Gründe für die AfD
17.03.2016 08:52
Zitat von mia85:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von mia85:
Und diese Werte gebe ich auch an meine Kinder weiter.
Und deshalb: Kein GM, keine Schulsexualaufklärung, traditionelle Familie usw.
Und jetzt verabschiede ich mich. Muss mit meinen Mädels ins Ki-Turnen.
Schönen sonnigen Nachmittag noch - gerade kam die Sonne raus!!!!![]()
Hmm, wenn ich hier aber schaue. Wie schon gesagt, mein Sohn geht gerne in die Kirche, ich bin aber alleinerziehend. Traditionelle Familie hin oder her, aber was das für einen Rattenschwanz nach sich zieht, ist dir nicht bewusst? Es gibt Männer, die behandeln ihre Frauen schlecht, wenn diese Frauen nun darauf getrimmt werden, nur zuhause zu bleiben, statt zu arbeiten, wohin führt das dann? Sie bleiben zwangsweise bei ihren Männern, weil sie keine andere Möglichkeit haben. Die Kinder wachsen in einer kaputten Familie auf... Wohin führt das denn dann?
Das ist natürlich nicht bei allen so, ich meine nur den Extremfall. Klar, es gibt Hausfrauen, da klappt alles und sie sind gerne zuhause etc, aber das sollte doch jeder für sich entscheiden können, statt zu sagen "Tradition" "Abtreibungsrate verringern"
Also, wenn ich in dem geschilderten "Extremfall" leben würde, dann würde ich ganz klar auch von meinem Mann gehen - steht ja nirgends, dass man sich was weiß ich schlagen lassen soll oder ähnliches, aber
ich wäre mir bewusst, dass ich eben - trotz Trennung oder Scheidung - immer noch verheiratet bin und eben keine neue Bindung eingehen würde.
Ich würde mich auch nicht als "nur" Hausfrau bezeichnen. Ich hab einen Beruf (Steuerbüro) und bin halt jetzt momentan, solange die Kinder klein sind zu Hause, das wird sich auch wieder mal ändern, ganz klar.
Mit "die Kirche hält meine Familie zusammen" meine ich nicht, dass ich wegen meinem Glauben bei meinem Mann bleibe. Sondern, dass der Glaube unserer Familie Halt, Strukur (z. B. täglicher/jahreszeitlicher Ablauf), gemeinsame Werte, die wir innerhalb der Familie leben usw. gibt. War vielleicht missverständlich ausgedrückt.
Verstehe ich das richtig: Wenn du, aus welchen Gründen auch immer, mit deinem Mann auseinander gehen würdest, du würdest für den Rest deines Lebens allein bleiben?
17.03.2016 09:24
Zitat von mimimi:
Zitat von mia85:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von mia85:
Und diese Werte gebe ich auch an meine Kinder weiter.
Und deshalb: Kein GM, keine Schulsexualaufklärung, traditionelle Familie usw.
Und jetzt verabschiede ich mich. Muss mit meinen Mädels ins Ki-Turnen.
Schönen sonnigen Nachmittag noch - gerade kam die Sonne raus!!!!![]()
Hmm, wenn ich hier aber schaue. Wie schon gesagt, mein Sohn geht gerne in die Kirche, ich bin aber alleinerziehend. Traditionelle Familie hin oder her, aber was das für einen Rattenschwanz nach sich zieht, ist dir nicht bewusst? Es gibt Männer, die behandeln ihre Frauen schlecht, wenn diese Frauen nun darauf getrimmt werden, nur zuhause zu bleiben, statt zu arbeiten, wohin führt das dann? Sie bleiben zwangsweise bei ihren Männern, weil sie keine andere Möglichkeit haben. Die Kinder wachsen in einer kaputten Familie auf... Wohin führt das denn dann?
