Mütter- und Schwangerenforum

Hausfrauen - geschätzt oder verpönt?

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10.02.2017 19:41
Kochen tue ich hier meistens, weil es mir einfach Spaß macht und mich entspannt. Wenn ich meinen Mann bitte zu kochen, macht er das aber auch.

Wäsche ist absolut mein Gebiet. Mein Mann wäscht sonst alles gnadenlos zusammen bei 40 Grad Buntwäsche
Einkaufen gehen wir zusammen, Getrönle macht ausschließlich er, damit ich die Kisten nicht tragen muss.
Den Haushalt mache meist ich, weil es mich zum einen entspannt und er es nicht so gründlich macht, wie ich es gern hätte. Mein Anspruch ist einfach höher als seiner. Ich bin in einem sehr aufgeräumten Zuhause aufgewachsen, seine Eltern sehen das etwas lockerer und haben sehr viel rumstehen.
Jetzt, wo ich in Elternzeit bin, erledige ich den Haushalt vormittags mit dem Kleinen in der Emei, da schläft er nämlich wunderbar. Wenn mein Mann dann nachmittags nach Hause kommt, haben wir nämlich Zeit zu viert. Als ich noch gearbeitet habe in Teilzeit, habe ich den Haushalt gegen Abend gemacht. Da hat er mir aber dann den Großen abgenommen.
Generell ruht er sich nach Feierabend hier auch nicht aus. Wir machen dann immer etwas zusammen.
Jeder nimmt dem anderen aber auch mal die Kinder ab, damit wie Zeit für uns allein haben.
Wenn ich ihn nachts bitte aufzustehen, macht er das aber auch

Wir haben hier also stellenweise eine sehr klassische Aufteilung, die habe ich mir aber auch eben so ausgesucht, weil ich meinen eigenen Ansprüchen gerecht werden möchte. Er würde aber auch mehr Aufgaben übernehmen, wenn ich ihn lassen würde

