Gründe für die AfD
17.03.2016 11:57
Zitat von zuppilini:
Zitat von Sloth:
Zitat von mia85:Ich glaube das Problem ist nicht das Akzeptieren deiner Entscheidung. Das Problem ist, dass die AfD laut ihrem Programm genau solche Vorstellungen gerne bei allen durchsetzen will. Und DAS kann ich persönlich nicht akzeptieren. Ich hab mit dem Sex auch gewartet, bis ich dann nach mehreren Versuchen den richten Partner hatte. Aber mir würde im Traum nicht einfallen das Gleiche von anderen zu verlangen. Und genau das tut die AfD: Standards für das PRIVATE Leben festlegen und durch Politik unterstützen zu wollen, um alle in ein gleichartiges Leben zu zwingen (zB. staatlich bedingte Benachteiligung von Alleinerziehenden).
Zitat von cooky:
...
Ich denke schon, dass man sich selbst sehr gut einschätzen kann.
Beispiel: als ich noch zur Schule ging (also vor gut 15 Jahren), da kam unter uns Teenagern - klar- oft das Thema Sex auf. Und ich war mir damals schon sicher, dass ich keinen Sex vor der Ehe haben werde (das waren damals auch Zitat "ungelegte Eier") und viele sagten auch, dass ich meine Meinung schon ändern würde, wenn ich erstmal einen Freund hätte.
Tja, dann hatte ich einen und ich war immer noch derselben Meinung: Kein SEx vor der Ehe! Ich behaupte nicht, dass es leicht war sich daran zu halten, aber wir haben uns trotzdem daran gehalten.
Und genauso würde es auch beim Thema Alleinbleiben sein. Für mich/uns ist die Ehe halt nur durch den Tod auflösbar und deshalb diese Einstellung.
Kann vielleicht keiner Verstehen, muss man auch nicht, aber es als für mich stimmig einfach mal akzeptieren, könnte man doch wohl schon oder.
Und DAS ist es, was die meisten hier stört - denke ich mal.
so isses. man kann ja machen und tun was man möchte. hab nur keinen Bock mir sowas von oben diktieren zu lassen. wahrscheinlich wird römisch-katholisch dann zur Staatsreligion. haben die wahrscheinlich nur vergessen mit aufzunehmen.
Könnten wir hier bitte mal die Römisch Katholische Kirche von der AfD sauber trennen?
Erstens kann man auch als Protestant erzkonservativ sein. Hier verweise ich auf religiöse Strömungen der USA, die sich auch hier beheimaten und Schwulenfeindlichkeit verbreiten.
Zweitens stellt sich die katholische Kirche regelmäßig klar und deutlich gegen AfD-Positionen.
Drittens gibt es einen Richtungsunterschied. Die Kirche wird langsam aber stetig weltoffener. Die AfD macht schnell und laut das genaue Gegenteil.
17.03.2016 11:58
Zitat von mia85:
Zitat von cooky:
Zitat von mia85:
Zitat von cooky:
...
Ich denke schon, dass man sich selbst sehr gut einschätzen kann.
Beispiel: als ich noch zur Schule ging (also vor gut 15 Jahren), da kam unter uns Teenagern - klar- oft das Thema Sex auf. Und ich war mir damals schon sicher, dass ich keinen Sex vor der Ehe haben werde (das waren damals auch Zitat "ungelegte Eier") und viele sagten auch, dass ich meine Meinung schon ändern würde, wenn ich erstmal einen Freund hätte.
Tja, dann hatte ich einen und ich war immer noch derselben Meinung: Kein SEx vor der Ehe! Ich behaupte nicht, dass es leicht war sich daran zu halten, aber wir haben uns trotzdem daran gehalten.
Und genauso würde es auch beim Thema Alleinbleiben sein. Für mich/uns ist die Ehe halt nur durch den Tod auflösbar und deshalb diese Einstellung.
Kann vielleicht keiner Verstehen, muss man auch nicht, aber es als für mich stimmig einfach mal akzeptieren, könnte man doch wohl schon oder.
