zeigt mir eure Religion
22.10.2013 19:50
Zitat von Julia_18:
Zitat von habibti22:
Zitat von SaharBaby:
Zitat von Viala:
Hmmmm ich folge keiner Religion... weil sie mir alle unlogisch erscheinen bzw. hin und wieder ein ganzganz böses gefühl in mir hinterlassen... ist schwer zu beschreiben... aber solche Erklärungen machen mich unheimlich traurig, weil ich tief in meinem innern die Gewissheit habe, dass es ohne solche zwänge und gebote geht![]()
getauft wurde ich evangelisch, Konfirmation habe ich auch hinter mir... und dann habe ich erkennen müssen, dass das, was mir in bezug auf die quelle allen seins ein gefühl von gut und richtig vermittelt, in einem von menschen gebauten gerüst nicht zu finden ist... was schade war und schade ist... mit Religion wärs etwas einfacher... die sind etabliert...![]()
Ich sehe Religion ja ein wenig wie Mutterschaft. Man liebt seine Kinder. Man möchte ihnen so viel Freiheit wie es nur irgendwie geht geben. Aber man möchte ihnen ja auch Werte und gewisse Regeln beibringen, damit sie auf dieser Welt zurechtkommen. Hält man sich nicht an diese Regeln hat das natürlich Konsequenzen. Aber als Mutter ist es ja auch so, dass man sein Kind trotzdem liebt. Egal was es macht, egal wie sehr es sich dagegen wehrt z.B ins Bett zu gehen. Man liebt es auch, wenn es dann am nächsten Morgen total müde und zickig ist weil der Kampf, bis man es ins Bett gebracht hat am Vortag zu lange angedauert hat.
Und so ist das mit Gott und uns (aus meiner Sicht). Er liebt uns, wir bauen Mist, er verzeiht uns, er liebt uns trotzdem.
Deswegen kann ich mir, bei dem Bild, dass ich von Gott habe einfach nicht vorstellen dass ich in die Hölle komme, wenn ich kein Kopftuch trage. Aber der Islam sieht das mit der Hölle ja etwas anders als Christen das tun.
Übrigens: Aus islamischer Sicht ist mit die Hölle sicher, da ich im Dezember getauft werde![]()
So, das war wieder mal sehr konfus und dürftig geschrieben aber ich hoffe du konntest verstehen wie ich das meine.
trittst du aus dem islam aus?
ouhh mann.................
22.10.2013 19:59
Ich selbst bin kein wirklich religiöser Mensch, aber ich respektiere natürlich, wenn Menschen ihren Glauben intensiv leben und ausüben. Was ich aber sehr abschreckend und irgendwie komisch finde, ist, dass ihr hier so "geschwollen", missionarisch, ...ich kann es schlecht beschreiben, aber wenn ihr schreibt, liest sich das immer wie eine Predigt. Ich weiß ja nicht, ob das üblich ist, im Grunde kann es mir auch Wurscht sein, aber ich finde es schon sehr merkwürdig, auf diese Art und Weise über eine Sache zu schreiben und zu diskutieren. Ist nicht böse gemeint.
23.10.2013 07:54
Zitat von nani26mz:
Ich selbst bin kein wirklich religiöser Mensch, aber ich respektiere natürlich, wenn Menschen ihren Glauben intensiv leben und ausüben. Was ich aber sehr abschreckend und irgendwie komisch finde, ist, dass ihr hier so "geschwollen", missionarisch, ...ich kann es schlecht beschreiben, aber wenn ihr schreibt, liest sich das immer wie eine Predigt. Ich weiß ja nicht, ob das üblich ist, im Grunde kann es mir auch Wurscht sein, aber ich finde es schon sehr merkwürdig, auf diese Art und Weise über eine Sache zu schreiben und zu diskutieren. Ist nicht böse gemeint.
Finde ich auch, es klingt auch alles so gezwungen, aggressiv fast böse
Und so kenn ich den islam wie mein mann und seine Familie ihn lebt, nicht
27.02.2014 10:51
Wieso sie kein Hijab tragen wollte!
