Wahlbetrug
25.09.2013 13:35
BlödmannvomDienst,
Ich bin 26Jahre alt, habe bereits eine abgeschlossene Ausbildung inkl Berufserfahrung und studiere jetzt. Wenn das nicht klappt bin ich immer noch abgesichert, mit einem guten Beruf.
Und ja, ich fühle mich tatsächlich als etwas "Besseres" als Leute die in ihrem Leben nix auf die Beine gestellt haben, ausser Kinder und sonst nur über den "bösen Staat" jammern können.
Ich spreche dich nicht persönlich an, ich kenne dich nicht.
Ich bin 26Jahre alt, habe bereits eine abgeschlossene Ausbildung inkl Berufserfahrung und studiere jetzt. Wenn das nicht klappt bin ich immer noch abgesichert, mit einem guten Beruf.
Und ja, ich fühle mich tatsächlich als etwas "Besseres" als Leute die in ihrem Leben nix auf die Beine gestellt haben, ausser Kinder und sonst nur über den "bösen Staat" jammern können.
Ich spreche dich nicht persönlich an, ich kenne dich nicht.
25.09.2013 13:37
Zitat von Mamota:
Zitat von white_manta:
Zitat von Mamota:
Zitat von white_manta:
...
Sorry, aber das halte ich für ein Scheinargument. Trägt die Putzfrau im OP etwas tatsächlich so viel weniger Verantwortung als ein assistierender Arzt? Trägt eine Erzieherin im Kindergarten weniger Verantwortung als der Lehrer am Gymnasium? Trägt der Friseur von Frau Merkel wirklich keinen Anteil an ihrem Erfolg?![]()
Ja, klar hat der Arzt mehr Verantwortung als die Putzfrau?! Außerdem hat er ja z.B. sehr lange Medizin studiert, um Menschen operieren und helfen zu können. Um einen Putzjob zu machen, braucht man keine besondere Ausbildung. D.h. der Arzt könnte im Notfall auch ohne die Putzfrau auskommen, die Putzfrau aber nicht ohne den ArztNur so als Beispiel. Ich finds etwas komisch diese beiden Berufe miteinander zu vergleichen und frage mich, ob du jetzt ernsthaft damit andeuten möchtest, dass die Beiden (in etwa) gleich viel verdienen sollten?!
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Nein, das wollte ich nicht andeuten. Nur eben, dass die Verantwortung kein Argument ist. Gut, reden wir über die Ausbildung. Der Arzt hat viel in seine Ausbildung investiert, hat lange gebraucht. Das muss sich natürlich verdienstmäßig auszahlen. Daher sollte er natürlich mehr verdienen als die Reinigungskraft.
Aber sollte denn wirklich weiterhin so viel an den Reinigungskräften gespart werden, wie das aktuell der Fall ist? Viele von diesen Leuten beziehen aufstockend Hartz IV. Sie arbeiten oft unter einem Arbeitgeber (outgesourced natürlich), der deutlich mehr Geld für den Kontrolleur ausgibt, der nachsieht, ob sie mit dem unzureichenden Gehalt in zu wenig bereitgestellter Zeit auch ja den Putzplan schafft, als er ihr für 20 Jahre gute Arbeit zahlt. Das ist nicht übertrieben dargestellt, sondern reale Situation. Und dann ist die Putzfrau die erste, die Schuld hat, wenn Krankenhauskeime auftauchen.
Klammert man solche Missstände aus, wenn man von "verdientem Mehrgehalt" spricht, klammert man mMn das Wichtigste aus.
Spreche ich irgendjemandem was ab, wenn ich fordere, dass jeder anständig bezahlt wird? Was zum Geier spricht gegen diesen einfachen Mindestlohn und gegen Sparpolitik, die immer nur das untere Ende trifft?
