Mütter- und Schwangerenforum

Hausfrauen - geschätzt oder verpönt?

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10.02.2017 23:24
Zitat von Fjörgyn:

Zitat von Marf:

Es ist doch doch das was man daraus macht.
Wenn ich als reine Hausfrau meinen Tag absolut selbstständig organisieren kann,dann doch so,das es zu mir und dem Kind passt.
Ich kann frei entscheiden pber Ternine,was man wann erledigt.....oder nicht.....das kann man selbst als Selbstständiger im Berufsleben kaum!
Und wenn mein Kind um 7 auf der Matte steht hat man doch echt genug Zeit bis Abends alles zu erledigen.
Ja,richtig....es läuft nicht immer rund.Das aber ist nunmal das Leben.Augen zu und durch.
Ich würde mir aber komisch vorkommen ,wenn ich nach einem ganzen Tag Zuhause von meine Mann noch erwarte Staubzusaugen oder so.Er bringt mir seinen Krams aus dem Job auch nicht mit....ist ja sein Ding das dort zu erledigen.
Ich sehe da keinen Unterschied.Jeder hat seinen Bereich .Will man es anders muss man es anders machen - auch ok.
Aber erwarten das der Mann noch freudig Dinge erledigt ,obwohl man dazu selber Zeit hatte....neee,das ist frech.

Ich kann mich deinen Beiträgen in diesem Thema komplett anschließen. Wenn ein Partner den ganzen Tag mit dem Hintern zu Hause sitzt, dann hat dieser Partner dafür zu soren, dass die Hütte sauber, die Wäsche gewaschen und das Essen gekocht ist wenn der arbeitende Partner nach Hause kommt. Dabei spielt es keine Rolle ob nun der Mann oder die Frau arbeiten geht. Das hat für mich auch was mit Respekt vor dem Partner zu tun, der der arbeitet sorgt für einen gewissen Lebensstandard, für Kleidung, Lebensmittel und auch Luxusartikel, er sorgt für einen gewissen Komfort. Ist es da nicht selbstverständlich, dass der Partner der zu Hause ist dem anderen auch ein komfortables Leben ermöglicht?
Was ich allerdings erwarte ist, dass der arbeitende Partner sich mit den Kindern beschäftigt. Nicjt damit der Partner der zu Hause ist Ruhe hat, sondern damit die Bindung zwischen dem arbeitenden Partner und dem Kind nicht leidet. Allerdings muss sich der arbeitende Partner natürlich nicht nachts ums Kind kümmern. Ich würde meinem Mann den Vogel zeigen, wenn ich um sechs Uhr raus muss, weil ich zur Arbeit muss und dann in der Nacht noch das Babx versorgen soll. Der Partner der zu Hause ist, kann nämlich auch mit dem Baby noch ein kleines Schläfchen gönnen. Der der arbeitet kann das nicht.
Das mag mit einem Kind gehen. Danach hört es aber auch schon auf
Piolin26
3807 Beiträge
10.02.2017 23:32
Zitat von Cappotella:

Zitat von Fjörgyn:

Zitat von Marf:

Es ist doch doch das was man daraus macht.
Wenn ich als reine Hausfrau meinen Tag absolut selbstständig organisieren kann,dann doch so,das es zu mir und dem Kind passt.
Ich kann frei entscheiden pber Ternine,was man wann erledigt.....oder nicht.....das kann man selbst als Selbstständiger im Berufsleben kaum!
Und wenn mein Kind um 7 auf der Matte steht hat man doch echt genug Zeit bis Abends alles zu erledigen.
Ja,richtig....es läuft nicht immer rund.Das aber ist nunmal das Leben.Augen zu und durch.
Ich würde mir aber komisch vorkommen ,wenn ich nach einem ganzen Tag Zuhause von meine Mann noch erwarte Staubzusaugen oder so.Er bringt mir seinen Krams aus dem Job auch nicht mit....ist ja sein Ding das dort zu erledigen.
Ich sehe da keinen Unterschied.Jeder hat seinen Bereich .Will man es anders muss man es anders machen - auch ok.
Aber erwarten das der Mann noch freudig Dinge erledigt ,obwohl man dazu selber Zeit hatte....neee,das ist frech.