Das ist natürlich nicht bei allen so, ich meine nur den Extremfall. Klar, es gibt Hausfrauen, da klappt alles und sie sind gerne zuhause etc, aber das sollte doch jeder für sich entscheiden können, statt zu sagen "Tradition" "Abtreibungsrate verringern"
Also, wenn ich in dem geschilderten "Extremfall" leben würde, dann würde ich ganz klar auch von meinem Mann gehen - steht ja nirgends, dass man sich was weiß ich schlagen lassen soll oder ähnliches, aber
ich wäre mir bewusst, dass ich eben - trotz Trennung oder Scheidung - immer noch verheiratet bin und eben keine neue Bindung eingehen würde.
Ich würde mich auch nicht als "nur" Hausfrau bezeichnen. Ich hab einen Beruf (Steuerbüro) und bin halt jetzt momentan, solange die Kinder klein sind zu Hause, das wird sich auch wieder mal ändern, ganz klar.
Mit "die Kirche hält meine Familie zusammen" meine ich nicht, dass ich wegen meinem Glauben bei meinem Mann bleibe. Sondern, dass der Glaube unserer Familie Halt, Strukur (z. B. täglicher/jahreszeitlicher Ablauf), gemeinsame Werte, die wir innerhalb der Familie leben usw. gibt. War vielleicht missverständlich ausgedrückt.
Verstehe ich das richtig: Wenn du, aus welchen Gründen auch immer, mit deinem Mann auseinander gehen würdest, du würdest für den Rest deines Lebens allein bleiben?![]()
Also ich, sowie auch mein Ex Mann haben beide neue Partner und sind damit hoch zufrieden
Mein Sohn liebt meinen Freund wie einen Vater, und mein Freund ihn wie einen Sohn. Was ist daran denn verkehrt
Ich finde das einfach Schwarz-Weiß Denken, sorry. Es sollte doch JEDER Mensch, ob deutsch oder nicht deutsch, ob groß oder klein, dick oder dünn, selbst entscheiden dürfen wie er lebt, solange er keinem Schaden zufügt. Jeder Mensch hat in meinen Augen ein Recht darauf frei zu leben, ohne Krieg und Angst um sein Leben. Und das beinhaltet auch, dass man sich neu verlieben darf.
17.03.2016 09:26
Zitat von mimimi:
Zitat von mia85:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von mia85:
Und diese Werte gebe ich auch an meine Kinder weiter.
Und deshalb: Kein GM, keine Schulsexualaufklärung, traditionelle Familie usw.
Und jetzt verabschiede ich mich. Muss mit meinen Mädels ins Ki-Turnen.
Schönen sonnigen Nachmittag noch - gerade kam die Sonne raus!!!!![]()
Hmm, wenn ich hier aber schaue. Wie schon gesagt, mein Sohn geht gerne in die Kirche, ich bin aber alleinerziehend. Traditionelle Familie hin oder her, aber was das für einen Rattenschwanz nach sich zieht, ist dir nicht bewusst? Es gibt Männer, die behandeln ihre Frauen schlecht, wenn diese Frauen nun darauf getrimmt werden, nur zuhause zu bleiben, statt zu arbeiten, wohin führt das dann? Sie bleiben zwangsweise bei ihren Männern, weil sie keine andere Möglichkeit haben. Die Kinder wachsen in einer kaputten Familie auf... Wohin führt das denn dann?
Das ist natürlich nicht bei allen so, ich meine nur den Extremfall. Klar, es gibt Hausfrauen, da klappt alles und sie sind gerne zuhause etc, aber das sollte doch jeder für sich entscheiden können, statt zu sagen "Tradition" "Abtreibungsrate verringern"
Also, wenn ich in dem geschilderten "Extremfall" leben würde, dann würde ich ganz klar auch von meinem Mann gehen - steht ja nirgends, dass man sich was weiß ich schlagen lassen soll oder ähnliches, aber
ich wäre mir bewusst, dass ich eben - trotz Trennung oder Scheidung - immer noch verheiratet bin und eben keine neue Bindung eingehen würde.
