Mütter- und Schwangerenforum

Asylbewerber

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Juniors-Mama
17885 Beiträge
20.02.2015 21:17
Ich muss ja mal sagen, ich hätte wirklich wirklich gern mit Bingo gespielt! aber wie immer krieg ich's erst mit, wenn ihr alle schon fertig seid.
Ich bitte demnächst um eine Einladung, bittöö bittöö
Karla_Kolumna
20215 Beiträge
20.02.2015 21:21
Zitat von Karla_Kolumna:

Zitat von Marf:

Rosa und Anjuka....habt ihr Hunger?Durst?Friert ihr und habt nichts zum anziehen?Eure Kinder dürfen in die Schule, mussten noch nie arbeiten.....
Wurdet ihr jemals aus eurer Heimat vertrieben oder musstet euch ducken weil ihr Frauen seid? Wenn ihr krank werdet geht ihr zu einem Arzt,ohne Kosten.Wenn ihr jemals arbeitet und diesen Job verliert ,bekommt ihr Hilfe....ihr habt Licht,Nahrung die ihr bezahlen könnt.......Anjuka,du leistet dir Haustiere.....
Für Menschen aus Korea,Syrien,Afrika usw....ja,...selbst Griechenland ,seid ihr 2 reich.
Ihr jammert auf hohem Niveau und das macht euch hässlich und armselig.


Dem kann ich nur zustimmen, das ist so traurig dass Menschen so egoistisch sein können


Diese "Meinung" ist nichts anderes als ein Zeichen seiner eigenen Unzufriedenheit. Denn wie du sagst, hier wird über alles gemeckert, nichts wird reflektiert und für alles gibt es ausreden... aber bevor man Fehler bei sich selbst sucht, sucht man ihn doch lieber bei anderen, und zwar bei den schwächsten unserer Gesellschaft
Angi93
3419 Beiträge
20.02.2015 21:32
Menschen die aus Angst und Verzweiflung hier herkommen sollte man helfen und damit meine ich nicht nur den ein Dach über den Kopf zugeben sondern ihnen Deutsch bei zubringen und ihnen auch Arbeit zugeben.
Viele bräuchten sogar Therapeutische Unterstützung.

Es gibt aber auch die andere seite, Menschen die nur hier herkommen weil es Hartz4 gibt und da finde ich sollte man ein riegel vorschieben.

Scratty
1859 Beiträge
20.02.2015 21:34
Klar ist, man sollte nicht alle über einen Kamm scheren.
Unsere Gemeinde hat auch einige Flüchtlinge aufgenommen und es werden die nächsten Wochen noch weitere Folgen.
Begegnet man Ihnen, sind sie immer freundlich.
Innerhalb weniger Tage wurde unser altes Rathausgebäude umgebaut und somit Wohnräume geschaffen. Ausserdem wurde eine Kleiderkammer errichtet, ein Nachmittagscafe, in dem sich Flüchtlinge und Einheimische zum Kennenlernen treffen könnten und Nachbarschaftsinitiativen wurden gegründet, um sich bei Behördengängen usw. zu unterstützen.
Natürlich gibt es immer wieder "schwarze Schafe" aber es sind eben auch viele Familien und Menschen, die viel Grausamkeit erlebt haben.
20.02.2015 21:34
Zitat von rosa123:

Zitat von Umi:

Zitat von rosa123:

Zitat von shelyra:

...

Ich habe auch einen Hals, was die deutschen Arbeitslosen angeht, die nichts machen wollen. Entschuldige das ich das nun so ausdrücke, andere worte kann ich leider dazu nicht finden -- die fangen meist an, mit 15/16 ihre Kinder zu bekommen , keinen Abschluss, keine Ausbildung -- können dann aber keine anfangen, weil entweder finden die nichts ^^ oder die haben schon das nächste kind im bauch.

Ich rede ja nicht nur gegen die asylbewerber - auch deutsche nutzen den Staat aus - das doofe, der Staat lässt sich ausnutzen.-

Nur ich habe persönlich eben was gegen die Kriminellen Asylbewerber ( auch deutsche! ) und ich finde es bei diesen dann eben sehr unpassend, sie noch freudig zu unterstützen...

