WeLove(ly)Books - Buch des Monats
17.05.2015 11:57
Zitat von Seramonchen:
Zitat von HibiscusFlower:
Zitat von Seramonchen:
Mich würde mal interessieren was ihr von der Idee ohne Geld haltet? Es wird ja derzeit über die mindestzahlung gesprochen was ja theoretisch bedeuten würde, dass keiner mehr arbeiten müsste. Wie schätzt ihr die Menschen ein? Würden sie für das Gemeinwohl arbeiten?
Interessant, interessant. Wenn ich jetzt nur für mich spreche, dann könnte ich behaupten, dass dies funktionieren könnte. Nur ist es so, dass nur ein Blick in unseren Freundes-Familien-Bekannten-Kreis ausreicht, um zu sagen, ja regelrecht zu behaupten, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist.
Inwiefern denkst du würde es nicht funktionieren? Meint ihr nicht hier könnte es die Masse machen? Heißt, wenn 20% nichts mehr machen, reißen es die anderen 80% nicht raus? Glaubt ihr die Menschen wären glücklicher?
Btw: im Moment liest sich das Buch wie eine Sendung mit der Maus![]()
Also ich denke auf jeden Fall, dass die Menschen sehr viel glücklicher wären. Es gibt zu viele Menschen, die zu hart arbeiten und trotzdem kaum von ihrem Gehalt leben können.
17.05.2015 15:26
Zitat von Seramonchen:
Inwiefern denkst du würde es nicht funktionieren? Meint ihr nicht hier könnte es die Masse machen? Heißt, wenn 20% nichts mehr machen, reißen es die anderen 80% nicht raus? Glaubt ihr die Menschen wären glücklicher?
Die Weltbevölkerung umfasste beim Jahreswechsel 2013/14 rund 7,2 Milliarden Menschen. Die UNO rechnet im Zeitraum bis 2015 mit einem Bevölkerungswachstum von rund 78 Millionen Menschen pro Jahr. (Wiki)
Sagen wir also mal 7,3 Milliarden Menschen sind weltweit am Start, wovon 805 Millionen hungern. Dabei wird in den Raum gestellt, dass Hunger das größte lösbare Problem weltweit ist.
Dagegen stelle ich jetzt einfach die Liste mit den 20 reichsten Menschen der Welt -> http://www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen /Multi-Milliardaere-Die-reichsten-Menschen-der-Wel t-2015-4216590
20 Leute die über, zusammengerechnet, ein Vermögen von
856,1 Millarden Dollar verfügen !!!
Damit habe ich jetzt mal einen großen Kreis gezeichnet.
Machen wir das Ganze kleiner.
Geht mal euren Freundes-Familien-Bekannten-Kreis durch.
Wer lebt richtig gut, weil er einen gut bezahlten Job und allen pipapo hat?
Wer kommt zurecht ?
Wer hat von Monat zu Monat zu kämpfen ?
Wer davon ist zufrieden ? Wer ist glücklich ? Wer definiert sich über das Geld ? Wer geht seinem Job mit Leidenschaft nach und nicht, weil er damit sein Geld verdient ? Wer setzt sich ehrenamtlich ein ? Wer hilft, um einfach nur eine Freude zu machen, ohne dabei etwas zu erwarten ? Wer schenkt her, wer kann sich von etwas trennen, wer würde sein letztes Hemd geben, damit es anderen gut geht ?
In meinen Augen kommen keine 80% zusammen, die das reißen können. Dafür sind wir Menschen zu weit gegangen.
17.05.2015 18:13
Jetzt habe ich mal überlegt. Ja du hast recht, ich denke von denen die ich kenne würden sich die meisten mit einer Grundsicherung arg zurücknehmen arbeitstechnisch. Was ich mich halt Frage - wenn es kein Geld mehr gebe, würde das wirklich was ändern? Im Grunde doch nicht denn dann gäbe es andere Besitztümer die neid hervorrufen. Und ich kann mir auch nicht vorstellen dass die Menschen Rückschritte machen würden, und das müssten sie um die "toxischen" Dinge zu reduzieren oder ganz loszuwerden.
Möglicherweise würde das System in einer Kommune funktionieren aber nicht in der ganzen Welt.