Ich kann mich deinen Beiträgen in diesem Thema komplett anschließen. Wenn ein Partner den ganzen Tag mit dem Hintern zu Hause sitzt, dann hat dieser Partner dafür zu soren, dass die Hütte sauber, die Wäsche gewaschen und das Essen gekocht ist wenn der arbeitende Partner nach Hause kommt. Dabei spielt es keine Rolle ob nun der Mann oder die Frau arbeiten geht. Das hat für mich auch was mit Respekt vor dem Partner zu tun, der der arbeitet sorgt für einen gewissen Lebensstandard, für Kleidung, Lebensmittel und auch Luxusartikel, er sorgt für einen gewissen Komfort. Ist es da nicht selbstverständlich, dass der Partner der zu Hause ist dem anderen auch ein komfortables Leben ermöglicht?
Was ich allerdings erwarte ist, dass der arbeitende Partner sich mit den Kindern beschäftigt. Nicjt damit der Partner der zu Hause ist Ruhe hat, sondern damit die Bindung zwischen dem arbeitenden Partner und dem Kind nicht leidet. Allerdings muss sich der arbeitende Partner natürlich nicht nachts ums Kind kümmern. Ich würde meinem Mann den Vogel zeigen, wenn ich um sechs Uhr raus muss, weil ich zur Arbeit muss und dann in der Nacht noch das Babx versorgen soll. Der Partner der zu Hause ist, kann nämlich auch mit dem Baby noch ein kleines Schläfchen gönnen. Der der arbeitet kann das nicht.
Das mag mit einem Kind gehen. Danach hört es aber auch schon auf

Schließe mich Marf an...und es geht auch mit 2 Kindern ich stehe nachts auf kümmere mich um den großen (5) und die kleine (7 Monate ), mache Haushalt, gehe einkaufen, sorge dafür das es abends was warmes zu essen gibt und Kla ist es mal anstrengend und stressig aber dafür gibt es Tage die total relax sind
serap1981
2746 Beiträge
11.02.2017 00:05
Gut, ich habe nur ein Kind, das ist aber doch etwas stressiger gewesen, schreikind, wenigschläfer, anhänglich. Durchschlafen irgendwann zwischen 3 und 6, wohl erfolgreich verdrängt inzwischen.
aber das hausfrauendasein hat mich zwar den ganzen tag beschäftigt, aber nicht ausgelastet. mein hirn war ungenutzt, der körper am endpunkt, durch schlafmangel und dauertragen.
Für mich war das nichts.
Erst als ich wieder arbeiten ging, vollzeit von Anfang an, ging es mir wieder gut. Haushalt läuft nebenbei, habe auch keinen Mann, dem ich das aufdrücken kann, leider. Wird einfach nicht mein Hobby.

Den Hauptunterschied sehe ich wirklich an der Selbstbestimmtheit. Ohne Arbeitgeber, Abgabefristen, Aufgaben, die nach einem bestimmten Muster erledigt werden müssen, ist das Leben herrlich entspannt, mache ich es heute nicht, mache ich es eben morgen. Wenn ich zu müde bin um vollständige Sätze zu formulieren, bleibt der Brief eben zwei Tage liegen.
All das geht im Job nicht.
Puffi
2966 Beiträge
11.02.2017 03:02
Ich bin jetzt seit 5 Jahren zu Hause. Zuerst Mutterschutz und dann ein Baby. Als er 1 1/2 war sind wir umgezogen und ich durfte nicht arbeiten. Vor einem Jahr sind wir wieder umgezogen und ich bin immer noch daheim. Ich langweile mich nicht, wir sind meist den halben Tag nicht zu Hause und ich arbeite nebenbei ehrenamtlich seit mein Sohn 2 Monate alt war 1 bis 2 mal die Woche im Tierheim. Alex freut sich jede Woche auf's Gassigehen und Katzen streicheln.
Im September geht die Vorschule los und geplant ist, dass ich dann halbtags wieder arbeiten gehe. Mein Sohn moechte gern homeschooling, da 2 seiner Freunde vorerst daheim unterrichtet werden bis sie in die erste Klasse kommen. Da steht also noch alles offen.