Naja, ein Kontrolleur ist ja auch in gewisser Weise dann für die Sauberkeit verantwortlich. Das heißt, dass er keine unnütze Arbeit tut. Letztendlich wird doch jeder irgendwie in seinem Berug kontrolliert, außer (teilweise) die, die ganz oben in der Nahrungskette stehen
. Und jeder, der mich kontrolliert, ist irgendwie für mich verantwortlich bzw. muss meine Taten mit verantworten. Sind die nicht gut, steht er auch schlecht da. D.h. ich habe zwar die Arbeit getan, aber er muss überlegen, ob die Arbeit gut ist oder nicht und dann auch dafür gerade stehen. Wenn die Arbeit z.B. nicht gut ist, muss er mir auch sagen können, wie ich es besser machen kann. Somit trägt er Verantwortung für mich und daher ist es auch sinnvoll, dass er mehr Geld bekommt.
25.09.2013 13:40
Zitat von white_manta:
Zitat von Mamota:
Zitat von Looni:
Zitat von Mamota:also sollte eine putzfrau in etwa das gleiche bekommen wie ein assistenzarzt?
...![]()
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Nein. Nur wenn du das Argument mit der Verantwortung gelten lässt.![]()
Ich finde aber z.B. Verantwortung eines der wichtigsten Argumente! Immerhin steht man letztendlich auch als Verantwortlicher da und wird zur Rechenschaft gezogen, wenn mal was nicht läuft. Egal, ob man es selber verzapft hat oder andere.
Man wird zur Verantwortung gezogen? Meinst du das ehrlich ernst? Ne, oder? Das, was du zur Verantwortung ziehen nennst, wäre für meine polnische Bügelfrau, die übrigens mal studiert hat, der Himmel auf Erden. Einen Job in den Sand setzen und dann bekommt man noch eine hübsche Abfindung oder die Versicherung greift oder man wird Verantwortlicher für das Projekt Flughafen.
Sorry, ich werde polemisch. Vielleicht sollte ich mich jetzt wirklich wieder ausklinken, bevor mir die Galle hochkommt.
25.09.2013 13:41
Zitat von white_manta:
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von KratzeKatze:
Zitat von white_manta:
...
sehe ich genauso!
laut spd und linke zählt mein mann mit seinem einkommen schon zu den spitzenverdienern.
ich persönlich will natürlich nicht, das er, bzw, wir noch mehr steuern zahlen müssen.
mein mann geht 70-100 std./woche arbeiten,
trägt der unternehmerische risiko,
schafft/sichert arbeitsplätze.
ich finde, ihm steht es auch durchaus zu, mehr geld im geldbeutel zu haben, als z.b. jemande ungelerntes.
wir sind deswegen weiß gott nicht reich. bei weitem nicht....
klar haben wir einen gewissen lebensstandart. aber dieser ist HART erarbeitet!
warum soll mein mann also für seinen fleiß betraft werden und mehr steuern zahlen?
Dafür zahlt man als Spitzenverdiener nur bis zu nem gewissen Grad Rentenversicherungsbeiträge. Sprich jemand im Westen mit 5800 EUR zahlt GENAUSO viel an Rentenversicherungsbeiträgen wie jemand mit 10000 EUR. WO IST DAS GERECHT??? Ausserdem kann man sich mit 10.000 EUR Brutto privat versichern, wodurch man wiederum deutliche Vorteile geniesst. Da finde ich dann, dass man dann auch ruhig mehr Steuern zahlen kann. Und es gibt ja auch noch andere Entlastungen, Vergünstigungen als Unternehmer. Nen Audi kostet mich als Unternehmer deutlich weniger, ausserdem kann man das alles schön steuerlich absetzen. Als Kleinverdiener ist man diesbezüglich echt benachteiligt. Ich sehs doch immer wieder bei meinem Bruder, der reibt sich immer schön die Hände, wenn er sich mal wieder nen neues Auto gekauft hat....
Aber schön hier jammern und so tun als wär man ja so arm dran als Spitzenverdiener, da kann ich echt nur mitm Kopf schütteln....![]()
Was ihr gewählt habt, brauch ich erst gar nicht fragen.....![]()
Wer redet denn immer von Unternehmern? Ich rede von einem normalen Arbeitnehmer. Dieser hat meiner Meinung nach keine supertollen Vorteile, wenn er sich einen neuen Audi kauft.
