Gründe für die AfD
15.03.2016 22:19
Zitat von FanzyMina:
Mia85
Könntest du mal konstruktiv auf meinem letzten Post antworten?
Oder redest du nicht mit schwarzen?
15.03.2016 22:32
Zitat von FanzyMina:
Hier ist ja noch ganz schön was passiert![]()
Ich hab dann auch noch ein paar Fragen bzw. Anmerkungen.
Zum Thema Körperteile:
Warum dürfen eure Kinder nicht Wissen wie ihre Organe heissen?
Mal ehrlich, ihr wisst doch das alles was verboten ist furchtbar reizvoll ist.
Und sich wundern das die 14 Jährige Mädchen schwanger werden, aber wie sollen sie es denn verhindern, wenn sie keinen plan davon haben wie sie das verhindern könnenmerkta selba wa
![]()
Zitat von FanzyMina:
Ich überhaupt nichts dagegen, wenn die KInder sämtliche Körperteile benennen können und von mir aus darf es auch Sexualkundeunterricht in der Schule geben. Aber eben nicht in der Grundschule UND es sollte eben den Eltern überlassen werden, ob das Kind daran teilnehmen muss oder ob es für diese Stunden freigestellt werden kann.
Dann können die Eltern denen das Thema nicht so wichtig ist, oder die selbst nicht mit ihren Kindern darüber reden wollen, ihre Sprösslinge da hin schicken und die Eltern, die gern selbst aufklären wollen können es ohne "störende Nebengeräusche seitens der Schule" selbst tun.
15.03.2016 22:33
Zitat von FanzyMina:
Zitat von FanzyMina:
Mia85
Könntest du mal konstruktiv auf meinem letzten Post antworten?
Oder redest du nicht mit schwarzen?
Bist du schwarz? Das ist mir relativ egal, welchen post meinst du?
15.03.2016 22:36
UUps hab da mit den Zitaten etwas durcheinander gewirbelt.
Sorry!
Sorry!
15.03.2016 22:37
Zitat von mia85:
Zitat von Juniors-Mama:
Zur Inklusion möchte ich auch mal kurz:
Viele bringen immer das Argument der Förderung, die in Regelschulen ja nicht da wäre und sich die Kinder gegenseitig stören würden. Ja, das wäre richtig...wenn man sie einfach zusammen in eine Klasse setzt und das wars. Aber die Idee beinhaltet ja, dass ein Förderschullehrer da ist, damit die Förderung stattfinden kann! Und es darf bitte nicht vergessen werden, dass die Schulzeit einen nicht geringen Teil der Lebenszeit ausmacht, da ist doch die Gemeinschaft untereinander ein riesen Stellenwert, der andere Nachteile evtl auch abschwächt. Übrigens für beide Seiten! Ob da jetzt Hans-Franz stört, weil er schlau aber sozial auffällig ist, oder jemand anderes evtl hin und wieder, was macht das für einen Unterschied? Und Hans-Franz kommt in der Realität nicht nur als Einzelfall in der Klasse vor. Vergesst bitte nicht, dass eine Klasse von 28-30 Schülern eh ein Ameisenhaufen ist, in der immer mehrere in ihrem Verhalten durch ich nenne es mal "Unangepasstheit" (das ist ja meist der springende Kritikpunkt gegen Inklusion, ne?) auffallen.
Es macht natürlich keinen Unterschied, wer in der Klasse "stört".
Aber wenn schon mit sozial auffälligen KIndern schwer Unterricht zu machen ist (und in der Klasse meines Sohnes mit nur 14 Kindern sind zwei drin), warum dann noch mehr dazu beitragen, in dem man inklusiv unterrichtet???
Das ist eine komische Schlussfolgerung in meinen Augen. Dann könnten wir auch sagen, ich nehme nur blonde Störer in meiner Klasse auf. Ich weiß, dass du es anders meinst, aber ich hab's jetzt extra etwas überspitzt dargestellt.
