Mütter- und Schwangerenforum

Übermutter?!

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born-in-helsinki
19108 Beiträge
26.04.2017 15:29
Zitat von DieW:

Zitat von born-in-helsinki:

Zitat von DieW:

Zitat von Seramonchen:

...


Aber ich bin ja grundsätzlich eher entspannt.
Ne Bekannte meinte mal zu J*n , "hier gibt es paar auf die Finger,wenn Du das nicht lässt".
Da sagte ich wirklich freundlich"Gewalt gegen Kinder kann eine Anzeige mit sich bringen....".
Jaaaa, Thema vom Tisch

Das hab ich auch mal gesagt.neeee klapsen ist was anderes und ich wurde halb ausgelacht. Damals wars doch auch ok.


Theorie und Praxis....Hätte/würde irgendwer meine Kinder anfassen ,hätte wohl eher ich ne Anzeige am Popo.....Niemand, wirklich niemand darf meine Kinder anfassen (in Form von Gewalt,dazu gehört für mich auch ein erzwungenes Küssi).

Ich glaube und hoffe ja es ist nie passiert wenn ich mal nicht da war.
Jetzt wirds nichtmehr passieren, er würde es mir sofort erzählen.
26.04.2017 15:29
Zitat von born-in-helsinki:

Wie handhabt ihr das wenn so sachen aus der familie kommen wie: schreien ist gut für die lungen, klapsen ist ok, gehfrei ist super, und bitte alleine schlafen lassen/lernen.

Diskutiert man dann oder was macht ihr da?
Ich habe mal gesagt: du hast uns ruiniert, jetzt lass mich mein kind selber ruinieren.

Da gabs dann nochmehr stress

Kam hier wenig vor... denn meine Mutter hält sich raus (die hat aber auch in der Schwangerschaft vom großen schon so viel Infos mitbekommen, dass sie sich direkt zurückgenommen hat
und schwiegermutter hat nur wenig versucht... allerdings bei meiner Schwägerin, die 2,5 Monate vor mir dran war... sie kam mit Granulat-Tee für meinen Neffen und irgendwas anderem an... da habe ich meiner Schwägerin erklärt, dass er nix weiter braucht und ihr eine Information für Großeltern zum Thema stillen ausgedruckt... marke "was sich in den letzten Jahren geändert hat"

Ich diskutiere idr nicht, sofern man mir nicht mit schlüssigen Argumenten kommt. Stattdessen erkläre ich warum und ggf. wie lange (zb kein zucker im ersten jahr... geschmacksprägung, nach dem 1. Geburtstag ist auhc noch viel zeit blablub). wenn Argumente kommen, die widerlegbar sind, widerleg ich sie... aber ich bemühe mich immer um Verständnis, dass mein gegenüber es nicht böse meint, sondern tatsächlich meint, dass das gut ist...
26.04.2017 15:31
Zitat von Carly:

Ich muss in 2 Monaten wieder anfangen zu arbeiten... mal sehen was ich mir dann alles von meinen Kollegen anhören darf

ein tipp: geh nicht hausieren. Kommt zufällig das Thema drauf, ok... aber ansonsten geht es keinen an, wie du dein kind ernährst, tansportierst und bettest
26.04.2017 15:32
Zitat von NiAn:

Zitat von Carly:

Ja vielleicht klappt es ja bei manchen Kindern... ich weiß zwar nicht wie. Vielleicht mit Flasche und Nuckel?
Aber ich konnte ihn nur als er ganz klein war nach dem stillen in sein Bett legen. Jetzt stellt er sich sofort hin oder spielt nur darin. Beim stillen schläft er eben einfach ein und bleibt bei uns liegen.
Ich kenne auch viele Mütter die das Kind ins Bett stecken und gehen. Obs dann schreit ist dann egal. Mir zerreist es dann einfach das Herz...
Das heißt für mich hart - die Nähe die das Kind braucht- zu verweigern...

Aber sie sind eben alle unterschiedlich...


Wenn das Kind friedlich in seinem Bett einschäft und das ohne Begleitung ist das doch toll - hätten wir doch alle gerne - ob das nun mit Schnuller ist oder das Kind so lange an die Decke stiert bis es von alleine einpennt ist doch wurscht - solange es dem Kind gut geht.

