Mütter- und Schwangerenforum

Freund der Tochter - mal eine Frage zur Religion

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Regenfass
94 Beiträge
21.05.2020 18:16
Mich kümmert nicht, wie religiös jemand ist, solange mir niemand reinredet. So erziehe ich auch meine Kinder. Und solange ich an meinem Kind keine bedenkliche Entwicklung bemerke, denke ich auch nichtmal im Traum daran, mich einzumischen.
Schaf
12008 Beiträge
22.05.2020 01:28
Ich mag keine intoleranten Menschen. Dabei ist es mir egal ob es intolerante Akademiker, intolerante Christen, intolerante Schwarze, intolerante Heterosexuelle, intolerante Deutsche oder einfach nur intolerante Vollidioten sind.

Will heißen: Die Religion ist mir völlig egal. Solange sie nicht versuchen meine Kind direkt oder indirekt zu manipulieren.
Anonym 2 (204370)
0 Beiträge
22.05.2020 12:16
Wir sind auch eine christliche Familie, Zeugen Jehovas, natürlich würden wir uns freuen wenn unser Kind einen Partner wählen würde, der ebenfalls gläubig ist. Dennoch wissen wir, dass man nicht beeinflussen kann in wem man sich verliebt und würden auch einen nicht gläubigen Partner akzeptieren. Uns ist nur wichtig, dass die beiden sich verstehen, sich lieben und respektvoll miteinander umgehen.

Auch würden wir uns wünschen, dass der Partner unser ausleben der Religion akzeptiert, so beten wir vor dem Essen und wenn der Partner bei uns zum Essen ist, muss dieser zwar nicht mit beten, aber es eben akzeptieren, dass wir es tun. Der Partner sollte dann aber möglichst auch spitzen unterlassen oder unser Gebet durch unruhiges umherrutschen oder räuspern oder ähnliches möglichst nicht stören. Sind ja nur ein oder zwei Minuten.

Wenn wir feststellen würden, dass der Partner unseren Glauben nicht teilt, würden wir natürlich auch Gespräche mit ihm über Gott vermeiden. Aber auf der anderen Seite würden wir uns aber wünschen, dass der Partner unserer Kinder unsere Kinder auch nicht versucht zu beeinflussen und vielleicht versucht unseren Kindern den Glauben auszureden oder unsere Kinder unter Druck setzen. Wenn dies jedoch passiert, und darauf sind wir durchaus auch vorbereitet, wir wissen wie die meisten Menschen den Glauben zu Gott sehen und insbesondere unsere Organisation der Zeugen Jehovas, liegt es immer noch an jedem unserer Kinder selbst wie sie sich entscheiden. Wir haben unser bestes während der Kindheit getan unseren Kindern christliche Werte zu vermitteln und letztlich müssen sie, wenn sie größer sind selbst wissen was sie daraus machen und von wem oder was sie sich leiten lassen werden.
Christen
19187 Beiträge
22.05.2020 12:43
Zitat von Anonym 2 (204370):

Wir sind auch eine christliche Familie, Zeugen Jehovas, natürlich würden wir uns freuen wenn unser Kind einen Partner wählen würde, der ebenfalls gläubig ist. Dennoch wissen wir, dass man nicht beeinflussen kann in wem man sich verliebt und würden auch einen nicht gläubigen Partner akzeptieren. Uns ist nur wichtig, dass die beiden sich verstehen, sich lieben und respektvoll miteinander umgehen.

Auch würden wir uns wünschen, dass der Partner unser ausleben der Religion akzeptiert, so beten wir vor dem Essen und wenn der Partner bei uns zum Essen ist, muss dieser zwar nicht mit beten, aber es eben akzeptieren, dass wir es tun. Der Partner sollte dann aber möglichst auch spitzen unterlassen oder unser Gebet durch unruhiges umherrutschen oder räuspern oder ähnliches möglichst nicht stören. Sind ja nur ein oder zwei Minuten.

Wenn wir feststellen würden, dass der Partner unseren Glauben nicht teilt, würden wir natürlich auch Gespräche mit ihm über Gott vermeiden. Aber auf der anderen Seite würden wir uns aber wünschen, dass der Partner unserer Kinder unsere Kinder auch nicht versucht zu beeinflussen und vielleicht versucht unseren Kindern den Glauben auszureden oder unsere Kinder unter Druck setzen. Wenn dies jedoch passiert, und darauf sind wir durchaus auch vorbereitet, wir wissen wie die meisten Menschen den Glauben zu Gott sehen und insbesondere unsere Organisation der Zeugen Jehovas, liegt es immer noch an jedem unserer Kinder selbst wie sie sich entscheiden. Wir haben unser bestes während der Kindheit getan unseren Kindern christliche Werte zu vermitteln und letztlich müssen sie, wenn sie größer sind selbst wissen was sie daraus machen und von wem oder was sie sich leiten lassen werden.
könntest du damit leben, wenn deine Enkelkinder dann Weihnachten und Geburtstag feiern?Würdest du da fernbleiben, oder als Oma über deinen Schatten springen?
Anonym 2 (204370)
0 Beiträge
22.05.2020 12:55
Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 2 (204370):

Wir sind auch eine christliche Familie, Zeugen Jehovas, natürlich würden wir uns freuen wenn unser Kind einen Partner wählen würde, der ebenfalls gläubig ist. Dennoch wissen wir, dass man nicht beeinflussen kann in wem man sich verliebt und würden auch einen nicht gläubigen Partner akzeptieren. Uns ist nur wichtig, dass die beiden sich verstehen, sich lieben und respektvoll miteinander umgehen.

Auch würden wir uns wünschen, dass der Partner unser ausleben der Religion akzeptiert, so beten wir vor dem Essen und wenn der Partner bei uns zum Essen ist, muss dieser zwar nicht mit beten, aber es eben akzeptieren, dass wir es tun. Der Partner sollte dann aber möglichst auch spitzen unterlassen oder unser Gebet durch unruhiges umherrutschen oder räuspern oder ähnliches möglichst nicht stören. Sind ja nur ein oder zwei Minuten.

Wenn wir feststellen würden, dass der Partner unseren Glauben nicht teilt, würden wir natürlich auch Gespräche mit ihm über Gott vermeiden. Aber auf der anderen Seite würden wir uns aber wünschen, dass der Partner unserer Kinder unsere Kinder auch nicht versucht zu beeinflussen und vielleicht versucht unseren Kindern den Glauben auszureden oder unsere Kinder unter Druck setzen. Wenn dies jedoch passiert, und darauf sind wir durchaus auch vorbereitet, wir wissen wie die meisten Menschen den Glauben zu Gott sehen und insbesondere unsere Organisation der Zeugen Jehovas, liegt es immer noch an jedem unserer Kinder selbst wie sie sich entscheiden. Wir haben unser bestes während der Kindheit getan unseren Kindern christliche Werte zu vermitteln und letztlich müssen sie, wenn sie größer sind selbst wissen was sie daraus machen und von wem oder was sie sich leiten lassen werden.
könntest du damit leben, wenn deine Enkelkinder dann Weihnachten und Geburtstag feiern?Würdest du da fernbleiben, oder als Oma über deinen Schatten springen?


