Was durfet ihr und was nicht?
03.08.2017 14:10
Zitat von DieW:
Zitat von Marf:
Zitat von DieW:
Zitat von Marf:
...
Das meinte ich "drüben"mit den Generationen.
Meine Großeltern waren Jahrgang 19 und 24.Da wurden andere Werte vermittelt, aufgrund der Erlebnisse und auch der der wirklich grundsätzlich anderen Art zu leben.
Ich habe heute so viele Dinge Kopf,die meiner Oma wichtig waren (ich halte sie ein, meine Mutter garnicht).
Hier genauso.Meine Mutter ist da ganz anders und ich finde es oft anstrengend.Wobei sie es sicher anders macht ,eben weil sie es Zuhause nur so mitbekommen hat.....
Hat dir deine Omi auch das kochen gezeigt? Meine andere war da ganz motiviert.Und so konnte ich mit 10 schon fast alles kochen.![]()
Hätte mein Omchen mir zu gerne gezeigt, aber ich fand Kochen bis vor 10 Jahren völlig sinnfrei.
Heute ärger ich mich sehr,denn vieles bekomm ich nicht so toll hin wie sie und dann schmeckt es mir nicht.
Ich hab leider viel zu wenig gefragt,ich wusste es ja "besser" und es war auch nicht so wichtig.
Heute wüsste ich gerne,wie sie ihre Geranien gezüchtet hat,oder warum ihr Garten so wunderschön war.
Warum mein Sauerkraut so laff (für mich)schmeckt und warum ihre Wäsche immer so schön glatt wurde beim Bügeln....
Oh-ich vermisse meine Großeltern.
Das alles hab ich nebenbei gelernt.Ich war einfach dabei und hab geholfen.Sie hatte einen großen Garten voller Gemüse und Blumen.Obstbäume - einkochen war da immer ein Highlight.
Also ich muss dazu sagen das meine beiden Omas das alles so lebten.Wir konnten gar nicht entkommen.
Wäschesteife und Milchsäurebakterien
!
03.08.2017 14:15
Zitat von DieW:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Kein. Meine Mama, alleinerziehend, hat mich und meinen Bruder damals schon (Bruder 61 und ich 71 geboren) bedürfnisorientiert erzogen.
Familie war und ist das oberste Heiligtum, ganz egal, was passierte. Sie waren unser Hafen und wir sind nie weit weggefahren davon.
Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn wir anders drauf gewesen wären, aber das kam weder mir, noch meinem Bruder in den Sinn. Ich habe,und ich weiß es von meinem Bruder, dass es da ebenso war, ganz vieles aus Liebe zu meiner Mama gemacht. Einfach, weil ich wollte, dass sie stolz ist, dass sie keinen Kummer meinetwegen hat usw. Da sie alleinerziehend war und als solches die einzige in ihrer Abteilung, wurde sie oft belächelt. Meine Mama arbeitete wie ein Tier, nahm sich sehr oft Heimarbeit mit nach Hause, nur damit sie uns alles kaufen konnten, was wir wollten. Damit es uns nicht, bedingt durch das Fehlen eines Vaters und damit eines zweiten Einkommens, an irgendwas mangelte, was andere Kinder vielleicht hatten. Aber wir wollten eigentlich gar nichts. Bücher bekam ich entweder vom Opa aus dem Westen geschickt oder holte sie mir aus der Bibliothek und mehr brauchte ich schon als Kind und Teenie nicht. Meine Freunde, die ich mir gesucht hatte (übrigens alle nicht aus meiner Schule und älter) tickten wie ich.
Trinken, Rauchen, zu lange wegbleiben, nicht Bescheid sagen, wann ich wo mit wem bin, irgendwelchen Blödsinn machen? Gabs hier nicht. Nicht weil es verboten war (da wurde meiner Erinnerung nach nie drüber gesprochen), sondern weil wir es einfach nicht taten. Wie gesagt: abgöttische Liebe zur Mama und sie nur nie enttäuschen - das war unser beider Motivation.