Ein Gespräch zwischen zwei Frauen:
A: Oh, ich habe es so satt!
B: Satt? Was hast du denn satt?
A: Ich habe all die Leute satt, die mich beurteilen.
B: Wer beurteilt dich denn?
A: Diese Frau dort. Jedes Mal wenn ich neben ihr sitze, erzählt sie mir vom Hijab.
B: Vielleicht wollte sie dir nur einen Ratschlag geben.
A: Ich brauche ihre Ratschläge nicht. Ich kenne meine Religion. Kann sie sich nicht um ihre eigenen Probleme kümmern?
B: Ich glaube du hast mich falsch verstanden. Vielleicht wollte sie einfach nur freundlich sein.
A: Wenn sie nett und freundlich sein wollte, dann hätte sie sich lieber aus meinen Angelegenheiten raus gehalten.
B: Aber es ist ihre Pflicht dich zum Guten zu führen.
A: Glaub mir mal, das war keine Aufmunterung zum Guten. Was meinst du eigentlich mit „gut“?
B: Nun, Hijab zu tragen wäre etwas Gutes.
A: Wer sagt das?
B: Das steht im Quran oder etwa nicht?
A: Ja. Sie zitierte einen Vers aus dem Quran.
B: In Sura Nur und anderen Stellen wird darüber gesprochen.
A: Ja, aber es ist doch keine große Sünde keinen Hijab zu tragen. Anderen Menschen zu helfen und beten ist viel wichtiger.
B: Mag sein, aber die großen Sünden beginnen mit den Kleinen.
A: Das ist wohl wahr.
Es ist trotzdem nicht so wichtig was man trägt. Man sollte nur ein gutes gesundes Herz haben.
B: Was man trägt ist nicht wichtig?
A: Ja, richtig. Das ist meine Meinung.
B: Wieso verbringst du dann jeden Morgen eine Stunde vor dem Spiegel?
A: Was meinst du damit?
B: Du verschwendest ein Haufen Geld für Kosmetika. Ganz davon abgesehen, wie lange du vor dem Spiegel stehst für deine Haare. Über Schlankheitskuren weißt du auch erstaunlich viel.
A: Wenn du meinst.
B: Deine Erscheinung IST wichtig.
A: Ja aber ich meinte, dass der Hijab nicht so wichtig ist in unserer Religion.
B: Wenn es nicht so wichtig ist, wieso wird es dann im Quran erwähnt?
A: Du weißt doch, dass ich nicht soviel über den Quran weiß.
B: Glaubst du, du könntest Allahs Gesetz einfach ignorieren und alles wäre okay?
A: Ja. Allah ist Barmherzig und Allverzeihend.
B: Allah verzeiht denen, die bereit sind zu bereuen und ihre Fehler nicht wiederholen.
A: Wer sagt das?
B: Das steht im selben Buch, das dir schon gesagt hat, dich zu bedecken.
A: Aber ich mag keinen Hijab. Dadurch wird nur meine Freiheit eingeschränkt.
B: Führen dich denn die Gesichtslotionen, Lippenstifte, Mascaras, Kajals und all die anderen Kosmetika zu deiner Befreiung?
Wie definierst du Freiheit?
A: Freiheit besteht darin alles zu tun, was ich will.
B: Nein. Freiheit besteht darin, das Gute zu tun und nicht was man will.
A: Schau mal! Ich kenne so viele Leute die kein Hijab tragen und total nett sind.
Ich kenn auch viele, die Hijab tragen und sehr schlechte Menschen sind.
Diejenigen, die es nicht tragen, sind manchmal sogar besser als die Muslimas mit Hijab.
B: Was soll das heißen?
Es gibt auch Leute, die nett zu dir sind und alkoholabhängig sind. Sollen wir nun auch alle Alkoholiker sein?
Dein Argument ist dumm.
A: Ich will keine Extremistin und Fanatikerin sein. Ich finde mich okay, auch ohne Hijab.
B: Du bist aber eine säkulare Fanatikerin und eine Extremistin in Ungehorsam gegenüber Allah.
