♥♥♥unsere märz 2011 lieblinge machen sich auf den weg♥♥♥
23.03.2011 08:18
Auch von mir die herzlichsten Glückwünsche!
Aaaaah wie aufregend, wir sind die nächsten auf der Liste
Aaaaah wie aufregend, wir sind die nächsten auf der Liste
23.03.2011 09:04
Geburtsbericht: (Achtung lang)
Am Mittwoch den 16.3. verspürte ich den ganzen Tag leichte Wehen, die aber sehr unregelmäßig auftraten, mal waren 30 Minuten Pause, mal 5. Ich dachte mir, falls die Geburt bald anstehen würde, sollte ich noch ein wenig schlafen und legte mich nochmal ins Bett, aber ab diesem Zeitpunkt traten die Wehen regelmäßiger auf.
Um ca. 22:00 bat ich meinen Partner die Zeiten mit der Uhr zu verfolgen und er meinte so alle 3-5 min hätte ich eine Wehe. Im Geburtsvorbereitungskurs wurde uns von der Hebamme gesagt, man merkt ab welchem Zeitpunkt man ins KH gehen sollte, aber ich hatte noch nicht das Gefühl bald losfahren zu müssen, jedoch mein Partner wurde regelrecht immer nervöser.
Deswegen haben wir meinen Bruder angerufen, der uns ins KH brachte.
Um 23:30 sind wir im Kreissaal angekommen und wurden von der Hebamme ins Aufnahmezimmer geführt, dort erwartete mich ein längeres CTG und eine Ultraschalluntersuchung vom diensthabenden Arzt. Fazit: regelmäßige Wehen und der Muttermund war noch nicht tastbar.
Fast eineinhalb Stunden später (0:45 Uhr am 17.3.) wurden wir in den Kreissaal geführt, Muttermund war jetzt bei 1 cm. Ich durfte ein wenig umhergehen, den Ball ausprobieren, mich bei einer Wehe an die Sprossenwand klammern. Nach einer gewissen Zeit musste ich wieder ans CTG. Dabei wurde mir eine Kochsalzlösung gelegt um ein wenig Flüssigkeit zu erhalten, die Hebamme fragte mich ob ich Buscopan vertrage und hat eine kleine Dosis davon der Lösung beigefügt. Um 1:45 wurde nochmal nach dem Muttermund gesehen, der bei 2-3 cm lag. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits eine Wehe nach der anderen und keine Pause um mich zu erholen. Ich bat die Hebamme, auf die Toilette zu dürfen. Dort musste ich 1 Wehe veratmen und dabei bemerkte ich, dass ich blute – schockiert gab ich der Hebamme Bescheid. Diese verfrachtete mich wieder in den Kreissaal auf das Bett, ab diesem Zeitpunkt bin ich auch nicht mehr aufgestanden. Die Hebamme meinte sie müsste mir eine Spitze in den Po geben, die das Ganze weicher macht und würde mir auch etwas meine Schmerzen nehmen. Gut, dass ich nicht gesehen hab wie groß diese Spritze war, mein Partner war sichtlich erschrocken. 5 Minuten später setzte die Wirkung dieser Spritze ein, ich hatte auf einmal Wehenpausen, jedoch war ich davon auch etwas benebelt
– ich spürte jede einzelne Wehe, konnte diese gut veratmen, jedoch schlief ich in jeder Wehenpause weg. Zu mir gekommen bin ich immer, als die Hebamme nachgesehen hat, wie weit der Muttermund geöffnet war und ich dabei auf die Uhr gesehen habe: 2:40 war dieser bei 5 cm und ganze 15 min später (2:55) bereits 9-10 cm geöffnet. Ich dachte mir in diesem Moment: Toll die geburtsvorbereitende Akupunktur hat geholfen und ich hab meinen Zwerg nach ein paar Presswehen bald im Arm.
Im Anschluss wurde mir die Fruchtblase geöffnet und ich durfte einmal pressen. Dabei bemerkte die Hebamme, dass der Kopf meines Kleinen als Sternengucker im Becken ist und hat zu mir gemeint, ich müsste die folgenden Wehen veratmen, damit sich das Kind nochmal drehen kann – ganz genau hab ich das in meinem Dusel nicht mitbekommen, wie was warum, jedoch folgte ich den Anweisungen der Hebamme – zuerst links liegen, dann wieder rechts, irgendwann auf dem Rücken, dann Vierfüßlerstand, usw. – das Ganze dauerte ca. 1 ½ Stunden und ich gab mein Bestes den Pressdrang zu irgnorieren.