Jain, die Aussage bezog sich auf die unternehmerische Tätigkeit des Ehemannes von .... (Name entfallen). Und bei den Sozialversicherungsabgaben ist es so, dass man mit 10.000 EUR Brutto im Westen nur für 5.800 EUR Abgaben zahlt. So dass man etwa geschätzte 1160 EUR bezahlt. Bei nem Brutto von bspw. 3000 EUR zahlt man geschätzte 600 EUR, das ist mehr als die Hälfte ggü. dem höheren Brutto von 10.000 EUR. Der Verdienst entspricht aber nichtmal einem Drittel.....
25.09.2013 13:47
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von white_manta:
Zitat von khaleesi:
Zitat von white_manta:wir gehören (noch nicht
...![]()
) zu den spitzenverdienern aber auch ich sehe es wie ihr...
sicher ist, dass jemand mit 5000netto mehr steuern zahlen sollte als jemand mit 800 netto...aber es sollte im verhältnis stehen und nicht übertrieben werden.
ihr habt für euer geld gearbeitet, das it klar. aber auch wenn jemand nur 800,- nachhause bringt, heißt das nicht automatisch, das er zu faul war was ordentliches zu lernen... niemand weiß in dem anderen vorgeht und warum er so lebt wie er lebt.
die aufgabe der politiker sollte demnach sein, ein gesundes mittelmasß zu finden, womit beide 'arm-reich' wenigstens halbwegs einverstanden wären...
momentan ist es eher so "reiche hassen arme- arme reichen hasse"
was fürn scheiß![]()
Ich finde auch, dass es im Verhältnis stehen sollte, wobei es da ja irgendwie auch tut. Aber nun gut.
Zum fettgedruckten: Ich versuche meist eher die Hintergründe zu erforschen, warum derjenige eben nur so wenig verdient bzw. nur diesen Job hat. In den meisten Fällen ist es bisher so gewesen, dass diejenigen keine Lust mehr auf die Schule hatten (kein Abi) oder keine Lust auf ne gute Ausbildung oder zwar studieren wollten, aber bloß nichts schweres und dann eher etwas, wo man quasi nicht durchfliegen kann. Da fallen also technische Studiengänge ebenso raus wie Jura, Medizin usw, also landet man z.B. bei sozialen Studiengängen oder VWL usw. Und hinterher wird gemeckert, dass das Gehalt zu niedrig ist, obwohl man doch ALLES dafür getan hat und genauso viel wie sein gegenüber. Tja und wenn man dann dagegen argumentiert, wird man meist nicht verstanden.
Klar gibt es auch diejenigen, die aufgrund von familiären Problemen o.ä. keine gute Ausbildung machen konnten oder einfach keinen Job finden, aus welchen Gründen auch immer. Aber meiner Erfahrung nach sind das die wenigsten. Meistens sind die Leute mehr oder weniger selber schuld (bzw. haben evtl. die falschen Entscheidungen getroffen) wie ihr Leben verlaufen ist.
Es wird ja immer schlimmer hier. VWL und soziale Studiengänge sind ja sooooo einfach. Wie kannst du das beurteilen. Komisch ich höre immer genau Gegenteiliges. Das Wirtschaftswissenschaften und Geistes-und Sozialwissenschaften es in sich haben. Nicht umsonst kommen die Lehrer von den Fakultäten für Geistes und Sozialwissenschaften. Kein Bock auf Abi?! Es gibt nunmal begabtere und nicht so begabte Menschen. Und bei Manchen reicht Fleiß allein auch nicht fürs Abi aus.
Gut bei mir wars tatsächlich so, dass ich kein Bock auf Abi hatte...
Mein Mann DURFTE kein Abi machen, seine Eltern WOLLTEN, dass er nen handwerklichen Beruf erlernt, weil bereits seine Geschwister Abi hatten und studieren sollten....
JA ES GIBT SOLCHE ELTERN AUCH HEUTE NOCH, die ihren Kindern solche Chancen verwehren....
Mein Mann hat trotzdem einen guten 10.KLasse Abschluss, einen Beruf (Energieelektroniker) erlernt, eine Umschulung zum Fachinformatiker gemacht und arbeitet trotz allem jetzt als Maschinist. Hat die Verantwortung und verdient dafür das Wenigste und das NUR, weil er eben Tarif bekommt. Alle anderen wurden vor ihm eingestellt und haben eine höhere übertarifliche Zulage, die es bei Neueinstellungen damals jedoch nicht mehr gab. Und trotzdem finde ich es ungerecht....
