Warum lässt man ein Baby taufen ( ernstgemeinte Frage)
29.10.2013 14:13
Zitat von mamamone:
Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt wird Leben obgleich er stirbt. Spricht Jesus. Aus diesem Glauben haben wir unsere Kinder getauft. Sie unter den Schutz Gottes gestellt über den Tod hinaus. Wir haben mit der Zustimmung zur Taufe für unsere Kinder das übernommen was sie selber noch nicht konnten, genau wie wir sie gefüttert oder gekleidet haben. Wir haben sie in den Werten des christlichen Glaubens erzogen. Mit 14 haben sie sich konfimieren lassen und damit ihre Taufe bejat .
Besser hätte ich es gar nicht sagen können! Ich sehe es ganz genauso.
29.10.2013 14:14
Für ich ist die Taufe ein Symbol
dafür, dass wir grundsätzlich an einen Schöpfer glauben.
Nach dem Tod, hat man ja auch eine Beerdigung mit einem Pfarrer und spricht Totengebete usw.
Da könnte ich genau so fragen, wieso lasst man die Verstorbenen nicht einfach so , ohne Zeremonie zu Grabe ? Ich glaub ja an nichts. Der ist ja dann einfach Tod und sein Geist/Seele existiert auch nicht mehr weiter ...(nur weil wir uns das nicht vorstellen können)
Für viele ist die Zeremonie aber sehr Tröstlich. Jemanden bei Gott und seinen Engeln und Plänen für die Seele aufgehoben zu wissen/glauben ist unheimlich Tröstlich. Und ich frage mich.... wenn ich in meiner dunkelsten Stunde bin, und Gott begegne , würde ich mich schämen, vorher nicht an ihn gedacht zu haben, bzw. keinen Gedanken an ihn verschwendet zu haben bzw. mich und meine Kinder nicht mal hab Taufen lassen (nur als Symbol und Zeichen des Respekts )
Taufe= man bekennt sich schon zu Lebzeiten, dass nach dem Tod , die Seele gerne zu Gott möchte , und nicht einfach verschwunden ist - was nicht heißen soll, dass man ohne Taufe komplett verloren wäre, aber ich finde man kann auch Seelisch wachsen.. und wenn einer "Unglaubig" und gaaar nichts Symbolisch für Gott macht, ist die Seele noch nicht so groß wie sie sein könnte, sondern steckt eher noch in Kinderschuhen. Finde es eh irgenwie doof, wenn Menschen an nichts glauben und die Unendlichkeit der individuellen Seele bestreiten.
Man muss ja nicht Christlich sein um an Gott zu glauben. Oder irgendeiner Religion angehören, um an Gott zu glauben. Man kann ja jegliche religiösen Schriften für sich Interpretieren und seinen Nutzen daraus ziehen, ohne an komplett ALLES zu glauben und zu befolgen. Aber rein Logisch gestimmt zu sein ist auch nichts. Man fühlt doch auch was , und denkt nicht nur. Das denken sagt, es kann sich die Unendlichkeit nicht vorstellen, aber das Gefühl sagt uns doch, dass es mehr geben muss zwischen Himmel und Erde... und das eine geliebte verstorbene Person , ihr Abenteuer irgendwie unvorstellbar "anders" fortsetzt.
dafür, dass wir grundsätzlich an einen Schöpfer glauben.
Nach dem Tod, hat man ja auch eine Beerdigung mit einem Pfarrer und spricht Totengebete usw.
Da könnte ich genau so fragen, wieso lasst man die Verstorbenen nicht einfach so , ohne Zeremonie zu Grabe ? Ich glaub ja an nichts. Der ist ja dann einfach Tod und sein Geist/Seele existiert auch nicht mehr weiter ...(nur weil wir uns das nicht vorstellen können)
Für viele ist die Zeremonie aber sehr Tröstlich. Jemanden bei Gott und seinen Engeln und Plänen für die Seele aufgehoben zu wissen/glauben ist unheimlich Tröstlich. Und ich frage mich.... wenn ich in meiner dunkelsten Stunde bin, und Gott begegne , würde ich mich schämen, vorher nicht an ihn gedacht zu haben, bzw. keinen Gedanken an ihn verschwendet zu haben bzw. mich und meine Kinder nicht mal hab Taufen lassen (nur als Symbol und Zeichen des Respekts )
Taufe= man bekennt sich schon zu Lebzeiten, dass nach dem Tod , die Seele gerne zu Gott möchte , und nicht einfach verschwunden ist - was nicht heißen soll, dass man ohne Taufe komplett verloren wäre, aber ich finde man kann auch Seelisch wachsen.. und wenn einer "Unglaubig" und gaaar nichts Symbolisch für Gott macht, ist die Seele noch nicht so groß wie sie sein könnte, sondern steckt eher noch in Kinderschuhen. Finde es eh irgenwie doof, wenn Menschen an nichts glauben und die Unendlichkeit der individuellen Seele bestreiten.
