Mütter- und Schwangerenforum

Bücher, die euch geprägt haben...

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06.12.2018 09:22
Das finde ich total spannend! Welche Bücher sind oder waren eure "Bibel" - Bücher, die ihr immer wieder gelesen habt und die wirklich euer Leben verändert haben.
Bei mir ist es das Buch "Fuck it - loslassen entspannen glücklich sein" - ein Buch, dass mir in allen Lebenslagen hilft die Bedeutung der Dinge wieder zurechtzurücken... Und mich zu entspannen. Es ist schon total zerlesen und wir werfen uns manchmal Zitate daraus zu, wenn wir uns daran erinnern wollen...
Ebenfalls ganz wichtig "So viel Freude, so viel Wut" von Nora Imlau. Das hat mir geholfen und hilft mir immer noch gut mit meinem gefühlsstarken Kind umzugehen und erleichtert mich jedes Mal, wenn ich es wieder zu Hand nehme, weil es mein Bauchgefühl bestätigt und mir hilft, mich nicht von "Predigern" verunsichern zu lassen!

Schiesst los! Welche Bücher haben euer Leben verändert oder euch durch eine schwierige Lebensphase geholfen?
06.12.2018 09:26
Definitiv Harry Potter! Ich konnte sehr schlecht lesen und schreiben in der Grundschule. Harry Potter fesselte mich aber so sehr das ich mich dazu zwang und so lernte ich lesen und schreiben (von 4er auf 2er Durchschnitt) und entdeckte meine Leidenschaft zu Büchern.

Seit dem ich Mama bin hat mir auch Noras Buch ungemein geholfen meinen Großen (gs) besser zu verstehen
06.12.2018 09:31
Also direkt ein Buch hat mich nicht geprägt, aber Bücher allgemein haben mich stark geprägt. Wobei ich das schwierig finde mit meinen 28 Jahren eine Prägung auszumachen... Vielleicht einfacher wenn man 80 oder so ist... Wo ich immer sehr viel rausholen kann und konnte sind Biographien. Faszinierend fand ich etwa Nelson Mandela... Er war in etwa so lange im Gefängnis, wie ich jetzt alt bin und danach hat er Südafrika als erster Präsident geführt! Beeindruckend !! Aber auch philosophische Bücher , es gab einige Jugendausgaben, haben mich bleibend beeindruckt. Etwa Diogenes , der in einer Tonne in Griechenland lebte. Seine einfache Lebensweise und seine Philosophie beeindrucken mich auch... oder Dietrich Bonhoeffer, ebenfalls eine Jugendbiographie, der für seine Überzeugungen hingerichtet wurde ....
Schnecke510
7207 Beiträge
06.12.2018 09:32
Die Romane von Emile Zola. Die haben mir wirklich den Horizont erweitert. V.a. Germinal.
06.12.2018 09:33
Ach und Pipi Langstrumpf! Ich wollte immer so frei, so mutig und so unbeschwert sein wie die! Ich konnte es nicht aber meine Kinder sind nahe dran dank Astrids Einfluss auf meinen Erziehungsstil
06.12.2018 09:34
Anne Frank
AniMaxi
15893 Beiträge
06.12.2018 09:56
Puh am Anfang ganz klar Harry Potter, bin ja Fan der ersten Stunde.

In der weiterführenden Schule war es die Kinder vom Bahnhof Zoo, also vorher hatte ich in meiner traumblase keinen Schimmer von Drogen und Co.
Vanellope
15565 Beiträge
06.12.2018 09:58
Zitat von NiAn:

Definitiv Harry Potter! Ich konnte sehr schlecht lesen und schreiben in der Grundschule. Harry Potter fesselte mich aber so sehr das ich mich dazu zwang und so lernte ich lesen und schreiben (von 4er auf 2er Durchschnitt) und entdeckte meine Leidenschaft zu Büchern.



Bei mir so ähnlich
Lesen konnte ich schon immer sehr gut. Nur die Rechtschreibung war bis Harry Potter katastrophal. Und ab Buch 3 habe ich auch immer erst die englische Version gelernt und so mein sprachverständnis in englisch deutlich verbessert

Außerdem wurde meine leseLust Anfang der 5. Klasse durch "der geheime Garten" geweckt
06.12.2018 10:10
Zitat von AniMaxi:

Puh am Anfang ganz klar Harry Potter, bin ja Fan der ersten Stunde.

