Ein Leben ohne Geld...
10.02.2013 23:44
Zitat von Mausi88:
Nachdem sowas eZitat:darf mach ich mir da mal keine Sorgen.ˆˆ
h ned aufgenommen werden
Aber ich würd auch streiken gehen wenns nötig ist, nachdem ich mir ja sicher sein kann das es bei uns ned so schlimm ist wie in nem dikatischen Land.![]()
Standard? Naja, ich denke jeder gibt so Sachen mit wie: Respekt, Höflichkeit, gute Manieren, gutes Benehmen, sich ans Gesetz halten, nicht vorlaut sein......![]()
Sagt wer? Du? Gesetze sind etwas sehr instabiles- die ändern sich ständig. Wenn du ein wenig die Politik verfolgen würdest, könntest du erkennen das sich Gesetze in letzter zeit dramatisch ändern- mittlerweile sogar rückwirkend. Das von mir geschriebene mag dir heut absurd vorkommen - morgen kann es anders aussehen.
wußstest du, dass es länder gibt da ist es ein zeichen von gutem benehmen bei tisch den teller halbvoll zurückgehen zu lassen- bei uns undenkbar. Im gleichen Kulturkreis gilt nachwürzen als beleidigung. denke selbst zwischen de und österreich gibt es konträre verhaltensregeln.
10.02.2013 23:47
Zitat von Minibeanymachine:
Zitat von Mausi88:
Nachdem sowas eZitat:darf mach ich mir da mal keine Sorgen.ˆˆ
h ned aufgenommen werden
Aber ich würd auch streiken gehen wenns nötig ist, nachdem ich mir ja sicher sein kann das es bei uns ned so schlimm ist wie in nem dikatischen Land.![]()
Standard? Naja, ich denke jeder gibt so Sachen mit wie: Respekt, Höflichkeit, gute Manieren, gutes Benehmen, sich ans Gesetz halten, nicht vorlaut sein......![]()
Sagt wer? Du? Gesetze sind etwas sehr instabiles- die ändern sich ständig. Wenn du ein wenig die Politik verfolgen würdest, könntest du erkennen das sich Gesetze in letzter zeit dramatisch ändern- mittlerweile sogar rückwirkend. Das von mir geschriebene mag dir heut absurd vorkommen - morgen kann es anders aussehen.
wußstest du, dass es länder gibt da ist es ein zeichen von gutem benehmen bei tisch den teller halbvoll zurückgehen zu lassen- bei uns undenkbar. Im gleichen Kulturkreis gilt nachwürzen als beleidigung. denke selbst zwischen de und österreich gibt es konträre verhaltensregeln.
Bei uns läuft es zum Glück noch recht gut hier, bis jetzt nichts rückwirkend. Aber nachdem das gegen sämtliche Freiheiten verstößt denk ich mal ned das wir in nächster Zeit solche bekommen würden.
Und man muss ja sowieso jetzt leben, was die Zukunft bringt weiß ich eh ned.
Ja, natürlich muss man sich auch ans eigene Land anpassen und an die Sitten,aber allgemein ist es ja doch das Gleiche.
11.02.2013 05:28
Es stimmt schon,dass man sich an Gesetze im Großen und ganzen halten sollte.Solange sie die Menschenrechte und die Menschenwürde nicht mit Füßen treten.
Allerdings gibt es genügend Länder,die das tun und die Menschen,die sich dann gegen das Regime auflehnen sind quasi Kriminelle.
Um mal nicht zu weit in die Vergangenheit zu gucken-dann hätten wir heute noch die ehemalige DDR z.B.
Allerdings gibt es genügend Länder,die das tun und die Menschen,die sich dann gegen das Regime auflehnen sind quasi Kriminelle.
Um mal nicht zu weit in die Vergangenheit zu gucken-dann hätten wir heute noch die ehemalige DDR z.B.
