Sterben
09.12.2013 12:09
Was mir z.b im Nachhinein so aufgefallen ist, das man alles um sich herum, was man gewöhnt ist, als so selbstverständlich und allgegenwärtig betrachtet.
Man denkt ja immer, das passiert mir nicht, nur den anderen.
Man hört so vieles, aus dem Bekanntenkreis oder Unfälle , die in den Medien vorkommen.
Man hört von Menschen, die auf Gewaltsame Weise, durch andere Menschen ( sogar manchmal durch quasi noch Kinder ) zu Tode gekommen sind.
Man hört von tödlichen Unfällen von Prominenten, nicht zuletzt Paul Walker.
Mir fiel nach dem Tod meiner Oma auf , das war der 12.12.10, das ich mich nicht mehr daran erinnern kann, wann ich das letzte Mal mit ihr gesprochen habe und worüber, obwohl ich sehr oft mit ihr gesprochen ( Telefonate ) oder sie besucht habe.
Es ist weg, ich weiss es nicht mehr.
Ich habe am meisten Angst zu vergessen, zu vergessen, wie sie roch, ihre Stimme zu vergessen. Es ist schon ne Weile her aber ich weiß noch immer, wie es sich anfühlte , und roch, wenn ich ihr zur Begrüßung, einen Kuss auf die Wange gab.
Ich hoffe das diese Erinnerungen IMMER bleiben!
Man denkt ja immer, das passiert mir nicht, nur den anderen.
Man hört so vieles, aus dem Bekanntenkreis oder Unfälle , die in den Medien vorkommen.
Man hört von Menschen, die auf Gewaltsame Weise, durch andere Menschen ( sogar manchmal durch quasi noch Kinder ) zu Tode gekommen sind.
Man hört von tödlichen Unfällen von Prominenten, nicht zuletzt Paul Walker.
Mir fiel nach dem Tod meiner Oma auf , das war der 12.12.10, das ich mich nicht mehr daran erinnern kann, wann ich das letzte Mal mit ihr gesprochen habe und worüber, obwohl ich sehr oft mit ihr gesprochen ( Telefonate ) oder sie besucht habe.
Es ist weg, ich weiss es nicht mehr.
Ich habe am meisten Angst zu vergessen, zu vergessen, wie sie roch, ihre Stimme zu vergessen. Es ist schon ne Weile her aber ich weiß noch immer, wie es sich anfühlte , und roch, wenn ich ihr zur Begrüßung, einen Kuss auf die Wange gab.
Ich hoffe das diese Erinnerungen IMMER bleiben!
09.12.2013 12:11
Zitat von Anonym 162638:
@Viala: ich glaube, ich habe schon mal gelesen, dass du keine Angst vorm Sterben hast. Warum war das gleich wieder so?
Ich kann mich halt einfach nicht damit abfinden, dass manche Menschen so qualvoll sterben müssen. Das Sterben meiner Oma dauerte 2 Jahre, in denen sie nur Schmerzen hatte. Tiere bekommen eine Spritze und Menschen müssen dahin sichen....Aber Euthanasie soll hier nicht das Thema werden.
na, warum sollte ich angst davor haben? gibt ja keinen grund dafür
man stirbt erst, wenn man fertig ist... wird auf der anderen seite geboren und wenn man bereit für neue Erfahrungen ist, inkarniert man eben wieder auf dieser seite...
das sterben an sich ist übrigens nicht qualvoll... sondern allenfalls die zeit davor
09.12.2013 12:14
Zitat von Viala:
Zitat von Anonym 162638:
@Viala: ich glaube, ich habe schon mal gelesen, dass du keine Angst vorm Sterben hast. Warum war das gleich wieder so?
Ich kann mich halt einfach nicht damit abfinden, dass manche Menschen so qualvoll sterben müssen. Das Sterben meiner Oma dauerte 2 Jahre, in denen sie nur Schmerzen hatte. Tiere bekommen eine Spritze und Menschen müssen dahin sichen....Aber Euthanasie soll hier nicht das Thema werden.
na, warum sollte ich angst davor haben? gibt ja keinen grund dafür![]()
man stirbt erst, wenn man fertig ist... wird auf der anderen seite geboren und wenn man bereit für neue Erfahrungen ist, inkarniert man eben wieder auf dieser seite...
das sterben an sich ist übrigens nicht qualvoll... sondern allenfalls die zeit davor![]()
ich denke es kommt auf das WIE man stirbt an
oder ?