Und Schule: Ich ging noch zu DDR Zeiten in die Schule und da war es so, wenn man alles Einsen auf dem Zeugnis hatte (ich glaube 2 Zweien waren auch noch erlaubt) wurde das an den Betrieb der Eltern gemeldet und der Brigadeleiter rief die komplette Brigade zusammen und zeichnete das Elternteil aus, dessen Kind eben so besonders gut in der Schule war. Dasselbe gab es nochmal, wenn man in Russisch eine 1 hatte. Und wenn man es wiederkehrend hatte, dann gab es noch eine gesonderte Auszeichnung. Meine Mama war diejenige, die 20 Jahre lang, Jahr für Jahr alle diese Auszeichnungen erhielt. Das war dann ihre Sternstunde für all die Lächler, weil sie so viel arbeitete und alleinerziehend war. Das wussten wir auch und es war ein besonderer Antrieb, genau das zu erreichen.Das ist eben dieses DIng: Familie über alles.
Und genauso ist es auch heute mit unserem eigenen Kind. Keine Regeln, keine Verbote und so ziemlich alles erlaubt. Aber er testet seine Grenzen auch nicht groß aus, die es natürlich unausgesprochen im großen Rahmen gibt. BIsher eckte er da aber auch nicht an. Und da er dieses Jahr 18 wird, glaube ich auch nicht, dass da noch großartig was kommt.
Ich durfte mir oft anhören, dass ich eine rosarote Käseglocke über mein Kind und sein Leben stülpe. Ja tue ich, die hatte ich nämlich auch und bis heute ein tolles Leben damit.
Genau so.
Verbote gibt es ansich auch nicht,ausser es kommen Themen auf,wo ich meine Meinung dazu sage.
Thema Alkohol war bei meinem Sohn nie Thema,nur wenn er erzählte ,dass Xy mal wieder hackenstramm war.Da fragt man ja nach,wie die Eltern reagierten und so kommen dann meine Verbote auf den Tisch.
Oder Ohrringe-nie Thema.Bis meine Tochter grad gestern fragte, wann sie denn auch Ohrringe bekommen dürfte.
Jaaaa-in 7-8 Jahren Süße."Oh Mama,dann bin ich ja fast 100!"
Thema durch.
Ja, so ist es hier aber gar nicht und so meine ich es auch. Beim Markierten z. Bsp. hätte ich es nicht verboten. Letztlich ist es ja doch ein Verbot, was du da ausgesprochen hast, auch wenn es ganz easy war. Wenn ich sowas gewollte habe, dann hat sich meine Mama mit mir hingesetzt und erklärt, dass es unpraktisch ist, weil..... und dann wurde aufgezählt. Dann gab sie mir Clips und nachdem ich mir die Dinger beim Anziehen zum dritten Mal runtergerissen hatte, war das Thema dann von mir aus durch. Es bedurfte kein Verbot. Wenn es mir nicht selbst aufgefallen wäre, und die 2 Wochen Probezeit mit den Clips anders verlaufen wären, dann hätte ich gedurft, wenn ich gewollt hätte. So aber sagte ich dann: Voll nervig, ich lass das. Das Risiko ist halt da, dass ich es trotzdem gewollt hätte, damit hätte meine Mama dann gelebt, aber sie hat da sehr auf unseren Verstand gesetzt, der ja auch immer funktionierte. Und so mache ich es heute auch mit meinem Kind. Ich habe mich bei ihm ja mal beschwert (also so spaßenshalber), dass er ja in der Pubertät ist und ich schon mal mit streiten könnte, warum er das eigentlich nicht macht? Da meine er dann nur: Jo, könnten wir, aber am Ende bist du die Mutter, hast das Sagen, ich unnötig STress.... da kann ich doch einfach gleich die Dinge so machen, wie du es gern hättest und ich hab weiterhin Ruhe hier.