11.02.2013 07:46
Zitat von Mausi88:
Zitat von Mausi88:
Nachdem sowas eh ned aufgenommen werden darf mach ich mir da mal keine Sorgen.ˆˆ
Aber ich würd auch streiken gehen wenns nötig ist, nachdem ich mir ja sicher sein kann das es bei uns ned so schlimm ist wie in nem dikatischen Land.![]()
Standard? Naja, ich denke jeder gibt so Sachen mit wie: Respekt, Höflichkeit, gute Manieren, gutes Benehmen, sich ans Gesetz halten, nicht vorlaut sein......![]()
Diktatisch mein ich, ned dikatisch, sorry.![]()
Meintest du vielleicht diktatorisch?
11.02.2013 08:09
Zitat von Cappotella:
Zitat von Würmeli:
ich habe es Mittwoch auch gesehen und habe eine ganz klare Meinung dazu!
würde er arbeiten gehen wie jeder andere normale Mensch auch (und da gehören für mich selbstverständlich auch Arbeitssuchende oder Mütter dazu), bräuchte er nicht im Müll wühlen
lieber werfe ich mein erstes in den Müll, als so einem Schmarotzer in den Rachen .
kein Geld haben ist ein scheiß Gefühl und keiner soll hungern müssen. aber auf so etwas noch stolz zu sein ist ekelhaft.
meine güte, hol doch den ersten stein und werf ihn! wie kann man so voll von vorurteilen sein und so engstirnig, dass man nicht über den tellerrand schauen mag?! du wirst lieber lebensmittel weg, als sie leuten zu geben, die sich nicht zu schade sind, nicht einwandfreie oder abgelaufene lebensmittel zu verwenden? dazu fällt mir nur der begriff großkotz ein ... sorry, aber wer legitimiert DEINEN lebensstil?! sie leben nicht auf staatskosten, sie schnorren sich nicht durch, sind sauber und ordentlich...
wenn die familie glücklich ist (und sie liegen keinem auf der tasche), dann is das doch vollkommen legitim oder nicht?! meine lebensweise wäre es auch nicht, eben weil ich mir gern was leiste - und sei es der kaffee an der uni. aber dieses moralgelaber is echt fehl am platz, vorallem, weil diese familie eigentlich auf leuten wie dir rumhacken müssten, weil ihr so vorurteilgebeutelt seid und nichts anderes als euere lebensart akzeptiert!
Dem kann ich mich uneingeschränkt anschliessen. Auch wenn es für MICH nicht in Frage käme, aber andere Menschen sind durchaus glücklich damit.
Und damit ist alles bestens.
11.02.2013 08:10
Zitat von Geisti:
Zitat von Hampi:
Hab das mal mit einer WG gesehen, die nichts für Lebensmittel ausgeben, sondern eben alles aus Supermarktmüllcontainern klauen. Verboten und extrem abartig in meinen Augen. :-/ DAS war schon ne Nummer zu viel für mich, aber ganz ohne Geld und dann mit Kindern.....
Was ist daran abartig?
Abartig sind die Millionen von Tonnen, die wir wegschmeissen.
Abartig ist unser Konsumverhalten, dass alles perfekt sein muss, selbst die Lebensmittel. (siehe Qualitätsklassen z.b. krumme Gurken als Ausschussware handeln)
Abartig ist unser "Geiz ist geil-Denken" um jeden Preis. Scheiß auf Tier und Umwelt, hauptsache das Schnitzel kostet nur 3,50€.
Abartig ist es, dass Müll, was keiner mehr will immer noch als Eigentum zählt und recycling quasi strafbar ist.
Abartig ist teilweise unser Konsumdenken und nicht die paar alternativen Lebensweisen, die aus dem System ausbrechen wollen. Sie liegen keinen von euch auf der Tasche, sie wollen mit ihrem Handeln einen Anfang machen, um ein System, was nunmal Fehler aufweist zu verbessern und an diesem "utopischen" Denken ist keineswegs was abartiges zu sehen. I'm sry.
11.02.2013 08:15
Zitat von zartbitter:
Scheinheiliges Blabla... Keine von euch würde freiwillig so leben wollen, oder?
Nein, aber man muß ja nicht von sich auf andere schliessen. Ich würde ja auch nicht so wie du leben wollen, genau wie du nicht so leben wolltest, wie ich.