Mein Mann hilft mir ab und an im Haushalt, obwohl er nicht muesste. Soviel faellt bei uns nicht an (auszer die Katzen uebertreibens mal wieder). Zur Zeit sind wir meist von 9 bis 4 auszer Haus, da wird nicht viel Dreck. Ich habe es also wirklich einfach.
Schaf
12471 Beiträge
11.02.2017 05:17
Zitat von serap1981:

Den Hauptunterschied sehe ich wirklich an der Selbstbestimmtheit. Ohne Arbeitgeber, Abgabefristen, Aufgaben, die nach einem bestimmten Muster erledigt werden müssen, ist das Leben herrlich entspannt, mache ich es heute nicht, mache ich es eben morgen. Wenn ich zu müde bin um vollständige Sätze zu formulieren, bleibt der Brief eben zwei Tage liegen.
All das geht im Job nicht.

Es hängt aber nicht nur vom Kind sondern auch von der Arbeit ab. Ich fand mein Leben in der Arbeit wesentlich selbstbestimmtes als jetzt mit Kind.

Wenn ich in der Früh keinen Termin hatte war es egal, ob ich um 6 oder um 12 Anfänge und ob ich um 12 oder um 20 Uhr gehe.

Ich brauche einen Arzt-Termin? Blick in meinen Kalender - dann kann ich. Heute muss ich meinen + 3 Kinder-Kalender konsultieren um anschließend noch meinen Mann zu fragen ob er dann auch kann.

Usw.

Ja, ich ein bezahlter Beruf ist auf Fremdbestimmt - in meinem Fall (IT-Trainerin und -Beraterin) aber wesentlich "weitläufiger", bspw. "am. 1.4. ist die erste Schulung, da müssen Kontept und Unterlage fertig sein" oder "Montag ist Beratung in x, da muss der Foliensatz fertig sein und die Reise organisiert sein"

Heute ist es "Ich hab jetzt Hunger" "Ich bin bald müde" "ICH BIN FEEEEEERTIIIIIIG!" und "Mama, was machst Du da ?!"
11.02.2017 06:10
Ich bin Hausfrau und das sehr gerne.Mein Mann und ich waren uns einig,dass ich Zuhause bleiben werden, bis das jüngste Kind die Grunsdschulzeit beendet hat.
In der Regel muss mein Mann nichts machen,er geht ausserhäussig seiner Arbeit nach,ich mach die Arbeit hier.
Am Wochenende hilft er aber immer freiwillig.Er fährt einkaufen,saugt,legt Wäsche zusammen und der Garten ist seine Aufgabe.

Ich finde das Hausfrauendasein teilweise schon anstrengend, vier Kinder zwischen 11 Jahren und 7 Monaten sind schon nicht ganz einfach und die anfallende Arbeit wie Wäsche,Termine usw.sind nicht zu verachten.Aber-ich kann mir die Arbeit so einteilen wie ich mag.Ich muss niemanden Rechenschaft ablegen,wenn mal eine Maschine Wäsche nicht gleich zusammengelegt wird,oder die Betten nicht gemacht werden. EIn berufstätiger Mensch muss seinen Soll meist immer pünktlich erfüllen.

Ich bekomme übrigens meist von berufstätigen Frauen negative Kommentare....Von "Du wirst schon sehen,wie es im Alter mit der Rente sein wird" bis "man verblödet doch".

Ich finde es immer ziemlich dreist, ich erlaube mir ja auch nicht,das auszusprechen,was ich(manchmal) denke.

11.02.2017 06:24
Ich bin seit über einem jahr zu hause beim kleinen.
Mein partner geht vz arbeiten. 3er schicht.

Klar genieße ich die zeit zuhause, vorallem mit junior, ihn aufwachsen und dazulernen zu sehen. Soviel ich von ihm habe, hat keiner.

Den großteil vom haushalt mache ich. Aber alles kann man neben einem 1 jährigen nicht machen. Bügeln zb. Wir bügeln nicht oft, aber wenn, gehts nicht neben ihm.
Oder nass wischen. Da muss einer mit ihm raus, damits der andere erledigen kann. Zz komm ich nicht mal anständig zum kochen, da er ständig am hosenbein hängt.
Also zu sooo viel komm ich nicht, da er viel aufmerksamkeit braucht. Staubsaugen und wäsche machen geht schon.

