Mütter- und Schwangerenforum

Hausfrauen - geschätzt oder verpönt?

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MiramitLionel
7544 Beiträge
10.02.2017 20:44
Ich gehe zur Schule und komme dann nachmittags heim, gehe noch einkaufen, und bespaße dann Lionel, abends lerne ich. Wenn mein Freund heimkommt, habe ich meist gekocht, aber wenn ich Hilfe brauche, nimmt er mir sofort was ab

Das Hausfrauendasein finde ich total in Ordnung, finde es dann aber nicht in Ordnung, zu sagen, der Mann tut nichts, wenn er eben nicht viel im Haushalt macht. Er geht schließlich arbeiten, während die Frau sich ihre Zeit meist einteilen kann
Tanzmäusle
4217 Beiträge
10.02.2017 20:56
In der Babyzeit hab ich weitgehend alles an Haushalt gemacht. Mein Mann hat vielleicht mal den Müll rausgebracht oder auch mal das Geschirr abgetrocknet, während ich gespült hab.
In Zahnungsphasen hat die Maus ultraschlecht geschlafen und das zog sich dann auch mal über einige Wochen. Wenn ich dann nach 3 Tagen mit weniger als 10 Stunden wirklich fix und fertig war, ist mein Mann auch mal nachts aufgestanden, oder ist Samstagfrüh mit Baby einkaufen gegangen, dass ich etwas Schlaf bekomme. Dafür war ich ihm mega dankbar.
Es kam aber auch so mal vor, dass er sich gekümmert hat nachts. Wenn er bspw. von der Spätschicht kam um Mitternacht und eh noch etwas wach war, hat er halt die Maus geholt, falls sie wach wurde. Nicht, weil er musste, sondern weil er froh war, Zeit mit ihr zu verbringen.
Zeit mit ihr war aber auch noch nie Arbeit für ihn, sondern etwas Schönes

Als ich dann arbeiten ging, hat es länger gedauert bis wir uns eingespielt haben. Das meiste blieb an mir hängen, weil er es einfach nicht als wichtig genug angesehen hat.
Als ich dann einen neuen Job hatte und teilweise 50 Stunden wöchentlich gearbeitet habe + 1 Stunde Fahrtweg pro Strecke, war ich irgendwann am Limit und da hat er angefangen, deutlich mehr zu machen.
Spätestens da war ihm dann klar, was ich geleistet habe und er hat heute noch ein schlechtes Gewissen, dass er das nicht früher gemerkt hat. Aber das braucht er nicht.
Es war meine Entscheidung. Er verdient den großen Batzen Geld, den wir brauchen um unser Leben zu finanzieren, nicht ich.
Und ich habe immer darauf geachtet, dass er genug Schlaf hat. Das könnte sonst bei seiner Arbeit in einem Chemiekonzern und teilweise in 40 m Höhe echt übel ausgehen.
Und er schnarcht sogar, aber mir ist sein ruhiger Schlaf wichtiger

@Schnecke
Also doch, Vollzeitarbeit UND komplett Haushalt/Kind/Termine ist möglich.
Aber ich beneide dich trotzdem um die Putzfrau

Ich finde weder die Hausfrau noch die arbeitende Mutter sollte verpönt sein. In der Regel leistet doch jede, was sie kann.
So lange alle betroffenen mit der gemeinsamen Regelung klarkommen, ist doch alles gut
Leek
1274 Beiträge
10.02.2017 21:22
Wir sind mittlerweile beide am Arbeiten.
Er Vollzeit und ich Teilzeit.

Klar, ich schmeiße das Meiste im Haushalt. Was aber einfach daran liegt, dass ich mehr zu Hause bin. Sicherlich wäre das anders, wenn mein Mann nur 30 Stunden arbeiten würde.

Wenn mein Mann Abends zu Hause ist, dann spielt er entweder erst mit Bona , legt eine halbe Stunde die Füße hoch oder wir sitzten zusammen in der Küche und und trinken einen Kaffee.

Aber danach hilft er mir bei dem, was noch gemacht werden muss. Im Sommer macht er dann oft den Garten. Oder aber er kocht, geht einkaufen, saugt staub, oder oder oder.

