Mütter- und Schwangerenforum

Hausfrausein - erstrebenswerte Lebensweise?

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Lila17
11967 Beiträge
18.07.2011 22:33
Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Ich denke, dass man eh niemals alle Meinungen unter einen Hut bekommt, das ist doch auch gut so, stellt euch mal vor, in jeder Familie wäre das gleich...
Aber ich denke auch, dass die "Nur-Hausfrauen" gegenüber den "arbeitenden Müttern" und andersherum auch irgendwie Vorurteile haben... ganz ehrlich, ich frage mich immer, wieso geht das bei uns in der Familie? Ich zB arbeite sehr sehr viel (61h/Woche) , und kümmere mich nebenbei aber auch um die Familie (Mein Lebensgefährte hat zurzeit Elternezit aber der Haushalt bleibt halt doch an mir hängen bzw. ab Herbst werden wir jemanden haben der sich darum kümmert weil ich es berufsbedingt dann nicht mehr kann)... Ich hab ne Freundin die hat auch ein Baby (8 Monate alt), wir kennen uns von der Arbeit und sie hat irgendwie zu nix mehr Motivation... Die Wohnung sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand etc... Und sie geht nicht arbeiten bzw will das in absehbrer Zeit auch nicht tun. Da frage ich mich schon, wieso können wir das ales unter einen Hut bekommen, Job+einigermaßen sauberer Haushalt?
Andererseits ist meine Art zu leben auch nicht jedermanns Sache... Also ich verstehe auch die Frauen die lieber zuhause bleiben und sich um Haushalt Kinder usw. intensiver kümmern möchten.


Aber wenn man hier so liest, tun wir das ja gar nicht, denn es geht genauso gut mit Job.


Sicher geht es auch mit Job, das geht ja bei mir auch.
Aber ohne Job geht es "intensiver".


Gut ich hab mich falsch ausgedrückt. Nicht genauso gut, denn gut geht sicher allen Kindern, der Haushalt ist für mich nebensächlich.
Genauso intensiv. Ich kann mich unmöglich so intensiv um mein Kind kümmern, wenn ich 40 Std. die Woche arbeiten gehe. Das geht einfach nicht. Ich sage nicht, dass jemand anderes es nicht genauso gut kann, aber als Vollzeitarbeitende Mutter, kann man das nicht so intensiv .
Das ist nicht schlecht , nur anders.
Und das akzeptiere ich als Hausfrau genauso, denn es ist anscheinend unglaublich wichtig, dass hier irgendwer die Lebensweise von irgendjemand anderem billigt.


Hm was heißt billigen... respektieren würde ich sagen.


Nein genau das ist das Problem. Ich hab oft genug gelesen "Ich finds ja ok, das einige Hausfrauen sind, solange sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen". Das ist eine Billigung und keine Akzeptanz und ich fühle mich dadurch auch nicht besonders Respektiert sondern nur gebilligt in meinem Dasein. Ich störe ja niemanden, tu aber auch nix sinnvolles.
Damit meine ich nicht expliziet deinen Post, nicht falsch verstehen.
18.07.2011 22:35
Zitat von Neujahrsgirl:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Ich denke, dass man eh niemals alle Meinungen unter einen Hut bekommt, das ist doch auch gut so, stellt euch mal vor, in jeder Familie wäre das gleich...
Aber ich denke auch, dass die "Nur-Hausfrauen" gegenüber den "arbeitenden Müttern" und andersherum auch irgendwie Vorurteile haben... ganz ehrlich, ich frage mich immer, wieso geht das bei uns in der Familie? Ich zB arbeite sehr sehr viel (61h/Woche) , und kümmere mich nebenbei aber auch um die Familie (Mein Lebensgefährte hat zurzeit Elternezit aber der Haushalt bleibt halt doch an mir hängen bzw. ab Herbst werden wir jemanden haben der sich darum kümmert weil ich es berufsbedingt dann nicht mehr kann)... Ich hab ne Freundin die hat auch ein Baby (8 Monate alt), wir kennen uns von der Arbeit und sie hat irgendwie zu nix mehr Motivation... Die Wohnung sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand etc... Und sie geht nicht arbeiten bzw will das in absehbrer Zeit auch nicht tun. Da frage ich mich schon, wieso können wir das ales unter einen Hut bekommen, Job+einigermaßen sauberer Haushalt?
Andererseits ist meine Art zu leben auch nicht jedermanns Sache... Also ich verstehe auch die Frauen die lieber zuhause bleiben und sich um Haushalt Kinder usw. intensiver kümmern möchten.


Aber wenn man hier so liest, tun wir das ja gar nicht, denn es geht genauso gut mit Job.


Sicher geht es auch mit Job, das geht ja bei mir auch.
Aber ohne Job geht es "intensiver".
schön das mal von einer arbeitermama zu hören, aber viele sagen eben das es eben nciht so ist und man als hausfrau faul dumm oder sonstwas ist -.-
ich denke einfach man muss nur wissen wie, jeder ist seines glückes schmied, auch wenn ich persönlich zb deine situation nie verstehen kann, da ich eben nichtmal für 20h die woche arbeiten würde, aus angst was daheim zu verpassen. aber wenn du glücklich bist ist es so.
ich finds nur schlimm wie viele die hausfrauen als minderwertig abstempeln -.- nicht umsonst zwing ich mich zu einer arbeit wenn der kleine in der kita ist weil die gesellschaft einen nicht als reine hausfrau wie sie früher war (zu den spruch bei uns gibts die hausfrau erst seit 20 jahren omg da musste ich soooo lachen) akzeptiert. aber wir sind ja eh nur faul also warum das akzeptieren andere schaffen das mit fingerschnippen neben der arbeit (oder bezahlen wen der das für einen macht, aber da mach ich das lieber selber )

