Mütter- und Schwangerenforum

Übermutter?!

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26.04.2017 16:13
Zitat von Sonea16:

Zitat von TweeDwargen:

Zitat von NiAn:

Zitat von Sonea16:

...


wenn man gefragt wird ja, aber man muss doch nicht damit hausieren oder?
Seh ich genauso... ich sage jedem, wenn das Thema drauf kommt, dass wir gar keinen Kinderwagen haben, weil wir aus Überzeugung tragen und erkläre zur not auch, warum der geldverschwendung gewesen wär...
erst vor ein paar tagen habe ich 2 müttern, die aus Überzeugung übrigens keine kinder in ihrem bett wollen, von meinem plan erzählt unseres auf 3*2m zu erweitern, weil es mit dem dritten dann doch etwas eng würde... aber eben weil das Thema drauf fiel...
ich fang aber keine Gespräche mit anderen müttern an, wie ich es hier würde marke "na, hast du eigentlich gestillt?" oder so...
weil DANN kommt der veganer-Effekt (ich nenne ihn mal so, weil die meisten das am ehesten kennen )... das ist als wenn jemand auf der karte im restaurant grad überlegt, was er essen soll, bei den Fleischgerichten ist und ein unbeteiligter kommt an: du weißt schon dass fleisch essen mord ist und du dich damit krank machst?
ich bezweifel, dass die person aus diesem restaurant auhc nur einen moment drüber nachdenken wird, fleisch wegzulassen... eher im Gegenteil... und seine Meinung über Vegetarier und veganer wird sich pauschal verschlechtern.

Geht man hingegen selbstverständlich, aber im Bewusstsein einer persönlichen Entscheidung damit um, wird keiner ankommen und im nachhinein denken, dass "diese öko-tanten" einen an der schüssel haben

Noch ein Beispiel... sobald krümel da ist, werden mich andere halt viel tragend sehen... mit tuch, sling, trage... ich war bei der Eingewöhnung vom großen schon eher eine Seltenheit, er war halt an meinem bauch dabei...
ich würde NIE bei einer Kiwa-mami, die Probleme hat irgendwo durch zu kommen sagen "Tja, da ist tragen halt praktischer" oder so... sondern ihr eben einfach helfen und weitergehen... werde ich aber aufs tragen angesprochen... zb ob das nicht zu schwer ist... dann rede ich da gerne drüber, auch über die vorzüge


Naja, so fange ich selten bis nie eine Konversation an. Aber was ist an einem "Hans-Georg hat heute Nacht wieder 5 mal gestillt, obwohl er die letzten 2 Wochen durchgeschlafen hat" so verkehrt? Damit tritt man niemanden auf den Schlips und konnte trotzdem das Thema ansprechen

aber auch so ists, wenn der natürliche gesprächsverlauf nicht dahin läuft, irgendwie konstruiert und hätte zb bei einer überzeugten flaschenmama, die sich schon was anhören durfte deswegen, direkt einen missionierenden Charakter
Bei mir wäre es, obwohl ich ja auch lange stille, ein grund, das mit einem "aha? schön..." abzusegnen und mich dann anderen zuzuwendne, weil ich sowas höchst aufdringlich empfinde

wir sind zb auch nur beim familienbett gelandet, weil ich übers zimmer renovieren gesprochen habe und die anderen mütter dachten, ich spreche von einem babyzimmer... da habe ich das klar gestellt... aber ich würde nie aus dem nix sowas raushauen... hat ein bischen was von "guten tag, darf ich mit ihnen über das familienbett sprechen?" *Broschüre rüber reich*
Christen
25089 Beiträge
26.04.2017 16:18
Zitat von TweeDwargen:

Zitat von Sonea16:

Zitat von TweeDwargen:

Zitat von NiAn:

...
Seh ich genauso... ich sage jedem, wenn das Thema drauf kommt, dass wir gar keinen Kinderwagen haben, weil wir aus Überzeugung tragen und erkläre zur not auch, warum der geldverschwendung gewesen wär...
erst vor ein paar tagen habe ich 2 müttern, die aus Überzeugung übrigens keine kinder in ihrem bett wollen, von meinem plan erzählt unseres auf 3*2m zu erweitern, weil es mit dem dritten dann doch etwas eng würde... aber eben weil das Thema drauf fiel...
ich fang aber keine Gespräche mit anderen müttern an, wie ich es hier würde marke "na, hast du eigentlich gestillt?" oder so...
weil DANN kommt der veganer-Effekt (ich nenne ihn mal so, weil die meisten das am ehesten kennen )... das ist als wenn jemand auf der karte im restaurant grad überlegt, was er essen soll, bei den Fleischgerichten ist und ein unbeteiligter kommt an: du weißt schon dass fleisch essen mord ist und du dich damit krank machst?
ich bezweifel, dass die person aus diesem restaurant auhc nur einen moment drüber nachdenken wird, fleisch wegzulassen... eher im Gegenteil... und seine Meinung über Vegetarier und veganer wird sich pauschal verschlechtern.