Ich würde mich auch nicht als "nur" Hausfrau bezeichnen. Ich hab einen Beruf (Steuerbüro) und bin halt jetzt momentan, solange die Kinder klein sind zu Hause, das wird sich auch wieder mal ändern, ganz klar.
Mit "die Kirche hält meine Familie zusammen" meine ich nicht, dass ich wegen meinem Glauben bei meinem Mann bleibe. Sondern, dass der Glaube unserer Familie Halt, Strukur (z. B. täglicher/jahreszeitlicher Ablauf), gemeinsame Werte, die wir innerhalb der Familie leben usw. gibt. War vielleicht missverständlich ausgedrückt.
Verstehe ich das richtig: Wenn du, aus welchen Gründen auch immer, mit deinem Mann auseinander gehen würdest, du würdest für den Rest deines Lebens allein bleiben?![]()
Ich finde das immer lustig, wenn Leute von so ungelegten Eiern sooo überzeugt sind.
17.03.2016 11:28
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von mimimi:
Zitat von mia85:
Zitat von MiramitLionel:
...
Also, wenn ich in dem geschilderten "Extremfall" leben würde, dann würde ich ganz klar auch von meinem Mann gehen - steht ja nirgends, dass man sich was weiß ich schlagen lassen soll oder ähnliches, aber
ich wäre mir bewusst, dass ich eben - trotz Trennung oder Scheidung - immer noch verheiratet bin und eben keine neue Bindung eingehen würde.
Ich würde mich auch nicht als "nur" Hausfrau bezeichnen. Ich hab einen Beruf (Steuerbüro) und bin halt jetzt momentan, solange die Kinder klein sind zu Hause, das wird sich auch wieder mal ändern, ganz klar.
Mit "die Kirche hält meine Familie zusammen" meine ich nicht, dass ich wegen meinem Glauben bei meinem Mann bleibe. Sondern, dass der Glaube unserer Familie Halt, Strukur (z. B. täglicher/jahreszeitlicher Ablauf), gemeinsame Werte, die wir innerhalb der Familie leben usw. gibt. War vielleicht missverständlich ausgedrückt.
Verstehe ich das richtig: Wenn du, aus welchen Gründen auch immer, mit deinem Mann auseinander gehen würdest, du würdest für den Rest deines Lebens allein bleiben?![]()
Also ich, sowie auch mein Ex Mann haben beide neue Partner und sind damit hoch zufriedenMein Sohn liebt meinen Freund wie einen Vater, und mein Freund ihn wie einen Sohn. Was ist daran denn verkehrt
![]()
Ich finde das einfach Schwarz-Weiß Denken, sorry. Es sollte doch JEDER Mensch, ob deutsch oder nicht deutsch, ob groß oder klein, dick oder dünn, selbst entscheiden dürfen wie er lebt, solange er keinem Schaden zufügt. Jeder Mensch hat in meinen Augen ein Recht darauf frei zu leben, ohne Krieg und Angst um sein Leben. Und das beinhaltet auch, dass man sich neu verlieben darf.
Hat doch keiner was dagegen, wenn du dich neu verliebst, Aber ich würde es halt anders machen und ich erwarte, dass dies genauso akzeptiert wird - meine Entscheidung,ok? Einseitige Toleranz kann ich einfach nicht ab!
17.03.2016 11:33
Zitat von cooky:
Zitat von mimimi:
Zitat von mia85:
Zitat von MiramitLionel:
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Also, wenn ich in dem geschilderten "Extremfall" leben würde, dann würde ich ganz klar auch von meinem Mann gehen - steht ja nirgends, dass man sich was weiß ich schlagen lassen soll oder ähnliches, aber
ich wäre mir bewusst, dass ich eben - trotz Trennung oder Scheidung - immer noch verheiratet bin und eben keine neue Bindung eingehen würde.
Ich würde mich auch nicht als "nur" Hausfrau bezeichnen. Ich hab einen Beruf (Steuerbüro) und bin halt jetzt momentan, solange die Kinder klein sind zu Hause, das wird sich auch wieder mal ändern, ganz klar.
