Mütter- und Schwangerenforum

WeLove(ly)Books - Buch des Monats

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Geri
11952 Beiträge
13.06.2015 10:55
Abschnitt 1

Ich weiß gar nicht, ob es so richtig viel dazu zu schreiben gibt. Ich habe mich von Anfang an wohl mit dem Schreibstil und den beiden Protagonisten gefühlt. Bin nicht genervt von ihnen (was nach "Don't tell me lies" eine wahre Wohltat ist ^^), sondern kann besonders mit Axi mitfühlen. Die kurzen Kapitel machen es einem leicht im Lesefluss zu bleiben.
Die Geschichte kommt sehr schnell in Gang und man lernt die Charaktere so nebenbei kennen, was mir ziemlich gut gefällt.
Axi scheint Schlimmes erlebt zu haben. Da bin ich schon gespannt, was noch alles ans Licht kommt und hoffe, die Handlung beschränkt sich nicht nur auf eine mögliche Beziehung zwischen den beiden. Glaube ich aber auch nicht, denn dazu gibt es schon zu viel, was so zwischen den Zeilen mal angedeutet wurde.
Ich bin gespannt, wie euch der Start gefällt!
HibiscusFlower
9726 Beiträge
14.06.2015 11:36
Ich hatte gestern Abend so wenig Lust auf mein eigentlich aktuelles Buch, dass ich mir Heart.Beat. geschnappt und angelesen habe
Den ersten Abschnitt habe ich durch. Ich empfinde es bisher wie Geri. Es fluppt, ein paar Dinge sind passiert, aber wie genau es sich entwickelt, kommt sicher erst noch und darauf bin ich gespannt
HibiscusFlower
9726 Beiträge
15.06.2015 14:32
Abschnitt 2:

Ob mir die Leichtigkeit, mit der stetig fahrbare Untersätze gestohlen/genutzt werden gefällt, kann ich so noch nicht sagen. Jedoch war mir die Sache mit dem Polizisten einfach too much.
Mittlerweile ist nun auch klar, dass etwas so gar nicht stimmt...mit Robinson.
Was ich mag, sind die Stationen, die sie anfahren, anschauen und in sich aufnehmen.
Seramonchen
37809 Beiträge
15.06.2015 14:35
ich les noch mondsilberlicht aus und dann bin ich dabei
Geri
11952 Beiträge
15.06.2015 16:19
Abschnitt 2

Ich probiere es mal vom Handy aus... Ich lese es nach wie vor gerne, merke aber auch, dass ich nicht alles 100%ig toll finde. Es wird mir ein bisschen zu viel geschwärmt. Ja, es ist eine Teenieprotagonistin, aber wenn sie den Fokus nur auf ihre Gefühle zu Robinson richten möchte, hätten die beiden auch zu Hause bleiben können. ^^
Die Polizistenaktion fand ich auch heftig, aber aus deren Situation heraus nachvollziehbar. Wären es einfach zwei Kids, die mal was Erleben wollen, würde es nicht passen, aber die beiden haben so viel Mist hinter sich und rutschen nach und nach in die kriminelle Geschichte hinein. Passt irgendwie schon. Ob es schön so ist, sei mal dahingestellt.
Warum zur Hölle musste Justin Bieber erwähnt werden? Jetzt fühle ich mich richtig fehl in der Geschichte.
HibiscusFlower
9726 Beiträge
17.06.2015 13:53
Es gibt ja zwei Dinge, dich ich gern erwähnt haben mag....neeeeeeee drei

Zum Einen gibt es nicht viel, was man zu den einzelnen Leseabschnitten schreiben kann. Man fliegt so dahin und zack ist das Buch vorbei.
Und ja, ich bin schon durch und stehe da mit der fehlenden Nachhaltigkeit. Was mich gleich zum zweiten Punkt bringt -> ich habe Probleme damit, das Buch zu rezensieren. Es ist ja nicht so, dass es mir nicht gefallen hat, ansonsten hätte ich es ja nicht so schnell ausgelesen, während zwei andere Bücher angelesen hier herumliegen und ich mich nicht aufraffen kann, diese auszulesen.
Aber: ich habe "Amy on the summer road" gelesen und auch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter".
Bei Heart.Beat. habe ich das Gefühl, dass man zu viel in das Buch einbringen wollte und irgendwie wirkt dabei alles so...ähm gefühlsarm (?)
Und so gestaltet sich das Schreiben einer Rezension mal eher wieder wie so ein Eiertanz.