Ähm ja... dann eben kein Streitgespräch. Unausgesprochene Regeln sind z. Bsp. Setz dich zu niemanden ins Auto, der getrunken hat, weil dann dein Leben in Gefahr ist! Oder früher: Renn nicht ohne zu gucken auf/ über die Straße, weil du verletzt werden könntest... usw. Also Dinge, die seine Gesundheit oder gar sein Leben gefährden, dramatisch gefährden (Mc Doof ist auch nicht gesund, aber ungefährlich, wenn man da mal hingeht), die meine ich, wenn ich sage: Unausgesprochene Regeln. Aber das ist ja auch irgendwie klar.
03.08.2017 14:19
Ich glaube es gibt doch was, was meine Eltern mir verboten hätten: Piercings (damit meine ich keine Ohrringe) und Tattoos
Dazu kam es aber gar nicht, weil ich da kein Interesse hatte. Bzw. erst, als ich eh schon volljährig war
Dazu kam es aber gar nicht, weil ich da kein Interesse hatte. Bzw. erst, als ich eh schon volljährig war
03.08.2017 14:20
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von DieW:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Kein. Meine Mama, alleinerziehend, hat mich und meinen Bruder damals schon (Bruder 61 und ich 71 geboren) bedürfnisorientiert erzogen.
Familie war und ist das oberste Heiligtum, ganz egal, was passierte. Sie waren unser Hafen und wir sind nie weit weggefahren davon.
Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn wir anders drauf gewesen wären, aber das kam weder mir, noch meinem Bruder in den Sinn. Ich habe,und ich weiß es von meinem Bruder, dass es da ebenso war, ganz vieles aus Liebe zu meiner Mama gemacht. Einfach, weil ich wollte, dass sie stolz ist, dass sie keinen Kummer meinetwegen hat usw. Da sie alleinerziehend war und als solches die einzige in ihrer Abteilung, wurde sie oft belächelt. Meine Mama arbeitete wie ein Tier, nahm sich sehr oft Heimarbeit mit nach Hause, nur damit sie uns alles kaufen konnten, was wir wollten. Damit es uns nicht, bedingt durch das Fehlen eines Vaters und damit eines zweiten Einkommens, an irgendwas mangelte, was andere Kinder vielleicht hatten. Aber wir wollten eigentlich gar nichts. Bücher bekam ich entweder vom Opa aus dem Westen geschickt oder holte sie mir aus der Bibliothek und mehr brauchte ich schon als Kind und Teenie nicht. Meine Freunde, die ich mir gesucht hatte (übrigens alle nicht aus meiner Schule und älter) tickten wie ich.
Trinken, Rauchen, zu lange wegbleiben, nicht Bescheid sagen, wann ich wo mit wem bin, irgendwelchen Blödsinn machen? Gabs hier nicht. Nicht weil es verboten war (da wurde meiner Erinnerung nach nie drüber gesprochen), sondern weil wir es einfach nicht taten. Wie gesagt: abgöttische Liebe zur Mama und sie nur nie enttäuschen - das war unser beider Motivation.
Und Schule: Ich ging noch zu DDR Zeiten in die Schule und da war es so, wenn man alles Einsen auf dem Zeugnis hatte (ich glaube 2 Zweien waren auch noch erlaubt) wurde das an den Betrieb der Eltern gemeldet und der Brigadeleiter rief die komplette Brigade zusammen und zeichnete das Elternteil aus, dessen Kind eben so besonders gut in der Schule war. Dasselbe gab es nochmal, wenn man in Russisch eine 1 hatte. Und wenn man es wiederkehrend hatte, dann gab es noch eine gesonderte Auszeichnung. Meine Mama war diejenige, die 20 Jahre lang, Jahr für Jahr alle diese Auszeichnungen erhielt. Das war dann ihre Sternstunde für all die Lächler, weil sie so viel arbeitete und alleinerziehend war. Das wussten wir auch und es war ein besonderer Antrieb, genau das zu erreichen.Das ist eben dieses DIng: Familie über alles.
Und genauso ist es auch heute mit unserem eigenen Kind. Keine Regeln, keine Verbote und so ziemlich alles erlaubt. Aber er testet seine Grenzen auch nicht groß aus, die es natürlich unausgesprochen im großen Rahmen gibt. BIsher eckte er da aber auch nicht an. Und da er dieses Jahr 18 wird, glaube ich auch nicht, dass da noch großartig was kommt.
