Asylbewerber
20.02.2015 20:45
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von wirrwarr:
Ich meinte ANUSHKASie kann doch nicht nur schimpfen und sagen dass alles doof ist und sie sie nicht unbedingt in ihrer Nachbarschaft haben will ohne nachzudenken was denn alternativ möglich wäre. Auch klingt es für mich als ob sie sich nicht ausreichend mit dem WIE und WARUM auseinander setzt. Wenn sie schreibt bekomme ich das Gefühl, sie denkt, dass diese Menschen eines morgens aufstehen und sich sagen, soooooo hier ist alles doof, das Geballere im Nachbarort wird mir zu laut, ich pack jetzt mal meine Sachen, setzt mich in einen LKW und dann in ein Boot und fahre übers Mittelmeer nach Europa und gehe nach Deutschland, weil die sind reich und haben alles.
Ich kann auf der einen Seite ja auch die Angst der Menschen verstehen, aber die Lösung ist doch nicht "Sch*** Ausländer raus!" zu schreien und kriminell gewordene Menschen abzuschieben, vor allem WOHIN ABSCHIEBEN???????????
Deine Überlegungen find ich gut. Aber in einem Punkt muss ich dir wiedersprechen. Wir haben eben nicht genug Wohnungen in Deutschland. Eher im Gegenteil. Wir haben weniger Wohnungen als Menschen die eine Wohnung benötigen. Das heimeliger machen musst du in deinen Wünschen wohl weiter auf andere Objekte wie eben Asylbewerberheime begrenzen. Aber ein paar Gardinen an der Wand, eine Tischdecke, eine Vase Blumen und ein paar Bilder (und nicht nur ein Kreuz) an der Wand sollten schon drinne sein, da bin ich deiner Meinung. Die Flüchtlinge leben teilweise in schlechter ausgestatteten "Zimmern" als mancher Schwerverbrecher in unserem Land![]()
Achso...Ich dachte nämlich?? Hä? Was will sie denn jetzt von mir? Ich hab doch gar nichts dagegen gesagt...
Anjunka habe ich schon ewig auf meiner Liste stehen und kann sie nur lesen, wenn sie zitiert wird. Wobei ich bei einem solchen Thema nicht scharf drauf bin, ich kenne ihre Einstellung zu Genüge.
Zum "Heimelig" machen... doch, ich denke schon, dass das geht. Wohnungen stehen im Osten mehr als genug leer. Geht hier also.
Und das man Asylbewerber so, wie auch so empfangen kann, habe ich fast hautnah mitbekommen. In einer befreundeten Kirchgemeinde sollten Asylanten ankommen. IN einen leerstehenden Block. 4 Etagen hoch, alle Balkon und 2 Eingänge. Wir reden also von 16 Wohnungen, die belegt werden. Möbel wurden gestellt... alt im übrigen, nix neu. Alles sah so trostlos aus. Es gibt in dieser Kirchgemeinde einen Frauenkreis, die basteln und nähen und werkeln kreativ in der Gegend rum. An der Aussenfassade konnte man nichts machen, was erschwinglich war, aber innen haben sie ein wahres Wunderwerk vollbracht. Nach einem Aufruf im Gottesdienst fanden sich ganz viele Helferlein ein. Farben brachten sie alle mit. Dann wurde alles freundlich gestrichen, die Frauen bastelten Fensterschmuck, nähten Kissen und Gardinen. Sie wußten in etwa wieviele Kinder mitkämen, also wurde Spielzeug hergestellt. (Ich selbst hatte hier noch zugeschnittene Schnukipühs liegen.. genäht ist das schnell, war eine Nacht Arbeit. 12 an der Zahl) jeder schaute zu Hause, was er noch hat. welche farbenfrohe Bettwäsche usw...
Am Ankunftstag (der erfragt wurde, war kein Erstlager) wurden Kuchen gebacken. Vorsichthalber ohne tierisches, weil niemand wußte wer eigentlich kommt. Es war nur klar, es kommen Flüchtlinge an. Getränke bereitgestellt. Alles, wirklich alles ehrenamtlich.
Die Turnhalle gegenüber ist ein Anlaufpunkt. Klar spielen da die kleinen Dorfvereine Fuß- oder Handball, aber die Asylanten spielen nun mit. Trotzdem sie sich NOCH gar nicht verständigen können.
ich bezweifle, dass in diesem Dorf iwas passiert was illegal ist. Nicht mehr, als es auch der deutsche Arztsohn machen könnte, der vor Langeweile und Überfluss nicht weiß, was er sonst machen soll.
Bei uns hier im Dorf soll ebenfalls die alte Schule als Asylantenheim eingerichtet werden. Unsere Kirchgemeinde ist bereit. Wir werden es unseren Freunden gleichtun. Und ich freue mich drauf. Es geht auch anders, ganz anders, wenn man nur will und sich mal frei von Vorurteilen macht.
Fakt ist, wenn man sie abholt und einfach mitnimmt, auf die Dorffeste, in die Sportveranstaltungen und ihnen einfach ein Stück Heimat anbietet, dann werden es 90% von ihnen auch annehmen und sich wesentlich wohler fühlen.
LG Zaubi
UNd wie man sieht, besteht nicht der komplette Osten aus anders Gesinnten. Das wird uns ja gern nachgesagt.![]()
Jetzt habe ich Tränen in den Augen vor Rührung
Aber das ist das was ich meinte. Wenn alle zusammen helfen, muss jeder nur ein bisschen von dem abgeben was er hat.
Viele sind dankbar, leider habe ich auch schon das Gegenteil erlebt, Undankbarkeit und auch Flüchtlinge denen dann nichts mehr gut genug war. Auch habe ich Flüchtlinge erlebt die unbelehrbar erschienen und ihren Körper am Bahnhof verkauften (auch Männer) oder Passanten bestohlen haben....
Von daher kann ich die Angst der anderen Seite durchaus verstehen, aber man muss immer schauen WARUM ist etwas so und was kann man dagegen TUN bzw wie kann man VORBEUGEN.
Viele der Leute die Angst haben, brauchen Lösungen oder Anleitungen. Sie müssen verstehen warum die Dinge so sind und wie man sie verändern kann, bzw wie man damit umgeht, was man dafür tut. Aber leider fühlt sich kein Land, keine Behörde und kein Amt so richtig zu ständig. Alles wirkt so provisorisch und Chaotisch. Berichtet wird immer nur dann wenn etwas schief läuft.