Das heißt eines meiner Kinder heiratet jemanden, der unseren Glauben nicht vertritt, unser Kind selbst lebt den Glauben auch nicht mehr aus und bekommt Kinder?

Ja, das könnte ich akzeptieren. Wir setzen unseren Kindern als großes Ziel zwar die Taufe, legen ihnen aber immer Nahe sich diesen Schritt gut zu überlegen und ihn nicht zu übereilen. D.h. sie sollten sich möglichst erst taufen lassen wenn sie alt genug sind diese weitreichende Entscheidung abzusehen.
Unser 16 jähriges Kind bspw wünscht sich seit 2 Jahren die Taufe, dennoch bitten wir es immer wieder wenigstens die Pubertät abzuwarten.

Sollte dann oben genannter Fall auftreten können wir das durchaus akzeptieren. Unsere Enkelkinder würden wir natürlich beschenken und Zeit mit verbringen und dabei natürlich auch akzeptieren dass wir mit unseren Enkeln nicht über unseren Glauben sprechen dürfen, aber nicht ausgerechnet zu Weihnachten oder zum Geburtstag würden wir sie nicht beschenken, weil diese Feste und auch ein paar andere (Ostern, Nikolaus usw) eben unserem Glauben entgegenstehen.

Aber auch hier würden wir vor dem Essen beten, auch wenn unser Kind, dessen Partner und die Enkelkinder zu Besuch sind.

Also wir würden uns Akzeptanz auf beiden Seiten wünschen.
Nicola92
1593 Beiträge
22.05.2020 13:03
Zitat von Anonym 2 (204370):

Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 2 (204370):

Wir sind auch eine christliche Familie, Zeugen Jehovas, natürlich würden wir uns freuen wenn unser Kind einen Partner wählen würde, der ebenfalls gläubig ist. Dennoch wissen wir, dass man nicht beeinflussen kann in wem man sich verliebt und würden auch einen nicht gläubigen Partner akzeptieren. Uns ist nur wichtig, dass die beiden sich verstehen, sich lieben und respektvoll miteinander umgehen.

Auch würden wir uns wünschen, dass der Partner unser ausleben der Religion akzeptiert, so beten wir vor dem Essen und wenn der Partner bei uns zum Essen ist, muss dieser zwar nicht mit beten, aber es eben akzeptieren, dass wir es tun. Der Partner sollte dann aber möglichst auch spitzen unterlassen oder unser Gebet durch unruhiges umherrutschen oder räuspern oder ähnliches möglichst nicht stören. Sind ja nur ein oder zwei Minuten.

Wenn wir feststellen würden, dass der Partner unseren Glauben nicht teilt, würden wir natürlich auch Gespräche mit ihm über Gott vermeiden. Aber auf der anderen Seite würden wir uns aber wünschen, dass der Partner unserer Kinder unsere Kinder auch nicht versucht zu beeinflussen und vielleicht versucht unseren Kindern den Glauben auszureden oder unsere Kinder unter Druck setzen. Wenn dies jedoch passiert, und darauf sind wir durchaus auch vorbereitet, wir wissen wie die meisten Menschen den Glauben zu Gott sehen und insbesondere unsere Organisation der Zeugen Jehovas, liegt es immer noch an jedem unserer Kinder selbst wie sie sich entscheiden. Wir haben unser bestes während der Kindheit getan unseren Kindern christliche Werte zu vermitteln und letztlich müssen sie, wenn sie größer sind selbst wissen was sie daraus machen und von wem oder was sie sich leiten lassen werden.
könntest du damit leben, wenn deine Enkelkinder dann Weihnachten und Geburtstag feiern?Würdest du da fernbleiben, oder als Oma über deinen Schatten springen?


Das heißt eines meiner Kinder heiratet jemanden, der unseren Glauben nicht vertritt, unser Kind selbst lebt den Glauben auch nicht mehr aus und bekommt Kinder?

Ja, das könnte ich akzeptieren. Wir setzen unseren Kindern als großes Ziel zwar die Taufe, legen ihnen aber immer Nahe sich diesen Schritt gut zu überlegen und ihn nicht zu übereilen. D.h. sie sollten sich möglichst erst taufen lassen wenn sie alt genug sind diese weitreichende Entscheidung abzusehen.
Unser 16 jähriges Kind bspw wünscht sich seit 2 Jahren die Taufe, dennoch bitten wir es immer wieder wenigstens die Pubertät abzuwarten.

Sollte dann oben genannter Fall auftreten können wir das durchaus akzeptieren. Unsere Enkelkinder würden wir natürlich beschenken und Zeit mit verbringen und dabei natürlich auch akzeptieren dass wir mit unseren Enkeln nicht über unseren Glauben sprechen dürfen, aber nicht ausgerechnet zu Weihnachten oder zum Geburtstag würden wir sie nicht beschenken, weil diese Feste und auch ein paar andere (Ostern, Nikolaus usw) eben unserem Glauben entgegenstehen.

Aber auch hier würden wir vor dem Essen beten, auch wenn unser Kind, dessen Partner und die Enkelkinder zu Besuch sind.

Also wir würden uns Akzeptanz auf beiden Seiten wünschen.


Und wenn der Fall nach der Taufe eintritt?

Deine Tochter lässt sich taufen, lernt später einen „ weltlichen „ kennen und heiratet, bekommt Kinder und bleibt der Versammlung fern, sieht es dann noch genauso aus ?
Anonym 2 (204370)
0 Beiträge
22.05.2020 13:40
Zitat von Nicola92:

Zitat von Anonym 2 (204370):

Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 2 (204370):

Wir sind auch eine christliche Familie, Zeugen Jehovas, natürlich würden wir uns freuen wenn unser Kind einen Partner wählen würde, der ebenfalls gläubig ist. Dennoch wissen wir, dass man nicht beeinflussen kann in wem man sich verliebt und würden auch einen nicht gläubigen Partner akzeptieren. Uns ist nur wichtig, dass die beiden sich verstehen, sich lieben und respektvoll miteinander umgehen.

Auch würden wir uns wünschen, dass der Partner unser ausleben der Religion akzeptiert, so beten wir vor dem Essen und wenn der Partner bei uns zum Essen ist, muss dieser zwar nicht mit beten, aber es eben akzeptieren, dass wir es tun. Der Partner sollte dann aber möglichst auch spitzen unterlassen oder unser Gebet durch unruhiges umherrutschen oder räuspern oder ähnliches möglichst nicht stören. Sind ja nur ein oder zwei Minuten.