In der weiterführenden Schule war es die Kinder vom Bahnhof Zoo, also vorher hatte ich in meiner traumblase keinen Schimmer von Drogen und Co.

Ich fand die Kinder vom Bahnhof Zoo ausgesprochen schaurig , sehr belastend das ganze ...
06.12.2018 10:13
Peter Pan, Harry Potter, Tolkien's Werke (auch die Biographien und Briefe), Romane von Christine Nöstlinger, Romane von Michael Köhlmeier und Rainer Juriatti, Romane von Markus Zusak und Jonas Jonasson.
Deutsche und altenglische Klassiker (da würde es einfach zu lange dauern, sie alle aufzulisten, aber ganz vorne stehen Johann Nestroy und Dürrenmatt sowie Shakespeare, Jane Austen und Oscar Wilde im Englischen).

Und dann noch einzelne Romane/Stücke/Kurzgeschichten:
- Käme doch Schnee
- Nachts schlafen die Ratten doch
- Snow on the Kilimanjaro
- Die Tür von Akif Pirinci
- Der kleine Prinz
- Der Junge im gestreiften Pyjama
- Jakob der Lügner
- The Other Boleyn Girl
- Andorra
06.12.2018 10:28
Die Bücher von Francois lelord haben mir irgendwie den Horizont erweitert.

Angefangen mit Hector und die Suche nach dem Glück über Hector und die Geheimnisse der Liebe zu Hector und das Geheimnis der Zeit.

Und dann noch ein weiteres Buch.
Leider bekomme ich den Titel nicht mehr zusammen.

Vielleicht kennt es noch jemand:

Der Autor ist Holländer/Niederländer. Die Fortsetzung heißt ohne dich.
Aber Google findet da nichts.

Im ersten Teil geht es um eine Beziehung die komisch ist und erst als man erfährt warum die Frau sich verhält wie sie sich verhält beginnt man zu verstehen und die Beziehung wandelt sich aber ist ganz wunderbar.
Gefühlsstark und Sichtweisen, die für die meisten Menschen zunächst gewöhnungsbedürftig sind.
Krebs spielt eine Rolle.

Kennt jemand das Buch?
06.12.2018 10:57


Ich gehöre auch zur Fraktion Bücherwurm und hab schon immer viel gelesen. Die Bücher auf dem Foto sind allerdings die, die ich niemals hergeben werde und die bei einem Feuer gleich nach den Fotoalben gerettet werden. Dabei zählen sie (außer Harry Potter, dass ist das beste was ich je gelesen habe ) nicht einmal zu den hervorragend geschrieben Büchern. Aber jedes davon wird immer und immer wieder gerne gelesen.

Das erste, Joschi und Uri, hab ich Anfang der Dritten Klasse gelesen. Es geht um ein Mädchen, dass sich eine kleine Schwester wünscht, aber stattdessen zieht die gebrechliche, Pflegebedürftige Uroma ins Haus ein. Am Anfang ist Joschi noch ziemlich sauer und enttäuscht darüber, aber dann stellt sie fest, dass Uri doch ganz nett und lustig ist. Sie erleben ein paar Abenteuer zusammen und gewinnen sich lieb. Am Ende stirbt Uri. Ich hatte das Buch am Abend beim ins Bett gehen anfangen und in einem durchgelesen, heimlich unter der Bettdecke. Nachts um halb zwei lag ich dann heulend im Bett und am nächsten Tag war Schule. Das Buch hat mich ewig beschäftigt und meine Sichtweise auf alte Leute als Kind auf den Kopf gestellt.

Das zweite Buch ist ein ziemlich normales Pferdebuch, wie es sie unzählige gibt. Ich hab es einmal beim Einkaufen im Edeka entdeckt und konnte es nicht mehr vergessen. Nach zwei Tagen bin ich in den Supermarkt und hab es mir mit meinem Taschengeld gekauft. Seit dem hunderte Male gelesen.

Das Phantom der Oper ist eine Hass-Liebe. Ich hab es in der Bücherei ausgeliehen und wollte es nicht mehr hergeben. Deshalb hab ich behauptet ich hätte es verloren und den Schaden gezahlt. Manchmal lese ich es und finde es auf gewisse Art genial, beim nächsten Mal schütte ich wieder nur den Kopf und es kommt mir etwas einfällt vor.