Geht man hingegen selbstverständlich, aber im Bewusstsein einer persönlichen Entscheidung damit um, wird keiner ankommen und im nachhinein denken, dass "diese öko-tanten" einen an der schüssel haben

Noch ein Beispiel... sobald krümel da ist, werden mich andere halt viel tragend sehen... mit tuch, sling, trage... ich war bei der Eingewöhnung vom großen schon eher eine Seltenheit, er war halt an meinem bauch dabei...
ich würde NIE bei einer Kiwa-mami, die Probleme hat irgendwo durch zu kommen sagen "Tja, da ist tragen halt praktischer" oder so... sondern ihr eben einfach helfen und weitergehen... werde ich aber aufs tragen angesprochen... zb ob das nicht zu schwer ist... dann rede ich da gerne drüber, auch über die vorzüge


Naja, so fange ich selten bis nie eine Konversation an. Aber was ist an einem "Hans-Georg hat heute Nacht wieder 5 mal gestillt, obwohl er die letzten 2 Wochen durchgeschlafen hat" so verkehrt? Damit tritt man niemanden auf den Schlips und konnte trotzdem das Thema ansprechen

aber auch so ists, wenn der natürliche gesprächsverlauf nicht dahin läuft, irgendwie konstruiert und hätte zb bei einer überzeugten flaschenmama, die sich schon was anhören durfte deswegen, direkt einen missionierenden Charakter
Bei mir wäre es, obwohl ich ja auch lange stille, ein grund, das mit einem "aha? schön..." abzusegnen und mich dann anderen zuzuwendne, weil ich sowas höchst aufdringlich empfinde

wir sind zb auch nur beim familienbett gelandet, weil ich übers zimmer renovieren gesprochen habe und die anderen mütter dachten, ich spreche von einem babyzimmer... da habe ich das klar gestellt... aber ich würde nie aus dem nix sowas raushauen... hat ein bischen was von "guten tag, darf ich mit ihnen über das familienbett sprechen?" *Broschüre rüber reich*
sehe das auch so wie twee. Mich nerven diese Mütter immer extrem, die mir ungefragt ihre Erziehungsmethoden ins Ohr blubbern... Merke :Wenn ich nicht nachfrage, will ich es nicht hören
26.04.2017 16:18
Zitat von Cappotella:

Zitat von Sonea16:

Zitat von TweeDwargen:

Zitat von NiAn:

...
Seh ich genauso... ich sage jedem, wenn das Thema drauf kommt, dass wir gar keinen Kinderwagen haben, weil wir aus Überzeugung tragen und erkläre zur not auch, warum der geldverschwendung gewesen wär...
erst vor ein paar tagen habe ich 2 müttern, die aus Überzeugung übrigens keine kinder in ihrem bett wollen, von meinem plan erzählt unseres auf 3*2m zu erweitern, weil es mit dem dritten dann doch etwas eng würde... aber eben weil das Thema drauf fiel...
ich fang aber keine Gespräche mit anderen müttern an, wie ich es hier würde marke "na, hast du eigentlich gestillt?" oder so...
weil DANN kommt der veganer-Effekt (ich nenne ihn mal so, weil die meisten das am ehesten kennen )... das ist als wenn jemand auf der karte im restaurant grad überlegt, was er essen soll, bei den Fleischgerichten ist und ein unbeteiligter kommt an: du weißt schon dass fleisch essen mord ist und du dich damit krank machst?
ich bezweifel, dass die person aus diesem restaurant auhc nur einen moment drüber nachdenken wird, fleisch wegzulassen... eher im Gegenteil... und seine Meinung über Vegetarier und veganer wird sich pauschal verschlechtern.