Ich durfte mir oft anhören, dass ich eine rosarote Käseglocke über mein Kind und sein Leben stülpe. Ja tue ich, die hatte ich nämlich auch und bis heute ein tolles Leben damit.
Genau so.
Verbote gibt es ansich auch nicht,ausser es kommen Themen auf,wo ich meine Meinung dazu sage.
Thema Alkohol war bei meinem Sohn nie Thema,nur wenn er erzählte ,dass Xy mal wieder hackenstramm war.Da fragt man ja nach,wie die Eltern reagierten und so kommen dann meine Verbote auf den Tisch.
Oder Ohrringe-nie Thema.Bis meine Tochter grad gestern fragte, wann sie denn auch Ohrringe bekommen dürfte.
Jaaaa-in 7-8 Jahren Süße."Oh Mama,dann bin ich ja fast 100!"
Thema durch.
Ja, so ist es hier aber gar nicht und so meine ich es auch. Beim Markierten z. Bsp. hätte ich es nicht verboten. Letztlich ist es ja doch ein Verbot, was du da ausgesprochen hast, auch wenn es ganz easy war. Wenn ich sowas gewollte habe, dann hat sich meine Mama mit mir hingesetzt und erklärt, dass es unpraktisch ist, weil..... und dann wurde aufgezählt. Dann gab sie mir Clips und nachdem ich mir die Dinger beim Anziehen zum dritten Mal runtergerissen hatte, war das Thema dann von mir aus durch. Es bedurfte kein Verbot. Wenn es mir nicht selbst aufgefallen wäre, und die 2 Wochen Probezeit mit den Clips anders verlaufen wären, dann hätte ich gedurft, wenn ich gewollt hätte. So aber sagte ich dann: Voll nervig, ich lass das. Das Risiko ist halt da, dass ich es trotzdem gewollt hätte, damit hätte meine Mama dann gelebt, aber sie hat da sehr auf unseren Verstand gesetzt, der ja auch immer funktionierte. Und so mache ich es heute auch mit meinem Kind. Ich habe mich bei ihm ja mal beschwert (also so spaßenshalber), dass er ja in der Pubertät ist und ich schon mal mit streiten könnte, warum er das eigentlich nicht macht? Da meine er dann nur: Jo, könnten wir, aber am Ende bist du die Mutter, hast das Sagen, ich unnötig STress.... da kann ich doch einfach gleich die Dinge so machen, wie du es gern hättest und ich hab weiterhin Ruhe hier.Ähm ja... dann eben kein Streitgespräch.
Unausgesprochene Regeln sind z. Bsp. Setz dich zu niemanden ins Auto, der getrunken hat, weil dann dein Leben in Gefahr ist! Oder früher: Renn nicht ohne zu gucken auf/ über die Straße, weil du verletzt werden könntest... usw. Also Dinge, die seine Gesundheit oder gar sein Leben gefährden, dramatisch gefährden (Mc Doof ist auch nicht gesund, aber ungefährlich, wenn man da mal hingeht), die meine ich, wenn ich sage: Unausgesprochene Regeln. Aber das ist ja auch irgendwie klar.
Hätte sie weiter gefragt,dann hätte ich es natürlich erklärt.Aber es war so erstmal okay.
Wenn sie sich nicht einsehen würde,dass es besser ohne ist,dann würde ich tatsächlich verbieten.Bis sie eben das Alter hat.
03.08.2017 14:23
Zitat von DieW:
Zitat von NiAn:
DieW erklär mir das mal mit der Jogginghose....Ihr durftet nicht mit Jogginghose aus dem Haus oder wie ist das gemeint?
Ja genau!
Das wollte meine Mutter ums Verrecken nicht.
Damals ziemlich nervig-heute völlig verständlich.Dürfen meine Kinder auch nicht,Es sei denn ,sie sind auf dem.direkten Weg zum Sport.
Wollen sie aber auch nicht.