Um 4:30 bekam ich einen Wehentropf und ich durfte wieder einmal pressen, daraufhin rief die Hebamme den diensthabenden Arzt hinzu. Bei der nächsten Presswehe wurde ich geschnitten – das tat ziemlich weh. Da allerdings der Kopf wieder zurückrutschte wollte der Arzt etwas mithelfen und auf meinen Bauch drücken, dabei hat er mir die Infusion aus meinem Arm gerissen und da hab ich in dieser Presswehe auch nicht richtig gedrückt. Bei der nächsten Wehe hat der Arzt mir einen neuen Zugang gelegt und ich presste was das Zeug hält, der Kopf rutschte dann auch nicht mehr zurück und somit blieb mir der Arzt auf meinem Bauch erspart. In der Pause fragte ich die Hebamme wie viele Presswehen sie meint, dass das Ganze noch benötigt – sie meinte 3 Stück. Meine Antwort darauf: das schaff ich. Schlussendlich waren es nicht 3 sondern 4 Presswehen, dann flutschte mein Kleiner aus mir und ich konnte sehen, wie sich die Lungen öffneten und er seinen ersten Schrei um 4:48 von sich gab.
Mein Partner durfte die Nabelschnur durchtrennen und wir hatten dann zwei Stunden Zeit unseren Kleinen bis ins Detail zu betrachten. Der Arzt brauchte eine halbe Stunde um den Dammschnitt und einen Riss zu nähen.
Abgesehen von den 1 1/2 Stunden Wehen veratmen trotz Pressdrang war es eine relativ schnelle Geburt und war sichtlich erleichtert es hinter mich gebracht zu haben.
Gewicht: 4050g
Größe: 52 cm
KU: 36,5 cm
Am Mittwoch den 16.3. verspürte ich den ganzen Tag leichte Wehen, die aber sehr unregelmäßig auftraten, mal waren 30 Minuten Pause, mal 5. Ich dachte mir, falls die Geburt bald anstehen würde, sollte ich noch ein wenig schlafen und legte mich nochmal ins Bett, aber ab diesem Zeitpunkt traten die Wehen regelmäßiger auf.
Um ca. 22:00 bat ich meinen Partner die Zeiten mit der Uhr zu verfolgen und er meinte so alle 3-5 min hätte ich eine Wehe. Im Geburtsvorbereitungskurs wurde uns von der Hebamme gesagt, man merkt ab welchem Zeitpunkt man ins KH gehen sollte, aber ich hatte noch nicht das Gefühl bald losfahren zu müssen, jedoch mein Partner wurde regelrecht immer nervöser.
Deswegen haben wir meinen Bruder angerufen, der uns ins KH brachte. Um 23:30 sind wir im Kreissaal angekommen und wurden von der Hebamme ins Aufnahmezimmer geführt, dort erwartete mich ein längeres CTG und eine Ultraschalluntersuchung vom diensthabenden Arzt. Fazit: regelmäßige Wehen und der Muttermund war noch nicht tastbar.