Geht man hingegen selbstverständlich, aber im Bewusstsein einer persönlichen Entscheidung damit um, wird keiner ankommen und im nachhinein denken, dass "diese öko-tanten" einen an der schüssel haben

Noch ein Beispiel... sobald krümel da ist, werden mich andere halt viel tragend sehen... mit tuch, sling, trage... ich war bei der Eingewöhnung vom großen schon eher eine Seltenheit, er war halt an meinem bauch dabei...
ich würde NIE bei einer Kiwa-mami, die Probleme hat irgendwo durch zu kommen sagen "Tja, da ist tragen halt praktischer" oder so... sondern ihr eben einfach helfen und weitergehen... werde ich aber aufs tragen angesprochen... zb ob das nicht zu schwer ist... dann rede ich da gerne drüber, auch über die vorzüge


Naja, so fange ich selten bis nie eine Konversation an. Aber was ist an einem "Hans-Georg hat heute Nacht wieder 5 mal gestillt, obwohl er die letzten 2 Wochen durchgeschlafen hat" so verkehrt? Damit tritt man niemanden auf den Schlips und konnte trotzdem das Thema ansprechen


Das ist so wie wenn du sagst "Ich will ja nichts sagen, aber eigentlich habe ich gerade gepupst!" Im Endeffekt drängst du das Thema dennoch indirekt auf, statt einfach zu sagen, heute war der Iwan in der Nacht anstrengend.


So läuft das, wenn man mit anderen Leuten redet. Jeder spricht das für ihn wichtige Thema an Wenn meine Kollegin sagt: "Meine Mutter ist heute Nacht gestürzt und wir saßen die ganze Nacht in der Notaufnahme", drängt sie mir das Thema ja auch nicht auf. Sie sagt was und ich kann dann entscheiden, wie die Konversation weitergeht
Und ich bleibe dabei. Je öfter und offener man ein Thema anspricht, desto offener werden die Leute im Umfeld. (Und gerade beim Still- und Schlafverhalten, wo so viel Unsinn kursiert, ist das immens wichtig)
Seramonchen
37809 Beiträge
26.04.2017 16:20
Zitat von Christen:

Zitat von TweeDwargen:

Zitat von Sonea16:

Zitat von TweeDwargen:

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Naja, so fange ich selten bis nie eine Konversation an. Aber was ist an einem "Hans-Georg hat heute Nacht wieder 5 mal gestillt, obwohl er die letzten 2 Wochen durchgeschlafen hat" so verkehrt? Damit tritt man niemanden auf den Schlips und konnte trotzdem das Thema ansprechen

aber auch so ists, wenn der natürliche gesprächsverlauf nicht dahin läuft, irgendwie konstruiert und hätte zb bei einer überzeugten flaschenmama, die sich schon was anhören durfte deswegen, direkt einen missionierenden Charakter
Bei mir wäre es, obwohl ich ja auch lange stille, ein grund, das mit einem "aha? schön..." abzusegnen und mich dann anderen zuzuwendne, weil ich sowas höchst aufdringlich empfinde

wir sind zb auch nur beim familienbett gelandet, weil ich übers zimmer renovieren gesprochen habe und die anderen mütter dachten, ich spreche von einem babyzimmer... da habe ich das klar gestellt... aber ich würde nie aus dem nix sowas raushauen... hat ein bischen was von "guten tag, darf ich mit ihnen über das familienbett sprechen?" *Broschüre rüber reich*
sehe das auch so wie twee. Mich nerven diese Mütter immer extrem, die mir ungefragt ihre Erziehungsmethoden ins Ohr blubbern... Merke :Wenn ich nicht nachfrage, will ich es nicht hören


Dafür werden hier in der mc aber ziemlich vielen ungefragt Erziehungsmethoden aufgedrängt *hust*

(nicht von dir, sondern allgemein)
Christen
25089 Beiträge
26.04.2017 16:23
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Christen:

Zitat von TweeDwargen:

Zitat von Sonea16:

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aber auch so ists, wenn der natürliche gesprächsverlauf nicht dahin läuft, irgendwie konstruiert und hätte zb bei einer überzeugten flaschenmama, die sich schon was anhören durfte deswegen, direkt einen missionierenden Charakter
Bei mir wäre es, obwohl ich ja auch lange stille, ein grund, das mit einem "aha? schön..." abzusegnen und mich dann anderen zuzuwendne, weil ich sowas höchst aufdringlich empfinde

wir sind zb auch nur beim familienbett gelandet, weil ich übers zimmer renovieren gesprochen habe und die anderen mütter dachten, ich spreche von einem babyzimmer... da habe ich das klar gestellt... aber ich würde nie aus dem nix sowas raushauen... hat ein bischen was von "guten tag, darf ich mit ihnen über das familienbett sprechen?" *Broschüre rüber reich*
sehe das auch so wie twee. Mich nerven diese Mütter immer extrem, die mir ungefragt ihre Erziehungsmethoden ins Ohr blubbern... Merke :Wenn ich nicht nachfrage, will ich es nicht hören


Dafür werden hier in der mc aber ziemlich vielen ungefragt Erziehungsmethoden aufgedrängt *hust*

(nicht von dir, sondern allgemein)
Internet ist ja auch noch mal was anderes als das echte Leben so von Angesicht zu Angesicht. Da trauen sich dann meist nur noch die ganz dreisten so zu missionieren wie teilweise hier in der MC.
26.04.2017 16:24
Zitat von Sonea16:

Zitat von Cappotella:

Zitat von Sonea16:

Zitat von TweeDwargen:

...