Ich habe auch die Meinung, besser putzen gehen - als gar nichts


Interessant welche Schubladenvielfalt sich bei dir auftut.

Irgendwie hab ich nach den bisherigen Posts nicht das Bedürfnis noch etwas zu schreiben.
Aber eine Anmerkung: Kaum begeht ein Ayslant/Ausländer/Flüchtling (die Begriffe schmeißt ihr ja sehr gewagt alle in einen Topf) ein Verbrechen, wird laut aufgeschrien. Doch niemand hat es für wichtig gehalten zu erwähnen wie feindlich gesonnen die Anwohner sind oder dass auch schon das ein oder andere Asylantenheim angezündet wurde.
Hauptsache sich beschweren wenn ein neues Heim gebaut wird und/oder Schulen/Turnhallen umgebaut werden, doch dann so "schlau" sein und die Gebäude beschädigen.

Ach und rosa, du meintest Deutsche benehmen sich im Ausland....schon mal auf Mallorca gewesen? Ich denke die Inselbewohner dort würden dir ganz andere Storys erzählen.

Es ist leider kein schubladendenken, sondern Fakt!

Mallorca ist auch die völlige Partymeile...
wow, du hast echt nur pauschalwissen, oder?
Mallorca ist nicht nur Ballermann... eher im Gegenteil... das ist nur ein kleiner teil der Insel... ein sehr kleiner

ansonsten bin ich nach langem mitlesen gerade sogar des beobachtens müde...
KittyKat
5220 Beiträge
20.02.2015 22:25
Zitat von nani26mz:

Zitat von soev:

Zitat von Blancanieves:

Zitat von rosa123:

Also, ich habe generell überhaupt nichts gegen ausländer.
Ich bin auch der Meinung, dass man jedem Menschen helfen soll.

Was mir daran eben nur nicht passt sind extra Kosten für den Ausbau für dessen Einrichtungen. Schließungen unserer Schulen oder Kidergärten.
Und dann kommt noch hinzu, dass ein Arbeitsverbot gilt -- aber Leistungen erhalten und nichts dafür tun brauchen ... klar gibt es hier auch deutsche, die für ihre leistungen an Arbeitslosengeld nichts getan haben, trotzdem finde ich es nicht gut.


Das ist Halbwissen. Ich denke nicht, dass Menschen im Asylheim leben, weil es ihnen gefaellt auf andere angewiesen zu sein. Ich denke, die Mehrheit ist hier, weil sie das moechte was wir fuer selbstverstaendlich halten: Ein Leben in Freiheit und Wuerde. Ich kann nicht sagen: DIE passen sich nicht an. Ich kenne die Geschichte der einzelnen Personen nicht. Und da ich bei jeder Person von Individuen ausgehe, kann ich nicht sagen, dass DIE schuld sind.
Sich in einem fremden Land, in einer fremden Kultur zu behaupten ist alles andere als einfach. Ich finde das Thema zu komplex um es nur von einer Perspektive zu sehen.


Die Familien bekommen wirklich wenig Geld, das gerade fürs Essen reicht.
Außerdem wollen sie arbeiten. Keine der Familien, die ich kenne, fühlt sich wohl mit der SItuation untätig rumsitzen zu müssen. Sie möchten gerne ihren Lebensunterhalt selbst verdienen.
Ein Vater ist z.B. hochqualifizierter Chirurg.


Naja, wenig Geld ist relativ. Ich sehe auf meiner Arbeit regelmäßig die Leistungsbescheide und wenig ist definitiv was anderes und manches Mal muss ich echt schlucken...