Fast eineinhalb Stunden später (0:45 Uhr am 17.3.) wurden wir in den Kreissaal geführt, Muttermund war jetzt bei 1 cm. Ich durfte ein wenig umhergehen, den Ball ausprobieren, mich bei einer Wehe an die Sprossenwand klammern. Nach einer gewissen Zeit musste ich wieder ans CTG. Dabei wurde mir eine Kochsalzlösung gelegt um ein wenig Flüssigkeit zu erhalten, die Hebamme fragte mich ob ich Buscopan vertrage und hat eine kleine Dosis davon der Lösung beigefügt. Um 1:45 wurde nochmal nach dem Muttermund gesehen, der bei 2-3 cm lag. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits eine Wehe nach der anderen und keine Pause um mich zu erholen. Ich bat die Hebamme, auf die Toilette zu dürfen. Dort musste ich 1 Wehe veratmen und dabei bemerkte ich, dass ich blute – schockiert gab ich der Hebamme Bescheid. Diese verfrachtete mich wieder in den Kreissaal auf das Bett, ab diesem Zeitpunkt bin ich auch nicht mehr aufgestanden. Die Hebamme meinte sie müsste mir eine Spitze in den Po geben, die das Ganze weicher macht und würde mir auch etwas meine Schmerzen nehmen. Gut, dass ich nicht gesehen hab wie groß diese Spritze war, mein Partner war sichtlich erschrocken. 5 Minuten später setzte die Wirkung dieser Spritze ein, ich hatte auf einmal Wehenpausen, jedoch war ich davon auch etwas benebelt
– ich spürte jede einzelne Wehe, konnte diese gut veratmen, jedoch schlief ich in jeder Wehenpause weg. Zu mir gekommen bin ich immer, als die Hebamme nachgesehen hat, wie weit der Muttermund geöffnet war und ich dabei auf die Uhr gesehen habe: 2:40 war dieser bei 5 cm und ganze 15 min später (2:55) bereits 9-10 cm geöffnet. Ich dachte mir in diesem Moment: Toll die geburtsvorbereitende Akupunktur hat geholfen und ich hab meinen Zwerg nach ein paar Presswehen bald im Arm. Im Anschluss wurde mir die Fruchtblase geöffnet und ich durfte einmal pressen. Dabei bemerkte die Hebamme, dass der Kopf meines Kleinen als Sternengucker im Becken ist und hat zu mir gemeint, ich müsste die folgenden Wehen veratmen, damit sich das Kind nochmal drehen kann – ganz genau hab ich das in meinem Dusel nicht mitbekommen, wie was warum, jedoch folgte ich den Anweisungen der Hebamme – zuerst links liegen, dann wieder rechts, irgendwann auf dem Rücken, dann Vierfüßlerstand, usw. – das Ganze dauerte ca. 1 ½ Stunden und ich gab mein Bestes den Pressdrang zu irgnorieren.
Um 4:30 bekam ich einen Wehentropf und ich durfte wieder einmal pressen, daraufhin rief die Hebamme den diensthabenden Arzt hinzu. Bei der nächsten Presswehe wurde ich geschnitten – das tat ziemlich weh. Da allerdings der Kopf wieder zurückrutschte wollte der Arzt etwas mithelfen und auf meinen Bauch drücken, dabei hat er mir die Infusion aus meinem Arm gerissen und da hab ich in dieser Presswehe auch nicht richtig gedrückt. Bei der nächsten Wehe hat der Arzt mir einen neuen Zugang gelegt und ich presste was das Zeug hält, der Kopf rutschte dann auch nicht mehr zurück und somit blieb mir der Arzt auf meinem Bauch erspart. In der Pause fragte ich die Hebamme wie viele Presswehen sie meint, dass das Ganze noch benötigt – sie meinte 3 Stück. Meine Antwort darauf: das schaff ich. Schlussendlich waren es nicht 3 sondern 4 Presswehen, dann flutschte mein Kleiner aus mir und ich konnte sehen, wie sich die Lungen öffneten und er seinen ersten Schrei um 4:48 von sich gab.
Mein Partner durfte die Nabelschnur durchtrennen und wir hatten dann zwei Stunden Zeit unseren Kleinen bis ins Detail zu betrachten. Der Arzt brauchte eine halbe Stunde um den Dammschnitt und einen Riss zu nähen.
Abgesehen von den 1 1/2 Stunden Wehen veratmen trotz Pressdrang war es eine relativ schnelle Geburt und war sichtlich erleichtert es hinter mich gebracht zu haben.
Gewicht: 4050g
Größe: 52 cm
KU: 36,5 cm
23.03.2011 09:32
Hallo meine Lieben!
Noah-Gabriel Isaiah Peter kam am 22.03.11 um 10.07 Uhr mit einem Gewicht von 3595g, 51 cm und KU 37,5 cm spontan und nach ca. 20 Stunden Wehen zur Welt. Wir befinden uns immer noch im KH und geniessen die Zeit zu Zweit!
Ganz liebe Gruesse an euch alle!
Julia & Noah-Gabriel
23.03.2011 09:35
Zitat von JulesG:
Hallo meine Lieben!
Noah-Gabriel Isaiah Peter kam am 22.03.11 um 10.07 Uhr mit einem Gewicht von 3595g, 51 cm und KU 37,5 cm spontan und nach ca. 20 Stunden Wehen zur Welt. Wir befinden uns immer noch im KH und geniessen die Zeit zu Zweit!
