Kaiserschnitte auf Wunsch gehören verboten! (sehr lang)
04.11.2012 16:57
Zum Thema Ärzte gehen nicht auf Schwangere ein: Wunschkaiserschnitte werden von den Kliniken häufig deshalb nicht abgelehnt, weil in Deutschland freie Klinikwahl herrscht und bekommt die Schwangere den Kaiserschnitt nicht in der einen Klinik, dann geht sie halt in eine andere. Da es mittlerweile kaum noch Kliniken gibt die Schwarze Zahlen schreiben, dürfte wohl verständlich sein, dass man den Wunschkaiserschnitt macht um die Patientin nicht an eine andere Klinik zu verlieren.
Zum Thema Oxytocin: das wird der Mutter beim Kaiserschnitt direkt nach Abnabelung des Kindes intravenös verabreicht.
Zum Thema selbst: jede Frau MUSS selbst entscheiden, wie sie ihr Kind zur Welt bringt, alles andere wäre für mich ein Einschnitt in die Persönlichkeitsrechte!
Zum Thema Oxytocin: das wird der Mutter beim Kaiserschnitt direkt nach Abnabelung des Kindes intravenös verabreicht.
Zum Thema selbst: jede Frau MUSS selbst entscheiden, wie sie ihr Kind zur Welt bringt, alles andere wäre für mich ein Einschnitt in die Persönlichkeitsrechte!
04.11.2012 16:57
Ich habe 2 kinder spontan entbunden.falls nochmal eins kommt,entbinde ich dieses auf jeden fall per wks.bei der 2.entbindung bin ich überall gerissen und habe mir einen nerv eingeklemmt.ich konnte 3 wochen nicht laufen und habe durch die narben im intimbereich heute noch bei jeder periode starke schmerzen,vom sex will ich gar nicht reden. Ich werde mir diese tortur nicht wieder antun und ich bin heilfroh,dass es die möglichkeit des wks gibt.
04.11.2012 16:57
Zitat von Sommerlich:
btw finde ich es mehr als fraglich, von einer operationsentscheidung auf die persönlichkeit schließen zu wollen.. WKS = kein Selbstwertgefühl? Aber andererseits gelten diese Frauen dann als egoistisch und selbstsüchtig? Lachhaft, sorry.. ^^ Das ist Hausfrauenpsychologie vom allerfeinsten..![]()
Grade hier im Forum liest man seeeehr oft, dass es Frauen als großartige Leistung empfinden, ihr Kind auf natürlichem Wege (möglichst noch nach laangen Wehen und großen Schmerzen) auf die Welt gebracht zu haben.
DAS es eine große körperliche und psychische Anstrengung ist stelle ich auch gar nicht in Frage. Aber ob frau sich dazu imstande sieht (ob physisch, psychisch oder seelisch) sollte sie doch bitte immer noch selbst entscheiden dürfen.
Und das sollten andere (vor allem andere Frauen!!) auch gefälligst respektieren. Alles andere ist unangemessen, überheblich und ignorant.
Just my 2 cents.
04.11.2012 16:58
Ich weiß gar nicht, was man hier hat? Die Argumentation von Turboprinzessin ist doch absolut korrekt! Alle Dinge, die sie in ihrem Beitrag als Argumentation angeführt hat sind absolut richtig. Und wo ist das Problem? Wenn eine Frau einen WKS möchte, dann ist das eben so. Nur dann sollte sie eben auch dazu stehen und sich nicht über vollkommen richtige Fakten aufregen und sich dadurch provoziert fühlen.
Bei meiner ersten Tochter wollte ich unbedingt einen KS, ich war jung, ich hatte eine Scheißangst. Ich habe sogar deswegen den FA gewechselt, weil meiner sich geweigert hat. Gut, der andere hat auch gesagt, dass er das nicht nur auf Wunsch macht, aber er war eben nicht so ätzend wie mein vorheriger, sondern hat mir alles sehr gut erklärt und mich so davon überzeugen können, dass ich keinen KS benötige.