Wenn wir feststellen würden, dass der Partner unseren Glauben nicht teilt, würden wir natürlich auch Gespräche mit ihm über Gott vermeiden. Aber auf der anderen Seite würden wir uns aber wünschen, dass der Partner unserer Kinder unsere Kinder auch nicht versucht zu beeinflussen und vielleicht versucht unseren Kindern den Glauben auszureden oder unsere Kinder unter Druck setzen. Wenn dies jedoch passiert, und darauf sind wir durchaus auch vorbereitet, wir wissen wie die meisten Menschen den Glauben zu Gott sehen und insbesondere unsere Organisation der Zeugen Jehovas, liegt es immer noch an jedem unserer Kinder selbst wie sie sich entscheiden. Wir haben unser bestes während der Kindheit getan unseren Kindern christliche Werte zu vermitteln und letztlich müssen sie, wenn sie größer sind selbst wissen was sie daraus machen und von wem oder was sie sich leiten lassen werden.
könntest du damit leben, wenn deine Enkelkinder dann Weihnachten und Geburtstag feiern?Würdest du da fernbleiben, oder als Oma über deinen Schatten springen?


Das heißt eines meiner Kinder heiratet jemanden, der unseren Glauben nicht vertritt, unser Kind selbst lebt den Glauben auch nicht mehr aus und bekommt Kinder?

Ja, das könnte ich akzeptieren. Wir setzen unseren Kindern als großes Ziel zwar die Taufe, legen ihnen aber immer Nahe sich diesen Schritt gut zu überlegen und ihn nicht zu übereilen. D.h. sie sollten sich möglichst erst taufen lassen wenn sie alt genug sind diese weitreichende Entscheidung abzusehen.
Unser 16 jähriges Kind bspw wünscht sich seit 2 Jahren die Taufe, dennoch bitten wir es immer wieder wenigstens die Pubertät abzuwarten.

Sollte dann oben genannter Fall auftreten können wir das durchaus akzeptieren. Unsere Enkelkinder würden wir natürlich beschenken und Zeit mit verbringen und dabei natürlich auch akzeptieren dass wir mit unseren Enkeln nicht über unseren Glauben sprechen dürfen, aber nicht ausgerechnet zu Weihnachten oder zum Geburtstag würden wir sie nicht beschenken, weil diese Feste und auch ein paar andere (Ostern, Nikolaus usw) eben unserem Glauben entgegenstehen.

Aber auch hier würden wir vor dem Essen beten, auch wenn unser Kind, dessen Partner und die Enkelkinder zu Besuch sind.

Also wir würden uns Akzeptanz auf beiden Seiten wünschen.


Und wenn der Fall nach der Taufe eintritt?

Deine Tochter lässt sich taufen, lernt später einen „ weltlichen „ kennen und heiratet, bekommt Kinder und bleibt der Versammlung fern, sieht es dann noch genauso aus ?


Dann wären wir ziemlich traurig und würden auch uns fragen ob wir unser Kind vielleicht nicht ausreichend gestärkt haben. Aber nicht wegen des Partners sondern wegen seiner eigen Entscheidung den Glauben nicht mehr auszuüben.
Sofern unser Kind den Versammlungen fern bleibt weil es das einfach nicht mehr möchte, würden wir uns genauso verhalten wie oben beschrieben.
Ist aber der Grund, dass es ausgeschlossen wurde, weil es gegen christliche Werte verstoßen hat, also untreu seinem Partner gegenüber wurde, straffällig wurde oder mit Glaubensbrüdsrn oder seinen Geschwistern abfällig über den Glauben geredet hatte oder ihnen sonstig geschadet hat und unser Kind sieht diesen Fehler nicht ein und bereut ihn nicht, würden wir das nicht akzeptieren wollen und erst mal Absta d suchen bis es ggf wieder zu solch einem Gespräch bereit ist.

Mein oben beschriebener Fall bezog sich ja darauf, dass sich unser Kind gemeinsam mit seinem Partner gegen den Glauben entscheidet. Ob es nun getauft ist, ist dabei ja nicht das wichtigste. Damit wollte ich nur betonen dass es uns wichtig ist, dass unsere Kinder sich eben gut überlegen ob sie sich taufen lassen oder nicht.

In unserer Versammlung und auch in einigen anderen gibt es die verschiedensten Konstellation.
Ein Partner ist gläubig, der andere nicht, dennoch können beide glücklich miteinander leben, sofern jeder des anderen Entscheidung akzeptiert. Wir haben ein Pärchen dessen Kind sich für den Glauben entschieden hat und ihn auch auslebt, die Partnerin jedoch glaubt gar nicht, lässt den Kindern aber frei ob sie den Papa begleiten oder nicht. Manchmal sind sie dabei manchmal nicht. Es gibt aber auch Fälle da haben sich die Kinder komplett abgewandt. Dennoch halten die Eltern Kontakt.
Wir kennen auch eine Familie da haben sich ein von 4 Kindern gegen den Glauben entschieden. Gott hat uns den freien Willen gegeben, damit kann jeder Mensch selbst entscheiden ob er Gott dienen möchte oder nicht.
Wie gesagt anders sieht es aus, wenn diese Person gegen christliche Grundsätze verstoßen hat und diesen Verstoß nicht einsieht, dann sollte man schon, auch aus Selbstschutz den Kontakt zu dieser Person meiden, bis sie eben zur Einsicht kommt. Wie die Meidung dieses Kontaktes aussieht entscheidet jeder Gläubige selbst. Es gibt aber durchaus Gläubige die bei Verstößen gegen christliche Grundsätzen ohne dass diese ei gesehen werden, den Kontakt zu dieser Person gänzlich meidet. Ich denke das ist es was du mit deiner Frage letztlich wissen wolltest...
Christen
19187 Beiträge
22.05.2020 14:05
Zitat von Anonym 2 (204370):

Zitat von Nicola92:

Zitat von Anonym 2 (204370):

Zitat von Christen:

...


Das heißt eines meiner Kinder heiratet jemanden, der unseren Glauben nicht vertritt, unser Kind selbst lebt den Glauben auch nicht mehr aus und bekommt Kinder?

Ja, das könnte ich akzeptieren. Wir setzen unseren Kindern als großes Ziel zwar die Taufe, legen ihnen aber immer Nahe sich diesen Schritt gut zu überlegen und ihn nicht zu übereilen. D.h. sie sollten sich möglichst erst taufen lassen wenn sie alt genug sind diese weitreichende Entscheidung abzusehen.
Unser 16 jähriges Kind bspw wünscht sich seit 2 Jahren die Taufe, dennoch bitten wir es immer wieder wenigstens die Pubertät abzuwarten.

