Normale Kinder,normale Erziehung,normalnormalnormal
27.02.2018 12:25
Das ist jetzt ein letzter Post hier drinnen. NIEMAND macht sich lustig. Und ich gehöre selbst zum alten Eisen. Wir sind genauso FÜR Bitte und Danke, setzen aber eher darauf, dass die Kinder es durch Vorleben irgendwann von sich aus und von Herzen tun. Ist ein unterschiedlicher Weg, kommt am Ende zum selben Ergebnis.
27.02.2018 13:10
Für mich ist es am wichtigsten, dass ICH mich bei der Erziehung meiner Kinder authentisch fühle. Was habe ich davon, wenn ich etwas halbherzig umsetzte, weil es momentan der neuste Trend ist, ich aber absolut nicht dahinter stehe?
Jeder ist anders. Muss ich etwas verändern, obwohl ich es gar nicht möchte? . Weil es momentan im Trend ist, dass Kinder z. B . alles selbst regulieren muss ich das jetzt auch so mit meinen Kindern machen, obwohl es so wie es ist gut läuft? Muss ich denn einem Trend hinterhereifern um "in" zu sein und den Stempel, tollste Mutter von allen zu erhalten? Nein, das muss ich nicht!
Jeder ist anders. Muss ich etwas verändern, obwohl ich es gar nicht möchte? . Weil es momentan im Trend ist, dass Kinder z. B . alles selbst regulieren muss ich das jetzt auch so mit meinen Kindern machen, obwohl es so wie es ist gut läuft? Muss ich denn einem Trend hinterhereifern um "in" zu sein und den Stempel, tollste Mutter von allen zu erhalten? Nein, das muss ich nicht!
27.02.2018 13:16
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von Marf:
...
Ja klar, aber ICH empfinde ihre Sticheleien doch nicht allein als solche.
Weißt du, DAS ist für mich Mobbing.
Wenn jemand sagt, ich spreche für sehr viele andere, die dich auch nicht mögen, dann ist das für mich wirklich Mobbing. Es wird eine Gruppe von Menschen gebildet, um eine Person fertig zu machen.
Wer ein Problem mit mir hat, soll sich persönlich bei mir melden und dieses vortragen. Aber wir brauchen hier keine Sprecherin einer fiktiven Gruppe, die alle angeblich gegen mich sind.![]()
Das ist einfach nur blöd, wirklich.
Es geht nicht um mögen oder nicht. Ich kann nicht mal sagen, ob ich dich als Person mögen könnte oder nicht, weil ich dich nicht kenne. Aber alles in den Laissez Faire Topf zu werfen, was anders ist, ist schlicht falsch. Und darauf kann ich doch aufmerksam machen, oder nicht? Und ich habe mich zurückgehalten. Die ganze Zeit. Es haben die zig andere User versucht nahe zu bringen, dass es eben NICHT Laissez Faire ist, aber du verstehst nicht. Ergo suchen wir eine Sprache, die wir beide sprechen, mit einem Zwinkern im Augenwinkel. Siehe Video.
Aber darf ich auch mal was dazu sagen? Was mir in der letzten Zeit so aufgefallen ist? Ihr schmeißt ja auch viel in einem Topf. Ihr betont z.B. oft, dass eure Kinder nicht gezwungen werden. Spricht man dagegen, dass unsere Erziehung ebenfalls trotz Regeln, Grenzen und Co. keinen Zwang beinhaltet, wird es ebenfalls nicht verstanden. Da gibt es einige User, die ständig ähnliche Dinge schreiben, wie eben Schnecke. Nur eben zu AP/Ungezogen.
Und das gleiche gilt eben zu Themen wie Diskussionen (es wird immer so hingestellt, als dürften unsere Kinder nie diskutieren/ihre Meinungen äußern). Da seid ihr eben auch nicht besser und macht quasi die Augen zu. Ihr lest nur "Gott, die haben Regeln und Grenzen, das arme, arme Kind", mal überspitzt ausgedrückt. Jeder Versuch, dies genauer zu erklären scheitert ebenfalls.
