Studieren - ja oder nein
20.08.2018 12:35
Zitat von Nuya:
Seh ich grad bei meiner chefin. Die ist promovierte naturwissenschaftlerin, und hat den papp auf von der uni. Will deswegen ins gymnasiallehramt. Sowohl bachelor als auch master muss sie machen, zumindest was all die dinge angeht, die bezug zu irgendwas didaktischem hatten, mit dem bachelor ist sie jetzt durch. Soweit ich weiss wurde ihr fachlich aus dem fach in dem sie bereits promoviert (und daher natürlich auch den BSc und MSc in dem entsprechenden fach hat, plus eben den Dr. rer. nat.) hat, anerkannt. Aber gerade die praktika musste sie machen.
Also sehr viel verkürzen war da nicht so sehr möglich, obwohl sie in einem der beiden fächer, die sie unterrichten möchte, bereits promoviert hat.
Also da wirklich gut informieren, und ich würde wirklich unbedingt zur studienfachberatung an der uni gehen und das mit denen alles genau durch sprechen. Nicht dass du da mit deiner planung am ende auf die nase fällst, das wäre ja schade.![]()
Aber persönlich kenne ich mich mit lehramt nicht gross aus, bekomme das gerade nur second hand mit.![]()
Bei meinem Vater war das ähnlich. Promotion in den entsprechenden Fächern. Und da war das Umsatteln noch total leicht.
Es ist super abhängig vom Bundesland. Eine Freundin ist mittlerweile regulär im Ref und konnte den Master auch total verkürzen. Dadurch hat sie sich ein 3/4 Jahr gespart.
20.08.2018 12:37
Zitat von cooky:
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Nuya:
Seh ich grad bei meiner chefin. Die ist promovierte naturwissenschaftlerin, und hat den papp auf von der uni. Will deswegen ins gymnasiallehramt. Sowohl bachelor als auch master muss sie machen, zumindest was all die dinge angeht, die bezug zu irgendwas didaktischem hatten, mit dem bachelor ist sie jetzt durch. Soweit ich weiss wurde ihr fachlich aus dem fach in dem sie bereits promoviert (und daher natürlich auch den BSc und MSc in dem entsprechenden fach hat, plus eben den Dr. rer. nat.) hat, anerkannt. Aber gerade die praktika musste sie machen.
Also sehr viel verkürzen war da nicht so sehr möglich, obwohl sie in einem der beiden fächer, die sie unterrichten möchte, bereits promoviert hat.
Also da wirklich gut informieren, und ich würde wirklich unbedingt zur studienfachberatung an der uni gehen und das mit denen alles genau durch sprechen. Nicht dass du da mit deiner planung am ende auf die nase fällst, das wäre ja schade.![]()
Aber persönlich kenne ich mich mit lehramt nicht gross aus, bekomme das gerade nur second hand mit.![]()
Sehr wichtiges und gutes Beispiel!![]()
In manchen Bundesländern mag ein Seiteneinstieg leichter sein, aber da muss man dann eben örtlich sehr flexibel sein. Beim Lehramt muss man das übrigens generell! Man bekommt ja eine Schule zugeordnet und kann nur sehr beschränkt selbst Einfluss nehmen - und wenn, dann mit langen Wartezeiten. Auch das ist zu beachten.
Meinst du im Ref oder im PSe?
Durch den Umstand, dass die TE Kinder hat steigen die Chancen auf die Wunschschule im Ref schon enorm. In NRW gibt es dafür z. B. einige Sozialpunkte pro Kind.
PSe sagt mir nichts.
Nicht nur im Ref, auch danach muss man flexibel sein. Ich würde mich nicht auf den Kinder-Bonus verlassen. Den gibt's in Bayern auch, aber das klappt nicht in 90% der Fälle. Und dann ist das Gejammer groß, weil man sich nicht dagegen wehren kann. Lehrer müssen da hin, wo sie gebraucht werden. So einfach ist das. Niemand schafft eine Stelle, nur weil der Lehrer drei Kinder hat.
