Mütter- und Schwangerenforum

Schnelle Geburt und ganz alleine

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Engelchen1975
3656 Beiträge
30.04.2016 10:07
Nun die Tochter meiner Nachbarin empfand es anscheinend ÜBERHAUPT nicht schrecklich.
Würde sie sonst schon von einem zweiten sprechen?
Sie hat es auch recht entspannt erzählt und hat bei der Fahrt ins KH zu den Sanitätern gesagt; "Wärt ihr ein wenig früher gekommen,dann hätte unser Kind eure Namen bekommen,so leider nicht "-und alle haben gelacht.
Und ins KH mußte sie nur deshalb,weil eigentlich weder eine HG noch ambulante Geburt geplant war und sie aus diesem Grund keine Nachsorge Hebamme hatte.
30.04.2016 17:16
Zitat von Engelchen1975:

Nun die Tochter meiner Nachbarin empfand es anscheinend ÜBERHAUPT nicht schrecklich.
Würde sie sonst schon von einem zweiten sprechen?
Sie hat es auch recht entspannt erzählt und hat bei der Fahrt ins KH zu den Sanitätern gesagt; "Wärt ihr ein wenig früher gekommen,dann hätte unser Kind eure Namen bekommen,so leider nicht "-und alle haben gelacht.
Und ins KH mußte sie nur deshalb,weil eigentlich weder eine HG noch ambulante Geburt geplant war und sie aus diesem Grund keine Nachsorge Hebamme hatte.


Das ist schon zehn Jahre her, aber sie spricht immer noch nicht darüber. Darf man auch nicht fragen, sie macht dann zu und wechselt das Thema.
Sie hat an Silvester ihre zweite Tochter bekommen. Diesmal KS unter Vollnarkose.
Pu-muck
1224 Beiträge
30.04.2016 19:52
Zitat von zartbitter:

Zitat von LIttleOne13:

Zitat von zartbitter:

Zitat von Pu-muck:

Warum findet ihr das so furchtbar?
Ich frage mich eher, warum sie noch ins Krankenhaus gefahren ist.

Weil es ein Unterschied ist, ob man geplant oder ungeplant alleine entbindet, für mich persönlich DIE Horrorvorstellung, unter keinen Umständen will ich ohne meinen Mann an meiner Seite entbinden.
Würd er zB dann im Stau stehen und es wär klar, dass er es nicht mehr rechtzeitig schafft (und ich wär im KH), dann würde ich auf einen KS bestehen.


Aber dann entbindest du auch, nur anders, und hast keinen der sich ums Kind kümmern kann.

Für mich war die Entbindung mit abstand das schlimmste, was ich je erlebt habe. Die Vorstellung, das gleiche allein zu durchleben verursacht beim dran denken schon herzrasen und Panik. Ein KS erscheint mir im Vergleich dazu nicht mal ein bisschen beängstigend, wirklich nicht mal ein bisschen. Deswegen kommt es für mich definitiv nicht in frage, allein vaginal zu entbinden. Müsste ich es definitiv, wäre das für mich ein Grund, komplett auf ein zweites Kind zu verzichten.


Oh je, das tut mir sehr leid für dich. Hilft es dir, über schwierige Geburten zu lesen? Es gibt da ein Buch "Gewalt unter der Geburt"... Aber vielleicht triggert es auch zu stark. Ich glaube, dass es wichtig für dich wäre, deine Ängste irgendwie aufzuarbeiten. Ich wünsche dir zumindest von ganzem Herzen eine schöne, heilsame Geburtserfahrung als nächstes!
LIttleOne13
26290 Beiträge
30.04.2016 21:48
Zitat von Pu-muck:

Zitat von zartbitter:

Zitat von LIttleOne13:

Zitat von zartbitter:

...


Aber dann entbindest du auch, nur anders, und hast keinen der sich ums Kind kümmern kann.

Für mich war die Entbindung mit abstand das schlimmste, was ich je erlebt habe. Die Vorstellung, das gleiche allein zu durchleben verursacht beim dran denken schon herzrasen und Panik. Ein KS erscheint mir im Vergleich dazu nicht mal ein bisschen beängstigend, wirklich nicht mal ein bisschen. Deswegen kommt es für mich definitiv nicht in frage, allein vaginal zu entbinden. Müsste ich es definitiv, wäre das für mich ein Grund, komplett auf ein zweites Kind zu verzichten.


Oh je, das tut mir sehr leid für dich. Hilft es dir, über schwierige Geburten zu lesen? Es gibt da ein Buch "Gewalt unter der Geburt"... Aber vielleicht triggert es auch zu stark. Ich glaube, dass es wichtig für dich wäre, deine Ängste irgendwie aufzuarbeiten. Ich wünsche dir zumindest von ganzem Herzen eine schöne, heilsame Geburtserfahrung als nächstes!

Da stimme ich dir zu, Pumuck. Meine 2. Schwangerschaft konfrontierte mich sehr mit dem Thema. Das Buch habe ich gelesen und finde die Berichte wirklich schrecklich, ohne selbst derartige Gewalt erfahren zu haben. Durchaus lesenswert, aber man sollte wissen was man sich da antut... das ist keine seichte Feierabendlektüre.
Ich finde alternativ "Es ist vorbei - ich weiß es nur noch nicht" empfehlenswert. Es enthält keine kompletten Berichte, lediglich mehrzeilige Zitate und stattdessen viele Informationen zur Theorie eines Traumatas sowie dessen schrittweise Bewältigung.
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