du hast einen viel schwierigeren Weg gewählt und dafür bewundere ich dich! Es ist leichter, sich zu verschließen und aus Egoismus das Kind an sich zu binden, anstatt dafür zu sorgen, dass es dem eigenen Kind wirklich besser geht, auch wenn das viel Schmerz und Entbehrungen bedeutet. Respekt!
Habe mir deinen Thread gemerkt und wünsche euch allen alles Glück der Welt, damit alles gut wird und es so wird, wie es für euch richtig ist!
In unserer Gesellschaft ist es leider noch total verankert, dass eine Frau 1. Mutter zu sein hat und 2. Muttersein bedeutet, das Kind komplett zu umhegen- allein.
Was ein Blödsinn!!
Du hast einen viel schwierigeren Weg gewählt und dafür bewundere ich dich! Es ist leichter, sich zu verschließen und aus Egoismus das Kind an sich zu binden, anstatt dafür zu sorgen, dass es dem eigenen Kind wirklich besser geht, auch wenn das viel Schmerz und Entbehrungen bedeutet. Respekt!
Habe mir deinen Thread gemerkt und wünsche euch allen alles Glück der Welt, damit alles gut wird und es so wird, wie es für euch richtig ist!
09.12.2014 20:17
Du bist eine tolle Mama, weil du nur das Beste für dein Kind willst. Toll, dass du mit dem Vater an einem Strang ziehst. Hoffe es klappt,wie ihr es euch wünscht
09.12.2014 20:27
Bevor man urteilt sollte man die Hintergründe kennen.
Ich wünsche euch alles gute
Ich wünsche euch alles gute
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