Du schreibst dass man als Hausfrau als dumm faul usw abgestempelt wird, ich werde auch oft als "Rabenmutter" abgestempelt weil ich so viel arbeiten gehe... es gibt überall solche und solche zB gibt es bestimmt wirklich dumme und faule Hausfrauen aber auch gebildetete und engagierte...
Es ist halt immer von der Person selber abhängig.
18.07.2011 22:38
Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Ich denke, dass man eh niemals alle Meinungen unter einen Hut bekommt, das ist doch auch gut so, stellt euch mal vor, in jeder Familie wäre das gleich...
Aber ich denke auch, dass die "Nur-Hausfrauen" gegenüber den "arbeitenden Müttern" und andersherum auch irgendwie Vorurteile haben... ganz ehrlich, ich frage mich immer, wieso geht das bei uns in der Familie? Ich zB arbeite sehr sehr viel (61h/Woche) , und kümmere mich nebenbei aber auch um die Familie (Mein Lebensgefährte hat zurzeit Elternezit aber der Haushalt bleibt halt doch an mir hängen bzw. ab Herbst werden wir jemanden haben der sich darum kümmert weil ich es berufsbedingt dann nicht mehr kann)... Ich hab ne Freundin die hat auch ein Baby (8 Monate alt), wir kennen uns von der Arbeit und sie hat irgendwie zu nix mehr Motivation... Die Wohnung sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand etc... Und sie geht nicht arbeiten bzw will das in absehbrer Zeit auch nicht tun. Da frage ich mich schon, wieso können wir das ales unter einen Hut bekommen, Job+einigermaßen sauberer Haushalt?
Andererseits ist meine Art zu leben auch nicht jedermanns Sache... Also ich verstehe auch die Frauen die lieber zuhause bleiben und sich um Haushalt Kinder usw. intensiver kümmern möchten.


Aber wenn man hier so liest, tun wir das ja gar nicht, denn es geht genauso gut mit Job.


Sicher geht es auch mit Job, das geht ja bei mir auch.
Aber ohne Job geht es "intensiver".


Gut ich hab mich falsch ausgedrückt. Nicht genauso gut, denn gut geht sicher allen Kindern, der Haushalt ist für mich nebensächlich.
Genauso intensiv. Ich kann mich unmöglich so intensiv um mein Kind kümmern, wenn ich 40 Std. die Woche arbeiten gehe. Das geht einfach nicht. Ich sage nicht, dass jemand anderes es nicht genauso gut kann, aber als Vollzeitarbeitende Mutter, kann man das nicht so intensiv .
Das ist nicht schlecht , nur anders.
Und das akzeptiere ich als Hausfrau genauso, denn es ist anscheinend unglaublich wichtig, dass hier irgendwer die Lebensweise von irgendjemand anderem billigt.


Hm was heißt billigen... respektieren würde ich sagen.


Nein genau das ist das Problem. Ich hab oft genug gelesen "Ich finds ja ok, das einige Hausfrauen sind, solange sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen". Das ist eine Billigung und keine Akzeptanz und ich fühle mich dadurch auch nicht besonders Respektiert sondern nur gebilligt in meinem Dasein. Ich störe ja niemanden, tu aber auch nix sinnvolles.
Damit meine ich nicht expliziet deinen Post, nicht falsch verstehen.


Hm also ich vertrete auch den Standpunkt, wenn die Frau/Familie dadurch nicht in soziale Leistungen abrutscht sondern sich selber finanziert dann soll doch jeder so leben wie er glücklich ist. Ich finde es nur nicht prickelnd wenn das Kind über 3 ist und die Frau dann halt "arbeitsscheu" ist und deswegen zB SGB II gezahlt wird... aber wenn man sich selber finanziert ist es doch jedem seine Sache.
18.07.2011 22:40
och rabenmütter würde ich gar nicht als Schimpfwort nehmen, den Rabenmütter sind die Liebevollsten Vogelmütter
Zitat:
Wenn die Raben Kinder haben, kümmern sie sich drum:
Rabenmutter holt das Futter und fliegt weit herum.
Rabenvater scheucht den Kater oder Katze weg.
Wenn die Kleinen ängstlich weinen, kriegt er einen Schreck.
Kurz:
Die Rabenkinder haben Eltern lieb und gut,
die ernähren und beschützen ihre junge Brut.
Teure Mädchen, werte Knaben:
Sagt, sind solche Eltern Rabeneltern?
Nein!
Lasst uns wünschen liebe Leute,
manche Menschen mögen heute
Eltern wie die Raben sein!
aus: "Florentine" von James Krüss, ©James Krüss Erben *g*
Lila17
11967 Beiträge
18.07.2011 22:41
Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Ich denke, dass man eh niemals alle Meinungen unter einen Hut bekommt, das ist doch auch gut so, stellt euch mal vor, in jeder Familie wäre das gleich...
Aber ich denke auch, dass die "Nur-Hausfrauen" gegenüber den "arbeitenden Müttern" und andersherum auch irgendwie Vorurteile haben... ganz ehrlich, ich frage mich immer, wieso geht das bei uns in der Familie? Ich zB arbeite sehr sehr viel (61h/Woche) , und kümmere mich nebenbei aber auch um die Familie (Mein Lebensgefährte hat zurzeit Elternezit aber der Haushalt bleibt halt doch an mir hängen bzw. ab Herbst werden wir jemanden haben der sich darum kümmert weil ich es berufsbedingt dann nicht mehr kann)... Ich hab ne Freundin die hat auch ein Baby (8 Monate alt), wir kennen uns von der Arbeit und sie hat irgendwie zu nix mehr Motivation... Die Wohnung sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand etc... Und sie geht nicht arbeiten bzw will das in absehbrer Zeit auch nicht tun. Da frage ich mich schon, wieso können wir das ales unter einen Hut bekommen, Job+einigermaßen sauberer Haushalt?
Andererseits ist meine Art zu leben auch nicht jedermanns Sache... Also ich verstehe auch die Frauen die lieber zuhause bleiben und sich um Haushalt Kinder usw. intensiver kümmern möchten.


Aber wenn man hier so liest, tun wir das ja gar nicht, denn es geht genauso gut mit Job.