Ich war mit der Entscheidung spontan zu Entbinden dann auch echt glücklich. 8 Wochen später war ich in der Praxis meines FA und er sagte mir, dass ich doch bitte 2 Tage später ins KH solle, denn ich hätte ich Wehen und auch recht gut, aber es würde sich nichts tun. Sprich also, das Kind rutscht nicht ins Becken, der Muttermund ist nicht geöffnet, aber richtig korrekte Wehen sind da. 2 Tage später also ab ins KH, den ganzen Morgen am Wehenschreiber gelegen, Mumu hatte sich auch etwas geöffnet, Wehen waren auch wieder ganz zauberhaft da (nicht dass ich sie gespürt hätte, aber sie waren da), nur mein Kind wollte sich keinen Millimeter bewegen. Ultraschall gemacht, Aussage vom Arzt:*Tja meine liebe, die Kleine liegt vor ihrem Becken und passt nicht durch, sie haben ein zu schmales Becken. (das hatte mir vorher auch noch niemand gesagt
) Wir warten jetzt noch ein bisschen und wenn sich nichts tut holen wir sie heute. Bewegen sie sich mal ein bisschen*. Eigentlich wollte ich lieber weiter schlafen, aber gut, ich bin dann den KH Flur rauf und runter, während meine Mutter mir mein Kittelchen zugehalten hat.
Ende von Lied, meine Tochter wurde per KS geholt. Schön war die Zeit hinter her nicht!
Heute, fast genau 8 Jahre später, bin ich erneut schwanger. Und ich möchte wieder einen KS haben.
Warum ist ganz einfach erklärt. Ich habe eine Freundin, wir haben ein gleiches Leide, nämlich die Neigung zu schlecht heilenden Narben. Meine KS-Narbe sieht aus als wäre sie gerade 1,5 Jahre alt, ich habe noch eine Narbe auf dem Bauch, die ist 3 Jahre alt, die ist noch immer rot! Meine Freundin hat damals ihr Kind vor mir bekommen und sie hat auch jetzt ihr zweites Kind vor mir bekommen. Sie wollte unbedingt spontan Entbinden, sie wollte es auf biegen und brechen, und was passiert? Während der Geburt reißt von innen die KS Narbe. Not-KS der ganze Bauch voller Blut, die gute Frau wäre fast gestorben. Will ich mich diesem Risiko aussetzen? Nö, will ich nicht.
Also lasse ich einen KS machen und gut ist's. Natürlich weiß ich, dass es bei mir nicht so laufen muss und dass eine spontane Geburt für mein Kind besser ist. Dennoch bin ich nicht bereit ein derartiges Risiko einzugehen. Warum lasse ich also einen KS machen? Aus reinem Egoismus und dazu stehe ich!
LG
die Skadi
Bei meiner ersten Tochter wollte ich unbedingt einen KS, ich war jung, ich hatte eine Scheißangst. Ich habe sogar deswegen den FA gewechselt, weil meiner sich geweigert hat. Gut, der andere hat auch gesagt, dass er das nicht nur auf Wunsch macht, aber er war eben nicht so ätzend wie mein vorheriger, sondern hat mir alles sehr gut erklärt und mich so davon überzeugen können, dass ich keinen KS benötige.
Ich war mit der Entscheidung spontan zu Entbinden dann auch echt glücklich. 8 Wochen später war ich in der Praxis meines FA und er sagte mir, dass ich doch bitte 2 Tage später ins KH solle, denn ich hätte ich Wehen und auch recht gut, aber es würde sich nichts tun. Sprich also, das Kind rutscht nicht ins Becken, der Muttermund ist nicht geöffnet, aber richtig korrekte Wehen sind da. 2 Tage später also ab ins KH, den ganzen Morgen am Wehenschreiber gelegen, Mumu hatte sich auch etwas geöffnet, Wehen waren auch wieder ganz zauberhaft da (nicht dass ich sie gespürt hätte, aber sie waren da), nur mein Kind wollte sich keinen Millimeter bewegen. Ultraschall gemacht, Aussage vom Arzt:*Tja meine liebe, die Kleine liegt vor ihrem Becken und passt nicht durch, sie haben ein zu schmales Becken. (das hatte mir vorher auch noch niemand gesagt
) Wir warten jetzt noch ein bisschen und wenn sich nichts tut holen wir sie heute. Bewegen sie sich mal ein bisschen*. Eigentlich wollte ich lieber weiter schlafen, aber gut, ich bin dann den KH Flur rauf und runter, während meine Mutter mir mein Kittelchen zugehalten hat.