Sollte dann oben genannter Fall auftreten können wir das durchaus akzeptieren. Unsere Enkelkinder würden wir natürlich beschenken und Zeit mit verbringen und dabei natürlich auch akzeptieren dass wir mit unseren Enkeln nicht über unseren Glauben sprechen dürfen, aber nicht ausgerechnet zu Weihnachten oder zum Geburtstag würden wir sie nicht beschenken, weil diese Feste und auch ein paar andere (Ostern, Nikolaus usw) eben unserem Glauben entgegenstehen.

Aber auch hier würden wir vor dem Essen beten, auch wenn unser Kind, dessen Partner und die Enkelkinder zu Besuch sind.

Also wir würden uns Akzeptanz auf beiden Seiten wünschen.


Und wenn der Fall nach der Taufe eintritt?

Deine Tochter lässt sich taufen, lernt später einen „ weltlichen „ kennen und heiratet, bekommt Kinder und bleibt der Versammlung fern, sieht es dann noch genauso aus ?


Dann wären wir ziemlich traurig und würden auch uns fragen ob wir unser Kind vielleicht nicht ausreichend gestärkt haben. Aber nicht wegen des Partners sondern wegen seiner eigen Entscheidung den Glauben nicht mehr auszuüben.
Sofern unser Kind den Versammlungen fern bleibt weil es das einfach nicht mehr möchte, würden wir uns genauso verhalten wie oben beschrieben.
Ist aber der Grund, dass es ausgeschlossen wurde, weil es gegen christliche Werte verstoßen hat, also untreu seinem Partner gegenüber wurde, straffällig wurde oder mit Glaubensbrüdsrn oder seinen Geschwistern abfällig über den Glauben geredet hatte oder ihnen sonstig geschadet hat und unser Kind sieht diesen Fehler nicht ein und bereut ihn nicht, würden wir das nicht akzeptieren wollen und erst mal Absta d suchen bis es ggf wieder zu solch einem Gespräch bereit ist.

Mein oben beschriebener Fall bezog sich ja darauf, dass sich unser Kind gemeinsam mit seinem Partner gegen den Glauben entscheidet. Ob es nun getauft ist, ist dabei ja nicht das wichtigste. Damit wollte ich nur betonen dass es uns wichtig ist, dass unsere Kinder sich eben gut überlegen ob sie sich taufen lassen oder nicht.

In unserer Versammlung und auch in einigen anderen gibt es die verschiedensten Konstellation.
Ein Partner ist gläubig, der andere nicht, dennoch können beide glücklich miteinander leben, sofern jeder des anderen Entscheidung akzeptiert. Wir haben ein Pärchen dessen Kind sich für den Glauben entschieden hat und ihn auch auslebt, die Partnerin jedoch glaubt gar nicht, lässt den Kindern aber frei ob sie den Papa begleiten oder nicht. Manchmal sind sie dabei manchmal nicht. Es gibt aber auch Fälle da haben sich die Kinder komplett abgewandt. Dennoch halten die Eltern Kontakt.
Wir kennen auch eine Familie da haben sich ein von 4 Kindern gegen den Glauben entschieden. Gott hat uns den freien Willen gegeben, damit kann jeder Mensch selbst entscheiden ob er Gott dienen möchte oder nicht.
Wie gesagt anders sieht es aus, wenn diese Person gegen christliche Grundsätze verstoßen hat und diesen Verstoß nicht einsieht, dann sollte man schon, auch aus Selbstschutz den Kontakt zu dieser Person meiden, bis sie eben zur Einsicht kommt. Wie die Meidung dieses Kontaktes aussieht entscheidet jeder Gläubige selbst. Es gibt aber durchaus Gläubige die bei Verstößen gegen christliche Grundsätzen ohne dass diese ei gesehen werden, den Kontakt zu dieser Person gänzlich meidet. Ich denke das ist es was du mit deiner Frage letztlich wissen wolltest...
aus Selbstschutz den Kontakt zum eigenen Kind meiden?Da bin ich raus, soviel Mist können sie gar nicht bauen..
Anonym 2 (204370)
0 Beiträge
22.05.2020 18:30
Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 2 (204370):

Zitat von Nicola92:

Zitat von Anonym 2 (204370):

...


Und wenn der Fall nach der Taufe eintritt?

Deine Tochter lässt sich taufen, lernt später einen „ weltlichen „ kennen und heiratet, bekommt Kinder und bleibt der Versammlung fern, sieht es dann noch genauso aus ?


Dann wären wir ziemlich traurig und würden auch uns fragen ob wir unser Kind vielleicht nicht ausreichend gestärkt haben. Aber nicht wegen des Partners sondern wegen seiner eigen Entscheidung den Glauben nicht mehr auszuüben.
Sofern unser Kind den Versammlungen fern bleibt weil es das einfach nicht mehr möchte, würden wir uns genauso verhalten wie oben beschrieben.
Ist aber der Grund, dass es ausgeschlossen wurde, weil es gegen christliche Werte verstoßen hat, also untreu seinem Partner gegenüber wurde, straffällig wurde oder mit Glaubensbrüdsrn oder seinen Geschwistern abfällig über den Glauben geredet hatte oder ihnen sonstig geschadet hat und unser Kind sieht diesen Fehler nicht ein und bereut ihn nicht, würden wir das nicht akzeptieren wollen und erst mal Absta d suchen bis es ggf wieder zu solch einem Gespräch bereit ist.

Mein oben beschriebener Fall bezog sich ja darauf, dass sich unser Kind gemeinsam mit seinem Partner gegen den Glauben entscheidet. Ob es nun getauft ist, ist dabei ja nicht das wichtigste. Damit wollte ich nur betonen dass es uns wichtig ist, dass unsere Kinder sich eben gut überlegen ob sie sich taufen lassen oder nicht.

In unserer Versammlung und auch in einigen anderen gibt es die verschiedensten Konstellation.
Ein Partner ist gläubig, der andere nicht, dennoch können beide glücklich miteinander leben, sofern jeder des anderen Entscheidung akzeptiert. Wir haben ein Pärchen dessen Kind sich für den Glauben entschieden hat und ihn auch auslebt, die Partnerin jedoch glaubt gar nicht, lässt den Kindern aber frei ob sie den Papa begleiten oder nicht. Manchmal sind sie dabei manchmal nicht. Es gibt aber auch Fälle da haben sich die Kinder komplett abgewandt. Dennoch halten die Eltern Kontakt.
Wir kennen auch eine Familie da haben sich ein von 4 Kindern gegen den Glauben entschieden. Gott hat uns den freien Willen gegeben, damit kann jeder Mensch selbst entscheiden ob er Gott dienen möchte oder nicht.
Wie gesagt anders sieht es aus, wenn diese Person gegen christliche Grundsätze verstoßen hat und diesen Verstoß nicht einsieht, dann sollte man schon, auch aus Selbstschutz den Kontakt zu dieser Person meiden, bis sie eben zur Einsicht kommt. Wie die Meidung dieses Kontaktes aussieht entscheidet jeder Gläubige selbst. Es gibt aber durchaus Gläubige die bei Verstößen gegen christliche Grundsätzen ohne dass diese ei gesehen werden, den Kontakt zu dieser Person gänzlich meidet. Ich denke das ist es was du mit deiner Frage letztlich wissen wolltest...
aus Selbstschutz den Kontakt zum eigenen Kind meiden?Da bin ich raus, soviel Mist können sie gar nicht bauen..