In Bayern ist das Boom-Gebiet einfach Oberbayern. Die Oberpfälzer mit drei Kinder müssen dann eben in den sauren Apfel beißen und für ein paar Jahre nach Oberbayern. Die Wartelisten sind lang.
Bitte NIEMALS einen Lebensplan auf einer Wahrscheinlichkeit oder einem Wohlwollen eines Ministeriums aufbauen!
20.08.2018 12:40
Die TS wohnt doch in Bayern, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Ansonsten kann ich nichts beitragen, ich habe keine Ahnung davon.
Ansonsten kann ich nichts beitragen, ich habe keine Ahnung davon.
20.08.2018 12:42
Zitat von Schnecke510:
Zitat von cooky:
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Nuya:
Seh ich grad bei meiner chefin. Die ist promovierte naturwissenschaftlerin, und hat den papp auf von der uni. Will deswegen ins gymnasiallehramt. Sowohl bachelor als auch master muss sie machen, zumindest was all die dinge angeht, die bezug zu irgendwas didaktischem hatten, mit dem bachelor ist sie jetzt durch. Soweit ich weiss wurde ihr fachlich aus dem fach in dem sie bereits promoviert (und daher natürlich auch den BSc und MSc in dem entsprechenden fach hat, plus eben den Dr. rer. nat.) hat, anerkannt. Aber gerade die praktika musste sie machen.
Also sehr viel verkürzen war da nicht so sehr möglich, obwohl sie in einem der beiden fächer, die sie unterrichten möchte, bereits promoviert hat.
Also da wirklich gut informieren, und ich würde wirklich unbedingt zur studienfachberatung an der uni gehen und das mit denen alles genau durch sprechen. Nicht dass du da mit deiner planung am ende auf die nase fällst, das wäre ja schade.![]()
Aber persönlich kenne ich mich mit lehramt nicht gross aus, bekomme das gerade nur second hand mit.![]()
Sehr wichtiges und gutes Beispiel!![]()
In manchen Bundesländern mag ein Seiteneinstieg leichter sein, aber da muss man dann eben örtlich sehr flexibel sein. Beim Lehramt muss man das übrigens generell! Man bekommt ja eine Schule zugeordnet und kann nur sehr beschränkt selbst Einfluss nehmen - und wenn, dann mit langen Wartezeiten. Auch das ist zu beachten.
Meinst du im Ref oder im PSe?
Durch den Umstand, dass die TE Kinder hat steigen die Chancen auf die Wunschschule im Ref schon enorm. In NRW gibt es dafür z. B. einige Sozialpunkte pro Kind.
PSe sagt mir nichts.
Nicht nur im Ref, auch danach muss man flexibel sein. Ich würde mich nicht auf den Kinder-Bonus verlassen. Den gibt's in Bayern auch, aber das klappt nicht in 90% der Fälle. Und dann ist das Gejammer groß, weil man sich nicht dagegen wehren kann.
In Bayern ist das Boom-Gebiet einfach Oberbayern. Die Oberpfälzer mit drei Kinder müssen dann eben in den sauren Apfel beißen und für ein paar Jahre nach Oberbayern. Die Wartelisten sind lang.
Bitte NIEMALS einen Lebensplan auf einer Wahrscheinlichkeit oder einem Wohlwollen eines Ministeriums aufbauen!
Ich dachte es geht jetzt speziell um den Bereich der Ausbildungsphase.
Da scheint das tatsächlich in Bayern anderes zu sein. Ich bin in einem Netzwerk von Eltern im Ref. Und da sind die Erfahrungen doch sehr abweichend zu den 90%. Natürlich gibt es Fahrtwege. Und natürlich gibt es Fälle in denen auch umgezogen werden muss. Aber die meisten haben eine sehr humane Option.
20.08.2018 12:42
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Die TS wohnt doch in Bayern , wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Ansonsten kann ich nichts beitragen, ich habe keine Ahnung davon.
Umso "schlimmer", muss man leider so sagen.
20.08.2018 12:45
Also ich wäre immer noch neugierig auf Infos von der TE
Und so wie Nuya sagte, lieber ganz genau informieren und auch offiziell bestätigen lassen.