Naja, so fange ich selten bis nie eine Konversation an. Aber was ist an einem "Hans-Georg hat heute Nacht wieder 5 mal gestillt, obwohl er die letzten 2 Wochen durchgeschlafen hat" so verkehrt? Damit tritt man niemanden auf den Schlips und konnte trotzdem das Thema ansprechen


Das ist so wie wenn du sagst "Ich will ja nichts sagen, aber eigentlich habe ich gerade gepupst!" Im Endeffekt drängst du das Thema dennoch indirekt auf, statt einfach zu sagen, heute war der Iwan in der Nacht anstrengend.


So läuft das, wenn man mit anderen Leuten redet. Jeder spricht das für ihn wichtige Thema an Wenn meine Kollegin sagt: "Meine Mutter ist heute Nacht gestürzt und wir saßen die ganze Nacht in der Notaufnahme", drängt sie mir das Thema ja auch nicht auf. Sie sagt was und ich kann dann entscheiden, wie die Konversation weitergeht
Und ich bleibe dabei. Je öfter und offener man ein Thema anspricht, desto offener werden die Leute im Umfeld. (Und gerade beim Still- und Schlafverhalten, wo so viel Unsinn kursiert, ist das immens wichtig)

Hmmm ne, sry... wenn jemand ohne dass ich frage, wie es ihm/ihr geht mir direkt ungefiltert erzählt, dass die mutter gestürzt ist, dann drücke ich höflich aus, dass mir das leid tut und ich wünsche gute Besserung... aber Konversation ist das für mich nicht, sondern ein abladen eigenen balastes bei mir... genauso gehe ich auch leuten aus dem weg, die aus dem nix heraus ankommen "oh ich hab seit 3 nächten nicht mehr geschlafen weil die kinder krank sind"...

arg, nein... ich finde kaum etwas schlimmer als leute die mir irgendwas einfach vorn Latz hauen... da fehlt jegliche gesprächskultur

und nein, es sorgt nicht dafür, dass es Selbstverständlichkeit wird... vielleicht in Einzelfällen... aber mehrheitlich bist du damit nur eine stillende mehr, die alle welt davon überzeugen will, wie toll es ist, was sie tut... obs nun so ist oder nicht... aber positiv... naja, eher niht..
26.04.2017 16:25
Zitat von TweeDwargen:

Zitat von Sonea16:

Zitat von TweeDwargen:

Zitat von NiAn:

...
Seh ich genauso... ich sage jedem, wenn das Thema drauf kommt, dass wir gar keinen Kinderwagen haben, weil wir aus Überzeugung tragen und erkläre zur not auch, warum der geldverschwendung gewesen wär...
erst vor ein paar tagen habe ich 2 müttern, die aus Überzeugung übrigens keine kinder in ihrem bett wollen, von meinem plan erzählt unseres auf 3*2m zu erweitern, weil es mit dem dritten dann doch etwas eng würde... aber eben weil das Thema drauf fiel...
ich fang aber keine Gespräche mit anderen müttern an, wie ich es hier würde marke "na, hast du eigentlich gestillt?" oder so...
weil DANN kommt der veganer-Effekt (ich nenne ihn mal so, weil die meisten das am ehesten kennen )... das ist als wenn jemand auf der karte im restaurant grad überlegt, was er essen soll, bei den Fleischgerichten ist und ein unbeteiligter kommt an: du weißt schon dass fleisch essen mord ist und du dich damit krank machst?
ich bezweifel, dass die person aus diesem restaurant auhc nur einen moment drüber nachdenken wird, fleisch wegzulassen... eher im Gegenteil... und seine Meinung über Vegetarier und veganer wird sich pauschal verschlechtern.