Aber es geht bei einer neuen Liebe doch nicht um eine Meinung![]()
Ich kann tatsächlich nicht verstehen wie man ein Gefühl wie Liebe steuern will. Das ist doch was emotionales und somit schwer zu kontrollieren. Versuchen zu unterdrücken ok, aber aussuchen ob man liebt kann man sich doch nicht.
Ich bin schon der Meinung, dass das eine Sache der Einstellung ist.
Liebe ist kein Gefühl (das ist Verliebt sein), Liebe ist eine Entscheidung.
Bei der Eheschließung habe ich ja nicht versprochen "ich werde dich immer lieben" sondern "ich WILL dich immer lieben".
Wie du richtig schreibst, Gefühle kann man nicht steuern, aber den eigenen Willen eben schon. Und als wir uns vor Gott einander versprochen haben, da war es der WILLE einander immer zu lieben (selbst wenn das Gefühl nachlassen sollte).
Zur Liebe gehört aber das verliebt sein und wenn du nicht mehr verliebt bist kannst du auch nicht mehr lieben. Also wohl doch keine Entscheidung.
17.03.2016 11:58
Zitat von Sloth:
Zitat von mia85:Ich glaube das Problem ist nicht das Akzeptieren deiner Entscheidung. Das Problem ist, dass die AfD laut ihrem Programm genau solche Vorstellungen gerne bei allen durchsetzen will. Und DAS kann ich persönlich nicht akzeptieren. Ich hab mit dem Sex auch gewartet, bis ich dann nach mehreren Versuchen den richten Partner hatte. Aber mir würde im Traum nicht einfallen das Gleiche von anderen zu verlangen. Und genau das tut die AfD: Standards für das PRIVATE Leben festlegen und durch Politik unterstützen zu wollen, um alle in ein gleichartiges Leben zu zwingen (zB. staatlich bedingte Benachteiligung von Alleinerziehenden).
Zitat von cooky:
Zitat von mimimi:
...
Ich finde das immer lustig, wenn Leute von so ungelegten Eiern sooo überzeugt sind.
Ich denke schon, dass man sich selbst sehr gut einschätzen kann.
Beispiel: als ich noch zur Schule ging (also vor gut 15 Jahren), da kam unter uns Teenagern - klar- oft das Thema Sex auf. Und ich war mir damals schon sicher, dass ich keinen Sex vor der Ehe haben werde (das waren damals auch Zitat "ungelegte Eier") und viele sagten auch, dass ich meine Meinung schon ändern würde, wenn ich erstmal einen Freund hätte.
Tja, dann hatte ich einen und ich war immer noch derselben Meinung: Kein SEx vor der Ehe! Ich behaupte nicht, dass es leicht war sich daran zu halten, aber wir haben uns trotzdem daran gehalten.
Und genauso würde es auch beim Thema Alleinbleiben sein. Für mich/uns ist die Ehe halt nur durch den Tod auflösbar und deshalb diese Einstellung.
Kann vielleicht keiner Verstehen, muss man auch nicht, aber es als für mich stimmig einfach mal akzeptieren, könnte man doch wohl schon oder.
Und DAS ist es, was die meisten hier stört - denke ich mal.
Die Förderung der Familie ist doch nichts Neues, dass die AfD jetzt plötzlich erfunden hat, das steht im Grundgesetz!!!
17.03.2016 11:58
Zitat von mia85:
Ok, die Erklärung warum, lautet:
Die kirchliche Ehe ist bei uns Katholiken ein sog. Sakrament und unauflöslich bis zum Tod. Das heißt, selbst nach ziviler Trennung oder Scheidung bleibe ich mit meinem Mann verheiratet und deshalb würde ich auch keinen (weiteren) Mann heiraten oder eine sexuelle Verbindung mit ihm eingehen.
Wäre ich ausschließlich standesamtlich verheiratet, (was ich nie "nur" machen würde), wäre ich durch eine Scheidung tatsächlich geschieden und könnte wieder heiraten oder auch erstmals kirchlich, aber das wäre mir dann wohl nicht so wichtig.
Hoffe du verstehst jetzt warum ich so denke, wie ich denke.