Ganz liebe Gruesse an euch alle!
Julia & Noah-Gabriel
Herzlichen Glückwunsch Julia und ein
an Noah-Gabriel!
23.03.2011 10:09
Herzlichen glückwunsch jules.
Hast du an meinem termin spontan entbunden
Alles gute euch.
Hast du an meinem termin spontan entbunden
Alles gute euch.
23.03.2011 10:15
herzlichen glückwunsch jules auch von mir
!
und schöner Bericht velinaya
! und schöner Bericht velinaya
23.03.2011 11:10
herzlichen glückwunsch jules
...aber der ku hats ja auch in sich...
...aber der ku hats ja auch in sich...
23.03.2011 11:45
Hallo Mädels,
so, jetzt hab ich endlich mal ein bisschen Zeit für mich und für Euch, um den Geburtsbericht zu tippen
Am Donnerstag, 17.03. spürte ich ja bereits nach dem Fenster putzen vormittags ein leichtes Ziehen, welches ich dann gegen viertel nach zwölf zum ersten mal auch ein wenig doller bemerkt hab.
Bis abends waren die im 30min takt, hab mir aber erst mal nix weiter dabei gedacht, sondern bin noch in den Garten, Laub zusammen haken. Der 5-jährige Neffe meines Mannes hat mir ganz prima dabei geholfen
Abends, so gegen acht, wurden die Wehen dann doch regelmäßiger und auch ein wenig doller. Gegen 22.00 Uhr wollte ich ins Bett, konnte die Wehen aber im Liegen überhaupt nicht aushalten. Also, wieder hoch und wieder ins Wohnzimmer gesetzt, Fernsehen geguckt. Mein Mann ging dann ins Bett. Die Wehen wurden mehr, wurden doller, ich wusste bald nicht mehr weiter. Um 02.00 Uhr kam mein Mann um zu gucken, wie es mir geht und um mir zu sagen, das er nicht schlafen könne, weil er wisse, das ich leide ....
Gegen 02.30 Uhr hab ich ihn gebeten aufzustehen um mit mir ins KH zu fahren. Bis ich alles fertig gepackt, mich angezogen hatte und so war es 03.00 Uhr. Gegen 03.30 Uhr waren wir im Kreißsaal, dort wurde CTG geschrieben ( 30min ) woraufhin die Hebi meinte, da würde man noch nicht allzuviel drauf sehen, MuMu war erst 1cm, wir sollten mal ne Stunde durch´s KH laufen, viel Treppen steigen ... danach würden wir auch einen Tee oder Kaffee bekommen ... ( war aber kein Anspron für mich
). Nach der Stunde war der MuMu bei 3cm, aber, wir sollten wieder laufen. Danach schon bei 5cm, dann wollte ich auch nicht mehr laufen. Zwischendurch immer wieder CTG, 30min, die ich liegen MUSSTE. Und dabei taten die Wehen im Liegen erst richtig weh .. hab dann einen Schmerztropf bekommen, mit dem es ein wenig leichter wurde. Der Arzt kam, weil meine Fruchtblase leider immer noch nicht geplatzt war, um diese zu öffnen .. war aber nicht schlimm, bzw. hab ich es mir schlimmer vorgestellt.
Anschließend musste ich an den Wehentropf, denn ich hatte wohl einen Wehenschwäche ( laut Berichti im Mutterpass ), der Muttermund blieb bei 8cm stehen. Ausserdem musste ich mich immer wieder drehen, denn der Kopf kam nicht gleichzeitig durch´s Becken, sondern ein bisschen schief.
Als ich Pressdrand verspürte, durfte ich auch pressen. Auf einmal meinte der Arzt zu mir, das es ganz wichtig sei, bei der nächsten Wehe zu hecheln, wenn er es sagt. Hat leider nicht ganz geklappt, denn die nächste Wehe war so heftig, das Levke´s Kopf quasi rausgeschossen kam. In dem Moment bin ich sehr heftig gerissen, in die Vagina rein und der Schließmuskel vom Popo hat auch was abbekommen. Direkt nach dem Kopf kam auch schon der Rest unserer kleinen raus. Ich war nur fertig, konnte nix realisieren, mein Mann saß neben mir zu heulen und die kleine lag bei mir auf dem Bauch. Ich war völlig neben der Spur, extremst durchgeschwitzt. Die Nachgeburt haben sie rausgedrückt, ich wurde schnell untersucht, war dabei mega am zittern. Schließlich wurde entschieden, das ich sofort in den OP muss, um untenrum genäht zu werden. Somit war ich fünfzehn minuten nach der Geburt schon im OP..
leider fehlen mir die ersten zwei Stunden im Leben meiner Tochter, weshalb ich oft noch heule. Auch im Aufwachraum konnte ich meine Tränen nicht zurückhalten und hab geheult, was das Zeug hält. Erst da ist alles von mir abgefallen.