Beim schreien lassen sag ich was und da diskutiere ich bis ich Tod umfalle. Wenn das Kind dann immer noch schreien gelassen wird, kann ich dem Kind leider nicht helfen, denn das ist ja nun leider nicht veboten bei uns - aber zumindest den Kontakt mit dieser Familie würde ich abbrechen weil ich es nicht ertragen könnte


Findest du? Ich weiß nicht, ob mein Kind alleine einschläft. Ich habe es noch nie probiert und habe das in naher Zukunft auch nicht vor. Es gibt für mich nichts schöneres, als mit meinem Kind abends im Bett zu liegen, bis es eingeschlafen ist. Mir graut es schon vor dem Tag, an dem sie mir mal sagt, dass ich gehen soll.

Eine Übermutter ist ein furchtbarere Begriff und wird meistens von Müttern benutzt, die versuchen, ihre eigenen Unsicherheiten in der Erziehung zu überspielen. Ich weiß gar nicht, was das genau bedeuten soll. Offenbar gehört das Langzeitstillen für manche auch schon dazu Ich benutze den Begriff nicht und assoziiere damit gar nichts. Manchmal wirft man es mir vor, aus genau den von dir genannten Gründen. Stillen, Familienbett, tragen. Sogar einmal wegen der Benutzung eines Reboarders Aber wennn das die Punkte sind, mit denen manche eine Übermutter klassifizieren -> dann bin ich gerne eine Im Umkehrschluss sind Personen, die mit solchen Begriffen um sich werfen, übrigens Untermütter. Ob ihnen das bewusst ist?
26.04.2017 15:34
Zitat von TweeDwargen:

Zitat von Carly:

Ich muss in 2 Monaten wieder anfangen zu arbeiten... mal sehen was ich mir dann alles von meinen Kollegen anhören darf

ein tipp: geh nicht hausieren. Kommt zufällig das Thema drauf, ok... aber ansonsten geht es keinen an, wie du dein kind ernährst, tansportierst und bettest


So und nicht anders.
Du kassierst nur Kritik wenn du ne Vorlage lieferst. geht doch keinen was an ob du noch stillst/trägst oder familienbettest.
26.04.2017 15:40
Zitat von NiAn:

Zitat von TweeDwargen:

Zitat von Carly:

Ich muss in 2 Monaten wieder anfangen zu arbeiten... mal sehen was ich mir dann alles von meinen Kollegen anhören darf

ein tipp: geh nicht hausieren. Kommt zufällig das Thema drauf, ok... aber ansonsten geht es keinen an, wie du dein kind ernährst, tansportierst und bettest


So und nicht anders.
Du kassierst nur Kritik wenn du ne Vorlage lieferst. geht doch keinen was an ob du noch stillst/trägst oder familienbettest.


Ich habe dazu eine andere Meinung: Je mehr man solche Sachen unter Verschluss halt, desto weniger können sie in einer Gesellschaft akzeptiert werden. Es ist überhaupt nichts schlechtes am Stillen, Tragen oder Familienbetten. Je offener man in diesen Punkten ist, desto offener wird das Umfeld. Und vielleicht bringt man sogar den ein oder anderen zum Umdenken
26.04.2017 15:41
Zitat von Sonea16:

Zitat von NiAn:

Zitat von TweeDwargen:

Zitat von Carly:

Ich muss in 2 Monaten wieder anfangen zu arbeiten... mal sehen was ich mir dann alles von meinen Kollegen anhören darf

ein tipp: geh nicht hausieren. Kommt zufällig das Thema drauf, ok... aber ansonsten geht es keinen an, wie du dein kind ernährst, tansportierst und bettest


So und nicht anders.
Du kassierst nur Kritik wenn du ne Vorlage lieferst. geht doch keinen was an ob du noch stillst/trägst oder familienbettest.


Ich habe dazu eine andere Meinung: Je mehr man solche Sachen unter Verschluss halt, desto weniger können sie in einer Gesellschaft akzeptiert werden. Es ist überhaupt nichts schlechtes am Stillen, Tragen oder Familienbetten. Je offener man in diesen Punkten ist, desto offener wird das Umfeld. Und vielleicht bringt man sogar den ein oder anderen zum Umdenken


wenn man gefragt wird ja, aber man muss doch nicht damit hausieren oder?
Seramonchen
37809 Beiträge
26.04.2017 15:43
Zitat von Sonea16:

Zitat von NiAn:

Zitat von TweeDwargen:

Zitat von Carly:

Ich muss in 2 Monaten wieder anfangen zu arbeiten... mal sehen was ich mir dann alles von meinen Kollegen anhören darf

ein tipp: geh nicht hausieren. Kommt zufällig das Thema drauf, ok... aber ansonsten geht es keinen an, wie du dein kind ernährst, tansportierst und bettest


So und nicht anders.
Du kassierst nur Kritik wenn du ne Vorlage lieferst. geht doch keinen was an ob du noch stillst/trägst oder familienbettest.