Ende von Lied, meine Tochter wurde per KS geholt. Schön war die Zeit hinter her nicht! Heute, fast genau 8 Jahre später, bin ich erneut schwanger. Und ich möchte wieder einen KS haben.
Warum ist ganz einfach erklärt. Ich habe eine Freundin, wir haben ein gleiches Leide, nämlich die Neigung zu schlecht heilenden Narben. Meine KS-Narbe sieht aus als wäre sie gerade 1,5 Jahre alt, ich habe noch eine Narbe auf dem Bauch, die ist 3 Jahre alt, die ist noch immer rot! Meine Freundin hat damals ihr Kind vor mir bekommen und sie hat auch jetzt ihr zweites Kind vor mir bekommen. Sie wollte unbedingt spontan Entbinden, sie wollte es auf biegen und brechen, und was passiert? Während der Geburt reißt von innen die KS Narbe. Not-KS der ganze Bauch voller Blut, die gute Frau wäre fast gestorben. Will ich mich diesem Risiko aussetzen? Nö, will ich nicht.
Also lasse ich einen KS machen und gut ist's. Natürlich weiß ich, dass es bei mir nicht so laufen muss und dass eine spontane Geburt für mein Kind besser ist. Dennoch bin ich nicht bereit ein derartiges Risiko einzugehen. Warum lasse ich also einen KS machen? Aus reinem Egoismus und dazu stehe ich! LG
die Skadi
04.11.2012 17:00
Zitat von Looni:
Ich habe jetzt nur den Eingangspost durchgelesen.
Grundsätzlich bin ich auch für spontan und nicht wks. Aber deine Argumente dafür...meine kleine hatte wahnsinnig viel Wasser in der Lunge und musste nach der Geburt erstmal abgesaugt werden und Sauerstoff bekommen. Und die Bindung direkt nach der Geburt war bei meinem Sohn (ks wegen Bel) auch besser wie bei ihr.
Woher hast du dein wissen?![]()
Unterschiedliche Quellen. Meine Freundin ist meine Hebamme. Von ihr habe ich ein paar Fachartikel bekommen. Über Hormone und deren Auswirkungen habe ich mir über Google Fachseiten für Medizinstudenten rausgesucht usw. Also ich beschäftige mich damit seit Jahren, nicht erst die letzten 30 Minuten
Und das es auch bei spontanen Geburten zu Komplikationen kommen kann ist völlig klar. Auch das spontan Gebärende Bindungsprobleme oder Stillprobleme haben ist klar.
Beide Seiten haben Vor- und Nachteile. Aber wieso wird denn bei den reinen Wunschkaiserschnitten kaum noch Aufklärung betrieben? Das darf es einfach nicht sein.
04.11.2012 17:04
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Turboprinzessin:
Zitat von Anonym 136869:
Ich möchte diesen Beitrag gerne anonym verfassen. Ist mir einfach unangenehm.
Ich hab mich auch für einen WKS eintschieden, wegen gravierenden psychischen Problemen. Mit 15 wurde ich vergewaltigt und hatte große Schmerzen und Verletzungen dabei und hab einfach Angst während der Geburt wieder an Verletzungen an meiner Vagina zu leiden und an diese Umstände erinnert zu werden.
Ich finds ein Ding der Unmöglichkeit so ein Thread, Sorry!
Du kannst nicht in die Gedanken dieser Frauen blicken und darfst genau deshalb nicht urteilen.![]()
Ich finde das ok, dass du das anonym machst.
Eine Vergewaltigung ist übrigens auch ein Grund für eine medizinische Notwendigkeit und schon wieder wäre es kein Wunschkaiserschnitt in dem Sinn.
Das die Überschrift provokant ist gebe ich zu, weiß ich auch.