Geht man hingegen selbstverständlich, aber im Bewusstsein einer persönlichen Entscheidung damit um, wird keiner ankommen und im nachhinein denken, dass "diese öko-tanten" einen an der schüssel haben

Noch ein Beispiel... sobald krümel da ist, werden mich andere halt viel tragend sehen... mit tuch, sling, trage... ich war bei der Eingewöhnung vom großen schon eher eine Seltenheit, er war halt an meinem bauch dabei...
ich würde NIE bei einer Kiwa-mami, die Probleme hat irgendwo durch zu kommen sagen "Tja, da ist tragen halt praktischer" oder so... sondern ihr eben einfach helfen und weitergehen... werde ich aber aufs tragen angesprochen... zb ob das nicht zu schwer ist... dann rede ich da gerne drüber, auch über die vorzüge


Naja, so fange ich selten bis nie eine Konversation an. Aber was ist an einem "Hans-Georg hat heute Nacht wieder 5 mal gestillt, obwohl er die letzten 2 Wochen durchgeschlafen hat" so verkehrt? Damit tritt man niemanden auf den Schlips und konnte trotzdem das Thema ansprechen

aber auch so ists, wenn der natürliche gesprächsverlauf nicht dahin läuft, irgendwie konstruiert und hätte zb bei einer überzeugten flaschenmama, die sich schon was anhören durfte deswegen, direkt einen missionierenden Charakter
Bei mir wäre es, obwohl ich ja auch lange stille, ein grund, das mit einem "aha? schön..." abzusegnen und mich dann anderen zuzuwendne, weil ich sowas höchst aufdringlich empfinde

wir sind zb auch nur beim familienbett gelandet, weil ich übers zimmer renovieren gesprochen habe und die anderen mütter dachten, ich spreche von einem babyzimmer... da habe ich das klar gestellt... aber ich würde nie aus dem nix sowas raushauen... hat ein bischen was von "guten tag, darf ich mit ihnen über das familienbett sprechen?" *Broschüre rüber reich*


Höchst aufdringlich, wenn ich dir sage, dass mein Kind heute nach 2 Wochen durchschlafen wieder was trinken wollte? Na gut, wenn du das so interpretierst...
Seramonchen
37809 Beiträge
26.04.2017 16:28
Zitat von Christen:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Christen:

Zitat von TweeDwargen:

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sehe das auch so wie twee. Mich nerven diese Mütter immer extrem, die mir ungefragt ihre Erziehungsmethoden ins Ohr blubbern... Merke :Wenn ich nicht nachfrage, will ich es nicht hören


Dafür werden hier in der mc aber ziemlich vielen ungefragt Erziehungsmethoden aufgedrängt *hust*

(nicht von dir, sondern allgemein)
Internet ist ja auch noch mal was anderes als das echte Leben so von Angesicht zu Angesicht. Da trauen sich dann meist nur noch die ganz dreisten so zu missionieren wie teilweise hier in der MC.


Ist es wirklich dreist, Themen anzusprechen, über die einfach sehr häufig noch ein falsches Bild kursiert? Ich meine, ich merke doch in einem Gespräch, wie mein Gegenüber reagiert und kann mich darauf einstellen oder erkennen, ob er sich mit dem Thema schon beschäftigt hat oder es einfach wirklich nicht weiß. Aber ich schließe doch von Anfang an keine Themen aus, nur weil sich andere auf den Schlips getreten fühlen könnten. Das wäre ja wieder schlecht für die, die von einem Gespräch profitieren können, weil sie einfach viele Dinge noch nicht wissen.

Beispiel: Winterjacke im Autositz. Ich habe da im Winter meine Freundin drauf angesprochen, da ihr Kleiner einen Schneeanzug im Autositz getragen hat. Nach eurer Einstellung ist das ja übergriffig. Sie wusste aber einfach nicht, dass das nicht gut ist und war froh, das jetzt zu wissen. Und falls jetzt der Einwurf kommt: Hier geht es aber um Sicherheit- das geht es bei Reboardern beispielsweise auch. Und teilweise sogar beim Familienbett oder in einem Zimmer mit dem Baby schlafen -> plötzlicher Kindstod.

Also wo zieht man da die Grenze, welche Themen außen vor bleiben und welche ok sind, angesprochen zu werden?
Seramonchen
37809 Beiträge
26.04.2017 16:31
Zitat von TweeDwargen:

Zitat von Sonea16:

Zitat von Cappotella:

Zitat von Sonea16:

...


Das ist so wie wenn du sagst "Ich will ja nichts sagen, aber eigentlich habe ich gerade gepupst!" Im Endeffekt drängst du das Thema dennoch indirekt auf, statt einfach zu sagen, heute war der Iwan in der Nacht anstrengend.