Ich habe dazu eine andere Meinung: Je mehr man solche Sachen unter Verschluss halt, desto weniger können sie in einer Gesellschaft akzeptiert werden. Es ist überhaupt nichts schlechtes am Stillen, Tragen oder Familienbetten. Je offener man in diesen Punkten ist, desto offener wird das Umfeld. Und vielleicht bringt man sogar den ein oder anderen zum Umdenken


Das sehe ich übrigens auch so. Ich lese so oft von Frauen, die verheimlichen, dass sie noch stillen. Werde ich gefragt, antworte ich ganz klar mit "ja". Gerne erkläre ich auch, warum ich es tue und ich tue es sogar einfach und ohne Hintergedanken in der Öffentlichkeit. Nicht, weil ich angeben möchte, sondern einfach, weil mein Kind es noch braucht und stark einfordert. Ich spreche übrigens auch Bekannte an und frage sie, ob sie schon mal über einen Reboarder nachgedacht haben und vor zwei Tagen habe ich eine Anti-Tragemutter bekehrt
26.04.2017 15:51
Zitat von NiAn:

Zitat von Sonea16:

Zitat von NiAn:

Zitat von TweeDwargen:

...


So und nicht anders.
Du kassierst nur Kritik wenn du ne Vorlage lieferst. geht doch keinen was an ob du noch stillst/trägst oder familienbettest.


Ich habe dazu eine andere Meinung: Je mehr man solche Sachen unter Verschluss halt, desto weniger können sie in einer Gesellschaft akzeptiert werden. Es ist überhaupt nichts schlechtes am Stillen, Tragen oder Familienbetten. Je offener man in diesen Punkten ist, desto offener wird das Umfeld. Und vielleicht bringt man sogar den ein oder anderen zum Umdenken


wenn man gefragt wird ja, aber man muss doch nicht damit hausieren oder?


Na was heißt hausieren? Wenn ich mich mit jemandem in Konversation befinde und ich mich gerne mitteilen möchte, mache ich das. So läuft Konversation. Und ich erwähne so oft es in den Kontext passt, dass wir noch stillen. Nur so kann man andere Menschen erreichen.
26.04.2017 15:51
Zitat von NiAn:

Zitat von Sonea16:

Zitat von NiAn:

Zitat von TweeDwargen:

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So und nicht anders.
Du kassierst nur Kritik wenn du ne Vorlage lieferst. geht doch keinen was an ob du noch stillst/trägst oder familienbettest.


Ich habe dazu eine andere Meinung: Je mehr man solche Sachen unter Verschluss halt, desto weniger können sie in einer Gesellschaft akzeptiert werden. Es ist überhaupt nichts schlechtes am Stillen, Tragen oder Familienbetten. Je offener man in diesen Punkten ist, desto offener wird das Umfeld. Und vielleicht bringt man sogar den ein oder anderen zum Umdenken


wenn man gefragt wird ja, aber man muss doch nicht damit hausieren oder?
Seh ich genauso... ich sage jedem, wenn das Thema drauf kommt, dass wir gar keinen Kinderwagen haben, weil wir aus Überzeugung tragen und erkläre zur not auch, warum der geldverschwendung gewesen wär...
erst vor ein paar tagen habe ich 2 müttern, die aus Überzeugung übrigens keine kinder in ihrem bett wollen, von meinem plan erzählt unseres auf 3*2m zu erweitern, weil es mit dem dritten dann doch etwas eng würde... aber eben weil das Thema drauf fiel...
ich fang aber keine Gespräche mit anderen müttern an, wie ich es hier würde marke "na, hast du eigentlich gestillt?" oder so...
weil DANN kommt der veganer-Effekt (ich nenne ihn mal so, weil die meisten das am ehesten kennen )... das ist als wenn jemand auf der karte im restaurant grad überlegt, was er essen soll, bei den Fleischgerichten ist und ein unbeteiligter kommt an: du weißt schon dass fleisch essen mord ist und du dich damit krank machst?
ich bezweifel, dass die person aus diesem restaurant auhc nur einen moment drüber nachdenken wird, fleisch wegzulassen... eher im Gegenteil... und seine Meinung über Vegetarier und veganer wird sich pauschal verschlechtern.