Möglicherweise würde das System in einer Kommune funktionieren aber nicht in der ganzen Welt.
17.05.2015 19:36
Zitat von Seramonchen:
Jetzt habe ich mal überlegt. Ja du hast recht, ich denke von denen die ich kenne würden sich die meisten mit einer Grundsicherung arg zurücknehmen arbeitstechnisch. Was ich mich halt Frage - wenn es kein Geld mehr gebe, würde das wirklich was ändern? Im Grunde doch nicht denn dann gäbe es andere Besitztümer die neid hervorrufen. Und ich kann mir auch nicht vorstellen dass die Menschen Rückschritte machen würden, und das müssten sie um die "toxischen" Dinge zu reduzieren oder ganz loszuwerden.
Möglicherweise würde das System in einer Kommune funktionieren aber nicht in der ganzen Welt.
Das Streben nach meeeeeeeeeeeeeeeehr steht den Menschen im Weg. Zu vieles ist selbstverständlich und leider auch (angeblich) unverzichtbar geworden.
Im kleinen Rahmen - da stimme ich dir zu - kann das etwas werden.
Gibt es ja sicher auch schon
18.05.2015 13:06
Wollte ich doch mal kurz anmerken, dann ich unseren Gedankenaustausch zu der "Zukunftsversion" bei meinem Männe ausgetestet habe. Also ich habe nicht erzählt, was wir geschrieben haben, sondern mal nachgefragt, was er darüber denkt....was für ein Fehler
der hörte gar nicht mehr auf
Unterm Strich - eine Welt ohne Geld geht nicht...für ihn.
der hörte gar nicht mehr auf
Unterm Strich - eine Welt ohne Geld geht nicht...für ihn.
18.05.2015 18:45
Zitat von HibiscusFlower:
Wollte ich doch mal kurz anmerken, dann ich unseren Gedankenaustausch zu der "Zukunftsversion" bei meinem Männe ausgetestet habe. Also ich habe nicht erzählt, was wir geschrieben haben, sondern mal nachgefragt, was er darüber denkt....was für ein Fehlerder hörte gar nicht mehr auf
Unterm Strich - eine Welt ohne Geld geht nicht...für ihn.
Kopfkino
Wat heulst du denn?
18.05.2015 18:45
Ich wollte mal kurz einwerfen, dass ich seit gestern fertig bin. ich hab aber grad keine Zeit, um was zu schreiben. Nur so viel: Nett wäre noch eine nette Übertreibung. Ich fand es wirklich wirklich schrecklich.
18.05.2015 18:58
Zitat von Seramonchen:
Kopfkino
![]()
Wat heulst du denn?![]()
Ja...du hast den Vorteil, dass du uns beide schon live erlebt hast und dir denken kannst, wie die Sache so verläuft
Ich bekomme einfach keine Rezi zusammen. Frag nicht, wie oft ich schon etwas reingeschrieben und dann wieder gelöscht habe
Und wenn ich dein Fazit so lese, wirst du gar keine schreiben oder ?
18.05.2015 19:17
Korrekturlesen habe ich noch nicht geschafft...weiss ja keiner, ob ich das so stehenlassen mag
Eine Lichtung in der Nähe des Elternhauses bietet Juli einen Rückzugsort, wenn Gedanken und Gefühle überhand nehmen und sie auf der Suche nach Ruhe und Abstand ist.
Niemand kennt diesen Ort und dennoch steht eines Tages ein Junge auf der Lichtung, der zu schön für diese Welt zu sein scheint.
Diese Begegnung und die damit verbundenen Empfindungen bringen nicht nur die beiden durcheinander.
Was genau ist das zwischen den beiden ? Darf dies überhaupt sein ?
Es gestaltet sich gar nicht so leicht, ein Buch zu rezensieren, bei dem der Klappentext noch nicht wirklich erkennen lässt, wohin die Story führen wird.
Anfänglich werden die LeserInnen auf die besondere Freundschaft zwischen der Protagonistin Juli und ihrer Freundin Whoopi gelenkt, die äußerlich sehr unterschiedlich sind, sich jedoch gemeinsam von den typischen Teenagern durch ihre Art und ihr Denken abheben.