Ist doch kein Wunder, dass ein Großteil der Menschen sich erst mal gegen Ausländer ausspricht, denn sie wissen ja nicht was da vor sich geht, wie was funktioniert und vor allem wissen sie nicht was es für sie selber heißt, und was einem Angst macht will man einfach nicht.
Ich finde bei solch einem heiklem Thema ist es wichtig ALLE Parteien zu hören, sie zu respektieren und auch zu berücksichtigen. Und mit ALLE meine ich nicht nur die, die Helfen und die Flüchtlinge, sondern auch die gegen die Flüchtlinge sind. Denn sie haben Gründe dafür, die für sie persönlich wichtig und auch richtig sind. Nur wenn du ihre Gründe verstehst, kannst du versuchen sie mit Argumenten ein wenig mehr von deiner Einstellung zu überzeugen.
Und viele machen Zugeständnisse, denn so richtig Menschenfeind sind zum Glück nur die wenigsten
20.02.2015 20:45
Zitat von Pünktchennr3:
Zitat von MamiMaria:Bingo?
Noch Fragen?![]()
Ich schau nach, moment
20.02.2015 20:46
Zitat von Umi:
Zitat von rosa123:
Zitat von shelyra:
Zitat von rosa123:
Durch Deutschlands schlechtes Gewissen, wird hier jeder unterstützt usw.
Da könnte ich ko**en
jepp, da hast du recht!
18 jährige die zu faul für ausbildung oder arbeit sind bekommen ne komplette wohnung, miete und lebenshaltungskosten, möbelgeld für den erstbezug, ne erstaustattungs fürs kind, kiga-kosten werden übernommen, usw... und tun nie einen finger dafür krumm! ihr leben lang nicht! wenn man sie auffordert einen 1€-job zu machen wird sofort gebrüllt das wär menschenunwürdig!![]()
aber die armen flüchtlinge bekommen ein winziges zimmer welches sie sich teilen müssen, gebrauchte kleidung, gebrauchte möbel usw... fragt man diese menschen aber ob sie für 1€-arbeiten wollen dann sagen die meisten sofort ja!
Ich habe auch einen Hals, was die deutschen Arbeitslosen angeht, die nichts machen wollen. Entschuldige das ich das nun so ausdrücke, andere worte kann ich leider dazu nicht finden -- die fangen meist an, mit 15/16 ihre Kinder zu bekommen , keinen Abschluss, keine Ausbildung -- können dann aber keine anfangen, weil entweder finden die nichts ^^ oder die haben schon das nächste kind im bauch.
Ich rede ja nicht nur gegen die asylbewerber - auch deutsche nutzen den Staat aus - das doofe, der Staat lässt sich ausnutzen.-
Nur ich habe persönlich eben was gegen die Kriminellen Asylbewerber ( auch deutsche! ) und ich finde es bei diesen dann eben sehr unpassend, sie noch freudig zu unterstützen...
Ich habe auch die Meinung, besser putzen gehen - als gar nichts![]()
Interessant welche Schubladenvielfalt sich bei dir auftut.![]()
Irgendwie hab ich nach den bisherigen Posts nicht das Bedürfnis noch etwas zu schreiben.
Aber eine Anmerkung: Kaum begeht ein Ayslant/Ausländer/Flüchtling (die Begriffe schmeißt ihr ja sehr gewagt alle in einen Topf) ein Verbrechen, wird laut aufgeschrien. Doch niemand hat es für wichtig gehalten zu erwähnen wie feindlich gesonnen die Anwohner sind oder dass auch schon das ein oder andere Asylantenheim angezündet wurde.
Hauptsache sich beschweren wenn ein neues Heim gebaut wird und/oder Schulen/Turnhallen umgebaut werden, doch dann so "schlau" sein und die Gebäude beschädigen.
Ach und rosa, du meintest Deutsche benehmen sich im Ausland....schon mal auf Mallorca gewesen? Ich denke die Inselbewohner dort würden dir ganz andere Storys erzählen.
Es ist leider kein schubladendenken, sondern Fakt!
Mallorca ist auch die völlige Partymeile...
20.02.2015 20:47
Zitat von lissina:
Dazu hatte ich eben auch schon etwas geschrieben.
Ist leider nur untergegangen.![]()
Ich arbeite in einem ähnlichen Bereich.
Meine Erfahrungen sind auch sehr, sehr unterschiedlich.
Zitat von Schmetterling1987:
ich hab jetzt lange überlegt,ob ich was dazu schreiben soll. Habe auch nicht alle Beiträge ganz detalliert gelesen, nur überflogen.
ich bin mir durch aus bewusst, dass es uns Deutschen hier sehr gut geht und bin auch der Meinung dass Menschen aus solchen Ländern wie Deutschland anderen denen es nicht so gut geht, helfen sollte.
Das Problem ist nur, dass die Hilfe oft nicht an den richtigen Stellen ankommt und leider leider sehhr oft ausgenutzt wird. Ich spreche da aus Erfahrung,habe in der Flüchtlingshilfe gearbeitet. Und was ich da teilweise erlebt habe, ich konnte manchmal nur noch kotzen oder heulen. Aber nicht wegen der "armen" Flüchtlinge, sondern wegen der Verarsche die da an unserem Staat betrieben wurde.
Das bei uns das waren nicht die armen Schweine (die kommen nämlich oft gar nicht hier an)
Das waren teilweise wohlhabende junge Männer, die sich hier als arm und minderjährig ausgegeben haben um Geld , Gratis-Wohnen und Gratis-Deutschkurse für ihren Lebenslauf abkassieren wollten.
Manche waren sogar so dreist und haben dir lachend und grinsend ins Gesacht gelogen, wohlwissend, dass sowohl er als auch ich wissenwie
"schlecht" es ihm wirklich geht. Und glaubt mir, davon gibt es zumindest in der Jugendhilfe TAUSENDE!!!!
Von respektvollem Verhalten uns Frauenn gegenüber brauche ich gar nicht erst reden. Alles sollte wenn möglich nach Ihren Regel laufen, unterordnen?wozu denn. und wenn es mal unbequem wurde is man halt ins nächste Land oder zurück nach Hause gegangen. Deutschland bezahlt sogar den Flug dafür !!!!
Wenn man sowas hautnah miterlebt, ist man nunmal ein wenig skeptisch und auch ein wenig in Sorge wenn man das aktuelle Geschehen beobachtet. Ja, ich weiss, es gibt hier wirklich viele Asylsuchende, die wirklich Schutz suchen und Hilfe benötigen.Die sollen sie auch bitte bitte bekommen. Aber ich wünsche mir ein System, was bsser kontrolliert, wer und wo unsere Hilfe am meisten gebraucht wird UND ich erwarte ehrlich gesagt auch, dass sich diejjenigen dann an unsere Regeln hier halten, denn mal ganz ehrlich, wer wirklich Schutz benötigt, dem wird das wohl kaum schwer falllen, der ist dankbar für das was er bekommt.
