Einschulung - lieber ein Jahr später
12.03.2017 17:43
Zitat von Lila17:
Ach ja und ich kenne einige Kinder die zurückgestellt wurden. Ohne Probleme. Also das es hier jetzt so hardcore Probleme damit gibt und das ewig dauert, bis das genehmigt wird, habe ich jetzt noch nicht erlebt.
Kommt wohl einfach auf das Bundesland an.
In NRW ist das wohl ein Ding der Unmöglichkeit.
12.03.2017 17:44
Zitat von wolkenschaf:
Ich habe meine Tochter zurückstellen lassen, weil sie sonst mit 5,5 Jahren eingeschult worden wäre. Das wäre für sie in ihrer damaligen emotionalen und sozialen Entwicklung definitiv zu früh gewesen. Stichtag war damals hier der 31.12. Sie hat am 29.12 Geburtstag. Es war ein totaler Kampf die Rückstellung durchzubekommen, obwohl ich Gutachten von mehreren Ärzten hatte und die KIta auch für die Rückstellung war. Letztendlich sind wir über den schulpsychologischen Dienst gegangen und haben es durchbekommen. Es war für meine Tochter die beste Entscheidung! die wir treffen konnten.
Bei der TS sehe ich das allerdings etwas anders. Das Kind hat noch 1,5 Jahre Zeit, bis es wirklich ernst wird. Da passiert in der Entwicklung noch so viel, was jetzt noch gar nicht absehbar ist. Und das Kind ist doch dann auch schon 6 Jahre alt, wie auch die meisten anderen 1. Klässler. Da finde ich diese Vehemenz echt etwas übertrieben, zumal der Wille des Kindes irgendwie bisher gar keine Rolle zu spielen schien...![]()
Hatte ich bereits erwähnt. Er will nicht, er freut sich nicht, kein Interesse. Zum jetzigen Zeitpunkt. Und das wird auch in 1,5 Jahren so sein.
Woher ich das weiss? Es ist mein Sohn.
Es gibt hier Dinge die haben sich auch in den letzten 1,5 Jahren hier nicht verändert. Manche Dinge sind einfach eine typfrage, keine Entwicklungsfrage.
12.03.2017 17:47
Zitat von smuk:
Zitat von wolkenschaf:
Ich habe meine Tochter zurückstellen lassen, weil sie sonst mit 5,5 Jahren eingeschult worden wäre. Das wäre für sie in ihrer damaligen emotionalen und sozialen Entwicklung definitiv zu früh gewesen. Stichtag war damals hier der 31.12. Sie hat am 29.12 Geburtstag. Es war ein totaler Kampf die Rückstellung durchzubekommen, obwohl ich Gutachten von mehreren Ärzten hatte und die KIta auch für die Rückstellung war. Letztendlich sind wir über den schulpsychologischen Dienst gegangen und haben es durchbekommen. Es war für meine Tochter die beste Entscheidung! die wir treffen konnten.
Bei der TS sehe ich das allerdings etwas anders. Das Kind hat noch 1,5 Jahre Zeit, bis es wirklich ernst wird. Da passiert in der Entwicklung noch so viel, was jetzt noch gar nicht absehbar ist. Und das Kind ist doch dann auch schon 6 Jahre alt, wie auch die meisten anderen 1. Klässler. Da finde ich diese Vehemenz echt etwas übertrieben, zumal der Wille des Kindes irgendwie bisher gar keine Rolle zu spielen schien...![]()
Hatte ich bereits erwähnt. Er will nicht, er freut sich nicht, kein Interesse. Zum jetzigen Zeitpunkt. Und das wird auch in 1,5 Jahren so sein.
Woher ich das weiss? Es ist mein Sohn.
Es gibt hier Dinge die haben sich auch in den letzten 1,5 Jahren hier nicht verändert. Manche Dinge sind einfach eine typfrage, keine Entwicklungsfrage.
Und was machst du, wenn er dann auch mit 7 nicht will? Ist ja dann auch eine Typfrage und wird sich nicht ändern...