Aber bis auf die Überschrift habe ich nur Fakten zusammengetragen und daraus kann sich jeder seine eigene Meinung bilden.
Wieso medizinische Notwendigkeit? Du wirst viele Frauen treffen, die da vielleicht medizinisch betrachtet kein Problem nach ner Vergewaltigung haben, aber eben ne Menge Ängste ... wo zieht man da die Grenze? Oder zählt in dem Fall ne Posttraumatische Belastungsstörung als medizinische Indikation, aber dann müßten das andere Ängste auch, wenn sie stark ausgeprägt sind? Ich meine das nicht als Provokation.
Ich würde auch ein Riesenproblem mit ner natürlichen Geburt haben aufgrund von sexuellem Missbrauch, aber da steht nichts körperliches im Weg in dem Sinne ... sondern meine Psyche
Die Psyche kann aber auch krank sein und wenn die Ängste so dermaßen ausgeprägt sind, aus welchen Gründen auch immer, dass man da im Vorfeld nichts tun kann um sie zu senken, finde ich schon das es absolut eine Indikation ist. Ich habs auch irgendwo gelesen, ich weiß nur grad nicht mehr wo.
Eine PTBS ist heftig und nicht mal eben so durch Hypnose, Suggestion etc. in den Griff zu bekommen.
Die natürliche Angst vor einer Geburt jedoch schon. Da ist meiner Meinung nach die Grenze zu ziehen.
04.11.2012 17:06
Zitat von caracaza:
Zitat von Sommerlich:
btw finde ich es mehr als fraglich, von einer operationsentscheidung auf die persönlichkeit schließen zu wollen.. WKS = kein Selbstwertgefühl? Aber andererseits gelten diese Frauen dann als egoistisch und selbstsüchtig? Lachhaft, sorry.. ^^ Das ist Hausfrauenpsychologie vom allerfeinsten..![]()
Grade hier im Forum liest man seeeehr oft, dass es Frauen als großartige Leistung empfinden, ihr Kind auf natürlichem Wege (möglichst noch nach laangen Wehen und großen Schmerzen) auf die Welt gebracht zu haben.
DAS es eine große körperliche und psychische Anstrengung ist stelle ich auch gar nicht in Frage. Aber ob frau sich dazu imstande sieht (ob physisch, psychisch oder seelisch) sollte sie doch bitte immer noch selbst entscheiden dürfen.
Und das sollten andere (vor allem andere Frauen!!) auch gefälligst respektieren. Alles andere ist unangemessen, überheblich und ignorant.
Just my 2 cents.
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Wo hab ich was von Egoismus oder Selbstsucht geschrieben?
04.11.2012 17:09
Ich habe auch per KS entbunden..
ob das allerdings n Wunschkaiserschnitte war, wage ich zu bezweifeln-eher ein aus der Not geborener..wenn auch nicht medizinisch notwendig..
ich war (samstag) 2 tage drüber und sollte ins KH zur untersuchung..der Arzt war sehr verwundert über die Maße des "kleinen" und hat erstmal gefragt, ob ich denn SS-Diabetes hätte..nein habe ich nicht.
Hab mich nach der Untersuchung wieder angezogen und hab dann nur gehört,zt wie der Arzt zu meinem Schatz meinte "ich möchte sie gern hierbehalten und gleich einleiten."
Das bei mir Gedankenkarussell losging, könnt ihr euch sicher denken...
Ich hatte nicht mal die Tasche mit, weil ich dachte, fix untersuchen lassen und nach haus..
Zumal-mein Schatz hat einen Sohn aus vorheriger Beziehung...dem hatten wir an dem We versprochen das er bei uns schläft...einleiten hieße das Versprechen brechen zu müssen...
Ich durfte noch nach haus um die Tasche zu holen...auf dem Weg sind wir alles 7durchgegangen...und haben uns letztlich für den KS entschieden..denn wer weiß, wie lang ne Einleitung dauert-mein Mann wollte unbedingt bei der Geburt dabei sein...