Na ja, du hast dir da jetzt ein Wort rausgesucht und dich daran aufgehängt.
Meine Begründung war nicht Selbstschutz allein, sondern der Grund dass das Kind gegen biblische Grundsätze verstoßen hat, und dabei geht es um maßgebliche Grundsätze, wie Fremdgehen, massive Straffälligkeiten, das Schädigen von mir, meinen anderen Kindern oder Glaubensbrüdern in massiven Fällen, und vor allem die Uneinsichtigkeit des Fehlers oder die fehlende Bereitschaft darüber zu reden, denn Fehler machen wir alle mal mehr oder weniger bewusst, denn wir alle sind unvollkommen. Wenn so dann aber die Bereitschaft fehlt über dieses Verhalten zu sprechen oder die Einsicht gewisse Fehler zu ändern, fehlt eben jede Grundlage weitere Gespräche zu führen und von meiner Seite aus die Bereitschaft derartiges Fehlverhalten zu tolerieren, also werde ich mich zurück ziehen und eben abwarten bis mein Kind wieder bereit ist mit mir über sein Fehlverhalten zu sprechen und nicht zu vergessen handelt es sich in diesem Fall bei meinem Kind um eine erwachsene Person und nicht um ein Kind oder einen Jugendlichen.

Stanismom
174 Beiträge
22.05.2020 19:01
Zitat von Anonym 2 (204370):

Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 2 (204370):

Zitat von Nicola92:

...


Dann wären wir ziemlich traurig und würden auch uns fragen ob wir unser Kind vielleicht nicht ausreichend gestärkt haben. Aber nicht wegen des Partners sondern wegen seiner eigen Entscheidung den Glauben nicht mehr auszuüben.
Sofern unser Kind den Versammlungen fern bleibt weil es das einfach nicht mehr möchte, würden wir uns genauso verhalten wie oben beschrieben.
Ist aber der Grund, dass es ausgeschlossen wurde, weil es gegen christliche Werte verstoßen hat, also untreu seinem Partner gegenüber wurde, straffällig wurde oder mit Glaubensbrüdsrn oder seinen Geschwistern abfällig über den Glauben geredet hatte oder ihnen sonstig geschadet hat und unser Kind sieht diesen Fehler nicht ein und bereut ihn nicht, würden wir das nicht akzeptieren wollen und erst mal Absta d suchen bis es ggf wieder zu solch einem Gespräch bereit ist.

Mein oben beschriebener Fall bezog sich ja darauf, dass sich unser Kind gemeinsam mit seinem Partner gegen den Glauben entscheidet. Ob es nun getauft ist, ist dabei ja nicht das wichtigste. Damit wollte ich nur betonen dass es uns wichtig ist, dass unsere Kinder sich eben gut überlegen ob sie sich taufen lassen oder nicht.

In unserer Versammlung und auch in einigen anderen gibt es die verschiedensten Konstellation.
Ein Partner ist gläubig, der andere nicht, dennoch können beide glücklich miteinander leben, sofern jeder des anderen Entscheidung akzeptiert. Wir haben ein Pärchen dessen Kind sich für den Glauben entschieden hat und ihn auch auslebt, die Partnerin jedoch glaubt gar nicht, lässt den Kindern aber frei ob sie den Papa begleiten oder nicht. Manchmal sind sie dabei manchmal nicht. Es gibt aber auch Fälle da haben sich die Kinder komplett abgewandt. Dennoch halten die Eltern Kontakt.
Wir kennen auch eine Familie da haben sich ein von 4 Kindern gegen den Glauben entschieden. Gott hat uns den freien Willen gegeben, damit kann jeder Mensch selbst entscheiden ob er Gott dienen möchte oder nicht.
Wie gesagt anders sieht es aus, wenn diese Person gegen christliche Grundsätze verstoßen hat und diesen Verstoß nicht einsieht, dann sollte man schon, auch aus Selbstschutz den Kontakt zu dieser Person meiden, bis sie eben zur Einsicht kommt. Wie die Meidung dieses Kontaktes aussieht entscheidet jeder Gläubige selbst. Es gibt aber durchaus Gläubige die bei Verstößen gegen christliche Grundsätzen ohne dass diese ei gesehen werden, den Kontakt zu dieser Person gänzlich meidet. Ich denke das ist es was du mit deiner Frage letztlich wissen wolltest...
aus Selbstschutz den Kontakt zum eigenen Kind meiden?Da bin ich raus, soviel Mist können sie gar nicht bauen..


Na ja, du hast dir da jetzt ein Wort rausgesucht und dich daran aufgehängt.
Meine Begründung war nicht Selbstschutz allein, sondern der Grund dass das Kind gegen biblische Grundsätze verstoßen hat, und dabei geht es um maßgebliche Grundsätze, wie Fremdgehen, massive Straffälligkeiten, das Schädigen von mir, meinen anderen Kindern oder Glaubensbrüdern in massiven Fällen, und vor allem die Uneinsichtigkeit des Fehlers oder die fehlende Bereitschaft darüber zu reden, denn Fehler machen wir alle mal mehr oder weniger bewusst, denn wir alle sind unvollkommen. Wenn so dann aber die Bereitschaft fehlt über dieses Verhalten zu sprechen oder die Einsicht gewisse Fehler zu ändern, fehlt eben jede Grundlage weitere Gespräche zu führen und von meiner Seite aus die Bereitschaft derartiges Fehlverhalten zu tolerieren, also werde ich mich zurück ziehen und eben abwarten bis mein Kind wieder bereit ist mit mir über sein Fehlverhalten zu sprechen und nicht zu vergessen handelt es sich in diesem Fall bei meinem Kind um eine erwachsene Person und nicht um ein Kind oder einen Jugendlichen.