Sicher geht es auch mit Job, das geht ja bei mir auch.
Aber ohne Job geht es "intensiver".


Gut ich hab mich falsch ausgedrückt. Nicht genauso gut, denn gut geht sicher allen Kindern, der Haushalt ist für mich nebensächlich.
Genauso intensiv. Ich kann mich unmöglich so intensiv um mein Kind kümmern, wenn ich 40 Std. die Woche arbeiten gehe. Das geht einfach nicht. Ich sage nicht, dass jemand anderes es nicht genauso gut kann, aber als Vollzeitarbeitende Mutter, kann man das nicht so intensiv .
Das ist nicht schlecht , nur anders.
Und das akzeptiere ich als Hausfrau genauso, denn es ist anscheinend unglaublich wichtig, dass hier irgendwer die Lebensweise von irgendjemand anderem billigt.


Hm was heißt billigen... respektieren würde ich sagen.


Nein genau das ist das Problem. Ich hab oft genug gelesen "Ich finds ja ok, das einige Hausfrauen sind, solange sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen". Das ist eine Billigung und keine Akzeptanz und ich fühle mich dadurch auch nicht besonders Respektiert sondern nur gebilligt in meinem Dasein. Ich störe ja niemanden, tu aber auch nix sinnvolles.
Damit meine ich nicht expliziet deinen Post, nicht falsch verstehen.


Hm also ich vertrete auch den Standpunkt, wenn die Frau/Familie dadurch nicht in soziale Leistungen abrutscht sondern sich selber finanziert dann soll doch jeder so leben wie er glücklich ist. Ich finde es nur nicht prickelnd wenn das Kind über 3 ist und die Frau dann halt "arbeitsscheu" ist und deswegen zB SGB II gezahlt wird... aber wenn man sich selber finanziert ist es doch jedem seine Sache.


Aber was hat das mit Arbeitsscheu zu tun? Wenn man jedem seine Lebensweise gönnt, hinterfragt man doch solche Aussagen. Diese Mutter betreut dann eben ein vierjähriges Kind. Wenn sie es nicht macht, macht es meintewegen eine Kindergärtnerin oder Erzieherin oder Tagesmutter. Die bekommt Geld dafür und es ist dann wieder eine akzeptable Arbeit, die nichts mit Arbeitsscheu zu tun hat. Was ist denn das für eine Logik?
18.07.2011 22:42
Zitat von zauberlicht:

Zitat von schnulli1409:

Ich denke, dass man eh niemals alle Meinungen unter einen Hut bekommt, das ist doch auch gut so, stellt euch mal vor, in jeder Familie wäre das gleich...
Aber ich denke auch, dass die "Nur-Hausfrauen" gegenüber den "arbeitenden Müttern" und andersherum auch irgendwie Vorurteile haben..
. ganz ehrlich, ich frage mich immer, wieso geht das bei uns in der Familie? Ich zB arbeite sehr sehr viel (61h/Woche) , und kümmere mich nebenbei aber auch um die Familie (Mein Lebensgefährte hat zurzeit Elternezit aber der Haushalt bleibt halt doch an mir hängen bzw. ab Herbst werden wir jemanden haben der sich darum kümmert weil ich es berufsbedingt dann nicht mehr kann)... Ich hab ne Freundin die hat auch ein Baby (8 Monate alt), wir kennen uns von der Arbeit und sie hat irgendwie zu nix mehr Motivation... Die Wohnung sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand etc... Und sie geht nicht arbeiten bzw will das in absehbrer Zeit auch nicht tun. Da frage ich mich schon, wieso können wir das ales unter einen Hut bekommen, Job+einigermaßen sauberer Haushalt?
Andererseits ist meine Art zu leben auch nicht jedermanns Sache... Also ich verstehe auch die Frauen die lieber zuhause bleiben und sich um Haushalt Kinder usw. intensiver kümmern möchten.



Du, ich habe Seiten vorher schonmal geschrieben, dass ich beide Varianten für gut befinde, solange die Mütter damit glücklich sind... es gibt Frauen, die lieben ihre Arbeit so sehr, dass sie eben nicht geschaffen sind, als hausfrau zu Hause zu bleiben... und dann gibt es eben Mütter, für die ist es die absolute glücklichste Situation ist, als Hausfrau zu Hause zu sein..

ICH finde beide varianten in Ordnung, weil ich der Meinung bin, wenn ich als Mutter ausgeglichen udn glücklich bin, dann überträgt sich das auch auf mein Kind... ICH bin aber auch der Meinung, das beides gleichermassen wertvoll ist.. es ist nicht die eine besser, als die andere, nur weil sie zu hause ist, bzw. weil sie ihr eigenes Geld verdient... es ist BEIDES in Ordnung udn wertvoll.... und nur weil es manchmal so rüber kommt, als wäre es nicht so wertvoll, weniger wert, weil weniger Geld usw... schiesse ich dann auch mal gern das andere Extrem rüber... einfach um vor Augen zu führen... MEINEN Standpunkt konntest eben ja lesen... und ich wäre leibend gern Hausfrau.. aber nicht um jeden Preis, deshalb gehe ich eben arbeiten.

LG Zaubi


Dem hab ich nix mehr hinzuzufügen Genau so meine ich das.
Jedem das seine.
Ich finds dann nur fies wenn KOmmentare a lá du bekommst Kinder nur um sie abzuschieben oder kennt dich dein Kind überhaupt noch? kommen... jetzt nicht von dir aber auch solche KOmmentare tauchen des öfteren hier auf im mc, und da mag ich dann natürlich auch meinen Standpunkt verteidigen
18.07.2011 22:44
Zitat von Lila17:

Aber was hat das mit Arbeitsscheu zu tun? Wenn man jedem seine Lebensweise gönnt, hinterfragt man doch solche Aussagen. Diese Mutter betreut dann eben ein vierjähriges Kind. Wenn sie es nicht macht, macht es meintewegen eine Kindergärtnerin oder Erzieherin oder Tagesmutter. Die bekommt Geld dafür und es ist dann wieder eine akzeptable Arbeit, die nichts mit Arbeitsscheu zu tun hat. Was ist denn das für eine Logik?
so seh ich das auch und Tagesmütter werden auch teils vom Staat und teils von den eltern selber bezahlt, kommt doch aufs gleiche raus als wenn eine Hausfrau Harzt4 bekäme
18.07.2011 22:45
Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Ich denke, dass man eh niemals alle Meinungen unter einen Hut bekommt, das ist doch auch gut so, stellt euch mal vor, in jeder Familie wäre das gleich...
Aber ich denke auch, dass die "Nur-Hausfrauen" gegenüber den "arbeitenden Müttern" und andersherum auch irgendwie Vorurteile haben... ganz ehrlich, ich frage mich immer, wieso geht das bei uns in der Familie? Ich zB arbeite sehr sehr viel (61h/Woche) , und kümmere mich nebenbei aber auch um die Familie (Mein Lebensgefährte hat zurzeit Elternezit aber der Haushalt bleibt halt doch an mir hängen bzw. ab Herbst werden wir jemanden haben der sich darum kümmert weil ich es berufsbedingt dann nicht mehr kann)... Ich hab ne Freundin die hat auch ein Baby (8 Monate alt), wir kennen uns von der Arbeit und sie hat irgendwie zu nix mehr Motivation... Die Wohnung sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand etc... Und sie geht nicht arbeiten bzw will das in absehbrer Zeit auch nicht tun. Da frage ich mich schon, wieso können wir das ales unter einen Hut bekommen, Job+einigermaßen sauberer Haushalt?
Andererseits ist meine Art zu leben auch nicht jedermanns Sache... Also ich verstehe auch die Frauen die lieber zuhause bleiben und sich um Haushalt Kinder usw. intensiver kümmern möchten.


Aber wenn man hier so liest, tun wir das ja gar nicht, denn es geht genauso gut mit Job.


Sicher geht es auch mit Job, das geht ja bei mir auch.
Aber ohne Job geht es "intensiver".


Gut ich hab mich falsch ausgedrückt. Nicht genauso gut, denn gut geht sicher allen Kindern, der Haushalt ist für mich nebensächlich.
Genauso intensiv. Ich kann mich unmöglich so intensiv um mein Kind kümmern, wenn ich 40 Std. die Woche arbeiten gehe. Das geht einfach nicht. Ich sage nicht, dass jemand anderes es nicht genauso gut kann, aber als Vollzeitarbeitende Mutter, kann man das nicht so intensiv .
Das ist nicht schlecht , nur anders.
Und das akzeptiere ich als Hausfrau genauso, denn es ist anscheinend unglaublich wichtig, dass hier irgendwer die Lebensweise von irgendjemand anderem billigt.


Hm was heißt billigen... respektieren würde ich sagen.


Nein genau das ist das Problem. Ich hab oft genug gelesen "Ich finds ja ok, das einige Hausfrauen sind, solange sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen". Das ist eine Billigung und keine Akzeptanz und ich fühle mich dadurch auch nicht besonders Respektiert sondern nur gebilligt in meinem Dasein. Ich störe ja niemanden, tu aber auch nix sinnvolles.
Damit meine ich nicht expliziet deinen Post, nicht falsch verstehen.


Hm also ich vertrete auch den Standpunkt, wenn die Frau/Familie dadurch nicht in soziale Leistungen abrutscht sondern sich selber finanziert dann soll doch jeder so leben wie er glücklich ist. Ich finde es nur nicht prickelnd wenn das Kind über 3 ist und die Frau dann halt "arbeitsscheu" ist und deswegen zB SGB II gezahlt wird... aber wenn man sich selber finanziert ist es doch jedem seine Sache.


Aber was hat das mit Arbeitsscheu zu tun? Wenn man jedem seine Lebensweise gönnt, hinterfragt man doch solche Aussagen. Diese Mutter betreut dann eben ein vierjähriges Kind. Wenn sie es nicht macht, macht es meintewegen eine Kindergärtnerin oder Erzieherin oder Tagesmutter. Die bekommt Geld dafür und es ist dann wieder eine akzeptable Arbeit, die nichts mit Arbeitsscheu zu tun hat. Was ist denn das für eine Logik?


Ich meine das so, dass wenn die Mutter/die Fmilie sich selber finanzieren kann zB durch das Gehalt des Mannes, dann ist es egal und wenn die Frau nie wieder arbeiten geht das ist doch ihr Bier. Ich persönlich finds nur nicht richtig wenn das Kind schon älter ist und die Familie dadurch dass die Frau kein Geld in die Familie bringt weil zB der Mann Geringverdiener ist soziale Leistungen wie H4 bekommt.
imo2009
16543 Beiträge
18.07.2011 22:49
Zitat von Neujahrsgirl:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Ich denke, dass man eh niemals alle Meinungen unter einen Hut bekommt, das ist doch auch gut so, stellt euch mal vor, in jeder Familie wäre das gleich...
Aber ich denke auch, dass die "Nur-Hausfrauen" gegenüber den "arbeitenden Müttern" und andersherum auch irgendwie Vorurteile haben... ganz ehrlich, ich frage mich immer, wieso geht das bei uns in der Familie? Ich zB arbeite sehr sehr viel (61h/Woche) , und kümmere mich nebenbei aber auch um die Familie (Mein Lebensgefährte hat zurzeit Elternezit aber der Haushalt bleibt halt doch an mir hängen bzw. ab Herbst werden wir jemanden haben der sich darum kümmert weil ich es berufsbedingt dann nicht mehr kann)... Ich hab ne Freundin die hat auch ein Baby (8 Monate alt), wir kennen uns von der Arbeit und sie hat irgendwie zu nix mehr Motivation... Die Wohnung sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand etc... Und sie geht nicht arbeiten bzw will das in absehbrer Zeit auch nicht tun. Da frage ich mich schon, wieso können wir das ales unter einen Hut bekommen, Job+einigermaßen sauberer Haushalt?
Andererseits ist meine Art zu leben auch nicht jedermanns Sache... Also ich verstehe auch die Frauen die lieber zuhause bleiben und sich um Haushalt Kinder usw. intensiver kümmern möchten.


