Mütter- und Schwangerenforum

Nabelschnurblut einlagern, ja oder nein?

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Mami20062011
4528 Beiträge
07.03.2011 10:22
Hallo ihr,

ich beschäftige mich seit ein paar Tagen mit dem Thema Nabelschnurblut einlagern. Ich weis nicht ob ich es machen soll oder nicht. Bei meinem großen hab ich es nicht gemacht, weil mir damals einfach das nötige Kliengeld gefehlt hat. Jetzt überlege ich wieder.

Was würdet ihr machen oder was habt ihr gemacht?
Ich freu mich über jede ernst gemeinte Antwort.

LG
  • Ja, find ich sinnvoll weil...   32.5%

  • Nein, ist unnötig weil...   67.5%

Abgegebene Stimmen:
40

07.03.2011 10:25
Nein weil ich nicht weiß ob das wirklich alles so super ist, zudem volkommen überteuert und es gibt auch nabelschnurblutspenden. ich habe es nicht machen lassen
Mami20062011
4528 Beiträge
07.03.2011 10:27
Ehrlich gibts da auch spenden? Das wusst ich gar nicht..
07.03.2011 10:31
Zur Zeit weiß man noch nicht ob es später wirklich was bringt und das Einlagern kostet sehr viel Geld, wenn es nicht so viel kosten würde wäre es eine Überlegung wert. Man kann es aber auch spenden, allerdings kann man nicht selbst darüber verfügen, aber ich habe gehört, dass es Anbieter gibt bei denen man es spenden kann und auch die Möglichkeit hat später selbst eine Spende zu erhalten wenn man es braucht, aber das wäre dann nicht das eigen Nabelschnurblut! Wir haben uns auch damals in der Schwangerschaft gründlich darüber informiert und sind dann zu dem Ergebnis gekommen, dass es uns zu teuer ist und es noch zu wenig Forschungsergebnisse darüber gibt. Was ist wen man später feststellt dass es gar nichts bringt, dann hat man das Geld umsonst investiert. Dann ist es ja so, dass Krankheiten genetisch festgelegt sind und wenn zum Beispiel ein Kind mit 7 Jahren Leukämie bekommt und die Behandlung mit Nabeschnurblut erfolgreich ist wird die Krankheit nach 7 Jahren trotzdem wieder ausbrechen, weil es in den Stammzellen genetisch gespeichert ist!
Mami20062011
4528 Beiträge
07.03.2011 10:33
Das ist auch ein Argument, warum ich oder eher wir, uns noch nicht so wirklich dafür entschieden haben. Wir sind noch in so einem zwiespalt.
07.03.2011 10:38
Zitat von Penelope3582:

Zur Zeit weiß man noch nicht ob es später wirklich was bringt und das Einlagern kostet sehr viel Geld, wenn es nicht so viel kosten würde wäre es eine Überlegung wert. Man kann es aber auch spenden, allerdings kann man nicht selbst darüber verfügen, aber ich habe gehört, dass es Anbieter gibt bei denen man es spenden kann und auch die Möglichkeit hat später selbst eine Spende zu erhalten wenn man es braucht, aber das wäre dann nicht das eigen Nabelschnurblut! Wir haben uns auch damals in der Schwangerschaft gründlich darüber informiert und sind dann zu dem Ergebnis gekommen, dass es uns zu teuer ist und es noch zu wenig Forschungsergebnisse darüber gibt. Was ist wen man später feststellt dass es gar nichts bringt, dann hat man das Geld umsonst investiert. Dann ist es ja so, dass Krankheiten genetisch festgelegt sind und wenn zum Beispiel ein Kind mit 7 Jahren Leukämie bekommt und die Behandlung mit Nabeschnurblut erfolgreich ist wird die Krankheit nach 7 Jahren trotzdem wieder ausbrechen, weil es in den Stammzellen genetisch gespeichert ist!