09.12.2013 12:18
Zitat von Renesmee:
Zitat von Viala:
Zitat von Anonym 162638:
@Viala: ich glaube, ich habe schon mal gelesen, dass du keine Angst vorm Sterben hast. Warum war das gleich wieder so?
Ich kann mich halt einfach nicht damit abfinden, dass manche Menschen so qualvoll sterben müssen. Das Sterben meiner Oma dauerte 2 Jahre, in denen sie nur Schmerzen hatte. Tiere bekommen eine Spritze und Menschen müssen dahin sichen....Aber Euthanasie soll hier nicht das Thema werden.
na, warum sollte ich angst davor haben? gibt ja keinen grund dafür![]()
man stirbt erst, wenn man fertig ist... wird auf der anderen seite geboren und wenn man bereit für neue Erfahrungen ist, inkarniert man eben wieder auf dieser seite...
das sterben an sich ist übrigens nicht qualvoll... sondern allenfalls die zeit davor![]()
ich denke es kommt auf das WIE man stirbt anoder ?
Das kommt darauf an wie man sterben definiert.
Aber Viala hat meiner Meinung nach recht. Der Moment in den der Mensch vom Leben in den Tod gleitet scheint nicht qualvoll zu sein. Man sieht sogar wie sich die Gesichtszüge entspannen. Und das lange bevor das Herz zu schlagen aufhört oder die Atmung aussetzt...
09.12.2013 12:20
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe regelrecht Panik davor eine Person aus meiner Familie zu verlieren.
Mein Mann und ich ziehen im April in die USA und ich habe Angst, da mein Grossvater schon 87 ist, dass er stirbt und ich nicht da sein werde. Ich weiss, dass es im Endeffekt so drauf hinauslaufen wird. Ich wenn darueber nachdenke, bekomme ich panische Angst und koennte einfach nur heulen. Er war immer fuer mich da und ich weiss, dass es mir so dermassen den Boden unter den Fuessen wegreissen wuerde. Eigentlich bei jedem in der Familie
Mein Mann und ich ziehen im April in die USA und ich habe Angst, da mein Grossvater schon 87 ist, dass er stirbt und ich nicht da sein werde. Ich weiss, dass es im Endeffekt so drauf hinauslaufen wird. Ich wenn darueber nachdenke, bekomme ich panische Angst und koennte einfach nur heulen. Er war immer fuer mich da und ich weiss, dass es mir so dermassen den Boden unter den Fuessen wegreissen wuerde. Eigentlich bei jedem in der Familie
09.12.2013 12:23
Zitat von miabrown:
Zitat von Renesmee:
Zitat von Viala:
Zitat von Anonym 162638:
@Viala: ich glaube, ich habe schon mal gelesen, dass du keine Angst vorm Sterben hast. Warum war das gleich wieder so?
Ich kann mich halt einfach nicht damit abfinden, dass manche Menschen so qualvoll sterben müssen. Das Sterben meiner Oma dauerte 2 Jahre, in denen sie nur Schmerzen hatte. Tiere bekommen eine Spritze und Menschen müssen dahin sichen....Aber Euthanasie soll hier nicht das Thema werden.
na, warum sollte ich angst davor haben? gibt ja keinen grund dafür![]()
man stirbt erst, wenn man fertig ist... wird auf der anderen seite geboren und wenn man bereit für neue Erfahrungen ist, inkarniert man eben wieder auf dieser seite...
das sterben an sich ist übrigens nicht qualvoll... sondern allenfalls die zeit davor![]()
ich denke es kommt auf das WIE man stirbt anoder ?
Das kommt darauf an wie man sterben definiert.
Aber Viala hat meiner Meinung nach recht. Der Moment in den der Mensch vom Leben in den Tod gleitet scheint nicht qualvoll zu sein. Man sieht sogar wie sich die Gesichtszüge entspannen. Und das lange bevor das Herz zu schlagen aufhört oder die Atmung aussetzt...