Und zur mangelnden Umsetzung und Finanzierung:
Ich sehe es was das angeht auch kritisch, aber dann doch eher langfristig: Auch wenn's nicht richtig gut klappt, muss man doch mal irgendwann einen Anfang machen und aus "klappt so nicht" lernen? Wie lang wollen wir denn sonst noch sagen "nö, geht nicht, weil...". Es gibt soo viele Bereiche im Bildungswesen, in denen irgendwann mal ein Jahrgang das Versuchskaninchen war und alle folgenden davon profitiert haben (auch ich hab zu ersteren gehört). Perfekt wäre sicher schöner für alle, aber es deswegen nicht probieren und anfangen?
15.03.2016 22:37
So jetzt nochmal:
Ich überhaupt nichts dagegen, wenn die KInder sämtliche Körperteile benennen können und von mir aus darf es auch Sexualkundeunterricht in der Schule geben. Aber eben nicht in der Grundschule UND es sollte eben den Eltern überlassen werden, ob das Kind daran teilnehmen muss oder ob es für diese Stunden freigestellt werden kann.
Dann können die Eltern denen das Thema nicht so wichtig ist, oder die selbst nicht mit ihren Kindern darüber reden wollen, ihre Sprösslinge da hin schicken und die Eltern, die gern selbst aufklären wollen können es ohne "störende Nebengeräusche seitens der Schule" selbst tun.
Ich überhaupt nichts dagegen, wenn die KInder sämtliche Körperteile benennen können und von mir aus darf es auch Sexualkundeunterricht in der Schule geben. Aber eben nicht in der Grundschule UND es sollte eben den Eltern überlassen werden, ob das Kind daran teilnehmen muss oder ob es für diese Stunden freigestellt werden kann.
Dann können die Eltern denen das Thema nicht so wichtig ist, oder die selbst nicht mit ihren Kindern darüber reden wollen, ihre Sprösslinge da hin schicken und die Eltern, die gern selbst aufklären wollen können es ohne "störende Nebengeräusche seitens der Schule" selbst tun.
15.03.2016 22:39
Zitat von mia85:
So jetzt nochmal:
Ich überhaupt nichts dagegen, wenn die KInder sämtliche Körperteile benennen können und von mir aus darf es auch Sexualkundeunterricht in der Schule geben. Aber eben nicht in der Grundschule UND es sollte eben den Eltern überlassen werden, ob das Kind daran teilnehmen muss oder ob es für diese Stunden freigestellt werden kann.
Dann können die Eltern denen das Thema nicht so wichtig ist, oder die selbst nicht mit ihren Kindern darüber reden wollen, ihre Sprösslinge da hin schicken und die Eltern, die gern selbst aufklären wollen können es ohne "störende Nebengeräusche seitens der Schule" selbst tun.
Und praktisch sieht's dann so aus, dass die einen die anderen Kinder dann in der Pausenhalle aufklären
15.03.2016 22:43
Zitat von Mamota:
Zitat von mia85:
Zitat von Marf:
Hier stehts...wenn man die 'bewährten' Sonderschulen beibehält werden die Kinder nicht gefördert sondern abgestempelt.
EEG abbauen
Früherziehung in Sexualität abschaffen
....ich denke man kanns lesen.....
Die AfD ist kurzsichtig und ohne da saufgebauschte Flüchtlingsthema wäre sie untergegangen.
Aber jeder der sie gewählt hat wird sich ja bald von der Qualität dieser Politiker überzeugen können.Und wie sagte von der Leyen....jetzt gibt es Protokolle!
Hehe,nix mehr mit Lügenpressen jnd Unterstellungen man würde die Partei falsch darstellen.![]()
Habe zwar nicht AfD gewählt, aber:
1. Früherziehung in Sexualität abschaffen
Sehr gut, bin ich auch dafür. Die Erziehung der Kinder ist die erste den Eltern obliegende Pflicht (siehe Grundgesetz) und nicht Sache des Staates. Es MUSS den Eltern überlassen sein, wann, wo und wie sie ihre KInder aufklären und nicht den Kindern in einer "Früherziehung" in KIndergarten und Grundschule aufgezwungen werden!!!!!