27.02.2018 13:25
Zitat von Skorpi:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
...
Weißt du, DAS ist für mich Mobbing.
Wenn jemand sagt, ich spreche für sehr viele andere, die dich auch nicht mögen, dann ist das für mich wirklich Mobbing. Es wird eine Gruppe von Menschen gebildet, um eine Person fertig zu machen.
Wer ein Problem mit mir hat, soll sich persönlich bei mir melden und dieses vortragen. Aber wir brauchen hier keine Sprecherin einer fiktiven Gruppe, die alle angeblich gegen mich sind.![]()
Das ist einfach nur blöd, wirklich.
Es geht nicht um mögen oder nicht. Ich kann nicht mal sagen, ob ich dich als Person mögen könnte oder nicht, weil ich dich nicht kenne. Aber alles in den Laissez Faire Topf zu werfen, was anders ist, ist schlicht falsch. Und darauf kann ich doch aufmerksam machen, oder nicht? Und ich habe mich zurückgehalten. Die ganze Zeit. Es haben die zig andere User versucht nahe zu bringen, dass es eben NICHT Laissez Faire ist, aber du verstehst nicht. Ergo suchen wir eine Sprache, die wir beide sprechen, mit einem Zwinkern im Augenwinkel. Siehe Video.
Aber darf ich auch mal was dazu sagen? Was mir in der letzten Zeit so aufgefallen ist? Ihr schmeißt ja auch viel in einem Topf. Ihr betont z.B. oft, dass eure Kinder nicht gezwungen werden. Spricht man dagegen, dass unsere Erziehung ebenfalls trotz Regeln, Grenzen und Co. keinen Zwang beinhaltet, wird es ebenfalls nicht verstanden. Da gibt es einige User, die ständig ähnliche Dinge schreiben, wie eben Schnecke. Nur eben zu AP/Ungezogen.
Und das gleiche gilt eben zu Themen wie Diskussionen (es wird immer so hingestellt, als dürften unsere Kinder nie diskutieren/ihre Meinungen äußern). Da seid ihr eben auch nicht besser und macht quasi die Augen zu. Ihr lest nur "Gott, die haben Regeln und Grenzen, das arme, arme Kind", mal überspitzt ausgedrückt. Jeder Versuch, dies genauer zu erklären scheitert ebenfalls.
Das ist, wenn man in Lager denkt und immer von "Ihr" spricht.
Dass das alles keine einzelnen Schubladen sind oder es DEN einen Weg wurde die letzten Wochen ja immer wieder geschrieben.
Zuletzt beim Thema Hausaufgaben kam das ja wieder auf. Oder Selbstregulation. Da haben doch nie in den AP Threads alle DIE eine Meinung.
Hier zuhause gibt es auch Regeln. Ich muss von Zuhause aus arbeiten, da wird am Abend nicht im Wohnzimmer rumgeturnt. Und die Threads lesen sich auch nie so, als sei es immer ein regelloses Miteinander.
Es ist nur einfacher sich zum Austausch zusammenzufinden, wenn man einen gemeinsamen Oberberiff hat.
Ich glaube man projiziert auch Angriffe auf sich, die gar nicht so gemeint sind. Vieles haben viele sicher gemeinsam, ob man sich von dem Begriff angesprochen fühlt oder nicht.
Manche tun es halt. Und andere wollen es partout nicht tun, obwohl vieles bei ihnen gar nicht so anders ist.
27.02.2018 13:40
Ich glaube es war insbesondere Sera, die in die letzten Wochen gebetsmühlenartig immer wieder betont hat, dass es für einen selbst der Weg ist. Man möchte nur nicht pauschal dafür verurteilt werden.
Da verurteilt man dann doch nicht automatisch andere die es anders machen?
Natürlich kann man sich trotzdem noch angegriffen oder verurteilt fühlen, wenn das das Gefühl einfach in einem aufsteigt. Das ist menschlich. Natürlich gab es auch Spitzen, weil es irgendwann einfach nervt und man emotional reagiert.