Oida, wegen Fremdgehens den Kontakt zum Kind abbrechen, bis es bereit ist, über sein Fehlverhalten zu sprechen..
Okay: Wurscht, wes' Bekenntnis das potentielle Schwiegerkind (oh Gott, auch noch geschlechts-offen formuliert)... Zeug/in Jehovas bitte nicht!
Nicola92
1593 Beiträge
22.05.2020 19:21
Zitat von Anonym 2 (204370):

Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 2 (204370):

Zitat von Nicola92:

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Dann wären wir ziemlich traurig und würden auch uns fragen ob wir unser Kind vielleicht nicht ausreichend gestärkt haben. Aber nicht wegen des Partners sondern wegen seiner eigen Entscheidung den Glauben nicht mehr auszuüben.
Sofern unser Kind den Versammlungen fern bleibt weil es das einfach nicht mehr möchte, würden wir uns genauso verhalten wie oben beschrieben.
Ist aber der Grund, dass es ausgeschlossen wurde, weil es gegen christliche Werte verstoßen hat, also untreu seinem Partner gegenüber wurde, straffällig wurde oder mit Glaubensbrüdsrn oder seinen Geschwistern abfällig über den Glauben geredet hatte oder ihnen sonstig geschadet hat und unser Kind sieht diesen Fehler nicht ein und bereut ihn nicht, würden wir das nicht akzeptieren wollen und erst mal Absta d suchen bis es ggf wieder zu solch einem Gespräch bereit ist.

Mein oben beschriebener Fall bezog sich ja darauf, dass sich unser Kind gemeinsam mit seinem Partner gegen den Glauben entscheidet. Ob es nun getauft ist, ist dabei ja nicht das wichtigste. Damit wollte ich nur betonen dass es uns wichtig ist, dass unsere Kinder sich eben gut überlegen ob sie sich taufen lassen oder nicht.

In unserer Versammlung und auch in einigen anderen gibt es die verschiedensten Konstellation.
Ein Partner ist gläubig, der andere nicht, dennoch können beide glücklich miteinander leben, sofern jeder des anderen Entscheidung akzeptiert. Wir haben ein Pärchen dessen Kind sich für den Glauben entschieden hat und ihn auch auslebt, die Partnerin jedoch glaubt gar nicht, lässt den Kindern aber frei ob sie den Papa begleiten oder nicht. Manchmal sind sie dabei manchmal nicht. Es gibt aber auch Fälle da haben sich die Kinder komplett abgewandt. Dennoch halten die Eltern Kontakt.
Wir kennen auch eine Familie da haben sich ein von 4 Kindern gegen den Glauben entschieden. Gott hat uns den freien Willen gegeben, damit kann jeder Mensch selbst entscheiden ob er Gott dienen möchte oder nicht.
Wie gesagt anders sieht es aus, wenn diese Person gegen christliche Grundsätze verstoßen hat und diesen Verstoß nicht einsieht, dann sollte man schon, auch aus Selbstschutz den Kontakt zu dieser Person meiden, bis sie eben zur Einsicht kommt. Wie die Meidung dieses Kontaktes aussieht entscheidet jeder Gläubige selbst. Es gibt aber durchaus Gläubige die bei Verstößen gegen christliche Grundsätzen ohne dass diese ei gesehen werden, den Kontakt zu dieser Person gänzlich meidet. Ich denke das ist es was du mit deiner Frage letztlich wissen wolltest...
aus Selbstschutz den Kontakt zum eigenen Kind meiden?Da bin ich raus, soviel Mist können sie gar nicht bauen..


Na ja, du hast dir da jetzt ein Wort rausgesucht und dich daran aufgehängt.
Meine Begründung war nicht Selbstschutz allein, sondern der Grund dass das Kind gegen biblische Grundsätze verstoßen hat, und dabei geht es um maßgebliche Grundsätze, wie Fremdgehen, massive Straffälligkeiten, das Schädigen von mir, meinen anderen Kindern oder Glaubensbrüdern in massiven Fällen, und vor allem die Uneinsichtigkeit des Fehlers oder die fehlende Bereitschaft darüber zu reden, denn Fehler machen wir alle mal mehr oder weniger bewusst, denn wir alle sind unvollkommen. Wenn so dann aber die Bereitschaft fehlt über dieses Verhalten zu sprechen oder die Einsicht gewisse Fehler zu ändern, fehlt eben jede Grundlage weitere Gespräche zu führen und von meiner Seite aus die Bereitschaft derartiges Fehlverhalten zu tolerieren, also werde ich mich zurück ziehen und eben abwarten bis mein Kind wieder bereit ist mit mir über sein Fehlverhalten zu sprechen und nicht zu vergessen handelt es sich in diesem Fall bei meinem Kind um eine erwachsene Person und nicht um ein Kind oder einen Jugendlichen.


Da zählt aber ja auch schon Sex vor der Ehe dazu zb. oder auch Ehebruch im Sinne von scheiden lassen ohne betrogen worden zu sein .

Und ja, die erwachsenen Menschen sind dann aber immer noch deine Kinder , die immer noch Gefühle haben - obwohl sie schon Erwachsen sind
Karamellkern
769 Beiträge
22.05.2020 20:08
Zitat von Anonym 2 (204370):

Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 2 (204370):

Zitat von Nicola92:

...


Dann wären wir ziemlich traurig und würden auch uns fragen ob wir unser Kind vielleicht nicht ausreichend gestärkt haben. Aber nicht wegen des Partners sondern wegen seiner eigen Entscheidung den Glauben nicht mehr auszuüben.
Sofern unser Kind den Versammlungen fern bleibt weil es das einfach nicht mehr möchte, würden wir uns genauso verhalten wie oben beschrieben.
Ist aber der Grund, dass es ausgeschlossen wurde, weil es gegen christliche Werte verstoßen hat, also untreu seinem Partner gegenüber wurde, straffällig wurde oder mit Glaubensbrüdsrn oder seinen Geschwistern abfällig über den Glauben geredet hatte oder ihnen sonstig geschadet hat und unser Kind sieht diesen Fehler nicht ein und bereut ihn nicht, würden wir das nicht akzeptieren wollen und erst mal Absta d suchen bis es ggf wieder zu solch einem Gespräch bereit ist.

Mein oben beschriebener Fall bezog sich ja darauf, dass sich unser Kind gemeinsam mit seinem Partner gegen den Glauben entscheidet. Ob es nun getauft ist, ist dabei ja nicht das wichtigste. Damit wollte ich nur betonen dass es uns wichtig ist, dass unsere Kinder sich eben gut überlegen ob sie sich taufen lassen oder nicht.