Zurück im Kreißsaal bekam ich die kleine wieder auf die Bust, wir waren für uns. Dort wurde sie mir auch noch angelegt, ich konnte was anderes anziehen und MUSSTE auf Toilette. Ganz wichtig, wegen der Wunde und dem Kreislauf.
Auf dem Zimmer konnte ich was essen und erst mal alles realisieren.
Somit waren wir zwölf Stunden im Kreißsaal , ich hab mir die Geburt von den Schmerzen her schlimmer vorgestellt.
Seit gestern sind wir zu Hause, endlich klappt es auch mit dem Stillen und ich freue mich tierisch auf die Zeit, die uns mit der kleinen erwartet ...
Achso, Maße: 3670g, 51cm und KU 34cm.
so, jetzt hab ich endlich mal ein bisschen Zeit für mich und für Euch, um den Geburtsbericht zu tippen
Am Donnerstag, 17.03. spürte ich ja bereits nach dem Fenster putzen vormittags ein leichtes Ziehen, welches ich dann gegen viertel nach zwölf zum ersten mal auch ein wenig doller bemerkt hab.
Bis abends waren die im 30min takt, hab mir aber erst mal nix weiter dabei gedacht, sondern bin noch in den Garten, Laub zusammen haken. Der 5-jährige Neffe meines Mannes hat mir ganz prima dabei geholfen
Abends, so gegen acht, wurden die Wehen dann doch regelmäßiger und auch ein wenig doller. Gegen 22.00 Uhr wollte ich ins Bett, konnte die Wehen aber im Liegen überhaupt nicht aushalten. Also, wieder hoch und wieder ins Wohnzimmer gesetzt, Fernsehen geguckt. Mein Mann ging dann ins Bett. Die Wehen wurden mehr, wurden doller, ich wusste bald nicht mehr weiter. Um 02.00 Uhr kam mein Mann um zu gucken, wie es mir geht und um mir zu sagen, das er nicht schlafen könne, weil er wisse, das ich leide ....
Gegen 02.30 Uhr hab ich ihn gebeten aufzustehen um mit mir ins KH zu fahren. Bis ich alles fertig gepackt, mich angezogen hatte und so war es 03.00 Uhr. Gegen 03.30 Uhr waren wir im Kreißsaal, dort wurde CTG geschrieben ( 30min ) woraufhin die Hebi meinte, da würde man noch nicht allzuviel drauf sehen, MuMu war erst 1cm, wir sollten mal ne Stunde durch´s KH laufen, viel Treppen steigen ... danach würden wir auch einen Tee oder Kaffee bekommen ... ( war aber kein Anspron für mich
). Nach der Stunde war der MuMu bei 3cm, aber, wir sollten wieder laufen. Danach schon bei 5cm, dann wollte ich auch nicht mehr laufen. Zwischendurch immer wieder CTG, 30min, die ich liegen MUSSTE. Und dabei taten die Wehen im Liegen erst richtig weh .. hab dann einen Schmerztropf bekommen, mit dem es ein wenig leichter wurde. Der Arzt kam, weil meine Fruchtblase leider immer noch nicht geplatzt war, um diese zu öffnen .. war aber nicht schlimm, bzw. hab ich es mir schlimmer vorgestellt. Anschließend musste ich an den Wehentropf, denn ich hatte wohl einen Wehenschwäche ( laut Berichti im Mutterpass ), der Muttermund blieb bei 8cm stehen. Ausserdem musste ich mich immer wieder drehen, denn der Kopf kam nicht gleichzeitig durch´s Becken, sondern ein bisschen schief.