Man muss ja nicht Christlich sein um an Gott zu glauben. Oder irgendeiner Religion angehören, um an Gott zu glauben. Man kann ja jegliche religiösen Schriften für sich Interpretieren und seinen Nutzen daraus ziehen, ohne an komplett ALLES zu glauben und zu befolgen. Aber rein Logisch gestimmt zu sein ist auch nichts. Man fühlt doch auch was , und denkt nicht nur. Das denken sagt, es kann sich die Unendlichkeit nicht vorstellen, aber das Gefühl sagt uns doch, dass es mehr geben muss zwischen Himmel und Erde... und das eine geliebte verstorbene Person , ihr Abenteuer irgendwie unvorstellbar "anders" fortsetzt.
29.10.2013 14:14
Zitat von mamamone:
Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt wird Leben obgleich er stirbt. Spricht Jesus. Aus diesem Glauben haben wir unsere Kinder getauft. Sie unter den Schutz Gottes gestellt über den Tod hinaus. Wir haben mit der Zustimmung zur Taufe für unsere Kinder das übernommen was sie selber noch nicht konnten, genau wie wir sie gefüttert oder gekleidet haben. Wir haben sie in den Werten des christlichen Glaubens erzogen. Mit 14 haben sie sich konfimieren lassen und damit ihre Taufe bejat .
Das klingt toll. Eben weil es so rüberkommt, dass tatsächlich ein Glauben dahinter steckt. Das befürworte ich sogar, auch wenn ich es der Form nicht könnte. Was hälst du als Gläubige denn davon, dass "Nichtgläubige" ihre Kinder taufen lassen, aber keine Verwendung bzw. sonst. Verbindung zur Kirche haben?
29.10.2013 14:17
Ich hab jetzt nur den Start Post gelesen , aber genau aus dem Grund hab ich Emma doch nicht taufen lassen ,
Ich hätte es nicht mit meinem gewissen vereinbaren können es nur zu tun weil ich es "schoen " finde ! Ich hatte ja den Pfarrer anlügen müssen von wegen christlicher Glauben und wir werden Emma die Werte vermitteln !
Ich wurde selber erst mit 13 getauft, bin auch trotzdem noch in der Kirche aber kann sonst nix mit dem Glauben / Kirche anfangen !
Kann aber auch Eltern verstehen die taufen lassen weil es sich in der Familie so gehört und man dem sich nicht Wiedersetzen möchte
Ich hätte es nicht mit meinem gewissen vereinbaren können es nur zu tun weil ich es "schoen " finde ! Ich hatte ja den Pfarrer anlügen müssen von wegen christlicher Glauben und wir werden Emma die Werte vermitteln !
Ich wurde selber erst mit 13 getauft, bin auch trotzdem noch in der Kirche aber kann sonst nix mit dem Glauben / Kirche anfangen !
Kann aber auch Eltern verstehen die taufen lassen weil es sich in der Familie so gehört und man dem sich nicht Wiedersetzen möchte
29.10.2013 14:18
Zitat von unique_sugerpie:
Für ich ist die Taufe ein Symbol
dafür, dass wir grundsätzlich an einen Schöpfer glauben.
Nach dem Tod, hat man ja auch eine Beerdigung mit einem Pfarrer und spricht Totengebete usw.