Ich finde es ganz furchtbar, dass man als Deutscher oft nichts sagen darf, wenn es um dieses Thema geht. wenn ich mit Leuten darüber spreche dass ich in der Flüchtlingshilfe gearbeitet habe, überlege ich mir immer dreimal ob ich mein Gegenüber über die wirklichen Zustände die teilweise herrschen aufkläre oder ob ich einfach das Thema wechsle wenn mein Gegenüber wieder anfängt mit "oh das war bestimmt ein harter job, mit so armen Menschen zusammen zu arbeiten".
Weil man eben doch oft sehr schief angeschaut wird, wenn man mal sagt, dass es oft nicht so ist wie es scheint. und diese Entwicklung finde ich sehr bedauerlich, denn ich kehre ja nicht alle über einen Kamm, mir ist durchaus bewusst dass es viele gibt, die unsere Hilfe brauchen und auch WOLLEN. Die müsen dann eben auch darunter leiden...
![]()
Man hört auch leider viel zu selten wie schlecht es den Frauen in den Flüchtlings Heimen geht. Sexuelle Übergriffe sind da an der Tagesordnung, besonders wenn die Frau auch noch alleine ist....
20.02.2015 20:51
Zitat von Marf:
Rosa und Anjuka....habt ihr Hunger?Durst?Friert ihr und habt nichts zum anziehen?Eure Kinder dürfen in die Schule, mussten noch nie arbeiten.....
Wurdet ihr jemals aus eurer Heimat vertrieben oder musstet euch ducken weil ihr Frauen seid? Wenn ihr krank werdet geht ihr zu einem Arzt,ohne Kosten.Wenn ihr jemals arbeitet und diesen Job verliert ,bekommt ihr Hilfe....ihr habt Licht,Nahrung die ihr bezahlen könnt.......Anjuka,du leistet dir Haustiere.....
Für Menschen aus Korea,Syrien,Afrika usw....ja,...selbst Griechenland ,seid ihr 2 reich.
Ihr jammert auf hohem Niveau und das macht euch hässlich und armselig.
Dem kann ich nur zustimmen, das ist so traurig dass Menschen so egoistisch sein können
20.02.2015 20:53
Zitat von Karla_Kolumna:Nicht nur egoistisch:Mir macht diesen Schubladendenken, vielmehr Angst!
Zitat von Marf:
Rosa und Anjuka....habt ihr Hunger?Durst?Friert ihr und habt nichts zum anziehen?Eure Kinder dürfen in die Schule, mussten noch nie arbeiten.....
Wurdet ihr jemals aus eurer Heimat vertrieben oder musstet euch ducken weil ihr Frauen seid? Wenn ihr krank werdet geht ihr zu einem Arzt,ohne Kosten.Wenn ihr jemals arbeitet und diesen Job verliert ,bekommt ihr Hilfe....ihr habt Licht,Nahrung die ihr bezahlen könnt.......Anjuka,du leistet dir Haustiere.....
Für Menschen aus Korea,Syrien,Afrika usw....ja,...selbst Griechenland ,seid ihr 2 reich.
Ihr jammert auf hohem Niveau und das macht euch hässlich und armselig.
Dem kann ich nur zustimmen, das ist so traurig dass Menschen so egoistisch sein können![]()
Hier wird alles in einen Topf geworfen:Asylberwerber, Flüchtlinge, Türkische Arbeiter(die unser verfluchtes Land nach dem Krieg wieder aufgebaut haben) alles:Kriminell und sozialschmarotzer!
20.02.2015 20:55
Zitat von Pokie:
Ich hatte jetzt keine Lust mir alles durch zu lesen, mag aber auch noch was dazu tippen. Vorweg: Ich bin NICHT rechts, heutzutage wird ja für jedes negative Wort über Asylaten direkt die Nazikeule geschwungen![]()
Keine Frage, natürlich sind Kriegsflüchtlinge ohne wenn und aber aufzunehmen! Scheiß egal, ob sie unsere Sprache beherrschen oder nicht, für diese Menschen geht es um Leben und Tod!
Gewissermaßen kann ich auch die vielen Armutsflüchtlinge verstehen. Man muss sich mal in deren Lage versetzen, wer würde denn nicht in eine reichere Region ziehen wollen, wenn es ihm schlecht ginge und seine Existenz dadurch gesichert wäre? Natürlich sollten sie dann auch unsere Sprache beherrschen und sich integrieren, da bin ich auch für, nur ganz fair ist das natürlich auch nicht, man kann schlecht von jemanden der eh schon nichts hat (und so auch gar keine finanziellen Mittel für Weiterbildungen hat, ich kenne das Bildungssystem im Kosovo nicht, aber ich bezweifel es mal stark, dass die Leute dort kostenlos Deutschunterricht bekommen) erwarten, dass er fließend Deutsch spricht. Der andere Punkt ist dann das Thema Integration und das stößt mir sauer auf: Unsere ganzen tollen Armutsflüchtlinge benehmen sich hier wie Sch****. Begehen Straftaten und erfreuen sich an Deutschland als soziale Hängematte.
Ihr könnt mir erzählen was ihr wollt, aber die Anzahl der Straftaten, welche von Osteuropäern begangen werden ist erschreckend hoch. Jedes Mal wenn ich das Wochenblatt lese, lese ich von Messerstechereien, Raubüberfällen etc. und nahezu IMMER werden die Täter als Osteuropäer beschrieben. Meine Oma wurde vor ein paar Monaten in der Stadt von denen ausgeraubt (und dieses Problem ist hier bekannt, in der Stadt gehen die dauernd auf Tour, sitzen lachend auf der Fensterbank, während sie die geklauten Geldbörsen wegwerfen und die Polizei kann oder will nichts tun). Der Freund meiner Schwester hat nun ein Asylantenheim in der Gegend und komischerweise wird dort nur noch geklaut und randaliert. Die Briefe werden aus den Briefkästen geklaut und zur Krönung werden dann noch Sachen auf den Namen der Leute bestellt. Es wird in Wohnungen eingestiegen und und und. Und dann werden die Leute, die sich zu recht beschweren von der Politik als Nazis abgestempelt, das kann es doch nicht sein...