...richtig, deswegen wird in solch einem Falle lieber fremdes Spenderblut verwendet. Wir haben uns auch dagegen entschieden, weil es so teuer ist und zu viel Konjunktiv in diesem Zusammenhang verwendet wird. Ich hatte mir dann auch gedacht, das Blut der Forschung zu spenden, damit man in ein paar Jahren vielleicht mehr garantieren kann... allerdings wollten die unser Blut nicht wegen einer Gerinnungsstörung.
Mami20062011
4528 Beiträge
07.03.2011 10:40
Und wie teuer ist das Spenden?
oOCupCakeOo
4422 Beiträge
07.03.2011 10:44
Ich hab "Nein" angeklickt.
Ich finde es halt mal mega teuer und man kann damit nicht bei JEDER Krankheit helfen..
07.03.2011 10:45
So wie ich das verstanden habe kostenlos. Also bei uns hier jedenfalls.
littledani
2302 Beiträge
07.03.2011 11:09
Wir haben es gespendet!
mamamone
31266 Beiträge
07.03.2011 11:11
Wir haben uns auch mit dem Thema auseinander gesetzt, allerdings aus traurigem Anlass und leider zu spät. Der Cousin meines Mannes litt an Leukemie, ich stand damals kurz vor der Geburt unserer Tochter Nora, wie weit die leukemie schon vorgeschritten war, wollte man uns nicht sagen um mich zu schonen. Als Nora auf der Welt war, kamen sie damit heraus das M. dringend auf eine Knochenmarkspende angewiesen wäre um ihn zu retten. Vier Wochen zu spät, mein Mann hätte gepasst, aber M. hatte schon eine schwere Lungenentzündung und eine spende war nicht mehr möglich. Nora war 5 Wochen alt, ihre Nabelschnur hätte ihn vieleicht retten können, so ist nur in den Klinikmüll gelandet, mich beschäftigt das heute noch, das nur ein einigre Satz gefehlt hat und M. heute vieleicht noch Leben könnte.
07.03.2011 11:29
@ Garuda

und in dem fremden Nabelschnurblut sind vielleicht andere Krankheiten genetisch gespeichert
07.03.2011 11:30
Nein, spende es lieber!
07.03.2011 11:34
Zitat von Penelope3582:

@ Garuda

und in dem fremden Nabelschnurblut sind vielleicht andere Krankheiten genetisch gespeichert


Soweit ich weiß, werden die Stammzellen immer auf bestimmte Krankheiten getestet. Kann also sein, dass wenn du Blut spendest, es verworfen wird, weil es unbrauchbar ist.
Sonce
7271 Beiträge
07.03.2011 11:38
Ich halte das für sehr Sinnvoll und wir werden das bei unserem Kind auf jedenfall einlagern lassen. Schon als wir erfuhren das wir ein Kind erwarten haben mein Freund und ich uns dafür entschieden.
Unsere Familien sind auch der Meinung das es gut ist.
Klar- heute kann man damit noch nicht viele Krankheiten behandeln, bzw. nur einzelne, aber wie sieht das in 5 Jahren aus oder in 10? Es wird geforscht und die Medizin wird in einigen Jahren noch weiter fortgeschritten sein. In einigen Jahren kann das Nabelschnurblut Gold wert sein.
Man sollte zwar nicht mit schlimmen Erkrankungen rechnen, aber man weiss nie was passiert. In unserer Familie gab es auch Fälle, bei denen die Einlagerung von Nabelschnurblut geholfen hätte.
Ich will mir die einmahlige Chance, meinem Kind später vielleicht das dadurch das Leben zu retten oder zu erleichtern, nicht entgehen lassen. Wenn es gar nicht erst gebraucht wird- umso besser
Bei schweren Erkrankungen auf Spenden angewiesen zu sein, zu warten, manchmal auch Jahrelang ist furchtbar....
Es gibt teure Organisationen und auch günstigere....
wir würden z.b monatlich ca. 5 euro bezahlen.
Also die 5 Euro gebe ich gerne dafür aus
Ich weiss das es etliche gibt, die auch um die 45, 50 euro monatlich einkassieren, das wäre uns dann auch nicht möglich aber man muss halt suchen, es gibt immer auch günstigere Varianten....

ohjeee.... ich les grad meinen text und muss feststellen das es so ausschaut, als ob ich werbung dafür machen will ^^
aber für mich gibts da eigentlich keine richtigen argumente "dagegen"....
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