Konkakt zu anderen Eltern/Kindern zwingend notwendig??
20.08.2012 22:17
Also bei uns ist es so, dass wir zwar immer so Aktivitäten wie Babyschwimmen und Krabbelgruppe gemacht haben - dennoch hat sie sich schon immer wahnsinnig schwer mit anderen Kindern getan.
Sie hatte nie wirklich Spaß und Freude an diesen Aktivitäten. Aber ich bin halt hin... ich dachte eben, dass das gut und wichtig für sie wäre.
Rückblickend muß ich sagen: Ja, der Kontakt zu anderen Kindern ist wichtig!!! Definitiv. Je früher, desto besser. Aber wenn sich Kind oder Mami unwohl fühlt bei den geplanten Aktivitäten und daraus so eine Art Pflicht-Veranstaltung wird, ist es wenig förderlich.
Ich hätte mich lieber mal zu Hause öfter mit ein oder zwei Mamis+Kind verabreden sollen. Im kleinen "privaten" Rahmen.
War nur halt nicht so einfach, da wir gerade hierher gezogen waren und ich mich auch ziemlich schwer tue neue (langfrsitige) Kontakte aufzubauen.
Jetzt ist sie fast 4 und geht begeistert in den Kindergarten! Die anderen Kinder da, werden von ihr "in Kauf genommen".
Man kann mit denen ganz gut spielen..manchmal. Aber sobald jemand sie ärgert oder ihr körperlich zu Nahe kommt (also ungewollte Umarmungen, Schubsen, drängeln, schieben, etc.) ist's auch ganz schnell wieder aus mit der Liebe.
Dann flüchtet sie zu den Erzieherinnen und erzählt denen lieber einen Schwank aus ihrer Kindheit
Für mich als Mama, ist das oft nicht einfach mit anzusehen. Es tut mir leid, dass sie sich nicht wehren kann und sich nicht einfach den anderen Kindern gegenüber durchsetzt. Auch, dass sie auf dem Spielplatz immer alleine spielt, weil sie "angst" vor den anderen Kindern dort hat, etc.
Also meine Empfehlung: unternehmt irgendetwas, dass Milan mit anderen Kindern in Kontakt kommt.
Oft werden auch in Kirchen auch relative "ruhige" Aktivitäten angeboten. Also Vorlese-Nachmittage oder Kinderbasteln.
Generell kann man aber wohl sagen, dass es grundsätzlich lauter wird, sobald mehr als zwei Kinder irgendwo zusammentreffen. Ich persönlich finde das total schön:Gibt kaum etwas tolleres als einen Raum voll fröhlichem, albernen, lustigen Kinderlachen und ganz viel kreativer, phantasiegeladener Energie
Mir persönlich können die meisten Mamis auch eher gestohlen bleiben
.. ich lasse mich viel lieber von den Kindern mitreissen und in Welten mit unsichtbaren Hunden, gefährlichen Besen-Monstern, Wäschekorb-und-Bettdecken-Höhlen, etc, etc, etc. entführen.
Sie hatte nie wirklich Spaß und Freude an diesen Aktivitäten. Aber ich bin halt hin... ich dachte eben, dass das gut und wichtig für sie wäre.
Rückblickend muß ich sagen: Ja, der Kontakt zu anderen Kindern ist wichtig!!! Definitiv. Je früher, desto besser. Aber wenn sich Kind oder Mami unwohl fühlt bei den geplanten Aktivitäten und daraus so eine Art Pflicht-Veranstaltung wird, ist es wenig förderlich.
Ich hätte mich lieber mal zu Hause öfter mit ein oder zwei Mamis+Kind verabreden sollen. Im kleinen "privaten" Rahmen.
War nur halt nicht so einfach, da wir gerade hierher gezogen waren und ich mich auch ziemlich schwer tue neue (langfrsitige) Kontakte aufzubauen.
Jetzt ist sie fast 4 und geht begeistert in den Kindergarten! Die anderen Kinder da, werden von ihr "in Kauf genommen".