Aber wenn man hier so liest, tun wir das ja gar nicht, denn es geht genauso gut mit Job.


Sicher geht es auch mit Job, das geht ja bei mir auch.
Aber ohne Job geht es "intensiver".
schön das mal von einer arbeitermama zu hören, aber viele sagen eben das es eben nciht so ist und man als hausfrau faul dumm oder sonstwas ist -.-
ich denke einfach man muss nur wissen wie, jeder ist seines glückes schmied, auch wenn ich persönlich zb deine situation nie verstehen kann, da ich eben nichtmal für 20h die woche arbeiten würde, aus angst was daheim zu verpassen. aber wenn du glücklich bist ist es so.
ich finds nur schlimm wie viele die hausfrauen als minderwertig abstempeln -.- nicht umsonst zwing ich mich zu einer arbeit wenn der kleine in der kita ist weil die gesellschaft einen nicht als reine hausfrau wie sie früher war (zu den spruch bei uns gibts die hausfrau erst seit 20 jahren omg da musste ich soooo lachen) akzeptiert. aber wir sind ja eh nur faul also warum das akzeptieren andere schaffen das mit fingerschnippen neben der arbeit (oder bezahlen wen der das für einen macht, aber da mach ich das lieber selber )
achja,du meinst mich kannst du lachen ,ist aber so in meiner himmelsrichtung.

ansonst hab ich zu dir nichts zu sagen,deine beiträge ......ohne worte.auch ein grund,warum hausfrauen manchmal soo abgewertet werden.du bestätigst in meinen augen voll ein bestimmtes klischee.welches- finde es herraus,osder auch nicht.
Lila17
11967 Beiträge
18.07.2011 22:49
Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Ich denke, dass man eh niemals alle Meinungen unter einen Hut bekommt, das ist doch auch gut so, stellt euch mal vor, in jeder Familie wäre das gleich...
Aber ich denke auch, dass die "Nur-Hausfrauen" gegenüber den "arbeitenden Müttern" und andersherum auch irgendwie Vorurteile haben... ganz ehrlich, ich frage mich immer, wieso geht das bei uns in der Familie? Ich zB arbeite sehr sehr viel (61h/Woche) , und kümmere mich nebenbei aber auch um die Familie (Mein Lebensgefährte hat zurzeit Elternezit aber der Haushalt bleibt halt doch an mir hängen bzw. ab Herbst werden wir jemanden haben der sich darum kümmert weil ich es berufsbedingt dann nicht mehr kann)... Ich hab ne Freundin die hat auch ein Baby (8 Monate alt), wir kennen uns von der Arbeit und sie hat irgendwie zu nix mehr Motivation... Die Wohnung sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand etc... Und sie geht nicht arbeiten bzw will das in absehbrer Zeit auch nicht tun. Da frage ich mich schon, wieso können wir das ales unter einen Hut bekommen, Job+einigermaßen sauberer Haushalt?
Andererseits ist meine Art zu leben auch nicht jedermanns Sache... Also ich verstehe auch die Frauen die lieber zuhause bleiben und sich um Haushalt Kinder usw. intensiver kümmern möchten.


Aber wenn man hier so liest, tun wir das ja gar nicht, denn es geht genauso gut mit Job.


Sicher geht es auch mit Job, das geht ja bei mir auch.
Aber ohne Job geht es "intensiver".


Gut ich hab mich falsch ausgedrückt. Nicht genauso gut, denn gut geht sicher allen Kindern, der Haushalt ist für mich nebensächlich.
Genauso intensiv. Ich kann mich unmöglich so intensiv um mein Kind kümmern, wenn ich 40 Std. die Woche arbeiten gehe. Das geht einfach nicht. Ich sage nicht, dass jemand anderes es nicht genauso gut kann, aber als Vollzeitarbeitende Mutter, kann man das nicht so intensiv .
Das ist nicht schlecht , nur anders.
Und das akzeptiere ich als Hausfrau genauso, denn es ist anscheinend unglaublich wichtig, dass hier irgendwer die Lebensweise von irgendjemand anderem billigt.


Hm was heißt billigen... respektieren würde ich sagen.


Nein genau das ist das Problem. Ich hab oft genug gelesen "Ich finds ja ok, das einige Hausfrauen sind, solange sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen". Das ist eine Billigung und keine Akzeptanz und ich fühle mich dadurch auch nicht besonders Respektiert sondern nur gebilligt in meinem Dasein. Ich störe ja niemanden, tu aber auch nix sinnvolles.
Damit meine ich nicht expliziet deinen Post, nicht falsch verstehen.


Hm also ich vertrete auch den Standpunkt, wenn die Frau/Familie dadurch nicht in soziale Leistungen abrutscht sondern sich selber finanziert dann soll doch jeder so leben wie er glücklich ist. Ich finde es nur nicht prickelnd wenn das Kind über 3 ist und die Frau dann halt "arbeitsscheu" ist und deswegen zB SGB II gezahlt wird... aber wenn man sich selber finanziert ist es doch jedem seine Sache.


Aber was hat das mit Arbeitsscheu zu tun? Wenn man jedem seine Lebensweise gönnt, hinterfragt man doch solche Aussagen. Diese Mutter betreut dann eben ein vierjähriges Kind. Wenn sie es nicht macht, macht es meintewegen eine Kindergärtnerin oder Erzieherin oder Tagesmutter. Die bekommt Geld dafür und es ist dann wieder eine akzeptable Arbeit, die nichts mit Arbeitsscheu zu tun hat. Was ist denn das für eine Logik?


Ich meine das so, dass wenn die Mutter/die Fmilie sich selber finanzieren kann zB durch das Gehalt des Mannes, dann ist es egal und wenn die Frau nie wieder arbeiten geht das ist doch ihr Bier. Ich persönlich finds nur nicht richtig wenn das Kind schon älter ist und die Familie dadurch dass die Frau kein Geld in die Familie bringt weil zB der Mann Geringverdiener ist soziale Leistungen wie H4 bekommt.