Mit "die Kirche hält meine Familie zusammen" meine ich nicht, dass ich wegen meinem Glauben bei meinem Mann bleibe. Sondern, dass der Glaube unserer Familie Halt, Strukur (z. B. täglicher/jahreszeitlicher Ablauf), gemeinsame Werte, die wir innerhalb der Familie leben usw. gibt. War vielleicht missverständlich ausgedrückt.
Verstehe ich das richtig: Wenn du, aus welchen Gründen auch immer, mit deinem Mann auseinander gehen würdest, du würdest für den Rest deines Lebens allein bleiben?![]()
Ich finde das immer lustig, wenn Leute von so ungelegten Eiern sooo überzeugt sind.
Ich denke schon, dass man sich selbst sehr gut einschätzen kann.
Beispiel: als ich noch zur Schule ging (also vor gut 15 Jahren), da kam unter uns Teenagern - klar
- oft das Thema Sex auf. Und ich war mir damals schon sicher, dass ich keinen Sex vor der Ehe haben werde (das waren damals auch Zitat "ungelegte Eier") und viele sagten auch, dass ich meine Meinung schon ändern würde, wenn ich erstmal einen Freund hätte. Tja, dann hatte ich einen und ich war immer noch derselben Meinung: Kein SEx vor der Ehe! Ich behaupte nicht, dass es leicht war sich daran zu halten, aber wir haben uns trotzdem daran gehalten.
Und genauso würde es auch beim Thema Alleinbleiben sein. Für mich/uns ist die Ehe halt nur durch den Tod auflösbar und deshalb diese Einstellung.
Kann vielleicht keiner Verstehen, muss man auch nicht, aber es als für mich stimmig einfach mal akzeptieren, könnte man doch wohl schon oder.
17.03.2016 11:35
Zitat von mia85:
Zitat von cooky:
Zitat von mimimi:
Zitat von mia85:
...
Verstehe ich das richtig: Wenn du, aus welchen Gründen auch immer, mit deinem Mann auseinander gehen würdest, du würdest für den Rest deines Lebens allein bleiben?![]()
Ich finde das immer lustig, wenn Leute von so ungelegten Eiern sooo überzeugt sind.
Ich denke schon, dass man sich selbst sehr gut einschätzen kann.
Beispiel: als ich noch zur Schule ging (also vor gut 15 Jahren), da kam unter uns Teenagern - klar- oft das Thema Sex auf. Und ich war mir damals schon sicher, dass ich keinen Sex vor der Ehe haben werde (das waren damals auch Zitat "ungelegte Eier") und viele sagten auch, dass ich meine Meinung schon ändern würde, wenn ich erstmal einen Freund hätte.
Tja, dann hatte ich einen und ich war immer noch derselben Meinung: Kein SEx vor der Ehe! Ich behaupte nicht, dass es leicht war sich daran zu halten, aber wir haben uns trotzdem daran gehalten.
Und genauso würde es auch beim Thema Alleinbleiben sein. Für mich/uns ist die Ehe halt nur durch den Tod auflösbar und deshalb diese Einstellung.
Kann vielleicht keiner Verstehen, muss man auch nicht, aber es als für mich stimmig einfach mal akzeptieren, könnte man doch wohl schon oder.
Also meine Frage drehte sich nicht ums akzeptieren (ganz ehrlich, dein Bier, nicht meins), sondern ums verstehen. Denn das kann ich nicht. Und darum habe ich nachgefragt.
17.03.2016 11:42
Ok, die Erklärung warum, lautet:
Die kirchliche Ehe ist bei uns Katholiken ein sog. Sakrament und unauflöslich bis zum Tod. Das heißt, selbst nach ziviler Trennung oder Scheidung bleibe ich mit meinem Mann verheiratet und deshalb würde ich auch keinen (weiteren) Mann heiraten oder eine sexuelle Verbindung mit ihm eingehen.