Man du hast aber auch echt ne komische Einstellung...
Wieso bist du gerade so aufgebracht? Ich habe gesagt, dass ich diese Erfahrung bisher in meinem Bekanntekreis gemacht habe, nicht mehr und nicht weniger.
Ich habe bisher noch nie gehört, dass ein sozialer Studiengang schwerer ist als technische Studiengänge oder Medizin usw. Nicht umsonst studieren des Öfteren Leute, die nicht wissen, was sie genau machen wollen, Geisteswissenschaften oder Lehramt und nicht technischen Studiengänge. Das soll jetzt nicht heißten, dass ich Lehrer abwerte (hier wird ja gerne was reininterpretiert), ich sage nur, dass im Fall der Fälle eher Geisteswissenschaften o.ä. gewählt werden, ganz einfach weil sie leichter sind als technisches Studiengänge.
Und ich weiss es daher, weil ich einige Vorlesungen aus anderen Studiengängen besucht und auch Prüfungen geschrieben habe. Tut mir leid, im Vergleich zu meinen waren die ein Witz.
25.09.2013 14:03
Zitat von white_manta:
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von white_manta:
Zitat von khaleesi:
...
Ich finde auch, dass es im Verhältnis stehen sollte, wobei es da ja irgendwie auch tut. Aber nun gut.
Zum fettgedruckten: Ich versuche meist eher die Hintergründe zu erforschen, warum derjenige eben nur so wenig verdient bzw. nur diesen Job hat. In den meisten Fällen ist es bisher so gewesen, dass diejenigen keine Lust mehr auf die Schule hatten (kein Abi) oder keine Lust auf ne gute Ausbildung oder zwar studieren wollten, aber bloß nichts schweres und dann eher etwas, wo man quasi nicht durchfliegen kann. Da fallen also technische Studiengänge ebenso raus wie Jura, Medizin usw, also landet man z.B. bei sozialen Studiengängen oder VWL usw. Und hinterher wird gemeckert, dass das Gehalt zu niedrig ist, obwohl man doch ALLES dafür getan hat und genauso viel wie sein gegenüber. Tja und wenn man dann dagegen argumentiert, wird man meist nicht verstanden.
Klar gibt es auch diejenigen, die aufgrund von familiären Problemen o.ä. keine gute Ausbildung machen konnten oder einfach keinen Job finden, aus welchen Gründen auch immer. Aber meiner Erfahrung nach sind das die wenigsten. Meistens sind die Leute mehr oder weniger selber schuld (bzw. haben evtl. die falschen Entscheidungen getroffen) wie ihr Leben verlaufen ist.
Es wird ja immer schlimmer hier. VWL und soziale Studiengänge sind ja sooooo einfach. Wie kannst du das beurteilen. Komisch ich höre immer genau Gegenteiliges. Das Wirtschaftswissenschaften und Geistes-und Sozialwissenschaften es in sich haben. Nicht umsonst kommen die Lehrer von den Fakultäten für Geistes und Sozialwissenschaften. Kein Bock auf Abi?! Es gibt nunmal begabtere und nicht so begabte Menschen. Und bei Manchen reicht Fleiß allein auch nicht fürs Abi aus.
Gut bei mir wars tatsächlich so, dass ich kein Bock auf Abi hatte...
Mein Mann DURFTE kein Abi machen, seine Eltern WOLLTEN, dass er nen handwerklichen Beruf erlernt, weil bereits seine Geschwister Abi hatten und studieren sollten....
JA ES GIBT SOLCHE ELTERN AUCH HEUTE NOCH, die ihren Kindern solche Chancen verwehren....
Mein Mann hat trotzdem einen guten 10.KLasse Abschluss, einen Beruf (Energieelektroniker) erlernt, eine Umschulung zum Fachinformatiker gemacht und arbeitet trotz allem jetzt als Maschinist. Hat die Verantwortung und verdient dafür das Wenigste und das NUR, weil er eben Tarif bekommt. Alle anderen wurden vor ihm eingestellt und haben eine höhere übertarifliche Zulage, die es bei Neueinstellungen damals jedoch nicht mehr gab. Und trotzdem finde ich es ungerecht....
