Werden aus unzufriedenen Babys unzufriedene Kleinkinder?
06.01.2014 21:38
Sie merkt, dass du angespannt bist und macht sich sorgen um ihre Sicherheit. Du überträgst dein Denken auf sie. Sie merkt, dass du "keine Lust hast morgens aufzustehen".
Denke wenn du etwas zufriedener wärst und dich mit der Situation langsam abfinden könntest-ohne sie zu vergleichen-wäre es für euch beide besser.
Reiß dir kein Bein aus um sie 24/7 zu bespaßen, oft sind gerade die kleinsten mit solchen Dingen schon überfordert und wissen nicht wohin mit sich.
Ich kann verstehen, dass du alles gibst um sie glücklich zu machen, du siehst das es überhaupt nichts bringst, kommst aber nicht auf die Erkenntnis, dass du gar nicht alles geben musst. Schalte einen Gang herunter, deine Tochter lernt den ganzen Tag etwas dazu, muss zig Einflüsse verarbeiten.
Ein geregelter Tagesablauf sollte euch helfen, versuche euch ein kleines Programm zu erschaffen, auch mit Zeiten für dich. Das wird am Anfang schwierig, aber um so älter sie wird um so "leichter" wird es.
Das Leichter habe ich nun bewusst in tüddelchen gesetzt, denn es wird irgendwie nie leichter oder besser, aber es wird anders
Denke wenn du etwas zufriedener wärst und dich mit der Situation langsam abfinden könntest-ohne sie zu vergleichen-wäre es für euch beide besser.
Reiß dir kein Bein aus um sie 24/7 zu bespaßen, oft sind gerade die kleinsten mit solchen Dingen schon überfordert und wissen nicht wohin mit sich.
Ich kann verstehen, dass du alles gibst um sie glücklich zu machen, du siehst das es überhaupt nichts bringst, kommst aber nicht auf die Erkenntnis, dass du gar nicht alles geben musst. Schalte einen Gang herunter, deine Tochter lernt den ganzen Tag etwas dazu, muss zig Einflüsse verarbeiten.
Ein geregelter Tagesablauf sollte euch helfen, versuche euch ein kleines Programm zu erschaffen, auch mit Zeiten für dich. Das wird am Anfang schwierig, aber um so älter sie wird um so "leichter" wird es.
Das Leichter habe ich nun bewusst in tüddelchen gesetzt, denn es wird irgendwie nie leichter oder besser, aber es wird anders
06.01.2014 21:43
Zitat von mamamachma:
Vielen dank für die lieben Antworten.
Ich merke selber, das es besser wird, jetzt wo sie mobiler wird. Sie kugelt sich herum.. damit ist sie seid einer Woche manchmal 10 Minuten beschäftigt.
Es ist nicht so, das sie immer unzufrieden ist.. sie kann so schön lachen, nur leider kommt das im Vergleich zum nörgeln und jammern und jähzornig sein eher seltener vor.
Ich versuche mir auch immer wieder vor Augen zu halten, das sie selber nicht weg kann und auf mich angewiesen ist. An manchen Tagen hilft das, an anderen bin ich trotzdem fertig mit den Nerven.
1.Dann fragt man sich oft, ob die anderen, die sagen das man sie auch mal schreien lassen soll, nicht doch recht haben.
Eine Trage habe ich. Die wird auch jeden Tag für viele viele Stunden genutzt. Nur leider bekomme ich an Tagen wo ich sie extrem viel getragen habe, weil mein Freund auf Mittagschicht ist, ganz dolle Rückenschmerzen. Manchmal gehen die Schmerzen Wochenlang nicht weg.
Wenn ich sie in der Trage habe, darf ich mich nicht hinsetzen oder stehen bleiben. So laufen wir dann stundenlang durch die ganze Wohnung oder 2.vor dem Fernseher auf und ab . Oder machen lange Spaziergänge draußen mit dem Hund.Das liebt sie und schläft dabei auch fast immer ein. Nur ablegen kann ich sie dann noch immer nicht..
Dann bleibt mir wohl nicht anderes übrig, als abzuwarten, was die Zeit bringt. Zum Glück ist mein Freund mir eine Riesen Unterstützung.
Warum solltest du sie weinen lassen? Es ändert doch nichts an der Tatsache, dass sie "unzufrieden" ist, denke allerdings, das unzufrieden ein Zustand ist, den sie in der Art und Weise noch nicht erreichen kann.
