Mütter- und Schwangerenforum

Hilfe bei Entscheidung.. Jobwechsel ja/nein

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LilaRegenschirm
557 Beiträge
15.09.2020 08:27
Zitat von LittleTiger:

Zitat von LilaRegenschirm:

Zitat von LittleTiger:

Auf Vertrauensarbeitszeit würde ich mich nie mehr einlassen. Hatte das in meinem ersten Job und musste ständig Überstunden schieben, die aber nie offiziell dokumentiert wurden. Daher konnte ich sie auch nicht abfeiern und musste für jeden privaten Termin gleich Urlaub nehmen...

Das finde ich irgendwie komisch und kenne so ein System überhaupt nicht. Mit Vertrauensbasis hat das ja nicht so viel zu tun.
Warum hast du deine Überstunden nicht selbst dokumentiert und dir dafür frei genommen?


Es gab einfach die Option nicht, dafür freizunehmen. Wenn man frei wollte, musste man Urlaub nehmen. Was man sich selbst aufgeschrieben hat, interessierte dort keinen.

Ja gut, unter den Bedingungen würde ich das dann auch nicht machen wollen.
Mayberry
851 Beiträge
15.09.2020 08:28
Also wenn du in der Wirtschaft bist und dein Unternehmen so mega gut bezahlt auch jetzt noch trotz Corona, dann wirst du geldlich im öD nicht glücklich. Der öffentliche Dienst zahlt im Verhältnis zur West-wirtschaft wirklich viel weniger (hier im Osten ist das anders, da zahlt der öD meist mehr im verhältnis gesehen, aber einfach nur weil hier die Unternehmen viel weniger Zahlen in der Wirtschaft), ist aber zumeist von Sicherheit geprägt, weil es die Verwaltung halt auch geben wird, wenn andere Unternehmen Pleite gehen.

Aus meiner Erfahrung haben die "von außen kommen" meist Probleme mit der Verwaltungsstruktur. Also das alles von gefühlt 3000 Leuten Unterschrieben werden muss, das bestimmte Wege für Genehmigungen eingehalten werden müssen etc. und man Vorgänge nicht eben mal abschließt, weil immer noch jemand ein letztes Wort hat.

Warum fragst du nicht in deiner jetzigen Firma, ob du den Posten wechseln kannst, weil du unzufrieden bist? Kannst es doch sehr gut mit den Aufgaben begründen. Und wenn sie dann nichts haben, kannst du ja immer noch sagen "gut, dann muss ich mich wohl woanders umschauen."
In einem so großen Unternehmen, sollte es doch für dich noch ein anderes Plätzchen geben.

Anonym 1 (205244)
0 Beiträge
15.09.2020 08:29
Zitat von Benutzername:

Ich würde bei dem Gehalt nicht wechseln. Natürlich ist Geld nicht alles, aber auch Freizeit hat für mich kopftechnisch einen Wert. Zu der Arbeitszeit kommen vielleicht noch 1-1,5h Fahrtweg dazu. Ich würde das Gehalt nochmal verhandeln oder um 1-2 feste Tage Home-Office pro Woche bitten.


Das ist tatsächlich auch mein Gedanke.
Also, bei 4 Tagen einen festen Tag Homeoffice. Sodass ich dann wieder bei 3 Büro Tagen bin und sich das auf Benzin kosten nicjz auswirkt.

Fahrtzeit sind jeweils 30 Minuten.

Grundsätzlich habe ich mit 4 Tagen Büro kein Problem, ich finde eh meine 3 Tage bei dem Gehalt das ich habe Luxus.
Dass ich mich gehaltlich etwas verschlechtern werde hatte ich mir schon gedacht.. aber in Kombi mit einem Tag mehr nervt es mich jetzt irgendwie doch.

Aber der Wunsch nach einem Job in dem ich mal wieder aufgehen kann wie früher ist doch auch groß
Anonym 1 (205244)
0 Beiträge
15.09.2020 08:31
Zitat von Mayberry:

Also wenn du in der Wirtschaft bist und dein Unternehmen so mega gut bezahlt auch jetzt noch trotz Corona, dann wirst du geldlich im öD nicht glücklich. Der öffentliche Dienst zahlt im Verhältnis zur West-wirtschaft wirklich viel weniger (hier im Osten ist das anders, da zahlt der öD meist mehr im verhältnis gesehen, aber einfach nur weil hier die Unternehmen viel weniger Zahlen in der Wirtschaft), ist aber zumeist von Sicherheit geprägt, weil es die Verwaltung halt auch geben wird, wenn andere Unternehmen Pleite gehen.

Aus meiner Erfahrung haben die "von außen kommen" meist Probleme mit der Verwaltungsstruktur. Also das alles von gefühlt 3000 Leuten Unterschrieben werden muss, das bestimmte Wege für Genehmigungen eingehalten werden müssen etc. und man Vorgänge nicht eben mal abschließt, weil immer noch jemand ein letztes Wort hat.