Seit der Kleine da ist und er in Elternzeit war, schätzt er die Arbeit einer Hausfrau aber auch noch mehr ich lag eine Woche flach nach der Geburt und er musste sich um mich und die beiden Kinder , den Haushalt und alles andere kümmern da ist ihm dann tatsächlich ein " Das hier ist viel anstrengender als meine Arbeit " rausgerutscht
10.02.2017 19:43
Ich kann nur von mir sprechen und wie es hier war. Ergo mit nur einem Kind. Ich war ein und eindreiviertel Jahr zu Hause, lediglich als Mutter und Hausfrau. Ich kann nicht behaupten, dass mir langweilig war, was aber weniger an all den "Pflichten" als Hausfrau lag, sondern an der Tatsache, dass meine beste Freundin ebenfalls im Erziehungsjahr war und ihr Sohn 8 Monate älter war.
Ich muss sagen, dass diese knappen 2 Jahre die entspannteste Zeit war, die ich jemals hatte. Was sicher auch am Kind lag. Geweint hat er selten, wichtig war nur, er pappte irgendwie an mir. Damit war er zufrieden. Der Tag sah hier in etwa so aus:
Mein Freund musste zwischen 5.00 und 5.30 aufstehen, weil er um 6.00 bereits auf Arbeit sein musste. Nach Hause kam er zwischen 16.30 und 17.00, es sei denn, es gab weiter entfernt Baustellen, was sie aber selten haben. Ich bin mit ihm aufgestanden, habe gleich das Fläschen fürs Kind gemacht (konnte leider nicht stillen), und ihm habe das Frühstück gepackt. Er ging los und ich wieder ins Bett, zusammen mit der Flasche und zack, wurde das Kind wach und wollte seine Flasche. Die trank er dann und wir schliefen nochmal bis ca. 9.00 Dann sind wir aufgestanden, ich habe erst Kind fertig gemacht, dann in der Wippe mit ins Bad genommen und da konnte ich mich in Ruhe fertigmachen. Dann traf ich mich mit meiner Freundin und wir gingen entweder spazieren oder zum Schwimmen oder irgendsowas.
Gegessen haben wir mal bei ihr, mal bei mir. Nach dem Mittag trennten wir uns und ich legte mich mit Kind hin: Mittagsschlaf. Auch hier war es dem Kind egal, ob er schlafen konnte oder nicht, hauptsache ich lag neben ihm. Als Baby spielte er an meinem Kopf rum, wenn er nicht schlafen wollte, später lag er neben mir und guckte Bücher. Ich konnte, egal wie, schlafen. Danach machte ich mit ihm am Körper das bisschen Haushalt, kochte vor und wartete darauf, dass mein FReund kam, um mit ihm Kaffee zu trinken. Wenn er dann kam, ging er erst duschen und dann tranken wir zu dritt Kaffee und dann je nachdem. Entweder machten wir was zu dritt, oder nur er und Kind oder er war zu müde und machte nichts, außer ein bißchen Bücher gucken mit Kind. Abendessen und dann machten wir es uns gemütlich. Gegen 23.00 gingen wir alle drei schlafen.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich es super mega entspannt fand, teilweise sogar sehr langweilig und dass ich gar keine Kindpause gebraucht habe. Oft kam auch meine Mama oder meine Schwiegrmama, die dann mit ihm rausgingen, die Zeit nutzte ich kurzerhand um schnell ohne ihn einzukaufen, wobei auch das mit ihm super ging. Ich war nur ohne Kind viel schneller.
Und auf Grund dieser Erfahrungen, muss ich sagen: Für mich persönlich ist allein das Hausfrauendasein eher öde und nicht meins. STressig auf keinen Fall, nicht mal im Ansatz. Dazu kommt, dass mir zu Hause niemand im Nacken sitzt und wenn ich an einem Tag keinen Bock hatte zu wischen, dann blieb es halt. Hab ich es am nächsten Tag gemacht. Ein Luxus, den ich mir als Arbeitnehmer nicht leisten kann. Denn da kann ich nicht chillen oder was liegen lassen und es am nächsten Tag machen und und und. Also ... ICH persönlich finde Hausfrausein nicht besonders anspruchsvoll. Verpönen würde ich es allerdings nicht.
ABER ich sehe an meiner Freundin auch, was passieren kann, wenn man ab dem Zeitpunkt Kinderkriegen Hausfrau ist und bleibt. Ihre Kinder werden jetzt im Frühjahr 18 und 16. Seitdem ist sie zu Hause. Und leider merkt man das auch... schrullig und absolut weltfremd. KANN so kommen, muss aber nicht. Ich kenne jedoch keine Langzeithausfrau, die irgendwie modern geblieben ist, bzw. keinen vollkommen verklärten Blick auf die Tatsachen hat.
Marf
29958 Beiträge
10.02.2017 19:46
Zitat von PalumPalum:

Zitat von Marf:

Mein Mann schätzt es,das ich alles alleine wuppe.Und ich schätze es ,das er für uns das Geld verdient.
Ich arbeite auch,aber eher zum Spaß.Damit ich mal was anderes sehe.
Ich kann das Gedöns ums die Männerhilfe nimmer hören.In 12 Stunden putzen,waschen,kochen - wobei ja genug maschinelle Unterstützung vorhanden ist bei den meisten,usw. -....sollte doch machbar sein.
Er kann ja auch nicht einfach Hilfestellung in seinem Job verlangen und muss sein Soll alleine erfüllen....
Und einen Haushalt mit 2,3 Kinder ist zu meistern wenn man organisiert an die Sache ran geht und Routine hat.
Wenn man den halben Tag auf dem Spielplatz verbringt wirds Zuhause ja nicht dreckig.


In den 50iger Jahren war das eine gängige Meinung.

Würdest du das genauso empfinden, wenn der Mann zuhause ist? Also das die Frau nichts mehr machen müsste, weil sie 40h arbeiten geht.