LG
Ich bin auch Katholikin. Habe auch katholisch geheiratet, ich bin aber geschieden, staatlich gesehen. In dem Punkt gebe ich dir recht, ich werde auch nie mehr heiraten. Aber nicht wegen religiöser Sicht. Aber warum kein Sex mehr
Ich meine wir haben ja alle Gelüste, oder? Ich persönlich kann mich damit abfinden ein Leben lang alleine zu sein. Aber bis zu meinen tot keinen Sex zu haben ist für mich eine Horror Vorstellung.
17.03.2016 11:59
Naja, also ich wollte meinen Mann nicht lieben weil da einige Hindernisse im Weg waren und er mich auch nicht, weil er auch kürzlich verwitwet war (ohne kirchliche Trauung). Und trotzdem ist es passiert. Also für mich ist Liebe auf jeden Fall ein Gefühl.
Eine Entscheidung ist es, ob man der Liebe nachgibt, oder eben unglücklich bleibt. Aber die Liebe an sich ist emotional. Ich könnte mit niemandem zusammen sein, bei dem ich mich erst dazu bringen müsste es zu "wollen".
Dann wäre ich lieber alleine.
Eine Entscheidung ist es, ob man der Liebe nachgibt, oder eben unglücklich bleibt. Aber die Liebe an sich ist emotional. Ich könnte mit niemandem zusammen sein, bei dem ich mich erst dazu bringen müsste es zu "wollen".
Dann wäre ich lieber alleine.
17.03.2016 12:02
Zitat von mia85:Ja, aber im aktuellen Grundgesetz ist die Förderung der Familie NICHT das gleiche wie alle anders lebenden aktiv zu benachteiligen und staatliche Leistungen zu streichen!
Zitat von Sloth:
Zitat von mia85:Ich glaube das Problem ist nicht das Akzeptieren deiner Entscheidung. Das Problem ist, dass die AfD laut ihrem Programm genau solche Vorstellungen gerne bei allen durchsetzen will. Und DAS kann ich persönlich nicht akzeptieren. Ich hab mit dem Sex auch gewartet, bis ich dann nach mehreren Versuchen den richten Partner hatte. Aber mir würde im Traum nicht einfallen das Gleiche von anderen zu verlangen. Und genau das tut die AfD: Standards für das PRIVATE Leben festlegen und durch Politik unterstützen zu wollen, um alle in ein gleichartiges Leben zu zwingen (zB. staatlich bedingte Benachteiligung von Alleinerziehenden).
Zitat von cooky:
...
Ich denke schon, dass man sich selbst sehr gut einschätzen kann.
Beispiel: als ich noch zur Schule ging (also vor gut 15 Jahren), da kam unter uns Teenagern - klar- oft das Thema Sex auf. Und ich war mir damals schon sicher, dass ich keinen Sex vor der Ehe haben werde (das waren damals auch Zitat "ungelegte Eier") und viele sagten auch, dass ich meine Meinung schon ändern würde, wenn ich erstmal einen Freund hätte.
Tja, dann hatte ich einen und ich war immer noch derselben Meinung: Kein SEx vor der Ehe! Ich behaupte nicht, dass es leicht war sich daran zu halten, aber wir haben uns trotzdem daran gehalten.
Und genauso würde es auch beim Thema Alleinbleiben sein. Für mich/uns ist die Ehe halt nur durch den Tod auflösbar und deshalb diese Einstellung.
Kann vielleicht keiner Verstehen, muss man auch nicht, aber es als für mich stimmig einfach mal akzeptieren, könnte man doch wohl schon oder.
Und DAS ist es, was die meisten hier stört - denke ich mal.
Die Förderung der Familie ist doch nichts Neues, dass die AfD jetzt plötzlich erfunden hat, das steht im Grundgesetz!!!
17.03.2016 12:04
Zitat von mimimi:
Zitat von mia85:
Ok, die Erklärung warum, lautet:
Die kirchliche Ehe ist bei uns Katholiken ein sog. Sakrament und unauflöslich bis zum Tod. Das heißt, selbst nach ziviler Trennung oder Scheidung bleibe ich mit meinem Mann verheiratet und deshalb würde ich auch keinen (weiteren) Mann heiraten oder eine sexuelle Verbindung mit ihm eingehen.