Da könnte ich genau so fragen, wieso lasst man die Verstorbenen nicht einfach so , ohne Zeremonie zu Grabe ? Ich glaub ja an nichts. Der ist ja dann einfach Tod und sein Geist/Seele existiert auch nicht mehr weiter ...(nur weil wir uns das nicht vorstellen können)
Für viele ist die Zeremonie aber sehr Tröstlich. Jemanden bei Gott und seinen Engeln und Plänen für die Seele aufgehoben zu wissen/glauben ist unheimlich Tröstlich. Und ich frage mich.... wenn ich in meiner dunkelsten Stunde bin, und Gott begegne , würde ich mich schämen, vorher nicht an ihn gedacht zu haben, bzw. keinen Gedanken an ihn verschwendet zu haben bzw. mich und meine Kinder nicht mal hab Taufen lassen (nur als Symbol und Zeichen des Respekts )
Taufe= man bekennt sich schon zu Lebzeiten, dass nach dem Tod , die Seele gerne zu Gott möchte , und nicht einfach verschwunden ist - was nicht heißen soll, dass man ohne Taufe komplett verloren wäre, aber ich finde man kann auch Seelisch wachsen.. und wenn einer "Unglaubig" und gaaar nichts Symbolisch für Gott macht, ist die Seele noch nicht so groß wie sie sein könnte, sondern steckt eher noch in Kinderschuhen. Finde es eh irgenwie doof, wenn Menschen an nichts glauben und die Unendlichkeit der individuellen Seele bestreiten.
Man muss ja nicht Christlich sein um an Gott zu glauben. Oder irgendeiner Religion angehören, um an Gott zu glauben. Man kann ja jegliche religiösen Schriften für sich Interpretieren und seinen Nutzen daraus ziehen, ohne an komplett ALLES zu glauben und zu befolgen. Aber rein Logisch gestimmt zu sein ist auch nichts. Man fühlt doch auch was , und denkt nicht nur. Das denken sagt, es kann sich die Unendlichkeit nicht vorstellen, aber das Gefühl sagt uns doch, dass es mehr geben muss zwischen Himmel und Erde... und das eine geliebte verstorbene Person , ihr Abenteuer irgendwie unvorstellbar "anders" fortsetzt.
Meine Mutter hat mir gesagt (als meine Freundin mit 12 starb), dass sie zu einem Stern geworden ist und immer auf uns herabschaut und ich, wann immer ich will, mit ihr sprechen kann, wenn ich es brauche. DAS hat mir enorm geholfen, schließlich war ich auch gerade mal 11 Jahre alt und der Tod mehr als tragisch. Aber dieses Trösten hat ja nicht Gott übernommen, sondern meine Mama, die mir eine tröstende Richtung geboten hat, eine Möglichkeit mit dem Geschehenem umzugehen.
29.10.2013 14:21
Freiwillig, und sie haben mehr getan als sie mußten, einmal im Monat hätten sie zum Gottesdienst gehen müssen, sie gingen aber Wöchentlich und nahmen auch an anderen Gemeinde Veranstaltungen Teil. Aber auch meine Kinder sind natürlich keine Heiligen, die Geschenke waren natürlich auch nicht ganz unwichtig
Aber der "Stundenlohn " für die Konfimandenzeit ist schon eher gering nach 1 1/2 Jahren Unterricht.
Aber der "Stundenlohn " für die Konfimandenzeit ist schon eher gering nach 1 1/2 Jahren Unterricht.
29.10.2013 14:26
Zitat von mamamone:
Freiwillig, und sie haben mehr getan als sie mußten, einmal im Monat hätten sie zum Gottesdienst gehen müssen, sie gingen aber Wöchentlich und nahmen auch an anderen Gemeinde Veranstaltungen Teil. Aber auch meine Kinder sind natürlich keine Heiligen, die Geschenke waren natürlich auch nicht ganz unwichtig
Aber der "Stundenlohn " für die Konfimandenzeit ist schon eher gering nach 1 1/2 Jahren Unterricht.![]()
Naja, besser als gar nichts.
Denn in der Familie meines Mannes wird ganz klar gesagt: "Wenn du dich nicht konfirmieren lässt, bekommst du nichts". Mit der Begründung: "Wo kämen wir denn hin, wenn er sich nicht konfirmieren lässt und trotzdem das Geld erhält, will sich keiner mehr konfirmieren lassen".. Na wenn das mal keine Nötigung/Erpressung ist...
Und das alles in Gottes Namen..
29.10.2013 14:28
Zitat von mamamone:
Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt wird Leben obgleich er stirbt. Spricht Jesus. Aus diesem Glauben haben wir unsere Kinder getauft. Sie unter den Schutz Gottes gestellt über den Tod hinaus. Wir haben mit der Zustimmung zur Taufe für unsere Kinder das übernommen was sie selber noch nicht konnten, genau wie wir sie gefüttert oder gekleidet haben. Wir haben sie in den Werten des christlichen Glaubens erzogen. Mit 14 haben sie sich konfimieren lassen und damit ihre Taufe bejat .
