Mütter- und Schwangerenforum

Mamas mit zwei oder mehr Kindern- Wie macht ihr das?

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maxmaja
1643 Beiträge
29.04.2015 18:28
Hallo ihr Lieben.

So langsam pendelt sich bei uns der Alltag mit zwei Kindern ein. Oder sagen wir lieber so- man gewöhnt sich dran. Aber immer wieder kommt mir die Frage, wie es wohl andere Mütter machen. Ich meine klar, nicht jeder hat so schnell nochmal Nachwuchs bekommen. Vielleicht ist das bei uns ja auch der Knackpunkt.

Die meiste Zeit bin ich alleine mit den Kindern und versuche jedem gerecht zu werden. Aber leider ist es noch so, dass wenn der Kleinere Hunger hat, der Große warten muss. Viele Dinge, die ich dann versuche zu erledigen, müssen dann schnell geschehen. Oft geht der große dabei gefühlt unter. Oder ich bin gestresst, weil der Kleine weint und gehe mit ihm nicht gerecht um. Wie macht ihr das? Gerade morgen, das ins Bett bringen oder Mittagessen ist dabei für mich eine sehr große Herausforderung.

Raus mit euren Tipps!
29.04.2015 18:41
Ich hab 4 Kinder und muss sagen mit 2 Kindern fand ich es schlimmer,es ist einfach das unbekannte,tu Dir die ruhe an,wenn Du gelassener bist sind es deine Kinder auch,
Hannah_Montana
2379 Beiträge
29.04.2015 18:42
Ganz ehrlich? Ich hab da nicht wirklich nen Tipp.. Ich machs einfach ^^ ich kann ja leider nicht zaubern, also von daher muessen sie warten, bis das Essen fertig ist. Vllt kannst du es ja am Abend vorher schon vorbereiten?

Genervt sein ist leider auch menschlich und ich bin auch oft genervt. Vllt mal 5 Minuten in nen andres Zimmer gehen und mal laut schreien?
maxmaja
1643 Beiträge
29.04.2015 18:49
Vielleicht liegt es wirklich noch am "neuen". Ich bin mit vielen Dingen einfach noch überfordert. Morgens werden beide gleichzeitig wach. Das Stillen des Kleinen dauert noch lange und er hat dabei seine Probleme manchmal. In der Zeit muss mein Sohn in seiner vollen Windel warten und sagt mir, dass er hunger hat. Und da beginnt das rotieren für mich. Ich koche essen und der Kleine ist garantiert am weinen. Beide gleichzeitig schlafend zu erwischen ist kaum möglich und wenn, dann versuche ich selbst zu schlafen.

Wenn der Kleine dann ruhig ist, dreht mein Großer auf, weil ich ihm nicht genug Aufmerksamkeit schenke. Nebenbei muss aber auch noch sowas wie Wäsche, Haushalt und Essen geklärt sein. Ich komme mir mies vor...
Marf
30215 Beiträge
29.04.2015 19:01
Organisation ist alles.
Den Tag so gestalten wie es für dich und den Kindern am besten funktioniert. Man muss nicht stur zu bestimmten Zeiten essen oder einkaufen....da kann man,gerade als Hausfrau,prima umstrukturieren.
Und man wächst mit den Aufgaben.Jedes deiner Kinder wird keinen Schaden nehmen weil es mal warten muss.Und in ca.einem Jahr werden sie anfangen zusammen zu spielen...sich mehr selber beschäftigen. Und so geht es weiter.....zusammen in den Kiga ect.
Glaub mir,es wird.....bleib gelassen,geduldig und schaff dir Freiräume sooft du kannst.Da brauchst du kein schlechtes Gewissen haben.
29.04.2015 19:10
ich habe - noch - 3 kinder, die alle geringeren abstand zueinander haben als deine beiden.
und ich finde es nicht schlimm, wenn ein kind mal warten muss. das muss es eben auch lernen.
ansonsten ist es wirklich einfach organisation. in der früh bin ich so aufgestanden, dass ich das frühstück für die zwerge richten konnte, bevor ich gestillt habe. wenn ich gestillt habe, habe ich nebenbei ein buch vorgelesen oder wir haben märchen erzählt. das spazieren gehen wurde eben auch auf die fütterzeiten abgestimmt, also immer direkt danach. haushalt... mei, wenn was liegen bleibt, dann läuft es auch für den nächsten tag nicht weg
und genauso werden wir es wieder handhaben.
shelyra
69261 Beiträge
29.04.2015 19:10
ich bin ehrlich: es gibt zeiten, da kann man beiden nicht gerecht werden. da muss eins zurück stecken. aber das gehört auch zum leben dazu, das müssen/können die kleinen lernen.