Finden zumindest die drei Großen ebenso "hässlich "und unangezogen wie ich.
Ganz klar nach Karl Lagerfeld
Meine dürfen auch nicht in Jogginghose raus
03.08.2017 14:25
Zitat von Seramonchen:
Zitat von DieW:
Zitat von NiAn:
DieW erklär mir das mal mit der Jogginghose....Ihr durftet nicht mit Jogginghose aus dem Haus oder wie ist das gemeint?
Ja genau!
Das wollte meine Mutter ums Verrecken nicht.
Damals ziemlich nervig-heute völlig verständlich.Dürfen meine Kinder auch nicht,Es sei denn ,sie sind auf dem.direkten Weg zum Sport.
Wollen sie aber auch nicht.
Finden zumindest die drei Großen ebenso "hässlich "und unangezogen wie ich.
Ganz klar nach Karl LagerfeldMeine dürfen auch nicht in Jogginghose raus
![]()
03.08.2017 14:29
Zitat von Marf:
Zitat von DieW:
Zitat von Marf:
Zitat von DieW:
...
Hier genauso.Meine Mutter ist da ganz anders und ich finde es oft anstrengend.Wobei sie es sicher anders macht ,eben weil sie es Zuhause nur so mitbekommen hat.....
Hat dir deine Omi auch das kochen gezeigt? Meine andere war da ganz motiviert.Und so konnte ich mit 10 schon fast alles kochen.![]()
Hätte mein Omchen mir zu gerne gezeigt, aber ich fand Kochen bis vor 10 Jahren völlig sinnfrei.
Heute ärger ich mich sehr,denn vieles bekomm ich nicht so toll hin wie sie und dann schmeckt es mir nicht.
Ich hab leider viel zu wenig gefragt,ich wusste es ja "besser" und es war auch nicht so wichtig.
Heute wüsste ich gerne,wie sie ihre Geranien gezüchtet hat,oder warum ihr Garten so wunderschön war.
Warum mein Sauerkraut so laff (für mich)schmeckt und warum ihre Wäsche immer so schön glatt wurde beim Bügeln....
Oh-ich vermisse meine Großeltern.
Das alles hab ich nebenbei gelernt.Ich war einfach dabei und hab geholfen.Sie hatte einen großen Garten voller Gemüse und Blumen.Obstbäume - einkochen war da immer ein Highlight.
Also ich muss dazu sagen das meine beiden Omas das alles so lebten.Wir konnten gar nicht entkommen.![]()
Wäschesteife und Milchsäurebakterien!
Da war ich echt zu jung und später, als ich bei meinen Eltern lebte ,zu desinteressiert.
Und ganz wie mein Opa-dickköpfig.
Opa sagte immer:"Ruth nun lass das Kind doch.Es reicht ,wenn sie weiss wie das Sauerkraut schmeckt."
Oder :"Ruth,nun lass das Kind doch in Ruhe spielen,es reicht, wenn sie später die Wäsche halbwegs sauber bekommt.Nicht Danni-geh Spielen und notfalls bringst Du Deine Sachen später in die Reinigung?!"
Ich bin ein ganz verwöhntes Einzelkind und ein noch verwöhnteres Einzelenkelkind
.
03.08.2017 14:36
Wir waren mehrere....und bei der einen Oma kamen nochmals Enkel aus einer anderen Beziehung dazu.
Mein einer Opa war auch so.....aber Oma hat eh gemacht wie sie dachte!
Er sass immer am Tisch und hat Memory mit uns gespielt,dazu sein Weinchen getrunken und Faxen gemacht.....ach seufz.....
Diesen Rahmen versuche ich auch zu geben.Das dann Teenager trotzdem mal rebellieren istklar,das sollen und müssen sie auch.Sonst klappt das Lösen nicht,finde ich.
Aber wenn eine Basis da ist ,sind sie nie im freien Fall.Das ist mir sehr wichtig,das sie dies wissen.
Mein einer Opa war auch so.....aber Oma hat eh gemacht wie sie dachte!