Aber zu sagen, man würde jeden der es anders macht verurteilen finde ich in Anbetracht dessen, dass echt so so oft betont würde, dass es um einen selbst und die eigene Familie geht einfach nicht fair.
Denn dann verschwindet die Kommunikation hier irgendwann ganz, weil sich immer welche auf den Schlips getreten fühlt. Ich finde es schon immer sperrig zu lesen, wenn geschrieben wird/werden muss "Also FÜR UNS ist XY die richtige Lösung, weil WIR..." Und man will doch gern sich einfach austauschen?
Und das betrifft ja jeden, da will ich gar keine Lager auf machen oder so.
Da verurteilt man dann doch nicht automatisch andere die es anders machen?
Natürlich kann man sich trotzdem noch angegriffen oder verurteilt fühlen, wenn das das Gefühl einfach in einem aufsteigt. Das ist menschlich. Natürlich gab es auch Spitzen, weil es irgendwann einfach nervt und man emotional reagiert.
Aber zu sagen, man würde jeden der es anders macht verurteilen finde ich in Anbetracht dessen, dass echt so so oft betont würde, dass es um einen selbst und die eigene Familie geht einfach nicht fair.
Denn dann verschwindet die Kommunikation hier irgendwann ganz, weil sich immer welche auf den Schlips getreten fühlt. Ich finde es schon immer sperrig zu lesen, wenn geschrieben wird/werden muss "Also FÜR UNS ist XY die richtige Lösung, weil WIR..." Und man will doch gern sich einfach austauschen?
Und das betrifft ja jeden, da will ich gar keine Lager auf machen oder so.
27.02.2018 14:01
Zitat von Wolkenlicht:
Bitte und Danke. Hallo und Tschüss. Viele bringen es ihren Kindern bei, andere leben es „nur“ vor und die Kinder dürfen dann selbst entscheiden, ob sie es sagen.
Wie war es bei euch? Ich kenne keine Familie (ob es mich jetzt zu einem schlechteren Mensch macht?) die es ihren Kindern nicht beigebracht hat. Da wurde nix dem Zufall überlassen (was dieses Thema betrifft).
Gehört dazu für uns und gehört zum Leben dazu.
Leider muss man sie fast immer dran erinnern - aber gar nicht gibts hier nicht - möchte nicht blöd angeschaut werden überall.
27.02.2018 14:03
Naja, wenn man immer wieder erwähnt, dass man hofft, dass noch ganz viele auf die AP und unerzogen Seite kommen, heißt das für mich z.B. auch, dass man im Grunde keine andere Erziehungsrichtungen für richtig hält. Und ab da finde ich das ganze dann auch schon leicht gefährlich, denn ja, dann geht es ins extreme. Und da hängen einige wirklich tief drin. AP an sich ist ja auch nichts schlechtes, es gibt durchaus einige gute Ansätze. Es wird manchmal nach meiner Meinung aber einfach zu extrem umgesetzt. Fakt ist, dass jede Mutter nur das beste fürs Kind will und das für jedes Kind eine andere Erziehung die richtige ist. Man kann nicht pauschal sagen, dass ausschließlich die oder die Erziehung die beste und einzig richtige ist. Man brauch nicht hoffen und beten, dass noch ganz viele sich der AP-Richtung anschließen, lieber sollte man doch hoffen, dass jedes Kind genau die Erziehung bekommt, die ihm gut tut. Für meine Kinder sind es Regeln, Grenzen, zeitliche Regelungen. Es gibt ihnen Halt und Sicherheit. Andere kommen damit vielleicht nicht so klar. Beides ist ok, beides schadet dem Kind nicht in beiden Familien geht es den Kindern gut.