Man kann mit denen ganz gut spielen..manchmal. Aber sobald jemand sie ärgert oder ihr körperlich zu Nahe kommt (also ungewollte Umarmungen, Schubsen, drängeln, schieben, etc.) ist's auch ganz schnell wieder aus mit der Liebe.
Dann flüchtet sie zu den Erzieherinnen und erzählt denen lieber einen Schwank aus ihrer Kindheit
Für mich als Mama, ist das oft nicht einfach mit anzusehen. Es tut mir leid, dass sie sich nicht wehren kann und sich nicht einfach den anderen Kindern gegenüber durchsetzt. Auch, dass sie auf dem Spielplatz immer alleine spielt, weil sie "angst" vor den anderen Kindern dort hat, etc.
Also meine Empfehlung: unternehmt irgendetwas, dass Milan mit anderen Kindern in Kontakt kommt.
Oft werden auch in Kirchen auch relative "ruhige" Aktivitäten angeboten. Also Vorlese-Nachmittage oder Kinderbasteln.
Generell kann man aber wohl sagen, dass es grundsätzlich lauter wird, sobald mehr als zwei Kinder irgendwo zusammentreffen. Ich persönlich finde das total schön:Gibt kaum etwas tolleres als einen Raum voll fröhlichem, albernen, lustigen Kinderlachen und ganz viel kreativer, phantasiegeladener Energie
Mir persönlich können die meisten Mamis auch eher gestohlen bleiben
.. ich lasse mich viel lieber von den Kindern mitreissen und in Welten mit unsichtbaren Hunden, gefährlichen Besen-Monstern, Wäschekorb-und-Bettdecken-Höhlen, etc, etc, etc. entführen.
20.08.2012 22:21
Zitat von Mausi88:
Naja, aber dafür reicht doch Spielplatz, Bad etc. auch aus, muss doch nicht zwingend ein Kurs oÄ sein.![]()
solang die kinder frei untereinander agieren können braucht man keinen kurs dazu. das geht auch woanders - zb daheim mit 1-2 anderen mamas/kids
aber alleine im schwimmbad und dann auch noch wenn am besten nur senioren da sind ist nicht geeignet um den umgang mit anderen kindern zu erlernen. denn da wird das kind auch nur von mama betütelt.
20.08.2012 22:22
als mein sohn noch jünger war, hätte ich geantwortet: Ach was.... so wichtig ist das bestimmt nicht.
jetzt habe ich zwei Kinder und antworte: Das ist soooo toll und ich finds wichtig. Wenn ich meine tochter (16 monate) sehe, wie schön sie mit ihrem bruder spielt und sich sehr freut, wenn wir ihm vom kiga abholen.... einfach schön
sie freut sich immer riesig, wenn wir einmal die woche zur krabbelgruppe fahren. ja, ich finds wichtig
jetzt habe ich zwei Kinder und antworte: Das ist soooo toll und ich finds wichtig. Wenn ich meine tochter (16 monate) sehe, wie schön sie mit ihrem bruder spielt und sich sehr freut, wenn wir ihm vom kiga abholen.... einfach schön
sie freut sich immer riesig, wenn wir einmal die woche zur krabbelgruppe fahren. ja, ich finds wichtig
20.08.2012 22:28
Es ist halt wirklich einfach ein Problem,das mein Mann und ich wirklich im Freundes/Familienkreis nur Kinderlose Menschen haben.Und wenn wir z.b Samstags oder Sonntags ins Schwimmbad oder ähnliches gehen,ist es ja selbstverständlich das wir da mit unseren Freunden hingehen wollen,und nicht mit anderen Eltern.Wir wollen ja langjährige Freundschaften nicht sausen lassen,weil wir jetzt Eltern sind.Und die Zeit ist so schon bei allen knapp bemessen
20.08.2012 22:33
Zitat von shelyra:
Zitat von Mausi88:
Naja, aber dafür reicht doch Spielplatz, Bad etc. auch aus, muss doch nicht zwingend ein Kurs oÄ sein.![]()
solang die kinder frei untereinander agieren können braucht man keinen kurs dazu. das geht auch woanders - zb daheim mit 1-2 anderen mamas/kids
aber alleine im schwimmbad und dann auch noch wenn am besten nur senioren da sind ist nicht geeignet um den umgang mit anderen kindern zu erlernen. denn da wird das kind auch nur von mama betütelt.![]()
Naja, wir gehen auch alleine am Spielplatz oder ins Bad, aber dort sind dann ja eh andere Kinder zum spielen.