Er sass immer am Tisch und hat Memory mit uns gespielt,dazu sein Weinchen getrunken und Faxen gemacht.....ach seufz.....
Diesen Rahmen versuche ich auch zu geben.Das dann Teenager trotzdem mal rebellieren istklar,das sollen und müssen sie auch.Sonst klappt das Lösen nicht,finde ich.
Aber wenn eine Basis da ist ,sind sie nie im freien Fall.Das ist mir sehr wichtig,das sie dies wissen.
03.08.2017 14:50
Zitat von Marf:
Wir waren mehrere....und bei der einen Oma kamen nochmals Enkel aus einer anderen Beziehung dazu.
Mein einer Opa war auch so.....aber Oma hat eh gemacht wie sie dachte!Er sass immer am Tisch und hat Memory mit uns gespielt,dazu sein Weinchen getrunken und Faxen gemacht.....ach seufz.....
![]()
Diesen Rahmen versuche ich auch zu geben.Das dann Teenager trotzdem mal rebellieren istklar,das sollen und müssen sie auch.Sonst klappt das Lösen nicht,finde ich.
Aber wenn eine Basis da ist ,sind sie nie im freien Fall.Das ist mir sehr wichtig,das sie dies wissen.
Ulkig-mein Opa hatte auch immer sein Gläschen Wein.
Meine Oma war eine sehr ernste und fleissige Frau,die sehr liebevoll war,aber durch ihre Kindheit und später den Krieg und die Flucht viel Leichtigkeit verlor.
Das prägt!Und vieles hat sie mir ja auch vermittelter.Aber eben sowas wie Benehmen,sich zurück nehmen,sparen etc.
Da war Opa leichtlebiger...ein Knechtsohn,hat alle geduzt und war eben aufgrund seiner Erlebnisse eher so,dass er alles "Schwere"von mir halten wollte.
Die Mischung war für mich perfekt.
Und ja-ich möchte meinen Kindern genau das vermitteln.Werte,aber auch Leichtlebigkeit.Verantwortung,aber auch Spaß.
Respekt,wenn er angebracht ist und später mal,dass sie genauso liebevoll über ihre Kindheit und Jugend reden,wie ich es kann.
Und dass die,sollte ich mal nicht mehr sein,ein bisserl traurig sind,aber überwiegend glücklich, dass mich hatten.
03.08.2017 15:00
Nur zu der Sache mit der Jogginghose eine Anekdote: Mein 3 jähriger stand kürzlich voller entsetzen vor mir, als ich ihm sagte, er möge sich bitte die Schuhe anziehen
"Nein Mama, ich muss erst noch die Hose wechseln, ich hab doch noch eine Jogginghose an. Wenn ich so raus gehe, denken die Leute, dass ich kein ordentlicher Mensch bin. Ich muss erst eine Jeans anziehen, dann können wir raus gehen."
Mir und meinem Mann ist ganz ehrlich die Kinnlade bis auf den Boden gefallen, ich hab keine Ahnung, woher er das hat.
Ich meine, ich gehe zwar auch nicht mit Jogginghose raus, und auch ihm wurde seit jeher vor dem raus Gehen eine Jeans oder eine ähnliche "draußen Hose" angezogen, aber ganz ehrlich, groß darüber geredet, warum, haben wir nie, geschweige denn das Tragen einer Jogginghose außerhalb der eigenen vier Wände in irgendeiner Weise gewertet, oder uns in dem Zuge Gedanken darüber gemacht, was andere Leute zu unserer Kleidung denken, oder zu Jogginghosen.
Es gab eben wertungsfreie drinnen Hosen für ihn und draußen Hosen. Und die Jeans für draußen haben wir ihm im Winter auch als stabilere Hose deshalb angezogen, weil der Wind da nicht so durch pfeift. Aber o.O Woher er das jetzt hatte würde mich daher echt mal interessieren.
Jogginghose draußen wäre für mich zwar nix, fühlt sich für mich komisch an, aber ich achte bei anderen nicht drauf. Die sollen im Wesentlichen rum laufen, wie sie wollen, für mich persönlich fühlt es sich aber einfach unangenehm und unpassend an, und ich würde es nicht machen.