27.02.2018 14:13
Zitat von Skorpi:
Naja, wenn man immer wieder erwähnt, dass man hofft, dass noch ganz viele auf die AP und unerzogen Seite kommen, heißt das für mich z.B. auch, dass man im Grunde keine andere Erziehungsrichtungen für richtig hält. Und ab da finde ich das ganze dann auch schon leicht gefährlich, denn ja, dann geht es ins extreme. Und da hängen einige wirklich tief drin. AP an sich ist ja auch nichts schlechtes, es gibt durchaus einige gute Ansätze. Es wird manchmal nach meiner Meinung aber einfach zu extrem umgesetzt. Fakt ist, dass jede Mutter nur das beste fürs Kind will und das für jedes Kind eine andere Erziehung die richtige ist. Man kann nicht pauschal sagen, dass ausschließlich die oder die Erziehung die beste und einzig richtige ist. Man brauch nicht hoffen und beten, dass noch ganz viele sich der AP-Richtung anschließen, lieber sollte man doch hoffen, dass jedes Kind genau die Erziehung bekommt, die ihm gut tut. Für meine Kinder sind es Regeln, Grenzen, zeitliche Regelungen. Es gibt ihnen Halt und Sicherheit. Andere kommen damit vielleicht nicht so klar. Beides ist ok, beides schadet dem Kind nicht in beiden Familien geht es den Kindern gut.
hier stimme ich völlig zu. Man muss nicht 100%ig alles so umsetzen, wie es andere machen. Man sucht sich das für sich Richtige heraus.
Ich glaube hier schreibt niemand mit, der seine Kinder in irgendeiner Art unterdrückt, schlecht behandelt nicht Ernst nimmt. Das sind eher Eltern, die man in solchen Foren eher weniger finden würde. Denn ihnen sind die Kinder ganz einfach egal.
27.02.2018 14:13
Zitat von Skorpi:
Naja, wenn man immer wieder erwähnt, dass man hofft, dass noch ganz viele auf die AP und unerzogen Seite kommen, heißt das für mich z.B. auch, dass man im Grunde keine andere Erziehungsrichtungen für richtig hält. Und ab da finde ich das ganze dann auch schon leicht gefährlich, denn ja, dann geht es ins extreme. Und da hängen einige wirklich tief drin. AP an sich ist ja auch nichts schlechtes, es gibt durchaus einige gute Ansätze. Es wird manchmal nach meiner Meinung aber einfach zu extrem umgesetzt. Fakt ist, dass jede Mutter nur das beste fürs Kind will und das für jedes Kind eine andere Erziehung die richtige ist. Man kann nicht pauschal sagen, dass ausschließlich die oder die Erziehung die beste und einzig richtige ist. Man brauch nicht hoffen und beten, dass noch ganz viele sich der AP-Richtung anschließen, lieber sollte man doch hoffen, dass jedes Kind genau die Erziehung bekommt, die ihm gut tut. Für meine Kinder sind es Regeln, Grenzen, zeitliche Regelungen. Es gibt ihnen Halt und Sicherheit. Andere kommen damit vielleicht nicht so klar. Beides ist ok, beides schadet dem Kind nicht in beiden Familien geht es den Kindern gut.
Absolut richtige Einstellung!
Sehe ich auch so!
27.02.2018 14:16
Super Skorpi!
Das wären jetzt auch meine Worte gewesen.
Halt und Sicherheit in Form von Struktur war für mich als Kind z.B. schon ungemein wichtig und das geb ich gerne weiter.
Das wären jetzt auch meine Worte gewesen. Halt und Sicherheit in Form von Struktur war für mich als Kind z.B. schon ungemein wichtig und das geb ich gerne weiter.
27.02.2018 14:19
Zitat von StilleWasser:
Zitat von Wolkenlicht:
Bitte und Danke. Hallo und Tschüss. Viele bringen es ihren Kindern bei, andere leben es „nur“ vor und die Kinder dürfen dann selbst entscheiden, ob sie es sagen.
Wie war es bei euch? Ich kenne keine Familie (ob es mich jetzt zu einem schlechteren Mensch macht?) die es ihren Kindern nicht beigebracht hat. Da wurde nix dem Zufall überlassen (was dieses Thema betrifft).