Wäre ich ausschließlich standesamtlich verheiratet, (was ich nie "nur" machen würde), wäre ich durch eine Scheidung tatsächlich geschieden und könnte wieder heiraten oder auch erstmals kirchlich, aber das wäre mir dann wohl nicht so wichtig.
Hoffe du verstehst jetzt warum ich so denke, wie ich denke.
LG
Die Erklärung ist solange stimmig wie Gefühle steuerbar sind. Was sie NIE sind. Also passt es doch an dem Punkt nicht mehr wo du nach einer Trennung Gefühle für einen anderen Menschen entwickeln würdest. Und wegen deines Glaubens wärst du dann freiwillig den Rest deines Lebens unglücklich da du nicht mit der Person die du liebst zusammen sein darfst? Nee, sorry, da hörts bei mir auf.
Wenn ich dir jetzt schreibe, dass ich dennoch nicht unglücklich wäre, weil mein Lebensglück (auch jetzt schon) nicht an einem anderen Menschen hängt, würdest du mir eh nicht glauben und wieder mit "ungelegten Eiern " und so daher kommen.
Aber ich weiß, dass diese Situation, dann für mich sozusagen meine Lebensaufgabe wäre, mein persönliches "Kreuz". Sorry, ich denke, wir lassen das jetzt hier, denn die Positionen und auch das Wissen bezüglich "kath" ist so unterschiedlich, dass das einfach nichts bringt. Mir nicht und dir auch nicht.
17.03.2016 12:08
Zitat von mia85:
Zitat von Sloth:
Zitat von mia85:Ich glaube das Problem ist nicht das Akzeptieren deiner Entscheidung. Das Problem ist, dass die AfD laut ihrem Programm genau solche Vorstellungen gerne bei allen durchsetzen will. Und DAS kann ich persönlich nicht akzeptieren. Ich hab mit dem Sex auch gewartet, bis ich dann nach mehreren Versuchen den richten Partner hatte. Aber mir würde im Traum nicht einfallen das Gleiche von anderen zu verlangen. Und genau das tut die AfD: Standards für das PRIVATE Leben festlegen und durch Politik unterstützen zu wollen, um alle in ein gleichartiges Leben zu zwingen (zB. staatlich bedingte Benachteiligung von Alleinerziehenden).
Zitat von cooky:
...
Ich denke schon, dass man sich selbst sehr gut einschätzen kann.
Beispiel: als ich noch zur Schule ging (also vor gut 15 Jahren), da kam unter uns Teenagern - klar- oft das Thema Sex auf. Und ich war mir damals schon sicher, dass ich keinen Sex vor der Ehe haben werde (das waren damals auch Zitat "ungelegte Eier") und viele sagten auch, dass ich meine Meinung schon ändern würde, wenn ich erstmal einen Freund hätte.
Tja, dann hatte ich einen und ich war immer noch derselben Meinung: Kein SEx vor der Ehe! Ich behaupte nicht, dass es leicht war sich daran zu halten, aber wir haben uns trotzdem daran gehalten.
Und genauso würde es auch beim Thema Alleinbleiben sein. Für mich/uns ist die Ehe halt nur durch den Tod auflösbar und deshalb diese Einstellung.
Kann vielleicht keiner Verstehen, muss man auch nicht, aber es als für mich stimmig einfach mal akzeptieren, könnte man doch wohl schon oder.
Und DAS ist es, was die meisten hier stört - denke ich mal.
Die Förderung der Familie ist doch nichts Neues, dass die AfD jetzt plötzlich erfunden hat, das steht im Grundgesetz!!!
Nur dass die AfD etwas noch ausweiten will, was vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eh schon - aus gutem Grund - kritisch beäugt wird.
17.03.2016 12:20
Ich denke wirklich, es bringt nichts, Mia von etwas überzeugen zu wollen. Wenn sie sich das so für ihr Leben wünscht, ist das allein ihre Entscheidung. Es gibt auch Pfarrer, die den Zölibat ernst nehmen und ein Leben lang durchhalten. Mit Wille und Glaube erreicht man unter Umständen so einiges.
Das jemandem abzusprechen finde ich jetzt auch nicht so ganz fair.