Aber nein, bei uns gibt es kein prinzipielles Jogginghose draußen Verboten, ist nur bisher nie passiert. Wenn er aber drauf bestehen würde, wäre es ok, wenn er draußen eine Jogginghose an hätte, denke ich zumindest für den Moment
.^^
"Nein Mama, ich muss erst noch die Hose wechseln, ich hab doch noch eine Jogginghose an. Wenn ich so raus gehe, denken die Leute, dass ich kein ordentlicher Mensch bin. Ich muss erst eine Jeans anziehen, dann können wir raus gehen." Mir und meinem Mann ist ganz ehrlich die Kinnlade bis auf den Boden gefallen, ich hab keine Ahnung, woher er das hat.
Ich meine, ich gehe zwar auch nicht mit Jogginghose raus, und auch ihm wurde seit jeher vor dem raus Gehen eine Jeans oder eine ähnliche "draußen Hose" angezogen, aber ganz ehrlich, groß darüber geredet, warum, haben wir nie, geschweige denn das Tragen einer Jogginghose außerhalb der eigenen vier Wände in irgendeiner Weise gewertet, oder uns in dem Zuge Gedanken darüber gemacht, was andere Leute zu unserer Kleidung denken, oder zu Jogginghosen.
Es gab eben wertungsfreie drinnen Hosen für ihn und draußen Hosen. Und die Jeans für draußen haben wir ihm im Winter auch als stabilere Hose deshalb angezogen, weil der Wind da nicht so durch pfeift. Aber o.O Woher er das jetzt hatte würde mich daher echt mal interessieren.
Jogginghose draußen wäre für mich zwar nix, fühlt sich für mich komisch an, aber ich achte bei anderen nicht drauf. Die sollen im Wesentlichen rum laufen, wie sie wollen, für mich persönlich fühlt es sich aber einfach unangenehm und unpassend an, und ich würde es nicht machen.
Aber nein, bei uns gibt es kein prinzipielles Jogginghose draußen Verboten, ist nur bisher nie passiert. Wenn er aber drauf bestehen würde, wäre es ok, wenn er draußen eine Jogginghose an hätte, denke ich zumindest für den Moment
.^^
03.08.2017 15:09
mal ab von der Jogginghose (mein Kind besitzt gar nichts anderes
), wie würdest ihr never ever aus dem Haus gehen?
Ich würde niiiiiiiieeeeeeeeeeemals ohne BH das Haus verlassen
), wie würdest ihr never ever aus dem Haus gehen? Ich würde niiiiiiiieeeeeeeeeeemals ohne BH das Haus verlassen
03.08.2017 15:10
Oh, ich durfte nicht sehr viel. Ich komme aber auch aus einer anderen Zeit, wo es wichtig war, dass man als Mädchen brav war.
Ich durfte offiziell wenig, aber gemacht haben wir es natürlich trotzdem alles...und v.a. viel schlimmere Dinge, als die Jungendlichen heute machen.
Ich durfte offiziell wenig, aber gemacht haben wir es natürlich trotzdem alles...und v.a. viel schlimmere Dinge, als die Jungendlichen heute machen.
03.08.2017 15:12
Zitat von DieW:
Zitat von Marf:
Wir waren mehrere....und bei der einen Oma kamen nochmals Enkel aus einer anderen Beziehung dazu.
Mein einer Opa war auch so.....aber Oma hat eh gemacht wie sie dachte!Er sass immer am Tisch und hat Memory mit uns gespielt,dazu sein Weinchen getrunken und Faxen gemacht.....ach seufz.....
![]()
Diesen Rahmen versuche ich auch zu geben.Das dann Teenager trotzdem mal rebellieren istklar,das sollen und müssen sie auch.Sonst klappt das Lösen nicht,finde ich.
Aber wenn eine Basis da ist ,sind sie nie im freien Fall.Das ist mir sehr wichtig,das sie dies wissen.
Ulkig-mein Opa hatte auch immer sein Gläschen Wein.