Gehört dazu für uns und gehört zum Leben dazu.
Leider muss man sie fast immer dran erinnern - aber gar nicht gibts hier nicht - möchte nicht blöd angeschaut werden überall.
Ich möchte das meine Kinder ganz einfach höflich,freundlich reagieren.'Gib mir bitte' hört sich einfach netter an als ' Gib mir '.Und wenn sie etwas bekommen und sie es annehmen darf es ein Danke sein.
Aber ob nun jemand komisch schaut weil sie es vergessen zu sagen, ist mir absolut egal!Sie sind ja nicht meine Auslegeware für die Öffentlichkeit.
27.02.2018 14:19
Zitat von Titania:
Zitat von Alaska:
Guten Abend zur späten Stunde,
ich muss morgen erst noch die Seiten nachlesen, aber der Threadtitel... made my day. Ich musste grad so lachen.![]()
Hier also noch eine Normalo-Mama, ich benutze ganz bewusst kein Begriff, der meine Erziehung beschreibt. Er besteht aus so vielen Einflüssen, ich pick mir zusammen, was ich mag, ohne jemals ein Buch zu einer Erziehungsform gelesen zu haben. Mein bester Berater: der Bauch.![]()
Ohne angeben zu wollen, mein Großer ist ganz gut geraten, ich kann mich nicht beschweren.Zum Kleinen kann ich noch nicht viel sagen. Er schleimt rum und lächelt jeden an.
Erziehung noch 0%.
Zu den letzten zwei Postings, die ich grad gelesen hab, als ich auf die letzte Seite gesprungen bin: Ich leb wirklich auch alles vor, was ich gerne an meinen Kindern hätte. Bitte und Danke, freundlich sein, respektvoller Umgang mit Menschen und Tieren etc. pp.
Jonas bedankt sich in der Regel freiwillig. Trotzdem ist er ein 2.5 jähriges Kind, da denk ich mir überhaupts nicht dabe i, wenn es vergessen wird.
Meist sag ich dann kurz zu ihm, dass er noch Danke sagen soll, das macht er dann auch meistens.
Heute war so ein Tag, da ging es kein einziges Mal, weil er jedes Mal völlig verschämt nach unten geschaut hat (ich hab das Gefühl, er brütet schon wieder was aus). Dann sag ich Danke, was soll ich da rummachen und drauf bestehen? Dann wärs auch nicht mehr echt.
in dem Alter ist es ja noch etwas anderes. Ich habe hier 2 Schulkinder. Da hat das weniger etwas mit dem sich nicht trauen zu tun, sondern,sie möchten es nicht. Das ist in dem Alter bei einigen Dingen so, also alles was für sie eher unangenehm ist, versucht man nicht zu erledigen. Wie z. B. Zimmer aufräumen usw. Es wird bestimmt Kinder geben, die das z. B. wiederum gerne machen, weil sie es mögen. Es gibt ja auch Leute die bügeln gerneAber grundsätzlich finde ich es wichtig zu vermitteln, dass man auch die Dinge macht, die einem unangenehm erscheinen. Jeder wird in seinem Leben etwas müssen z. B. bei einer roten Ampel halten, bzw. sich grundsätzlich an Verkehrsregeln zu halten, Steuern zu zahlen usw. Auch wenn man es doof findet, muss das Leben in einer großen Gemeinschaft geregelt sein. Ansonsten würde das nicht funktionieren, wenn jeder nur das macht, was er möchte und niemand mehr die Dinge macht, die gemacht werden müssen.
Da bin ich auch zu 100% bei dir.
Es war jetzt nur auf meine Zwerge bezogen.
Bei einem Schulkind kann man das durchaus "erwarten" und da würd ich dann schon eher drauf bestehen. Allerdings würd ich nie vor den Leuten ein Fass aufmachen, eher hinter sagen, dass ich das fehlende Bedanken etc. wirklich unmöglich fand.
27.02.2018 14:19
Zitat von Alaska:
Super Skorpi!Das wären jetzt auch meine Worte gewesen.