Dieses Verhalten der Asylanten finde ich respektlos und geht echt auf keine Kuhhaut. Wer hier hin kommt, bekommt viele Chancen, sei es finanziell oder eben, um sich zu integrieren. Wer hier sein möchte, soll sich integrieren, wer das nicht will, soll wieder Nachhause gehen. Wer hier straffällig wird ist sowieso ohne Diskussion abzuschieben.
Ich finde das muss man aber ganz klar differenzieren.
Hier ging es um Flüchtlinge und Asylanten.
Menschen, die aus Rumänien oder Bulgarien bzw Osteuropa hier herkommen, sind keine Asylanten oder Flüchtlinge
Auch nicht, wenn du sie Armutsflüchtlinge nennst
Das was du da machst ist einen Kessel nehmen alles rein schütten und aufkochen. So geht das aber nicht
Und da muss ich dir aber beiflüchten, denn das was du da beschreibst geht in der Tat nicht und ärgert mich hier auch zu genüge. Aber das sind EU Bürger, die auf Grund des EU-beitritts ihres Landes das Recht haben innerhalb der EU zu wohnen und zu arbeiten wo sie wollen. Und einige davon nutzen in der Tat unseren Sozialstaat aus. Aber auch hier gilt: Nicht alle
20.02.2015 20:57
Zitat von rosa123:
Ihr versteht es gar nicht.
Es geht nicht darum, dass man nicht teilen kann... geschweige denn, dass man nicht helfen möchte.
Ich empfinde es einfach nur als unter aller Sau, wenn man jemandem hilft, der sich aber nur quer stellt, kriminell oder sonstiges ist.
Das es damit zu tun hat, dass die nichts anderes kennen, als Gewalt und Diebstahl -- kann ich ja noch verstehen. Aber warum soll man das in Deutschland zu lassen?
Wir zahlen Steuern, von den Steuern werden Arbeitslose finanziert...Arbeitslose hat Deutschland schon genug.
Ja -- die Asylbewerber haben ein Arbeitsverbot und können nicht arbeiten, auch wenn es vielleicht ein paar wollen -- da finde ich es aber von Deutschland unter aller Sau. Deutschland schmeißt sein Geld zum Fenster raus, als jemanden schnur stracks einen Arbeitsplatz zu vermitteln. Und da rede ich auch für die deutschen Arbeitslosen. Die so genannten ''faulen''.
Ich finde Deutschland jetzt auch nicht so berrauschend. Doch finde ich es nicht gut, wenn die die deutschen Kitas oder Schulen schließen...dann noch Geld in irgendwelche Gebäuden stecken...usw.
In kosovo ist kein Krieg! Was machen die dann hier als ''Flüchtlinge''?
-----------
Noch mehr Geld investieren? Für was?![]()
Meiner Meinung nach bekommt man hier in deutschland schon genug...und teilweise sogar zu viel.
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Es gibt nicht umsonst verschiedene Parteien -- um verschiedener Meinungen zu sein.
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Würden sich viele hier nicht so benehmen -- gäbe es auch diese Vorurteile nicht und zum anderen hätte man nicht diese Meinung.
Selber Schuld.
Dann geh doch weg aus Deutschland wenns hier so schlecht ist... und dann wirst du mal sehen wie bescheiden es die Menschen in anderen Ländern haben... wo Leute keine Krankenversicherung haben... es nur private Universitäten gibt und reden wir mal gar nicht vom fehlenden Sozialsystem...
20.02.2015 20:59
Ich hab zu wenig wissen darüber in welchem maße hier eingewandert wird um mich da konkret zu äußern.
ich hab bisher sowohl positive als auch negative erfahrungen mit migranten gemacht aber die habe ich auch genauso mit deutschen gemacht...
von daher, mensch ist mensch und jeder hat ein recht auf hilfe wenn er in der schei*e sitzt. hier sitzen zig tausende (sorry für die krasse ausdrucksweise) faule säcke die jahrelang hartz IV kassieren und immer einen weg finden sich vor arbeit zu drücken. da helfe ich aber lieber menschen denen es wirklich schlecht geht...
ich hab bisher sowohl positive als auch negative erfahrungen mit migranten gemacht aber die habe ich auch genauso mit deutschen gemacht...
von daher, mensch ist mensch und jeder hat ein recht auf hilfe wenn er in der schei*e sitzt. hier sitzen zig tausende (sorry für die krasse ausdrucksweise) faule säcke die jahrelang hartz IV kassieren und immer einen weg finden sich vor arbeit zu drücken. da helfe ich aber lieber menschen denen es wirklich schlecht geht...
20.02.2015 21:08
Zitat von wirrwarr:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von wirrwarr:
Ich meinte ANUSHKASie kann doch nicht nur schimpfen und sagen dass alles doof ist und sie sie nicht unbedingt in ihrer Nachbarschaft haben will ohne nachzudenken was denn alternativ möglich wäre. Auch klingt es für mich als ob sie sich nicht ausreichend mit dem WIE und WARUM auseinander setzt. Wenn sie schreibt bekomme ich das Gefühl, sie denkt, dass diese Menschen eines morgens aufstehen und sich sagen, soooooo hier ist alles doof, das Geballere im Nachbarort wird mir zu laut, ich pack jetzt mal meine Sachen, setzt mich in einen LKW und dann in ein Boot und fahre übers Mittelmeer nach Europa und gehe nach Deutschland, weil die sind reich und haben alles.
Ich kann auf der einen Seite ja auch die Angst der Menschen verstehen, aber die Lösung ist doch nicht "Sch*** Ausländer raus!" zu schreien und kriminell gewordene Menschen abzuschieben, vor allem WOHIN ABSCHIEBEN???????????
Deine Überlegungen find ich gut. Aber in einem Punkt muss ich dir wiedersprechen. Wir haben eben nicht genug Wohnungen in Deutschland. Eher im Gegenteil. Wir haben weniger Wohnungen als Menschen die eine Wohnung benötigen. Das heimeliger machen musst du in deinen Wünschen wohl weiter auf andere Objekte wie eben Asylbewerberheime begrenzen. Aber ein paar Gardinen an der Wand, eine Tischdecke, eine Vase Blumen und ein paar Bilder (und nicht nur ein Kreuz) an der Wand sollten schon drinne sein, da bin ich deiner Meinung. Die Flüchtlinge leben teilweise in schlechter ausgestatteten "Zimmern" als mancher Schwerverbrecher in unserem Land![]()
Achso...Ich dachte nämlich?? Hä? Was will sie denn jetzt von mir? Ich hab doch gar nichts dagegen gesagt...
