Wahlbetrug
25.09.2013 13:22
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Zitat von KratzeKatze:
Zitat von white_manta:
Zitat von BlödmannVomDienst:
...
Ich will dich sehen, wie du mit Freuden mehr Steuern bezahlst, wenn du mehr verdienst. Klar sollen die, die mehr verdienen, auch mehr Steuern zahlen, aber dieses "es bleibt trotzdem noch genug übrig" ist ja auch relativ...
sehe ich genauso!
laut spd und linke zählt mein mann mit seinem einkommen schon zu den spitzenverdienern.
ich persönlich will natürlich nicht, das er, bzw, wir noch mehr steuern zahlen müssen.
mein mann geht 70-100 std./woche arbeiten,
trägt der unternehmerische risiko,
schafft/sichert arbeitsplätze.
ich finde, ihm steht es auch durchaus zu, mehr geld im geldbeutel zu haben, als z.b. jemande ungelerntes.
wir sind deswegen weiß gott nicht reich. bei weitem nicht....
klar haben wir einen gewissen lebensstandart. aber dieser ist HART erarbeitet!
warum soll mein mann also für seinen fleiß betraft werden und mehr steuern zahlen?
Das ist es!
Eine Bäckereifachverkäuferin mag 40h arbeiten, aber dennoch hat sie nicht im Mindesten soviel Verantwortung wie mein Mann, der Anlagen wieder dit machen muss, die Stündlich Material im Wert von Millionen von Euro produzieren.
Ich war 13Jahre in der Schule, studiere weitere 6.
Ohne staatliche Unterstützung.
Dafür werde ich belohnt, mit einem guten Gehalt.
Was kann ich dafür, wenn jemand meint er hat nach der 8./9. Klasse keinen Bock mehr auf Schule, lernt irgendwas, schlecht bezahlter Job, kommt mit dem Gehalt nicht aus.
Jeder ist seines Glückes Schmied!
Ich verweise auf meinen Kommentar zu Anfang dieser Diskussion und verbitte mir "Du hast nicht genug getan"-Aussagen!
25.09.2013 13:22
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Zitat von KratzeKatze:
Zitat von white_manta:
Zitat von BlödmannVomDienst:
...
Ich will dich sehen, wie du mit Freuden mehr Steuern bezahlst, wenn du mehr verdienst. Klar sollen die, die mehr verdienen, auch mehr Steuern zahlen, aber dieses "es bleibt trotzdem noch genug übrig" ist ja auch relativ...
sehe ich genauso!
laut spd und linke zählt mein mann mit seinem einkommen schon zu den spitzenverdienern.
ich persönlich will natürlich nicht, das er, bzw, wir noch mehr steuern zahlen müssen.
mein mann geht 70-100 std./woche arbeiten,
trägt der unternehmerische risiko,
schafft/sichert arbeitsplätze.
ich finde, ihm steht es auch durchaus zu, mehr geld im geldbeutel zu haben, als z.b. jemande ungelerntes.
wir sind deswegen weiß gott nicht reich. bei weitem nicht....
klar haben wir einen gewissen lebensstandart. aber dieser ist HART erarbeitet!
warum soll mein mann also für seinen fleiß betraft werden und mehr steuern zahlen?
Das ist es!
Eine Bäckereifachverkäuferin mag 40h arbeiten, aber dennoch hat sie nicht im Mindesten soviel Verantwortung wie mein Mann, der Anlagen wieder dit machen muss, die Stündlich Material im Wert von Millionen von Euro produzieren.
Ich war 13Jahre in der Schule, studiere weitere 6.
Ohne staatliche Unterstützung.
Dafür werde ich belohnt, mit einem guten Gehalt.
Was kann ich dafür, wenn jemand meint er hat nach der 8./9. Klasse keinen Bock mehr auf Schule, lernt irgendwas, schlecht bezahlter Job, kommt mit dem Gehalt nicht aus.
Jeder ist seines Glückes Schmied!
das ist viel zu sehr verallgemeinert
manche menschen haben es einfacher im leben als andere, sicher darf man nie den kopf in den sand stecken aber manchmal hat man es einfach nicht in der hand, was passiert
25.09.2013 13:23
Zitat von Looni:
Zitat von Mamota:also sollte eine putzfrau in etwa das gleiche bekommen wie ein assistenzarzt?
Zitat von white_manta:
Zitat von Mamota:
...
Die, die sich hochgearbeitet haben und mehr Geld verdienen, haben meistens z.B. auch deutlich mehr Verantwortung als die, die weniger verdienen. Dass diese Leute mehr Geld verdienen, ist in meinen Augen durchaus berechtigt.