viele dinge kann man aber durch etwas organisation doch hinbekommen.
zb der große hat hunger wenn der kleine gestillt wird - dann legt man sich ne kleinigkeit bereit (ne banane, einen keks oder ähnliches).
man lernt auch zwei dinge gleichzeitig zu machen - stillen und spielen/lesen/malen/usw

auch kann es hilfreich sein, die kids beim haushalt mit einzubinden. lass deinen großen helfen wenn du wäsche machst, spülmaschine ausräumst usw. dauert vielleicht etwas länger und manche dinge nimmt man zweimal in die hand, aber die kids freuen sich, sind stolz das sie helfen dürfen udn quengeln in der zeit nicht.
29.04.2015 19:12
Zitat von maxmaja:

Vielleicht liegt es wirklich noch am "neuen". Ich bin mit vielen Dingen einfach noch überfordert. Morgens werden beide gleichzeitig wach. Das Stillen des Kleinen dauert noch lange und er hat dabei seine Probleme manchmal. In der Zeit muss mein Sohn in seiner vollen Windel warten und sagt mir, dass er hunger hat. Und da beginnt das rotieren für mich. Ich koche essen und der Kleine ist garantiert am weinen. Beide gleichzeitig schlafend zu erwischen ist kaum möglich und wenn, dann versuche ich selbst zu schlafen.

Wenn der Kleine dann ruhig ist, dreht mein Großer auf, weil ich ihm nicht genug Aufmerksamkeit schenke. Nebenbei muss aber auch noch sowas wie Wäsche, Haushalt und Essen geklärt sein. Ich komme mir mies vor...

wie wäre es, wenn du das frühstück schon am abend vorbereitest und nur noch auf den tisch stellen musst? ist vielleicht nicht die schönste variante - aber effektiv.
und ganz ehrlich, die 2 minuten, bis dein großes kind ne frische windel anhat, schafft das baby auch zu warten. du lässt es ja nicht in den hungerstreik ziehen.
Marf
30215 Beiträge
29.04.2015 19:30
Ich decke jeden Abend den Frühstückstisch für den nächsten Tag ein.Das verschafft mir morgens 5 Minuten mehr Zeit....und wenn komplett gerichtet sind mache ich mich fertig,solange spielen sie noch ein bisserl.
Klar,sie sind älter, jedoch hat sich das alles mit der Zeit entwickelt.
Ich habe z.B. meine Kinder immer Mittags gestillt und das mit dem Mittagschlaf der Großen verbunden.Ich in der Mitte und die Kinder drumherum,im Dunkeln. ...Oft haben wir dann alle so geschlafen. Tut auch Mama gut!
Gewickelt hab ich eh meist am Boden,oftmals kroch dann das Ältere quer über Mama drüber, aber so wars beschäftigt und war weniger stressig.
Und gebadet haben wir meist auch gleich alle zusammen.....ist einfacher und Zeitsparender. Spaßiger sowiso.
Richte es so ein wie du dich wohlfühlst....den Takt geben die Kinder,aber du machst daraus das Beste.
29.04.2015 19:34
Ich habe zwar im moment nur ein Kind, aber das zweite sollte bald folgen. (Mal schauen, ob dieses Jahr klappt)

Aber ich würde versuchen, wenn ich mir das selbst vorstellen, wie die anderen schreiben: Vorher schon alles vorbereiten.
Ich würde eher aufstehen, alles schön herrichten, die Milch auch vorbereiten und die Windeln, wer als erstes aufsteht, werden die Windeln gewechselt, geht ja relativ schnell. Der Große kann ja solange helfen indem er z.b. die Creme solange holt, oder den kleinen zum lachen bringt........Während dann der Große Frühstückt, kannst du solange den kleinen die Milch geben.