Also haben wir das dem Arzt gesagt, als wir wieder im KH waren-ja, er hat versucht uns noch umzustimmen-wir habn ihm erklärt worum es uns geht und das ehrlich.dann habe wir den termin für Montag gemacht..da es eh auf einen KS hinauslief nun, hatte der Arzt auch keine Eile mehr..
Die Wahrscheinlichkeit das der kleine mit den Schultern stecken geblieben wäre, war auch relativ hoch-unter anderen Umständen hätte ich dieses Risiko allerdings ohne Zögern auf mich genommen. Denn ieg. vertrete auch ich die Meinung, das der weibliche Körper dafür gemacht ist zu gebären.
ob das allerdings n Wunschkaiserschnitte war, wage ich zu bezweifeln-eher ein aus der Not geborener..wenn auch nicht medizinisch notwendig..
ich war (samstag) 2 tage drüber und sollte ins KH zur untersuchung..der Arzt war sehr verwundert über die Maße des "kleinen" und hat erstmal gefragt, ob ich denn SS-Diabetes hätte..nein habe ich nicht.
Hab mich nach der Untersuchung wieder angezogen und hab dann nur gehört,zt wie der Arzt zu meinem Schatz meinte "ich möchte sie gern hierbehalten und gleich einleiten."
Das bei mir Gedankenkarussell losging, könnt ihr euch sicher denken...
Ich hatte nicht mal die Tasche mit, weil ich dachte, fix untersuchen lassen und nach haus..
Zumal-mein Schatz hat einen Sohn aus vorheriger Beziehung...dem hatten wir an dem We versprochen das er bei uns schläft...einleiten hieße das Versprechen brechen zu müssen...
Ich durfte noch nach haus um die Tasche zu holen...auf dem Weg sind wir alles 7durchgegangen...und haben uns letztlich für den KS entschieden..denn wer weiß, wie lang ne Einleitung dauert-mein Mann wollte unbedingt bei der Geburt dabei sein...
Also haben wir das dem Arzt gesagt, als wir wieder im KH waren-ja, er hat versucht uns noch umzustimmen-wir habn ihm erklärt worum es uns geht und das ehrlich.dann habe wir den termin für Montag gemacht..da es eh auf einen KS hinauslief nun, hatte der Arzt auch keine Eile mehr..
Die Wahrscheinlichkeit das der kleine mit den Schultern stecken geblieben wäre, war auch relativ hoch-unter anderen Umständen hätte ich dieses Risiko allerdings ohne Zögern auf mich genommen. Denn ieg. vertrete auch ich die Meinung, das der weibliche Körper dafür gemacht ist zu gebären.
04.11.2012 17:10
Zitat von Skadi:
Ich weiß gar nicht, was man hier hat? Die Argumentation von Turboprinzessin ist doch absolut korrekt! Alle Dinge, die sie in ihrem Beitrag als Argumentation angeführt hat sind absolut richtig. Und wo ist das Problem? Wenn eine Frau einen WKS möchte, dann ist das eben so. Nur dann sollte sie eben auch dazu stehen und sich nicht über vollkommen richtige Fakten aufregen und sich dadurch provoziert fühlen.
Bei meiner ersten Tochter wollte ich unbedingt einen KS, ich war jung, ich hatte eine Scheißangst. Ich habe sogar deswegen den FA gewechselt, weil meiner sich geweigert hat. Gut, der andere hat auch gesagt, dass er das nicht nur auf Wunsch macht, aber er war eben nicht so ätzend wie mein vorheriger, sondern hat mir alles sehr gut erklärt und mich so davon überzeugen können, dass ich keinen KS benötige.Ich war mit der Entscheidung spontan zu Entbinden dann auch echt glücklich. 8 Wochen später war ich in der Praxis meines FA und er sagte mir, dass ich doch bitte 2 Tage später ins KH solle, denn ich hätte ich Wehen und auch recht gut, aber es würde sich nichts tun. Sprich also, das Kind rutscht nicht ins Becken, der Muttermund ist nicht geöffnet, aber richtig korrekte Wehen sind da. 2 Tage später also ab ins KH, den ganzen Morgen am Wehenschreiber gelegen, Mumu hatte sich auch etwas geöffnet, Wehen waren auch wieder ganz zauberhaft da (nicht dass ich sie gespürt hätte, aber sie waren da), nur mein Kind wollte sich keinen Millimeter bewegen. Ultraschall gemacht, Aussage vom Arzt:*Tja meine liebe, die Kleine liegt vor ihrem Becken und passt nicht durch, sie haben ein zu schmales Becken. (das hatte mir vorher auch noch niemand gesagt
) Wir warten jetzt noch ein bisschen und wenn sich nichts tut holen wir sie heute. Bewegen sie sich mal ein bisschen*. Eigentlich wollte ich lieber weiter schlafen, aber gut, ich bin dann den KH Flur rauf und runter, während meine Mutter mir mein Kittelchen zugehalten hat.