20.08.2012 22:36
Zitat von Vreni85:
Es ist halt wirklich einfach ein Problem,das mein Mann und ich wirklich im Freundes/Familienkreis nur Kinderlose Menschen haben.Und wenn wir z.b Samstags oder Sonntags ins Schwimmbad oder ähnliches gehen,ist es ja selbstverständlich das wir da mit unseren Freunden hingehen wollen,und nicht mit anderen Eltern.Wir wollen ja langjährige Freundschaften nicht sausen lassen,weil wir jetzt Eltern sind.Und die Zeit ist so schon bei allen knapp bemessen![]()
Niemand redet von sausen lassen. Wenn man vielleict zweimal die Woche eine Stunde irgendwohin geht, vielleicht an einem Tag, wo du nicht arbeiten gehst: welche Freundschaften mußt Du dann sausen lassen? Vielleicht muß man umdisponieren, vielleicht reduzieren.
Es geht um die Entwicklung Deines Kindes, darum daß es das tun kann, was für Kinder das normalste ist, nämlich mit anderen Kindern spielen und toben ... Aber Du denkst nur an Dich ... ja, da wirst Du zurückstecken müssen (von anderen Leuten verlangst Du das ja auch für ein Kind, daß sie sich zurücknehmen und ihre Träume und Lebensentwürfe hintenanstellen) ... nun ist es an Dir mal in einem gewissen Rahmen Deine Interessen hintenanzustellen. Und es klingt so als würde Dein anderes Sozialleben nicht mehr existieren. Irgendwie merkwürdig.
20.08.2012 22:38
Zitat von Vreni85:
Es ist halt wirklich einfach ein Problem,das mein Mann und ich wirklich im Freundes/Familienkreis nur Kinderlose Menschen haben.Und wenn wir z.b Samstags oder Sonntags ins Schwimmbad oder ähnliches gehen,ist es ja selbstverständlich das wir da mit unseren Freunden hingehen wollen,und nicht mit anderen Eltern.Wir wollen ja langjährige Freundschaften nicht sausen lassen,weil wir jetzt Eltern sind.Und die Zeit ist so schon bei allen knapp bemessen![]()
würde mir da an deiner stelle nicht so ein Kopf machen. Euer Kind wird schon früh genug (spätestens im kiga) kontakt mit anderen Kindern haben. Mein Sohn hatte erst mit 2,5 jahren kontakt zu anderen Kindern. (einmal die woche zum eltern-kind turnen) er war nicht schüchtern gewesen und hat sofort mit den anderen Kindern gespielt.
Meine freunde, bekannte und geschwister haben selber keine kinder und mit denen haben wir halt am meisten unternommen.
klar ist es schön mal in eine krabbelgruppe zu gehen und zuzusehen, wie die Zwerge miteinenander "spielen" (oder eher gesagt, sich gegenseitig etwas zu ärgern)
aber das ist ja nun kein MUSS für die entwicklung.
20.08.2012 22:46
ich finde es auch sehr, sehr wichtig, dass Kinder den Kontakt mit anderen Kindern haben. Wo sollen sie sonst teilen, spielen, soziale Kontakte lernen?