Haushalt, läuft eh nicht weg! Klar, sollte es sauber sein.......aber man kann das immer noch NEBENHER machen!

Während du z.b. den kleinen in den Armen hast, kannst du nebenher mit den Großen Lego usw. spielen!

Meine Kleine geht schon im Kindi, Frühstückt auch dort, ich richte immer alles Abends vor und auch das Mittagsessen. So das ich morgens nur noch alles im Rucksack reintu und losgehen kann. Ich steh immer ne halbe Stunde vorher, so das ich mich in Ruhe richten kann, Frühstücken, Rucksack vorbereiten.
Dann kommt die Kleine.

Wenn ich mir das so mit den 2ten Kind vorstelle, würde ich genau dasselbe machen.
29.04.2015 19:45
Ich bin alleinerziehend, der große wohnt bei Papa, die kleine bei mir.
damals als die kleine geboren war, waren wir noch zusammen. Ich war tagsüber direkt mit beiden allein... Und es war ne wahnsinnige umstellung und herausforderung beiden gerecht zu werden. Vorallem das abends zu bett legen, da der große damals jmd neben sich im bett brauchte. Ich hab also vorher die kleine gemacht und ab gefüttert und ins Bett gelegt und mich dann mit dem großen hingelegt. Mal hats geklappt und beide sind zeitgleich eingeschlafen und mal musste ich immer wieder zur kleinen, weil sie geweint hat. Dann fing logischerweise auch der große an zu weinen. Die erste Zeit super anstrengend, aber mit der Zeit spielt sich das immer besser ein und du gewöhnst dich dran. Du lernst immer besser, wie du für euch am besten den tagesablauf strukturierst.
dieses mal weiß ich was auf mich zukommt und bisher hab ich das Glück, dass Madam alleine einschlafen kann. Allerdings ist sie anstrengender und fordernder als der große und das macht mir noch sorgen. Aber ich bin mir sicher, dass auch das sich einspielen wird und wenn man den stress dann wieder gewohnt ist, geht alles leichter und du schaffst es besser trotz allem ruhig zu bleiben

es gibt also kein geheimrezept. Jeder muss sein tagesablauf finden und vor allem lernen in stresssituationen trotzdem immer ruhig zu bleiben und tief durchzuatmen ob alleinerziehend oder nicht, jede Mutter packt das, weil es uns in den genen liegt
Studimum
24038 Beiträge
29.04.2015 19:52
Irgendwie gibt es dafür keine Tipps, da muss sich jeder selber durch"kämpfen".

Meine haben einen grösseren Abstand, daher muss irgendwie auch nie einer zurückstecken.
Morgens bin ich vor dem grossen aufgestanden, dann gabs eine Windel für den kleinen und die Flasche.
Mit Mini auf dem Arm dann den Tisch gedeckt.
Den Grossen geweckt, gewickelt, waschen, anziehen etc.
Essen.
Dann ging es meistens raus spazieren und einkaufen.
Dann heim kochen, mit mini auf dem Arm oder er schlief, der Grosse schaut immer auf einen Hocker zu.
Dann wieder Essen.
Mit Mini auf dem Arm haushalt gemacht, da hilft der grosse auch mit, hat er absoluten Spass dran

Abends hab ich beide fertig gemacht und wir haben uns alle zusammen in ein Bett gelegt, wenn beide schliefen, kam der eine ins Beistellbett, der andere in sein Bett( steht neben unseren Bett) und fertig.