2. Abtreibung gesetzlich verbieten (stand in einem anderen Post am Anfang des Threads).
Nur zur Klarstellung: Abtreibung IST bereits und war es immer (außer in der DDR) gesetzlich verboten. Abtreibung ist in DEutschland illegal - aber sie wird straffrei gestellt (der Gesetzesbruch wird also nicht bestraft), wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen z. B. Beratungsschein, vor 12. SSW, bestimmte Indikation usw.
De Fakto macht es natürlich für die Frau keinen Unterschied, ob es verboten oder nur straffrei ist - aber es ist eben vom Gesetzgeber schon ganz klar als Straftat deklariert.
3. Behinderte ausgrenzen
Also, wenn jemand gegen Abtreibung eintritt, dann ist die natürliche Folge davon, dass es mehr Behinderte geben wird (95% der Kinder mit Down-Syndrom werden derzeit umgebracht). Dann ist es aber sehr unwahrscheinlich, eine größer werdende Zahl an behinderten Mitmenschen nicht entsprechend zu fördern.
Außerdem ist es ein großer Unterschied, ob ein körperlich oder ein geistig Behinderter in eine Regelschule geht oder nicht.
Im Falle der körperlichen Behinderung ist es ja ganz klar, das er eine "normale" Schule/Kiga besuchen kann und soll. Bei einer geistigen Behinderung denke ich, ist es weder für den Behinderten noch für die "normalen" Schüler förderlich, sich eine Schule zu teilen.
Also ich denke, man muss da schon nochmal differenzieren und meine gelesen zu haben, dass dies von der AfD auch so gemeint war.
Das jetzt nur mal zu ein paar wenigen Punkten.
Wie gesagt, hab selbst nicht gewählt, sehe das aber durchaus auch aus anderer Warte.
Doch, auch für Kinder mit Einschränkungen im geistigen Bereich kann die Inklusion im Einzelfall durchaus sinnvoll sein. Davon ab gewinnt das Thema deutlich an Komplexität, je näher man sich damit beschäftigt. So einfach kann man das jedenfalls nicht runterbrechen.
Für Argumente zu den restlichen Punkten verweise ich auf die Seiten 1 - 22. Ich nehme an, du bist gerade erst dabei, dich durchzuarbeiten.![]()
Tja, und das mit der "nur" körperlichen Behinderung ist konkret dann leider auch nicht immer so einfach, wie man sich das vorstellt, wenn kein Geld/ keine Investitionsbereitschaft da ist. Wenn dann an einer Schule ohne Aufzug, aber mit 4 Etagen und einem Nebengebäude, das auch nur über Treppen zu erreichen ist ein Schüler im E-Rollstuhl unterrichtet werden soll, und auf die Frage, wie dieser denn in die betreffenden Räume gelangen soll, nur gesagt wird, naja, da müssten die Kollegen und Kolleginnen und 2-3 Schüler ihn im E-Rolli eben immer die Treppen rauf und runter tragen. Öhm ja. TOLLE Idee.
Aber wehe, da passiert dann mal was... Davon abgesehen, dass die Räume so winzig und so vollgestopft sind, dass man ständig über Tische krabbeln muss, um durch die Reihen zu kommen - wie soll das denn gehen?
Aber wenn man dann sagt, okay, Inklusion klar, aber wie wäre es mal mit Fahrstühlen, Rampen, breiteren Türen, größeren Räumen, Fachpersonal... DANN heißt es nur: Nee, also DAFÜR ist kein Geld da. Aber wir haben hier ein supi Faltblatt zum Thema Inklusion für euch, das ist so schön optimistisch und mit ganz vielen bunten Fotos...
Nee, also wenn Inklusion, dann kann man nicht einfach nur so tun, als wären solche Probleme nicht da, und alle in eine Klasse stecken, um Geld zu sparen. Aber das ist ja jetzt doch ziemlich OT.
15.03.2016 22:43
So und jetzt ab in die Falle.
Auf einen gemeinsamen Nenner kommen wir hier so und so nicht.