Auch aus Sicht des Themas finde ich es wichtig, eine Position zu finden, die jedem seine Überzeugung gönnt. Da zu differenzieren finde ich wichtig.
Kopftuch oder ewige Ehe für Einzelpersonen -> ja.
Kopftuch oder ewige Ehe für alle -> nein.
Übrigens finde ich nicht, dass es Förderung der Familie gleichkommt, in die Muster der 50er zu verfallen. Weil diese Muster offensichtliche Schwachstellen hatten, hat sich das ja erst anders entwickelt. Das ist wie beim Impfen oder beim Faschismus. Die Leute leiden nicht mehr darunter, wie es früher war, also vergessen sie die harten Zeiten und lassen sich leicht blenden vom schönen Schein der Nostalgie.
Das jemandem abzusprechen finde ich jetzt auch nicht so ganz fair.
Auch aus Sicht des Themas finde ich es wichtig, eine Position zu finden, die jedem seine Überzeugung gönnt. Da zu differenzieren finde ich wichtig.
Kopftuch oder ewige Ehe für Einzelpersonen -> ja.
Kopftuch oder ewige Ehe für alle -> nein.
Übrigens finde ich nicht, dass es Förderung der Familie gleichkommt, in die Muster der 50er zu verfallen. Weil diese Muster offensichtliche Schwachstellen hatten, hat sich das ja erst anders entwickelt. Das ist wie beim Impfen oder beim Faschismus. Die Leute leiden nicht mehr darunter, wie es früher war, also vergessen sie die harten Zeiten und lassen sich leicht blenden vom schönen Schein der Nostalgie.
17.03.2016 12:22
Zitat von mia85:
Zitat von mimimi:
Zitat von mia85:
Ok, die Erklärung warum, lautet:
Die kirchliche Ehe ist bei uns Katholiken ein sog. Sakrament und unauflöslich bis zum Tod. Das heißt, selbst nach ziviler Trennung oder Scheidung bleibe ich mit meinem Mann verheiratet und deshalb würde ich auch keinen (weiteren) Mann heiraten oder eine sexuelle Verbindung mit ihm eingehen.
Wäre ich ausschließlich standesamtlich verheiratet, (was ich nie "nur" machen würde), wäre ich durch eine Scheidung tatsächlich geschieden und könnte wieder heiraten oder auch erstmals kirchlich, aber das wäre mir dann wohl nicht so wichtig.
Hoffe du verstehst jetzt warum ich so denke, wie ich denke.
LG
Die Erklärung ist solange stimmig wie Gefühle steuerbar sind. Was sie NIE sind. Also passt es doch an dem Punkt nicht mehr wo du nach einer Trennung Gefühle für einen anderen Menschen entwickeln würdest. Und wegen deines Glaubens wärst du dann freiwillig den Rest deines Lebens unglücklich da du nicht mit der Person die du liebst zusammen sein darfst? Nee, sorry, da hörts bei mir auf.
Wenn ich dir jetzt schreibe, dass ich dennoch nicht unglücklich wäre, weil mein Lebensglück (auch jetzt schon) nicht an einem anderen Menschen hängt, würdest du mir eh nicht glauben und wieder mit "ungelegten Eiern " und so daher kommen.
Aber ich weiß, dass diese Situation, dann für mich sozusagen meine Lebensaufgabe wäre, mein persönliches "Kreuz". Sorry, ich denke, wir lassen das jetzt hier, denn die Positionen und auch das Wissen bezüglich "kath" ist so unterschiedlich, dass das einfach nichts bringt. Mir nicht und dir auch nicht.
Mein Lebensglück hängt auch nicht an einem anderen Menschen, ich verstehe das schon sehr gut, ich sehe es auch so das der Mensch den ich liebe mein Leben bereichert aber nicht, das er für mein Glück verantwortlich ist... Trotzdem bin ich so ehrlich zuzugeben das es mich Unglücklich machen würde, würde ich einen Menschen lieben und dürfte durch Gesellschaftliche Geißelungen dieser Liebe nicht nachgeben.