Kommen wir zum dritten Punkt Seit dem Lesen habe ich den Wunsch, eine Polaroid-Kamera haben zu wollen So ein Ferientagebuch finde ich eine tolle Idee, mit Bildern, Notizen, Erinnerungen an Orte etc.
Mittlerweile gibt es die ja auch neu, aber auch die alten 600er gibt es noch. Bei Dawanda habe ich eine sehr gut erhaltene für 33€ gefunden. Wie günstig !!!! ...wenn der Film mit seinen 8 Bilder nicht 25€ kosten würde Da muss ja jedes Motiv wohl überlegt sein
Seramonchen
37809 Beiträge
17.06.2015 13:58
Hab angefangen aber bisher finde ich es eher ein wenig lahm. Nach dem Motorrad haben sie nun das Auto geklaut und schlafen darin. Die Charaktere finde ich bisher eher nichtssagend aber ich denke da kommt noch was.
Geri
11952 Beiträge
17.06.2015 14:00
Polaroid-Cam:
Ja, das ist echt Wahnsinn, was die Filme kosten! Ich bin ja auch Fan davon, weil es bei Digitalkameras halt immer ein gewisses Aufraffen braucht, bis man die Bilder dann zusammengestellt und ausdrucken lassen hat. Aber irgendwie scheint der Trend nicht zur Polaroidkamera zu gehen und es deswegen einfach nicht erschwinglich zu werden - schade!

Deine Gefühle zum Buch kann ich sehr gut nachvollziehen und auch ohne die anderen beiden Bücher zu kennen, geht es mir beim jetzigen Stand schon ähnlich.
HibiscusFlower
9726 Beiträge
17.06.2015 14:13
Sera und Geri: ich bin froh, dass es nicht nur mir so ergeht. Bisher habe ich ja immer nur die 5 Sterne-Bewertungen gesehen und hatte mich darauf verlassen, dass es ja dann nur gut sein kann Ich dachte jetzt wirklich schon, dass es an mir liegt. Eine direkte Leseflaute würde ich jetzt nicht sagen, aber ich vermisse ein Wow-Buch und Heart.Beat. gehört da sicher nicht dazu !

Polaroid: ich fand die Idee witzig, den Preis für den Film aber nicht. Bei einem Film wird es ja nicht bleiben
HibiscusFlower
9726 Beiträge
17.06.2015 14:14
Zitat von Seramonchen:

Hab angefangen aber bisher finde ich es eher ein wenig lahm. Nach dem Motorrad haben sie nun das Auto geklaut und schlafen darin. Die Charaktere finde ich bisher eher nichtssagend aber ich denke da kommt noch was.


Das schon. Ob es dadurch besser wird, weiss ich nicht.
Ich bin gespannt, was dazu noch von dir und Geri kommt
Seramonchen
37809 Beiträge
19.06.2015 12:29
So ich bin durch und wenn ich gewusst hätte worum es geht, dann hätte ich das Buch nicht gelesen. Ich weiß nicht, wie ich es finde. Es war mir zu kurz, um wirkliche Gefühle entwickeln zu können ehrlich gesagt. Die Charaktere sind farblos geblieben, klar, ich hatte Mitleid aber dennoch konnte ich mich nicht richtig reinfühlen. Also ich hatte irgendwie keinen Kloß im Hals oder so.
HibiscusFlower
9726 Beiträge
20.06.2015 11:12
Zitat von Seramonchen:

So ich bin durch und wenn ich gewusst hätte worum es geht, dann hätte ich das Buch nicht gelesen. Ich weiß nicht, wie ich es finde. Es war mir zu kurz, um wirkliche Gefühle entwickeln zu können ehrlich gesagt. Die Charaktere sind farblos geblieben, klar, ich hatte Mitleid aber dennoch konnte ich mich nicht richtig reinfühlen. Also ich hatte irgendwie keinen Kloß im Hals oder so.


Mir erging es wie dir. Dies hatte ich nicht erwartet, dennoch hat es mich nicht berührt.
HibiscusFlower
9726 Beiträge
20.06.2015 11:21
Mein Fazit:

Ein Roadtrip, so dachte ich mir, wäre doch ein ausgezeichnetes Sommerbuch. Das Cover greift nicht nur Details aus dem Buch auf, sondern weckt dazu die Abenteuerlust, bei der ich sofort dabei bin.
Soviel zu - vor dem Lesen.

Ohne große Umschweife bringt die sechzehnjährige Protagonistin Alexandra "Axi" Moore ihren sorgfältig geplanten Trip auf den Tisch und konnte damit sowohl ihren besten Freund Robinson wie auch mich dafür begeistern.
Bis...ja bis wir zu der gestohlenen Harley kamen, die sich nicht als das einzige gestohlene Fahrzeug herausstellte.
Ohne die spießige Erwachsene heraushängen zu lassen, konnte ich mich weder mit der Leichtigkeit dessen, wie schnell ein Motorrad oder Auto geklaut wird, noch mit der stetigen Wiederholungstat anfreunden, selbst wenn ich Robinsons Leidenschaft für alles mit Motor unter der Haube sowie den Gedanken - sie haben nichts zu verlieren - berücksichtige. Wobei mir gerade die letzte `Ausrede´ weder vor dem Lesen noch während der ersten Seiten bewusst war und ich so die Sache mit dem `Ausleihen´ nur unter "es gehört wohl zur Ausreißernummer dazu" verbuchen kann.