Ende von Lied, meine Tochter wurde per KS geholt. Schön war die Zeit hinter her nicht!
Heute, fast genau 8 Jahre später, bin ich erneut schwanger. Und ich möchte wieder einen KS haben.![]()
Warum ist ganz einfach erklärt. Ich habe eine Freundin, wir haben ein gleiches Leide, nämlich die Neigung zu schlecht heilenden Narben. Meine KS-Narbe sieht aus als wäre sie gerade 1,5 Jahre alt, ich habe noch eine Narbe auf dem Bauch, die ist 3 Jahre alt, die ist noch immer rot! Meine Freundin hat damals ihr Kind vor mir bekommen und sie hat auch jetzt ihr zweites Kind vor mir bekommen. Sie wollte unbedingt spontan Entbinden, sie wollte es auf biegen und brechen, und was passiert? Während der Geburt reißt von innen die KS Narbe. Not-KS der ganze Bauch voller Blut, die gute Frau wäre fast gestorben. Will ich mich diesem Risiko aussetzen? Nö, will ich nicht.
Also lasse ich einen KS machen und gut ist's. Natürlich weiß ich, dass es bei mir nicht so laufen muss und dass eine spontane Geburt für mein Kind besser ist. Dennoch bin ich nicht bereit ein derartiges Risiko einzugehen. Warum lasse ich also einen KS machen? Aus reinem Egoismus und dazu stehe ich!
LG
die Skadi
Du meinst deinen Egoismus dein Leben bei der Geburt nicht zu riskieren?
Wie kannst du nur so egoistisch sein und nicht für dein Kind sterben wollen?
Mal im ernst: Je mehr Beiträge ich hier lese, desto sicherer bin ich mir das man vielleicht erstmal grundsätzlich die Definition von Wunschkaiserschnitt ausdiskutieren sollte.
04.11.2012 17:11
Dann müssten auch Hausgeburten oder Geburten im Geburtshaus verboten werden,da hier die Mutter das Leben ihres ungeborenen Kindes gefährden KANN wenn unvorhergesehene Komplikationen auftreten und das Kind z.B bis zur Ankuft im Krankenhaus ohne Sauersfotffversorgung ist etc.
Es ist doch jedem das seine,wie wann und warum er so entbinden möchte wie er es eben für richtig hält.
Es ist doch jedem das seine,wie wann und warum er so entbinden möchte wie er es eben für richtig hält.
04.11.2012 17:12
ich bin auch kein freund von WKS,aber es gibt nunmal psychische/probleme,die eine spontane geburt nicht möglich machen...
was ich allerdings für ein unding halte ,sind argumente wie
"ich hab "angst" auszuleiern" oder ähnliches...
was ich allerdings für ein unding halte ,sind argumente wie
"ich hab "angst" auszuleiern" oder ähnliches...
04.11.2012 17:13
Zitat von Turboprinzessin:
Zitat von Looni:
Ich habe jetzt nur den Eingangspost durchgelesen.
Grundsätzlich bin ich auch für spontan und nicht wks. Aber deine Argumente dafür...meine kleine hatte wahnsinnig viel Wasser in der Lunge und musste nach der Geburt erstmal abgesaugt werden und Sauerstoff bekommen. Und die Bindung direkt nach der Geburt war bei meinem Sohn (ks wegen Bel) auch besser wie bei ihr.