Und wenn Bona uns nachts verlangt oder sie krank ist, wechseln wir uns ab. Je nach dem wen sie gerade lieber bei sich haben will
Lade
9757 Beiträge
10.02.2017 21:29
Ich koennte gar nicht sagen, wer hier mehr macht. Wir arbeiten beide VZ, er derzeit in Schicht, ich "nur" in der Schule und damit teils zu Hause. Je nachdem, welche Schicht er hat macht er mehr oder weniger im Haushalt, und ich uebernehme halt den Rest.
Er war aber auch zeitweise komplett zu Hause und weiss was das bedeutet. Und er ist bei allen drei Kindern aufgestanden, auch wenn er morgens raus musste
Ich koennte gar nicht zu hause bleiben, da wuerde ich mich nicht ausgelastet fuehlen. Aber es gibt halt solche und solche Menschen, und jeder soll es machen, wie es am besten zu ihm passt
Fjörgyn
2765 Beiträge
10.02.2017 21:34
Zitat von Marf:

Es ist doch doch das was man daraus macht.
Wenn ich als reine Hausfrau meinen Tag absolut selbstständig organisieren kann,dann doch so,das es zu mir und dem Kind passt.
Ich kann frei entscheiden pber Ternine,was man wann erledigt.....oder nicht.....das kann man selbst als Selbstständiger im Berufsleben kaum!
Und wenn mein Kind um 7 auf der Matte steht hat man doch echt genug Zeit bis Abends alles zu erledigen.
Ja,richtig....es läuft nicht immer rund.Das aber ist nunmal das Leben.Augen zu und durch.
Ich würde mir aber komisch vorkommen ,wenn ich nach einem ganzen Tag Zuhause von meine Mann noch erwarte Staubzusaugen oder so.Er bringt mir seinen Krams aus dem Job auch nicht mit....ist ja sein Ding das dort zu erledigen.
Ich sehe da keinen Unterschied.Jeder hat seinen Bereich .Will man es anders muss man es anders machen - auch ok.
Aber erwarten das der Mann noch freudig Dinge erledigt ,obwohl man dazu selber Zeit hatte....neee,das ist frech.

Ich kann mich deinen Beiträgen in diesem Thema komplett anschließen. Wenn ein Partner den ganzen Tag mit dem Hintern zu Hause sitzt, dann hat dieser Partner dafür zu soren, dass die Hütte sauber, die Wäsche gewaschen und das Essen gekocht ist wenn der arbeitende Partner nach Hause kommt. Dabei spielt es keine Rolle ob nun der Mann oder die Frau arbeiten geht. Das hat für mich auch was mit Respekt vor dem Partner zu tun, der der arbeitet sorgt für einen gewissen Lebensstandard, für Kleidung, Lebensmittel und auch Luxusartikel, er sorgt für einen gewissen Komfort. Ist es da nicht selbstverständlich, dass der Partner der zu Hause ist dem anderen auch ein komfortables Leben ermöglicht?
Was ich allerdings erwarte ist, dass der arbeitende Partner sich mit den Kindern beschäftigt. Nicjt damit der Partner der zu Hause ist Ruhe hat, sondern damit die Bindung zwischen dem arbeitenden Partner und dem Kind nicht leidet. Allerdings muss sich der arbeitende Partner natürlich nicht nachts ums Kind kümmern. Ich würde meinem Mann den Vogel zeigen, wenn ich um sechs Uhr raus muss, weil ich zur Arbeit muss und dann in der Nacht noch das Babx versorgen soll. Der Partner der zu Hause ist, kann nämlich auch mit dem Baby noch ein kleines Schläfchen gönnen. Der der arbeitet kann das nicht.
MIU28
1527 Beiträge
10.02.2017 21:36
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von MIU28:

Ich beneide jede Frau , die, bis die Kinder 3 sind zu Hause bleiben kann. Wenn ich tauschen könnte , würde ich das sofort tun ( und das obwohl ich meinen Beruf sehr liebe)Jeden Tag fahre ich mit schlechtem Gewissen zur Arbeit und wäre 10000x lieber bei meinem Kind! Finanziell ist das absolut nicht anders machbar
Ich glaube , dass manche Hausfrauen verpönen, liegt vielleicht daran , weil sie einfach neidisch sind.


Nö. Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn Frauen das so handhaben, solange sie damit glücklich sind.
Ich mag es aber nicht, wenn sie anfangen zu jammern, weil ihr Mann nichts tut. Doch tut er... er verdient den Lebensunterhalt. Da muss ich schon entweder grinsen oder sogar unverständlich den Kopf schütteln.
Und wie gesagt: Mit ein bisschen Organisation und vor allem mit einem Blick darauf, was das Kind so mitmacht und was nicht, ist es echt easy, wenn man nur zu Hause ist. Ich hätte es längst nicht so entspannt zu Hause gehabt, wenn ich nur versucht hätte, mein Kind von meinem Körper zu trennen. Das hätte nur Geschrei gegeben. Also schleppte ich ihn den kompletten Tag an mir rum. Das machte es easy und führte dazu, dass ich, die eigentlich 2 - 2 1/2 Jahre zu Hause bleiben wollte, bereits nach 1 Jahr und 8 Monaten wieder arbeiten ging. VZ übrigens.