Man du hast aber auch echt ne komische Einstellung...
Wieso bist du gerade so aufgebracht? Ich habe gesagt, dass ich diese Erfahrung bisher in meinem Bekanntekreis gemacht habe, nicht mehr und nicht weniger.
Ich habe bisher noch nie gehört, dass ein sozialer Studiengang schwerer ist als technische Studiengänge oder Medizin usw. Nicht umsonst studieren des Öfteren Leute, die nicht wissen, was sie genau machen wollen, Geisteswissenschaften oder Lehramt und nicht technischen Studiengänge. Das soll jetzt nicht heißten, dass ich Lehrer abwerte (hier wird ja gerne was reininterpretiert), ich sage nur, dass im Fall der Fälle eher Geisteswissenschaften o.ä. gewählt werden, ganz einfach weil sie leichter sind als technisches Studiengänge.
Und ich weiss es daher, weil ich einige Vorlesungen aus anderen Studiengängen besucht und auch Prüfungen geschrieben habe. Tut mir leid, im Vergleich zu meinen waren die ein Witz.
Also ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass bei uns die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge anfangs immer völlig überfüllt sind, aber die wenigsten schaffen es auch ins Hauptstudium, bei Durchfallquoten von 85 % und mehr (ist natürlich auch nicht die Regel) ist das aber auch kein Wunder. Ich weiß ja nicht, was du studiert hast, aber wenn man von Mathe keine Ahnung hat, dann kann man auch definitiv kein BWL studieren, ich kanns jedenfalls nicht empfehlen....
25.09.2013 14:06
Zitat von white_manta:
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von white_manta:
Zitat von khaleesi:
...
Ich finde auch, dass es im Verhältnis stehen sollte, wobei es da ja irgendwie auch tut. Aber nun gut.
Zum fettgedruckten: Ich versuche meist eher die Hintergründe zu erforschen, warum derjenige eben nur so wenig verdient bzw. nur diesen Job hat. In den meisten Fällen ist es bisher so gewesen, dass diejenigen keine Lust mehr auf die Schule hatten (kein Abi) oder keine Lust auf ne gute Ausbildung oder zwar studieren wollten, aber bloß nichts schweres und dann eher etwas, wo man quasi nicht durchfliegen kann. Da fallen also technische Studiengänge ebenso raus wie Jura, Medizin usw, also landet man z.B. bei sozialen Studiengängen oder VWL usw. Und hinterher wird gemeckert, dass das Gehalt zu niedrig ist, obwohl man doch ALLES dafür getan hat und genauso viel wie sein gegenüber. Tja und wenn man dann dagegen argumentiert, wird man meist nicht verstanden.
Klar gibt es auch diejenigen, die aufgrund von familiären Problemen o.ä. keine gute Ausbildung machen konnten oder einfach keinen Job finden, aus welchen Gründen auch immer. Aber meiner Erfahrung nach sind das die wenigsten. Meistens sind die Leute mehr oder weniger selber schuld (bzw. haben evtl. die falschen Entscheidungen getroffen) wie ihr Leben verlaufen ist.
Es wird ja immer schlimmer hier. VWL und soziale Studiengänge sind ja sooooo einfach. Wie kannst du das beurteilen. Komisch ich höre immer genau Gegenteiliges. Das Wirtschaftswissenschaften und Geistes-und Sozialwissenschaften es in sich haben. Nicht umsonst kommen die Lehrer von den Fakultäten für Geistes und Sozialwissenschaften. Kein Bock auf Abi?! Es gibt nunmal begabtere und nicht so begabte Menschen. Und bei Manchen reicht Fleiß allein auch nicht fürs Abi aus.
Gut bei mir wars tatsächlich so, dass ich kein Bock auf Abi hatte...
Mein Mann DURFTE kein Abi machen, seine Eltern WOLLTEN, dass er nen handwerklichen Beruf erlernt, weil bereits seine Geschwister Abi hatten und studieren sollten....
JA ES GIBT SOLCHE ELTERN AUCH HEUTE NOCH, die ihren Kindern solche Chancen verwehren....