Es ist ein Zustand, in dem sie davon geplagt ist, nicht alleine sein zu wollen, sie sucht ganz bewusst deine Nähe und in dem Moment, wo du sie alleine weinen lässt zeigst du ihr nichts anderes als "Auf mich, als Mama, ist kein Verlass" sie erhält ihre Bestätigung für ihre Angst und ich glaube nicht, dass es dadurch besser wird.
Vorm Tv hin und her zu laufen sind viel zu viele eindrücke, singe ihr was vor oder erzähle einfach irgendwas, wenn sie deine ruhige stimme hört wird es besser werden-aber auch nur wenn du innerlich ruhig und gelassen bist.
Sie ist drei Monate und macht es nicht um dich auf deine Grenzen zu testen, sie macht es-weil sie nichts anderes kann als so auf sich aufmerksam zu machen
06.01.2014 22:12
Zitat von Primadonna:
Sie merkt, dass du angespannt bist und macht sich sorgen um ihre Sicherheit. Du überträgst dein Denken auf sie. Sie merkt, dass du "keine Lust hast morgens aufzustehen".
Denke wenn du etwas zufriedener wärst und dich mit der Situation langsam abfinden könntest-ohne sie zu vergleichen-wäre es für euch beide besser.
Reiß dir kein Bein aus um sie 24/7 zu bespaßen, oft sind gerade die kleinsten mit solchen Dingen schon überfordert und wissen nicht wohin mit sich.
Ich kann verstehen, dass du alles gibst um sie glücklich zu machen, du siehst das es überhaupt nichts bringst, kommst aber nicht auf die Erkenntnis, dass du gar nicht alles geben musst. Schalte einen Gang herunter, deine Tochter lernt den ganzen Tag etwas dazu, muss zig Einflüsse verarbeiten.
Ein geregelter Tagesablauf sollte euch helfen, versuche euch ein kleines Programm zu erschaffen, auch mit Zeiten für dich. Das wird am Anfang schwierig, aber um so älter sie wird um so "leichter" wird es.
Das Leichter habe ich nun bewusst in tüddelchen gesetzt, denn es wird irgendwie nie leichter oder besser, aber es wird anders![]()
Ich hoffe das kam nicht falsch rüber, das ich oft keine Lust habe aufzustehen. Ich liebe sie natürlich. Sie ist ja mein Baby, ich wollte sie so sehr und gerade heute hat sie soviel gelacht. Da bekomme ich direkt ein schlechtes Gewissen "so" über sie zu schreiben.
Ich bin mir ziemlich sicher, das sie das auch merkt und ich diesbezüglich auch an mir arbeiten muss. Ich muss ruhiger werden. Aber das ist wirklich erst einmal leichter gesagt als getan, wenn sie wieder den ganzen Tag rumknatscht und ich einfach nichts dagegen tun kann... mir die Ohren vom jaulen noch klingen, obwohl sie schon lange im Bett ist. Das mit dem Jaulen ist nicht abwertend gemeint. Sie jault wirklich.
Aber immerhin habe ich nun wirklich die Hoffnung, das es Schritt für Schritt besser wird. Ich denke auch, sie möchte viel mehr als sie jetzt selber tun kann und das frustriert sie zusätzlich.
Vorgestern waren wir die Schwiegereltern besuchen. Sonst musste ich immer im Wohnzimmer auf und ab laufen. Aber sie rollt ja seid neustem selber herum und ich konnte sie auf den Boden legen. Das hat so gut funktioniert.
Unser Alltag ist eigentlich sehr geregelt. Sie ist sehr sensibel und ist am liebsten in ihrem gewohnten Umfeld. Das habe ich schon früh gemerkt, das ihr das hilft.
06.01.2014 22:28
Zitat von Primadonna:
Zitat von mamamachma:
Vielen dank für die lieben Antworten.
Ich merke selber, das es besser wird, jetzt wo sie mobiler wird. Sie kugelt sich herum.. damit ist sie seid einer Woche manchmal 10 Minuten beschäftigt.
Es ist nicht so, das sie immer unzufrieden ist.. sie kann so schön lachen, nur leider kommt das im Vergleich zum nörgeln und jammern und jähzornig sein eher seltener vor.