Was bringt dann das eine Jahr?
12.03.2017 18:04
Zitat von smuk:
Ich habe gelesen das letztendlich der Schulleiter entscheidet ob Zurückstellung ja oder nein. Wenn er seine Quote nicht vollbekommt dann holt er sich eben auch die Kinder die noch nicht soweit sind. Es geht auch hier weitesgehend um das Wirtschaftliche. Manche sagen das sogar direkt!
Eine wichtige Frage wäre eben tatsächlich: was wenn man die Rückstellung durchbekommt. Wo müssen die Kinder dann hin? Haben sie dann einfach noch 1 Jahr Zeit und werden eben erst mit 7 schulpflichtig? Weiss das jemand? Wenn man sich dann mit der Rückstellung ins Bein schneidet.. sowas möchte ich eben vorher wissen.
Vielleicht telefoniere ich nächste Woche mal rum.
Achso, und ich habe nicht schon speziell nach einem Anwalt geschaut. Durch Zufall beim Lesen habe ich einen gefunden der sich darauf spezialisiert hat und viele Mütter ihm unendlich dankbar sind durch seine Hilfe. Denn die Schulen halten sich natürlich nicht daran so kooperativ mit den Eltern zu sein. Das ist nunmal leider der Alltag.
bei usn gehen die zurück gestellten kinder ganz normal weiter in den kiga.
12.03.2017 18:07
Das ist ja nicht der Hauptgrund warum ich daran Interesse habe.
Aber den Vorwurf ob ich überhaupt den Interessen meines Kindes folge brauche ich mir nicht machen zu lassen.
Aber den Vorwurf ob ich überhaupt den Interessen meines Kindes folge brauche ich mir nicht machen zu lassen.
12.03.2017 18:14
Zitat von smuk:
Zitat von wolkenschaf:
Ich habe meine Tochter zurückstellen lassen, weil sie sonst mit 5,5 Jahren eingeschult worden wäre. Das wäre für sie in ihrer damaligen emotionalen und sozialen Entwicklung definitiv zu früh gewesen. Stichtag war damals hier der 31.12. Sie hat am 29.12 Geburtstag. Es war ein totaler Kampf die Rückstellung durchzubekommen, obwohl ich Gutachten von mehreren Ärzten hatte und die KIta auch für die Rückstellung war. Letztendlich sind wir über den schulpsychologischen Dienst gegangen und haben es durchbekommen. Es war für meine Tochter die beste Entscheidung! die wir treffen konnten.
Bei der TS sehe ich das allerdings etwas anders. Das Kind hat noch 1,5 Jahre Zeit, bis es wirklich ernst wird. Da passiert in der Entwicklung noch so viel, was jetzt noch gar nicht absehbar ist. Und das Kind ist doch dann auch schon 6 Jahre alt, wie auch die meisten anderen 1. Klässler. Da finde ich diese Vehemenz echt etwas übertrieben, zumal der Wille des Kindes irgendwie bisher gar keine Rolle zu spielen schien...![]()
Hatte ich bereits erwähnt. Er will nicht, er freut sich nicht, kein Interesse. Zum jetzigen Zeitpunkt. Und das wird auch in 1,5 Jahren so sein.
Woher ich das weiss? Es ist mein Sohn.
Es gibt hier Dinge die haben sich auch in den letzten 1,5 Jahren hier nicht verändert. Manche Dinge sind einfach eine typfrage, keine Entwicklungsfrage.
Also das ist ja Quatsch irgendwie ne?
Es sind 1,5 Jahre!!