Anjunka habe ich schon ewig auf meiner Liste stehen und kann sie nur lesen, wenn sie zitiert wird. Wobei ich bei einem solchen Thema nicht scharf drauf bin, ich kenne ihre Einstellung zu Genüge.
Zum "Heimelig" machen... doch, ich denke schon, dass das geht. Wohnungen stehen im Osten mehr als genug leer. Geht hier also.
Und das man Asylbewerber so, wie auch so empfangen kann, habe ich fast hautnah mitbekommen. In einer befreundeten Kirchgemeinde sollten Asylanten ankommen. IN einen leerstehenden Block. 4 Etagen hoch, alle Balkon und 2 Eingänge. Wir reden also von 16 Wohnungen, die belegt werden. Möbel wurden gestellt... alt im übrigen, nix neu. Alles sah so trostlos aus. Es gibt in dieser Kirchgemeinde einen Frauenkreis, die basteln und nähen und werkeln kreativ in der Gegend rum. An der Aussenfassade konnte man nichts machen, was erschwinglich war, aber innen haben sie ein wahres Wunderwerk vollbracht. Nach einem Aufruf im Gottesdienst fanden sich ganz viele Helferlein ein. Farben brachten sie alle mit. Dann wurde alles freundlich gestrichen, die Frauen bastelten Fensterschmuck, nähten Kissen und Gardinen. Sie wußten in etwa wieviele Kinder mitkämen, also wurde Spielzeug hergestellt. (Ich selbst hatte hier noch zugeschnittene Schnukipühs liegen.. genäht ist das schnell, war eine Nacht Arbeit. 12 an der Zahl) jeder schaute zu Hause, was er noch hat. welche farbenfrohe Bettwäsche usw...
Am Ankunftstag (der erfragt wurde, war kein Erstlager) wurden Kuchen gebacken. Vorsichthalber ohne tierisches, weil niemand wußte wer eigentlich kommt. Es war nur klar, es kommen Flüchtlinge an. Getränke bereitgestellt. Alles, wirklich alles ehrenamtlich.
Die Turnhalle gegenüber ist ein Anlaufpunkt. Klar spielen da die kleinen Dorfvereine Fuß- oder Handball, aber die Asylanten spielen nun mit. Trotzdem sie sich NOCH gar nicht verständigen können.
ich bezweifle, dass in diesem Dorf iwas passiert was illegal ist. Nicht mehr, als es auch der deutsche Arztsohn machen könnte, der vor Langeweile und Überfluss nicht weiß, was er sonst machen soll.
Bei uns hier im Dorf soll ebenfalls die alte Schule als Asylantenheim eingerichtet werden. Unsere Kirchgemeinde ist bereit. Wir werden es unseren Freunden gleichtun. Und ich freue mich drauf. Es geht auch anders, ganz anders, wenn man nur will und sich mal frei von Vorurteilen macht.
Fakt ist, wenn man sie abholt und einfach mitnimmt, auf die Dorffeste, in die Sportveranstaltungen und ihnen einfach ein Stück Heimat anbietet, dann werden es 90% von ihnen auch annehmen und sich wesentlich wohler fühlen.
LG Zaubi
UNd wie man sieht, besteht nicht der komplette Osten aus anders Gesinnten. Das wird uns ja gern nachgesagt.![]()
Jetzt habe ich Tränen in den Augen vor Rührung![]()
Aber das ist das was ich meinte. Wenn alle zusammen helfen, muss jeder nur ein bisschen von dem abgeben was er hat.
Viele sind dankbar, leider habe ich auch schon das Gegenteil erlebt, Undankbarkeit und auch Flüchtlinge denen dann nichts mehr gut genug war. Auch habe ich Flüchtlinge erlebt die unbelehrbar erschienen und ihren Körper am Bahnhof verkauften (auch Männer) oder Passanten bestohlen haben....![]()
Von daher kann ich die Angst der anderen Seite durchaus verstehen, aber man muss immer schauen WARUM ist etwas so und was kann man dagegen TUN bzw wie kann man VORBEUGEN.
Viele der Leute die Angst haben, brauchen Lösungen oder Anleitungen. Sie müssen verstehen warum die Dinge so sind und wie man sie verändern kann, bzw wie man damit umgeht, was man dafür tut. Aber leider fühlt sich kein Land, keine Behörde und kein Amt so richtig zu ständig. Alles wirkt so provisorisch und Chaotisch. Berichtet wird immer nur dann wenn etwas schief läuft.
Ist doch kein Wunder, dass ein Großteil der Menschen sich erst mal gegen Ausländer ausspricht, denn sie wissen ja nicht was da vor sich geht, wie was funktioniert und vor allem wissen sie nicht was es für sie selber heißt, und was einem Angst macht will man einfach nicht.
Ich finde bei solch einem heiklem Thema ist es wichtig ALLE Parteien zu hören, sie zu respektieren und auch zu berücksichtigen. Und mit ALLE meine ich nicht nur die, die Helfen und die Flüchtlinge, sondern auch die gegen die Flüchtlinge sind. Denn sie haben Gründe dafür, die für sie persönlich wichtig und auch richtig sind. Nur wenn du ihre Gründe verstehst, kannst du versuchen sie mit Argumenten ein wenig mehr von deiner Einstellung zu überzeugen.
Und viele machen Zugeständnisse, denn so richtig Menschenfeind sind zum Glück nur die wenigsten![]()
Ich glaube auch, dass es in den großen Städten schwieriger wäre auf diese Weise. ABER, das ist ein staatliches Problem und nicht das der Betroffenen. Was pferchen sie denn alle so ein? Wie soll denn da sowas wie Nachbarschaft entstehen? Das, was ich oben beschrieb, ist ein kleines Dörfchen. Knappe 1000 Einwohner, da kennt jeder jeden. Der ganze Hintergedanke war: Machen wir ihnen unser Dorf zu ihrer Heimat. DENN auch da war vorher die Angst da. Geschürt von all den Negativberichten. ABER es gab neben der Angst auch eine große Portion Mitgefühl, Empathie und zum Glück ein paar kluge Köpfe, die diese Idee hatten. Denn Heimat macht man nicht kaputt! Kaputt macht man nur, wenn man kein Ziel hat, keine Aufgabe, keine Freude. Wenn der tag aus Frustation, Hass und Lustlosigkeit besteht.
Natürlich darf niemand von ihnen arbeiten, aber es sagt auch niemand was, wenn sie die Strasse kehren oder wenn sie ihre Hilfe auf Festen anbieten. Ihr Lohn? Frieden, Zugehörigkeit und eben Heimat.