Ich hatte mal einen Berater, der war im nächsten verschwunden und die Aussagen der Nachfolgerin waren komplett anders.
Und so wie Nuya sagte, lieber ganz genau informieren und auch offiziell bestätigen lassen.
Ich hatte mal einen Berater, der war im nächsten verschwunden und die Aussagen der Nachfolgerin waren komplett anders.
20.08.2018 12:50
Achja und PSe ist das Praxissemester.
Das musste ich aber damals noch nicht machen. Mittlerweile Teil des Masters. Das stelle ich mir tatsächlich als Herausforderung mit Kindern vor.
War für viele kinderlosen Freunde schon von der Organisation als autolose Studenten schwierig. Und leider soll der Mehrwert wohl nur so... naja... sein.
Das musste ich aber damals noch nicht machen. Mittlerweile Teil des Masters. Das stelle ich mir tatsächlich als Herausforderung mit Kindern vor.
War für viele kinderlosen Freunde schon von der Organisation als autolose Studenten schwierig. Und leider soll der Mehrwert wohl nur so... naja... sein.
20.08.2018 12:52
Zitat von cooky:
Achja und PSe ist das Praxissemester.
Das musste ich aber damals noch nicht machen. Mittlerweile Teil des Masters. Das stelle ich mir tatsächlich als Herausforderung mit Kindern vor.
War für viele kinderlosen Freunde schon von der Organisation als autolose Studenten schwierig. Und leider soll der Mehrwert wohl nur so... naja... sein.
Das ist in Bayern einfacher, weil da nach Einzugsgebiet der Uni verteilt wird. Üblicherweise gibt es da Zugverbindungen oder S-Bahn. Da muss man nicht umziehen. Aber im Ref und für die erste Stelle wird man durch ganz Bayern gejagt.
20.08.2018 12:59
Zitat von Schnecke510:
Zitat von cooky:
Achja und PSe ist das Praxissemester.
Das musste ich aber damals noch nicht machen. Mittlerweile Teil des Masters. Das stelle ich mir tatsächlich als Herausforderung mit Kindern vor.
War für viele kinderlosen Freunde schon von der Organisation als autolose Studenten schwierig. Und leider soll der Mehrwert wohl nur so... naja... sein.
Das ist in Bayern einfacher, weil da nach Einzugsgebiet der Uni verteilt wird. Üblicherweise gibt es da Zugverbindungen oder S-Bahn. Da muss man nicht umziehen. Aber im Ref und für die erste Stelle wird man durch ganz Bayern gejagt.
Also umziehen muss hier da auch eher keiner für
Es gibt wohl fünf Schulen, die man als Priorität angeben kann oder einen gesetzten Ortspunkt.
Aber je nach Zulauf ist das nicht immer machbar. Und wenn die Schule irgendwo in der Pampa liegt ist es schwierig mit S-Bahn und Co.
Im Ref hat man es durch die verschiedenen Seminarorte generell zumindest etwas in der Hand. Unabhängig von den Sozialpunkten.
20.08.2018 13:10
Es hängt davon ab wie du so drauf bist... Also es muss einem klar werden, dass Studium seeeeeehr viel Zeit und Stress bedeutet. Es ist nicht wie Abitur oder Schule. Vom Stoff her hast du viel mehr und musst das ganze in einer kurzen Zeit auswendig können. Dann die Klausuren... Schlaflose Nächte.... Und kommt man nicht hinterher, gibt es irgendwann mal kein Bafög mehr.
Überleg es dir gut. Ich habe mein Studium leider abgebrochen und ehrlich gesagt habe ich nicht mehr die Nerven wieder weiterzumachen. Vorallem weil ich halbes Jahr kostenloses Praktikum noch machen müsste.
Überleg es dir gut. Ich habe mein Studium leider abgebrochen und ehrlich gesagt habe ich nicht mehr die Nerven wieder weiterzumachen. Vorallem weil ich halbes Jahr kostenloses Praktikum noch machen müsste.