17.03.2016 12:41
Ich denke das Mia das sehr wohl schaffen könnte....den sie hat diese innere Einstellung und sie wird sich quasi nicht so leicht zu einer neuen Liebe hinreißen lassen dadurch.
Wobei man nie nie sagen sollte....und ich sehe auch das sich die Kath.Kirche immer mehr öffnet und zum Teil Dinge anspricht die so noch vor 20 Jahren nicht Möglich waren....deswegen finde ich ihre Einstellung zwar wunderlich für Heute,aber nicht abwegig.
....ICH werde nach meinem Mann auch keinen mehr wollen,aber aus anderen Gründen.
Wobei man nie nie sagen sollte....und ich sehe auch das sich die Kath.Kirche immer mehr öffnet und zum Teil Dinge anspricht die so noch vor 20 Jahren nicht Möglich waren....deswegen finde ich ihre Einstellung zwar wunderlich für Heute,aber nicht abwegig.
....ICH werde nach meinem Mann auch keinen mehr wollen,aber aus anderen Gründen.
17.03.2016 12:41
Zitat von mia85:
Zitat von cooky:
Zitat von mia85:
Zitat von cooky:
...
Ich denke schon, dass man sich selbst sehr gut einschätzen kann.
Beispiel: als ich noch zur Schule ging (also vor gut 15 Jahren), da kam unter uns Teenagern - klar- oft das Thema Sex auf. Und ich war mir damals schon sicher, dass ich keinen Sex vor der Ehe haben werde (das waren damals auch Zitat "ungelegte Eier") und viele sagten auch, dass ich meine Meinung schon ändern würde, wenn ich erstmal einen Freund hätte.
Tja, dann hatte ich einen und ich war immer noch derselben Meinung: Kein SEx vor der Ehe! Ich behaupte nicht, dass es leicht war sich daran zu halten, aber wir haben uns trotzdem daran gehalten.
Und genauso würde es auch beim Thema Alleinbleiben sein. Für mich/uns ist die Ehe halt nur durch den Tod auflösbar und deshalb diese Einstellung.
Kann vielleicht keiner Verstehen, muss man auch nicht, aber es als für mich stimmig einfach mal akzeptieren, könnte man doch wohl schon oder.
Aber es geht bei einer neuen Liebe doch nicht um eine Meinung![]()
Ich kann tatsächlich nicht verstehen wie man ein Gefühl wie Liebe steuern will. Das ist doch was emotionales und somit schwer zu kontrollieren. Versuchen zu unterdrücken ok, aber aussuchen ob man liebt kann man sich doch nicht.
Ich bin schon der Meinung, dass das eine Sache der Einstellung ist.
Liebe ist kein Gefühl (das ist Verliebt sein), Liebe ist eine Entscheidung.
Bei der Eheschließung habe ich ja nicht versprochen "ich werde dich immer lieben" sondern "ich WILL dich immer lieben".
Wie du richtig schreibst, Gefühle kann man nicht steuern, aber den eigenen Willen eben schon. Und als wir uns vor Gott einander versprochen haben, da war es der WILLE einander immer zu lieben (selbst wenn das Gefühl nachlassen sollte).
Also verliebt man sich, es lässt nach und dann steht man gefühllos vor der Entscheidung Liebe ja oder nein?
Seh ich anders.
Liebe ist für mich keine reine Entscheidung. Liebe ist ein Prozess der aus dem Verliebt sein wächst. Und damit ist Liebe unweigerlich an das Gefühl des Verliebt seins gekoppelt und somit auch eine emotionale Sache. Man denkt vielleicht rationaler als in der doch oft kopflosen Phase des Verliebens. Aber beides sind doch keine voneinader losgelösten Dinge, sondern gehen Hand in Hand (verbunden durch noch viele andere Dinge wie gemeinsame Erfahrungen usw.).
Liebe ist doch keine reine Willensbekundung. Vielleicht ist der Akt des Ja sagens eine Sache des freien Willens, zumindest sollte es so sein. Aber ich sehe es auch anders, dass der Wille komplett steuerbar ist.