Deswegen finde ich dich und deine Lebensweise aber nicht abartig, scheinheilig oder sonstwas...
mir persönlich zu oberflächlich und zu konsumorientiert, aber das ist ja auch jedem seine Sache.
11.02.2013 08:20
ich finds vollkommen oka und kann deren lebendsstil vert´reten und diese leute haben meinen respect..... wir haben hier in deutschland alles im überschuss, warum sich dann nicht an den weggeworfenen lebendsmitteln biedienen?... ganz ehrlich wenn ich wüsste wo hier kontainer stehen würd ichmir da auch etwas raus nehmen..... die menschen hier sind einfach zu verwöhnt und wissen kleinigkeiten nicht mehr zu schätzen..... und was das kind angeht.... so denke ich es wächst glücklicher auf, ohne den ganzen konsumscheiss wie man anderes kind hier..... und weggehen..... die natur hat soviel zu bieten das ist ein riesengrosser abenteuerspielplatz, da gibts genug zu entdecken..... oder warum läuft das so gut bei den afrikanern in ihren dörfern..... glück und innerliche zufriedenheit sind manchen menschen halt wichtiger wie konsum.....ich finde es toll das die familie auf ihre art lebt und das sie damit zeigen wieviel wir hier wegschmeissen und wieviele leute überhaupt wegschauen und vorurteile haben.....
ich schau NICHT weg !!!!
ich SEH sie !!!
ich bin GEGEN die wegwerfgesellschaft !!!!
ich bin FÜR menschlichkeit !!!!
ich bin MENSCH !!!!!!!!!
ich schau NICHT weg !!!!
ich SEH sie !!!
ich bin GEGEN die wegwerfgesellschaft !!!!
ich bin FÜR menschlichkeit !!!!
ich bin MENSCH !!!!!!!!!
11.02.2013 08:26
Ich finds witzig, wie in der Tat manche Menschen davon ausgehen, ein Kind könne nur eine glückliche Kindheit haben, indem man "Dinge unternehmen kann" (-die was kosten *g* - Kino, Freizeitpark, Zoo, weißdergeierwas). Für mich spricht dies eindeutig für den auferlegten Konsumzwang, denn wie man ja sieht, können es sich einige nicht vorstellen, daß man ohne unnötiges Konsumverhalten wirklich glücklich sein kann.
Man kann mit seinen Kindern in einen Wildpark (kostet bei uns nichts), im Sommer an Badeseen, viel sich in der Natur aufhalten. schöne Feste mit der Familie feiern, basteln... das alles finde ich viel wichtiger, als meinem Kind eingesperrte Tiere im Zoo zu zeigen, es im Kino vor eine riesige Leinwand knallen zu können, ihm haufenweise billiges Plastikspielzeug vor die Nase zu setzen, das nach 2 Wochen sowieso in der Ecke liegt... was ist daran denn bitte ein Garant für eine tolle Kindheit?
Meiner Meinung nach besteht ein gewaltiger Zusammenhang zwischen dem Überkonsum und vielen "schwer erziehbaren" Kindern heutezutage. Wo man hinblickt, sitzen Kinder geparkt vor dem TV, werden schon als Kinder adipös, werden mit massenweise unnötigem Kram verwöhnt, werden als ADHS´ler zum Arzt geschleppt, werden schlicht auch nicht wirklich gefordert von ihrer Umwelt... (ich spreche hier niemanden an, sind lediglich meine Beobachtungen in der nahen Umwelt - ich habe bis vor 2 Jahren als Erzieherin gearbeitet) desweiteren gibt es auch "so" genug arme Kinder, die das auch wirklich als Armut erleben (müssen) und sich daher benachteiligt vorkommen. Die Eltern leben es vor, das Gejammere und das streben nach Luxusgütern, bleibt den Kindern nicht verborgen. SOLCHE Kinder klauen vllt, weil sie nichts haben, es aber von ihren Eltern vorgelebt bekommen, daß es sich lohnt, Statussymbole zu besitzen (ipod, Markenklamotten etc). Und diese wollen sie dann um jeden Preis, weil sie denken, ohne ihre Besitztümer wären sie niemand.