In unserer Versammlung und auch in einigen anderen gibt es die verschiedensten Konstellation.
Ein Partner ist gläubig, der andere nicht, dennoch können beide glücklich miteinander leben, sofern jeder des anderen Entscheidung akzeptiert. Wir haben ein Pärchen dessen Kind sich für den Glauben entschieden hat und ihn auch auslebt, die Partnerin jedoch glaubt gar nicht, lässt den Kindern aber frei ob sie den Papa begleiten oder nicht. Manchmal sind sie dabei manchmal nicht. Es gibt aber auch Fälle da haben sich die Kinder komplett abgewandt. Dennoch halten die Eltern Kontakt.
Wir kennen auch eine Familie da haben sich ein von 4 Kindern gegen den Glauben entschieden. Gott hat uns den freien Willen gegeben, damit kann jeder Mensch selbst entscheiden ob er Gott dienen möchte oder nicht.
Wie gesagt anders sieht es aus, wenn diese Person gegen christliche Grundsätze verstoßen hat und diesen Verstoß nicht einsieht, dann sollte man schon, auch aus Selbstschutz den Kontakt zu dieser Person meiden, bis sie eben zur Einsicht kommt. Wie die Meidung dieses Kontaktes aussieht entscheidet jeder Gläubige selbst. Es gibt aber durchaus Gläubige die bei Verstößen gegen christliche Grundsätzen ohne dass diese ei gesehen werden, den Kontakt zu dieser Person gänzlich meidet. Ich denke das ist es was du mit deiner Frage letztlich wissen wolltest...
aus Selbstschutz den Kontakt zum eigenen Kind meiden?Da bin ich raus, soviel Mist können sie gar nicht bauen..


Na ja, du hast dir da jetzt ein Wort rausgesucht und dich daran aufgehängt.
Meine Begründung war nicht Selbstschutz allein, sondern der Grund dass das Kind gegen biblische Grundsätze verstoßen hat, und dabei geht es um maßgebliche Grundsätze, wie Fremdgehen, massive Straffälligkeiten, das Schädigen von mir, meinen anderen Kindern oder Glaubensbrüdern in massiven Fällen, und vor allem die Uneinsichtigkeit des Fehlers oder die fehlende Bereitschaft darüber zu reden, denn Fehler machen wir alle mal mehr oder weniger bewusst, denn wir alle sind unvollkommen. Wenn so dann aber die Bereitschaft fehlt über dieses Verhalten zu sprechen oder die Einsicht gewisse Fehler zu ändern, fehlt eben jede Grundlage weitere Gespräche zu führen und von meiner Seite aus die Bereitschaft derartiges Fehlverhalten zu tolerieren, also werde ich mich zurück ziehen und eben abwarten bis mein Kind wieder bereit ist mit mir über sein Fehlverhalten zu sprechen und nicht zu vergessen handelt es sich in diesem Fall bei meinem Kind um eine erwachsene Person und nicht um ein Kind oder einen Jugendlichen.

Eure Gemeinschaft erwartet doch dass man zu engsten Familienmitgliedern, ergo auch Kindern den Kontakt radikal abbricht wenn die sich gegen die Religion wenden oder Dinge machen die nicht erlaubt sind (wie zum Beispiel Weihnachten usw.)
Bin ich da richtig informiert?
Würdet ihr dann quasi heimlich den Kontakt aufrechterhalten oder wie macht ihr das dann?
Anonym 3 (204370)
0 Beiträge
22.05.2020 20:23
Zitat von Anonym 2 (204370):

Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 2 (204370):

Zitat von Nicola92:

...


Dann wären wir ziemlich traurig und würden auch uns fragen ob wir unser Kind vielleicht nicht ausreichend gestärkt haben. Aber nicht wegen des Partners sondern wegen seiner eigen Entscheidung den Glauben nicht mehr auszuüben.
Sofern unser Kind den Versammlungen fern bleibt weil es das einfach nicht mehr möchte, würden wir uns genauso verhalten wie oben beschrieben.
Ist aber der Grund, dass es ausgeschlossen wurde, weil es gegen christliche Werte verstoßen hat, also untreu seinem Partner gegenüber wurde, straffällig wurde oder mit Glaubensbrüdsrn oder seinen Geschwistern abfällig über den Glauben geredet hatte oder ihnen sonstig geschadet hat und unser Kind sieht diesen Fehler nicht ein und bereut ihn nicht, würden wir das nicht akzeptieren wollen und erst mal Absta d suchen bis es ggf wieder zu solch einem Gespräch bereit ist.

Mein oben beschriebener Fall bezog sich ja darauf, dass sich unser Kind gemeinsam mit seinem Partner gegen den Glauben entscheidet. Ob es nun getauft ist, ist dabei ja nicht das wichtigste. Damit wollte ich nur betonen dass es uns wichtig ist, dass unsere Kinder sich eben gut überlegen ob sie sich taufen lassen oder nicht.

In unserer Versammlung und auch in einigen anderen gibt es die verschiedensten Konstellation.
Ein Partner ist gläubig, der andere nicht, dennoch können beide glücklich miteinander leben, sofern jeder des anderen Entscheidung akzeptiert. Wir haben ein Pärchen dessen Kind sich für den Glauben entschieden hat und ihn auch auslebt, die Partnerin jedoch glaubt gar nicht, lässt den Kindern aber frei ob sie den Papa begleiten oder nicht. Manchmal sind sie dabei manchmal nicht. Es gibt aber auch Fälle da haben sich die Kinder komplett abgewandt. Dennoch halten die Eltern Kontakt.
Wir kennen auch eine Familie da haben sich ein von 4 Kindern gegen den Glauben entschieden. Gott hat uns den freien Willen gegeben, damit kann jeder Mensch selbst entscheiden ob er Gott dienen möchte oder nicht.
Wie gesagt anders sieht es aus, wenn diese Person gegen christliche Grundsätze verstoßen hat und diesen Verstoß nicht einsieht, dann sollte man schon, auch aus Selbstschutz den Kontakt zu dieser Person meiden, bis sie eben zur Einsicht kommt. Wie die Meidung dieses Kontaktes aussieht entscheidet jeder Gläubige selbst. Es gibt aber durchaus Gläubige die bei Verstößen gegen christliche Grundsätzen ohne dass diese ei gesehen werden, den Kontakt zu dieser Person gänzlich meidet. Ich denke das ist es was du mit deiner Frage letztlich wissen wolltest...
aus Selbstschutz den Kontakt zum eigenen Kind meiden?Da bin ich raus, soviel Mist können sie gar nicht bauen..


Na ja, du hast dir da jetzt ein Wort rausgesucht und dich daran aufgehängt.
Meine Begründung war nicht Selbstschutz allein, sondern der Grund dass das Kind gegen biblische Grundsätze verstoßen hat, und dabei geht es um maßgebliche Grundsätze, wie Fremdgehen, massive Straffälligkeiten, das Schädigen von mir, meinen anderen Kindern oder Glaubensbrüdern in massiven Fällen, und vor allem die Uneinsichtigkeit des Fehlers oder die fehlende Bereitschaft darüber zu reden, denn Fehler machen wir alle mal mehr oder weniger bewusst, denn wir alle sind unvollkommen. Wenn so dann aber die Bereitschaft fehlt über dieses Verhalten zu sprechen oder die Einsicht gewisse Fehler zu ändern, fehlt eben jede Grundlage weitere Gespräche zu führen und von meiner Seite aus die Bereitschaft derartiges Fehlverhalten zu tolerieren, also werde ich mich zurück ziehen und eben abwarten bis mein Kind wieder bereit ist mit mir über sein Fehlverhalten zu sprechen und nicht zu vergessen handelt es sich in diesem Fall bei meinem Kind um eine erwachsene Person und nicht um ein Kind oder einen Jugendlichen.