Wäre ich ausschließlich standesamtlich verheiratet, (was ich nie "nur" machen würde), wäre ich durch eine Scheidung tatsächlich geschieden und könnte wieder heiraten oder auch erstmals kirchlich, aber das wäre mir dann wohl nicht so wichtig.
Hoffe du verstehst jetzt warum ich so denke, wie ich denke.
LG
Die kirchliche Ehe ist bei uns Katholiken ein sog. Sakrament und unauflöslich bis zum Tod. Das heißt, selbst nach ziviler Trennung oder Scheidung bleibe ich mit meinem Mann verheiratet und deshalb würde ich auch keinen (weiteren) Mann heiraten oder eine sexuelle Verbindung mit ihm eingehen.
Wäre ich ausschließlich standesamtlich verheiratet, (was ich nie "nur" machen würde), wäre ich durch eine Scheidung tatsächlich geschieden und könnte wieder heiraten oder auch erstmals kirchlich, aber das wäre mir dann wohl nicht so wichtig.
Hoffe du verstehst jetzt warum ich so denke, wie ich denke.
LG
17.03.2016 11:43
Zitat von mia85:
Zitat von cooky:
Zitat von mimimi:
Zitat von mia85:
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Verstehe ich das richtig: Wenn du, aus welchen Gründen auch immer, mit deinem Mann auseinander gehen würdest, du würdest für den Rest deines Lebens allein bleiben?![]()
Ich finde das immer lustig, wenn Leute von so ungelegten Eiern sooo überzeugt sind.
Ich denke schon, dass man sich selbst sehr gut einschätzen kann.
Beispiel: als ich noch zur Schule ging (also vor gut 15 Jahren), da kam unter uns Teenagern - klar- oft das Thema Sex auf. Und ich war mir damals schon sicher, dass ich keinen Sex vor der Ehe haben werde (das waren damals auch Zitat "ungelegte Eier") und viele sagten auch, dass ich meine Meinung schon ändern würde, wenn ich erstmal einen Freund hätte.
Tja, dann hatte ich einen und ich war immer noch derselben Meinung: Kein SEx vor der Ehe! Ich behaupte nicht, dass es leicht war sich daran zu halten, aber wir haben uns trotzdem daran gehalten.
Und genauso würde es auch beim Thema Alleinbleiben sein. Für mich/uns ist die Ehe halt nur durch den Tod auflösbar und deshalb diese Einstellung.
Kann vielleicht keiner Verstehen, muss man auch nicht, aber es als für mich stimmig einfach mal akzeptieren, könnte man doch wohl schon oder.
Aber es geht bei einer neuen Liebe doch nicht um eine Meinung
Ich kann tatsächlich nicht verstehen wie man ein Gefühl wie Liebe steuern will. Das ist doch was emotionales und somit schwer zu kontrollieren. Versuchen zu unterdrücken ok, aber aussuchen ob man liebt kann man sich doch nicht.
17.03.2016 11:44
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von mimimi:
Zitat von mia85:
Zitat von MiramitLionel:
...
Also, wenn ich in dem geschilderten "Extremfall" leben würde, dann würde ich ganz klar auch von meinem Mann gehen - steht ja nirgends, dass man sich was weiß ich schlagen lassen soll oder ähnliches, aber
ich wäre mir bewusst, dass ich eben - trotz Trennung oder Scheidung - immer noch verheiratet bin und eben keine neue Bindung eingehen würde.
Ich würde mich auch nicht als "nur" Hausfrau bezeichnen. Ich hab einen Beruf (Steuerbüro) und bin halt jetzt momentan, solange die Kinder klein sind zu Hause, das wird sich auch wieder mal ändern, ganz klar.
Mit "die Kirche hält meine Familie zusammen" meine ich nicht, dass ich wegen meinem Glauben bei meinem Mann bleibe. Sondern, dass der Glaube unserer Familie Halt, Strukur (z. B. täglicher/jahreszeitlicher Ablauf), gemeinsame Werte, die wir innerhalb der Familie leben usw. gibt. War vielleicht missverständlich ausgedrückt.