A: Du hast mich nicht richtig verstanden. Wer soll mich heiraten, wenn ich Hijab trage?
B: Glaubst du, dass all diese Frauen mit Kopftuch keinen Mann abgekommen und nie heiraten?
A: Was ist, wenn ich heirate und mein Ehemann es nicht mag? Was wenn er möchte, dass ich kein Hijab trage?
B: Was ist, wenn dein Ehemann von dir möchte, dass ihr gemeinsam die Bank ausraubt?
A: Dein Beispiel ist blöd. Banküberfälle sind ein Verbrechen.
B: Ungehorsamkeit gegenüber deinem Schöpfer ist kein Verbrechen?
A: Wer würde mich denn überhaupt einstellen mit Hijab?
B: Eine Firma, die ihre Mitarbeiter und ihre Persönlichkeit respektiert.
A: Nach dem 11. September ist doch alles viel schwieriger geworden.
B: Ja, das mag sein. Erinnerst du dich noch an Hanan und das andere Mädchen, die immer einen weißen Hijab trug?
A: Jasmin?
B: Ja genau. Jasmin. Sie beendete erst kürzlich ihren Betriebswirtschaftsgrad (Master of Business Administration) und arbeitet nun bei GE.
A: Warum reduzierst du eigentlich die Religion auf ein Stück Stoff?
B: Wieso reduzierst du Weiblichkeit auf Stöckelschuhe und Lippenstift?
A: Du hast meine Frage nicht beantwortet
B: Doch das habe ich. Hijab ist nicht nur ein Kleidungsstück. Es geht um Gehorsamkeit gegenüber Allah in dieser schwierigen Umgebung.
Es geht um Mut, Glauben und wahre Weiblichkeit. Was drücken denn deine kurzen Ärmel und dünnen Hosen aus?
A: Das ist Mode. Lebst du in einem Käfig oder was?
Der Hijab wurde doch von den Männern erfunden, um die Frauen zu unterdrücken.
B: Wirklich? Ich wusste nicht, dass man Frauen durch Hijab kontrollieren kann.
A: Natürlich, dafür ist es doch gedacht.
B: Was ist mit den Frauen, die dafür kämpfen ihr Hijab zu tragen? Wieso werden in Frankreich die Mädchen durch Männer gezwungen ihren Hijab abzunehmen? Was sagst du dazu?
A: Das ist etwas anderes.
B: Worin liegt der Unterschied? Die Frau, die mit dir gesprochen hat, war doch eine Frau oder?
A: Ja, aber …
B: Werden denn nicht viele Mode-Trends von Männern kreiert, die dich „befreien“ wollen?
Männer haben keine Macht Frauen zu entblößen und missbrauchen sie als Ware?!
A
h, ich brauch eine Pause …
B: Ein Moment. Lass mich meine Gedanken beenden. Willst du mir tatsächlich sagen, dass Männer die Frauen durch den Hijab kontrollieren?
A: Ja!
B: Wie denn?
A: Indem der Frau befohlen wird, was sie zu tragen hat!
B: Was tun denn die Kinofilme, Magazine und Boulevardsendungen? Erzählen sie dir nicht täglich, was „IN“ ist und was „OUT“ ist? Erzählen sie dir nicht, was „attraktiv“ ist?
A: Ja, sie berichten von den aktuellen Mode-Trends.
B: Wird hier keine Kontrolle ausgeübt? Man erzeugt Druck, damit du das trägst, was gerade „IN“ ist.
Sie kontrollieren nicht nur dich, sondern den gesamten Markt.
A: Was meinst du damit?
B: Man erzählt dir, du sollst dünn und magersüchtig aussehen, wie die Frau auf dem Titelbild eines Magazins. Die meisten Magazine werden von Männern gemacht.
Sie sagen dir, was schön ist und wie du auszusehen hast und du kaufst ihre Produkte.
A: Ich begreif das nicht. Was hat der Hijab mit den Produkten zu tun?
B: Das ist alles miteinander verbunden. Bemerkst du denn nichts?