Halt und Sicherheit in Form von Struktur war für mich als Kind z.B. schon ungemein wichtig und das geb ich gerne weiter.
Ich frag mich nur, wer euch das abschreiben will.
Hier braucht das eine Kind mehr Struktur und Rahmen. Das andere nicht.
Das will mir doch niemand klauen oder untersagen?
27.02.2018 14:27
Zitat von Skorpi:
Naja, wenn man immer wieder erwähnt, dass man hofft, dass noch ganz viele auf die AP und unerzogen Seite kommen, heißt das für mich z.B. auch, dass man im Grunde keine andere Erziehungsrichtungen für richtig hält. Und ab da finde ich das ganze dann auch schon leicht gefährlich, denn ja, dann geht es ins extreme. Und da hängen einige wirklich tief drin. AP an sich ist ja auch nichts schlechtes, es gibt durchaus einige gute Ansätze. Es wird manchmal nach meiner Meinung aber einfach zu extrem umgesetzt. Fakt ist, dass jede Mutter nur das beste fürs Kind will und das für jedes Kind eine andere Erziehung die richtige ist. Man kann nicht pauschal sagen, dass ausschließlich die oder die Erziehung die beste und einzig richtige ist. Man brauch nicht hoffen und beten, dass noch ganz viele sich der AP-Richtung anschließen, lieber sollte man doch hoffen, dass jedes Kind genau die Erziehung bekommt, die ihm gut tut. Für meine Kinder sind es Regeln, Grenzen, zeitliche Regelungen. Es gibt ihnen Halt und Sicherheit. Andere kommen damit vielleicht nicht so klar. Beides ist ok, beides schadet dem Kind nicht in beiden Familien geht es den Kindern gut.
Geht mir auch so. Ich finde AP nicht grundsätzlich falsch oder so. Manches ist durchaus gut.
Aber viele ALler hier haben so was bekehrendes. Als müssten alle Kinder "gerettet" werden, in dem man alle Eltern von AP überzeugt, weil nur AP der richtige Weg ist.
Da werden dann wildfremde Kinder bedauert, weil die Mutter streng ist oder es halt einige Regeln gibt. Das finde ich einfach manchmal auch sehr überheblich.
Bei uns gibt es Regeln, wir sind eher streng und es gibt z.B. feste Bettgehzeiten. Manche Regeln sind mit der Zeit entstanden und die Bettgehzeiten haben sich über die Jahre entwickelt.
Deswegen sind wir keine schlechteren Eltern und es muss auch kein ALler unser armes Kind bedauern.
27.02.2018 14:31
Nochmal die Frage, wo denn?
Wo wird von einer unerzogenen Weltherrschaft geträumt? Wo wird in Threads Hilfesuchenden geantwortet, Tja da hast du den Salat, selbst Schuld ätschi bätschi.
Wo wird von einer unerzogenen Weltherrschaft geträumt? Wo wird in Threads Hilfesuchenden geantwortet, Tja da hast du den Salat, selbst Schuld ätschi bätschi.
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) die es ihren Kindern nicht beigebracht hat. Da wurde nix dem Zufall überlassen (was dieses Thema betrifft). 

Zum Kleinen kann ich noch nicht viel sagen. Er schleimt rum und lächelt jeden an.
). Dann sag ich Danke, was soll ich da rummachen und drauf bestehen? Dann wärs auch nicht mehr echt.
Aber grundsätzlich finde ich es wichtig zu vermitteln, dass man auch die Dinge macht, die einem unangenehm erscheinen. Jeder wird in seinem Leben etwas müssen z. B. bei einer roten Ampel halten, bzw. sich grundsätzlich an Verkehrsregeln zu halten, Steuern zu zahlen usw. Auch wenn man es doof findet, muss das Leben in einer großen Gemeinschaft geregelt sein. Ansonsten würde das nicht funktionieren, wenn jeder nur das macht, was er möchte und niemand mehr die Dinge macht, die gemacht werden müssen.