Dieses Zitat bringt dies sehr gut zum Ausdruck:
"Unsere Schublade ist die beste von allen! Weil sie unsere ist. Und wir sind etwas Besonderes." (S.7)
Doch da sind nicht nur die Themen Aussehen und Freundschaft, denen sich Tanya Stewner in diesem Jugendbuch 12+ annimt. Durch die Ich-Perspektive lässt uns Juli an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Dazu gehören unter anderem die Probleme im Elternhaus, die sie zunächst ausblendet, sich ihnen jedoch stellen muss.
Erst die Begegnung mit Anjano, lenkt die Geschichte in eine ungeanhnte Richtung, mit der ich so zu Beginn nicht gerechnet hätte. Die von der Autorin eingebrachten Ideen habe ich als interessant empfunden, konnte mich aber mit der Umsetzung nicht so wirklich anfreunden, was auch auf die Charaktere in diesem Buch zutrifft.
Weder für Juli noch für die sich anbahnende Liebe konnte ich ein Gefühl bekommen. Bei Juli war es die Darstellung, die nicht dauerhaft durchgezogen wurde. Während sie von sich selbst behauptet, nicht besonders ansehlich zu sein, bekommt sie von der Autorin die Intelligenz verschrieben. Nur leider lässt sie genau diese an manchen Ecken vermissen, sodass Juli eher naiv wirkt, fast schon so als würde sie in ihrer eigenen Welt leben.
Dass die erste Liebe etwas Besonderes sein kann, mag ich nicht bestreiten. Doch hier wurde mir diese mit etwas zu viel Kitsch und in für die Protagonistin untypische Taten verpackt.
"Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb" kommt mit mehr als einer Message daher. Es werden Themen angesprochen, die Teenager beschäftigen oder zum Nachdenken anregen.
Dieser Aspekt sowie die Darstellung einer möglichen Zukunft hat mich zum Weiterlesen animiert.
Eingeworfene Punkte werden immer wieder aufgegriffen und am Ende wird der Kreis damit geschlossen. Nur leider konnte mich dies unterm Strich nicht überzeugen.
Der Schreibstil ist einfach gehalten, die sechzehnjährige Protagonistin läuft mir zu sehr zwischen Kinder- und Schwimmerbecken hin und her, um dann gewagt vom Zehn-Meter-Brett zu springen und so manches löst sich einfach, zu einfach, auf.
3 Hibi-Blüten vergebe ich dafür.
Eine Lichtung in der Nähe des Elternhauses bietet Juli einen Rückzugsort, wenn Gedanken und Gefühle überhand nehmen und sie auf der Suche nach Ruhe und Abstand ist.
Niemand kennt diesen Ort und dennoch steht eines Tages ein Junge auf der Lichtung, der zu schön für diese Welt zu sein scheint.
Diese Begegnung und die damit verbundenen Empfindungen bringen nicht nur die beiden durcheinander.
Was genau ist das zwischen den beiden ? Darf dies überhaupt sein ?
Es gestaltet sich gar nicht so leicht, ein Buch zu rezensieren, bei dem der Klappentext noch nicht wirklich erkennen lässt, wohin die Story führen wird.
Anfänglich werden die LeserInnen auf die besondere Freundschaft zwischen der Protagonistin Juli und ihrer Freundin Whoopi gelenkt, die äußerlich sehr unterschiedlich sind, sich jedoch gemeinsam von den typischen Teenagern durch ihre Art und ihr Denken abheben.
Dieses Zitat bringt dies sehr gut zum Ausdruck:
"Unsere Schublade ist die beste von allen! Weil sie unsere ist. Und wir sind etwas Besonderes." (S.7)
Doch da sind nicht nur die Themen Aussehen und Freundschaft, denen sich Tanya Stewner in diesem Jugendbuch 12+ annimt. Durch die Ich-Perspektive lässt uns Juli an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Dazu gehören unter anderem die Probleme im Elternhaus, die sie zunächst ausblendet, sich ihnen jedoch stellen muss.