Das seh ich ganz genauso .
Fjörgyn
2765 Beiträge
10.02.2017 21:38
ZUSATZ: Mir ist aufgefallen, dass Männer Hausfrauen sehr wohl zu schätzen wissen. Die Menschen die mit Hausfrauen die meisten Probleme haben sind Frauen. Irgendwelche Feminszis die den Feminismus nicht verstanden haben oder eben Hausfrauen, die der Meinung sind, dass sie als Hausfrau nicht geschätzt werden, nur weil es nicht jeden Tag einen Strauß Blumen und große Lobeshymnen gibt.
Obsidian
15967 Beiträge
10.02.2017 21:39
Ob und wie anstrengend der Alltag als Hausfrau und Mama bzw Hausmann und Papa ist, hängt meines Erachtens in höchstem Maße auch vom Kind ab
Viele hier erzählen von Kids die durchschlafen, bis 9 oder länger schlafen, alleine spielen, insgesamt schlicht sehr "pflegeleicht" sind.
Ich hab hier einen äußerst anspruchsvollen Knirps, der JEDE Nacht spätestens um halb 7 beendet, nachts oft auch nochmal wach wird und gewickelt werden muss und kaum mal 5 Minuten ohne einen Spielpartner zubringen kann.
Mit ihm einen kompletten Tag alleine zu sein UND nebenher noch zu waschen, zu kochen, aufzuräumen, zu putzen (haha guter Witz!) schlaucht dermaßen, dass man abends nur noch auswandern könnte teilweise.

Also nein - das ist hier bei uns NICHT der Part, der immer mal ausspannen kann, gemütlich nenn Teechen trinkt und abends den arbeitendne Elternteil auffängt. Ganz im Gegenteil.

Gott war ich froh, als meine Elternzeit rum war
Lade
9757 Beiträge
10.02.2017 21:39
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von MIU28:

Ich beneide jede Frau , die, bis die Kinder 3 sind zu Hause bleiben kann. Wenn ich tauschen könnte , würde ich das sofort tun ( und das obwohl ich meinen Beruf sehr liebe)Jeden Tag fahre ich mit schlechtem Gewissen zur Arbeit und wäre 10000x lieber bei meinem Kind! Finanziell ist das absolut nicht anders machbar
Ich glaube , dass manche Hausfrauen verpönen, liegt vielleicht daran , weil sie einfach neidisch sind.


Nö. Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn Frauen das so handhaben, solange sie damit glücklich sind.
Ich mag es aber nicht, wenn sie anfangen zu jammern, weil ihr Mann nichts tut. Doch tut er... er verdient den Lebensunterhalt. Da muss ich schon entweder grinsen oder sogar unverständlich den Kopf schütteln.
Und wie gesagt: Mit ein bisschen Organisation und vor allem mit einem Blick darauf, was das Kind so mitmacht und was nicht, ist es echt easy, wenn man nur zu Hause ist. Ich hätte es längst nicht so entspannt zu Hause gehabt, wenn ich nur versucht hätte, mein Kind von meinem Körper zu trennen. Das hätte nur Geschrei gegeben. Also schleppte ich ihn den kompletten Tag an mir rum. Das machte es easy und führte dazu, dass ich, die eigentlich 2 - 2 1/2 Jahre zu Hause bleiben wollte, bereits nach 1 Jahr und 8 Monaten wieder arbeiten ging. VZ übrigens.

Ich hatte diesen Satz jetzt ganz anders verstanden, naemlich so, dass viele, die arbeiten gehen muessen, insgeheim neidisch sind und deswegen die Hausfrauen schlecht reden
Schaf
12471 Beiträge
10.02.2017 21:42
Zitat von Alaska:

Also ich versteh auch nicht so recht, wie man einen körperlich arbeitenden Mann auf die gleiche Stufe mit einer Hausfrau stellen kann.

Ich arbeite körperlich mehr als mein Mann.

Seine körperliche Arbeit ist das Kaffeetassen-tragen vom der Küche ins Büro und wieder zurück. Vielleicht 1-2 mal am Tag noch einen Elektromotor mit 1,5kg von einem Schreibtisch zum anderen.
Arbeitet mein Mann also auch nicht?

Ich trage Wäschekörbe durchs Haus, räume den Geschirrspüler ein und aus, beziehe Betten, trage ein 11kg durch's Haus / ins Auto / auf das Klettergerüst, gehe spazieren, räume auf, gehe Einkaufen, trage die Einkäufe ins Haus, usw.