Harry Potter, ja da gibt es nicht viel zu sagen. Harry Potter war quasi meine Jugend und beeinflusst mich heute noch viel.
06.12.2018 11:16
Zitat von rabenglucke:

Ich gehöre auch zur Fraktion Bücherwurm und hab schon immer viel gelesen. Die Bücher auf dem Foto sind allerdings die, die ich niemals hergeben werde und die bei einem Feuer gleich nach den Fotoalben gerettet werden. Dabei zählen sie (außer Harry Potter, dass ist das beste was ich je gelesen habe ) nicht einmal zu den hervorragend geschrieben Büchern. Aber jedes davon wird immer und immer wieder gerne gelesen.

Das erste, Joschi und Uri, hab ich Anfang der Dritten Klasse gelesen. Es geht um ein Mädchen, dass sich eine kleine Schwester wünscht, aber stattdessen zieht die gebrechliche, Pflegebedürftige Uroma ins Haus ein. Am Anfang ist Joschi noch ziemlich sauer und enttäuscht darüber, aber dann stellt sie fest, dass Uri doch ganz nett und lustig ist. Sie erleben ein paar Abenteuer zusammen und gewinnen sich lieb. Am Ende stirbt Uri. Ich hatte das Buch am Abend beim ins Bett gehen anfangen und in einem durchgelesen, heimlich unter der Bettdecke. Nachts um halb zwei lag ich dann heulend im Bett und am nächsten Tag war Schule. Das Buch hat mich ewig beschäftigt und meine Sichtweise auf alte Leute als Kind auf den Kopf gestellt.

Das zweite Buch ist ein ziemlich normales Pferdebuch, wie es sie unzählige gibt. Ich hab es einmal beim Einkaufen im Edeka entdeckt und konnte es nicht mehr vergessen. Nach zwei Tagen bin ich in den Supermarkt und hab es mir mit meinem Taschengeld gekauft. Seit dem hunderte Male gelesen.

Das Phantom der Oper ist eine Hass-Liebe. Ich hab es in der Bücherei ausgeliehen und wollte es nicht mehr hergeben. Deshalb hab ich behauptet ich hätte es verloren und den Schaden gezahlt. Manchmal lese ich es und finde es auf gewisse Art genial, beim nächsten Mal schütte ich wieder nur den Kopf und es kommt mir etwas einfällt vor.

Harry Potter, ja da gibt es nicht viel zu sagen. Harry Potter war quasi meine Jugend und beeinflusst mich heute noch viel.

Wie krass ist die Geschichte mit der Bibliothek denn!
Beeindruckend, was Kinderbücher mit einem machen... Manche haben bei mir sicher auch die Vorstellung von einer romantischen Liebe geprägt... Es gab einige, die ich immer wieder gelesen habe, weil sieich irgendwie angezogen haben, gerade die, wo es um den Tod ging (z.B. Du fehlst mir, du fehlst mir)...
06.12.2018 11:18
Zitat von kataleia:

Die Bücher von Francois lelord haben mir irgendwie den Horizont erweitert.

Angefangen mit Hector und die Suche nach dem Glück über Hector und die Geheimnisse der Liebe zu Hector und das Geheimnis der Zeit.

Und dann noch ein weiteres Buch.
Leider bekomme ich den Titel nicht mehr zusammen.

Vielleicht kennt es noch jemand:

Der Autor ist Holländer/Niederländer. Die Fortsetzung heißt ohne dich.
Aber Google findet da nichts.

Im ersten Teil geht es um eine Beziehung die komisch ist und erst als man erfährt warum die Frau sich verhält wie sie sich verhält beginnt man zu verstehen und die Beziehung wandelt sich aber ist ganz wunderbar.
Gefühlsstark und Sichtweisen, die für die meisten Menschen zunächst gewöhnungsbedürftig sind.
Krebs spielt eine Rolle.

Kennt jemand das Buch?


Die Hector-Bücher haben mir auch gefallen, aber irgendwie ist da nicht viel hängen geblieben langfristig...
Das Buch, das du beschreibst, kenne ich leider nicht...
06.12.2018 11:43
"Ein verrückter Sonntag " hat mich auch geprägt. Ein Teenager hat Ärger mit Schule und Eltern und macht ohne es richtig zu verstehen eine Zeitreise in der sie ihrer eigenen Mutter als Teenager begegnet - und die hat nicht gerade weniger Schwierigkeiten...
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