Erst die Begegnung mit Anjano, lenkt die Geschichte in eine ungeanhnte Richtung, mit der ich so zu Beginn nicht gerechnet hätte. Die von der Autorin eingebrachten Ideen habe ich als interessant empfunden, konnte mich aber mit der Umsetzung nicht so wirklich anfreunden, was auch auf die Charaktere in diesem Buch zutrifft.
Weder für Juli noch für die sich anbahnende Liebe konnte ich ein Gefühl bekommen. Bei Juli war es die Darstellung, die nicht dauerhaft durchgezogen wurde. Während sie von sich selbst behauptet, nicht besonders ansehlich zu sein, bekommt sie von der Autorin die Intelligenz verschrieben. Nur leider lässt sie genau diese an manchen Ecken vermissen, sodass Juli eher naiv wirkt, fast schon so als würde sie in ihrer eigenen Welt leben.
Dass die erste Liebe etwas Besonderes sein kann, mag ich nicht bestreiten. Doch hier wurde mir diese mit etwas zu viel Kitsch und in für die Protagonistin untypische Taten verpackt.
"Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb" kommt mit mehr als einer Message daher. Es werden Themen angesprochen, die Teenager beschäftigen oder zum Nachdenken anregen.
Dieser Aspekt sowie die Darstellung einer möglichen Zukunft hat mich zum Weiterlesen animiert.
Eingeworfene Punkte werden immer wieder aufgegriffen und am Ende wird der Kreis damit geschlossen. Nur leider konnte mich dies unterm Strich nicht überzeugen.
Der Schreibstil ist einfach gehalten, die sechzehnjährige Protagonistin läuft mir zu sehr zwischen Kinder- und Schwimmerbecken hin und her, um dann gewagt vom Zehn-Meter-Brett zu springen und so manches löst sich einfach, zu einfach, auf.
3 Hibi-Blüten vergebe ich dafür.
18.05.2015 19:53
Zitat von HibiscusFlower:
Zitat von Seramonchen:
Kopfkino
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Wat heulst du denn?![]()
Ja...du hast den Vorteil, dass du uns beide schon live erlebt hast und dir denken kannst, wie die Sache so verläuft![]()
Ich bekomme einfach keine Rezi zusammen. Frag nicht, wie oft ich schon etwas reingeschrieben und dann wieder gelöscht habe![]()
Und wenn ich dein Fazit so lese, wirst du gar keine schreiben oder ?
Doch ich wollte schon.
Deine rezi ist nett.
aber so richtig kommt nicht durch wie du es nun fandest
18.05.2015 19:56
Zitat von Seramonchen:
Doch ich wollte schon.
Deine rezi ist nett.aber so richtig kommt nicht durch wie du es nun fandest
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Dann schreib du mir doch ´ne Rezi
18.05.2015 20:41
Zitat von HibiscusFlower:
Zitat von Seramonchen:
Doch ich wollte schon.
Deine rezi ist nett.aber so richtig kommt nicht durch wie du es nun fandest
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Dann schreib du mir doch ´ne Rezi![]()
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Och schnuffel!!! Sie ist schön wie alle deine rezis. Ich sag ja nur dass du drum rum schreibst dass das Buch Mist war
Ohne Mist, die Schnuppe liegt neben mir, starrt aufs Handy, nimmt nen Schluck aus der Brust, schaut wieder aufs Handy und nimmt wieder einen Schluck
18.05.2015 20:58
Zitat von Seramonchen:
Och schnuffel!!! Sie ist schön wie alle deine rezis. Ich sag ja nur dass du drum rum schreibst dass das Buch Mist war![]()
Ohne Mist, die Schnuppe liegt neben mir, starrt aufs Handy, nimmt nen Schluck aus der Brust, schaut wieder aufs Handy und nimmt wieder einen Schluck![]()
Wenn sie in den Kiga startet, verlangt sie sicher ein eigenes
Ich will keine schöne Rezi ! Das Buch war nicht der Brüller, hatte aber den einen oder anderen guten Ansatz
also muss ich jetzt um die 3 Sterne etwas drumherum schreiben
Boaaaaaaaaaaaaaaaaaah...wo ist denn Mash abgeblieben ?
Maaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaash
Kannst du nicht mal eben etwas durchstreichen und dazudichten ? - Dieses Thema wurde 23 mal gemerkt