Ja, ich sehe meine Leben als Arbeit. Sie macht mir Spaß, aber es ist definitiv keine Freizeit. In meiner Freizeit geh ich in die Badewanne, nähe etwas, lese konzentriert ein Buch, usw.
Während meiner Arbeit kann ich schon auch Duschen und am Handy daddeln, aber gerade dieses Fremdbestimmte Leben ist für mich der Unterschied zwischen Arbeit und Freizeit.
shelyra
69259 Beiträge
10.02.2017 21:49
Zitat von Obsidian:

Ob und wie anstrengend der Alltag als Hausfrau und Mama bzw Hausmann und Papa ist, hängt meines Erachtens in höchstem Maße auch vom Kind ab
Viele hier erzählen von Kids die durchschlafen, bis 9 oder länger schlafen, alleine spielen, insgesamt schlicht sehr "pflegeleicht" sind.
Ich hab hier einen äußerst anspruchsvollen Knirps, der JEDE Nacht spätestens um halb 7 beendet, nachts oft auch nochmal wach wird und gewickelt werden muss und kaum mal 5 Minuten ohne einen Spielpartner zubringen kann.
Mit ihm einen kompletten Tag alleine zu sein UND nebenher noch zu waschen, zu kochen, aufzuräumen, zu putzen (haha guter Witz!) schlaucht dermaßen, dass man abends nur noch auswandern könnte teilweise.

Also nein - das ist hier bei uns NICHT der Part, der immer mal ausspannen kann, gemütlich nenn Teechen trinkt und abends den arbeitendne Elternteil auffängt. Ganz im Gegenteil.

Gott war ich froh, als meine Elternzeit rum war

da kann ich dir nur zustimmen!

es hängt wirklich vom kind ab.

bis 9 schlafen? - ein traum! solang kann ich noch nicht mal jetzt schlafen, da ich frühaufsteher kids habe die mich aufwecken sobald sie wach sind. solang die kids babys bzw kleinkinder waren wurde hier spätestens um 6 aufgestanden.
mit wachem baby im bett liegen? - ging hier auch nicht. da wurde solang auf mama eingetrommelt bis mama wach war und sich mit baby beschäftigte.
als baby durchschlafen? - gab's hier nicht. durchgeschlafen wurde mit ü3 das erste mal... auch heute wacht tabea noch so gut wie jede nacht auf und ruft nach uns. oft weint sie auch.
alleine spielen? - klappte erst mit etwa 3. davor musste bespaßt werden (wobei es tim bis heute schwer fällt alleine zu spielen).

mein mann sagt immer, dass er auf arbeit mehr ruhe und entspannung aht als zuhause!
Schaf
12471 Beiträge
10.02.2017 21:49
Ach ja, zum Verständnis: Ich erwarte nicht, dass mein Mann abends noch die Badezimmer putzt usw.
Aber ich erwarte, dass er mit den Kindern spielt, während ich koche. Dass wir gemeinsam den Tisch abräumen. Dass wir gemeinsam die Kinder ins Bett bringen. Dass wir danach gemeinsam die Wäsche zusammen legen (5 Personen Haushalt = VIEL Wäsche und ich hasse Wäsche zusammen legen). Usw. Also nicht, dass ich dann die Füße hochlege während er hier sich zu Tode arbeitet, sondern dass wir gemeinsam den Abend mit Kindern und Haushalt verbringen.
Prinzessin_Skadi
352 Beiträge
10.02.2017 22:06
Ich bin Hausfrau seit 2012 der Löwe als Pflegekind zu uns kam. Besonders er, aber auch unsere Pflegetochter, haben einen immensen Betreuungsbedarf, der sich zur Zeit nicht mit längeren Phasen der Fremdbetreuung kombinieren lässt. Und wir wollen das auch nicht. Dazu noch ein 2-jähriger, zwei angehende Teenagersöhne, der Hund, 170m² Haus und Garten. Also langweilig ist mir nicht.
Mein Mann weiß wie anstrengend meine Tage sind und beteiligt sich im Rahmen seiner zeitlichen Möglichkeiten, übernimmt Arzt- und Therapietermine, übernimmt die Nachtschicht beim Löwen, wenn er am nächsten Morgen nicht früh raus muss, usw.
Ohne ihn und auch die Mitarbeiter vom Pflegedienst, die 1x die Woche nachmittags kommen und sich um den Löwen und das Lockenköpfchen kümmern, würde ich eingehen.
MIU28
1527 Beiträge
10.02.2017 22:22
Zitat von Lade:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von MIU28:

Ich beneide jede Frau , die, bis die Kinder 3 sind zu Hause bleiben kann. Wenn ich tauschen könnte , würde ich das sofort tun ( und das obwohl ich meinen Beruf sehr liebe)Jeden Tag fahre ich mit schlechtem Gewissen zur Arbeit und wäre 10000x lieber bei meinem Kind! Finanziell ist das absolut nicht anders machbar
Ich glaube , dass manche Hausfrauen verpönen, liegt vielleicht daran , weil sie einfach neidisch sind.