Es ist aber jedenfalls interessant, wie sehr sich die Meinungen z. B. auch bezüglich der Familienpolitik unterscheiden. Hier in der Gegend und auch im schulischen Umfeld meiner Kinder, ist es weitgehend Konsens, dass die klassische Familie das zu fördernde Ideal ist, oder das GM quatsch ist und die Kinder möglichst von den Eltern erzogen werden sollen... .
Das soll jetzt nicht wieder die Diskussion von vorne beginnen lassen, sondern ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es da offenbar regionale Unterschiede oder Stadt-Land-Gefälle oder was auch immer für Gründe für verschiedene Ansichten gibt.
Also gute Nacht miteinander.
Auf einen gemeinsamen Nenner kommen wir hier so und so nicht.
Es ist aber jedenfalls interessant, wie sehr sich die Meinungen z. B. auch bezüglich der Familienpolitik unterscheiden. Hier in der Gegend und auch im schulischen Umfeld meiner Kinder, ist es weitgehend Konsens, dass die klassische Familie das zu fördernde Ideal ist, oder das GM quatsch ist und die Kinder möglichst von den Eltern erzogen werden sollen... .
Das soll jetzt nicht wieder die Diskussion von vorne beginnen lassen, sondern ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es da offenbar regionale Unterschiede oder Stadt-Land-Gefälle oder was auch immer für Gründe für verschiedene Ansichten gibt.
Also gute Nacht miteinander.
15.03.2016 22:45
Zitat von Juniors-Mama:
Zitat von mia85:
So jetzt nochmal:
Ich überhaupt nichts dagegen, wenn die KInder sämtliche Körperteile benennen können und von mir aus darf es auch Sexualkundeunterricht in der Schule geben. Aber eben nicht in der Grundschule UND es sollte eben den Eltern überlassen werden, ob das Kind daran teilnehmen muss oder ob es für diese Stunden freigestellt werden kann.
Dann können die Eltern denen das Thema nicht so wichtig ist, oder die selbst nicht mit ihren Kindern darüber reden wollen, ihre Sprösslinge da hin schicken und die Eltern, die gern selbst aufklären wollen können es ohne "störende Nebengeräusche seitens der Schule" selbst tun.
Und praktisch sieht's dann so aus, dass die einen die anderen Kinder dann in der Pausenhalle aufklären![]()
Das mag schon sein, aber
1. kann es ja sein, dass ich den "anderen Kindern" schon zuvor gekommen bin
und 2. ist mir das immer noch lieber, als irgendwelche selbsternannten "Lehrer" von pro familia oder sonst woher
15.03.2016 22:45
Zitat von mia85:
So und jetzt ab in die Falle.
Auf einen gemeinsamen Nenner kommen wir hier so und so nicht.
Es ist aber jedenfalls interessant, wie sehr sich die Meinungen z. B. auch bezüglich der Familienpolitik unterscheiden. Hier in der Gegend und auch im schulischen Umfeld meiner Kinder, ist es weitgehend Konsens, dass die klassische Familie das zu fördernde Ideal ist, oder das GM quatsch ist und die Kinder möglichst von den Eltern erzogen werden sollen... .
Das soll jetzt nicht wieder die Diskussion von vorne beginnen lassen, sondern ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es da offenbar regionale Unterschiede oder Stadt-Land-Gefälle oder was auch immer für Gründe für verschiedene Ansichten gibt.
Also gute Nacht miteinander.
Mich würde mal interessieren, ob deine Nachbarn das auch so sehen oder ob diese Einschätzung von dir an deiner religiösen Filterblase liegt...
15.03.2016 22:50
Zitat von Mel-Ann:
Zitat von Mamota:
Zitat von mia85:
Zitat von Marf:
Hier stehts...wenn man die 'bewährten' Sonderschulen beibehält werden die Kinder nicht gefördert sondern abgestempelt.
EEG abbauen
Früherziehung in Sexualität abschaffen
....ich denke man kanns lesen.....
Die AfD ist kurzsichtig und ohne da saufgebauschte Flüchtlingsthema wäre sie untergegangen.
Aber jeder der sie gewählt hat wird sich ja bald von der Qualität dieser Politiker überzeugen können.Und wie sagte von der Leyen....jetzt gibt es Protokolle!