Sorry, aber das halte ich für ein Scheinargument. Trägt die Putzfrau im OP etwas tatsächlich so viel weniger Verantwortung als ein assistierender Arzt? Trägt eine Erzieherin im Kindergarten weniger Verantwortung als der Lehrer am Gymnasium? Trägt der Friseur von Frau Merkel wirklich keinen Anteil an ihrem Erfolg?![]()
![]()
![]()
Nein. Nur wenn du das Argument mit der Verantwortung gelten lässt.
25.09.2013 13:24
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von white_manta:
Zitat von Mamota:
Zitat von BettyBoard:
...
Wilde Idee: Vielleicht von denen, die immer noch 12.000 € monatlich bekommen, wenn sie einen Job mit 500 Arbeitsplätzen dranhängend in den Sand gesetzt haben?![]()
Das Verhältnis Leistung-Gehalt ist hierzulande ganz schön ins Ungleichgewicht gekommen. Die einen schuften 50 Stunden die Woche für 1800 € brutto, die anderen sind vielleicht auch fleißig und haben sich hochgearbeitet, jedoch frage ich mich, ob sie so viel fleißiger sind, um das 5-fache dessen verdient zu haben.Was spricht dagegen, wenn man da mal ein bisschen Ausgleich schafft?
Eine beachtliche Menge Hartz IV, was ausgezahlt wird, ist übrigens "aufstockendes Hartz IV". Das heißt, das bekommen Leute, die schon arbeiten, die aber von ihrem Gehalt nicht leben können. Und nein, das betrifft nicht die Ungelernten. Als Fließbandarbeiter in der Suppenfabrik verdient man nämlich größtenteils deutlich mehr als als ausgelernte Bäckereifachverkäuferin, Friseurin, ...![]()
Ich frage viel mehr danach, wo denn das Geld herkommen wird, das diese Leute mehr verdienen sollten.
Die, die sich hochgearbeitet haben und mehr Geld verdienen, haben meistens z.B. auch deutlich mehr Verantwortung als die, die weniger verdienen. Dass diese Leute mehr Geld verdienen, ist in meinen Augen durchaus berechtigt.
Und genau das ist absoluter Schwachsinn....
Mein Mann hat sich vom Zeitarbeiter in eine Festanstellung hochgearbeitet sozusagen, dann hat er die Verantwortung als Anlagenführer bekommen. Wenn also irgendwas in seiner Schicht schief läuft, dann bekommt er die Abmahnung (wie auch schon geschehen, obwohl es gar nicht seine Abteilung war, die Mist gemacht hat) und trotzdem verdient er weniger als die Anderen. Finde ich absolut ungerecht und das ist mit ABOLUTER SICHERHEIT kein Einzelfall...
Manche haben ihr Gehalt eben einfach nicht verdient und die, die es verdient hätten, sind froh, dass sie überhaupt nen ausreichend bezahlten Job haben....
seh ich auch nicht so,ich bin z.B Krankenschwester und habe sehr viel Verantwortung,der Verdienst entpricht dem aber nicht
25.09.2013 13:25
Zitat von KratzeKatze:
Zitat von Mamota:
Zitat von white_manta:
Zitat von Mamota:
...
Die, die sich hochgearbeitet haben und mehr Geld verdienen, haben meistens z.B. auch deutlich mehr Verantwortung als die, die weniger verdienen. Dass diese Leute mehr Geld verdienen, ist in meinen Augen durchaus berechtigt.
Sorry, aber das halte ich für ein Scheinargument. Trägt die Putzfrau im OP etwas tatsächlich so viel weniger Verantwortung als ein assistierender Arzt? Trägt eine Erzieherin im Kindergarten weniger Verantwortung als der Lehrer am Gymnasium? Trägt der Friseur von Frau Merkel wirklich keinen Anteil an ihrem Erfolg?![]()
es ist aber nicht aufgabe der politik, die gehälter festzulegen.
das müssen schon die einzelnen unternehmen machen.
leider beuten immer mehr unternehmen für maximale gewinne/dividenden ihre mitarbeiter aus.
deswegen bin ich auch für einen flächendeckenden mindestlohn.
jedoch kann die politik nicht im detail vorschreiben, was die arbeit eines jeden einzelnen wert ist. das ist auch nicht ihre aufgabe!
Hat auch keiner behauptet. Herr Gysi vielleicht, das weiß ich nicht. Aber das ist dann wohl in der populistischen Ecke zu suchen.