Geht man hingegen selbstverständlich, aber im Bewusstsein einer persönlichen Entscheidung damit um, wird keiner ankommen und im nachhinein denken, dass "diese öko-tanten" einen an der schüssel haben

Noch ein Beispiel... sobald krümel da ist, werden mich andere halt viel tragend sehen... mit tuch, sling, trage... ich war bei der Eingewöhnung vom großen schon eher eine Seltenheit, er war halt an meinem bauch dabei...
ich würde NIE bei einer Kiwa-mami, die Probleme hat irgendwo durch zu kommen sagen "Tja, da ist tragen halt praktischer" oder so... sondern ihr eben einfach helfen und weitergehen... werde ich aber aufs tragen angesprochen... zb ob das nicht zu schwer ist... dann rede ich da gerne drüber, auch über die vorzüge
Mareya
399 Beiträge
26.04.2017 15:56
Ich kann euch da mal etwas aus meiner Kindheit erzählen...

Ich bin in den 80er in einem kleinen Dörfchen im Süden aufgewachsen. Ein Kaff wo um 18 Uhr alles zu ist, und einzige Dorfladen Mittagspause macht...

Wir hatten eine Nachbarin... nennen wir sie mal M.. Und diese hatte eine Tochter in meinem Alter.... nennen wir sie C..

M. definiert für mich eine Übermutter. C. durfte nicht einfach rüber kommen damit wir im Garten spielen... nein weit gefehlt. Ich musste rüber, damit M. und immer im Auge hatte. Wir tobten durch den Garten, und sie saß auf einem Gartenstuhl auf der Terrasse. Uns IMMER im Blick. Ist C. mal gestolpert wurde sofort hingerannt, sie hochgenommen, gedrückt, und die Nachbarskinder mussten sofort heim. Dazu musst sie nicht mal weinen. ist sie einfach auf Rasen geplumpst... M kam angerannt. Das ging so weit das C. tatsächlich zum spielen nur noch mit Knieschützern raus durfte. Spielzeug gab es nur wenn es weich war.
C. ging auch mit mir in den gleichen Kindergarten. Ihre Mutter kam tatsächlich 2x täglich (wir wurden halbtags betreut) um ihre 5 Jährige Tochter zu stillen.

So Grundschulzeiten ging es unter den Müttern der Nachbarschaft darum ob man sich nicht zusammen tut und quasi sich abwechselt und dann eben alle Nachbarskinder mit einer Mutter zur Schule schickt. Klar... M. hat das immer gemacht, sie könne ihre Tochter doch nicht allein lassen.

Die Tränen von M. am Einschulungstag waren wirklich übel. Das erste Schuljahr ging sie auch nach dem Abliefern der Kinder nicht heim, nein sie wartete vor der Tür bis zum Schulschluss.

Die meisten Kinder gingen irgendwann selbstständig zur Schule. Die war ja auch nicht weit weg... 5 Minuten zu Fuß. Nicht C., diese wurde bis zur 10. Klasse!!! von ihrer Mutter zur Schule gebracht.

Mädels ernsthaft... macht wie ihr es für euch und euer Kind verantworten könnt. Lasst unberechtigte Kritik nicht an euch ran. Das eine Kind schläft alleine nicht, das andere wieder ohne Probleme. Jedes Kind ist anders, von daher kann es doch gar keine einzig richtige Variante geben.
26.04.2017 15:57
Zitat von TweeDwargen:

Zitat von NiAn:

Zitat von Sonea16:

Zitat von NiAn:

...


Ich habe dazu eine andere Meinung: Je mehr man solche Sachen unter Verschluss halt, desto weniger können sie in einer Gesellschaft akzeptiert werden. Es ist überhaupt nichts schlechtes am Stillen, Tragen oder Familienbetten. Je offener man in diesen Punkten ist, desto offener wird das Umfeld. Und vielleicht bringt man sogar den ein oder anderen zum Umdenken