Verstehe ich das richtig: Wenn du, aus welchen Gründen auch immer, mit deinem Mann auseinander gehen würdest, du würdest für den Rest deines Lebens allein bleiben?![]()
Also ich, sowie auch mein Ex Mann haben beide neue Partner und sind damit hoch zufriedenMein Sohn liebt meinen Freund wie einen Vater, und mein Freund ihn wie einen Sohn. Was ist daran denn verkehrt
![]()
Ich finde das einfach Schwarz-Weiß Denken, sorry. Es sollte doch JEDER Mensch, ob deutsch oder nicht deutsch, ob groß oder klein, dick oder dünn, selbst entscheiden dürfen wie er lebt, solange er keinem Schaden zufügt. Jeder Mensch hat in meinen Augen ein Recht darauf frei zu leben, ohne Krieg und Angst um sein Leben. Und das beinhaltet auch, dass man sich neu verlieben darf.
Es hat auch geder Mensch das Recht sich selbst zu kasteien, wenn er meint, das wäre religiös angebracht. Da sollte man keinem dreinreden, der das so für sich entscheidet.
Mich nervt immer nur der Punkt, an dem das für alle anderen auch so gelten soll. Und das ist nunmal der, an dem man sich dagegen sperrt, die die das anders sehen vor dem Gesellschaft und Gesetz gleichzustellen.
In einer freien Gesellschaft muss das Recht auf den persönlichen kleinen Konservativismus für jeden möglich sein, so lange es nur einen selbst betrifft. Ausdehnung des eigenen Weltbilds auf andere ist aber strikt abzulehnen.
17.03.2016 11:45
Zitat von mia85:Ich glaube das Problem ist nicht das Akzeptieren deiner Entscheidung. Das Problem ist, dass die AfD laut ihrem Programm genau solche Vorstellungen gerne bei allen durchsetzen will. Und DAS kann ich persönlich nicht akzeptieren. Ich hab mit dem Sex auch gewartet, bis ich dann nach mehreren Versuchen den richten Partner hatte. Aber mir würde im Traum nicht einfallen das Gleiche von anderen zu verlangen. Und genau das tut die AfD: Standards für das PRIVATE Leben festlegen und durch Politik unterstützen zu wollen, um alle in ein gleichartiges Leben zu zwingen (zB. staatlich bedingte Benachteiligung von Alleinerziehenden).
Zitat von cooky:
Zitat von mimimi:
Zitat von mia85:
...
Verstehe ich das richtig: Wenn du, aus welchen Gründen auch immer, mit deinem Mann auseinander gehen würdest, du würdest für den Rest deines Lebens allein bleiben?![]()
Ich finde das immer lustig, wenn Leute von so ungelegten Eiern sooo überzeugt sind.
Ich denke schon, dass man sich selbst sehr gut einschätzen kann.
Beispiel: als ich noch zur Schule ging (also vor gut 15 Jahren), da kam unter uns Teenagern - klar- oft das Thema Sex auf. Und ich war mir damals schon sicher, dass ich keinen Sex vor der Ehe haben werde (das waren damals auch Zitat "ungelegte Eier") und viele sagten auch, dass ich meine Meinung schon ändern würde, wenn ich erstmal einen Freund hätte.
Tja, dann hatte ich einen und ich war immer noch derselben Meinung: Kein SEx vor der Ehe! Ich behaupte nicht, dass es leicht war sich daran zu halten, aber wir haben uns trotzdem daran gehalten.
Und genauso würde es auch beim Thema Alleinbleiben sein. Für mich/uns ist die Ehe halt nur durch den Tod auflösbar und deshalb diese Einstellung.
Kann vielleicht keiner Verstehen, muss man auch nicht, aber es als für mich stimmig einfach mal akzeptieren, könnte man doch wohl schon oder.