Mein Mann hat trotzdem einen guten 10.KLasse Abschluss, einen Beruf (Energieelektroniker) erlernt, eine Umschulung zum Fachinformatiker gemacht und arbeitet trotz allem jetzt als Maschinist. Hat die Verantwortung und verdient dafür das Wenigste und das NUR, weil er eben Tarif bekommt. Alle anderen wurden vor ihm eingestellt und haben eine höhere übertarifliche Zulage, die es bei Neueinstellungen damals jedoch nicht mehr gab. Und trotzdem finde ich es ungerecht....
Man du hast aber auch echt ne komische Einstellung...
Wieso bist du gerade so aufgebracht? Ich habe gesagt, dass ich diese Erfahrung bisher in meinem Bekanntekreis gemacht habe, nicht mehr und nicht weniger.
Ich habe bisher noch nie gehört, dass ein sozialer Studiengang schwerer ist als technische Studiengänge oder Medizin usw. Nicht umsonst studieren des Öfteren Leute, die nicht wissen, was sie genau machen wollen, Geisteswissenschaften oder Lehramt und nicht technischen Studiengänge. Das soll jetzt nicht heißten, dass ich Lehrer abwerte (hier wird ja gerne was reininterpretiert), ich sage nur, dass im Fall der Fälle eher Geisteswissenschaften o.ä. gewählt werden, ganz einfach weil sie leichter sind als technisches Studiengänge.
Und ich weiss es daher, weil ich einige Vorlesungen aus anderen Studiengängen besucht und auch Prüfungen geschrieben habe. Tut mir leid, im Vergleich zu meinen waren die ein Witz.
Neee hast du eben nicht, du hast pauschalisiert.
25.09.2013 14:06
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von white_manta:
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von white_manta:
...
Es wird ja immer schlimmer hier. VWL und soziale Studiengänge sind ja sooooo einfach. Wie kannst du das beurteilen. Komisch ich höre immer genau Gegenteiliges. Das Wirtschaftswissenschaften und Geistes-und Sozialwissenschaften es in sich haben. Nicht umsonst kommen die Lehrer von den Fakultäten für Geistes und Sozialwissenschaften. Kein Bock auf Abi?! Es gibt nunmal begabtere und nicht so begabte Menschen. Und bei Manchen reicht Fleiß allein auch nicht fürs Abi aus.
Gut bei mir wars tatsächlich so, dass ich kein Bock auf Abi hatte...
Mein Mann DURFTE kein Abi machen, seine Eltern WOLLTEN, dass er nen handwerklichen Beruf erlernt, weil bereits seine Geschwister Abi hatten und studieren sollten....
JA ES GIBT SOLCHE ELTERN AUCH HEUTE NOCH, die ihren Kindern solche Chancen verwehren....
Mein Mann hat trotzdem einen guten 10.KLasse Abschluss, einen Beruf (Energieelektroniker) erlernt, eine Umschulung zum Fachinformatiker gemacht und arbeitet trotz allem jetzt als Maschinist. Hat die Verantwortung und verdient dafür das Wenigste und das NUR, weil er eben Tarif bekommt. Alle anderen wurden vor ihm eingestellt und haben eine höhere übertarifliche Zulage, die es bei Neueinstellungen damals jedoch nicht mehr gab. Und trotzdem finde ich es ungerecht....
Man du hast aber auch echt ne komische Einstellung...
Wieso bist du gerade so aufgebracht? Ich habe gesagt, dass ich diese Erfahrung bisher in meinem Bekanntekreis gemacht habe, nicht mehr und nicht weniger.
Ich habe bisher noch nie gehört, dass ein sozialer Studiengang schwerer ist als technische Studiengänge oder Medizin usw. Nicht umsonst studieren des Öfteren Leute, die nicht wissen, was sie genau machen wollen, Geisteswissenschaften oder Lehramt und nicht technischen Studiengänge. Das soll jetzt nicht heißten, dass ich Lehrer abwerte (hier wird ja gerne was reininterpretiert), ich sage nur, dass im Fall der Fälle eher Geisteswissenschaften o.ä. gewählt werden, ganz einfach weil sie leichter sind als technisches Studiengänge.