Warum fragst du nicht in deiner jetzigen Firma, ob du den Posten wechseln kannst, weil du unzufrieden bist? Kannst es doch sehr gut mit den Aufgaben begründen. Und wenn sie dann nichts haben, kannst du ja immer noch sagen "gut, dann muss ich mich wohl woanders umschauen."
In einem so großen Unternehmen, sollte es doch für dich noch ein anderes Plätzchen geben.


Klar kann ich mich intern bewerben. Es ist aber absolut nichts ansatzweise passendes da zur Zeit . Leider.

Ja wie gesagt .. das Liebe Geld.
Jaspina1
909 Beiträge
15.09.2020 10:13
Hier schon gute Erfahrungen gemacht mit "Auf Vertrauensbasis"
wolkenschaf
10677 Beiträge
15.09.2020 10:45
Ich würde wohl nochmal weitersuchen, bis du eine Stelle findest, bei der wirklich alles passt. So hätte ich da irgendwie kein gutes Gefühl bzw. befürchte, dass du nach kurzer Zeit auch dort nicht glücklich bist.
Ich arbeite übrigens seit 10 Jahren mit Arbeitszeiten auf Vertrauensbasis und hier funktioniert das super. Ich arbeite nicht mehr, als ich muss. Ab und zu mal punktuell, das kann ich dann aber auch zeitnah ausgleichen. Dass Vertrauensbasis nicht klappt kann man also nicht pauschal sagen. Es hängt vielmehr stark vom Arbeitgeber und der Stimmung im Team ab.
Anonym 1 (205244)
0 Beiträge
15.09.2020 10:49
Zitat von wolkenschaf:

Ich würde wohl nochmal weitersuchen, bis du eine Stelle findest, bei der wirklich alles passt. So hätte ich da irgendwie kein gutes Gefühl bzw. befürchte, dass du nach kurzer Zeit auch dort nicht glücklich bist.
Ich arbeite übrigens seit 10 Jahren mit Arbeitszeiten auf Vertrauensbasis und hier funktioniert das super. Ich arbeite nicht mehr, als ich muss. Ab und zu mal punktuell, das kann ich dann aber auch zeitnah ausgleichen. Dass Vertrauensbasis nicht klappt kann man also nicht pauschal sagen. Es hängt vielmehr stark vom Arbeitgeber und der Stimmung im Team ab.


Darf ich fragen woran du das fest machst?
Wirklich Interesse warum du diesen Eindruck hast

Ich zu mich immer schwer mit neuem .
So weiß ich was ich habe... aber wer weiß was kommt. Leider entgeht einem dadurch auch oft die Chance auf einen neuen Anfang
Anja_FFM
2361 Beiträge
15.09.2020 10:55
Ich hab mich nur durch die erste Seite gearbeitet...
Ist öffentlicher Dienst, was Du willst? Was für den einen Sicherheit und Planbarkeit bedeutet, ist für den nächsten ein Albtraum und verbunden mit wenig Innovation, um es schwarz/weiß zu machen. Und auch Unternehmen in der freien Wirtschaft zahlen ihren Mitarbeitern jedes Jahr mehr, weil das der Tarifvertrag entsprechend hergibt.

Für mich persönlich wird Deine Wrchselmotivation sshr deutlich, aber nicht wirklich, dass es das jetzt ist. Wovon träumst Du jobtechmich und wieviek Prozent liefert der neue Job?
Nuya
8204 Beiträge
15.09.2020 11:05
Also ich würde auch zu "neuer job, aber nicht dieser" tendieren.

Und zwar, weil es sich für mich so liest, als wolltest du vor allem von da weg, wo du gerade bist. Ich lese aber nicht heraus, dass du da hin willst, wo du einen job angeboten bekommen hast. Ich lese eigentlich nur organisatorische gründe für den neuen job, aber nichts in die richtung von "die aufgaben klingen spannend", "die gruppe wirkt wirklich nett", "ich glaube bei dem arbeitgeber hätte ich echt eine perspektive und gute entwicklungschancen" etc etc.

Ich weiss ja nicht, aus welchem bereich du kommst und in welchen bereich du da jetzt wechseln willst, aber wenn es daran liegt, dass dir die aufgaben nicht liegen, dann würde ich als leser damit rechnen, als erstes bei einem potentiellen neuen job etwas zu lesen wir "die aufgaben dort würden mir echt zusagen" oder sowas. Und nicht solche rein organisatorisch anmutenden dinge.