25.09.2013 13:25
Zitat von khaleesi:
Zitat von white_manta:wir gehören (noch nicht
Zitat von KratzeKatze:
Zitat von white_manta:
...
sehe ich genauso!
laut spd und linke zählt mein mann mit seinem einkommen schon zu den spitzenverdienern.
ich persönlich will natürlich nicht, das er, bzw, wir noch mehr steuern zahlen müssen.
mein mann geht 70-100 std./woche arbeiten,
trägt der unternehmerische risiko,
schafft/sichert arbeitsplätze.
ich finde, ihm steht es auch durchaus zu, mehr geld im geldbeutel zu haben, als z.b. jemande ungelerntes.
wir sind deswegen weiß gott nicht reich. bei weitem nicht....
klar haben wir einen gewissen lebensstandart. aber dieser ist HART erarbeitet!
warum soll mein mann also für seinen fleiß betraft werden und mehr steuern zahlen?
Ja, da bin ich auch ganz deiner Meinung! Wir haben hier in etwa die gleiche Situation und es ist eben alles hart erarbeitet. Nur das wollen manche ja nicht sehen.
![]()
) zu den spitzenverdienern aber auch ich sehe es wie ihr...
sicher ist, dass jemand mit 5000netto mehr steuern zahlen sollte als jemand mit 800 netto...aber es sollte im verhältnis stehen und nicht übertrieben werden.
ihr habt für euer geld gearbeitet, das it klar. aber auch wenn jemand nur 800,- nachhause bringt, heißt das nicht automatisch, das er zu faul war was ordentliches zu lernen... niemand weiß in dem anderen vorgeht und warum er so lebt wie er lebt.
die aufgabe der politiker sollte demnach sein, ein gesundes mittelmasß zu finden, womit beide 'arm-reich' wenigstens halbwegs einverstanden wären...
momentan ist es eher so "reiche hassen arme- arme reichen hasse"
was fürn scheiß![]()
Ich finde auch, dass es im Verhältnis stehen sollte, wobei es da ja irgendwie auch tut. Aber nun gut.
Zum fettgedruckten: Ich versuche meist eher die Hintergründe zu erforschen, warum derjenige eben nur so wenig verdient bzw. nur diesen Job hat. In den meisten Fällen ist es bisher so gewesen, dass diejenigen keine Lust mehr auf die Schule hatten (kein Abi) oder keine Lust auf ne gute Ausbildung oder zwar studieren wollten, aber bloß nichts schweres und dann eher etwas, wo man quasi nicht durchfliegen kann. Da fallen also technische Studiengänge ebenso raus wie Jura, Medizin usw, also landet man z.B. bei sozialen Studiengängen oder VWL usw. Und hinterher wird gemeckert, dass das Gehalt zu niedrig ist, obwohl man doch ALLES dafür getan hat und genauso viel wie sein gegenüber. Tja und wenn man dann dagegen argumentiert, wird man meist nicht verstanden.
Klar gibt es auch diejenigen, die aufgrund von familiären Problemen o.ä. keine gute Ausbildung machen konnten oder einfach keinen Job finden, aus welchen Gründen auch immer. Aber meiner Erfahrung nach sind das die wenigsten. Meistens sind die Leute mehr oder weniger selber schuld (bzw. haben evtl. die falschen Entscheidungen getroffen) wie ihr Leben verlaufen ist.
25.09.2013 13:26
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Zitat von KratzeKatze:
Zitat von white_manta:
Zitat von BlödmannVomDienst:
...
Ich will dich sehen, wie du mit Freuden mehr Steuern bezahlst, wenn du mehr verdienst. Klar sollen die, die mehr verdienen, auch mehr Steuern zahlen, aber dieses "es bleibt trotzdem noch genug übrig" ist ja auch relativ...
sehe ich genauso!
laut spd und linke zählt mein mann mit seinem einkommen schon zu den spitzenverdienern.
ich persönlich will natürlich nicht, das er, bzw, wir noch mehr steuern zahlen müssen.
mein mann geht 70-100 std./woche arbeiten,
trägt der unternehmerische risiko,
schafft/sichert arbeitsplätze.
ich finde, ihm steht es auch durchaus zu, mehr geld im geldbeutel zu haben, als z.b. jemande ungelerntes.
wir sind deswegen weiß gott nicht reich. bei weitem nicht....
klar haben wir einen gewissen lebensstandart. aber dieser ist HART erarbeitet!
warum soll mein mann also für seinen fleiß betraft werden und mehr steuern zahlen?
Das ist es!