Also hilft mir mein partner schon auch etwas aus, ohne es ihm zu sagen.
Im sept kommt der kleine in die krabbelstube am Mo u Di. An diesem beiden Tagen gehe ich arbeiten ab Okt. Und obwohl ich die zeit zu hause genieße, freu ich mich trotzdem auf etwas abwechslung.
Wenn ich noch eine weile zuhause wäre, wäre es natürlich nicht schlimm. Ich glaube ich würde trotzdem teilzeit arbeiten wollen.
MIU28
1527 Beiträge
11.02.2017 06:30
Zitat von DieW:

Ich bin Hausfrau und das sehr gerne.Mein Mann und ich waren uns einig,dass ich Zuhause bleiben werden, bis das jüngste Kind die Grunsdschulzeit beendet hat.
In der Regel muss mein Mann nichts machen,er geht ausserhäussig seiner Arbeit nach,ich mach die Arbeit hier.
Am Wochenende hilft er aber immer freiwillig.Er fährt einkaufen,saugt,legt Wäsche zusammen und der Garten ist seine Aufgabe.

Ich finde das Hausfrauendasein teilweise schon anstrengend, vier Kinder zwischen 11 Jahren und 7 Monaten sind schon nicht ganz einfach und die anfallende Arbeit wie Wäsche,Termine usw.sind nicht zu verachten.Aber-ich kann mir die Arbeit so einteilen wie ich mag.Ich muss niemanden Rechenschaft ablegen,wenn mal eine Maschine Wäsche nicht gleich zusammengelegt wird,oder die Betten nicht gemacht werden. EIn berufstätiger Mensch muss seinen Soll meist immer pünktlich erfüllen.

Ich bekomme übrigens meist von berufstätigen Frauen negative Kommentare....Von "Du wirst schon sehen,wie es im Alter mit der Rente sein wird" bis "man verblödet doch".

Ich finde es immer ziemlich dreist, ich erlaube mir ja auch nicht,das auszusprechen,was ich(manchmal) denke.


Du hast recht , die Kommentare sind wirklich blöd.
Aber im letzten Satz zeigst du ja auch , dass du selbst Vorurteile gegenüber arbeitenden Müttern hast
11.02.2017 06:37
Zitat von MIU28:

Zitat von DieW:

Ich bin Hausfrau und das sehr gerne.Mein Mann und ich waren uns einig,dass ich Zuhause bleiben werden, bis das jüngste Kind die Grunsdschulzeit beendet hat.
In der Regel muss mein Mann nichts machen,er geht ausserhäussig seiner Arbeit nach,ich mach die Arbeit hier.
Am Wochenende hilft er aber immer freiwillig.Er fährt einkaufen,saugt,legt Wäsche zusammen und der Garten ist seine Aufgabe.

Ich finde das Hausfrauendasein teilweise schon anstrengend, vier Kinder zwischen 11 Jahren und 7 Monaten sind schon nicht ganz einfach und die anfallende Arbeit wie Wäsche,Termine usw.sind nicht zu verachten.Aber-ich kann mir die Arbeit so einteilen wie ich mag.Ich muss niemanden Rechenschaft ablegen,wenn mal eine Maschine Wäsche nicht gleich zusammengelegt wird,oder die Betten nicht gemacht werden. EIn berufstätiger Mensch muss seinen Soll meist immer pünktlich erfüllen.

Ich bekomme übrigens meist von berufstätigen Frauen negative Kommentare....Von "Du wirst schon sehen,wie es im Alter mit der Rente sein wird" bis "man verblödet doch".

Ich finde es immer ziemlich dreist, ich erlaube mir ja auch nicht,das auszusprechen,was ich(manchmal) denke.


Du hast recht , die Kommentare sind wirklich blöd.
Aber im letzten Satz zeigst du ja auch , dass du selbst Vorurteile gegenüber arbeitenden Müttern hast


Manchmal habe ich Vorurteile ,das stimmt.Aber ich spreche sie nicht aus.Und ich unterscheide zwischen Müttern,die arbeiten müssen,weil die Lebensumstände sich geändert haben und den Müttern,die aus reinem Luxus arbeiten und dann rumjaffeln,wie stressig alles ist,das Kind schon wieder krank ist ,es aber trotzdem in den Kiga muss,weil man ja arbeiten muss etc.