Arbeitest du nicht bei einer Krankenkasse und kennst von dort die ganzen geheimen Infos bzgl. Impfungen, die sonst niemandem zugänglich sind?
KittyKat
5220 Beiträge
20.02.2015 22:37
Zitat von silbermarie:

Stellt euch vor, in euer beschauliches Wohnörtchen dringen plötzlich bewaffnete Leute ein und sagen:
"Ihr habt 10 Minuten, verschwindet oder ihr seid tot."
Und ihr wisst ganz genau, dass die jede Silbe davon ernst meinen.
Ihr packt schnell alles zusammen, was euch in diesen siedend heißen Augenblicken einfällt - also fast nichts.
Ihr habt nur die Kleider, die ihr am Leib tragt und eure Kinder, sonst nichts. Dann müsst ihr fort. Zu Fuß, irgendwie.
Euer Haus oder eure Wohnung, euer gesamtes Hab und Gut, eure gesammelten Erinnerungen, euer Vermögen ist für immer verloren. Der Ort, an dem ihr gelebt habt und an dem ihr glücklich wart, wird nie wieder der selbe sein und ob und wann ihr je wieder zurückkehren könnt, wisst ihr nicht.
Ihr geht, ohne ein Ziel zu haben. Nur: Weg.
Ihr wisst nicht, wohin. Ihr wisst nicht, wie lang die Reise dauern wird. Ihr wisst nicht, ob ihr und eure Kinder die Reise überleben werden, ob ihr getrennt werdet und wenn ja, ob ihr je wieder zusammenfindet.
Ihr müsst durch verschneite Gebirgsketten, zu Fuß, oder höchstens auf einem Esel.
Ihr geratet in die Hände von Schleppern, die euch gegen alles Geld, was ihr noch habt, ungewisse Versprechen machen.
Aber irgendwie schafft ihr es. Nach Wochen oder sogar Monaten kommt ihr endlich in einem Land an, in dem es keinen Krieg gibt. In dem die Menschen friedlich in ihren Gärten sitzen, die ordentlichen Einkaufsregale voller Lebensmittel sind, wo es überall fließendes, sauberes, frisches Wasser gibt und die meisten Menschen sich allenfalls darüber sorgen müssen, ob sie das Wohnzimmer auf 20 oder 22 Grad heizen.
Ihr denkt: Geschafft! Wir sind noch am Leben, wir sind in Sicherheit. Diese freundlichen Menschen, die es schaffen, in ihrem Land Frieden zu halten und die ihre Nachbarn freundlich grüßen, werden uns helfen, vorübergehend irgendwie unterzukommen.
Unterkünfte werden euch bereitgestellt, Baracken, enge Räume, aber es ist egal, ihr habt ein Dach über dem Kopf und seid in Sicherheit.
Dann merkt ihr, dass die freundlichen Leute es euch sehr, sehr übelnehmen, dass ihr in diesen Gebäuden untergebracht seid. Was ist los, wovor haben sie Angst? Sie sind doch wohl nicht etwa euretwegen aus ihren Wohnungen vertrieben worden?
Ihr hört euch um und findet heraus, was das Gebäude vorher mal war: Ein Sportlerheim.
Wo Menschen ihre verschwitzten Sportsachen gewechselt haben und Vereinsfeiern machten.
Ihr denkt an das Martyrium, dass ihr in den vergangenen Monaten durchgemacht habt. Die Erleichterung, endlich hier angekommen zu sein.
Und dann begreift ihr, dass den freundlichen Menschen um euch herum, die gar nicht mehr so freundlich sind, eine Vereinsfeier oder der Wechsel ihrer Fußballtrikots viel wichtiger sind, als das.
Als euer beschissenes, kleines Leben.

KittyKat
5220 Beiträge
20.02.2015 22:44
Zitat von silbermarie:

Zitat von soev:

Zitat von silbermarie:

Geht das nur mir so, oder fällt auch anderen auf, dass diejenigen, die von Flüchtlingen (!) bzw. Asylbewerbern (!) quasi schon bei deren Einreise verlangen, dass diese fließend die deutsche Sprache beherrschen sollen, selbst immer einen Haufen Rechtschreib-, Grammatik-, Komma- und Interpunktionsfehler machen? Ist das etwa der schlechte Einfluss des Asylantenheims in der Nachbarschaft?


Das ist doch so im Internet.


Ist nur, weil man mit dem blöden Handy online ist.