12.03.2017 18:15
da bei uns in hessen der stichtag der 30.06 ist war mein sohn als augustkind letztes jahr kann-kind (in den meisten anderen bundesländern wäre er ja ein musskind gewesen). und wir haben uns dagegen entschieden ihn einzuschulen.
er war einfach damals noch nicht so weit. hatte kein interesse an malen, stifte halten oder ähnlichem. längere zeit stillsitzen und konzentriert arbeiten - pustekuchen! überhaupt interesse an schule? - nö, gab es auch nicht! im sozialen bereich war er auch noch nicht soweit.
er hat jetzt in diesem einem jahr so einen entwicklungsschritt gemacht, das ist unvorstellbar! ihm tat es gut, dass eine jahr weiter im kiga bleiben zu dürfen!
ja, in einigen bereichen ist er mittlerweile weiter als es für ein vorschulkind gut ist (er rechnet ohne probleme plus und minus im 10er bereich), aber das ist ja nicht alles wo es in der schule drauf an kommt!
was ich damit sagen will - man muss wirklich jedes kind individuell sehen ob es shculreif ist oder nicht!
und leider greifen da einige bundesländer stark hinein indem sie pauschal alle 5-6 jährigne kids einschulen und es kaum möglichkeiten gibt auf die kids einzugehen!
und nicht in jedem bundesland (bzw kiga) gibt es richtig gute vorschulprogramme auf die man sich verlassen kann, dass sie das kind fördern. und nicht jede grundschule bietet dieses 3-jährige schuleingangsphase an.
daher muss man wirklich individuell entscheiden, was das beste für das kidn ist!
aber sich zu informieren welche möglichkeiten es in alle richtungen gibt, ist doch nichts verkehrtes?
er war einfach damals noch nicht so weit. hatte kein interesse an malen, stifte halten oder ähnlichem. längere zeit stillsitzen und konzentriert arbeiten - pustekuchen! überhaupt interesse an schule? - nö, gab es auch nicht! im sozialen bereich war er auch noch nicht soweit.
er hat jetzt in diesem einem jahr so einen entwicklungsschritt gemacht, das ist unvorstellbar! ihm tat es gut, dass eine jahr weiter im kiga bleiben zu dürfen!
ja, in einigen bereichen ist er mittlerweile weiter als es für ein vorschulkind gut ist (er rechnet ohne probleme plus und minus im 10er bereich), aber das ist ja nicht alles wo es in der schule drauf an kommt!
was ich damit sagen will - man muss wirklich jedes kind individuell sehen ob es shculreif ist oder nicht!
und leider greifen da einige bundesländer stark hinein indem sie pauschal alle 5-6 jährigne kids einschulen und es kaum möglichkeiten gibt auf die kids einzugehen!
und nicht in jedem bundesland (bzw kiga) gibt es richtig gute vorschulprogramme auf die man sich verlassen kann, dass sie das kind fördern. und nicht jede grundschule bietet dieses 3-jährige schuleingangsphase an.
daher muss man wirklich individuell entscheiden, was das beste für das kidn ist!
aber sich zu informieren welche möglichkeiten es in alle richtungen gibt, ist doch nichts verkehrtes?
12.03.2017 18:24
Danke shelyra!
Das fasst es zusammen.
Ich möchte mich auch nicht dafür rechtfertigen was das Beste für meinen Sohn ist. Ich spreche nicht von anderen, nur von meinem Kind.
Und ob es die richtige Entscheidung war sieht man erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Und ich fange lieber jetzt schon an mir alle Wege offen zu halten als dann in einem Jahr blöd aus der Wäsche zu gucken.
Es gibt ja auch Kinder die andere Kinder doof finden. Was machen die denn? Denen würde ein Jahr mehr zB auch gut tun.
Da ist ja wohl jeder individuell.
Das fasst es zusammen.
Ich möchte mich auch nicht dafür rechtfertigen was das Beste für meinen Sohn ist. Ich spreche nicht von anderen, nur von meinem Kind.
Und ob es die richtige Entscheidung war sieht man erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Und ich fange lieber jetzt schon an mir alle Wege offen zu halten als dann in einem Jahr blöd aus der Wäsche zu gucken.
Es gibt ja auch Kinder die andere Kinder doof finden. Was machen die denn? Denen würde ein Jahr mehr zB auch gut tun.
Da ist ja wohl jeder individuell.