Hehe,nix mehr mit Lügenpressen jnd Unterstellungen man würde die Partei falsch darstellen.![]()
Habe zwar nicht AfD gewählt, aber:
1. Früherziehung in Sexualität abschaffen
Sehr gut, bin ich auch dafür. Die Erziehung der Kinder ist die erste den Eltern obliegende Pflicht (siehe Grundgesetz) und nicht Sache des Staates. Es MUSS den Eltern überlassen sein, wann, wo und wie sie ihre KInder aufklären und nicht den Kindern in einer "Früherziehung" in KIndergarten und Grundschule aufgezwungen werden!!!!!
2. Abtreibung gesetzlich verbieten (stand in einem anderen Post am Anfang des Threads).
Nur zur Klarstellung: Abtreibung IST bereits und war es immer (außer in der DDR) gesetzlich verboten. Abtreibung ist in DEutschland illegal - aber sie wird straffrei gestellt (der Gesetzesbruch wird also nicht bestraft), wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen z. B. Beratungsschein, vor 12. SSW, bestimmte Indikation usw.
De Fakto macht es natürlich für die Frau keinen Unterschied, ob es verboten oder nur straffrei ist - aber es ist eben vom Gesetzgeber schon ganz klar als Straftat deklariert.
3. Behinderte ausgrenzen
Also, wenn jemand gegen Abtreibung eintritt, dann ist die natürliche Folge davon, dass es mehr Behinderte geben wird (95% der Kinder mit Down-Syndrom werden derzeit umgebracht). Dann ist es aber sehr unwahrscheinlich, eine größer werdende Zahl an behinderten Mitmenschen nicht entsprechend zu fördern.
Außerdem ist es ein großer Unterschied, ob ein körperlich oder ein geistig Behinderter in eine Regelschule geht oder nicht.
Im Falle der körperlichen Behinderung ist es ja ganz klar, das er eine "normale" Schule/Kiga besuchen kann und soll. Bei einer geistigen Behinderung denke ich, ist es weder für den Behinderten noch für die "normalen" Schüler förderlich, sich eine Schule zu teilen.
Also ich denke, man muss da schon nochmal differenzieren und meine gelesen zu haben, dass dies von der AfD auch so gemeint war.
Das jetzt nur mal zu ein paar wenigen Punkten.
Wie gesagt, hab selbst nicht gewählt, sehe das aber durchaus auch aus anderer Warte.
Doch, auch für Kinder mit Einschränkungen im geistigen Bereich kann die Inklusion im Einzelfall durchaus sinnvoll sein. Davon ab gewinnt das Thema deutlich an Komplexität, je näher man sich damit beschäftigt. So einfach kann man das jedenfalls nicht runterbrechen.
Für Argumente zu den restlichen Punkten verweise ich auf die Seiten 1 - 22. Ich nehme an, du bist gerade erst dabei, dich durchzuarbeiten.![]()
Tja, und das mit der "nur" körperlichen Behinderung ist konkret dann leider auch nicht immer so einfach, wie man sich das vorstellt, wenn kein Geld/ keine Investitionsbereitschaft da ist. Wenn dann an einer Schule ohne Aufzug, aber mit 4 Etagen und einem Nebengebäude, das auch nur über Treppen zu erreichen ist ein Schüler im E-Rollstuhl unterrichtet werden soll, und auf die Frage, wie dieser denn in die betreffenden Räume gelangen soll, nur gesagt wird, naja, da müssten die Kollegen und Kolleginnen und 2-3 Schüler ihn im E-Rolli eben immer die Treppen rauf und runter tragen. Öhm ja. TOLLE Idee.Aber wehe, da passiert dann mal was...
Davon abgesehen, dass die Räume so winzig und so vollgestopft sind, dass man ständig über Tische krabbeln muss, um durch die Reihen zu kommen - wie soll das denn gehen?