Ich selbst musste bei meinem ältesten Sohn nach 12 Monaten wieder arbeiten und ich weiss, dass es eine Zerreißprobe sein kann.Freiwillig nie mehr.
zuckerlie
15684 Beiträge
11.02.2017 06:50
Ich finde, dass muss und soll jede Frau/Familie für sich entscheiden.

Ich bin jeweils nach einem Jahr wieder arbeiten gegangen (weil ich Bock habe und meine Arbeit liebe) 13,5h Zeitstunden. Das Gute: ich verdiene gut, hab trotzdem viel Zeit für die Familie. Das Jahr zu Hause mit meiner Tochter war chillig, nicht überfordernd und nicht stressig. Man hat bei einem strukturierten Tag auch gut mal Zeit für sich.

Weil sich manche hier über unangebrachte Kommentare ärgern (die ich persönlich auch unmöglich finde), das gibt's ja auch andersrum.
Nine85
6275 Beiträge
11.02.2017 08:15
Zitat von MIU28:

Zitat von DieW:

Ich bin Hausfrau und das sehr gerne.Mein Mann und ich waren uns einig,dass ich Zuhause bleiben werden, bis das jüngste Kind die Grunsdschulzeit beendet hat.
In der Regel muss mein Mann nichts machen,er geht ausserhäussig seiner Arbeit nach,ich mach die Arbeit hier.
Am Wochenende hilft er aber immer freiwillig.Er fährt einkaufen,saugt,legt Wäsche zusammen und der Garten ist seine Aufgabe.

Ich finde das Hausfrauendasein teilweise schon anstrengend, vier Kinder zwischen 11 Jahren und 7 Monaten sind schon nicht ganz einfach und die anfallende Arbeit wie Wäsche,Termine usw.sind nicht zu verachten.Aber-ich kann mir die Arbeit so einteilen wie ich mag.Ich muss niemanden Rechenschaft ablegen,wenn mal eine Maschine Wäsche nicht gleich zusammengelegt wird,oder die Betten nicht gemacht werden. EIn berufstätiger Mensch muss seinen Soll meist immer pünktlich erfüllen.

Ich bekomme übrigens meist von berufstätigen Frauen negative Kommentare....Von "Du wirst schon sehen,wie es im Alter mit der Rente sein wird" bis "man verblödet doch".

Ich finde es immer ziemlich dreist, ich erlaube mir ja auch nicht,das auszusprechen,was ich(manchmal) denke.


Du hast recht , die Kommentare sind wirklich blöd.
Aber im letzten Satz zeigst du ja auch , dass du selbst Vorurteile gegenüber arbeitenden Müttern hast


Ich bin ehrlich. Ich stelle es mir mit der Rente bei den hsusfrauen wirklich schwierig vor. Wie lang bist du raus?
das nächste ist der wieder einstieg in den Job. Wer stellt einen denn nach 10 Jahren ohne Praxis ein?
11.02.2017 08:16
Zitat von Piolin26:

Zitat von Cappotella:

Zitat von Fjörgyn:

Zitat von Marf:

Es ist doch doch das was man daraus macht.
Wenn ich als reine Hausfrau meinen Tag absolut selbstständig organisieren kann,dann doch so,das es zu mir und dem Kind passt.
Ich kann frei entscheiden pber Ternine,was man wann erledigt.....oder nicht.....das kann man selbst als Selbstständiger im Berufsleben kaum!
Und wenn mein Kind um 7 auf der Matte steht hat man doch echt genug Zeit bis Abends alles zu erledigen.
Ja,richtig....es läuft nicht immer rund.Das aber ist nunmal das Leben.Augen zu und durch.
Ich würde mir aber komisch vorkommen ,wenn ich nach einem ganzen Tag Zuhause von meine Mann noch erwarte Staubzusaugen oder so.Er bringt mir seinen Krams aus dem Job auch nicht mit....ist ja sein Ding das dort zu erledigen.
Ich sehe da keinen Unterschied.Jeder hat seinen Bereich .Will man es anders muss man es anders machen - auch ok.
Aber erwarten das der Mann noch freudig Dinge erledigt ,obwohl man dazu selber Zeit hatte....neee,das ist frech.