Eine Bäckereifachverkäuferin mag 40h arbeiten, aber dennoch hat sie nicht im Mindesten soviel Verantwortung wie mein Mann, der Anlagen wieder dit machen muss, die Stündlich Material im Wert von Millionen von Euro produzieren.
Ich war 13Jahre in der Schule, studiere weitere 6.
Ohne staatliche Unterstützung.
Dafür werde ich belohnt, mit einem guten Gehalt.
Was kann ich dafür, wenn jemand meint er hat nach der 8./9. Klasse keinen Bock mehr auf Schule, lernt irgendwas, schlecht bezahlter Job, kommt mit dem Gehalt nicht aus.
Jeder ist seines Glückes Schmied!
Sowas Bescheuertes hab ich lange nicht gelesen, manche Leute schauen echt nicht über den eigenen Tellerrand hinaus. Nur weil man studiert hat, garantiert einem das keinen super bezahlten Job. Und es gibt auch Leute, die haben nen ganz normalen 10.Klasse Realschulabschluss, nen vernünftigen Job gelernt und finden trotzdem keine Arbeit oder verdienen schlecht....
Bist du jetzt was Besseres, weil du Abitur hast und studierst???
Mach erstmal dein Studium fertig und dann sprechen wir uns gerne nochmal....
25.09.2013 13:27
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von KratzeKatze:
Zitat von white_manta:
Zitat von BlödmannVomDienst:
...
Ich will dich sehen, wie du mit Freuden mehr Steuern bezahlst, wenn du mehr verdienst. Klar sollen die, die mehr verdienen, auch mehr Steuern zahlen, aber dieses "es bleibt trotzdem noch genug übrig" ist ja auch relativ...
sehe ich genauso!
laut spd und linke zählt mein mann mit seinem einkommen schon zu den spitzenverdienern.
ich persönlich will natürlich nicht, das er, bzw, wir noch mehr steuern zahlen müssen.
mein mann geht 70-100 std./woche arbeiten,
trägt der unternehmerische risiko,
schafft/sichert arbeitsplätze.
ich finde, ihm steht es auch durchaus zu, mehr geld im geldbeutel zu haben, als z.b. jemande ungelerntes.
wir sind deswegen weiß gott nicht reich. bei weitem nicht....
klar haben wir einen gewissen lebensstandart. aber dieser ist HART erarbeitet!
warum soll mein mann also für seinen fleiß betraft werden und mehr steuern zahlen?
Dafür zahlt man als Spitzenverdiener nur bis zu nem gewissen Grad Rentenversicherungsbeiträge. Sprich jemand im Westen mit 5800 EUR zahlt GENAUSO viel an Rentenversicherungsbeiträgen wie jemand mit 10000 EUR. WO IST DAS GERECHT??? Ausserdem kann man sich mit 10.000 EUR Brutto privat versichern, wodurch man wiederum deutliche Vorteile geniesst. Da finde ich dann, dass man dann auch ruhig mehr Steuern zahlen kann. Und es gibt ja auch noch andere Entlastungen, Vergünstigungen als Unternehmer. Nen Audi kostet mich als Unternehmer deutlich weniger, ausserdem kann man das alles schön steuerlich absetzen. Als Kleinverdiener ist man diesbezüglich echt benachteiligt. Ich sehs doch immer wieder bei meinem Bruder, der reibt sich immer schön die Hände, wenn er sich mal wieder nen neues Auto gekauft hat....
Aber schön hier jammern und so tun als wär man ja so arm dran als Spitzenverdiener, da kann ich echt nur mitm Kopf schütteln....![]()
Was ihr gewählt habt, brauch ich erst gar nicht fragen.....![]()
Wer redet denn immer von Unternehmern? Ich rede von einem normalen Arbeitnehmer. Dieser hat meiner Meinung nach keine supertollen Vorteile, wenn er sich einen neuen Audi kauft.
25.09.2013 13:28
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von white_manta:
Zitat von Mamota:
Zitat von white_manta:
...
Sorry, aber das halte ich für ein Scheinargument. Trägt die Putzfrau im OP etwas tatsächlich so viel weniger Verantwortung als ein assistierender Arzt? Trägt eine Erzieherin im Kindergarten weniger Verantwortung als der Lehrer am Gymnasium? Trägt der Friseur von Frau Merkel wirklich keinen Anteil an ihrem Erfolg?![]()
Ja, klar hat der Arzt mehr Verantwortung als die Putzfrau?! Außerdem hat er ja z.B. sehr lange Medizin studiert, um Menschen operieren und helfen zu können. Um einen Putzjob zu machen, braucht man keine besondere Ausbildung. D.h. der Arzt könnte im Notfall auch ohne die Putzfrau auskommen, die Putzfrau aber nicht ohne den ArztNur so als Beispiel. Ich finds etwas komisch diese beiden Berufe miteinander zu vergleichen und frage mich, ob du jetzt ernsthaft damit andeuten möchtest, dass die Beiden (in etwa) gleich viel verdienen sollten?!