Aber wenn man dann sagt, okay, Inklusion klar, aber wie wäre es mal mit Fahrstühlen, Rampen, breiteren Türen, größeren Räumen, Fachpersonal... DANN heißt es nur: Nee, also DAFÜR ist kein Geld da. Aber wir haben hier ein supi Faltblatt zum Thema Inklusion für euch, das ist so schön optimistisch und mit ganz vielen bunten Fotos...![]()
Nee, also wenn Inklusion, dann kann man nicht einfach nur so tun, als wären solche Probleme nicht da, und alle in eine Klasse stecken, um Geld zu sparen. Aber das ist ja jetzt doch ziemlich OT.![]()
Dazu könnten wir sicherlich haufenweise Anekdoten austauschen, aber ich fürchte, hier sollten wir das besser bleiben lassen. Das würde nur unschön missbraucht und verdreht werden von der ein oder anderen.
15.03.2016 22:50
Zitat von blindeswunder:
Zitat von mia85:
So und jetzt ab in die Falle.
Auf einen gemeinsamen Nenner kommen wir hier so und so nicht.
Es ist aber jedenfalls interessant, wie sehr sich die Meinungen z. B. auch bezüglich der Familienpolitik unterscheiden. Hier in der Gegend und auch im schulischen Umfeld meiner Kinder, ist es weitgehend Konsens, dass die klassische Familie das zu fördernde Ideal ist, oder das GM quatsch ist und die Kinder möglichst von den Eltern erzogen werden sollen... .
Das soll jetzt nicht wieder die Diskussion von vorne beginnen lassen, sondern ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es da offenbar regionale Unterschiede oder Stadt-Land-Gefälle oder was auch immer für Gründe für verschiedene Ansichten gibt.
Also gute Nacht miteinander.
Mich würde mal interessieren, ob deine Nachbarn das auch so sehen oder ob diese Einschätzung von dir an deiner religiösen Filterblase liegt...
Naja, man redet ja miteinander oder?
Also gut, wenn meine Gegenüber mich in diesbezüglichen Gesprächen anlügen würden, dann kann ich das auch nicht nachweisen. Das würde dann aber auch davon zeugen, dass sie von ihrer Meinung nicht soooo sehr überzeugt sind, sonst müssten sie ja nicht hinterm Berg halten.
Wenn es aber ihre ehrliche Meinung ist, dann ist das Umfeld hier schon (noch) recht "traditionell".
15.03.2016 22:56
Zitat von mia85:
So und jetzt ab in die Falle.
Auf einen gemeinsamen Nenner kommen wir hier so und so nicht.
Es ist aber jedenfalls interessant, wie sehr sich die Meinungen z. B. auch bezüglich der Familienpolitik unterscheiden. Hier in der Gegend und auch im schulischen Umfeld meiner Kinder, ist es weitgehend Konsens, dass die klassische Familie das zu fördernde Ideal ist, oder das GM quatsch ist und die Kinder möglichst von den Eltern erzogen werden sollen... .
Das soll jetzt nicht wieder die Diskussion von vorne beginnen lassen, sondern ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es da offenbar regionale Unterschiede oder Stadt-Land-Gefälle oder was auch immer für Gründe für verschiedene Ansichten gibt.
Also gute Nacht miteinander.
Ich fürchte, meine Hypothese diesbezüglich behalte ich besser für mich.
16.03.2016 00:31
Zitat von mia85:Oder: Gleich und gleich gesellt sich gern.
So und jetzt ab in die Falle.
Auf einen gemeinsamen Nenner kommen wir hier so und so nicht.
Es ist aber jedenfalls interessant, wie sehr sich die Meinungen z. B. auch bezüglich der Familienpolitik unterscheiden. Hier in der Gegend und auch im schulischen Umfeld meiner Kinder, ist es weitgehend Konsens, dass die klassische Familie das zu fördernde Ideal ist, oder das GM quatsch ist und die Kinder möglichst von den Eltern erzogen werden sollen... .
Das soll jetzt nicht wieder die Diskussion von vorne beginnen lassen, sondern ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es da offenbar regionale Unterschiede oder Stadt-Land-Gefälle oder was auch immer für Gründe für verschiedene Ansichten gibt.
Also gute Nacht miteinander.
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