Also ich finde nichts altmodisches oder besonders modernes daran ,selbstständig einen Haushalt zu erledigen.Oder seinem Beruf nachzugehen.Und das ganze in einer gewissen Zeit zu schaffen.
Und wäre er daheim und ich ginge arbeiten....ja,dann müsste ich wohl auch nix großes Zuhause tun.Er kann das alleine.
.....ist das nun auch 50ziger?
10.02.2017 19:48
Zitat von Schnecke510:

Zitat von shelyra:

Zitat von Schnecke510:

Hm, interessante Frage.
Ich glaube, es gibt keinen Gegensatz zwischen "Hausfrau" und "arbeitender Frau", weil eine arbeitende Frau gleichzeitig auch Hausfrau ist.
Klar, wir haben jemanden zum Putzen, für die Wäsche und teilweise für die Kinderbetreuung. Aber die Verantwortung dafür obliegt natürlich der Frau - also mir; und das, obwohl ich berufstätig bin.
Ich denke sehr wohl, dass eine Frau, die nur zu Hause ist, ziemlich eigennützig handelt, da eine Arbeit im Haus und mit den Kindern ziemlich bequem ist. Ich mache das alles , obwohl ich 40 Stunden die Woche arbeite. Das ist sicherlich stressig, aber nur Hausfrau sein wäre nichts für mich.
Mein Mann arbeitet auch viel, aber er ist im Haushalt eher ein Macho, macht nicht wirklich was, auch wenn er da ist. Er meint es nicht böse, aber bei uns ist die Rollenverteilung doch relativ klar...
Zur Frage verpönt oder nicht: Naja, wie gesagt, ich denke, eine Frau, die nur Hausfrau ist, hat ein sehr bequemes und stressfreies Leben. Insofern denke ich mir bei solchen Frauen schon meinen Teil...


mh... doofe frage, aber was machst du da?

für die kindererziehung habt ihr eine kinderfrau.
dann hast du mal erwähnt, dass ihr eine putzfrau habt.

da bleibt ja nicht mehr allzuviel übrig was anfällt?

Das ist die gleiche Person. Sie macht viel im Haushalt und kümmert sich um die Kinder.
Die Sache ist halt die: Ich bin 8 Stunden am Tag in der Arbeit und komme dann heim und löse unsere Perle ab. D.h. ich arbeite und danach geht es munter weiter. Ich gucke, ob die Schulsachen gepackt sind, mache jeden Tag mind. eine Waschmaschine, stehe nachts auf, wenn was ist, schmiere die Pausenbrote am Morgen und am WE kaufe ich ein etc. Also, sie nimmt mir viel ab, aber ich muss ihre Arbeit auch organisieren. Ich muss ihr sagen, was sie tun soll usw. Ok, das läuft gut und routiniert ab mittlerweile, aber viele Sachen kann sie nicht machen (Arztbesuche, Elternsprechabende usw.). Da bleibt trotzdem viel an mir hängen.


Aber sie putzt, oder nicht? Allein diesen Mist los zu sein, wäre ja schon wie im Schlaraffenland.
10.02.2017 19:48
Zitat von PalumPalum:

Zitat von Marf:

Mein Mann schätzt es,das ich alles alleine wuppe.Und ich schätze es ,das er für uns das Geld verdient.
Ich arbeite auch,aber eher zum Spaß.Damit ich mal was anderes sehe.
Ich kann das Gedöns ums die Männerhilfe nimmer hören.In 12 Stunden putzen,waschen,kochen - wobei ja genug maschinelle Unterstützung vorhanden ist bei den meisten,usw. -....sollte doch machbar sein.
Er kann ja auch nicht einfach Hilfestellung in seinem Job verlangen und muss sein Soll alleine erfüllen....
Und einen Haushalt mit 2,3 Kinder ist zu meistern wenn man organisiert an die Sache ran geht und Routine hat.
Wenn man den halben Tag auf dem Spielplatz verbringt wirds Zuhause ja nicht dreckig.


In den 50iger Jahren war das eine gängige Meinung.

Würdest du das genauso empfinden, wenn der Mann zuhause ist? Also das die Frau nichts mehr machen müsste, weil sie 40h arbeiten geht.