Ein Kind möchte doch entdecken, erschaffen (kreativ sein) und enge soziale Kontakte zu den Bezugspersonen. Seid mir nicht bös, aber ich zweifle dran, daß dies nur geht, wenn 20 Geschenke unterm Weihnachtsbaum liegen, und jeden Tag Nahrung von Nestle und Co tonnenweise herangekarrt werden. Und ich glaub auch nicht daß eine Klassenfahrt zum Disneyland unbedingt sein muss, damit sich aus einem Kind ein mental gesunder Mensch entwickeln kann.
Ich persönlich würde gerne mal nahezu autark leben, und verzichte schon auf einiges, einfach weil es nicht unbedingt sein muss z.B. TV, Handy, Wäschetrockner, Mikrowelle, konventionelle Kosmetika und Pflegeprodukte, sämtliche Fertiggerichte, Nahrungsmittel von Großkonzernen... Wir halten Hühner, bauen sehr viel Gemüse und Obst an und ich kaufe nicht in Discountern ein. Und ja, das kann auch ein Lebensziel sein... ich fühl mich definitiv nicht benachteiligt, denn witzigerweise spare ich dadurch auch einen Haufen Geld, den ich nicht umgehend in Sinnloskram investieren muss, sondern mir seit Jahren für mein Häuschen im Grünen auf die Seite legen kann (denn für den Erwerb von Grund und Immobilien, braucht man nunmal Geld)
Und wenn das dann mal da ist, gehts schon ein ganzes Stück näher an ein selbstbestimmteres Leben. Ich find daran weder etwas falsches, noch ist es "assi". Wir haben ja schließlich noch einen PC mit Internetanschluss
Und werden somit auch nicht ausgelacht
Solange man die WAHL hat, und auch das Beste draus macht, finde ich ein Leben ohne Überfluss nicht schlimm, denn man kann seinen Kindern dadurch eben ganz andere Ideale vorleben. Das Kind kann sich später ja selbst entscheiden, wie es leben möchte, und das wird es auch durchsetzen (spätestens in den weiterführenden Schulen). Why not?
Man kann mit seinen Kindern in einen Wildpark (kostet bei uns nichts), im Sommer an Badeseen, viel sich in der Natur aufhalten. schöne Feste mit der Familie feiern, basteln... das alles finde ich viel wichtiger, als meinem Kind eingesperrte Tiere im Zoo zu zeigen, es im Kino vor eine riesige Leinwand knallen zu können, ihm haufenweise billiges Plastikspielzeug vor die Nase zu setzen, das nach 2 Wochen sowieso in der Ecke liegt... was ist daran denn bitte ein Garant für eine tolle Kindheit?
Meiner Meinung nach besteht ein gewaltiger Zusammenhang zwischen dem Überkonsum und vielen "schwer erziehbaren" Kindern heutezutage. Wo man hinblickt, sitzen Kinder geparkt vor dem TV, werden schon als Kinder adipös, werden mit massenweise unnötigem Kram verwöhnt, werden als ADHS´ler zum Arzt geschleppt, werden schlicht auch nicht wirklich gefordert von ihrer Umwelt... (ich spreche hier niemanden an, sind lediglich meine Beobachtungen in der nahen Umwelt - ich habe bis vor 2 Jahren als Erzieherin gearbeitet) desweiteren gibt es auch "so" genug arme Kinder, die das auch wirklich als Armut erleben (müssen) und sich daher benachteiligt vorkommen. Die Eltern leben es vor, das Gejammere und das streben nach Luxusgütern, bleibt den Kindern nicht verborgen. SOLCHE Kinder klauen vllt, weil sie nichts haben, es aber von ihren Eltern vorgelebt bekommen, daß es sich lohnt, Statussymbole zu besitzen (ipod, Markenklamotten etc). Und diese wollen sie dann um jeden Preis, weil sie denken, ohne ihre Besitztümer wären sie niemand.