Mittlerweile ist unser Tag jedoch bisschen Straffer, da ich noch andere Verpflichtungen nebenbei hab mittlerweile.
tinkerbell2509
698 Beiträge
29.04.2015 19:59
das Problem mit dem Rotieren hatte ich bei 2 ebenso wie bei 3 Kindern...nur bei 3 war ich es schon gewohnt

es gibt nicht die eine Lösung...

Als Püppi kam,war der Große 11 Mon alt...und sie hatten immer zur selben Zeit (oder kurz hintereinander) Hunger...also musste immer einer warten. Mal der Große mal die Kleine...
Ok...ich habe nicht gestillt...aber während ich die Flasche für die Kleine gemacht habe, habe ich auch das Frühstück für den7 später die Großen gemacht.
Da gab es -als es nur 2 waren- noch Brei...und als Nr.3 kam gab es halt Müsli. Während die beiden gegessen haben,hatte der Kleine seine Flasche. Dann wurden alle 3 angezogen und ab in die Kita mit den Großen.
Dann gab es nochmal n Fläschen und dann habe ich den Haushalt gemacht,Wäsche, Essen gekocht etc. und wenn der Kleine mittags wieder geschlafen hat,habe ich mich auch hingelegt.
Es dauerte immer so 2 Monate und dann lief es und der Alltag war da.

Aber auch warten müssen Kids lernen...und auch wenn sie dann mal rumschreien weil sie in dem Moment nicht haben können was sie gerade wollen..ist vllt nicht unbedingt schön aber auch das ist wichtig fürs Leben. Es gibt nunmal nicht immer alles sofort
Luni
31779 Beiträge
29.04.2015 20:23
Man muss aufhören perfekt sein zu wollen. Mein Haushalt lässt zu wünschen übrig, aber für meine Kinder da zu sein ist mir wichtiger. Bei uns ist es so gewesen, dass der Große gegen Abend nöliger wurde, daher durfte er Abends während mein Mann noch bei der Arbeit war und ich stillen musste Kika kucken. Ansonsten pendelt sich das ein. Ich fand die ersten 3 Monate am Schlimmsten. Umso älter das Kleine wird umso mehr es sich auch mal selbst beschäftigen kann umso leichter wird es wieder
29.04.2015 20:43
Also meine zwei sind 26 Monate auseinander und ich hab es mir weitaus anstrengender vorgestellt.
Am Anfang schlief die kleine unglaublich viel, sodass ich super Zeit für den großen hatte. Und jetzt hab ich sie entweder auf dem Schoß wenn ich mit'm großen Spiele oder im tragetuch, die meiste Zeit sind wir draußen im Garten oder am Spielplatz. Mein großer spielt aber auch super alleine.
Essen kochen: Baby im tragetuch großer hilft mit

Ich stille Mia morgens im Bett bevor mein großer wach wird bzw wenn er schon wach ist wird eben noch gekuschelt. Dann stehen wir auf und wir frühstücken erst mal. Danach bekommen beide eine frische Windel und werden angezogen.

Tagsüber richte ich mich oft nach den Kindern. Der große will immer draußen spielen, stillen kann ich überall, also ab an die frische Luft. Mittags während ich koche, spielt der große oft in Garten.
Abends gibt es oft nur Brotzeit, da brauche ich 2 Minuten zum herrichten. Nach'm essen beide bettfertig machen und ab ins Bett. Da wir ein familienbett haben Kuschel ich mich mit den zweien ins Bett und (meist) schlafen beide spätestens nach 20 Minuten. Die kleine wird dann (zur Sicherung vor dem großen Bruder) ins gitterbett gelegt.

Umso weniger man sich selber stresst umso besser geht es.
Immer alles gleich wegräumen erspart haushaltsfrust.
Meine zwei sind aber auch eher einfache Kinder.
Die kleine ist ruhig sobald sie in Tuch ist und der große ist nur selten mal so richtig schlecht gelaunt
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