Und ich weiss es daher, weil ich einige Vorlesungen aus anderen Studiengängen besucht und auch Prüfungen geschrieben habe. Tut mir leid, im Vergleich zu meinen waren die ein Witz.
Also ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass bei uns die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge anfangs immer völlig überfüllt sind, aber die wenigsten schaffen es auch ins Hauptstudium, bei Durchfallquoten von 85 % und mehr (ist natürlich auch nicht die Regel) ist das aber auch kein Wunder. Ich weiß ja nicht, was du studiert hast, aber wenn man von Mathe keine Ahnung hat, dann kann man auch definitiv kein BWL studieren, ich kanns jedenfalls nicht empfehlen....
Ich hab was technisches studiert. Und bei uns fallen auch so einige durch, aber weisst du, in welchen Studiengang mehrere gewechselt sind? Richtig, Lehramt und BWL usw. Und das haben sie gut gemeistert
25.09.2013 14:07
Zitat von Ana_Tidaephobie:
BlödmannvomDienst,
Ich bin 26Jahre alt, habe bereits eine abgeschlossene Ausbildung inkl Berufserfahrung und studiere jetzt. Wenn das nicht klappt bin ich immer noch abgesichert, mit einem guten Beruf.
Und ja, ich fühle mich tatsächlich als etwas "Besseres" als Leute die in ihrem Leben nix auf die Beine gestellt haben, ausser Kinder und sonst nur über den "bösen Staat" jammern können.
Ich spreche dich nicht persönlich an, ich kenne dich nicht.
Aber für dich gibt es entweder 16-Jährige-H4-Muttis oder dich...
Für alles dazwischen scheinst du erfolgreiche deine Augen zu verschließen! Und wenn alle studieren, wer macht dann die Arbeiten die kein Studium voraussetzen?
25.09.2013 14:08
Zitat von Julikind:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
BlödmannvomDienst,
Ich bin 26Jahre alt, habe bereits eine abgeschlossene Ausbildung inkl Berufserfahrung und studiere jetzt. Wenn das nicht klappt bin ich immer noch abgesichert, mit einem guten Beruf.
Und ja, ich fühle mich tatsächlich als etwas "Besseres" als Leute die in ihrem Leben nix auf die Beine gestellt haben, ausser Kinder und sonst nur über den "bösen Staat" jammern können.
Ich spreche dich nicht persönlich an, ich kenne dich nicht.
Aber für dich gibt es entweder 16-Jährige-H4-Muttis oder dich...Für alles dazwischen scheinst du erfolgreiche deine Augen zu verschließen!
Und wenn alle studieren, wer macht dann die Arbeiten die kein Studium voraussetzen?
25.09.2013 14:10
Zitat von Pünktchennr3:
Zitat von Julikind:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
BlödmannvomDienst,
Ich bin 26Jahre alt, habe bereits eine abgeschlossene Ausbildung inkl Berufserfahrung und studiere jetzt. Wenn das nicht klappt bin ich immer noch abgesichert, mit einem guten Beruf.
Und ja, ich fühle mich tatsächlich als etwas "Besseres" als Leute die in ihrem Leben nix auf die Beine gestellt haben, ausser Kinder und sonst nur über den "bösen Staat" jammern können.
Ich spreche dich nicht persönlich an, ich kenne dich nicht.
Aber für dich gibt es entweder 16-Jährige-H4-Muttis oder dich...Für alles dazwischen scheinst du erfolgreiche deine Augen zu verschließen!
Und wenn alle studieren, wer macht dann die Arbeiten die kein Studium voraussetzen?
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Wir sind doch nicht etwa schon wieder einer Meinung? So langsam fällts auf
25.09.2013 14:10
Zitat von Ana_Tidaephobie:
BlödmannvomDienst,
Ich bin 26Jahre alt, habe bereits eine abgeschlossene Ausbildung inkl Berufserfahrung und studiere jetzt. Wenn das nicht klappt bin ich immer noch abgesichert, mit einem guten Beruf.
Und ja, ich fühle mich tatsächlich als etwas "Besseres" als Leute die in ihrem Leben nix auf die Beine gestellt haben, ausser Kinder und sonst nur über den "bösen Staat" jammern können.