![]()
Warum kommt der Arzt ohne Reinigungskraft aus?
Und warum braucht eben diese Reinigungskraft den Arzt dringender, als er sie?![]()
Weil der Arzt den OP-Saal alleine putzen könnte, die Putzfrau aber nicht den Patienten operien könnte. Zumindest würde ich dann nicht Patient sein wollen
25.09.2013 13:31
Zitat von white_manta:
Zitat von khaleesi:
Zitat von white_manta:wir gehören (noch nicht
Zitat von KratzeKatze:
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Ja, da bin ich auch ganz deiner Meinung! Wir haben hier in etwa die gleiche Situation und es ist eben alles hart erarbeitet. Nur das wollen manche ja nicht sehen.
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) zu den spitzenverdienern aber auch ich sehe es wie ihr...
sicher ist, dass jemand mit 5000netto mehr steuern zahlen sollte als jemand mit 800 netto...aber es sollte im verhältnis stehen und nicht übertrieben werden.
ihr habt für euer geld gearbeitet, das it klar. aber auch wenn jemand nur 800,- nachhause bringt, heißt das nicht automatisch, das er zu faul war was ordentliches zu lernen... niemand weiß in dem anderen vorgeht und warum er so lebt wie er lebt.
die aufgabe der politiker sollte demnach sein, ein gesundes mittelmasß zu finden, womit beide 'arm-reich' wenigstens halbwegs einverstanden wären...
momentan ist es eher so "reiche hassen arme- arme reichen hasse"
was fürn scheiß![]()
Ich finde auch, dass es im Verhältnis stehen sollte, wobei es da ja irgendwie auch tut. Aber nun gut.
Zum fettgedruckten: Ich versuche meist eher die Hintergründe zu erforschen, warum derjenige eben nur so wenig verdient bzw. nur diesen Job hat. In den meisten Fällen ist es bisher so gewesen, dass diejenigen keine Lust mehr auf die Schule hatten (kein Abi) oder keine Lust auf ne gute Ausbildung oder zwar studieren wollten, aber bloß nichts schweres und dann eher etwas, wo man quasi nicht durchfliegen kann. Da fallen also technische Studiengänge ebenso raus wie Jura, Medizin usw, also landet man z.B. bei sozialen Studiengängen oder VWL usw. Und hinterher wird gemeckert, dass das Gehalt zu niedrig ist, obwohl man doch ALLES dafür getan hat und genauso viel wie sein gegenüber. Tja und wenn man dann dagegen argumentiert, wird man meist nicht verstanden.
Klar gibt es auch diejenigen, die aufgrund von familiären Problemen o.ä. keine gute Ausbildung machen konnten oder einfach keinen Job finden, aus welchen Gründen auch immer. Aber meiner Erfahrung nach sind das die wenigsten. Meistens sind die Leute mehr oder weniger selber schuld (bzw. haben evtl. die falschen Entscheidungen getroffen) wie ihr Leben verlaufen ist.
Neeee Manta, da bist du der Buh-Mann wenn du sowas sagst.
Sicherlich gibt es schwere Schicksalsschläge und unglückliche Fügungen, das verstehe ich.
ABER ich denke nicht, dass jede Hartz 4-Mutti hier im Forum so ne harte Geschichte hat. Viele sollten tatsächlich so ehrlich sein und einfach zuzugeben, "ja, ich war selbst Schuld".
Mit 16 schwanger werden und dann die Schule abbrechen ist für mich kein Schicksalsschlag.
Keine Ausbildung zu machen, keinen Job wegen fehlendem Führerschein zu bekommen, solche Lapalien, da hab ich kein Mitleid. Und dafür will ich als Steuerzahler nicht aufkommen.
25.09.2013 13:31
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Zitat von KratzeKatze:
Zitat von white_manta:
...
sehe ich genauso!
laut spd und linke zählt mein mann mit seinem einkommen schon zu den spitzenverdienern.
ich persönlich will natürlich nicht, das er, bzw, wir noch mehr steuern zahlen müssen.
mein mann geht 70-100 std./woche arbeiten,
trägt der unternehmerische risiko,
schafft/sichert arbeitsplätze.
ich finde, ihm steht es auch durchaus zu, mehr geld im geldbeutel zu haben, als z.b. jemande ungelerntes.
wir sind deswegen weiß gott nicht reich. bei weitem nicht....
klar haben wir einen gewissen lebensstandart. aber dieser ist HART erarbeitet!
warum soll mein mann also für seinen fleiß betraft werden und mehr steuern zahlen?