Ja das stimmt schon , man spricht ja von Erlösung.
Aber wie schon gesagt, ein Tod durch Gewalt oder Unfall, endet glaube ich nicht in Frieden.
09.12.2013 12:25
Ich lese hier das viele Sterben mit Altsein gleichsetzen...also man kann auch schon als Kind sterben...als 30jährige...mit 40.....
Wenn jemand die 80 erreicht hat RECHNET man zwar eher mit einem baldigen Tod,aber auch das muß nicht sein.Mein Uropi wurde stolze 102...seine Beeerdigung hatte er schon mit 80 bis ins kleinste geplant - 20 Jahre zu früh!
Sterben ist für jeden Menschen anders.So wie ja auch jeder ein Individium ist,ist das Sterben auch individuell.
Die meisten haben vor Schmerzen Angt,oder ein dahinsiechen ohne Privatssphäre.
Doch da Energie nicht verbraucht werden kann sondern sich nur wandelt, werden wir wohl alle irgendwie weiterbestehen.
Wenn jemand die 80 erreicht hat RECHNET man zwar eher mit einem baldigen Tod,aber auch das muß nicht sein.Mein Uropi wurde stolze 102...seine Beeerdigung hatte er schon mit 80 bis ins kleinste geplant - 20 Jahre zu früh!
Sterben ist für jeden Menschen anders.So wie ja auch jeder ein Individium ist,ist das Sterben auch individuell.
Die meisten haben vor Schmerzen Angt,oder ein dahinsiechen ohne Privatssphäre.
Doch da Energie nicht verbraucht werden kann sondern sich nur wandelt, werden wir wohl alle irgendwie weiterbestehen.
09.12.2013 12:27
Zitat von MamaMarfusu:
Ich lese hier das viele Sterben mit Altsein gleichsetzen...also man kann auch schon als Kind sterben...als 30jährige...mit 40.....![]()
Wenn jemand die 80 erreicht hat RECHNET man zwar eher mit einem baldigen Tod,aber auch das muß nicht sein.Mein Uropi wurde stolze 102...seine Beeerdigung hatte er schon mit 80 bis ins kleinste geplant - 20 Jahre zu früh!![]()
Sterben ist für jeden Menschen anders.So wie ja auch jeder ein Individium ist,ist das Sterben auch individuell.
Die meisten haben vor Schmerzen Angt,oder ein dahinsiechen ohne Privatssphäre.
Doch da Energie nicht verbraucht werden kann sondern sich nur wandelt, werden wir wohl alle irgendwie weiterbestehen.
schön geschrieben und sehr hoffnungsvoll .
09.12.2013 12:28
Zitat von miabrown:
Zitat von Renesmee:
Zitat von Viala:
Zitat von Anonym 162638:
@Viala: ich glaube, ich habe schon mal gelesen, dass du keine Angst vorm Sterben hast. Warum war das gleich wieder so?
Ich kann mich halt einfach nicht damit abfinden, dass manche Menschen so qualvoll sterben müssen. Das Sterben meiner Oma dauerte 2 Jahre, in denen sie nur Schmerzen hatte. Tiere bekommen eine Spritze und Menschen müssen dahin sichen....Aber Euthanasie soll hier nicht das Thema werden.
na, warum sollte ich angst davor haben? gibt ja keinen grund dafür![]()
man stirbt erst, wenn man fertig ist... wird auf der anderen seite geboren und wenn man bereit für neue Erfahrungen ist, inkarniert man eben wieder auf dieser seite...
das sterben an sich ist übrigens nicht qualvoll... sondern allenfalls die zeit davor![]()
ich denke es kommt auf das WIE man stirbt anoder ?
Das kommt darauf an wie man sterben definiert.