wenn man gefragt wird ja, aber man muss doch nicht damit hausieren oder?
Seh ich genauso... ich sage jedem, wenn das Thema drauf kommt, dass wir gar keinen Kinderwagen haben, weil wir aus Überzeugung tragen und erkläre zur not auch, warum der geldverschwendung gewesen wär...
erst vor ein paar tagen habe ich 2 müttern, die aus Überzeugung übrigens keine kinder in ihrem bett wollen, von meinem plan erzählt unseres auf 3*2m zu erweitern, weil es mit dem dritten dann doch etwas eng würde... aber eben weil das Thema drauf fiel...
ich fang aber keine Gespräche mit anderen müttern an, wie ich es hier würde marke "na, hast du eigentlich gestillt?" oder so...
weil DANN kommt der veganer-Effekt (ich nenne ihn mal so, weil die meisten das am ehesten kennen )... das ist als wenn jemand auf der karte im restaurant grad überlegt, was er essen soll, bei den Fleischgerichten ist und ein unbeteiligter kommt an: du weißt schon dass fleisch essen mord ist und du dich damit krank machst?
ich bezweifel, dass die person aus diesem restaurant auhc nur einen moment drüber nachdenken wird, fleisch wegzulassen... eher im Gegenteil... und seine Meinung über Vegetarier und veganer wird sich pauschal verschlechtern.

Geht man hingegen selbstverständlich, aber im Bewusstsein einer persönlichen Entscheidung damit um, wird keiner ankommen und im nachhinein denken, dass "diese öko-tanten" einen an der schüssel haben

Noch ein Beispiel... sobald krümel da ist, werden mich andere halt viel tragend sehen... mit tuch, sling, trage... ich war bei der Eingewöhnung vom großen schon eher eine Seltenheit, er war halt an meinem bauch dabei...
ich würde NIE bei einer Kiwa-mami, die Probleme hat irgendwo durch zu kommen sagen "Tja, da ist tragen halt praktischer" oder so... sondern ihr eben einfach helfen und weitergehen... werde ich aber aufs tragen angesprochen... zb ob das nicht zu schwer ist... dann rede ich da gerne drüber, auch über die vorzüge


ach Twee du verstehst mich
26.04.2017 15:59
Zitat von TweeDwargen:

Zitat von NiAn:

Zitat von Sonea16:

Zitat von NiAn:

...


Ich habe dazu eine andere Meinung: Je mehr man solche Sachen unter Verschluss halt, desto weniger können sie in einer Gesellschaft akzeptiert werden. Es ist überhaupt nichts schlechtes am Stillen, Tragen oder Familienbetten. Je offener man in diesen Punkten ist, desto offener wird das Umfeld. Und vielleicht bringt man sogar den ein oder anderen zum Umdenken


wenn man gefragt wird ja, aber man muss doch nicht damit hausieren oder?
Seh ich genauso... ich sage jedem, wenn das Thema drauf kommt, dass wir gar keinen Kinderwagen haben, weil wir aus Überzeugung tragen und erkläre zur not auch, warum der geldverschwendung gewesen wär...
erst vor ein paar tagen habe ich 2 müttern, die aus Überzeugung übrigens keine kinder in ihrem bett wollen, von meinem plan erzählt unseres auf 3*2m zu erweitern, weil es mit dem dritten dann doch etwas eng würde... aber eben weil das Thema drauf fiel...
ich fang aber keine Gespräche mit anderen müttern an, wie ich es hier würde marke "na, hast du eigentlich gestillt?" oder so...
weil DANN kommt der veganer-Effekt (ich nenne ihn mal so, weil die meisten das am ehesten kennen )... das ist als wenn jemand auf der karte im restaurant grad überlegt, was er essen soll, bei den Fleischgerichten ist und ein unbeteiligter kommt an: du weißt schon dass fleisch essen mord ist und du dich damit krank machst?
ich bezweifel, dass die person aus diesem restaurant auhc nur einen moment drüber nachdenken wird, fleisch wegzulassen... eher im Gegenteil... und seine Meinung über Vegetarier und veganer wird sich pauschal verschlechtern.

Geht man hingegen selbstverständlich, aber im Bewusstsein einer persönlichen Entscheidung damit um, wird keiner ankommen und im nachhinein denken, dass "diese öko-tanten" einen an der schüssel haben

Noch ein Beispiel... sobald krümel da ist, werden mich andere halt viel tragend sehen... mit tuch, sling, trage... ich war bei der Eingewöhnung vom großen schon eher eine Seltenheit, er war halt an meinem bauch dabei...
ich würde NIE bei einer Kiwa-mami, die Probleme hat irgendwo durch zu kommen sagen "Tja, da ist tragen halt praktischer" oder so... sondern ihr eben einfach helfen und weitergehen... werde ich aber aufs tragen angesprochen... zb ob das nicht zu schwer ist... dann rede ich da gerne drüber, auch über die vorzüge