Ich bin mit meiner Tochter ins Babyschwimmen. Als sie ca. ein Jahr wurde sind wir auch umgezogen. In ein 2500-Seelendorf. Hier sind wir in die Krabbelgruppe um Kinder kennenzulernen und ich andere Mamis. Später sind wir zum Kinderturnen. Mit den Krabbelgruppenkindern ist sie ja auch später im Kindergarten zusammen und tut sich da leichter.
Ich denke du tust ihr nix Gutes, wenn du nicht versuchst Kontakt mit andern Kiddies zu suchen. Wir sind jeden Tag draussen und auch auf den Spielplatz kann man Leute kennenlernen.
Ich bin mit meiner Tochter ins Babyschwimmen. Als sie ca. ein Jahr wurde sind wir auch umgezogen. In ein 2500-Seelendorf. Hier sind wir in die Krabbelgruppe um Kinder kennenzulernen und ich andere Mamis. Später sind wir zum Kinderturnen. Mit den Krabbelgruppenkindern ist sie ja auch später im Kindergarten zusammen und tut sich da leichter.
Ich denke du tust ihr nix Gutes, wenn du nicht versuchst Kontakt mit andern Kiddies zu suchen. Wir sind jeden Tag draussen und auch auf den Spielplatz kann man Leute kennenlernen.
20.08.2012 22:49
Hey,
nur zwei kleine Punkte.
1. In jedem Alter ist es wichtig, "gleichaltrige" zu haben, mit denen man sich austauschen kann. Das ist für ein 1-jähriges Kind genauso wichtig wie für eine 22-jährige, eine 38-jährige, einen 56-jährigen und so weiter. Deswegen sind Dir und Deinem Mann auch eure Freunde so wichtig. Weil ihr einfach auf einem Level seid und euch gut versteht. Gönn das Deinem kleinen Schatz doch auch!
2. Der frühe Umgang mit verschiedenen Menschen in verschiedenen Altersstufen macht aus Deinem Söhnchen einen toleranten , offenen Menschen. Er lernt, dass andere Kinder auch Bedürfnisse haben und auf gewisse Art und Weise reagieren können. Nur so kann er später Verständnis für die Unterschiedlichkeit der Menschen aufbringen.
3. Wer in einem "Schonraum" aufwächst, entwickelt kaum Gespür für Menschen. Das kann später dazu führen, dass Dein Kleiner sich schlecht in Gruppen einfinden kann und schlecht Freundschaften knüpft. Und das wiederum führt dazu, dass er schlecht einschätzen kann, wann Umgang für ihn schädlich ist.
Wenn er frühzeitig lernt, sich zwischen Gleichaltrigen zurechtzufinden, hat er es in KiGa, Schule und Jungendalter einfacher, auch mal nicht Mitläufer zu sein!
Vreni, Du machst das schon. 1x die Woche findest Du bestimmt die Zeit, Deinem kleinen ein bisschen Spaß mit Gleichaltrigen zu gönnen. Schnapp Dir Deinen Mann, 1-2 Freunde und setzt euch in einem Park auf eine Wiese neben einem Spielplatz. Nehmt euch Gesellschaftsspiele mit und beschäftigt euch, während ihr abwechselnd den Kleinen mit den anderen Kids beobachtet.
Leider habt ihr ja nicht so viele gleichaltrige Kids in der Nähe. Dann macht "gezielt" Ausflüge. Lasst den kleinen Spatz seine Erfahrungen sammeln!
nur zwei kleine Punkte.
1. In jedem Alter ist es wichtig, "gleichaltrige" zu haben, mit denen man sich austauschen kann. Das ist für ein 1-jähriges Kind genauso wichtig wie für eine 22-jährige, eine 38-jährige, einen 56-jährigen und so weiter. Deswegen sind Dir und Deinem Mann auch eure Freunde so wichtig. Weil ihr einfach auf einem Level seid und euch gut versteht. Gönn das Deinem kleinen Schatz doch auch!