So läuft das, wenn man mit anderen Leuten redet. Jeder spricht das für ihn wichtige Thema an Wenn meine Kollegin sagt: "Meine Mutter ist heute Nacht gestürzt und wir saßen die ganze Nacht in der Notaufnahme", drängt sie mir das Thema ja auch nicht auf. Sie sagt was und ich kann dann entscheiden, wie die Konversation weitergeht
Und ich bleibe dabei. Je öfter und offener man ein Thema anspricht, desto offener werden die Leute im Umfeld. (Und gerade beim Still- und Schlafverhalten, wo so viel Unsinn kursiert, ist das immens wichtig)

Hmmm ne, sry... wenn jemand ohne dass ich frage, wie es ihm/ihr geht mir direkt ungefiltert erzählt, dass die mutter gestürzt ist, dann drücke ich höflich aus, dass mir das leid tut und ich wünsche gute Besserung... aber Konversation ist das für mich nicht, sondern ein abladen eigenen balastes bei mir... genauso gehe ich auch leuten aus dem weg, die aus dem nix heraus ankommen "oh ich hab seit 3 nächten nicht mehr geschlafen weil die kinder krank sind"...

arg, nein... ich finde kaum etwas schlimmer als leute die mir irgendwas einfach vorn Latz hauen... da fehlt jegliche gesprächskultur


und nein, es sorgt nicht dafür, dass es Selbstverständlichkeit wird... vielleicht in Einzelfällen... aber mehrheitlich bist du damit nur eine stillende mehr, die alle welt davon überzeugen will, wie toll es ist, was sie tut... obs nun so ist oder nicht... aber positiv... naja, eher niht..


Aber kommt es nicht hier auch darauf an, wer dir so etwas mitteilt? Ich finde die Einstellung schon sehr heftig, denn vielleicht möchte dieser Mensch einfach mit jemand anderem darüber sprechen, weil es ihn bewegt, er Unterstützung oder einfach ein offenes Ohr braucht. Das hat für mich nichts mit Gesprächskultur zu tun, sondern mit Empathie. Aber gut, ich höre auch der Oma an der Kasse hinter mir zu, die mir von ihren Schmerzen erzählt, einfach weil ich mir denken kann, dass sie vielleicht ein sehr einsamer Mensch ist, der sich aber gerne austauschen möchte.
26.04.2017 16:32
Zitat von TweeDwargen:

Zitat von Sonea16:

Zitat von Cappotella:

Zitat von Sonea16:

...


Das ist so wie wenn du sagst "Ich will ja nichts sagen, aber eigentlich habe ich gerade gepupst!" Im Endeffekt drängst du das Thema dennoch indirekt auf, statt einfach zu sagen, heute war der Iwan in der Nacht anstrengend.


So läuft das, wenn man mit anderen Leuten redet. Jeder spricht das für ihn wichtige Thema an Wenn meine Kollegin sagt: "Meine Mutter ist heute Nacht gestürzt und wir saßen die ganze Nacht in der Notaufnahme", drängt sie mir das Thema ja auch nicht auf. Sie sagt was und ich kann dann entscheiden, wie die Konversation weitergeht
Und ich bleibe dabei. Je öfter und offener man ein Thema anspricht, desto offener werden die Leute im Umfeld. (Und gerade beim Still- und Schlafverhalten, wo so viel Unsinn kursiert, ist das immens wichtig)

Hmmm ne, sry... wenn jemand ohne dass ich frage, wie es ihm/ihr geht mir direkt ungefiltert erzählt, dass die mutter gestürzt ist, dann drücke ich höflich aus, dass mir das leid tut und ich wünsche gute Besserung... aber Konversation ist das für mich nicht, sondern ein abladen eigenen balastes bei mir... genauso gehe ich auch leuten aus dem weg, die aus dem nix heraus ankommen "oh ich hab seit 3 nächten nicht mehr geschlafen weil die kinder krank sind"...

arg, nein... ich finde kaum etwas schlimmer als leute die mir irgendwas einfach vorn Latz hauen... da fehlt jegliche gesprächskultur

und nein, es sorgt nicht dafür, dass es Selbstverständlichkeit wird... vielleicht in Einzelfällen... aber mehrheitlich bist du damit nur eine stillende mehr, die alle welt davon überzeugen will, wie toll es ist, was sie tut... obs nun so ist oder nicht... aber positiv... naja, eher niht..


Naja, aber dann ist es vielleicht ein Problem deiner Gesprächskultur und nicht das der anderen

Wenn meine Kollegin morgens schon den Tränen nahe reinkommt und sich offenbar erklären möchte, ist das absolut ok und sogar gewünscht von mir. Und wenn man mir die Augenringe 5km weit weg schon ansieht und ein fragend Blick in meine Richtung geworfen wird, rede ich gerne meinen Ballast von der Seele. Dass oben genannter Satz nicht aus dem blauen an irgendwelche Leute in der SBahn kommt, sollte wohl klar sein
26.04.2017 16:36
Ulkig wie so Geschriebens rüber kommt.