Die haben doch alle Lese- und Rechtschreibschwäche.
rosa123
1392 Beiträge
20.02.2015 22:56
Zitat von KittyKat:

Zitat von silbermarie:

Stellt euch vor, in euer beschauliches Wohnörtchen dringen plötzlich bewaffnete Leute ein und sagen:
"Ihr habt 10 Minuten, verschwindet oder ihr seid tot."
Und ihr wisst ganz genau, dass die jede Silbe davon ernst meinen.
Ihr packt schnell alles zusammen, was euch in diesen siedend heißen Augenblicken einfällt - also fast nichts.
Ihr habt nur die Kleider, die ihr am Leib tragt und eure Kinder, sonst nichts. Dann müsst ihr fort. Zu Fuß, irgendwie.
Euer Haus oder eure Wohnung, euer gesamtes Hab und Gut, eure gesammelten Erinnerungen, euer Vermögen ist für immer verloren. Der Ort, an dem ihr gelebt habt und an dem ihr glücklich wart, wird nie wieder der selbe sein und ob und wann ihr je wieder zurückkehren könnt, wisst ihr nicht.
Ihr geht, ohne ein Ziel zu haben. Nur: Weg.
Ihr wisst nicht, wohin. Ihr wisst nicht, wie lang die Reise dauern wird. Ihr wisst nicht, ob ihr und eure Kinder die Reise überleben werden, ob ihr getrennt werdet und wenn ja, ob ihr je wieder zusammenfindet.
Ihr müsst durch verschneite Gebirgsketten, zu Fuß, oder höchstens auf einem Esel.
Ihr geratet in die Hände von Schleppern, die euch gegen alles Geld, was ihr noch habt, ungewisse Versprechen machen.
Aber irgendwie schafft ihr es. Nach Wochen oder sogar Monaten kommt ihr endlich in einem Land an, in dem es keinen Krieg gibt. In dem die Menschen friedlich in ihren Gärten sitzen, die ordentlichen Einkaufsregale voller Lebensmittel sind, wo es überall fließendes, sauberes, frisches Wasser gibt und die meisten Menschen sich allenfalls darüber sorgen müssen, ob sie das Wohnzimmer auf 20 oder 22 Grad heizen.
Ihr denkt: Geschafft! Wir sind noch am Leben, wir sind in Sicherheit. Diese freundlichen Menschen, die es schaffen, in ihrem Land Frieden zu halten und die ihre Nachbarn freundlich grüßen, werden uns helfen, vorübergehend irgendwie unterzukommen.
Unterkünfte werden euch bereitgestellt, Baracken, enge Räume, aber es ist egal, ihr habt ein Dach über dem Kopf und seid in Sicherheit.
Dann merkt ihr, dass die freundlichen Leute es euch sehr, sehr übelnehmen, dass ihr in diesen Gebäuden untergebracht seid. Was ist los, wovor haben sie Angst? Sie sind doch wohl nicht etwa euretwegen aus ihren Wohnungen vertrieben worden?
Ihr hört euch um und findet heraus, was das Gebäude vorher mal war: Ein Sportlerheim.
Wo Menschen ihre verschwitzten Sportsachen gewechselt haben und Vereinsfeiern machten.
Ihr denkt an das Martyrium, dass ihr in den vergangenen Monaten durchgemacht habt. Die Erleichterung, endlich hier angekommen zu sein.
Und dann begreift ihr, dass den freundlichen Menschen um euch herum, die gar nicht mehr so freundlich sind, eine Vereinsfeier oder der Wechsel ihrer Fußballtrikots viel wichtiger sind, als das.
Als euer beschissenes, kleines Leben.



Hachja, punkt 28 in den Forenregeln, solltet ihr euch wohl mal besser anschauen!
Und ihr habt in eurem Leben selbstverständlich noch nie Rechtschreibfehler hinterlassen? Auch nicht vielleicht beim ''schnell'' Schreiben?

Ich bin echt neidisch auf eure wahnsinnige Beherrschung der Rechtschreibung...man man man, werdet doch Schriftstellerinnen
Oder noch besser befasst euch, da ihr es so gut beherrscht, mit den Unterrichtsstunden für die Personen, die die deutsche Sprache nicht beherrschen und bringt ihnen es bei.