Aber Viala hat meiner Meinung nach recht. Der Moment in den der Mensch vom Leben in den Tod gleitet scheint nicht qualvoll zu sein. Man sieht sogar wie sich die Gesichtszüge entspannen. Und das lange bevor das Herz zu schlagen aufhört oder die Atmung aussetzt...
genau das mein ich... der augenblick in dem man letztlich stirbt ist nicht schmerzvoll... das davor ist da ganz unabhängig von
mein vater zb hatte laut meiner mutter ein lächeln auf den lippen, bevor sie mit der Reanimation angefangen hat... nachdem die Sanitäter und die Kripo mit ihm fertig waren, war davon allerdings nix mehr zu sehen, daher kann ich da nur auf ihre aussage vertrauen
09.12.2013 12:35
Ich sehe es wie Viala...natürlich ist man traurig, wenn ein geliebter Mensch geht...aber es gehört dazu!
Im übrigens macht mich viel mehr traurig, dass (aktuell zb) mein Opa Angst hat alleine zu sterben..er hat sogar als ich letzte Woche bei ihm war geweint...er ist in einem Pflegeheim nach einer Magenkrebs-OP, als dass ich vor dem eigentliche Sterben Angst hätte.
Mir zerreisst es mein Herz, wenn er weint und meine Hand festhält, weil er nicht ohne seine Angehörigen gehen will...
Im übrigens macht mich viel mehr traurig, dass (aktuell zb) mein Opa Angst hat alleine zu sterben..er hat sogar als ich letzte Woche bei ihm war geweint...er ist in einem Pflegeheim nach einer Magenkrebs-OP, als dass ich vor dem eigentliche Sterben Angst hätte.
Mir zerreisst es mein Herz, wenn er weint und meine Hand festhält, weil er nicht ohne seine Angehörigen gehen will...
09.12.2013 12:36
Zitat von Presilla:
Ich sehe es wie Viala...natürlich ist man traurig, wenn ein geliebter Mensch geht...aber es gehört dazu!
Im übrigens macht mich viel mehr traurig, dass (aktuell zb) mein Opa Angst hat alleine zu sterben..er hat sogar als ich letzte Woche bei ihm war geweint...er ist in einem Pflegeheim nach einer Magenkrebs-OP, als dass ich vor dem eigentliche Sterben Angst hätte.
Mir zerreisst es mein Herz, wenn er weint und meine Hand festhält, weil er nicht ohne seine Angehörigen gehen will...
Oh man!! Das bringt mich auch fast zum weinen
09.12.2013 12:59
Zitat von Renesmee:
Zitat von miabrown:
Zitat von Renesmee:
Zitat von Viala:
...
ich denke es kommt auf das WIE man stirbt anoder ?
Das kommt darauf an wie man sterben definiert.
Aber Viala hat meiner Meinung nach recht. Der Moment in den der Mensch vom Leben in den Tod gleitet scheint nicht qualvoll zu sein. Man sieht sogar wie sich die Gesichtszüge entspannen. Und das lange bevor das Herz zu schlagen aufhört oder die Atmung aussetzt...
Ja das stimmt schon , man spricht ja von Erlösung.
Aber wie schon gesagt, ein Tod durch Gewalt oder Unfall, endet glaube ich nicht in Frieden.
![]()
doch ich glaube auch, dass der verstorbene, auch wenn es durch gewalt oder unfall war, in dem moment indem er stirbt auch frieden findet. die schwelle des sterbens ist ja nicht groß
09.12.2013 12:59
Hallo ihr lieben
Letztes jahr musste ich mich mit dem Thema sterben auch selbst beschäftigen.Nach der Geburt von meinem sohn wäre ich fast gestorben und lag mehrere Tage auf der intensivstation.
An viele dinge die dort passiert sind kann ich mich nicht erinnern aber an die Gefühle , was auffällt ist das ich so gut wie keine angst /panik hatte sondern sehr ruhig und auch zu scherzen aufgelegt war.
wenn ich die Augen geschlossen hab war da immer ein licht als wenn die sonne in mein gesicht geschienen hätte, was sie aber nicht tat.
ich hab innerlich gegen das licht gekämpft ich wollte noch nicht gehen wollte mein kind aufwachsen sehen.
ich hab überlebt..... auch wenn ich weiß das sterben eine friedliche sache ist......will ich dieses gefühl nicht so schnell wieder erleben ....ich hab keine angst vor dem sterben ..aber ich hoffe das es noch jahrzehnte dauert bis ich das licht das nächste mal sehen und nicht mehr dagegen ankämpfen muss
LG
Letztes jahr musste ich mich mit dem Thema sterben auch selbst beschäftigen.Nach der Geburt von meinem sohn wäre ich fast gestorben und lag mehrere Tage auf der intensivstation.