Meine Oma war eine sehr ernste und fleissige Frau,die sehr liebevoll war,aber durch ihre Kindheit und später den Krieg und die Flucht viel Leichtigkeit verlor.
Das prägt!Und vieles hat sie mir ja auch vermittelter.Aber eben sowas wie Benehmen,sich zurück nehmen,sparen etc.
Da war Opa leichtlebiger...ein Knechtsohn,hat alle geduzt und war eben aufgrund seiner Erlebnisse eher so,dass er alles "Schwere"von mir halten wollte.
Die Mischung war für mich perfekt.
Und ja-ich möchte meinen Kindern genau das vermitteln.Werte,aber auch Leichtlebigkeit.Verantwortung,aber auch Spaß.
Respekt,wenn er angebracht ist und später mal,dass sie genauso liebevoll über ihre Kindheit und Jugend reden,wie ich es kann.
Und dass die,sollte ich mal nicht mehr sein,ein bisserl traurig sind,aber überwiegend glücklich, dass mich hatten.
Genau....bei uns war es auch so.Und meine einen Großeltern waren wirklich ein tolles Team.
Die anderen hatten mehr Probleme,auch sehr durch den Krieg.Doch meine Omi hat das sehr zäh gemacht.Das habe ich zum Glück geerbt.
03.08.2017 15:16
Zitat von NiAn:
mal ab von der Jogginghose (mein Kind besitzt gar nichts anderes), wie würdest ihr never ever aus dem Haus gehen?
Ich würde niiiiiiiieeeeeeeeeeemals ohne BH das Haus verlassen
Auch hier,nur mit BH.Also richtig raus,einkaufen usw.So im Hof ist das egal.
Und halt nicht in Jogging...oder so Leggings - da hab ich eine für den Winter,für drunter - die würde ich nie so anziehen!
03.08.2017 15:17
Zitat von Nuya:
Nur zu der Sache mit der Jogginghose eine Anekdote: Mein 3 jähriger stand kürzlich voller entsetzen vor mir, als ich ihm sagte, er möge sich bitte die Schuhe anziehen
"Nein Mama, ich muss erst noch die Hose wechseln, ich hab doch noch eine Jogginghose an. Wenn ich so raus gehe, denken die Leute, dass ich kein ordentlicher Mensch bin. Ich muss erst eine Jeans anziehen, dann können wir raus gehen."
Mir und meinem Mann ist ganz ehrlich die Kinnlade bis auf den Boden gefallen, ich hab keine Ahnung, woher er das hat.![]()
Ich meine, ich gehe zwar auch nicht mit Jogginghose raus, und auch ihm wurde seit jeher vor dem raus Gehen eine Jeans oder eine ähnliche "draußen Hose" angezogen, aber ganz ehrlich, groß darüber geredet, warum, haben wir nie, geschweige denn das Tragen einer Jogginghose außerhalb der eigenen vier Wände in irgendeiner Weise gewertet, oder uns in dem Zuge Gedanken darüber gemacht, was andere Leute zu unserer Kleidung denken, oder zu Jogginghosen.
Es gab eben wertungsfreie drinnen Hosen für ihn und draußen Hosen. Und die Jeans für draußen haben wir ihm im Winter auch als stabilere Hose deshalb angezogen, weil der Wind da nicht so durch pfeift. Aber o.O Woher er das jetzt hatte würde mich daher echt mal interessieren.
Jogginghose draußen wäre für mich zwar nix, fühlt sich für mich komisch an, aber ich achte bei anderen nicht drauf. Die sollen im Wesentlichen rum laufen, wie sie wollen, für mich persönlich fühlt es sich aber einfach unangenehm und unpassend an, und ich würde es nicht machen.
Aber nein, bei uns gibt es kein prinzipielles Jogginghose draußen Verboten, ist nur bisher nie passiert. Wenn er aber drauf bestehen würde, wäre es ok, wenn er draußen eine Jogginghose an hätte, denke ich zumindest für den Moment.^^
Wertungsfreie Hosen.
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