Ich finde es auch verkehrt, wie unser Staat das mit den Flüchtlingen und Asylbewerbern handhabt. Es wird zu sehr geballt. Es fehlen Sozialarbeitern an allen Ecken und Kanten. Es fehlen einfach genug Menschen, die sich auch kümmern. Nur ist das eben ein Staatsproblem und keins der Flüchtlinge/ Asylbewerber.
20.02.2015 21:08
Zitat von wirrwarr:
Zitat von Pokie:
Ich hatte jetzt keine Lust mir alles durch zu lesen, mag aber auch noch was dazu tippen. Vorweg: Ich bin NICHT rechts, heutzutage wird ja für jedes negative Wort über Asylaten direkt die Nazikeule geschwungen![]()
Keine Frage, natürlich sind Kriegsflüchtlinge ohne wenn und aber aufzunehmen! Scheiß egal, ob sie unsere Sprache beherrschen oder nicht, für diese Menschen geht es um Leben und Tod!
Gewissermaßen kann ich auch die vielen Armutsflüchtlinge verstehen. Man muss sich mal in deren Lage versetzen, wer würde denn nicht in eine reichere Region ziehen wollen, wenn es ihm schlecht ginge und seine Existenz dadurch gesichert wäre? Natürlich sollten sie dann auch unsere Sprache beherrschen und sich integrieren, da bin ich auch für, nur ganz fair ist das natürlich auch nicht, man kann schlecht von jemanden der eh schon nichts hat (und so auch gar keine finanziellen Mittel für Weiterbildungen hat, ich kenne das Bildungssystem im Kosovo nicht, aber ich bezweifel es mal stark, dass die Leute dort kostenlos Deutschunterricht bekommen) erwarten, dass er fließend Deutsch spricht. Der andere Punkt ist dann das Thema Integration und das stößt mir sauer auf: Unsere ganzen tollen Armutsflüchtlinge benehmen sich hier wie Sch****. Begehen Straftaten und erfreuen sich an Deutschland als soziale Hängematte.
Ihr könnt mir erzählen was ihr wollt, aber die Anzahl der Straftaten, welche von Osteuropäern begangen werden ist erschreckend hoch. Jedes Mal wenn ich das Wochenblatt lese, lese ich von Messerstechereien, Raubüberfällen etc. und nahezu IMMER werden die Täter als Osteuropäer beschrieben. Meine Oma wurde vor ein paar Monaten in der Stadt von denen ausgeraubt (und dieses Problem ist hier bekannt, in der Stadt gehen die dauernd auf Tour, sitzen lachend auf der Fensterbank, während sie die geklauten Geldbörsen wegwerfen und die Polizei kann oder will nichts tun). Der Freund meiner Schwester hat nun ein Asylantenheim in der Gegend und komischerweise wird dort nur noch geklaut und randaliert. Die Briefe werden aus den Briefkästen geklaut und zur Krönung werden dann noch Sachen auf den Namen der Leute bestellt. Es wird in Wohnungen eingestiegen und und und. Und dann werden die Leute, die sich zu recht beschweren von der Politik als Nazis abgestempelt, das kann es doch nicht sein...
Dieses Verhalten der Asylanten finde ich respektlos und geht echt auf keine Kuhhaut. Wer hier hin kommt, bekommt viele Chancen, sei es finanziell oder eben, um sich zu integrieren. Wer hier sein möchte, soll sich integrieren, wer das nicht will, soll wieder Nachhause gehen. Wer hier straffällig wird ist sowieso ohne Diskussion abzuschieben.
Ich finde das muss man aber ganz klar differenzieren.
Hier ging es um Flüchtlinge und Asylanten.
Menschen, die aus Rumänien oder Bulgarien bzw Osteuropa hier herkommen, sind keine Asylanten oder Flüchtlinge![]()
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Auch nicht, wenn du sie Armutsflüchtlinge nennst
![]()
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Das was du da machst ist einen Kessel nehmen alles rein schütten und aufkochen. So geht das aber nicht![]()
![]()
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Und da muss ich dir aber beiflüchten, denn das was du da beschreibst geht in der Tat nicht und ärgert mich hier auch zu genüge. Aber das sind EU Bürger, die auf Grund des EU-beitritts ihres Landes das Recht haben innerhalb der EU zu wohnen und zu arbeiten wo sie wollen. Und einige davon nutzen in der Tat unseren Sozialstaat aus. Aber auch hier gilt: Nicht alle
Sorry aber das trifft grade voll mein Komikzentrum
20.02.2015 21:12
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von wirrwarr:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von wirrwarr:
Ich meinte ANUSHKASie kann doch nicht nur schimpfen und sagen dass alles doof ist und sie sie nicht unbedingt in ihrer Nachbarschaft haben will ohne nachzudenken was denn alternativ möglich wäre. Auch klingt es für mich als ob sie sich nicht ausreichend mit dem WIE und WARUM auseinander setzt. Wenn sie schreibt bekomme ich das Gefühl, sie denkt, dass diese Menschen eines morgens aufstehen und sich sagen, soooooo hier ist alles doof, das Geballere im Nachbarort wird mir zu laut, ich pack jetzt mal meine Sachen, setzt mich in einen LKW und dann in ein Boot und fahre übers Mittelmeer nach Europa und gehe nach Deutschland, weil die sind reich und haben alles.
Ich kann auf der einen Seite ja auch die Angst der Menschen verstehen, aber die Lösung ist doch nicht "Sch*** Ausländer raus!" zu schreien und kriminell gewordene Menschen abzuschieben, vor allem WOHIN ABSCHIEBEN???????????
Deine Überlegungen find ich gut. Aber in einem Punkt muss ich dir wiedersprechen. Wir haben eben nicht genug Wohnungen in Deutschland. Eher im Gegenteil. Wir haben weniger Wohnungen als Menschen die eine Wohnung benötigen. Das heimeliger machen musst du in deinen Wünschen wohl weiter auf andere Objekte wie eben Asylbewerberheime begrenzen. Aber ein paar Gardinen an der Wand, eine Tischdecke, eine Vase Blumen und ein paar Bilder (und nicht nur ein Kreuz) an der Wand sollten schon drinne sein, da bin ich deiner Meinung. Die Flüchtlinge leben teilweise in schlechter ausgestatteten "Zimmern" als mancher Schwerverbrecher in unserem Land![]()
Achso...Ich dachte nämlich?? Hä? Was will sie denn jetzt von mir? Ich hab doch gar nichts dagegen gesagt...