Ich bin da bei Soneas Anicht....Weil ich ich mich meist nur mit guten Bekannten und Freuden und Familie unterhalte.
Da finde ich es ziemlich normal auch über Ottos Stillgewohnheiten zu reden, oder über Omas Wohlbefinden.
Und selbst auf meiner Arbeit war es so,dass man auch bisschen persönliches besprochen hat.
Und wenn ich morgens um 6.00h völlig fertig bei der Übergabe gefragt wurde, was los ist,dann hab ich auch mein "Leid" geklagt.
Christen
25089 Beiträge
26.04.2017 16:47
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Christen:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Christen:

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Dafür werden hier in der mc aber ziemlich vielen ungefragt Erziehungsmethoden aufgedrängt *hust*

(nicht von dir, sondern allgemein)
Internet ist ja auch noch mal was anderes als das echte Leben so von Angesicht zu Angesicht. Da trauen sich dann meist nur noch die ganz dreisten so zu missionieren wie teilweise hier in der MC.


Ist es wirklich dreist, Themen anzusprechen, über die einfach sehr häufig noch ein falsches Bild kursiert? Ich meine, ich merke doch in einem Gespräch, wie mein Gegenüber reagiert und kann mich darauf einstellen oder erkennen, ob er sich mit dem Thema schon beschäftigt hat oder es einfach wirklich nicht weiß. Aber ich schließe doch von Anfang an keine Themen aus, nur weil sich andere auf den Schlips getreten fühlen könnten. Das wäre ja wieder schlecht für die, die von einem Gespräch profitieren können, weil sie einfach viele Dinge noch nicht wissen.

Beispiel: Winterjacke im Autositz. Ich habe da im Winter meine Freundin drauf angesprochen, da ihr Kleiner einen Schneeanzug im Autositz getragen hat. Nach eurer Einstellung ist das ja übergriffig. Sie wusste aber einfach nicht, dass das nicht gut ist und war froh, das jetzt zu wissen. Und falls jetzt der Einwurf kommt: Hier geht es aber um Sicherheit- das geht es bei Reboardern beispielsweise auch. Und teilweise sogar beim Familienbett oder in einem Zimmer mit dem Baby schlafen -> plötzlicher Kindstod.

Also wo zieht man da die Grenze, welche Themen außen vor bleiben und welche ok sind, angesprochen zu werden?
ich meinte ja dieses unerbetene, missionarische gesabbel. Ist ja was völlig anderes, wenn es sich im Laufe des Gesprächs ergibt. Und wenn man mich auf eine Gefahr wie beim Autofahren in Jacke hinweist, wäre ich dankbar...
26.04.2017 16:52
Zitat von Christen:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Christen:

Zitat von Seramonchen:

...
Internet ist ja auch noch mal was anderes als das echte Leben so von Angesicht zu Angesicht. Da trauen sich dann meist nur noch die ganz dreisten so zu missionieren wie teilweise hier in der MC.


Ist es wirklich dreist, Themen anzusprechen, über die einfach sehr häufig noch ein falsches Bild kursiert? Ich meine, ich merke doch in einem Gespräch, wie mein Gegenüber reagiert und kann mich darauf einstellen oder erkennen, ob er sich mit dem Thema schon beschäftigt hat oder es einfach wirklich nicht weiß. Aber ich schließe doch von Anfang an keine Themen aus, nur weil sich andere auf den Schlips getreten fühlen könnten. Das wäre ja wieder schlecht für die, die von einem Gespräch profitieren können, weil sie einfach viele Dinge noch nicht wissen.

Beispiel: Winterjacke im Autositz. Ich habe da im Winter meine Freundin drauf angesprochen, da ihr Kleiner einen Schneeanzug im Autositz getragen hat. Nach eurer Einstellung ist das ja übergriffig. Sie wusste aber einfach nicht, dass das nicht gut ist und war froh, das jetzt zu wissen. Und falls jetzt der Einwurf kommt: Hier geht es aber um Sicherheit- das geht es bei Reboardern beispielsweise auch. Und teilweise sogar beim Familienbett oder in einem Zimmer mit dem Baby schlafen -> plötzlicher Kindstod.

Also wo zieht man da die Grenze, welche Themen außen vor bleiben und welche ok sind, angesprochen zu werden?
ich meinte ja dieses unerbetene, missionarische gesabbel. Ist ja was völlig anderes, wenn es sich im Laufe des Gesprächs ergibt. Und wenn man mich auf eine Gefahr wie beim Autofahren in Jacke hinweist, wäre ich dankbar...