Ich kann mich deinen Beiträgen in diesem Thema komplett anschließen. Wenn ein Partner den ganzen Tag mit dem Hintern zu Hause sitzt, dann hat dieser Partner dafür zu soren, dass die Hütte sauber, die Wäsche gewaschen und das Essen gekocht ist wenn der arbeitende Partner nach Hause kommt. Dabei spielt es keine Rolle ob nun der Mann oder die Frau arbeiten geht. Das hat für mich auch was mit Respekt vor dem Partner zu tun, der der arbeitet sorgt für einen gewissen Lebensstandard, für Kleidung, Lebensmittel und auch Luxusartikel, er sorgt für einen gewissen Komfort. Ist es da nicht selbstverständlich, dass der Partner der zu Hause ist dem anderen auch ein komfortables Leben ermöglicht?
Was ich allerdings erwarte ist, dass der arbeitende Partner sich mit den Kindern beschäftigt. Nicjt damit der Partner der zu Hause ist Ruhe hat, sondern damit die Bindung zwischen dem arbeitenden Partner und dem Kind nicht leidet. Allerdings muss sich der arbeitende Partner natürlich nicht nachts ums Kind kümmern. Ich würde meinem Mann den Vogel zeigen, wenn ich um sechs Uhr raus muss, weil ich zur Arbeit muss und dann in der Nacht noch das Babx versorgen soll. Der Partner der zu Hause ist, kann nämlich auch mit dem Baby noch ein kleines Schläfchen gönnen. Der der arbeitet kann das nicht.
Das mag mit einem Kind gehen. Danach hört es aber auch schon auf

Schließe mich Marf an...und es geht auch mit 2 Kindern ich stehe nachts auf kümmere mich um den großen (5) und die kleine (7 Monate ), mache Haushalt, gehe einkaufen, sorge dafür das es abends was warmes zu essen gibt und Kla ist es mal anstrengend und stressig aber dafür gibt es Tage die total relax sind

Dann hast du entweder sehr ruhige Kinder oder ich bin einfach schlecht im organisieren. Hier is nix mit Füßen hochlegen, außer ich parke die Kinder am Fernseher.
Meine Kinder haben ziemlich kleine Abstände. Heißt, wenn die Kleine schlief, war die Große wach und musste "ruhig gehalten" werden. Schlief die Große, lief es andersrum. Mittlerweile sind es 4. Da geht es nicht mehr, sich mal für ne halbe Stunde aufs Ohr zu legen untertags.
11.02.2017 08:22
Anfeindungen gibt es doch immer, weil jeder meint, er hätte ein Exklusivrecht auf das eigene Weltbild. Mir als arbeitender Mama schlägt auch öfter mal das Missfallen der Kolleginnen entgegen. Gefühlt befinde ich mich oft in einer Verteidigungshaltung. Mein armes Kind und so.
Dann aber fällt mir wieder auf, dass eine andere liebe Kollegin, die zu allererst Mama ist und nur ein paar Stunden arbeitet mit Kindern jenseits der Pubertät, auch immer dumm angemacht wird. Teilweise von den gleichen Leuten wie ich. Man muss die Leute einfach reden lassen.

Was ich allerdings krass fand, waren die Kommentare, als ich arbeiten ging und Schatz den Löwenanteil der Elternzeit übernahm. Da fragt man sich manchmal wirklich, was denn aus dem 21. Jahrhundert geworden ist. Alter Schwede... Dagegen ist der Streit Hausfrau vs. arbeitende Mama ein Kinkerlitzchen.
11.02.2017 08:23
Zitat von Nine85:

Zitat von MIU28:

Zitat von DieW:

Ich bin Hausfrau und das sehr gerne.Mein Mann und ich waren uns einig,dass ich Zuhause bleiben werden, bis das jüngste Kind die Grunsdschulzeit beendet hat.
In der Regel muss mein Mann nichts machen,er geht ausserhäussig seiner Arbeit nach,ich mach die Arbeit hier.
Am Wochenende hilft er aber immer freiwillig.Er fährt einkaufen,saugt,legt Wäsche zusammen und der Garten ist seine Aufgabe.

Ich finde das Hausfrauendasein teilweise schon anstrengend, vier Kinder zwischen 11 Jahren und 7 Monaten sind schon nicht ganz einfach und die anfallende Arbeit wie Wäsche,Termine usw.sind nicht zu verachten.Aber-ich kann mir die Arbeit so einteilen wie ich mag.Ich muss niemanden Rechenschaft ablegen,wenn mal eine Maschine Wäsche nicht gleich zusammengelegt wird,oder die Betten nicht gemacht werden. EIn berufstätiger Mensch muss seinen Soll meist immer pünktlich erfüllen.