Ein reiner Vorschlag
21.02.2015 07:57
Wenn wir schon so auf den Regeln rumreiten, verweise ich nochmals auf Regel Nr. 6: Von anderen Websiten zitierte Texte müssen als Zitat gekennzeichnet sein.
Aber vorsicht, bei PI-News hilft auch ein Link nichts, denn dann würde das gegen Regel 15 verstoßen. Politisch radikale Seite.
nani26mz
5284 Beiträge
21.02.2015 08:06
Zitat von KittyKat:

Zitat von nani26mz:

Zitat von soev:

Zitat von Blancanieves:

...


Die Familien bekommen wirklich wenig Geld, das gerade fürs Essen reicht.
Außerdem wollen sie arbeiten. Keine der Familien, die ich kenne, fühlt sich wohl mit der SItuation untätig rumsitzen zu müssen. Sie möchten gerne ihren Lebensunterhalt selbst verdienen.
Ein Vater ist z.B. hochqualifizierter Chirurg.


Naja, wenig Geld ist relativ. Ich sehe auf meiner Arbeit regelmäßig die Leistungsbescheide und wenig ist definitiv was anderes und manches Mal muss ich echt schlucken...


Arbeitest du nicht bei einer Krankenkasse und kennst von dort die ganzen geheimen Infos bzgl. Impfungen, die sonst niemandem zugänglich sind?


Ja, total lustig, gell...
Pünktchennr3
41320 Beiträge
21.02.2015 08:22
Zitat von rosa123:

Zitat von KittyKat:

Zitat von silbermarie:

Stellt euch vor, in euer beschauliches Wohnörtchen dringen plötzlich bewaffnete Leute ein und sagen:
"Ihr habt 10 Minuten, verschwindet oder ihr seid tot."
Und ihr wisst ganz genau, dass die jede Silbe davon ernst meinen.
Ihr packt schnell alles zusammen, was euch in diesen siedend heißen Augenblicken einfällt - also fast nichts.
Ihr habt nur die Kleider, die ihr am Leib tragt und eure Kinder, sonst nichts. Dann müsst ihr fort. Zu Fuß, irgendwie.
Euer Haus oder eure Wohnung, euer gesamtes Hab und Gut, eure gesammelten Erinnerungen, euer Vermögen ist für immer verloren. Der Ort, an dem ihr gelebt habt und an dem ihr glücklich wart, wird nie wieder der selbe sein und ob und wann ihr je wieder zurückkehren könnt, wisst ihr nicht.
Ihr geht, ohne ein Ziel zu haben. Nur: Weg.
Ihr wisst nicht, wohin. Ihr wisst nicht, wie lang die Reise dauern wird. Ihr wisst nicht, ob ihr und eure Kinder die Reise überleben werden, ob ihr getrennt werdet und wenn ja, ob ihr je wieder zusammenfindet.
Ihr müsst durch verschneite Gebirgsketten, zu Fuß, oder höchstens auf einem Esel.
Ihr geratet in die Hände von Schleppern, die euch gegen alles Geld, was ihr noch habt, ungewisse Versprechen machen.
Aber irgendwie schafft ihr es. Nach Wochen oder sogar Monaten kommt ihr endlich in einem Land an, in dem es keinen Krieg gibt. In dem die Menschen friedlich in ihren Gärten sitzen, die ordentlichen Einkaufsregale voller Lebensmittel sind, wo es überall fließendes, sauberes, frisches Wasser gibt und die meisten Menschen sich allenfalls darüber sorgen müssen, ob sie das Wohnzimmer auf 20 oder 22 Grad heizen.
Ihr denkt: Geschafft! Wir sind noch am Leben, wir sind in Sicherheit. Diese freundlichen Menschen, die es schaffen, in ihrem Land Frieden zu halten und die ihre Nachbarn freundlich grüßen, werden uns helfen, vorübergehend irgendwie unterzukommen.
Unterkünfte werden euch bereitgestellt, Baracken, enge Räume, aber es ist egal, ihr habt ein Dach über dem Kopf und seid in Sicherheit.
Dann merkt ihr, dass die freundlichen Leute es euch sehr, sehr übelnehmen, dass ihr in diesen Gebäuden untergebracht seid. Was ist los, wovor haben sie Angst? Sie sind doch wohl nicht etwa euretwegen aus ihren Wohnungen vertrieben worden?
Ihr hört euch um und findet heraus, was das Gebäude vorher mal war: Ein Sportlerheim.
Wo Menschen ihre verschwitzten Sportsachen gewechselt haben und Vereinsfeiern machten.
Ihr denkt an das Martyrium, dass ihr in den vergangenen Monaten durchgemacht habt. Die Erleichterung, endlich hier angekommen zu sein.
Und dann begreift ihr, dass den freundlichen Menschen um euch herum, die gar nicht mehr so freundlich sind, eine Vereinsfeier oder der Wechsel ihrer Fußballtrikots viel wichtiger sind, als das.
Als euer beschissenes, kleines Leben.