Der Hijab ist eine Bedrohung für die Konsumwelt. Auf der einen Seite sind all die Frauen, die alles tun um dem Schönheitsideal der Männer am nahsten zu kommen.
Sie kaufen alles Mögliche und schrecken nicht mal davor zurück sich Gift ins Gesicht zu spritzen. Der Schönheitswahn hat viele krank gemacht.
Niemand will mehr schwanger werden, weil man sonst nicht mehr die Schönheitsideale erreicht.
Auf der anderen Seite ist der Islam, der den Frauen sagt, sie sollen auf ihre Seele achten und sich keine Sorgen machen über das Mode-Diktat der Männer.
A: Ist denn der Hijab kein Produkt?
B: Ja. Es ist ein „Produkt“ was dich aus den Fesseln der Konsumwelt, die von Männern dominiert wird, befreit.
A: Hör jetzt endlich auf mich zu unterrichten! ICH WERDE KEIN HIJAB TRAGEN!!! Es ist peinlich, altmodisch und absolut nicht geeignet für diese Gesellschaft.
Außerdem bin ich erst 20 Jahre alt und zu jung dafür!
B: Das kannst du dann deinem Herrn am Tage des Jüngsten Gerichts erzählen.
A: Schön.
B: Schön.
A: Lass mich in Ruhe! Ich will nichts mehr über Hijab Niqab Schmijab Punjab hören!
...Sie starrt in den Spiegel. Sie verdrängt die Stimmen in ihrem Kopf.
„Und verloren geht der, der sie verdirbt (die Seele)“ 91:10
„JA“ zu Locken im Haar – „NEIN“ zum Hijab.
"Doch nein! Ihr zieht das irdische Leben vor, obwohl das Jenseits besser und dauerhafter ist."87:16-17
Eine Entscheidung die, die Gesellschaft akzeptiert und der Glaube ablehnt.
"Ihr seid die beste Gemeinschaft, die unter den Menschen hervorgebracht worden ist, sofern ihr das Rechtmäßige gebietet, das Unrechtmäßige untersagt und an Gott glaubt."""
Ein Gespräch zwischen zwei Frauen:
A: Oh, ich habe es so satt!
B: Satt? Was hast du denn satt?
A: Ich habe all die Leute satt, die mich beurteilen.
B: Wer beurteilt dich denn?
A: Diese Frau dort. Jedes Mal wenn ich neben ihr sitze, erzählt sie mir vom Hijab.
B: Vielleicht wollte sie dir nur einen Ratschlag geben.
A: Ich brauche ihre Ratschläge nicht. Ich kenne meine Religion. Kann sie sich nicht um ihre eigenen Probleme kümmern?
B: Ich glaube du hast mich falsch verstanden. Vielleicht wollte sie einfach nur freundlich sein.
A: Wenn sie nett und freundlich sein wollte, dann hätte sie sich lieber aus meinen Angelegenheiten raus gehalten.
B: Aber es ist ihre Pflicht dich zum Guten zu führen.
A: Glaub mir mal, das war keine Aufmunterung zum Guten. Was meinst du eigentlich mit „gut“?
B: Nun, Hijab zu tragen wäre etwas Gutes.
A: Wer sagt das?
B: Das steht im Quran oder etwa nicht?
A: Ja. Sie zitierte einen Vers aus dem Quran.
B: In Sura Nur und anderen Stellen wird darüber gesprochen.
A: Ja, aber es ist doch keine große Sünde keinen Hijab zu tragen. Anderen Menschen zu helfen und beten ist viel wichtiger.
B: Mag sein, aber die großen Sünden beginnen mit den Kleinen.
A: Das ist wohl wahr.
Es ist trotzdem nicht so wichtig was man trägt. Man sollte nur ein gutes gesundes Herz haben.
B: Was man trägt ist nicht wichtig?
A: Ja, richtig. Das ist meine Meinung.
B: Wieso verbringst du dann jeden Morgen eine Stunde vor dem Spiegel?
A: Was meinst du damit?