Und du findest es missionarisch, wenn ich dir erzähle, dass mein Kind heute Nacht 5 mal gestillt hat?
Und wo fängt für dich das Missionieren an? Wenn ich dir jetzt sage, dass Stillen das SIDS Risiko erheblich senkt, bist du dann auch dankbar oder ist das schon wieder zu missionarisch?
26.04.2017 16:54
Zitat von Sonea16:

Zitat von Christen:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Christen:

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Ist es wirklich dreist, Themen anzusprechen, über die einfach sehr häufig noch ein falsches Bild kursiert? Ich meine, ich merke doch in einem Gespräch, wie mein Gegenüber reagiert und kann mich darauf einstellen oder erkennen, ob er sich mit dem Thema schon beschäftigt hat oder es einfach wirklich nicht weiß. Aber ich schließe doch von Anfang an keine Themen aus, nur weil sich andere auf den Schlips getreten fühlen könnten. Das wäre ja wieder schlecht für die, die von einem Gespräch profitieren können, weil sie einfach viele Dinge noch nicht wissen.

Beispiel: Winterjacke im Autositz. Ich habe da im Winter meine Freundin drauf angesprochen, da ihr Kleiner einen Schneeanzug im Autositz getragen hat. Nach eurer Einstellung ist das ja übergriffig. Sie wusste aber einfach nicht, dass das nicht gut ist und war froh, das jetzt zu wissen. Und falls jetzt der Einwurf kommt: Hier geht es aber um Sicherheit- das geht es bei Reboardern beispielsweise auch. Und teilweise sogar beim Familienbett oder in einem Zimmer mit dem Baby schlafen -> plötzlicher Kindstod.

Also wo zieht man da die Grenze, welche Themen außen vor bleiben und welche ok sind, angesprochen zu werden?
ich meinte ja dieses unerbetene, missionarische gesabbel. Ist ja was völlig anderes, wenn es sich im Laufe des Gesprächs ergibt. Und wenn man mich auf eine Gefahr wie beim Autofahren in Jacke hinweist, wäre ich dankbar...


Und du findest es missionarisch, wenn ich dir erzähle, dass mein Kind heute Nacht 5 mal gestillt hat?
Und wo fängt für dich das Missionieren an? Wenn ich dir jetzt sage, dass Stillen das SIDS Risiko erheblich senkt, bist du dann auch dankbar oder ist das schon wieder zu missionarisch?

Wenn du sagst, dein Kind kam heute Nacht 5x hat das aber auch einen ganz anderen Stellenwert, als wenn du dazu betonst, dass du stillen musstest. Wie Twee schon sagte, das hat was von dem Veganer "also ICH esse KEINE tierischen Produkte" Gesabbel
Christen
25089 Beiträge
26.04.2017 16:55
Zitat von Sonea16:

Zitat von Christen:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Christen:

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Ist es wirklich dreist, Themen anzusprechen, über die einfach sehr häufig noch ein falsches Bild kursiert? Ich meine, ich merke doch in einem Gespräch, wie mein Gegenüber reagiert und kann mich darauf einstellen oder erkennen, ob er sich mit dem Thema schon beschäftigt hat oder es einfach wirklich nicht weiß. Aber ich schließe doch von Anfang an keine Themen aus, nur weil sich andere auf den Schlips getreten fühlen könnten. Das wäre ja wieder schlecht für die, die von einem Gespräch profitieren können, weil sie einfach viele Dinge noch nicht wissen.

Beispiel: Winterjacke im Autositz. Ich habe da im Winter meine Freundin drauf angesprochen, da ihr Kleiner einen Schneeanzug im Autositz getragen hat. Nach eurer Einstellung ist das ja übergriffig. Sie wusste aber einfach nicht, dass das nicht gut ist und war froh, das jetzt zu wissen. Und falls jetzt der Einwurf kommt: Hier geht es aber um Sicherheit- das geht es bei Reboardern beispielsweise auch. Und teilweise sogar beim Familienbett oder in einem Zimmer mit dem Baby schlafen -> plötzlicher Kindstod.

Also wo zieht man da die Grenze, welche Themen außen vor bleiben und welche ok sind, angesprochen zu werden?
ich meinte ja dieses unerbetene, missionarische gesabbel. Ist ja was völlig anderes, wenn es sich im Laufe des Gesprächs ergibt. Und wenn man mich auf eine Gefahr wie beim Autofahren in Jacke hinweist, wäre ich dankbar...


Und du findest es missionarisch, wenn ich dir erzähle, dass mein Kind heute Nacht 5 mal gestillt hat?
Und wo fängt für dich das Missionieren an? Wenn ich dir jetzt sage, dass Stillen das SIDS Risiko erheblich senkt, bist du dann auch dankbar oder ist das schon wieder zu missionarisch?
Es interessiert mich schlicht und ergreifend nicht, wie oft du letzte Nacht gestillt hast! Ich erzähl dir doch auch nicht, wie oft ich letzte Nacht stillte...
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