Hachja, punkt 28 in den Forenregeln, solltet ihr euch wohl mal besser anschauen!
Und ihr habt in eurem Leben selbstverständlich noch nie Rechtschreibfehler hinterlassen? Auch nicht vielleicht beim ''schnell'' Schreiben?

Ich bin echt neidisch auf eure wahnsinnige Beherrschung der Rechtschreibung...man man man, werdet doch Schriftstellerinnen
Oder noch besser befasst euch, da ihr es so gut beherrscht, mit den Unterrichtsstunden für die Personen, die die deutsche Sprache nicht beherrschen und bringt ihnen es bei.

Ein reiner Vorschlag
NanaPepina
500 Beiträge
21.02.2015 08:32
Ach Mädels...
ich les nicht alles.
Aber ich maße mir an, zu sagen dass Asylpolitik wesentlich komplexer ist, als dass man dazu "eine" Meinung haben kann. Denn ich habe 3 Jahre in einem Verein gearbeitet, der Flüchtlinge und dauerhaft bleibeberechtigte Migranten berät. Ich habe so viele verzweifelte Menschen kennengelernt, die all ihr Hab und Gut zurück lassen mussten, Kinder die gesehen haben wie ihr Mütter vergewaltigt wurden, im schlimmsten Fall irgendwo im Haus versteckt waren während ihre Eltern umgebracht wurden und die dann mit ihren Geschwistern um ihr Leben gerannt sind und nach Monaten traumatisiert hier ankamen.
und glaubt mir, diese Kinder waren jeden Tag, bei jedem Wetter pünktlich im Deutschkurs meiner Kollegen, während ich auf meine deutschen Jugendlichen zur Hausaufgabenhilfe meistens vergeblich wartete.
Aber ich habe auch anderes erlebt...junge Männer, die meine Kolleginnen, die ihnen halfen Klagen zu verfassen oder Behördengänge zu absolvieren, bedrohten oder die sich beschwerten, dass sie nicht genug Geld von Deutschland bekämen und deshalb sogar zugaben im Supermarkt zu klauen, weil es den Leuten hier gut geht. Natürlich denke ich in solchen Fällen, dass man erstmal dankbar sein muss, dass es einen Staat gibt, der es ermöglicht ohne Todesangst die wesentlichen Bedürfnisse zu befriedigen.
Aber das waren verglichen mit den wirklich lieben Menschen die ich kennenlernen durfte, nur wenige Ausnahmen.
Macht euch mal schlau, ob es bei euch ein Save Me Projekt gibt und lernt erstmal die Leute und ihre Geschichten kennen, dann stören euch ein paar Räume die man ihnen zur Verfügung stellt nicht mehr. Das kann ich mit Sicherheit sagen. Denn dann seid ihr dankbar für den glücklichen Umstand, dass ihr hier geboren wurdet und erkennt, dass wir alles haben...
ANJUKA
23752 Beiträge
21.02.2015 09:22
Zitat von Karla_Kolumna:

Zitat von Karla_Kolumna:

Zitat von Marf:

Rosa und Anjuka....habt ihr Hunger?Durst?Friert ihr und habt nichts zum anziehen?Eure Kinder dürfen in die Schule, mussten noch nie arbeiten.....
Wurdet ihr jemals aus eurer Heimat vertrieben oder musstet euch ducken weil ihr Frauen seid? Wenn ihr krank werdet geht ihr zu einem Arzt,ohne Kosten.Wenn ihr jemals arbeitet und diesen Job verliert ,bekommt ihr Hilfe....ihr habt Licht,Nahrung die ihr bezahlen könnt.......Anjuka,du leistet dir Haustiere.....
Für Menschen aus Korea,Syrien,Afrika usw....ja,...selbst Griechenland ,seid ihr 2 reich.
Ihr jammert auf hohem Niveau und das macht euch hässlich und armselig.


Dem kann ich nur zustimmen, das ist so traurig dass Menschen so egoistisch sein können


Diese "Meinung" ist nichts anderes als ein Zeichen seiner eigenen Unzufriedenheit. Denn wie du sagst, hier wird über alles gemeckert, nichts wird reflektiert und für alles gibt es ausreden... aber bevor man Fehler bei sich selbst sucht, sucht man ihn doch lieber bei anderen, und zwar bei den schwächsten unserer Gesellschaft

Marf ich habe NICHTS gegen Flüchtlinge die hier herkommen, die wirklich flüchten und Hilfe brauchen, keines Falls. So sozial bin ich.
Aber ich habe was gegen Menschen die hier her kommen weil sie sich hier breit machen (wollen), Geld kassieren und "Eier schaukeln".

Ich bin auch dafür das man FAMILIEN mit KINDER, FRAUEN mit KINDERN sofort helfen sollte...ABER das ist ein minimaler Bruchteil von dem was herkommt und Hilfe sucht. Die Mehrheit sind und bleiben MÄNNER, einzelne MÄNNER...weiß ja nicht wo das Frauen und Kinder sind die sich schützen und ducken müssen und Angst haben müssen

Mein zukünftiger Schwager arbeitet als Security in einem Asylheim....täglich kommen neue. Die die dort hin kommen, sind zu 99% nur MÄNNER, keine Frauen oder Kinder, MÄNNER!!!!
Und die Masse davon auch noch KEINE Kriegsflüchtlinge sondern einfach jene die nur Kohle wollen, mehr nicht.
Er kämpft täglich gegen körperliche Übergriffe, Beleidigungen in Form von "scheiss Nazi-Deutsche", "Assipack" usw...ja doch diese Worte können und lernen diese "Flüchtlinge sehr sehr schnell- Wahnsinn oder?
Beinahe täglich ist die Polizei dort vor Ort um Übergriffe, Gewalt und Drogen zu berrchen und in den Griff zu bekommen. Doch spricht sehr für Flüchtlinge die dringend Hilfe brauchen.

Ich betone es nochmal für DICH MARF, ICH HABE NICHTS GEGEN KRIEGSFLÜCHTLINGE DIE HIER WIRKLICH HILFE SUCHEN UND BRAUCHEN!!!! Aber ich habe was gegen diese Art Menschen, wie ich sie oben beschrieben habe...und ja sowas haben wir als "Deutsche" hier auch zur genüge, das weiß ich. Der Unterschied ist nur, uns Deutsche kann man wegsperren, Asylbewerber nicht...die können nur ausgewiesen werden und selbst DANN gehen sie nicht.
NanaPepina
500 Beiträge
21.02.2015 09:52
Die 99% halte ich für übertrieben.
Und natürlich kommen eher Männer, nämlich weil es für Kinder und Frauen viel gefährlicher ist zu flüchten und oft werden sie in Flüchtlingslagern nahe der Heimat zurück gelassen, um sie nach zu holen, wenn der Mann sichete Wege gefunden hat.
außerdem kosten schlepper viel geld...

Aber ich denke mit logischen Argumenten braucht macht so eine Diskussion nicht "bereichern" in der jeder glaubt experte zu sein und aber von Asylrecht oder Fluchtgründen kaum Kenntnis hat und nur Angst, dass der Wohlstand in den man zufällig hineingeboren wurde weniger wird...
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