Mütter- und Schwangerenforum

Hilfe bei Entscheidung.. Jobwechsel ja/nein

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Anonym 1 (205244)
0 Beiträge
14.09.2020 23:10
Hallo!

Ich brauch für meinen Kopf einfach einmal Meinungen von außen (Ja, auch wenn man so eine Entscheidung natürlich selbst treffen muss, möchte ich Input)

Folgendes:
- seit der Ausbildung in einem großen Unternehmen
- während der Elternzeit wegen Umstrukturierungen Unternehmensintern versetzt worden.
- seit einem knappen Jahr nun auf dieser Stelle tätig (Teilzeit während der Elternzeit)

So, nun habe ich 2 Bewerbungen geschrieben, da ich mit meiner neuen Stelle bzw der Tätigkeit total unglücklich bin. Seit Beginn komme ich nicjt wirklich rein.. die Aufgaben entsprechen einfach 0 meinen Fähigkeiten etc. es liegt mir nicjt und ich werde mit den Aufgaben nicht warm. Teilweise grault mir schon abends davor, was mich morgens erwartet..
Und nun, Zack, direkt eingeladen worden und heute der Anruf sie wollen mich .
Nun zum ABER und da gibt es leider einige:

- Ich verdiene für 5 Stunden mehr die Woche an Arbeitszeit 150 Euo weniger (sprich jetzt 3 Tage Woche, dann wären es 4)

- Keine Verbesserung vom Arbeitsweg (er bleibt gleich lang und weit.. also hier auch noch mal mehr Sprit durch einen Tag mehr)

Pro wäre:
- einzelbüro
- sehr flexible Arbeitszeit und Tage
- keine Zeuterfassung, Stunden auf vertrauensbasis
- Anstellung im öffentlichen Dienst
- Homeoffice für spezielle familiäre Situationen o.Ä. möglich
- Anstellung im öffentlichen Dienst (ob das überhaupt ein pro ist ?)

Ich weiß nicht was ich machen soll.
Mehr arbeiten für weniger Geld und dafür (hoffentlich!!!) In einem Tätigkeitsfeld arbeiten, was mir liegt und Spaß macht ?
Was würdet ihr tun?

Mein Mann steht hinter mir egal wie ich mich entscheide.
Finanziell würde es uns nichts anhaben.
Wir legen meinen Verdienst komplett weg, es dient also nicjt den lebenshaltungskosten. Trotzdem, mehr geht immer oder ..

Mein momentaner Betrieb zahlt einfach so enorm gut... aber Geld ist ja auch nicht alles oder

Und dann noch eine Frage vllt weiß das jemand:

Am liebsten hätten die, dass ich schon vor offiziellem Vertrags Beginn 1x die Woche 4,5 Stunden komme zur kleinen Einarbeitung.
Quasi würde ich dann an einem meiner freien Tage dort ein paar Stunden arbeiten gehen schon.
Das müsste doch trotz Arbeit in der Elternzeit erlaubt sein oder? Wenn man die 30 Stunden insgesamt nicht überschreitet? Weiß das jemand?
Für diese Einarbeitung würde es natürlich auch einen vorläufigen Vertrag geben.

Danke für alle die bis hier her gelesen haben
  • Job wechseln   83.72%

  • Job nicht wechseln   16.28%

Abgegebene Stimmen:
86

Dieses Thema wurde anonym erstellt, weil:

Ich nicht weiß ob jemand von der Arbeit hier liest und noch nichts fix ist.

Kitja
1608 Beiträge
15.09.2020 00:13
Wenn ihr finanziell davon nicht abhängt, dann wechseln! Alleine, dass es dir jeden Abend davon schon mulmig wird, wieder morgens dahin zu gehen, ist Kriterium genug!
Wie du sagst, Geld ist nicht alles, vor allem wenn es wegen diesen 150 euch nicht wesentlich schlechter gehen wird.
Metalgoth
17405 Beiträge
15.09.2020 00:14
Lässt sich denn am Gehalt noch was machen?

Ich finde es wichtiger, glücklich zu sein. Wenn ihr es euch leisten könnt, dann mach es : )
Schaf
12137 Beiträge
15.09.2020 03:48
Meiner Erfahrung nach geht Teilzeit mit Vertrauensarbeitszeit nie gut. Gerade mit Homeoffice. Und am Ende arbeitest du deutlich mehr als Du bezahlt bekommst. Du kannst nie einen freien Tag erarbeiten und alles geht von Deinem Urlaub weg.

Daher Jobwechsel: ja
Diese Stelle: nein
Zirkonia85
953 Beiträge
15.09.2020 06:21
Absolut wechseln. Einmal im öd und du kannst sich von da auch immer bewerben intern. Und du kriegst ja automatisch durch Tarif runden immer mehr Geld und rutscht in erfahrungsstufen
Marie2010
1800 Beiträge
15.09.2020 06:31
Zitat von Schaf:

Meiner Erfahrung nach geht Teilzeit mit Vertrauensarbeitszeit nie gut. Gerade mit Homeoffice. Und am Ende arbeitest du deutlich mehr als Du bezahlt bekommst. Du kannst nie einen freien Tag erarbeiten und alles geht von Deinem Urlaub weg.