Von Sozialleistungen spreche ich gar nicht. Wenn es darauf hinauslaufen würde, würde ich selbstverständlich arbeiten, dass ist gar keine Frage.
Aber es wird immer so lapidar gesagt "der Mann verdient genug und die Frau geht nicht arbeiten ." Es ist für die Mütter, die für Geld arbeiten gehen und ihre Kinder tagsüber in Krippen geben, wo Erzieherinnen die gleiche Arbeit tun, wie ich zu Hause, und dafür Geld bekommen, keine Arbeit, die ich als Hausfrau tue.
War das ein verständlicher Satz??
18.07.2011 22:52
Zitat von imo2009:

Zitat von Neujahrsgirl:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Ich denke, dass man eh niemals alle Meinungen unter einen Hut bekommt, das ist doch auch gut so, stellt euch mal vor, in jeder Familie wäre das gleich...
Aber ich denke auch, dass die "Nur-Hausfrauen" gegenüber den "arbeitenden Müttern" und andersherum auch irgendwie Vorurteile haben... ganz ehrlich, ich frage mich immer, wieso geht das bei uns in der Familie? Ich zB arbeite sehr sehr viel (61h/Woche) , und kümmere mich nebenbei aber auch um die Familie (Mein Lebensgefährte hat zurzeit Elternezit aber der Haushalt bleibt halt doch an mir hängen bzw. ab Herbst werden wir jemanden haben der sich darum kümmert weil ich es berufsbedingt dann nicht mehr kann)... Ich hab ne Freundin die hat auch ein Baby (8 Monate alt), wir kennen uns von der Arbeit und sie hat irgendwie zu nix mehr Motivation... Die Wohnung sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand etc... Und sie geht nicht arbeiten bzw will das in absehbrer Zeit auch nicht tun. Da frage ich mich schon, wieso können wir das ales unter einen Hut bekommen, Job+einigermaßen sauberer Haushalt?
Andererseits ist meine Art zu leben auch nicht jedermanns Sache... Also ich verstehe auch die Frauen die lieber zuhause bleiben und sich um Haushalt Kinder usw. intensiver kümmern möchten.


Aber wenn man hier so liest, tun wir das ja gar nicht, denn es geht genauso gut mit Job.


Sicher geht es auch mit Job, das geht ja bei mir auch.
Aber ohne Job geht es "intensiver".
schön das mal von einer arbeitermama zu hören, aber viele sagen eben das es eben nciht so ist und man als hausfrau faul dumm oder sonstwas ist -.-
ich denke einfach man muss nur wissen wie, jeder ist seines glückes schmied, auch wenn ich persönlich zb deine situation nie verstehen kann, da ich eben nichtmal für 20h die woche arbeiten würde, aus angst was daheim zu verpassen. aber wenn du glücklich bist ist es so.
ich finds nur schlimm wie viele die hausfrauen als minderwertig abstempeln -.- nicht umsonst zwing ich mich zu einer arbeit wenn der kleine in der kita ist weil die gesellschaft einen nicht als reine hausfrau wie sie früher war (zu den spruch bei uns gibts die hausfrau erst seit 20 jahren omg da musste ich soooo lachen) akzeptiert. aber wir sind ja eh nur faul also warum das akzeptieren andere schaffen das mit fingerschnippen neben der arbeit (oder bezahlen wen der das für einen macht, aber da mach ich das lieber selber )
achja,du meinst mich kannst du lachen ,ist aber so in meiner himmelsrichtung.

ansonst hab ich zu dir nichts zu sagen,deine beiträge ......ohne worte.auch ein grund,warum hausfrauen manchmal soo abgewertet werden.du bestätigst in meinen augen voll ein bestimmtes klischee.welches- finde es herraus,osder auch nicht.
Ach ja und welches? Das der Dummen? Naja wenn du meinst Ich weiß welche Abschlüsse ich habe, welche Noten und welches KnowHow ich besitze und einsetze. Aber zu dir muss ich nichts sagen. WIR werden zum glück uns nie treffen und daher muss ich mit personen wie dir nicht klar kommen, sowas würde bei mir unter: Nicht mein Fall. abgelegt werden. Freunde auf die man verzichten kann
18.07.2011 22:53
Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Ich denke, dass man eh niemals alle Meinungen unter einen Hut bekommt, das ist doch auch gut so, stellt euch mal vor, in jeder Familie wäre das gleich...
Aber ich denke auch, dass die "Nur-Hausfrauen" gegenüber den "arbeitenden Müttern" und andersherum auch irgendwie Vorurteile haben... ganz ehrlich, ich frage mich immer, wieso geht das bei uns in der Familie? Ich zB arbeite sehr sehr viel (61h/Woche) , und kümmere mich nebenbei aber auch um die Familie (Mein Lebensgefährte hat zurzeit Elternezit aber der Haushalt bleibt halt doch an mir hängen bzw. ab Herbst werden wir jemanden haben der sich darum kümmert weil ich es berufsbedingt dann nicht mehr kann)... Ich hab ne Freundin die hat auch ein Baby (8 Monate alt), wir kennen uns von der Arbeit und sie hat irgendwie zu nix mehr Motivation... Die Wohnung sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand etc... Und sie geht nicht arbeiten bzw will das in absehbrer Zeit auch nicht tun. Da frage ich mich schon, wieso können wir das ales unter einen Hut bekommen, Job+einigermaßen sauberer Haushalt?
Andererseits ist meine Art zu leben auch nicht jedermanns Sache... Also ich verstehe auch die Frauen die lieber zuhause bleiben und sich um Haushalt Kinder usw. intensiver kümmern möchten.


Aber wenn man hier so liest, tun wir das ja gar nicht, denn es geht genauso gut mit Job.


Sicher geht es auch mit Job, das geht ja bei mir auch.
Aber ohne Job geht es "intensiver".