Anjunka habe ich schon ewig auf meiner Liste stehen und kann sie nur lesen, wenn sie zitiert wird. Wobei ich bei einem solchen Thema nicht scharf drauf bin, ich kenne ihre Einstellung zu Genüge.
Zum "Heimelig" machen... doch, ich denke schon, dass das geht. Wohnungen stehen im Osten mehr als genug leer. Geht hier also.
Und das man Asylbewerber so, wie auch so empfangen kann, habe ich fast hautnah mitbekommen. In einer befreundeten Kirchgemeinde sollten Asylanten ankommen. IN einen leerstehenden Block. 4 Etagen hoch, alle Balkon und 2 Eingänge. Wir reden also von 16 Wohnungen, die belegt werden. Möbel wurden gestellt... alt im übrigen, nix neu. Alles sah so trostlos aus. Es gibt in dieser Kirchgemeinde einen Frauenkreis, die basteln und nähen und werkeln kreativ in der Gegend rum. An der Aussenfassade konnte man nichts machen, was erschwinglich war, aber innen haben sie ein wahres Wunderwerk vollbracht. Nach einem Aufruf im Gottesdienst fanden sich ganz viele Helferlein ein. Farben brachten sie alle mit. Dann wurde alles freundlich gestrichen, die Frauen bastelten Fensterschmuck, nähten Kissen und Gardinen. Sie wußten in etwa wieviele Kinder mitkämen, also wurde Spielzeug hergestellt. (Ich selbst hatte hier noch zugeschnittene Schnukipühs liegen.. genäht ist das schnell, war eine Nacht Arbeit. 12 an der Zahl) jeder schaute zu Hause, was er noch hat. welche farbenfrohe Bettwäsche usw...
Am Ankunftstag (der erfragt wurde, war kein Erstlager) wurden Kuchen gebacken. Vorsichthalber ohne tierisches, weil niemand wußte wer eigentlich kommt. Es war nur klar, es kommen Flüchtlinge an. Getränke bereitgestellt. Alles, wirklich alles ehrenamtlich.
Die Turnhalle gegenüber ist ein Anlaufpunkt. Klar spielen da die kleinen Dorfvereine Fuß- oder Handball, aber die Asylanten spielen nun mit. Trotzdem sie sich NOCH gar nicht verständigen können.
ich bezweifle, dass in diesem Dorf iwas passiert was illegal ist. Nicht mehr, als es auch der deutsche Arztsohn machen könnte, der vor Langeweile und Überfluss nicht weiß, was er sonst machen soll.
Bei uns hier im Dorf soll ebenfalls die alte Schule als Asylantenheim eingerichtet werden. Unsere Kirchgemeinde ist bereit. Wir werden es unseren Freunden gleichtun. Und ich freue mich drauf. Es geht auch anders, ganz anders, wenn man nur will und sich mal frei von Vorurteilen macht.
Fakt ist, wenn man sie abholt und einfach mitnimmt, auf die Dorffeste, in die Sportveranstaltungen und ihnen einfach ein Stück Heimat anbietet, dann werden es 90% von ihnen auch annehmen und sich wesentlich wohler fühlen.
LG Zaubi
UNd wie man sieht, besteht nicht der komplette Osten aus anders Gesinnten. Das wird uns ja gern nachgesagt.![]()
Jetzt habe ich Tränen in den Augen vor Rührung![]()
Aber das ist das was ich meinte. Wenn alle zusammen helfen, muss jeder nur ein bisschen von dem abgeben was er hat.
Viele sind dankbar, leider habe ich auch schon das Gegenteil erlebt, Undankbarkeit und auch Flüchtlinge denen dann nichts mehr gut genug war. Auch habe ich Flüchtlinge erlebt die unbelehrbar erschienen und ihren Körper am Bahnhof verkauften (auch Männer) oder Passanten bestohlen haben....![]()
Von daher kann ich die Angst der anderen Seite durchaus verstehen, aber man muss immer schauen WARUM ist etwas so und was kann man dagegen TUN bzw wie kann man VORBEUGEN.
Viele der Leute die Angst haben, brauchen Lösungen oder Anleitungen. Sie müssen verstehen warum die Dinge so sind und wie man sie verändern kann, bzw wie man damit umgeht, was man dafür tut. Aber leider fühlt sich kein Land, keine Behörde und kein Amt so richtig zu ständig. Alles wirkt so provisorisch und Chaotisch. Berichtet wird immer nur dann wenn etwas schief läuft.
Ist doch kein Wunder, dass ein Großteil der Menschen sich erst mal gegen Ausländer ausspricht, denn sie wissen ja nicht was da vor sich geht, wie was funktioniert und vor allem wissen sie nicht was es für sie selber heißt, und was einem Angst macht will man einfach nicht.
Ich finde bei solch einem heiklem Thema ist es wichtig ALLE Parteien zu hören, sie zu respektieren und auch zu berücksichtigen. Und mit ALLE meine ich nicht nur die, die Helfen und die Flüchtlinge, sondern auch die gegen die Flüchtlinge sind. Denn sie haben Gründe dafür, die für sie persönlich wichtig und auch richtig sind. Nur wenn du ihre Gründe verstehst, kannst du versuchen sie mit Argumenten ein wenig mehr von deiner Einstellung zu überzeugen.
Und viele machen Zugeständnisse, denn so richtig Menschenfeind sind zum Glück nur die wenigsten![]()
Ich glaube auch, dass es in den großen Städten schwieriger wäre auf diese Weise. ABER, das ist ein staatliches Problem und nicht das der Betroffenen. Was pferchen sie denn alle so ein? Wie soll denn da sowas wie Nachbarschaft entstehen? Das, was ich oben beschrieb, ist ein kleines Dörfchen. Knappe 1000 Einwohner, da kennt jeder jeden. Der ganze Hintergedanke war: Machen wir ihnen unser Dorf zu ihrer Heimat. DENN auch da war vorher die Angst da. Geschürt von all den Negativberichten. ABER es gab neben der Angst auch eine große Portion Mitgefühl, Empathie und zum Glück ein paar kluge Köpfe, die diese Idee hatten. Denn Heimat macht man nicht kaputt! Kaputt macht man nur, wenn man kein Ziel hat, keine Aufgabe, keine Freude. Wenn der tag aus Frustation, Hass und Lustlosigkeit besteht.
Natürlich darf niemand von ihnen arbeiten, aber es sagt auch niemand was, wenn sie die Strasse kehren oder wenn sie ihre Hilfe auf Festen anbieten. Ihr Lohn? Frieden, Zugehörigkeit und eben Heimat.