Denn ich zweifle an, dass der Wille eine reine rationale Sache ist. Wille ist ja nicht mit der Vernunft gleichzusetzen. Wille und Vernunft haben sicherlich eine Verbindung, aber der Wille beinhaltet ja dann doch im vergleich innermenschliche Triebe. Die Vernunft ist da doch der rationale Part (wobei die Diskussion dazu nun wohl endgültig am Thema vorbei wäre
).
17.03.2016 12:45
Zitat von Marf:
Ich denke das Mia das sehr wohl schaffen könnte ....den sie hat diese innere Einstellung und sie wird sich quasi nicht so leicht zu einer neuen Liebe hinreißen lassen dadurch.
Wobei man nie nie sagen sollte....und ich sehe auch das sich die Kath.Kirche immer mehr öffnet und zum Teil Dinge anspricht die so noch vor 20 Jahren nicht Möglich waren....deswegen finde ich ihre Einstellung zwar wunderlich für Heute,aber nicht abwegig.
....ICH werde nach meinem Mann auch keinen mehr wollen,aber aus anderen Gründen.![]()
Du sprichst ja selbst von könnte.
Ich bin da lieber bei "sag niemals nie". Klar ist sie jetzt felsenfest davon überzeugt, dass das niemals nicht so sein kann. Das bin ich bei meinem Partner auch und ich würde ihm auch nicht sagen, ich werde dich nur vielleicht immer lieben. Das ist eben unendlich unromatisch
Aber keiner von uns ist Hellseher.
17.03.2016 12:49
Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber mia hat doch mit keiner Silbe gesagt, dass sie sich nach einer Scheidung nicht wieder neu verlieben würde. Sondern nur, dass sie dieser Liebe nicht nachgeben und eine sexuelle Beziehung oder gar eine erneute Ehe eingehen würde. Und das ist ja nun durchaus etwas, das willentlich steuerbar ist, wenn man davon überzeugt ist, damit das Richtige zu tun.
In einem anderen aktuellen Thread wird von einer anderen Frau von so gut wie allen hier, mir inklusive, verlangt, genau das zu tun, nämlich der Liebe nicht nachzugeben weil die Begleitumstände einfach falsch sind.
In einem anderen aktuellen Thread wird von einer anderen Frau von so gut wie allen hier, mir inklusive, verlangt, genau das zu tun, nämlich der Liebe nicht nachzugeben weil die Begleitumstände einfach falsch sind.
17.03.2016 12:56
Zitat von mia85:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von mimimi:
Zitat von mia85:
...
Verstehe ich das richtig: Wenn du, aus welchen Gründen auch immer, mit deinem Mann auseinander gehen würdest, du würdest für den Rest deines Lebens allein bleiben?![]()
Also ich, sowie auch mein Ex Mann haben beide neue Partner und sind damit hoch zufriedenMein Sohn liebt meinen Freund wie einen Vater, und mein Freund ihn wie einen Sohn. Was ist daran denn verkehrt
![]()
Ich finde das einfach Schwarz-Weiß Denken, sorry. Es sollte doch JEDER Mensch, ob deutsch oder nicht deutsch, ob groß oder klein, dick oder dünn, selbst entscheiden dürfen wie er lebt, solange er keinem Schaden zufügt. Jeder Mensch hat in meinen Augen ein Recht darauf frei zu leben, ohne Krieg und Angst um sein Leben. Und das beinhaltet auch, dass man sich neu verlieben darf.
Hat doch keiner was dagegen, wenn du dich neu verliebst, Aber ich würde es halt anders machen und ich erwarte, dass dies genauso akzeptiert wird - meine Entscheidung,ok? Einseitige Toleranz kann ich einfach nicht ab!![]()
Das lese ich so als würde sie sich nicht neu verlieben können dürfen was auch immer.
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- oft das Thema Sex auf. Und ich war mir damals schon sicher, dass ich keinen Sex vor der Ehe haben werde (das waren damals auch Zitat "ungelegte Eier") und viele sagten auch, dass ich meine Meinung schon ändern würde, wenn ich erstmal einen Freund hätte.
Und DAS ist es, was die meisten hier stört - denke ich mal.
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Mein Sohn liebt meinen Freund wie einen Vater, und mein Freund ihn wie einen Sohn. Was ist daran denn verkehrt