Und DAS ist es, was die meisten hier stört - denke ich mal.
17.03.2016 11:47
Zitat von mia85:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von mimimi:
Zitat von mia85:
...
Verstehe ich das richtig: Wenn du, aus welchen Gründen auch immer, mit deinem Mann auseinander gehen würdest, du würdest für den Rest deines Lebens allein bleiben?![]()
Also ich, sowie auch mein Ex Mann haben beide neue Partner und sind damit hoch zufriedenMein Sohn liebt meinen Freund wie einen Vater, und mein Freund ihn wie einen Sohn. Was ist daran denn verkehrt
![]()
Ich finde das einfach Schwarz-Weiß Denken, sorry. Es sollte doch JEDER Mensch, ob deutsch oder nicht deutsch, ob groß oder klein, dick oder dünn, selbst entscheiden dürfen wie er lebt, solange er keinem Schaden zufügt. Jeder Mensch hat in meinen Augen ein Recht darauf frei zu leben, ohne Krieg und Angst um sein Leben. Und das beinhaltet auch, dass man sich neu verlieben darf.
Hat doch keiner was dagegen, wenn du dich neu verliebst, Aber ich würde es halt anders machen und ich erwarte, dass dies genauso akzeptiert wird - meine Entscheidung,ok? Einseitige Toleranz kann ich einfach nicht ab!![]()
Du erwartest es, dass man dich leben lässt wie du willst. Bitte gut merken, wenn es um die Situation geht, in der du deinem Kind die Familie erklärst.
17.03.2016 11:49
Zitat von Sloth:
Zitat von mia85:Ich glaube das Problem ist nicht das Akzeptieren deiner Entscheidung. Das Problem ist, dass die AfD laut ihrem Programm genau solche Vorstellungen gerne bei allen durchsetzen will. Und DAS kann ich persönlich nicht akzeptieren. Ich hab mit dem Sex auch gewartet, bis ich dann nach mehreren Versuchen den richten Partner hatte. Aber mir würde im Traum nicht einfallen das Gleiche von anderen zu verlangen. Und genau das tut die AfD: Standards für das PRIVATE Leben festlegen und durch Politik unterstützen zu wollen, um alle in ein gleichartiges Leben zu zwingen (zB. staatlich bedingte Benachteiligung von Alleinerziehenden).
Zitat von cooky:
Zitat von mimimi:
...
Ich finde das immer lustig, wenn Leute von so ungelegten Eiern sooo überzeugt sind.
Ich denke schon, dass man sich selbst sehr gut einschätzen kann.
Beispiel: als ich noch zur Schule ging (also vor gut 15 Jahren), da kam unter uns Teenagern - klar- oft das Thema Sex auf. Und ich war mir damals schon sicher, dass ich keinen Sex vor der Ehe haben werde (das waren damals auch Zitat "ungelegte Eier") und viele sagten auch, dass ich meine Meinung schon ändern würde, wenn ich erstmal einen Freund hätte.
Tja, dann hatte ich einen und ich war immer noch derselben Meinung: Kein SEx vor der Ehe! Ich behaupte nicht, dass es leicht war sich daran zu halten, aber wir haben uns trotzdem daran gehalten.
Und genauso würde es auch beim Thema Alleinbleiben sein. Für mich/uns ist die Ehe halt nur durch den Tod auflösbar und deshalb diese Einstellung.
Kann vielleicht keiner Verstehen, muss man auch nicht, aber es als für mich stimmig einfach mal akzeptieren, könnte man doch wohl schon oder.
Und DAS ist es, was die meisten hier stört - denke ich mal.
so isses. man kann ja machen und tun was man möchte. hab nur keinen Bock mir sowas von oben diktieren zu lassen. wahrscheinlich wird römisch-katholisch dann zur Staatsreligion. haben die wahrscheinlich nur vergessen mit aufzunehmen
.