B: Du verschwendest ein Haufen Geld für Kosmetika. Ganz davon abgesehen, wie lange du vor dem Spiegel stehst für deine Haare. Über Schlankheitskuren weißt du auch erstaunlich viel.
A: Wenn du meinst.
B: Deine Erscheinung IST wichtig.
A: Ja aber ich meinte, dass der Hijab nicht so wichtig ist in unserer Religion.
B: Wenn es nicht so wichtig ist, wieso wird es dann im Quran erwähnt?
A: Du weißt doch, dass ich nicht soviel über den Quran weiß.
B: Glaubst du, du könntest Allahs Gesetz einfach ignorieren und alles wäre okay?
A: Ja. Allah ist Barmherzig und Allverzeihend.
B: Allah verzeiht denen, die bereit sind zu bereuen und ihre Fehler nicht wiederholen.
A: Wer sagt das?
B: Das steht im selben Buch, das dir schon gesagt hat, dich zu bedecken.
A: Aber ich mag keinen Hijab. Dadurch wird nur meine Freiheit eingeschränkt.
B: Führen dich denn die Gesichtslotionen, Lippenstifte, Mascaras, Kajals und all die anderen Kosmetika zu deiner Befreiung?
Wie definierst du Freiheit?
A: Freiheit besteht darin alles zu tun, was ich will.
B: Nein. Freiheit besteht darin, das Gute zu tun und nicht was man will.
A: Schau mal! Ich kenne so viele Leute die kein Hijab tragen und total nett sind.
Ich kenn auch viele, die Hijab tragen und sehr schlechte Menschen sind.
Diejenigen, die es nicht tragen, sind manchmal sogar besser als die Muslimas mit Hijab.
B: Was soll das heißen?
Es gibt auch Leute, die nett zu dir sind und alkoholabhängig sind. Sollen wir nun auch alle Alkoholiker sein?
Dein Argument ist dumm.
A: Ich will keine Extremistin und Fanatikerin sein. Ich finde mich okay, auch ohne Hijab.
B: Du bist aber eine säkulare Fanatikerin und eine Extremistin in Ungehorsam gegenüber Allah.
A: Du hast mich nicht richtig verstanden. Wer soll mich heiraten, wenn ich Hijab trage?
B: Glaubst du, dass all diese Frauen mit Kopftuch keinen Mann abgekommen und nie heiraten?
A: Was ist, wenn ich heirate und mein Ehemann es nicht mag? Was wenn er möchte, dass ich kein Hijab trage?
B: Was ist, wenn dein Ehemann von dir möchte, dass ihr gemeinsam die Bank ausraubt?
A: Dein Beispiel ist blöd. Banküberfälle sind ein Verbrechen.
B: Ungehorsamkeit gegenüber deinem Schöpfer ist kein Verbrechen?
A: Wer würde mich denn überhaupt einstellen mit Hijab?
B: Eine Firma, die ihre Mitarbeiter und ihre Persönlichkeit respektiert.
A: Nach dem 11. September ist doch alles viel schwieriger geworden.
B: Ja, das mag sein. Erinnerst du dich noch an Hanan und das andere Mädchen, die immer einen weißen Hijab trug?
A: Jasmin?
B: Ja genau. Jasmin. Sie beendete erst kürzlich ihren Betriebswirtschaftsgrad (Master of Business Administration) und arbeitet nun bei GE.
A: Warum reduzierst du eigentlich die Religion auf ein Stück Stoff?
B: Wieso reduzierst du Weiblichkeit auf Stöckelschuhe und Lippenstift?
A: Du hast meine Frage nicht beantwortet
B: Doch das habe ich. Hijab ist nicht nur ein Kleidungsstück. Es geht um Gehorsamkeit gegenüber Allah in dieser schwierigen Umgebung.
Es geht um Mut, Glauben und wahre Weiblichkeit. Was drücken denn deine kurzen Ärmel und dünnen Hosen aus?
A: Das ist Mode. Lebst du in einem Käfig oder was?
Der Hijab wurde doch von den Männern erfunden, um die Frauen zu unterdrücken.
B: Wirklich? Ich wusste nicht, dass man Frauen durch Hijab kontrollieren kann.