2. Der frühe Umgang mit verschiedenen Menschen in verschiedenen Altersstufen macht aus Deinem Söhnchen einen toleranten , offenen Menschen. Er lernt, dass andere Kinder auch Bedürfnisse haben und auf gewisse Art und Weise reagieren können. Nur so kann er später Verständnis für die Unterschiedlichkeit der Menschen aufbringen.
3. Wer in einem "Schonraum" aufwächst, entwickelt kaum Gespür für Menschen. Das kann später dazu führen, dass Dein Kleiner sich schlecht in Gruppen einfinden kann und schlecht Freundschaften knüpft. Und das wiederum führt dazu, dass er schlecht einschätzen kann, wann Umgang für ihn schädlich ist.
Wenn er frühzeitig lernt, sich zwischen Gleichaltrigen zurechtzufinden, hat er es in KiGa, Schule und Jungendalter einfacher, auch mal nicht Mitläufer zu sein!
Vreni, Du machst das schon. 1x die Woche findest Du bestimmt die Zeit, Deinem kleinen ein bisschen Spaß mit Gleichaltrigen zu gönnen. Schnapp Dir Deinen Mann, 1-2 Freunde und setzt euch in einem Park auf eine Wiese neben einem Spielplatz. Nehmt euch Gesellschaftsspiele mit und beschäftigt euch, während ihr abwechselnd den Kleinen mit den anderen Kids beobachtet.
Leider habt ihr ja nicht so viele gleichaltrige Kids in der Nähe. Dann macht "gezielt" Ausflüge. Lasst den kleinen Spatz seine Erfahrungen sammeln!
20.08.2012 22:51
Zitat von Mausi88:
Naja, aber dafür reicht doch Spielplatz, Bad etc. auch aus, muss doch nicht zwingend ein Kurs oÄ sein.![]()
Klar, wenn sie einen Spielplatz in der Nähe hat, aber für mich klang das bei ihr so, als wäre der nächste gute Spielplatz zu weit weg, um einfach mal für eine Stunde hinzugehen.
Natürlich muss man kein Geld für Kurse ausgeben oder extra irgendwo hinfahren, wenn man andere Möglichkeiten hat.
20.08.2012 22:54
Zitat von NadineW:
Zitat von Mausi88:
Naja, aber dafür reicht doch Spielplatz, Bad etc. auch aus, muss doch nicht zwingend ein Kurs oÄ sein.![]()
Klar, wenn sie einen Spielplatz in der Nähe hat, aber für mich klang das bei ihr so, als wäre der nächste gute Spielplatz zu weit weg, um einfach mal für eine Stunde hinzugehen.
Natürlich muss man kein Geld für Kurse ausgeben oder extra irgendwo hinfahren, wenn man andere Möglichkeiten hat.
Achso.
Hm,, ja, das weiß ich nicht ob sie da nicht hingeht.
20.08.2012 23:27
Zitat von Vreni85:
Es ist halt wirklich einfach ein Problem,das mein Mann und ich wirklich im Freundes/Familienkreis nur Kinderlose Menschen haben.Und wenn wir z.b Samstags oder Sonntags ins Schwimmbad oder ähnliches gehen,ist es ja selbstverständlich das wir da mit unseren Freunden hingehen wollen,und nicht mit anderen Eltern.Wir wollen ja langjährige Freundschaften nicht sausen lassen,weil wir jetzt Eltern sind.Und die Zeit ist so schon bei allen knapp bemessen![]()
Hm. Allerspätestens im Kindergarten wird es sich so oder so so entwickeln, dass Euer Kind eigene "Pläne" in der Freizeit hat.
Meine ist z. Zt. mind. einmal im Monat auf irgendeinem Kindergeburtstag, überredet mich regelmässig, dass wir in den Reitstall fahren sollen und hat mir neulich dann mit dem Charme einer Dreijährigen verkündet, dass sie auch zum Ballett will, so wie ihre Kindergarten-Freundin. Und wenn sie nicht darf, werde ich nicht zu ihrem Geburtstag eingeladen!!