An viele dinge die dort passiert sind kann ich mich nicht erinnern aber an die Gefühle , was auffällt ist das ich so gut wie keine angst /panik hatte sondern sehr ruhig und auch zu scherzen aufgelegt war.
wenn ich die Augen geschlossen hab war da immer ein licht als wenn die sonne in mein gesicht geschienen hätte, was sie aber nicht tat.
ich hab innerlich gegen das licht gekämpft ich wollte noch nicht gehen wollte mein kind aufwachsen sehen.
ich hab überlebt..... auch wenn ich weiß das sterben eine friedliche sache ist......will ich dieses gefühl nicht so schnell wieder erleben ....ich hab keine angst vor dem sterben ..aber ich hoffe das es noch jahrzehnte dauert bis ich das licht das nächste mal sehen und nicht mehr dagegen ankämpfen muss
LG
09.12.2013 13:06
Sterben ist Teil des Lebens ... alles geht irgendwann zu Ende. Ich bin nun weder in religöser noch in philosophischer Hinsicht ein Mensch, der an Wiedergeburt oder ein Jenseits oder was auch immer glaubt. Wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Aber das finde ich auch persönlich als normal ... Jeder Mensch hat seine Lebenszeit und - auch wenn es abgeklatscht klingt - es ist an uns, diesem Leben das an INhalt zu geben, was man selbst vermag.
Ich selbst habe keine Angst vor dem Sterben, nur davor, daß ich davor sehr krank sein könnte und wahnsinnig leiden. Ich bin auch niemand, der denkt, man muß unbedingt steinalt werden. WEnn man am Ende nur noch leidet oder gar nicht mehr am Leben teilnehmen kann, dann hat man auch nicht mehr viel von seinen Tagen. Ich finde da den Spruch "Nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben" sehr wahr.
Zu denken, daß man einem Kind was antut, weil man es in die WElt setzt, wo es am Ende stirbt, finde ich befremdlich. Für mich ist es eben der normale Lebenskreislauf, so wie jeder Tag sein Ende nimmt, jedes Jahr, wie jede Blume verblüht, jedes Tier irgendwann stirbt etc. ... es ist traurig Menschen zu verlieren, die man verliert, aber dann im Sinn und Herzen zu behalten, was diese Menschen einem gegeben haben, ist für mich ein sehr wichtiger Aspekt beim Umgang mit Verlusten.
Ich selbst habe keine Angst vor dem Sterben, nur davor, daß ich davor sehr krank sein könnte und wahnsinnig leiden. Ich bin auch niemand, der denkt, man muß unbedingt steinalt werden. WEnn man am Ende nur noch leidet oder gar nicht mehr am Leben teilnehmen kann, dann hat man auch nicht mehr viel von seinen Tagen. Ich finde da den Spruch "Nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben" sehr wahr.
Zu denken, daß man einem Kind was antut, weil man es in die WElt setzt, wo es am Ende stirbt, finde ich befremdlich. Für mich ist es eben der normale Lebenskreislauf, so wie jeder Tag sein Ende nimmt, jedes Jahr, wie jede Blume verblüht, jedes Tier irgendwann stirbt etc. ... es ist traurig Menschen zu verlieren, die man verliert, aber dann im Sinn und Herzen zu behalten, was diese Menschen einem gegeben haben, ist für mich ein sehr wichtiger Aspekt beim Umgang mit Verlusten.
09.12.2013 16:29
Ich habe keine angst vor dem tot,sondern nur davor,wie ich Sterbe.
Mache mir Gedanken darüber,wie schlimm es ist zu ertrinken oder zu ersticken. Vor einem qualvollem tot habe ich angst.
Mache mir Gedanken darüber,wie schlimm es ist zu ertrinken oder zu ersticken. Vor einem qualvollem tot habe ich angst.
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