Naja, so fange ich selten bis nie eine Konversation an. Aber was ist an einem "Hans-Georg hat heute Nacht wieder 5 mal gestillt, obwohl er die letzten 2 Wochen durchgeschlafen hat" so verkehrt? Damit tritt man niemanden auf den Schlips und konnte trotzdem das Thema ansprechen
26.04.2017 16:07
Zitat von Sonea16:

Zitat von TweeDwargen:

Zitat von NiAn:

Zitat von Sonea16:

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wenn man gefragt wird ja, aber man muss doch nicht damit hausieren oder?
Seh ich genauso... ich sage jedem, wenn das Thema drauf kommt, dass wir gar keinen Kinderwagen haben, weil wir aus Überzeugung tragen und erkläre zur not auch, warum der geldverschwendung gewesen wär...
erst vor ein paar tagen habe ich 2 müttern, die aus Überzeugung übrigens keine kinder in ihrem bett wollen, von meinem plan erzählt unseres auf 3*2m zu erweitern, weil es mit dem dritten dann doch etwas eng würde... aber eben weil das Thema drauf fiel...
ich fang aber keine Gespräche mit anderen müttern an, wie ich es hier würde marke "na, hast du eigentlich gestillt?" oder so...
weil DANN kommt der veganer-Effekt (ich nenne ihn mal so, weil die meisten das am ehesten kennen )... das ist als wenn jemand auf der karte im restaurant grad überlegt, was er essen soll, bei den Fleischgerichten ist und ein unbeteiligter kommt an: du weißt schon dass fleisch essen mord ist und du dich damit krank machst?
ich bezweifel, dass die person aus diesem restaurant auhc nur einen moment drüber nachdenken wird, fleisch wegzulassen... eher im Gegenteil... und seine Meinung über Vegetarier und veganer wird sich pauschal verschlechtern.

Geht man hingegen selbstverständlich, aber im Bewusstsein einer persönlichen Entscheidung damit um, wird keiner ankommen und im nachhinein denken, dass "diese öko-tanten" einen an der schüssel haben

Noch ein Beispiel... sobald krümel da ist, werden mich andere halt viel tragend sehen... mit tuch, sling, trage... ich war bei der Eingewöhnung vom großen schon eher eine Seltenheit, er war halt an meinem bauch dabei...
ich würde NIE bei einer Kiwa-mami, die Probleme hat irgendwo durch zu kommen sagen "Tja, da ist tragen halt praktischer" oder so... sondern ihr eben einfach helfen und weitergehen... werde ich aber aufs tragen angesprochen... zb ob das nicht zu schwer ist... dann rede ich da gerne drüber, auch über die vorzüge


Naja, so fange ich selten bis nie eine Konversation an. Aber was ist an einem "Hans-Georg hat heute Nacht wieder 5 mal gestillt, obwohl er die letzten 2 Wochen durchgeschlafen hat" so verkehrt? Damit tritt man niemanden auf den Schlips und konnte trotzdem das Thema ansprechen


Das ist so wie wenn du sagst "Ich will ja nichts sagen, aber eigentlich habe ich gerade gepupst!" Im Endeffekt drängst du das Thema dennoch indirekt auf, statt einfach zu sagen, heute war der Iwan in der Nacht anstrengend.
Glücksstein
4445 Beiträge
26.04.2017 16:07
Übermutter definiere ich ganz anders Aber garantiert nicht weil jemand länger als 6 oder 12 Monate stillt oder weil das Baby immer mit im Bett schläft. Diese Ratschläge kenn ich mittlerweile zur genüge und kann ein Lied von singen
Meine Mutter ist auch schon gefahren weil ich nicht nach ihrer Nase getanzt hab wie sie es wollte. Und Egal ob wir bei ihr zu Besuch sind oder sie bei mir, es gibt ständig Diskussion, richtiges Theater wo sie sich hoch schaukelt und ich ja in der Erziehung alles falsch mach und noch sehn werd was ich davon habe.

Ich selbst bin nicht fürs Familienbett, der kleine schläft vom ersten Tag an in seinem eigenen Bett. Er schläft nur mal mit bei mir wenn er nicht schlafen kann oder er die Nähe sucht/braucht.

Und egal um was es in der Erziehung geht, da gibt es zig Meinungen, jeder glaubt es besser zu wissen - Fazit: Ich mach es so wie ich es für richtig empfinde. Ratschläge kann man sich anhören, manche sind auch hilfreich aber ich muss nicht alles so machen wie die Großeltern es für richtig finden.

Ärger dich nicht drüber wenn du dann die Übermutter bist, es kann ihnen ja sch* egal sein
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