Man muss halt einen guten Kompromiss finden, zwischen den eigenen Hobbies und Freunden und denen der Kinder.
Im Augenblick mag es ja noch total toll sein, für Euren Sohn, wenn er die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Erwachsenen hat.
Früher oder später wird er allerdings eh mit Nachdruck (und absolut zu Recht!! ) darauf bestehen, eigene Freunde und Hobbies zu haben.
Je früher ihr das mit Eurem Lebensstil und Euren Freunden in Einklang bringt, desto besser. Auch Freunde müssen sich erstmal daran gewöhnen, wenn Termine plötzlich nur noch Tage vorher geplant werden können... Montag reiten, Dienstag Kindergeburtstag, Mittwoch Kindergeburtstag, Sonntag Kinderfest in der Stadt... der Terminplan meiner Dreijährigen ist voll (und meiner damit auch..)
20.08.2012 23:31
Also ich finds wichtig das Kinder auch frühzeitig lernen,das es auch viele Schnittstellen zwischen den Altersklassen gibt
.Grade in kleineren Orten ist das ja auch wichtig,das sich die Jugendlichen nicht so von den Älteren "abgrenzen".Wenn es nicht so viele Menschen gibt,müssen die die es gibt,an einem Strang ziehen,ob sie nun 7 oder 70 oder 15 oder 45 sind.Also meine Meinung
Aber zurück zum Thema
Finds halt auch in allererster Linie wichtig,das Milan den Bezug zu seiner Familie bekommt.Also zum einen zu seiner Uroma,an die soll er sich später mal erinnern können wenn sie nicht mehr lebt,und zum anderen zum Beispiel auch zu meinem Besten Freund,der praktisch zur Familie gehört(wird vom nächsten Kind der Patenonkel) oder auch zu Meinem Patenkind(sie ist
.Als 2.finde ich es auch wichtig,das Milan wenigstens jetzt als Kleinkind etwas Einzelaufmerksamkeit bekommt,weil wir ja noch 1-2 weitere Kinder bekommen wollen und er dann als Ältester bestimmt oft wird zurückstecken müssen...
Nicht zuletzt ist es so,das Mein Mann und ich einfach keine Typischen Eltern sind.Wir sind zwar "schon 27 und 29,aber wir interessieren uns Eben eher für Themen die zum Beispiel Sport(Fußball/Handball),Musik oder die nächsten Partys die steigen(obwohl wir wegen Milan natürlich nur noch selten beide zusammen ausgehen)betreffen,als für Irgendwelche Themen die Haus bauen/kaufen,Familienurlaub oder Kochrezepte(was natürlich nicht heißst wir essen nur aus der Dose oder so)angehen.Wir holen uns auch in vielen Dingen einfach noch Tipps von unseren Eltern.
.Grade in kleineren Orten ist das ja auch wichtig,das sich die Jugendlichen nicht so von den Älteren "abgrenzen".Wenn es nicht so viele Menschen gibt,müssen die die es gibt,an einem Strang ziehen,ob sie nun 7 oder 70 oder 15 oder 45 sind.Also meine Meinung
Aber zurück zum Thema Finds halt auch in allererster Linie wichtig,das Milan den Bezug zu seiner Familie bekommt.Also zum einen zu seiner Uroma,an die soll er sich später mal erinnern können wenn sie nicht mehr lebt,und zum anderen zum Beispiel auch zu meinem Besten Freund,der praktisch zur Familie gehört(wird vom nächsten Kind der Patenonkel) oder auch zu Meinem Patenkind(sie ist
.Als 2.finde ich es auch wichtig,das Milan wenigstens jetzt als Kleinkind etwas Einzelaufmerksamkeit bekommt,weil wir ja noch 1-2 weitere Kinder bekommen wollen und er dann als Ältester bestimmt oft wird zurückstecken müssen... Nicht zuletzt ist es so,das Mein Mann und ich einfach keine Typischen Eltern sind.Wir sind zwar "schon 27 und 29,aber wir interessieren uns Eben eher für Themen die zum Beispiel Sport(Fußball/Handball),Musik oder die nächsten Partys die steigen(obwohl wir wegen Milan natürlich nur noch selten beide zusammen ausgehen)betreffen,als für Irgendwelche Themen die Haus bauen/kaufen,Familienurlaub oder Kochrezepte(was natürlich nicht heißst wir essen nur aus der Dose oder so)angehen.Wir holen uns auch in vielen Dingen einfach noch Tipps von unseren Eltern.