Ich versuche mir auch immer wieder vor Augen zu halten, das sie selber nicht weg kann und auf mich angewiesen ist. An manchen Tagen hilft das, an anderen bin ich trotzdem fertig mit den Nerven.
1.Dann fragt man sich oft, ob die anderen, die sagen das man sie auch mal schreien lassen soll, nicht doch recht haben.
Eine Trage habe ich. Die wird auch jeden Tag für viele viele Stunden genutzt. Nur leider bekomme ich an Tagen wo ich sie extrem viel getragen habe, weil mein Freund auf Mittagschicht ist, ganz dolle Rückenschmerzen. Manchmal gehen die Schmerzen Wochenlang nicht weg.
Wenn ich sie in der Trage habe, darf ich mich nicht hinsetzen oder stehen bleiben. So laufen wir dann stundenlang durch die ganze Wohnung oder 2.vor dem Fernseher auf und ab . Oder machen lange Spaziergänge draußen mit dem Hund.Das liebt sie und schläft dabei auch fast immer ein. Nur ablegen kann ich sie dann noch immer nicht..
Dann bleibt mir wohl nicht anderes übrig, als abzuwarten, was die Zeit bringt. Zum Glück ist mein Freund mir eine Riesen Unterstützung.
Warum solltest du sie weinen lassen? Es ändert doch nichts an der Tatsache, dass sie "unzufrieden" ist, denke allerdings, das unzufrieden ein Zustand ist, den sie in der Art und Weise noch nicht erreichen kann.
Es ist ein Zustand, in dem sie davon geplagt ist, nicht alleine sein zu wollen, sie sucht ganz bewusst deine Nähe und in dem Moment, wo du sie alleine weinen lässt zeigst du ihr nichts anderes als "Auf mich, als Mama, ist kein Verlass" sie erhält ihre Bestätigung für ihre Angst und ich glaube nicht, dass es dadurch besser wird.
Vorm Tv hin und her zu laufen sind viel zu viele eindrücke, singe ihr was vor oder erzähle einfach irgendwas, wenn sie deine ruhige stimme hört wird es besser werden-aber auch nur wenn du innerlich ruhig und gelassen bist.
Sie ist drei Monate und macht es nicht um dich auf deine Grenzen zu testen, sie macht es-weil sie nichts anderes kann als so auf sich aufmerksam zu machen![]()
Sie ist schon 6 Monate
Warum ich sie weinen lassen soll? Weil sie denken, das sie mich im Griff hat. Meine Mutter denkt, das ich sie zu sehr verhätschel und meine Schwiegermutter nennt sie auch seitdem sie noch ein Säugling war "Diva" und "Zicke". Finde das unmöglich, weshalb ich sie da sicher auch niemals hingeben werde.
Schon als sie diese Schreiphase hatte, haben sie gelacht und gemeint, das ich das selber schuld bin, weil sie angeblich genau weiß, das sie nur schreien muss und ich sie hochnehme.
Ich weiß natürlich, dass das totaler Quatsch ist. Für mich war schreien lassen nie eine Option. Es war egal, das ich ihnen gesagt habe, das ein 4,5,6 Wochen altes Baby sicher nicht in der Lage ist, seine Mutter zu "Manipulieren".. so nennen sie es.
Das sie meine Nähe wollte, haben sie auch nicht verstanden, denn schliesslich muss ein Kind ja auch mal verstehen, das die Mutter keine Zeit hat.
Ich habe da eigentlich auch nie was drauf gegeben, aber manchmal, an Tagen wo ich selber heulen hätte könnte, weil ich so kraftlos war,habe ich schon daran gedacht, ob die anderen nicht doch recht haben und ich sie schreien lassen soll ( habe ich nie gemacht, es würde mir das Herz brechen sie weinen zu lassen und ich weiß ja, das es absolut nichts bringt, außer das ihr Vertrauen zu mir gestört wird). Nur manchmal war ich eben auch verzweifelt, weil so hat man sich ja alles nicht vorgestellt.
Ja mit dem Tv, das ist blöd. Aber wenn man den ganzen Tag Zuhause ist und durch die Wohnung rumläuft, wird es einem auch irgendwann langweilig. Das ist auch nicht die Regel, das wir davor auf und ablaufen. Aber ab und an kommt das mal vor.
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