Daher Jobwechsel: ja
Diese Stelle: nein


Ich arbeite seit über 20 Jahren in einem Betrieb mit Vertrauensarbeitszeit. Davon jetzt 8 1/2 Jahre in Teilzeit und das ist überhaupt kein Problem.
Natürlich kann man sich freie Tage erarbeiten. Da geht überhaupt nichts vom Urlaub weg und man arbeitet auch nicht mehr, als man bezahlt bekommt.

Zur Frage: Ich würde wechseln.
Habe mal 1 1/2 Jahre eine Stelle gehabt, wo ich auch einfach nicht ins Thema gekommen bin. Schlaflose Nächte, Grübelei usw. waren die Folge. Habe mich dann intern wegbeworben und dann wurde es wieder besser.
Melly82
3197 Beiträge
15.09.2020 07:04
Ich würde immer versuchen, in den öffentlichen reichen Dienst zu kommen. Das Gehalt steigt immer von alleine. Und immer mehr Kommunen führen steinharten ein..Also würde ich das mit der zeiterfassung eh nicht als in Stein gemeißelt ansehen.
Marf
23433 Beiträge
15.09.2020 07:06
Wenn du morgens schon mit Bauchgrummeln dort hin gehst,wechsle.
150€ sind nur ein kleines Argument.Besonders da ihr nicht angewiesen seid.
Wenn du bleibst, sitzt du deine Zeit sinnfrei ab,das ist nur stupide auf Dauer und weicht das Hirn auf.
Einfach wagen,wird schon!
LittleTiger
446 Beiträge
15.09.2020 07:13
Auf Vertrauensarbeitszeit würde ich mich nie mehr einlassen. Hatte das in meinem ersten Job und musste ständig Überstunden schieben, die aber nie offiziell dokumentiert wurden. Daher konnte ich sie auch nicht abfeiern und musste für jeden privaten Termin gleich Urlaub nehmen...
Mimiminime
836 Beiträge
15.09.2020 07:18
Mach es!
Bin selbst im öffentlichen Dienst und es ist ein sicherer Job. Auch das Gehalt steigt ja mit Betriebszugehörigkeit.
Geld ist nicht alles, man muss auch zufrieden sein.
shelyra
67572 Beiträge
15.09.2020 07:37
Wechsel ja, aber nicht zu diesen Bedingungen.

Besonders das "auf Vertrauensbasis" würde mir Kopfzerbrechen bereiten. Denn auch ich habe die Erfahrung gemacht dass man meist mehr arbeitet als man bezahlt bekommt ohne das die Überstunden erfasst wurden.
Anonym 1 (205244)
0 Beiträge
15.09.2020 07:41
Danke schon mal für eure Antworten.

Also das mit den Stunden auf Vertrauensbasis verunsichert mich jetzt schon ein bisschen muss ich sagen. Ich hatte das bisher als pro gesehen weil sie das (natürlich) sehr positiv verkauft haben.
Aber klar ,ich hatte auch schon drüber nachgedacht ob ml wohl wirklich mal nen Tag frei machen kann wenn man öfter mal ne Stunde länger da war ... weil man kann halt nicjt "beweisen " dass man länger gemacht hat.
Teilweise sind eure Erfahrungen da ja nicht so toll

Ich bin so ratlos ...
Im einen Moment denke ich dass ich das natürlich machen werde und im nächsten kommt direkt wieder das ABER .. einen Tag mehr arbeiten für weniger Geld?! Das ist doch irgendwie dumm ...
Klar, wir sind nicht drauf angewiesen, legen mein Geld aber weg für Urlaube, "luxus" und auf die Jahre gesehen wollen wir halt auch unser Haus "schnell" abbezahlen, da machen 150 Euro schon viel aus .

Aber klar, Stufen kommt man natürlich hoch. Aber ja auch eher schleppend

Mennooooo
Anonym 1 (205244)
0 Beiträge
15.09.2020 07:43
Zitat von shelyra:

Wechsel ja, aber nicht zu diesen Bedingungen.

Besonders das "auf Vertrauensbasis" würde mir Kopfzerbrechen bereiten. Denn auch ich habe die Erfahrung gemacht dass man meist mehr arbeitet als man bezahlt bekommt ohne das die Überstunden erfasst wurden.


Und wenn du mal gesagt hast, dass du durch deine Mehrarbeit einen Tag frei nimmst wurde das dann einfach nicht geduldet?!
LittleTiger
446 Beiträge
15.09.2020 07:48
Die Stufenaufstiege würde ich auch nicht überschätzen. Es dauert Jahre bis man aufsteigt und die Sprünge sind dann auch nicht riesengroß. Wenn ich dagegen sehe, welche Sprünge mein Mann in der freien Wirtschaft jedes Jahr macht... Da kann der ÖD einfach null mithalten.
KullerBienchen
878 Beiträge
15.09.2020 08:02
Geld ist nicht alles. Sind das 150 Euro brutto weniger?
Das macht netto nicht so viel aus.

Ich würde mir meine Arbeitszeit auf alle Fälle dokumentieren.
Das mit dem einen Tag mehr ist schon blöd bei gleicher Strecke aber glücklich macht der alte Job dich auch nicht.
Gibt's dort vielleicht doch die Möglichkeit intern nochmal zu wechseln.

Ansonsten würde ich es als Sprungbrett nutzen, es bringt zu Hause niemand was, wenn du nicht gern zur Arbeit gehst. Kenne das zu gut.
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