Haben wir aktuell. Ich arbeite VZ; Mann ist zu Hause. Ich mache hier NICHTS mehr im Haushalt.
Marf
29958 Beiträge
10.02.2017 19:49
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von PalumPalum:

Zitat von Marf:

Mein Mann schätzt es,das ich alles alleine wuppe.Und ich schätze es ,das er für uns das Geld verdient.
Ich arbeite auch,aber eher zum Spaß.Damit ich mal was anderes sehe.
Ich kann das Gedöns ums die Männerhilfe nimmer hören.In 12 Stunden putzen,waschen,kochen - wobei ja genug maschinelle Unterstützung vorhanden ist bei den meisten,usw. -....sollte doch machbar sein.
Er kann ja auch nicht einfach Hilfestellung in seinem Job verlangen und muss sein Soll alleine erfüllen....
Und einen Haushalt mit 2,3 Kinder ist zu meistern wenn man organisiert an die Sache ran geht und Routine hat.
Wenn man den halben Tag auf dem Spielplatz verbringt wirds Zuhause ja nicht dreckig.


In den 50iger Jahren war das eine gängige Meinung.

Würdest du das genauso empfinden, wenn der Mann zuhause ist? Also das die Frau nichts mehr machen müsste, weil sie 40h arbeiten geht.


Haben wir aktuell. Ich arbeite VZ; Mann ist zu Hause. Ich mache hier NICHTS mehr im Haushalt.

Du bist altmodisch.
Schaf
12471 Beiträge
10.02.2017 19:51
Mein Mann und ich arbeiten beide Vollzeit. Er im Büro, ich im Home-Office. Jeder von uns hat gute Tage, an denen man gut was schafft, gute Gespräche mit Kollegen hat, ein leckeres Mittagessen und auch mal 5 Minuten Zeitung lesen konnte.

Aber auch schlechte Tage, an denen man sich um9 einfach nur unter die Decke krümeln will und in Ruhe gelasseneren will.

Er ist Ingenieur, ich bin Hausfrau.
10.02.2017 19:51
Zitat von Marf:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von PalumPalum:

Zitat von Marf:

Mein Mann schätzt es,das ich alles alleine wuppe.Und ich schätze es ,das er für uns das Geld verdient.
Ich arbeite auch,aber eher zum Spaß.Damit ich mal was anderes sehe.
Ich kann das Gedöns ums die Männerhilfe nimmer hören.In 12 Stunden putzen,waschen,kochen - wobei ja genug maschinelle Unterstützung vorhanden ist bei den meisten,usw. -....sollte doch machbar sein.
Er kann ja auch nicht einfach Hilfestellung in seinem Job verlangen und muss sein Soll alleine erfüllen....
Und einen Haushalt mit 2,3 Kinder ist zu meistern wenn man organisiert an die Sache ran geht und Routine hat.
Wenn man den halben Tag auf dem Spielplatz verbringt wirds Zuhause ja nicht dreckig.


In den 50iger Jahren war das eine gängige Meinung.

Würdest du das genauso empfinden, wenn der Mann zuhause ist? Also das die Frau nichts mehr machen müsste, weil sie 40h arbeiten geht.


Haben wir aktuell. Ich arbeite VZ; Mann ist zu Hause. Ich mache hier NICHTS mehr im Haushalt.

Du bist altmodisch.


Ne! So rum ist das modern und emanzipiert
Marf
29958 Beiträge
10.02.2017 19:52
Zitat von Carlchen0102:

Zitat von Marf:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von PalumPalum:

...


Haben wir aktuell. Ich arbeite VZ; Mann ist zu Hause. Ich mache hier NICHTS mehr im Haushalt.

Du bist altmodisch.


Ne! So rum ist das modern und emanzipiert

Quatsch mit Soße......das wäre es in den 80igern gewesen.

Alaska
19455 Beiträge
10.02.2017 19:52
Also ich versteh auch nicht so recht, wie man einen körperlich arbeitenden Mann auf die gleiche Stufe mit einer Hausfrau stellen kann.
Der Haushalt läuft doch nebenbei. Da bin ich mit 1h am Tag gut dabei. Spülmaschine einräumen, Maschine ausräumen, Waschmaschine einräumen, ausräumen, Trockner an.
Staub gewischt wird hier nicht täglich, regelmäßig. Nass rausgeputzt wird ca. 1-2 die Woche. Staubsaugen 1x täglich.