Ich finde es auch verkehrt, wie unser Staat das mit den Flüchtlingen und Asylbewerbern handhabt. Es wird zu sehr geballt. Es fehlen Sozialarbeitern an allen Ecken und Kanten. Es fehlen einfach genug Menschen, die sich auch kümmern. Nur ist das eben ein Staatsproblem und keins der Flüchtlinge/ Asylbewerber.
du hast es auf den punkt gebracht!
die meisten probleme liegen nicht an den flüchtlingen, sondern wirklich in der politik!
bei uns im landkreis zb ist eine mitarbeiterin für bis zu 500 flüchtlinge zuständig! die kann sich gar nicht um diese kümmern. soviel zeit ist nicht vorhanden... ohne das ehrenamt ginge hier gar nix!
20.02.2015 21:14
Zitat von rosa123:
Zitat von shelyra:
Zitat von rosa123:
Durch Deutschlands schlechtes Gewissen, wird hier jeder unterstützt usw.
Da könnte ich ko**en
jepp, da hast du recht!
18 jährige die zu faul für ausbildung oder arbeit sind bekommen ne komplette wohnung, miete und lebenshaltungskosten, möbelgeld für den erstbezug, ne erstaustattungs fürs kind, kiga-kosten werden übernommen, usw... und tun nie einen finger dafür krumm! ihr leben lang nicht! wenn man sie auffordert einen 1€-job zu machen wird sofort gebrüllt das wär menschenunwürdig!![]()
aber die armen flüchtlinge bekommen ein winziges zimmer welches sie sich teilen müssen, gebrauchte kleidung, gebrauchte möbel usw... fragt man diese menschen aber ob sie für 1€-arbeiten wollen dann sagen die meisten sofort ja!
Ich habe auch einen Hals, was die deutschen Arbeitslosen angeht, die nichts machen wollen. Entschuldige das ich das nun so ausdrücke, andere worte kann ich leider dazu nicht finden -- die fangen meist an, mit 15/16 ihre Kinder zu bekommen, keinen Abschluss, keine Ausbildung -- können dann aber keine anfangen, weil entweder finden die nichts ^^ oder die haben schon das nächste kind im bauch.
Ich rede ja nicht nur gegen die asylbewerber - auch deutsche nutzen den Staat aus - das doofe, der Staat lässt sich ausnutzen.-
Nur ich habe persönlich eben was gegen die Kriminellen Asylbewerber ( auch deutsche! ) und ich finde es bei diesen dann eben sehr unpassend, sie noch freudig zu unterstützen...
Ich habe auch die Meinung, besser putzen gehen - als gar nichts![]()
Du bist ja eine richtige vorzeige deutsche.
Wie soll denn das System faule von fleißigen unterscheiden? Was soll ein schwangeres 16 Jährigem Mädchen deiner Meinung nach machen? und was machen wir mit kriminellen Deutschen?
Was ist denn die Lösung? Kein Hart 4? Keine Sozialhilfe? Oder wer soll darüber richten wem geholfen wird und wem nicht?
20.02.2015 21:16
Zitat von nani26mz:
Zitat von MamiMaria:
Ich bin nicht rechts Radikal aber wenn man aus der Heimatstadt Situationen zu hören bekommt, dann wird Einen anders. Vllt sollte man davor nicht die Augen verschließen.
Ich habe Mitleid mit den Familien die hier wirklich nur Schutz suchen aber nicht mit dem Rest.
Niemand kann es einen für Übel nehmen wenn man Angst. Warum haben wir es denn?. .... weil sich die Vorfälle an Übergriffe häufen. Wann ist die Grenze überschritten?
Also, ich lebe im Rhein-Main-Gebiet und bis jetzt habe ich noch nie was von irgendwelchen Übergriffen mitbekommen![]()
Nein?? Dann schlag mal täglich den Wiesbadener Kurier auf
20.02.2015 21:16
Ach und zu den Rumänen, Bulgaren, Ungarn usw...
Diese Menschen holt doch unser Staat bewußt ins Land hinein. UNd das ist auch gut so. Mein Hausarzt ist ein Ungar. Der vorher (leider an Krebs verstorben) war ein Russe.
Die Pflegerin der Eltern eines Freundes ist eine Polin.
Im Altenheim fangen jetzt etliche rumänische Frauen an zu arbeiten. Warum? Weil diese Arbeit niemand machen will oder nicht genug.
Kaum ein studierter deutscher Arzt möchte eine Praxis auf dem Dorf. Viel zu viel Arbeit für zu wenig Geld.
Wenn ich die jungen Frauen sehe (mit denen ich ja auch arbeite) und ihnen vorschlage, dass sie doch in die Altenpflege gehen könnten, da fehlen Kräfte an allen Ecken und Kanten, da würden sie nochmal eine komplette Ausbildung bekommen usw. Da bekomme ich zu hören: "Ich wische doch keiner Alten den Arsch ab." Also kommen ZUM GLÜCK die Rumänen, die diese Arbeit sogar sehr gern machen.
Und so kann ich unendlich weitermachen....
Also die meisten dieser Menschen kommen hierher und arbeiten, zahlen ihre Steuern, geben einen Teil ihres Geldes hier auch aus....
Es wäre schlimm, wenn sie nicht bereit wären ihr Land zu verlassen und uns zu helfen.
Diese Menschen holt doch unser Staat bewußt ins Land hinein. UNd das ist auch gut so. Mein Hausarzt ist ein Ungar. Der vorher (leider an Krebs verstorben) war ein Russe.
Die Pflegerin der Eltern eines Freundes ist eine Polin.
Im Altenheim fangen jetzt etliche rumänische Frauen an zu arbeiten. Warum? Weil diese Arbeit niemand machen will oder nicht genug.
Kaum ein studierter deutscher Arzt möchte eine Praxis auf dem Dorf. Viel zu viel Arbeit für zu wenig Geld.
Wenn ich die jungen Frauen sehe (mit denen ich ja auch arbeite) und ihnen vorschlage, dass sie doch in die Altenpflege gehen könnten, da fehlen Kräfte an allen Ecken und Kanten, da würden sie nochmal eine komplette Ausbildung bekommen usw. Da bekomme ich zu hören: "Ich wische doch keiner Alten den Arsch ab." Also kommen ZUM GLÜCK die Rumänen, die diese Arbeit sogar sehr gern machen.
Und so kann ich unendlich weitermachen....
Also die meisten dieser Menschen kommen hierher und arbeiten, zahlen ihre Steuern, geben einen Teil ihres Geldes hier auch aus....
Es wäre schlimm, wenn sie nicht bereit wären ihr Land zu verlassen und uns zu helfen.
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