Du kannst natürlich sagen, wenn der aktuelle job so schrecklich ist, dass du wirklich eher "vor etwas weg läufst", als "auf etwas zu", sagen, dass du den job jetzt erstmal nimmst und dir dann aus einer für dich (hoffentlich) angenehmeren position, etwas suchst, was dir dann hoffentlich wirklich zusagt.
Oder du bleibst noch eine weile im jetzigen job und suchst weiter. Nach etwas, wo du wirklich hin willst.
Du solltest halt wenn es geht auch darauf achten, dass dein lebenslauf nachvollziehbar und erklärbar bleibt.

Es kann aber auch sein, dass sich das für mich nur so liest.

Auf jeden fall wünsche ich dir alles gute!
Anonym 1 (205244)
0 Beiträge
15.09.2020 11:20
Zitat von Nuya:

Also ich würde auch zu "neuer job, aber nicht dieser" tendieren.

Und zwar, weil es sich für mich so liest, als wolltest du vor allem von da weg, wo du gerade bist. Ich lese aber nicht heraus, dass du da hin willst, wo du einen job angeboten bekommen hast. Ich lese eigentlich nur organisatorische gründe für den neuen job, aber nichts in die richtung von "die aufgaben klingen spannend", "die gruppe wirkt wirklich nett", "ich glaube bei dem arbeitgeber hätte ich echt eine perspektive und gute entwicklungschancen" etc etc.

Ich weiss ja nicht, aus welchem bereich du kommst und in welchen bereich du da jetzt wechseln willst, aber wenn es daran liegt, dass dir die aufgaben nicht liegen, dann würde ich als leser damit rechnen, als erstes bei einem potentiellen neuen job etwas zu lesen wir "die aufgaben dort würden mir echt zusagen" oder sowas. Und nicht solche rein organisatorisch anmutenden dinge.

Du kannst natürlich sagen, wenn der aktuelle job so schrecklich ist, dass du wirklich eher "vor etwas weg läufst", als "auf etwas zu", sagen, dass du den job jetzt erstmal nimmst und dir dann aus einer für dich (hoffentlich) angenehmeren position, etwas suchst, was dir dann hoffentlich wirklich zusagt.
Oder du bleibst noch eine weile im jetzigen job und suchst weiter. Nach etwas, wo du wirklich hin willst.
Du solltest halt wenn es geht auch darauf achten, dass dein lebenslauf nachvollziehbar und erklärbar bleibt.

Es kann aber auch sein, dass sich das für mich nur so liest.

Auf jeden fall wünsche ich dir alles gute!


Ja, ich bin auf die Tätigkeitsache nicht so eingegangen.. weil das nicht der Punkt ist, der mich hadern lässt. Ich versuche mich gerade wirklich nur auf die organisatorischen Punkte zu konzentrieren, da ich da halt die Einbuße des Geldes habe, was ich dem organisatorischem wie Arbeitsweg Arbeitszeit etc gegenüber stelle, da das einfach auch ein so wichtiger Punkt ist bei 2 Kita Kindern.

Zu den Aufgaben kann ich sagen dass mir diese wohl sicher viel mehr liegen werden da sie denen näher kommen, die ich vor der Umstrukturierung hatte.
Momentan bin ich im kompletten IT Bereich. Entwicklung, Implementierung etc etc.
Nicht mein Bereich, entspricht auch nicht meiner Ausbildung.
Das neue ist wieder Verwaltung im Sinne von Büro, Organisation, etc
wolkenschaf
10677 Beiträge
15.09.2020 11:20
Zitat von Anonym 1 (205244):

Zitat von wolkenschaf:

Ich würde wohl nochmal weitersuchen, bis du eine Stelle findest, bei der wirklich alles passt. So hätte ich da irgendwie kein gutes Gefühl bzw. befürchte, dass du nach kurzer Zeit auch dort nicht glücklich bist.
Ich arbeite übrigens seit 10 Jahren mit Arbeitszeiten auf Vertrauensbasis und hier funktioniert das super. Ich arbeite nicht mehr, als ich muss. Ab und zu mal punktuell, das kann ich dann aber auch zeitnah ausgleichen. Dass Vertrauensbasis nicht klappt kann man also nicht pauschal sagen. Es hängt vielmehr stark vom Arbeitgeber und der Stimmung im Team ab.