Das ist es!
Eine Bäckereifachverkäuferin mag 40h arbeiten, aber dennoch hat sie nicht im Mindesten soviel Verantwortung wie mein Mann, der Anlagen wieder dit machen muss, die Stündlich Material im Wert von Millionen von Euro produzieren.
Ich war 13Jahre in der Schule, studiere weitere 6.
Ohne staatliche Unterstützung.
Dafür werde ich belohnt, mit einem guten Gehalt.
Was kann ich dafür, wenn jemand meint er hat nach der 8./9. Klasse keinen Bock mehr auf Schule, lernt irgendwas, schlecht bezahlter Job, kommt mit dem Gehalt nicht aus.
Jeder ist seines Glückes Schmied!
Sowas Bescheuertes hab ich lange nicht gelesen, manche Leute schauen echt nicht über den eigenen Tellerrand hinaus. Nur weil man studiert hat, garantiert einem das keinen super bezahlten Job. Und es gibt auch Leute, die haben nen ganz normalen 10.Klasse Realschulabschluss, nen vernünftigen Job gelernt und finden trotzdem keine Arbeit oder verdienen schlecht....
Bist du jetzt was Besseres, weil du Abitur hast und studierst???
Mach erstmal dein Studium fertig und dann sprechen wir uns gerne nochmal....![]()
Es kommt eben auch immer drauf an, was man studiert. Genauso wie es bei den Ausbildungen darauf ankommt, was man für eine Ausbildung hat. Dazu kommen natürlich die normalen Faktoren, wie flexibel man ist (sprich Umzug, wenn man keinen Job vor Ort, aber dafür 200 km weiter findet) usw.
25.09.2013 13:33
Zitat von Mamota:
Zitat von Looni:
Zitat von Mamota:also sollte eine putzfrau in etwa das gleiche bekommen wie ein assistenzarzt?
Zitat von white_manta:
...
Sorry, aber das halte ich für ein Scheinargument. Trägt die Putzfrau im OP etwas tatsächlich so viel weniger Verantwortung als ein assistierender Arzt? Trägt eine Erzieherin im Kindergarten weniger Verantwortung als der Lehrer am Gymnasium? Trägt der Friseur von Frau Merkel wirklich keinen Anteil an ihrem Erfolg?![]()
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Nein. Nur wenn du das Argument mit der Verantwortung gelten lässt.![]()
Ich finde aber z.B. Verantwortung eines der wichtigsten Argumente! Immerhin steht man letztendlich auch als Verantwortlicher da und wird zur Rechenschaft gezogen, wenn mal was nicht läuft. Egal, ob man es selber verzapft hat oder andere.
25.09.2013 13:33
Habe nur die erste und letzte seite gelesen: ich denke nicht, dass es Wahlbetrug gab. Ich war jahrelang wahlhelfer, musste aber aus gesundheiltlichen Gründen am Mittwoch absagen (bin Wahlvorstand). Ich habe natürlich eine politische Meinung, aber die deckt sich in den seltensten Fällen mit denen der anderen Mitglieder im Wahllokal - wer da bei der Auszählung manipulieren will, müßte ja mehrere wenn nicht sogar alle Wahlhelfer mit ins Boot holen - viel zu riskant und aufwändig. Und Kreuze heimlich wegradieren? Vergesst es. Nach 18 Uhr wollen alle schnellstmöglich nach hause, da radiert keiner mal eben 200-500 Kreuze weg, zumal das ja auch den anderen auffallen würde. Bei uns gibts übrigens eh nur Kulis, die festgebunden werden.
Ich befürchte einfach, das Volk läßt sich dirch die Medien so derartig beeinflussen, das MUTTI für bestimmte Leute einfach immer DIE BESTE sein wird..
Ich hab tagsüber im Radio auch des öfteren die Formulierung "entschieden wird, ob die schwarz-gelbe Regierung von einer rot-rot-grünen Mehrheit abgelöst wird" - das finde ich viel bedenklicher.. Und was die Merkelsche Regierung in ihrer Amtszeit geleistet hat (mal abgesehen vom immensen verschleiß an hochrangigen pensionsberechtigten Abgeordneten und Präsitenten), das muss mir erstmal jemand vorrechnen, das hab ich nämlich irgnediwe übersehen.