Aus "Sie wollen einfach nur mal ausbrechen." wird mit dem Verlauf ein "Sie wollen das Hier und Jetzt erleben, riechen, fühlen, schmecken."
Da ist nicht nur der Roadtrip, der aus den tristen Alltag herausführen soll. Es geht um die erste wahre Liebe und ein weiteres Element, dessen Erwähnung ich vermeiden mag, um nicht zu sehr spoilern.

Bei "Heart.Beat.Love." wird versucht, drei Ebenen miteinander zu verbinden, die einzeln für sich oder im Doppelpack ein interessantes Buch entstehen lassen können.
Roadtrip & Liebe - Liebe & Krankheit - jeweils ein Buch habe ich dazu gelesen. Beide haben mich mitgerissen/konnten mich begeistern.
Und genau das hat mir bei diesem Buch gefehlt. Durch die kurzen Kapitel rauscht man durch das Buch. Erst kommt eine Ahnung auf, die von dem Wissen abgelöst wird und natürlich mag man Axi und Robinson bin zum Schluß begleiten. Was ich jedoch vermisst habe, war der Tiefgang, der mich die Geschichte um die beiden fühlen lässt.
Es geht mir hierbei nicht darum, dass schon bekannte Ideen verwendet worden sind. Vielmehr liegt es an der Nutzung von Klischees und der dadurch erhofften Wirkungen, welche die Story für mich ausdruckslos, etwas lahm sowie leidenschaftslos geschrieben erscheinen lassen und dabei die Besonderheit verliert, die einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen kann.
"Axi und Robinson kommen ganz gut allein zurecht.", dachte ich mir das komplette Buch über. Dadurch wurde ich eher auf Abstand gehalten und die Geschichte konnte mich nicht erreichen.

"Heart.Beat.Love." lässt sich flüssig lesen. Die kurzen Kapitel verleiten dazu, der Neugier auf den weiteren Verlauf nachzugehen und somit am Buch zu bleiben. Auf ein besser ausgearbeitetes Setting hätte ich sogar noch verzichten können, wenn die Konzentration den anderen Ebenen zu gute gekommen wäre. Doch so gleicht die Geschichte von Axi und Robinson eher einem mit Weichzeichner bearbeiteten Bild. Es ist schön hergerichtet, doch von der Tiefe geht etwas verloren.

3 Hibi-Blüten für einen Roadtrip, die erste Liebe und unerwarteten Wendungen.
Geri
11952 Beiträge
21.06.2015 12:01
Ich bin auch gestern dann in einem Rutsch mit den letzten beiden Abschnitten fertig geworden.
Und auch mir geht es so, dass ich wenig dazu sagen kann. Am Anfang war es der flüssige Schreibstil, der mich begeistert hat. Es sah nach einer vielversprechenden Geschichte aus, die leider nachher nur noch an mir vorüber zog, um endlich fertig zu werden.
Ihr wisst ja schon, dass ich traurige Bücher nicht mag. Thematisch würde dieses normalerweise ja voll dazu gehören, aber selbst das zog nur so vorüber, ohne zu berühren.
Auch bei der Liebesgeschichte gab es kein Mitfiebern. Ich glaube es liegt alles in den Charakteren, die einem die ganze Zeit weit weg erscheinen. Man fühlt sie nicht.
Das Bewegendste am Buch bleibt wohl das Vorwort...
HibiscusFlower
9726 Beiträge
21.06.2015 20:13
Zitat von Geri:

Ich bin auch gestern dann in einem Rutsch mit den letzten beiden Abschnitten fertig geworden.
Und auch mir geht es so, dass ich wenig dazu sagen kann. Am Anfang war es der flüssige Schreibstil, der mich begeistert hat. Es sah nach einer vielversprechenden Geschichte aus, die leider nachher nur noch an mir vorüber zog, um endlich fertig zu werden.
Ihr wisst ja schon, dass ich traurige Bücher nicht mag. Thematisch würde dieses normalerweise ja voll dazu gehören, aber selbst das zog nur so vorüber, ohne zu berühren.
Auch bei der Liebesgeschichte gab es kein Mitfiebern. Ich glaube es liegt alles in den Charakteren, die einem die ganze Zeit weit weg erscheinen. Man fühlt sie nicht.
Das Bewegendste am Buch bleibt wohl das Vorwort...


Dies trifft auf das komplette Buch zu.
Gestern Abend habe ich "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" auf DVD geschaut. Mir sind an der gleichen Stelle die Tränen geflossen, wie unterm Lesen.
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