Darf ich fragen woran du das fest machst?
Wirklich Interesse warum du diesen Eindruck hast

Ich zu mich immer schwer mit neuem .
So weiß ich was ich habe... aber wer weiß was kommt. Leider entgeht einem dadurch auch oft die Chance auf einen neuen Anfang


Weil es für mich so klingt, als wäre der Job, der dir nun angeboten wurde, auch nicht das wofür du brennst, wo du wirklich schon immer hinwolltest und wofür du auch bereit bist Abstriche an Freizeit und beim Geld zu machen. Du willst in erster Linie weg von der jetzigen Stelle und das wäre die erstbeste Gelegenheit, die aber auch nicht perfekt ist. Und auch Freizeit und finanzielle Sicherheit tragen zum Wohlbefinden bei. Ich denke einfach, dass dich das auf Dauer auch stören wird, wenn du mehr arbeiten musst und dafür weniger Geld als bisher bekommst. Und dann wächst auch wieder die Unzufriedenheit. Wie gesagt, hättest du jetzt geschrieben, „Das ist die Stelle, die ich mir schon immer gewünscht habe. Ich wollte seit Ewigkeiten in diesem Bereich arbeiten und jetzt habe ich endlich die Möglichkeit dazu“, dann hätte ich ganz klar gesagt mach es. Das lese ich aber bei dir nicht raus. Es wäre nur eine teilweise Verbesserung. Daher würde ich noch durchhalten und mich weiter bewerben, bis wirklich eine Stelle da ist, bei der alles passt.
Anonym 1 (205244)
0 Beiträge
15.09.2020 11:24
Zitat von wolkenschaf:

Zitat von Anonym 1 (205244):

Zitat von wolkenschaf:

Ich würde wohl nochmal weitersuchen, bis du eine Stelle findest, bei der wirklich alles passt. So hätte ich da irgendwie kein gutes Gefühl bzw. befürchte, dass du nach kurzer Zeit auch dort nicht glücklich bist.
Ich arbeite übrigens seit 10 Jahren mit Arbeitszeiten auf Vertrauensbasis und hier funktioniert das super. Ich arbeite nicht mehr, als ich muss. Ab und zu mal punktuell, das kann ich dann aber auch zeitnah ausgleichen. Dass Vertrauensbasis nicht klappt kann man also nicht pauschal sagen. Es hängt vielmehr stark vom Arbeitgeber und der Stimmung im Team ab.


Darf ich fragen woran du das fest machst?
Wirklich Interesse warum du diesen Eindruck hast

Ich zu mich immer schwer mit neuem .
So weiß ich was ich habe... aber wer weiß was kommt. Leider entgeht einem dadurch auch oft die Chance auf einen neuen Anfang


Weil es für mich so klingt, als wäre der Job, der dir nun angeboten wurde, auch nicht das wofür du brennst, wo du wirklich schon immer hinwolltest und wofür du auch bereit bist Abstriche an Freizeit und beim Geld zu machen. Du willst in erster Linie weg von der jetzigen Stelle und das wäre die erstbeste Gelegenheit, die aber auch nicht perfekt ist. Und auch Freizeit und finanzielle Sicherheit tragen zum Wohlbefinden bei. Ich denke einfach, dass dich das auf Dauer auch stören wird, wenn du mehr arbeiten musst und dafür weniger Geld als bisher bekommst. Und dann wächst auch wieder die Unzufriedenheit. Wie gesagt, hättest du jetzt geschrieben, „Das ist die Stelle, die ich mir schon immer gewünscht habe. Ich wollte seit Ewigkeiten in diesem Bereich arbeiten und jetzt habe ich endlich die Möglichkeit dazu“, dann hätte ich ganz klar gesagt mach es. Das lese ich aber bei dir nicht raus. Es wäre nur eine teilweise Verbesserung. Daher würde ich noch durchhalten und mich weiter bewerben, bis wirklich eine Stelle da ist, bei der alles passt.


Ok, danke.
Hmm, ja dafür brennen tue ich nicht. Aber ich bin doch sehr überzeugt, dass ich mich sehr viel sicherer und wohler führen würde und dass ich da meinen Fähigkeiten entsprechend tätig sein kann.
Bin grade einen Beitrag drüber klein wenig drauf eingegangen.

kataleia
9895 Beiträge
15.09.2020 12:32
...
kataleia
9895 Beiträge
15.09.2020 12:33
Ich würde wechseln wenn du nicht auf das Geld angewiesen bist.

wenn es wirklich so gar nichts ist wechselst du halt irgendwann wieder
nilou
8436 Beiträge
15.09.2020 20:39
Zitat von Schaf:

Meiner Erfahrung nach geht Teilzeit mit Vertrauensarbeitszeit nie gut. Gerade mit Homeoffice. Und am Ende arbeitest du deutlich mehr als Du bezahlt bekommst. Du kannst nie einen freien Tag erarbeiten und alles geht von Deinem Urlaub weg.

Daher Jobwechsel: ja
Diese Stelle: nein


Das mit der Vertrauensarbeitszeit sehe ich ähnlich. Ich bin mittlerweile absolut pro Stundenerfassung, da da einfach auch alles was man mehr arbeitet aufgezeichnet und berücksichtigt wird.

Ich würde nicht auf diese Stelle wechseln sondern weiter suchen. Mehr Arbeit, weniger Geld, gleich weite Strecke.
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