Als ich Pressdrand verspürte, durfte ich auch pressen. Auf einmal meinte der Arzt zu mir, das es ganz wichtig sei, bei der nächsten Wehe zu hecheln, wenn er es sagt. Hat leider nicht ganz geklappt, denn die nächste Wehe war so heftig, das Levke´s Kopf quasi rausgeschossen kam. In dem Moment bin ich sehr heftig gerissen, in die Vagina rein und der Schließmuskel vom Popo hat auch was abbekommen. Direkt nach dem Kopf kam auch schon der Rest unserer kleinen raus. Ich war nur fertig, konnte nix realisieren, mein Mann saß neben mir zu heulen und die kleine lag bei mir auf dem Bauch. Ich war völlig neben der Spur, extremst durchgeschwitzt. Die Nachgeburt haben sie rausgedrückt, ich wurde schnell untersucht, war dabei mega am zittern. Schließlich wurde entschieden, das ich sofort in den OP muss, um untenrum genäht zu werden. Somit war ich fünfzehn minuten nach der Geburt schon im OP..
leider fehlen mir die ersten zwei Stunden im Leben meiner Tochter, weshalb ich oft noch heule. Auch im Aufwachraum konnte ich meine Tränen nicht zurückhalten und hab geheult, was das Zeug hält. Erst da ist alles von mir abgefallen. Zurück im Kreißsaal bekam ich die kleine wieder auf die Bust, wir waren für uns. Dort wurde sie mir auch noch angelegt, ich konnte was anderes anziehen und MUSSTE auf Toilette. Ganz wichtig, wegen der Wunde und dem Kreislauf.
Auf dem Zimmer konnte ich was essen und erst mal alles realisieren.
Somit waren wir zwölf Stunden im Kreißsaal , ich hab mir die Geburt von den Schmerzen her schlimmer vorgestellt.
Seit gestern sind wir zu Hause, endlich klappt es auch mit dem Stillen und ich freue mich tierisch auf die Zeit, die uns mit der kleinen erwartet ...
Achso, Maße: 3670g, 51cm und KU 34cm.
23.03.2011 11:56
Hallo Mädls!
Leon wollte euch nur kurz "Hallo" sagen! Leider ist es im Moment etwas stressig, aber sobald sich alles beruhigt hat, gibt es natürlich einen Geburtsbericht
Leon kam übrigens um 04:55 Uhr zur Welt und sein KU war 35 cm <3
Leon wollte euch nur kurz "Hallo" sagen! Leider ist es im Moment etwas stressig, aber sobald sich alles beruhigt hat, gibt es natürlich einen Geburtsbericht
Leon kam übrigens um 04:55 Uhr zur Welt und sein KU war 35 cm <3
23.03.2011 12:50
Zitat von Zwetschke81:
Hallo Mädls!
Leon wollte euch nur kurz "Hallo" sagen! Leider ist es im Moment etwas stressig, aber sobald sich alles beruhigt hat, gibt es natürlich einen Geburtsbericht![]()
Leon kam übrigens um 04:55 Uhr zur Welt und sein KU war 35 cm <3
willkommen zurück
und danke für das bildchen, war schon neugierig auf den kleinen mann. sehr süß
23.03.2011 13:25
Glückwunsch an die neumamis und danke für die tollen geburtsberichte
23.03.2011 13:51
@ Jules: Ganz ganz herzlichen Glückwunsch zum Sohnemann!!!
Und die Geburtsberichte sind super! Aber eines muss ich euch mal fragen wegen Pressen und Hecheln. Habt ihr das im Vorbereitungskurs geübt? Meiner hat ja irgendwann nicht mehr stattgefunden, weil ich die einzig verbleibende werdende Mutter war
Nun weiß ich gar nicht, wie das vonstatten geht. Sollte ich das der Hebamme im Kreißsaal vorher sagen? Dann muss sie mir genauere Anweisungen geben, oder?!
Und die Geburtsberichte sind super! Aber eines muss ich euch mal fragen wegen Pressen und Hecheln. Habt ihr das im Vorbereitungskurs geübt? Meiner hat ja irgendwann nicht mehr stattgefunden, weil ich die einzig verbleibende werdende Mutter war
Nun weiß ich gar nicht, wie das vonstatten geht. Sollte ich das der Hebamme im Kreißsaal vorher sagen? Dann muss sie mir genauere Anweisungen geben, oder?! - Dieses Thema wurde 55 mal gemerkt