Aber Merkels Devise ist ja auch: Versprich den Leuten das Blaue vom Himmel herunter, dann fühlen sie sich gut - was kümmert mich denn mein Geschwätz von gestern. Hat sie ja selbst gesagt.
Ich befürchte einfach, das Volk läßt sich dirch die Medien so derartig beeinflussen, das MUTTI für bestimmte Leute einfach immer DIE BESTE sein wird..
Ich hab tagsüber im Radio auch des öfteren die Formulierung "entschieden wird, ob die schwarz-gelbe Regierung von einer rot-rot-grünen Mehrheit abgelöst wird" - das finde ich viel bedenklicher.. Und was die Merkelsche Regierung in ihrer Amtszeit geleistet hat (mal abgesehen vom immensen verschleiß an hochrangigen pensionsberechtigten Abgeordneten und Präsitenten), das muss mir erstmal jemand vorrechnen, das hab ich nämlich irgnediwe übersehen. Aber Merkels Devise ist ja auch: Versprich den Leuten das Blaue vom Himmel herunter, dann fühlen sie sich gut - was kümmert mich denn mein Geschwätz von gestern. Hat sie ja selbst gesagt.
25.09.2013 13:34
Zitat von white_manta:
Zitat von khaleesi:
Zitat von white_manta:wir gehören (noch nicht
Zitat von KratzeKatze:
...
Ja, da bin ich auch ganz deiner Meinung! Wir haben hier in etwa die gleiche Situation und es ist eben alles hart erarbeitet. Nur das wollen manche ja nicht sehen.
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) zu den spitzenverdienern aber auch ich sehe es wie ihr...
sicher ist, dass jemand mit 5000netto mehr steuern zahlen sollte als jemand mit 800 netto...aber es sollte im verhältnis stehen und nicht übertrieben werden.
ihr habt für euer geld gearbeitet, das it klar. aber auch wenn jemand nur 800,- nachhause bringt, heißt das nicht automatisch, das er zu faul war was ordentliches zu lernen... niemand weiß in dem anderen vorgeht und warum er so lebt wie er lebt.
die aufgabe der politiker sollte demnach sein, ein gesundes mittelmasß zu finden, womit beide 'arm-reich' wenigstens halbwegs einverstanden wären...
momentan ist es eher so "reiche hassen arme- arme reichen hasse"
was fürn scheiß![]()
Ich finde auch, dass es im Verhältnis stehen sollte, wobei es da ja irgendwie auch tut. Aber nun gut.
Zum fettgedruckten: Ich versuche meist eher die Hintergründe zu erforschen, warum derjenige eben nur so wenig verdient bzw. nur diesen Job hat. In den meisten Fällen ist es bisher so gewesen, dass diejenigen keine Lust mehr auf die Schule hatten (kein Abi) oder keine Lust auf ne gute Ausbildung oder zwar studieren wollten, aber bloß nichts schweres und dann eher etwas, wo man quasi nicht durchfliegen kann. Da fallen also technische Studiengänge ebenso raus wie Jura, Medizin usw, also landet man z.B. bei sozialen Studiengängen oder VWL usw. Und hinterher wird gemeckert, dass das Gehalt zu niedrig ist, obwohl man doch ALLES dafür getan hat und genauso viel wie sein gegenüber. Tja und wenn man dann dagegen argumentiert, wird man meist nicht verstanden.
Klar gibt es auch diejenigen, die aufgrund von familiären Problemen o.ä. keine gute Ausbildung machen konnten oder einfach keinen Job finden, aus welchen Gründen auch immer. Aber meiner Erfahrung nach sind das die wenigsten. Meistens sind die Leute mehr oder weniger selber schuld (bzw. haben evtl. die falschen Entscheidungen getroffen) wie ihr Leben verlaufen ist.
Es wird ja immer schlimmer hier. VWL und soziale Studiengänge sind ja sooooo einfach. Wie kannst du das beurteilen. Komisch ich höre immer genau Gegenteiliges. Das Wirtschaftswissenschaften und Geistes-und Sozialwissenschaften es in sich haben. Nicht umsonst kommen die Lehrer von den Fakultäten für Geistes und Sozialwissenschaften. Kein Bock auf Abi?! Es gibt nunmal begabtere und nicht so begabte Menschen. Und bei Manchen reicht Fleiß allein auch nicht fürs Abi aus.
Gut bei mir wars tatsächlich so, dass ich kein Bock auf Abi hatte...
Mein Mann DURFTE kein Abi machen, seine Eltern WOLLTEN, dass er nen handwerklichen Beruf erlernt, weil bereits seine Geschwister Abi hatten und studieren sollten....