A: Natürlich, dafür ist es doch gedacht.
B: Was ist mit den Frauen, die dafür kämpfen ihr Hijab zu tragen? Wieso werden in Frankreich die Mädchen durch Männer gezwungen ihren Hijab abzunehmen? Was sagst du dazu?
A: Das ist etwas anderes.
B: Worin liegt der Unterschied? Die Frau, die mit dir gesprochen hat, war doch eine Frau oder?
A: Ja, aber …
B: Werden denn nicht viele Mode-Trends von Männern kreiert, die dich „befreien“ wollen?
Männer haben keine Macht Frauen zu entblößen und missbrauchen sie als Ware?!
A
h, ich brauch eine Pause … B: Ein Moment. Lass mich meine Gedanken beenden. Willst du mir tatsächlich sagen, dass Männer die Frauen durch den Hijab kontrollieren?
A: Ja!
B: Wie denn?
A: Indem der Frau befohlen wird, was sie zu tragen hat!
B: Was tun denn die Kinofilme, Magazine und Boulevardsendungen? Erzählen sie dir nicht täglich, was „IN“ ist und was „OUT“ ist? Erzählen sie dir nicht, was „attraktiv“ ist?
A: Ja, sie berichten von den aktuellen Mode-Trends.
B: Wird hier keine Kontrolle ausgeübt? Man erzeugt Druck, damit du das trägst, was gerade „IN“ ist.
Sie kontrollieren nicht nur dich, sondern den gesamten Markt.
A: Was meinst du damit?
B: Man erzählt dir, du sollst dünn und magersüchtig aussehen, wie die Frau auf dem Titelbild eines Magazins. Die meisten Magazine werden von Männern gemacht.
Sie sagen dir, was schön ist und wie du auszusehen hast und du kaufst ihre Produkte.
A: Ich begreif das nicht. Was hat der Hijab mit den Produkten zu tun?
B: Das ist alles miteinander verbunden. Bemerkst du denn nichts?
Der Hijab ist eine Bedrohung für die Konsumwelt. Auf der einen Seite sind all die Frauen, die alles tun um dem Schönheitsideal der Männer am nahsten zu kommen.
Sie kaufen alles Mögliche und schrecken nicht mal davor zurück sich Gift ins Gesicht zu spritzen. Der Schönheitswahn hat viele krank gemacht.
Niemand will mehr schwanger werden, weil man sonst nicht mehr die Schönheitsideale erreicht.
Auf der anderen Seite ist der Islam, der den Frauen sagt, sie sollen auf ihre Seele achten und sich keine Sorgen machen über das Mode-Diktat der Männer.
A: Ist denn der Hijab kein Produkt?
B: Ja. Es ist ein „Produkt“ was dich aus den Fesseln der Konsumwelt, die von Männern dominiert wird, befreit.
A: Hör jetzt endlich auf mich zu unterrichten! ICH WERDE KEIN HIJAB TRAGEN!!! Es ist peinlich, altmodisch und absolut nicht geeignet für diese Gesellschaft.
Außerdem bin ich erst 20 Jahre alt und zu jung dafür!
B: Das kannst du dann deinem Herrn am Tage des Jüngsten Gerichts erzählen.
A: Schön.
B: Schön.
A: Lass mich in Ruhe! Ich will nichts mehr über Hijab Niqab Schmijab Punjab hören!
...Sie starrt in den Spiegel. Sie verdrängt die Stimmen in ihrem Kopf.
„Und verloren geht der, der sie verdirbt (die Seele)“ 91:10
„JA“ zu Locken im Haar – „NEIN“ zum Hijab.
"Doch nein! Ihr zieht das irdische Leben vor, obwohl das Jenseits besser und dauerhafter ist."87:16-17
Eine Entscheidung die, die Gesellschaft akzeptiert und der Glaube ablehnt.
"Ihr seid die beste Gemeinschaft, die unter den Menschen hervorgebracht worden ist, sofern ihr das Rechtmäßige gebietet, das Unrechtmäßige untersagt und an Gott glaubt."""
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