Nö. Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn Frauen das so handhaben, solange sie damit glücklich sind.
Ich mag es aber nicht, wenn sie anfangen zu jammern, weil ihr Mann nichts tut. Doch tut er... er verdient den Lebensunterhalt. Da muss ich schon entweder grinsen oder sogar unverständlich den Kopf schütteln.
Und wie gesagt: Mit ein bisschen Organisation und vor allem mit einem Blick darauf, was das Kind so mitmacht und was nicht, ist es echt easy, wenn man nur zu Hause ist. Ich hätte es längst nicht so entspannt zu Hause gehabt, wenn ich nur versucht hätte, mein Kind von meinem Körper zu trennen. Das hätte nur Geschrei gegeben. Also schleppte ich ihn den kompletten Tag an mir rum. Das machte es easy und führte dazu, dass ich, die eigentlich 2 - 2 1/2 Jahre zu Hause bleiben wollte, bereits nach 1 Jahr und 8 Monaten wieder arbeiten ging. VZ übrigens.

Ich hatte diesen Satz jetzt ganz anders verstanden, naemlich so, dass viele, die arbeiten gehen muessen, insgeheim neidisch sind und deswegen die Hausfrauen schlecht reden


So hab ichs gemeint! Ich glaube einfach , dass eventuell bei manchen unbewusst der Wunsch da ist , länger/öfter zu Hause zu sein. Da dieses Bedürfniss nicht gestillt wird , versuchen sie ihre eigene Wut darüber zau kompensieren in dem sie z.B schlecht über die Menschen sprechen , die eben genau das haben
Ich betone hier wieder , dass es wohl bei manchen so ist. Nicht bei allen!
10.02.2017 22:23
Zitat von MIU28:

Zitat von Lade:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von MIU28:

Ich beneide jede Frau , die, bis die Kinder 3 sind zu Hause bleiben kann. Wenn ich tauschen könnte , würde ich das sofort tun ( und das obwohl ich meinen Beruf sehr liebe)Jeden Tag fahre ich mit schlechtem Gewissen zur Arbeit und wäre 10000x lieber bei meinem Kind! Finanziell ist das absolut nicht anders machbar
Ich glaube , dass manche Hausfrauen verpönen, liegt vielleicht daran , weil sie einfach neidisch sind.


Nö. Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn Frauen das so handhaben, solange sie damit glücklich sind.
Ich mag es aber nicht, wenn sie anfangen zu jammern, weil ihr Mann nichts tut. Doch tut er... er verdient den Lebensunterhalt. Da muss ich schon entweder grinsen oder sogar unverständlich den Kopf schütteln.
Und wie gesagt: Mit ein bisschen Organisation und vor allem mit einem Blick darauf, was das Kind so mitmacht und was nicht, ist es echt easy, wenn man nur zu Hause ist. Ich hätte es längst nicht so entspannt zu Hause gehabt, wenn ich nur versucht hätte, mein Kind von meinem Körper zu trennen. Das hätte nur Geschrei gegeben. Also schleppte ich ihn den kompletten Tag an mir rum. Das machte es easy und führte dazu, dass ich, die eigentlich 2 - 2 1/2 Jahre zu Hause bleiben wollte, bereits nach 1 Jahr und 8 Monaten wieder arbeiten ging. VZ übrigens.

Ich hatte diesen Satz jetzt ganz anders verstanden, naemlich so, dass viele, die arbeiten gehen muessen, insgeheim neidisch sind und deswegen die Hausfrauen schlecht reden


So hab ichs gemeint! Ich glaube einfach , dass eventuell bei manchen unbewusst der Wunsch da ist , länger/öfter zu Hause zu sein. Da dieses Bedürfniss nicht gestillt wird , versuchen sie ihre eigene Wut darüber zau kompensieren in dem sie z.B schlecht über die Menschen sprechen , die eben genau das haben
Ich betone hier wieder , dass es wohl bei manchen so ist. Nicht bei allen!


Dann hab ich dich tatsächlich falsch verstanden. Sorry.
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