Bei Zoom weißt Du wen Du vor Dir hast. Hier nicht.
Anonym 2 (204370)
0 Beiträge
22.05.2020 20:33
Zitat von Karamellkern:

Zitat von Anonym 2 (204370):

Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 2 (204370):

...
aus Selbstschutz den Kontakt zum eigenen Kind meiden?Da bin ich raus, soviel Mist können sie gar nicht bauen..


Na ja, du hast dir da jetzt ein Wort rausgesucht und dich daran aufgehängt.
Meine Begründung war nicht Selbstschutz allein, sondern der Grund dass das Kind gegen biblische Grundsätze verstoßen hat, und dabei geht es um maßgebliche Grundsätze, wie Fremdgehen, massive Straffälligkeiten, das Schädigen von mir, meinen anderen Kindern oder Glaubensbrüdern in massiven Fällen, und vor allem die Uneinsichtigkeit des Fehlers oder die fehlende Bereitschaft darüber zu reden, denn Fehler machen wir alle mal mehr oder weniger bewusst, denn wir alle sind unvollkommen. Wenn so dann aber die Bereitschaft fehlt über dieses Verhalten zu sprechen oder die Einsicht gewisse Fehler zu ändern, fehlt eben jede Grundlage weitere Gespräche zu führen und von meiner Seite aus die Bereitschaft derartiges Fehlverhalten zu tolerieren, also werde ich mich zurück ziehen und eben abwarten bis mein Kind wieder bereit ist mit mir über sein Fehlverhalten zu sprechen und nicht zu vergessen handelt es sich in diesem Fall bei meinem Kind um eine erwachsene Person und nicht um ein Kind oder einen Jugendlichen.

Eure Gemeinschaft erwartet doch dass man zu engsten Familienmitgliedern, ergo auch Kindern den Kontakt radikal abbricht wenn die sich gegen die Religion wenden oder Dinge machen die nicht erlaubt sind (wie zum Beispiel Weihnachten usw.)
Bin ich da richtig informiert?
Würdet ihr dann quasi heimlich den Kontakt aufrechterhalten oder wie macht ihr das dann?


Nein, das ist absolut nicht richtig. Das ist das was gerne über unsere Organisation, vor allem von Menschen die den Glauben nicht mehr leben wollen, verbreitet wird.
Niemand schreibt uns vor mit wem wir Kontakt haben dürfen und mit wem nicht.

Und ja, für mich ist fremdgehen ein Verhalten dass ich weder bei mir, noch bei meinem Mann, noch bei meinem Kind tolerieren kann und möchte. Und ja für mich gäbe es bei diesem Punkt durchaus Klarungsbedarf über die Umstände und die Beweggründe.
Auch wenn fremdgehen heute als Kavaliersdelikt gilt, für mich ist es das nicht und ich kenne auch viele andere Menschen, die keine Zeugen Jehovas sind und dies ebenfalls nicht tolerieren können bzw wollen.

Von meinen Kindern wünsche ich mir einfach dass sie gewisse Zwischenmenschliche Werte auch im Erwachsenenalter waren. Reden kann man über alles, aber fehlt diese Grundlage muss ich das nicht akzeptieren.

Auch bei Scheidung muss man immer die Umstände und Beweggründe berücksichtigen. Wer möchte kann sich auch entsprechende Unterstützung bei der Bewältigung von Eheproblemen suchen, auch innerhalb der Gemeinschaft, bevor das Paar sich zu dem Entschluss einer Scheidung entschließt.

Geschlechtsneutral habe ich hier geschrieben, damit mich keiner erkennt, denn ich bin ein langjähriges Mitglied mit vielen Beiträgen.

Letztlich macht es hier aber mMn keinen Sinn mehr über die kleinen Details des Wenn und Abers zu schreiben, denn das führt zu nichts. Hier wird ja doch nur mit den Keulen der Vorurteile geworfen, das ist auch der Grund weswegen ich meinen Beitrag anonym verfasst habe. Und ich werde auch nicht weiter darauf eingehen, denn es führt letztlich zu nichts. Aber nur so viel zum Thema gegenseitige Akzeptanz und Toleranz. Ich verurteile hier ja auch niemanden, der eine andere Weltanschauung hat und der gewisse Dinge für inakzeptabel hält, bei denen ich vielleicht den Kopf schütteln würde.

Letztlich wollte ich die TS nur dahin gehend beruhigen, dass es durchaus religiös lebende Menschen gibt, die sehr wohl einen nicht gläubigen Partner an der Seite des Kindes akzeptieren und den nicht gläubigen Partner auch mit dem Glauben in Ruhe lassen wenn er das möchte.
Mamacita5
1216 Beiträge
22.05.2020 20:34
Zitat von Anonym 3 (204370):

Zitat von Anonym 2 (204370):

Zitat von Christen:

Zitat von Anonym 2 (204370):

...
aus Selbstschutz den Kontakt zum eigenen Kind meiden?Da bin ich raus, soviel Mist können sie gar nicht bauen..


Na ja, du hast dir da jetzt ein Wort rausgesucht und dich daran aufgehängt.
Meine Begründung war nicht Selbstschutz allein, sondern der Grund dass das Kind gegen biblische Grundsätze verstoßen hat, und dabei geht es um maßgebliche Grundsätze, wie Fremdgehen, massive Straffälligkeiten, das Schädigen von mir, meinen anderen Kindern oder Glaubensbrüdern in massiven Fällen, und vor allem die Uneinsichtigkeit des Fehlers oder die fehlende Bereitschaft darüber zu reden, denn Fehler machen wir alle mal mehr oder weniger bewusst, denn wir alle sind unvollkommen. Wenn so dann aber die Bereitschaft fehlt über dieses Verhalten zu sprechen oder die Einsicht gewisse Fehler zu ändern, fehlt eben jede Grundlage weitere Gespräche zu führen und von meiner Seite aus die Bereitschaft derartiges Fehlverhalten zu tolerieren, also werde ich mich zurück ziehen und eben abwarten bis mein Kind wieder bereit ist mit mir über sein Fehlverhalten zu sprechen und nicht zu vergessen handelt es sich in diesem Fall bei meinem Kind um eine erwachsene Person und nicht um ein Kind oder einen Jugendlichen.


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Damit meinst Du was? Man kann auch hier über alles sprechen
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