Woher hast du dein wissen?![]()
Unterschiedliche Quellen. Meine Freundin ist meine Hebamme. Von ihr habe ich ein paar Fachartikel bekommen. Über Hormone und deren Auswirkungen habe ich mir über Google Fachseiten für Medizinstudenten rausgesucht usw. Also ich beschäftige mich damit seit Jahren, nicht erst die letzten 30 Minuten![]()
Und das es auch bei spontanen Geburten zu Komplikationen kommen kann ist völlig klar. Auch das spontan Gebärende Bindungsprobleme oder Stillprobleme haben ist klar.
Beide Seiten haben Vor- und Nachteile. Aber wieso wird denn bei den reinen Wunschkaiserschnitten kaum noch Aufklärung betrieben? Das darf es einfach nicht sein.
also theoretisches wissen... was sicherlich besser ist als irgend etwas aus dem daumen gesaugtes
man merkt es ja wie du argumentierst! das finde ich gut! ABER als beispiel aus meinem bereich! ich kann meinen petientinnen 1000 mal sagen, dass zähne bbleichen schlecht ist! ob mit so ner zahnpasta oder richtig in der praxis oder mit artikeln die sie von uns bekommen! sie sind allesamt auf unterschiedliche weise schädlich! aber das ist halt nur theorie! ich hatte in hannover nen patienten der kam alle halbe jahre zum bleichen und hatte trotzdem topzähne! also wegen irgendwelcher fachartikel und google würde ich mich niemals auf den versuch einer normalen geburt einlassen! wie hier schon eine geschrieben hat werden ja die benötigten hormone gespritzt wenn ich es richtig verstanden habe...
aus angst um die figur oder so werden wir normalsterblichen sicher nichtper ks entbinden und das wird auch kein arzt mitmachen wenn man nicht grade heidi klum oder so heißt....
04.11.2012 17:15
Hossa - hier wird einem ja ordentlich was um die Ohren gehauen - ich hatte bei meinen Zwillingen einen geplanten KS und danke, unsere Bindung stimmt (das ist ein fieses Argument) - ansonsten sind die Gründe vielleicht keine Gründe für Dich, müssen sie auch nicht sein, hauptsache es sind Gründe für die WKS-Mutter...
04.11.2012 17:18
Ist es nicht vollkommen egal, wie Frau entbindet?
Ich hatte 2 KS, beide zwar medizinisch notwendig, aber keins meiner Kinder hatte Anpassungsschwierigkeiten, Bindungsstörungen o.ä.
Stillen hat auch bei beiden auf Anhieb geklappt.
Habe aber auch in einem Babyfreundlichem KH entbunden, wo ich noch während ich zugenäht wurde, die Kleinen bei mir auf der Brust hatte. Zusammen mit dem Papa im OP. Und im Kreißsaal hab ich dann auch gleich das erste Mal angelegt.
Ich hatte 2 KS, beide zwar medizinisch notwendig, aber keins meiner Kinder hatte Anpassungsschwierigkeiten, Bindungsstörungen o.ä.
Stillen hat auch bei beiden auf Anhieb geklappt.
Habe aber auch in einem Babyfreundlichem KH entbunden, wo ich noch während ich zugenäht wurde, die Kleinen bei mir auf der Brust hatte. Zusammen mit dem Papa im OP. Und im Kreißsaal hab ich dann auch gleich das erste Mal angelegt.
04.11.2012 17:18
Zitat von zuckerlie:
Hossa - hier wird einem ja ordentlich was um die Ohren gehauen - ich hatte bei meinen Zwillingen einen geplanten KS und danke, unsere Bindung stimmt (das ist ein fieses Argument) - ansonsten sind die Gründe vielleicht keine Gründe für Dich, müssen sie auch nicht sein, hauptsache es sind Gründe für die WKS-Mutter...
das argument mit der Bindung ist wirklich albern!
warum sollte die Bindung zwischen Mama und Kind anders bzw schlechter sein, wenn man das Kind per KS bekommt?
Aber gut-als Geburt kann ich einen KS irgendwie auch nicht bezeichnen-eher als Räumung.
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