Ein Kind möchte doch entdecken, erschaffen (kreativ sein) und enge soziale Kontakte zu den Bezugspersonen. Seid mir nicht bös, aber ich zweifle dran, daß dies nur geht, wenn 20 Geschenke unterm Weihnachtsbaum liegen, und jeden Tag Nahrung von Nestle und Co tonnenweise herangekarrt werden. Und ich glaub auch nicht daß eine Klassenfahrt zum Disneyland unbedingt sein muss, damit sich aus einem Kind ein mental gesunder Mensch entwickeln kann.
Ich persönlich würde gerne mal nahezu autark leben, und verzichte schon auf einiges, einfach weil es nicht unbedingt sein muss z.B. TV, Handy, Wäschetrockner, Mikrowelle, konventionelle Kosmetika und Pflegeprodukte, sämtliche Fertiggerichte, Nahrungsmittel von Großkonzernen... Wir halten Hühner, bauen sehr viel Gemüse und Obst an und ich kaufe nicht in Discountern ein. Und ja, das kann auch ein Lebensziel sein... ich fühl mich definitiv nicht benachteiligt, denn witzigerweise spare ich dadurch auch einen Haufen Geld, den ich nicht umgehend in Sinnloskram investieren muss, sondern mir seit Jahren für mein Häuschen im Grünen auf die Seite legen kann (denn für den Erwerb von Grund und Immobilien, braucht man nunmal Geld)
Und wenn das dann mal da ist, gehts schon ein ganzes Stück näher an ein selbstbestimmteres Leben. Ich find daran weder etwas falsches, noch ist es "assi". Wir haben ja schließlich noch einen PC mit Internetanschluss
Und werden somit auch nicht ausgelacht
Solange man die WAHL hat, und auch das Beste draus macht, finde ich ein Leben ohne Überfluss nicht schlimm, denn man kann seinen Kindern dadurch eben ganz andere Ideale vorleben. Das Kind kann sich später ja selbst entscheiden, wie es leben möchte, und das wird es auch durchsetzen (spätestens in den weiterführenden Schulen). Why not?
11.02.2013 08:26
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von zartbitter:
Scheinheiliges Blabla... Keine von euch würde freiwillig so leben wollen, oder?
also wenn die mir zeigen würden was und wo ich sachen herbekommen würde..... sprich ich weiss wo ich mein essen herbekomme für meine lieben..... hätte ich damit kein problem....absolut nicht..... kann mir auch gut vorstellen mit vielen anderen ala so ein kleines selbstgegründetes dorf zu leben..... mit gemüse anbau und co...... also ich und noch 5 andere sind gerade dabei einen alten bauernhof zu finden wo wir selber alles anbauen können und ein bischen bescheidener leben können....back to the roots..... auf unserer harmony farm.....
ich finds toll !!!!!
11.02.2013 08:28
Zitat von Colli89:
Zitat von Janette:
Zitat von Turboprinzessin:
Wie ich das sehe?
Wenn sie keine Bekannten hätten, die ihnen Klamotten geben würden, was würden sie anziehen?
Wenn sie nicht kostenfrei wohnen könnten weil der Vermieter so nett ist und die Miete gegen Hausmeisterarbeiten aufrechnen würde, wo würden sie wohnen?
Wenn die Läden ihnen die Sachen nicht schenken würden, statt sie in die Tonne zu werfen, würden sie nicht weiter aus dem Müll leben?
Ganz ehrlich? Das sind moderne Penner. Widerlich! Und sowas hat Kinder, ein Unding!
Würde der Mann eine bezahlte Tätigkeit annehmen, zu faul zum Arbeiten scheint er ja nicht zu sein, dann könnte er zumindest seiner Tochter neue Kleidung, neues Spielzeug oder andere Dinge zukommen lassen. Essen was nicht abgelaufen ist oder im Müll lag zum Beispiel.
Man kann sich auch für wenig Geld eine Parzelle mieten und dort Obst und Gemüse anpflanzen. Dann muss man auch nicht viel Geld für Lebensmittel ausgeben, isst aber frisch und gesund.