JA ES GIBT SOLCHE ELTERN AUCH HEUTE NOCH, die ihren Kindern solche Chancen verwehren....
Mein Mann hat trotzdem einen guten 10.KLasse Abschluss, einen Beruf (Energieelektroniker) erlernt, eine Umschulung zum Fachinformatiker gemacht und arbeitet trotz allem jetzt als Maschinist. Hat die Verantwortung und verdient dafür das Wenigste und das NUR, weil er eben Tarif bekommt. Alle anderen wurden vor ihm eingestellt und haben eine höhere übertarifliche Zulage, die es bei Neueinstellungen damals jedoch nicht mehr gab. Und trotzdem finde ich es ungerecht....
Man du hast aber auch echt ne komische Einstellung...
25.09.2013 13:34
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Zitat von KratzeKatze:
Zitat von white_manta:
Zitat von BlödmannVomDienst:
...
Ich will dich sehen, wie du mit Freuden mehr Steuern bezahlst, wenn du mehr verdienst. Klar sollen die, die mehr verdienen, auch mehr Steuern zahlen, aber dieses "es bleibt trotzdem noch genug übrig" ist ja auch relativ...
sehe ich genauso!
laut spd und linke zählt mein mann mit seinem einkommen schon zu den spitzenverdienern.
ich persönlich will natürlich nicht, das er, bzw, wir noch mehr steuern zahlen müssen.
mein mann geht 70-100 std./woche arbeiten,
trägt der unternehmerische risiko,
schafft/sichert arbeitsplätze.
ich finde, ihm steht es auch durchaus zu, mehr geld im geldbeutel zu haben, als z.b. jemande ungelerntes.
wir sind deswegen weiß gott nicht reich. bei weitem nicht....
klar haben wir einen gewissen lebensstandart. aber dieser ist HART erarbeitet!
warum soll mein mann also für seinen fleiß betraft werden und mehr steuern zahlen?
Das ist es!
Eine Bäckereifachverkäuferin mag 40h arbeiten, aber dennoch hat sie nicht im Mindesten soviel Verantwortung wie mein Mann, der Anlagen wieder dit machen muss, die Stündlich Material im Wert von Millionen von Euro produzieren.
Ich war 13Jahre in der Schule, studiere weitere 6.
Ohne staatliche Unterstützung.
Dafür werde ich belohnt, mit einem guten Gehalt.
Was kann ich dafür, wenn jemand meint er hat nach der 8./9. Klasse keinen Bock mehr auf Schule, lernt irgendwas, schlecht bezahlter Job, kommt mit dem Gehalt nicht aus.
Jeder ist seines Glückes Schmied!
Und darum sollten alle, die ordentlich leben wollen, lieber BWL studieren? Denn ein Dr. der Komparatistik verdient im ungünstigen Fall ungefähr so viel wie der Bäckereifachverkäufer. Wenn er denn überhaupt einen Job findet.
Irgendwie finde ich das immer so selbstbeweihräuchernd, dieses "wir tragen die Verantwortung". Ich komme aus diesen Kreisen. Mein Vater denkt so, mein Onkel, meine Tante. Alles Inhaber mittelständischer Unternehmen. Mit dem Porsche bei Aldi, weil ja alles immer teuerer wird. Regelrecht ausgebeutet wird man ja. Eigentlich sollte man gar keine Steuern mehr zahlen müssen, so viel wie man für den Staat erwirtschaftet. Aber hey, der Steuerberater holt ja das beste raus. Gott, was bin ich froh, dass ich mir dieses Geschwurbel bloß noch an höheren Feiertagen anhören muss. Die können sich nicht im entferntesten Vorstellen, wie das andere Ende der Nahrungskette aussieht. Klar geht es ihnen heute nicht mehr so dolle wie damals. Klar merkt man das am Lebensstandard. Aber LANGE nicht so, wie es unsere Schulputzfrau tut oder der Typ, den ich jeden Vormittag an der Tanke arbeiten sehe und jeden Abend noch an der Autowaschanlage. Oder der Dame, die nach 40 Stunden an der Maschine meine Wäsche bügelt und nebenbei noch 3 Putzjobs hat. Gut situierte Leute, die meinen ihr reichen 7€ die Stunde, um ihren Dreck wegzumachen. Natürlich am allerbesten schwarz. Der Staat klaut einem ja sowieso schon das letzte Hemd.
Ich kann nur jedem raten mit offenen Augen durchs Leben zu gehen. Denn erst dann sieht man, was wirklich los ist in der Welt.
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