Das würde ich genauso unterschreiben!!!!
Und ich kann die Leute nicht verstehen, die ihr Kind taufen lassen oder kirchlich heiraten, "weil man es ja so macht", "weil es doch dazu gehört", "weil es alle machen und von mir erwarten", "weil ich dann ein tolles weißes Kleid anziehen kann", "weil die Party so toll ist", "weil es viele Geschenke gibt" usw usf. Das ist für mich heuchlerisch und wenn man nicht an das glaubt, wofür diese Zeremonien eigentlich stehen, dann sollte man es auch bitte lassen. Eine tolle Hochzeit z. B. kann ich auch haben, wenn ich "nur" standesamtlich heirate. Das weiße Kleid kann ich auch dann anziehen. Das sind für mich keine nachvollziehbaren Gründe.
29.10.2013 14:28
Zitat von mamamone:
Freiwillig, und sie haben mehr getan als sie mußten, einmal im Monat hätten sie zum Gottesdienst gehen müssen, sie gingen aber Wöchentlich und nahmen auch an anderen Gemeinde Veranstaltungen Teil. Aber auch meine Kinder sind natürlich keine Heiligen, die Geschenke waren natürlich auch nicht ganz unwichtig
Aber der "Stundenlohn " für die Konfimandenzeit ist schon eher gering nach 1 1/2 Jahren Unterricht.![]()
ich find 1 1/2 Jahre konfirmandenunterricht ziemlich wenig.
ist das in Kirchen normal ?
Ich bin ja Mitglied einer Freikirche... Das kann man kaum vergleichen find ich...
Ich hatte seit ich 8 war Sonntagsschule ( eig. geht die ab 3 los, aber ich hatte nicht christliche Eltern, und kam durch eine Freundin zum Glauben) und mit 15 hatte ich die Sonntagsschulentlassung ... sprich 7 Jahre war ich in der Sonntagsschule und wusste bei weitem nicht über alles bescheid...
29.10.2013 14:30
Na ja schöner finde ich es natürlich wenn Eltern ihr Kind taufen lassen, wenn sie selber gläubig sind. Aber es steht mir nicht zu darüber zu urteilen, am Ende des Tages freu ich mich über jedes Gotteskind. Was ich hier aber auch schon erlebt habe, das Kinder getauft wurden und die Eltern den Glauben als Quatsch und Unsinn sehen und überzeugte Gläubige als Vollidioten hinstellen, das macht mich dann schon sauer.
29.10.2013 14:31
Zitat von mamamone:
Na ja schöner finde ich es natürlich wenn Eltern ihr Kind taufen lassen, wenn sie selber gläubig sind. Aber es steht mir nicht zu darüber zu urteilen, am Ende des Tages freu ich mich über jedes Gotteskind. Was ich hier aber auch schon erlebt habe, das Kinder getauft wurden und die Eltern den Glauben als Quatsch und Unsinn sehen und überzeugte Gläubige als Vollidioten hinstellen, das macht mich dann schon sauer.
Also: Entweder ganz oder gar nicht...
Ich finde das ist ein passendes Ende für diesen Thread.
Ich bin raus.
Ich wünschen einen wundervollen (gesegneten) Tag
29.10.2013 14:34
Zitat von mamamone:
Na ja schöner finde ich es natürlich wenn Eltern ihr Kind taufen lassen, wenn sie selber gläubig sind. Aber es steht mir nicht zu darüber zu urteilen, am Ende des Tages freu ich mich über jedes Gotteskind. Was ich hier aber auch schon erlebt habe, das Kinder getauft wurden und die Eltern den Glauben als Quatsch und Unsinn sehen und überzeugte Gläubige als Vollidioten hinstellen, das macht mich dann schon sauer.