Kinderbeschäftigung ist in meinen Augen tatsächlich keine Arbeit. Ich kann mit Jonas auf dem Sofa hocken und Bücher anschauen, wir sitzen auch öfters vor dem Kamin und schauen dem Feuer zu. Wann immer ich Lust habe, kann ich auf dem Sofa liegen oder mir einen Tee machen etc.
Die einzige "Verpflichtung", die ich habe, ist die Krabbelgruppe und das Kinderturnen.
So gechillt, wie jetzt Zuhause, hatte ich es in meinem ganzen Berufsleben nicht.

Ich hätte ein richtig schlechtes Gewissen, wenn ich meinen Mann nachts noch rausscheuchen würde (theoretisch, Jonas schläft ja schon sehr lange durch) oder von ihm verlangen würde, selber zu kochen, wenn er schon mit rauchenden Nasenlöchern zur Haustür reinkommt.

Wie gesagt, mein Mann hilft mir dann und wann von selber. Aber verlangen würd ich es nicht.
Dafür verdient er das Geld. Ich hab tatsächlich verdammt viel Freizeit mit dem Kleinen.
10.02.2017 19:53
Marf, dass sollte kein Angriff sein. In den Fünfzigern war das nun mal das gängige Frauenbild.

Die Zauberhafte Patin, du bist raus! Dein Kind hat bis 09.00 geschlafen, dass zählt nicht. Mir fällt das Modell Teilzeit arbeiten und ab 13.30 Uhr dann die Kinder bertreuen wesentlich leichter, als das Hausfrauenmodell. Vielleicht bin ich aber auch in allem was den Haushalt betrifft nicht wirklich beispielhaft, dass ist einfach nicht meine Welt.

Schnecke510
7207 Beiträge
10.02.2017 19:55
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Schnecke510:

Zitat von shelyra:

Zitat von Schnecke510:

Hm, interessante Frage.
Ich glaube, es gibt keinen Gegensatz zwischen "Hausfrau" und "arbeitender Frau", weil eine arbeitende Frau gleichzeitig auch Hausfrau ist.
Klar, wir haben jemanden zum Putzen, für die Wäsche und teilweise für die Kinderbetreuung. Aber die Verantwortung dafür obliegt natürlich der Frau - also mir; und das, obwohl ich berufstätig bin.
Ich denke sehr wohl, dass eine Frau, die nur zu Hause ist, ziemlich eigennützig handelt, da eine Arbeit im Haus und mit den Kindern ziemlich bequem ist. Ich mache das alles , obwohl ich 40 Stunden die Woche arbeite. Das ist sicherlich stressig, aber nur Hausfrau sein wäre nichts für mich.
Mein Mann arbeitet auch viel, aber er ist im Haushalt eher ein Macho, macht nicht wirklich was, auch wenn er da ist. Er meint es nicht böse, aber bei uns ist die Rollenverteilung doch relativ klar...
Zur Frage verpönt oder nicht: Naja, wie gesagt, ich denke, eine Frau, die nur Hausfrau ist, hat ein sehr bequemes und stressfreies Leben. Insofern denke ich mir bei solchen Frauen schon meinen Teil...


mh... doofe frage, aber was machst du da?

für die kindererziehung habt ihr eine kinderfrau.
dann hast du mal erwähnt, dass ihr eine putzfrau habt.

da bleibt ja nicht mehr allzuviel übrig was anfällt?

Das ist die gleiche Person. Sie macht viel im Haushalt und kümmert sich um die Kinder.
Die Sache ist halt die: Ich bin 8 Stunden am Tag in der Arbeit und komme dann heim und löse unsere Perle ab. D.h. ich arbeite und danach geht es munter weiter. Ich gucke, ob die Schulsachen gepackt sind, mache jeden Tag mind. eine Waschmaschine, stehe nachts auf, wenn was ist, schmiere die Pausenbrote am Morgen und am WE kaufe ich ein etc. Also, sie nimmt mir viel ab, aber ich muss ihre Arbeit auch organisieren. Ich muss ihr sagen, was sie tun soll usw. Ok, das läuft gut und routiniert ab mittlerweile, aber viele Sachen kann sie nicht machen (Arztbesuche, Elternsprechabende usw.). Da bleibt trotzdem viel an mir hängen.