Ich spreche dich nicht persönlich an, ich kenne dich nicht.
Ui du bist ja sooooooooooooo toll, man was für eine Leistung.
Es gibt hier Mütter mit 4-5 Kindern, die ihr Studium in kürzester Zeit mit Kindern abgeschlossen haben und schon das 2. Studium machen. DAVOR HABE ICH RESPEKT. Was du kannst, kann Jede(r)....
Und trotzdem ist beides (deine Ausbildung und dein Studium) kein Garant für einen gut bezahlten Job oder überhaupt einen Job. Denn es gibt immer Leute, die besser sind...
25.09.2013 14:12
Zitat von Julikind:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
BlödmannvomDienst,
Ich bin 26Jahre alt, habe bereits eine abgeschlossene Ausbildung inkl Berufserfahrung und studiere jetzt. Wenn das nicht klappt bin ich immer noch abgesichert, mit einem guten Beruf.
Und ja, ich fühle mich tatsächlich als etwas "Besseres" als Leute die in ihrem Leben nix auf die Beine gestellt haben, ausser Kinder und sonst nur über den "bösen Staat" jammern können.
Ich spreche dich nicht persönlich an, ich kenne dich nicht.
Aber für dich gibt es entweder 16-Jährige-H4-Muttis oder dich...Für alles dazwischen scheinst du erfolgreiche deine Augen zu verschließen!
Und wenn alle studieren, wer macht dann die Arbeiten die kein Studium voraussetzen?
Es hat doch keiner geschrieben, dass alle studieren sollen!?
25.09.2013 14:13
Zitat von Julikind:Scheiße.......
Zitat von Pünktchennr3:
Zitat von Julikind:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
BlödmannvomDienst,
Ich bin 26Jahre alt, habe bereits eine abgeschlossene Ausbildung inkl Berufserfahrung und studiere jetzt. Wenn das nicht klappt bin ich immer noch abgesichert, mit einem guten Beruf.
Und ja, ich fühle mich tatsächlich als etwas "Besseres" als Leute die in ihrem Leben nix auf die Beine gestellt haben, ausser Kinder und sonst nur über den "bösen Staat" jammern können.
Ich spreche dich nicht persönlich an, ich kenne dich nicht.
Aber für dich gibt es entweder 16-Jährige-H4-Muttis oder dich...Für alles dazwischen scheinst du erfolgreiche deine Augen zu verschließen!
Und wenn alle studieren, wer macht dann die Arbeiten die kein Studium voraussetzen?
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Wir sind doch nicht etwa schon wieder einer Meinung? So langsam fällts auf![]()
Aber ja bin ich, da ich gestern auf dem Elternabend meines Sohnes"aufgeklärt" wurde.Das was du gerade gesagt hast ist zu 100% das gleiche was ich vor ein paar minuten in einem anderen Threat mit einer anderen ausgangsposition geschrieben habe!
25.09.2013 14:14
Zitat von white_manta:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von white_manta:
Zitat von Mamota:
...
Ja, klar hat der Arzt mehr Verantwortung als die Putzfrau?! Außerdem hat er ja z.B. sehr lange Medizin studiert, um Menschen operieren und helfen zu können. Um einen Putzjob zu machen, braucht man keine besondere Ausbildung. D.h. der Arzt könnte im Notfall auch ohne die Putzfrau auskommen, die Putzfrau aber nicht ohne den ArztNur so als Beispiel. Ich finds etwas komisch diese beiden Berufe miteinander zu vergleichen und frage mich, ob du jetzt ernsthaft damit andeuten möchtest, dass die Beiden (in etwa) gleich viel verdienen sollten?!
![]()
Warum kommt der Arzt ohne Reinigungskraft aus?
Und warum braucht eben diese Reinigungskraft den Arzt dringender, als er sie?![]()
Weil der Arzt den OP-Saal alleine putzen könnte, die Putzfrau aber nicht den Patienten operien könnte. Zumindest würde ich dann nicht Patient sein wollen![]()
Und welcher Gott in weiß hat die Zeit den OP zu putzen?
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) zu den spitzenverdienern aber auch ich sehe es wie ihr... 