Bei uns ist das nicht so easy ich bin gläubig meim mann auch wir sind beide katholisch aber identifizieren uns nicgt unbedingt damit die ganzen Skandale und so nee geht gar nicht. Wir haben uns kirchlich trauen lassen und auch unser sohn ist bereits getauft. Ich werde ihn aber nicht zwingen in die kirche zu gehen und so. Spätestens bei der firmung kann er ja dann selbst entscheiden ob er so weiter machen mag oder etwas anderes will. Ich möchte aber das er so lange zur christlichen gemeinde dazu gehört
29.10.2013 14:35
Ich bin evangelisch getauft worden und war als Kind viel in Bibelstunden und in der Kirche, weil ich es wollte. Meine Mutter ist nicht gläubig und auch nicht getauft, mein Vater ist zwar getauft, hat aber nie an Gott geglaubt. Mit 14 wurde ich konfimiert, weil ich mich mit dem Thema mehr auseinandersetzen wollte, war also allein meine Entscheidung. Ich fand den KonfirmationsUnterricht so schlimm, da einem nur Meinungen aufgezwungen wurden und kritische Nachfragen abgeschmettert wurden.
Ich bin dann aus der Kirche ausgetreten.
Ich habe meinen Sohn nicht taufen lassen, weil er sich später selber dafür entschieden soll und es aus eigenem Antrieb möchte. Er geht in eine städtische Kita, aber auch dort werden christlich Werte vermittelt.
Wir leben in einer sehr katholischen Gegend und es ist auch so, dass gerade in den sozialen Berufen und bei kirchlichen Trägern nur Katholiken eingestellt werden. Aber nur deswegen wieder in die Kirche einzutreten würde ich nicht.
Ich melde mein Kind jetzt auch nicht schon für den Schützenverein, freiwillige Feuerwehr oder Fußballvereine an, damit es später bessere Möglichkeiten hat, nur weil das bei uns im Ort so üblich ist.
Mein Sohn soll die Wahl haben, an was er glauben möchte, in welchen Verein er möchte oder welchen Beruf er ergreifen wird, das werde ich ihm nicht von Geburt an aufzwängen.
Ich bin dann aus der Kirche ausgetreten.
Ich habe meinen Sohn nicht taufen lassen, weil er sich später selber dafür entschieden soll und es aus eigenem Antrieb möchte. Er geht in eine städtische Kita, aber auch dort werden christlich Werte vermittelt.
Wir leben in einer sehr katholischen Gegend und es ist auch so, dass gerade in den sozialen Berufen und bei kirchlichen Trägern nur Katholiken eingestellt werden. Aber nur deswegen wieder in die Kirche einzutreten würde ich nicht.
Ich melde mein Kind jetzt auch nicht schon für den Schützenverein, freiwillige Feuerwehr oder Fußballvereine an, damit es später bessere Möglichkeiten hat, nur weil das bei uns im Ort so üblich ist.
Mein Sohn soll die Wahl haben, an was er glauben möchte, in welchen Verein er möchte oder welchen Beruf er ergreifen wird, das werde ich ihm nicht von Geburt an aufzwängen.
29.10.2013 14:40
Zitat von Tinni2013:
Zitat von mamamone:
Na ja schöner finde ich es natürlich wenn Eltern ihr Kind taufen lassen, wenn sie selber gläubig sind. Aber es steht mir nicht zu darüber zu urteilen, am Ende des Tages freu ich mich über jedes Gotteskind. Was ich hier aber auch schon erlebt habe, das Kinder getauft wurden und die Eltern den Glauben als Quatsch und Unsinn sehen und überzeugte Gläubige als Vollidioten hinstellen, das macht mich dann schon sauer.
Bei uns ist das nicht so easy ich bin gläubig meim mann auch wir sind beide katholisch aber identifizieren uns nicgt unbedingt damit die ganzen Skandale und so nee geht gar nicht. Wir haben uns kirchlich trauen lassen und auch unser sohn ist bereits getauft. Ich werde ihn aber nicht zwingen in die kirche zu gehen und so. Spätestens bei der firmung kann er ja dann selbst entscheiden ob er so weiter machen mag oder etwas anderes will. Ich möchte aber das er so lange zur christlichen gemeinde dazu gehört
Kurzum ich will meinem sohn den glauben an gott vermitteln mir ist es beispielsweise auch immens wichtig das hier das Christkind kommt nicht der weihnachtsmann aber so einige dinge die die kirche besonders die katholische verzapft damit möchte ich mein Kind möglichst lang nicht belasten und viele messen hier den glauben an gott an der anzahl an kirchenbesuchen das hat für mich oder uns nix mit der Glaubensstärke zu tun.
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