Also nee, kein Verständnis, absolut null.
ich sehe das genauso..im Prinzip sind diese ,sozialschmarotzer..
bedienen sich von anderen Leuten die dafür arbeiten gehen und Geld verdienen...machen denen ein schlechtes gewissen damit sie denen was abgeben ...
widerlich echt.und das hat jetzt nichts mit abwertend zu tun...
Ich sehe es auch so, hier hat jemand vorhin auch etwas von alten Handys geschrieben... ich kaufe mir auch in regelmäßigen Abständen (gut, nicht jedes Jahr, aber schon regelmäßig) ein neues Handy... ich verkaufe das alte dann meistens bei ebay außer es ist kaputt...
ich würde es nie verschenken (außer an Familie) denn für das Geld was es gekostet hat musste ich lange arbeiten... wofür? uns schenkt auch niemand was ... wenn die Familie gegen Hausmeistertätigkeiten umsonst wohnt dann finde ich das okay... aber für alles andere erbringen die doch keine Gegenleistung oder?
Weil Verschenken einfach Freude bereitet!!!!! Das allein reicht doch schon, oder???? Ganz ehrlich... hätten wir hier so eine Familie in der Nähe, würde ich lieber ihnen die zu klein gewordene Kleidung geben, als sie in die Altkleidersammlung zu geben, DENN da weiß ich, wo sie hinkommen und dass es genutzt wird... in der Altkleidersammlung weiß cih... wird erst aussortiert, was man noch verkaufen kann und nur der rest geht eben wirklich in die altkleidersammlung... also da wird noch profit aus VON MIR BEZAHLTEN DINGEN gemacht und jemand anderes bereichert sich... nö.. dann lieber solch Idealisten, wie eben diese Familie.
Deswegen.
11.02.2013 08:30
Zitat von spooky83:
Ich finds witzig, wie in der Tat manche Menschen davon ausgehen, ein Kind könne nur eine glückliche Kindheit haben, indem man "Dinge unternehmen kann" (-die was kosten *g* - Kino, Freizeitpark, Zoo, weißdergeierwas). Für mich spricht dies eindeutig für den auferlegten Konsumzwang, denn wie man ja sieht, können es sich einige nicht vorstellen, daß man ohne unnötiges Konsumverhalten wirklich glücklich sein kann.
Man kann mit seinen Kindern in einen Wildpark (kostet bei uns nichts), im Sommer an Badeseen, viel sich in der Natur aufhalten. schöne Feste mit der Familie feiern, basteln... das alles finde ich viel wichtiger, als meinem Kind eingesperrte Tiere im Zoo zu zeigen, es im Kino vor eine riesige Leinwand knallen zu können, ihm haufenweise billiges Plastikspielzeug vor die Nase zu setzen, das nach 2 Wochen sowieso in der Ecke liegt... was ist daran denn bitte ein Garant für eine tolle Kindheit?
Meiner Meinung nach besteht ein gewaltiger Zusammenhang zwischen dem Überkonsum und vielen "schwer erziehbaren" Kindern heutezutage. Wo man hinblickt, sitzen Kinder geparkt vor dem TV, werden schon als Kinder adipös, werden mit massenweise unnötigem Kram verwöhnt, werden als ADHS´ler zum Arzt geschleppt, werden schlicht auch nicht wirklich gefordert von ihrer Umwelt... (ich spreche hier niemanden an, sind lediglich meine Beobachtungen in der nahen Umwelt - ich habe bis vor 2 Jahren als Erzieherin gearbeitet) desweiteren gibt es auch "so" genug arme Kinder, die das auch wirklich als Armut erleben (müssen) und sich daher benachteiligt vorkommen. Die Eltern leben es vor, das Gejammere und das streben nach Luxusgütern, bleibt den Kindern nicht verborgen. SOLCHE Kinder klauen vllt, weil sie nichts haben, es aber von ihren Eltern vorgelebt bekommen, daß es sich lohnt, Statussymbole zu besitzen (ipod, Markenklamotten etc). Und diese wollen sie dann um jeden Preis, weil sie denken, ohne ihre Besitztümer wären sie niemand.