17.03.2016 11:53
Zitat von zuppilini:
so isses. man kann ja machen und tun was man möchte. hab nur keinen Bock mir sowas von oben diktieren zu lassen. wahrscheinlich wird römisch-katholisch dann zur Staatsreligion. haben die wahrscheinlich nur vergessen mit aufzunehmen.
Dann muss ich auswandern, denn meine Eltern wären höchst unerfreut, wenn ich konvertieren würde. Die waren ja schon nicht so begeistert, dass ich mir einen Katholiken als Mann ausgesucht habe.
17.03.2016 11:56
Zitat von mia85:
Ok, die Erklärung warum, lautet:
Die kirchliche Ehe ist bei uns Katholiken ein sog. Sakrament und unauflöslich bis zum Tod. Das heißt, selbst nach ziviler Trennung oder Scheidung bleibe ich mit meinem Mann verheiratet und deshalb würde ich auch keinen (weiteren) Mann heiraten oder eine sexuelle Verbindung mit ihm eingehen.
Wäre ich ausschließlich standesamtlich verheiratet, (was ich nie "nur" machen würde), wäre ich durch eine Scheidung tatsächlich geschieden und könnte wieder heiraten oder auch erstmals kirchlich, aber das wäre mir dann wohl nicht so wichtig.
Hoffe du verstehst jetzt warum ich so denke, wie ich denke.
LG
Die Erklärung ist solange stimmig wie Gefühle steuerbar sind. Was sie NIE sind. Also passt es doch an dem Punkt nicht mehr wo du nach einer Trennung Gefühle für einen anderen Menschen entwickeln würdest. Und wegen deines Glaubens wärst du dann freiwillig den Rest deines Lebens unglücklich da du nicht mit der Person die du liebst zusammen sein darfst? Nee, sorry, da hörts bei mir auf.
17.03.2016 11:56
Zitat von cooky:
Zitat von mia85:
Zitat von cooky:
Zitat von mimimi:
...
Ich finde das immer lustig, wenn Leute von so ungelegten Eiern sooo überzeugt sind.
Ich denke schon, dass man sich selbst sehr gut einschätzen kann.
Beispiel: als ich noch zur Schule ging (also vor gut 15 Jahren), da kam unter uns Teenagern - klar- oft das Thema Sex auf. Und ich war mir damals schon sicher, dass ich keinen Sex vor der Ehe haben werde (das waren damals auch Zitat "ungelegte Eier") und viele sagten auch, dass ich meine Meinung schon ändern würde, wenn ich erstmal einen Freund hätte.
Tja, dann hatte ich einen und ich war immer noch derselben Meinung: Kein SEx vor der Ehe! Ich behaupte nicht, dass es leicht war sich daran zu halten, aber wir haben uns trotzdem daran gehalten.
Und genauso würde es auch beim Thema Alleinbleiben sein. Für mich/uns ist die Ehe halt nur durch den Tod auflösbar und deshalb diese Einstellung.
Kann vielleicht keiner Verstehen, muss man auch nicht, aber es als für mich stimmig einfach mal akzeptieren, könnte man doch wohl schon oder.
Aber es geht bei einer neuen Liebe doch nicht um eine Meinung![]()
Ich kann tatsächlich nicht verstehen wie man ein Gefühl wie Liebe steuern will. Das ist doch was emotionales und somit schwer zu kontrollieren. Versuchen zu unterdrücken ok, aber aussuchen ob man liebt kann man sich doch nicht.
Ich bin schon der Meinung, dass das eine Sache der Einstellung ist.
Liebe ist kein Gefühl (das ist Verliebt sein), Liebe ist eine Entscheidung.
Bei der Eheschließung habe ich ja nicht versprochen "ich werde dich immer lieben" sondern "ich WILL dich immer lieben".
Wie du richtig schreibst, Gefühle kann man nicht steuern, aber den eigenen Willen eben schon. Und als wir uns vor Gott einander versprochen haben, da war es der WILLE einander immer zu lieben (selbst wenn das Gefühl nachlassen sollte).
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