Gut ich hab mich falsch ausgedrückt. Nicht genauso gut, denn gut geht sicher allen Kindern, der Haushalt ist für mich nebensächlich.
Genauso intensiv. Ich kann mich unmöglich so intensiv um mein Kind kümmern, wenn ich 40 Std. die Woche arbeiten gehe. Das geht einfach nicht. Ich sage nicht, dass jemand anderes es nicht genauso gut kann, aber als Vollzeitarbeitende Mutter, kann man das nicht so intensiv .
Das ist nicht schlecht , nur anders.
Und das akzeptiere ich als Hausfrau genauso, denn es ist anscheinend unglaublich wichtig, dass hier irgendwer die Lebensweise von irgendjemand anderem billigt.


Hm was heißt billigen... respektieren würde ich sagen.


Nein genau das ist das Problem. Ich hab oft genug gelesen "Ich finds ja ok, das einige Hausfrauen sind, solange sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen". Das ist eine Billigung und keine Akzeptanz und ich fühle mich dadurch auch nicht besonders Respektiert sondern nur gebilligt in meinem Dasein. Ich störe ja niemanden, tu aber auch nix sinnvolles.
Damit meine ich nicht expliziet deinen Post, nicht falsch verstehen.


Hm also ich vertrete auch den Standpunkt, wenn die Frau/Familie dadurch nicht in soziale Leistungen abrutscht sondern sich selber finanziert dann soll doch jeder so leben wie er glücklich ist. Ich finde es nur nicht prickelnd wenn das Kind über 3 ist und die Frau dann halt "arbeitsscheu" ist und deswegen zB SGB II gezahlt wird... aber wenn man sich selber finanziert ist es doch jedem seine Sache.


Aber was hat das mit Arbeitsscheu zu tun? Wenn man jedem seine Lebensweise gönnt, hinterfragt man doch solche Aussagen. Diese Mutter betreut dann eben ein vierjähriges Kind. Wenn sie es nicht macht, macht es meintewegen eine Kindergärtnerin oder Erzieherin oder Tagesmutter. Die bekommt Geld dafür und es ist dann wieder eine akzeptable Arbeit, die nichts mit Arbeitsscheu zu tun hat. Was ist denn das für eine Logik?


Ich meine das so, dass wenn die Mutter/die Fmilie sich selber finanzieren kann zB durch das Gehalt des Mannes, dann ist es egal und wenn die Frau nie wieder arbeiten geht das ist doch ihr Bier. Ich persönlich finds nur nicht richtig wenn das Kind schon älter ist und die Familie dadurch dass die Frau kein Geld in die Familie bringt weil zB der Mann Geringverdiener ist soziale Leistungen wie H4 bekommt.


Von Sozialleistungen spreche ich gar nicht. Wenn es darauf hinauslaufen würde, würde ich selbstverständlich arbeiten, dass ist gar keine Frage.
Aber es wird immer so lapidar gesagt "der Mann verdient genug und die Frau geht nicht arbeiten ." Es ist für die Mütter, die für Geld arbeiten gehen und ihre Kinder tagsüber in Krippen geben, wo Erzieherinnen die gleiche Arbeit tun, wie ich zu Hause, und dafür Geld bekommen, keine Arbeit, die ich als Hausfrau tue.
War das ein verständlicher Satz??

Ich verstehe wie du das meinst. Klar ist es Arbeit, ob zuhause oder imKiaGa aber zuhause hast du doch mehr Freiheiten als jemand angestelltes in der Einrichtung... sorry für die Fehler aber mein Mann schläft schon da mus ich leise tippen und kann nicht so drauf rumhauen wie sonst
imo2009
16543 Beiträge
18.07.2011 22:54
Zitat von Neujahrsgirl:

Zitat von Lila17:

Aber was hat das mit Arbeitsscheu zu tun? Wenn man jedem seine Lebensweise gönnt, hinterfragt man doch solche Aussagen. Diese Mutter betreut dann eben ein vierjähriges Kind. Wenn sie es nicht macht, macht es meintewegen eine Kindergärtnerin oder Erzieherin oder Tagesmutter. Die bekommt Geld dafür und es ist dann wieder eine akzeptable Arbeit, die nichts mit Arbeitsscheu zu tun hat. Was ist denn das für eine Logik?
so seh ich das auch und Tagesmütter werden auch teils vom Staat und teils von den eltern selber bezahlt, kommt doch aufs gleiche raus als wenn eine Hausfrau Harzt4 bekäme
eine hausfrau lebt mit vom einkommen des mannes und das ist völlig ok.
eine h4 empfängerin kann niemals eine hausfrau sein......höchstens arbeitslos.oder versteh ich was nicht ?
18.07.2011 22:56
Zitat von imo2009:

Zitat von Neujahrsgirl:

Zitat von Lila17:

Aber was hat das mit Arbeitsscheu zu tun? Wenn man jedem seine Lebensweise gönnt, hinterfragt man doch solche Aussagen. Diese Mutter betreut dann eben ein vierjähriges Kind. Wenn sie es nicht macht, macht es meintewegen eine Kindergärtnerin oder Erzieherin oder Tagesmutter. Die bekommt Geld dafür und es ist dann wieder eine akzeptable Arbeit, die nichts mit Arbeitsscheu zu tun hat. Was ist denn das für eine Logik?
so seh ich das auch und Tagesmütter werden auch teils vom Staat und teils von den eltern selber bezahlt, kommt doch aufs gleiche raus als wenn eine Hausfrau Harzt4 bekäme
eine hausfrau lebt mit vom einkommen des mannes und das ist völlig ok.
eine h4 empfängerin kann niemals eine hausfrau sein......höchstens arbeitslos.oder versteh ich was nicht ?

jap tust du nicht, Hartz4 ist eine Sozialleistung und das bekommen nicht nur arbeitslose auch Mütter zb die 3 Jahre dabeim bleiben wollen (nein bzw man bekommt hier zb keine Kitaplatz ohne arbeit und MUSS daheim bleiben bis das kind Ü3 ist) wenn der Mann zb nicht genug verdient. JAHA das ist möglich.
Lila17
11967 Beiträge
18.07.2011 22:58
Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Zitat von Lila17:

Zitat von schnulli1409:

Ich denke, dass man eh niemals alle Meinungen unter einen Hut bekommt, das ist doch auch gut so, stellt euch mal vor, in jeder Familie wäre das gleich...
Aber ich denke auch, dass die "Nur-Hausfrauen" gegenüber den "arbeitenden Müttern" und andersherum auch irgendwie Vorurteile haben... ganz ehrlich, ich frage mich immer, wieso geht das bei uns in der Familie? Ich zB arbeite sehr sehr viel (61h/Woche) , und kümmere mich nebenbei aber auch um die Familie (Mein Lebensgefährte hat zurzeit Elternezit aber der Haushalt bleibt halt doch an mir hängen bzw. ab Herbst werden wir jemanden haben der sich darum kümmert weil ich es berufsbedingt dann nicht mehr kann)... Ich hab ne Freundin die hat auch ein Baby (8 Monate alt), wir kennen uns von der Arbeit und sie hat irgendwie zu nix mehr Motivation... Die Wohnung sieht aus wie ein Handgranatenwurfstand etc... Und sie geht nicht arbeiten bzw will das in absehbrer Zeit auch nicht tun. Da frage ich mich schon, wieso können wir das ales unter einen Hut bekommen, Job+einigermaßen sauberer Haushalt?
Andererseits ist meine Art zu leben auch nicht jedermanns Sache... Also ich verstehe auch die Frauen die lieber zuhause bleiben und sich um Haushalt Kinder usw. intensiver kümmern möchten.


Aber wenn man hier so liest, tun wir das ja gar nicht, denn es geht genauso gut mit Job.


Sicher geht es auch mit Job, das geht ja bei mir auch.
Aber ohne Job geht es "intensiver".


Gut ich hab mich falsch ausgedrückt. Nicht genauso gut, denn gut geht sicher allen Kindern, der Haushalt ist für mich nebensächlich.
Genauso intensiv. Ich kann mich unmöglich so intensiv um mein Kind kümmern, wenn ich 40 Std. die Woche arbeiten gehe. Das geht einfach nicht. Ich sage nicht, dass jemand anderes es nicht genauso gut kann, aber als Vollzeitarbeitende Mutter, kann man das nicht so intensiv .
Das ist nicht schlecht , nur anders.
Und das akzeptiere ich als Hausfrau genauso, denn es ist anscheinend unglaublich wichtig, dass hier irgendwer die Lebensweise von irgendjemand anderem billigt.


Hm was heißt billigen... respektieren würde ich sagen.


Nein genau das ist das Problem. Ich hab oft genug gelesen "Ich finds ja ok, das einige Hausfrauen sind, solange sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen". Das ist eine Billigung und keine Akzeptanz und ich fühle mich dadurch auch nicht besonders Respektiert sondern nur gebilligt in meinem Dasein. Ich störe ja niemanden, tu aber auch nix sinnvolles.
Damit meine ich nicht expliziet deinen Post, nicht falsch verstehen.


Hm also ich vertrete auch den Standpunkt, wenn die Frau/Familie dadurch nicht in soziale Leistungen abrutscht sondern sich selber finanziert dann soll doch jeder so leben wie er glücklich ist. Ich finde es nur nicht prickelnd wenn das Kind über 3 ist und die Frau dann halt "arbeitsscheu" ist und deswegen zB SGB II gezahlt wird... aber wenn man sich selber finanziert ist es doch jedem seine Sache.


Aber was hat das mit Arbeitsscheu zu tun? Wenn man jedem seine Lebensweise gönnt, hinterfragt man doch solche Aussagen. Diese Mutter betreut dann eben ein vierjähriges Kind. Wenn sie es nicht macht, macht es meintewegen eine Kindergärtnerin oder Erzieherin oder Tagesmutter. Die bekommt Geld dafür und es ist dann wieder eine akzeptable Arbeit, die nichts mit Arbeitsscheu zu tun hat. Was ist denn das für eine Logik?


Ich meine das so, dass wenn die Mutter/die Fmilie sich selber finanzieren kann zB durch das Gehalt des Mannes, dann ist es egal und wenn die Frau nie wieder arbeiten geht das ist doch ihr Bier. Ich persönlich finds nur nicht richtig wenn das Kind schon älter ist und die Familie dadurch dass die Frau kein Geld in die Familie bringt weil zB der Mann Geringverdiener ist soziale Leistungen wie H4 bekommt.


Von Sozialleistungen spreche ich gar nicht. Wenn es darauf hinauslaufen würde, würde ich selbstverständlich arbeiten, dass ist gar keine Frage.
Aber es wird immer so lapidar gesagt "der Mann verdient genug und die Frau geht nicht arbeiten ." Es ist für die Mütter, die für Geld arbeiten gehen und ihre Kinder tagsüber in Krippen geben, wo Erzieherinnen die gleiche Arbeit tun, wie ich zu Hause, und dafür Geld bekommen, keine Arbeit, die ich als Hausfrau tue.
War das ein verständlicher Satz??

Ich verstehe wie du das meinst. Klar ist es Arbeit, ob zuhause oder imKiaGa aber zuhause hast du doch mehr Freiheiten als jemand angestelltes in der Einrichtung... sorry für die Fehler aber mein Mann schläft schon da mus ich leise tippen und kann nicht so drauf rumhauen wie sonst


Na klar, dem stimme ich total zu, ich kann hier natürlich machen was ich will. Aber rosa flockig sonnenschein ist es hier natürlich auch nicht immer. Es ist arbeit seine Kinder selbst zu erziehen von morgens bis abends. Ohne Pause da zu sein und niemals wirklich Feierabend vor der eigenen "Brut" zu haben. Ich will gar nicht wissen, wies Kindergärtnerinnen geht, die Mütter sind. *Spaß*

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