Ein Kind möchte doch entdecken, erschaffen (kreativ sein) und enge soziale Kontakte zu den Bezugspersonen. Seid mir nicht bös, aber ich zweifle dran, daß dies nur geht, wenn 20 Geschenke unterm Weihnachtsbaum liegen, und jeden Tag Nahrung von Nestle und Co tonnenweise herangekarrt werden. Und ich glaub auch nicht daß eine Klassenfahrt zum Disneyland unbedingt sein muss, damit sich aus einem Kind ein mental gesunder Mensch entwickeln kann.
Ich persönlich würde gerne mal nahezu autark leben, und verzichte schon auf einiges, einfach weil es nicht unbedingt sein muss z.B. TV, Handy, Wäschetrockner, Mikrowelle, konventionelle Kosmetika und Pflegeprodukte, sämtliche Fertiggerichte, Nahrungsmittel von Großkonzernen... Wir halten Hühner, bauen sehr viel Gemüse und Obst an und ich kaufe nicht in Discountern ein. Und ja, das kann auch ein Lebensziel sein... ich fühl mich definitiv nicht benachteiligt, denn witzigerweise spare ich dadurch auch einen Haufen Geld, den ich nicht umgehend in Sinnloskram investieren muss, sondern mir seit Jahren für mein Häuschen im Grünen auf die Seite legen kann (denn für den Erwerb von Grund und Immobilien, braucht man nunmal Geld)Und wenn das dann mal da ist, gehts schon ein ganzes Stück näher an ein selbstbestimmteres Leben. Ich find daran weder etwas falsches, noch ist es "assi". Wir haben ja schließlich noch einen PC mit Internetanschluss
Und werden somit auch nicht ausgelacht
Solange man die WAHL hat, und auch das Beste draus macht, finde ich ein Leben ohne Überfluss nicht schlimm, denn man kann seinen Kindern dadurch eben ganz andere Ideale vorleben. Das Kind kann sich später ja selbst entscheiden, wie es leben möchte, und das wird es auch durchsetzen (spätestens in den weiterführenden Schulen). Why not?
![]()
JAWOLL JA !!!!!!!!!!!!!!!! ich stimm dir sowas von zu !!!!!!!!!!
ich habe immer gesagt . die für mich ausgeglichesten menschen und glücklichsten menschen sind die im urwald... die keinen konsum kennen, die ihr eigenes essen erlegen müssen..... die , die ihre familie um sich haben und im einklang mit der natur und dem leben leben...... keinen stress sich machen müssen wegen arbeit und co und wie man den fernseher, playsi und co bezahlt bekommt......
11.02.2013 08:30
also wenn die mir zeigen würden was und wo ich sachen herbekommen würde..... sprich ich weiss wo ich mein essen herbekomme für meine lieben..... hätte ich damit kein problem....absolut nicht..... kann mir auch gut vorstellen mit vielen anderen ala so ein kleines selbstgegründetes dorf zu leben..... mit gemüse anbau und co...... also ich und noch 5 andere sind gerade dabei einen alten bauernhof zu finden wo wir selber alles anbauen können und ein bischen bescheidener leben können....back to the roots..... auf unserer harmony farm.....
ich finds toll !!!!!
11.02.2013 08:32
Find ich super und habe mächtig Respekt vor. Wir stecken alle viel zu tief drin in der Konsumspirale (nehm ich mich sicher nicht aus), gehen jeden Tag schuften, um irgendwelchen Tinnef kaufen zu können und vernachlässigen dabei Familie und Freunde. Ich denke, das was mir allerdings am meisten fehlen würde, wenn ich so lebe, wären der Kauf von Büchern und das Reisen. Ansonsten wäre ich dabei
11.02.2013 08:33
Anmerkung:
Nur weil man dann Eigentum hat, heißt es nicht selbstbestimmend.
Kosten wie die Grundsteuer, Wasser,Strom und Heizung sind ja dennoch da.
Nur weil man dann Eigentum hat, heißt es nicht selbstbestimmend.
Kosten wie die Grundsteuer, Wasser,Strom und Heizung sind ja dennoch da.
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