20.08.2012 23:38
Zitat von Vreni85:
Es ist halt wirklich einfach ein Problem,das mein Mann und ich wirklich im Freundes/Familienkreis nur Kinderlose Menschen haben.Und wenn wir z.b Samstags oder Sonntags ins Schwimmbad oder ähnliches gehen,ist es ja selbstverständlich das wir da mit unseren Freunden hingehen wollen,und nicht mit anderen Eltern.Wir wollen ja langjährige Freundschaften nicht sausen lassen,weil wir jetzt Eltern sind.Und die Zeit ist so schon bei allen knapp bemessen![]()
Also Sorry, aber du bringst hier eine Ausrede nach der anderen... du kriegst nicht das zu hören was du wolltest, und anstatt die Tipps anzunehmen... machst du Probleme wo keine sind. Ich hatte auch keine Freunde mit Kindern im Freundeskreis... dann besucht man eben mal ein Babycafe, nen Geburtsvorbereitungskurs (ja klar, für den ist es jetzt zu spät), Babyschwimmen oder fragt mal hier im Forum nach... und schon hat man gute Freunde und bekannte, mit Kindern...
20.08.2012 23:46
So, du hast viele tolle Tipps und Meinungen bekommen und ich glaube, alle waren sich hier einig, dass es wichtig ist für dein Kind, dass er Kontakt zu Kindern (ob die nun 1 oder 3 Jahre sind, ist da fast egal, wenn er das sonst gar nicht kennt..) bekommt.
Du nimmst diese Tipps nicht an, suchst nach Erklärungen und Ausreden, warum das alles nicht geht. Und warum? Weil DU keine Lust dazu hast. So kommt es bei mir zumindest an.
Überleg es dir noch mal in Ruhe. Ein Mal die Woche ein Kurs über 1 - 2 Stunden (länger gehen die Meisten ja eh nicht) wird dir nicht dein Leben versauen, aber deinem Kind ganz viel geben.
Aber dennoch: Dein Leben ändert sich mit Kind! Du kannst nicht mehr immer nur das tun, worauf du Lust hast. Eis essen macht deinem Kind ist sicher ab und zu toll für dein Kind, aber wie spielt sich das ab? Er bekommt eine Kugel Eis und muss sich dann ordentlich neben dich setzen? Und darf dann zuhören, wenn du dich mit deiner Freundin über Erwachsenenthemen unterhälst? Dein Kind braucht Spielgefährten.
Du nimmst diese Tipps nicht an, suchst nach Erklärungen und Ausreden, warum das alles nicht geht. Und warum? Weil DU keine Lust dazu hast. So kommt es bei mir zumindest an.
Überleg es dir noch mal in Ruhe. Ein Mal die Woche ein Kurs über 1 - 2 Stunden (länger gehen die Meisten ja eh nicht) wird dir nicht dein Leben versauen, aber deinem Kind ganz viel geben.
Aber dennoch: Dein Leben ändert sich mit Kind! Du kannst nicht mehr immer nur das tun, worauf du Lust hast. Eis essen macht deinem Kind ist sicher ab und zu toll für dein Kind, aber wie spielt sich das ab? Er bekommt eine Kugel Eis und muss sich dann ordentlich neben dich setzen? Und darf dann zuhören, wenn du dich mit deiner Freundin über Erwachsenenthemen unterhälst? Dein Kind braucht Spielgefährten.
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