Ich bekomme übrigens meist von berufstätigen Frauen negative Kommentare....Von "Du wirst schon sehen,wie es im Alter mit der Rente sein wird" bis "man verblödet doch".

Ich finde es immer ziemlich dreist, ich erlaube mir ja auch nicht,das auszusprechen,was ich(manchmal) denke.


Du hast recht , die Kommentare sind wirklich blöd.
Aber im letzten Satz zeigst du ja auch , dass du selbst Vorurteile gegenüber arbeitenden Müttern hast


Ich bin ehrlich. Ich stelle es mir mit der Rente bei den hsusfrauen wirklich schwierig vor. Wie lang bist du raus?
das nächste ist der wieder einstieg in den Job. Wer stellt einen denn nach 10 Jahren ohne Praxis ein?

Wenn ich in Rente bin, brauche ich kein großes Haus mit Garten mehr. Da reicht eine kuschelige 2Zimmerwohnung. Da sind wir uns einig. Mein Mann verdient gut, es wird für uns beide reichen. Sollte er eher gehen, bin ich durch die Witwenrente und private Vorsorgen mit abgedeckt.

Und ehrlich? Wer weiß, ob und wer von uns die Rente erlebt? Soll ich nur darauf hin arbeiten, wenn HIER, JETZT mein Leben stattfindet? Nee!
11.02.2017 08:43
Zitat von Nine85:

Zitat von MIU28:

Zitat von DieW:

Ich bin Hausfrau und das sehr gerne.Mein Mann und ich waren uns einig,dass ich Zuhause bleiben werden, bis das jüngste Kind die Grunsdschulzeit beendet hat.
In der Regel muss mein Mann nichts machen,er geht ausserhäussig seiner Arbeit nach,ich mach die Arbeit hier.
Am Wochenende hilft er aber immer freiwillig.Er fährt einkaufen,saugt,legt Wäsche zusammen und der Garten ist seine Aufgabe.

Ich finde das Hausfrauendasein teilweise schon anstrengend, vier Kinder zwischen 11 Jahren und 7 Monaten sind schon nicht ganz einfach und die anfallende Arbeit wie Wäsche,Termine usw.sind nicht zu verachten.Aber-ich kann mir die Arbeit so einteilen wie ich mag.Ich muss niemanden Rechenschaft ablegen,wenn mal eine Maschine Wäsche nicht gleich zusammengelegt wird,oder die Betten nicht gemacht werden. EIn berufstätiger Mensch muss seinen Soll meist immer pünktlich erfüllen.

Ich bekomme übrigens meist von berufstätigen Frauen negative Kommentare....Von "Du wirst schon sehen,wie es im Alter mit der Rente sein wird" bis "man verblödet doch".

Ich finde es immer ziemlich dreist, ich erlaube mir ja auch nicht,das auszusprechen,was ich(manchmal) denke.


Du hast recht , die Kommentare sind wirklich blöd.
Aber im letzten Satz zeigst du ja auch , dass du selbst Vorurteile gegenüber arbeitenden Müttern hast


Ich bin ehrlich. Ich stelle es mir mit der Rente bei den hsusfrauen wirklich schwierig vor. Wie lang bist du raus?
das nächste ist der wieder einstieg in den Job. Wer stellt einen denn nach 10 Jahren ohne Praxis ein?


Ich habe 10 Jahre gearbeitet und 5 Kinder.Sprich 25 Jahre in die Rente " gezahlt".Habe also noch Fehlzeiten.
Was in 10 Jahren ist,weiss ich nicht.Was in 25 Jahren ist schon garnicht.Ich lebe jetzt,meine Kinder sind jetzt klein.
Wir haben ein Haus,dass zum RentenEintritt meines Mannes schuldenfrei ist und notfalls für eine 2 Zimmerwohng verkauft werden könnte,oder vermietet werden.

Aber ich denke,dass ich in meinem Beruf immer was bekomme.Ich bin Krankenschwester und der Mangel an Fachkräften wird sicher nicht weniger.
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