20.08.2018 13:12
Zitat von Kitja:
Es hängt davon ab wie du so drauf bist... Also es muss einem klar werden, dass Studium seeeeeehr viel Zeit und Stress bedeutet. Es ist nicht wie Abitur oder Schule. Vom Stoff her hast du viel mehr und musst das ganze in einer kurzen Zeit auswendig können. Dann die Klausuren... Schlaflose Nächte.... Und kommt man nicht hinterher, gibt es irgendwann mal kein Bafög mehr.
Überleg es dir gut. Ich habe mein Studium leider abgebrochen und ehrlich gesagt habe ich nicht mehr die Nerven wieder weiterzumachen. Vorallem weil ich halbes Jahr kostenloses Praktikum noch machen müsste.
Was hast du studiert wenn ich fragen darf?
Ich denke es kann eben richtig richtig intensiv sein. Aber meine Erfahrungen waren da wirklich komplett anders als deine. Das ist wohl wirklich total fachabhängig.
Und ein weiterer wichtiger Punkt war hier das soziale Netz.
20.08.2018 13:17
Zitat von cooky:
Zitat von Kitja:
Es hängt davon ab wie du so drauf bist... Also es muss einem klar werden, dass Studium seeeeeehr viel Zeit und Stress bedeutet. Es ist nicht wie Abitur oder Schule. Vom Stoff her hast du viel mehr und musst das ganze in einer kurzen Zeit auswendig können. Dann die Klausuren... Schlaflose Nächte.... Und kommt man nicht hinterher, gibt es irgendwann mal kein Bafög mehr.
Überleg es dir gut. Ich habe mein Studium leider abgebrochen und ehrlich gesagt habe ich nicht mehr die Nerven wieder weiterzumachen. Vorallem weil ich halbes Jahr kostenloses Praktikum noch machen müsste.
Was hast du studiert wenn ich fragen darf?
Ich denke es kann eben richtig richtig intensiv sein. Aber meine Erfahrungen waren da wirklich komplett anders als deine. Das ist wohl wirklich total fachabhängig.
Und ein weiterer wichtiger Punkt war hier das soziale Netz.
Biomedizinische Technologien ... science of engineering
20.08.2018 13:23
Zitat von cooky:
Zitat von Kitja:
Es hängt davon ab wie du so drauf bist... Also es muss einem klar werden, dass Studium seeeeeehr viel Zeit und Stress bedeutet. Es ist nicht wie Abitur oder Schule. Vom Stoff her hast du viel mehr und musst das ganze in einer kurzen Zeit auswendig können. Dann die Klausuren... Schlaflose Nächte.... Und kommt man nicht hinterher, gibt es irgendwann mal kein Bafög mehr.
Überleg es dir gut. Ich habe mein Studium leider abgebrochen und ehrlich gesagt habe ich nicht mehr die Nerven wieder weiterzumachen. Vorallem weil ich halbes Jahr kostenloses Praktikum noch machen müsste.
Was hast du studiert wenn ich fragen darf?
Ich denke es kann eben richtig richtig intensiv sein. Aber meine Erfahrungen waren da wirklich komplett anders als deine. Das ist wohl wirklich total fachabhängig.
Und ein weiterer wichtiger Punkt war hier das soziale Netz.
Das stimmt, ohne Netzwerk geht es nicht. Ich habe hier Leute, die kurzfristig meine Kinder einsammeln können, wenn ich mich verspäte, Bekannte aus verschiedenen Semestern, mit denen man Hausarbeiten austauscht (nicht zum abschreiben, aber zur Orientierung, wie es aussehen soll, damit es gut wird), mit manchen kann ich super zusammen sitzen und arbeiten, da schafft man in 4-5 Stunden so viel wie allein an 2 Tagen.
Klausuren bereite ich früh genug vor, indem ich im laufenden Semester für jedes Fach immer mal 3, 4 Karten schreibe und es am Ende über die letzten 3 Tage bulimielerne. Anders ist so viel Stoff kaum machbar, so schreibe ich meist eine 1 vorm Komma. Mündliche Prüfungen über Seminarinhalte statt Hausarbeiten sind hier auch machbar und fressen weniger Zeit. Hängt natürlich sehr vom Fach ab.
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