Aber sie putzt, oder nicht? Allein diesen Mist los zu sein, wäre ja schon wie im Schlaraffenland.

Sie putzt die Kinderzimmer und die Wohnräume. Bad und Küche putze meistens ich. Anders ginge es auch nicht, ich könnte nicht noch wöchentlich putzen, da käme ich ja gar nicht mehr zum Schlafen.
10.02.2017 19:55
Zitat von PalumPalum:

Marf, dass sollte kein Angriff sein. In den Fünfzigern war das nun mal das gängige Frauenbild.

Die Zauberhafte Patin, du bist raus! Dein Kind hat bis 09.00 geschlafen , dass zählt nicht. Mir fällt das Modell Teilzeit arbeiten und ab 13.30 Uhr dann die Kinder bertreuen wesentlich leichter, als das Hausfrauenmodell. Vielleicht bin ich aber auch in allem was den Haushalt betrifft nicht wirklich beispielhaft, dass ist einfach nicht meine Welt.


Nicht von Anfang an, erst ab der 8. Woche Die ersten 8 Wochen wurde er auch immer wieder wach. Aber ich hab da nicht mit ihm geredet, sondern ihn nur gekuschelt, Flasche gegeben, kein Licht angemacht usw.. dann schlief er auch wieder ein, bzw. ich, kann sein, er lag wach neben mir, aber er war ja ruhig, solange er nur irgendwie an mir pappte.
10.02.2017 19:56
Zitat von Schaf:

Mein Mann und ich arbeiten beide Vollzeit. Er im Büro, ich im Home-Office. Jeder von uns hat gute Tage, an denen man gut was schafft, gute Gespräche mit Kollegen hat, ein leckeres Mittagessen und auch mal 5 Minuten Zeitung lesen konnte.

Aber auch schlechte Tage, an denen man sich um9 einfach nur unter die Decke krümeln will und in Ruhe gelasseneren will.

Er ist Ingenieur, ich bin Hausfrau.


Schön geschrieben.
Aber jetzt schon ein Gegensatz zu Marf, Alaska und der zauberhaften Patin.
10.02.2017 19:57
Zitat von Schnecke510:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Schnecke510:

Zitat von shelyra:

...

Das ist die gleiche Person. Sie macht viel im Haushalt und kümmert sich um die Kinder.
Die Sache ist halt die: Ich bin 8 Stunden am Tag in der Arbeit und komme dann heim und löse unsere Perle ab. D.h. ich arbeite und danach geht es munter weiter. Ich gucke, ob die Schulsachen gepackt sind, mache jeden Tag mind. eine Waschmaschine, stehe nachts auf, wenn was ist, schmiere die Pausenbrote am Morgen und am WE kaufe ich ein etc. Also, sie nimmt mir viel ab, aber ich muss ihre Arbeit auch organisieren. Ich muss ihr sagen, was sie tun soll usw. Ok, das läuft gut und routiniert ab mittlerweile, aber viele Sachen kann sie nicht machen (Arztbesuche, Elternsprechabende usw.). Da bleibt trotzdem viel an mir hängen.


Aber sie putzt, oder nicht? Allein diesen Mist los zu sein, wäre ja schon wie im Schlaraffenland.

Sie putzt die Kinderzimmer und die Wohnräume. Bad und Küche putze meistens ich. Anders ginge es auch nicht, ich könnte nicht noch wöchentlich putzen, da käme ich ja gar nicht mehr zum Schlafen.


Tja siehste... ich gehe VZ arbeiten, alles was Kind betrifft, fällt in meinen Bereich, Haushalt bis vor kurzem auch komplett, 140 m² Haus, Hund. Garten.... alles meins. Und meine Bücher schreiben sich auch nicht von allein.
Also doch... geht, wenn es gehen muss. Putzfrau ist Luxus, und ja, ich gebe zu: Darauf bin ich echt neidisch.
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