12.03.2017 18:33
Zitat von smuk:
Zitat von Mamota:
Zitat von smuk:
Hallo zusammen,
ich habe mal eine ganz direkte Frage.
Wir wohnen in Niedersachsen. Mein Sohn ist 4 1/2 und wir haben Mitte der Woche die Einladung für die Anmeldung zur Grundschule bekommen. Ich bin ein bisschen schockiert dass das so früh kommt.
Gibt es irgendwie eine Möglichkeit sein Kind erst mit 7 einschulen zu lassen? Der Aufwand ist mir egal.
Hat jemand Tipps?
Vielen Dank und viele Grüsse!
Smuk
Die Anmeldung ist aber fürs übernächste Schuljahr. Wir haben die auch reingeflattert bekommen. Es fühlt sich halt in NDS so krass an, wegen der Sprachförderregelung. So anderthalb Jahre vorher scheint das übelst unwirklich. Mich hat das auch erst mal aus den Socken gehauen, obwohl ich es eigentlich wissen müsste.
Warte doch erst mal das Vorschuljahr ab, was sich da so rauskristallisiert. Im Zweifelsfall kannst du immer noch beantragen, dass dein Kind noch ein Jahr zurückgestellt wird und in den Schulkindergarten geht. Aber jetzt ist es doch noch etwas früh für Prognosen.
Danke dir!
Also das geht alles noch obwohl ich ihn Ende April erstmal anmelden muss?
Mein Mann sagte schon, in den letzten drei Jahren hat sich jedes Jahr etwas geändert was das Thema angeht. Wer weiss was bis dahin noch so beschlossen wird![]()
Der Sohn von einer Freundin geht nicht in die KiTa, aber auch sie möchte die Zurückstellung für ihr Kind. Wo müsste denn dieser dann hin?![]()
Bei deiner Freundin weiß ich es nicht.
Bei euch geht das, ja. Die Anmeldung ist in NDS so früh, weil die Kinder bei Bedarf ein Anrecht auf ein ganzes Jahr Sprachförderung haben und das geplant werden muss. In Stein gemeißelt ist deswegen aber noch lange nichts.
Ich muss Schnappi sogar noch diesen Monat anmelden. Das wirkt auch für mich als Mutter total absurd.
Bei uns gibt es für den Fall einer Zurückstellung im Nachbarort einen guten Schulkindergarten, wo die Kinder bei Bedarf spielerisch auf die Einschulung vorbereitet werden. Musst dich mal bei der Stadt oder beim KiGa erkundigen, wie das bei euch ist. Die wissen wohl auch am Ehesten wie das beim Kind deiner Freundin ist. Geht ihr Kind denn im Sommer auch noch nicht in den KiGa?
12.03.2017 18:50
Liebe TS, ich würde wirklich erstmal schauen, wie sich das jahr entwickelt... in Niedersachsen ist das zurückstellen, wenn irgendwas sit, wirklich nicht so schwer... andere bundesländer sind da anders gestrickt.
In unserem Kindergarten machen die Vorschulkinder auch mal eigene ausflüge (zb in den Verkehrsgarten), haben einen Erste-Hilfe-Kurs oder Gehen in die Turnhalle in der Schule undundund... das ist an sich ja erstmal schön für die großen... sowas würde ich meinem Kind zb nicht vorenthalten wollen, nur weil ich der meinung bin, dass sich da in den anderthalb jahren nix mehr tun wird
Das kind bei dem ich quasi live dabei war mit rückstellung gab und gibt es sprachliche defizite und es war null problem es noch ein jahr im Kidnergarten zu lassen...
In unserem Kindergarten machen die Vorschulkinder auch mal eigene ausflüge (zb in den Verkehrsgarten), haben einen Erste-Hilfe-Kurs oder Gehen in die Turnhalle in der Schule undundund... das ist an sich ja erstmal schön für die großen... sowas würde ich meinem Kind zb nicht vorenthalten wollen, nur weil ich der meinung bin, dass sich da in den anderthalb jahren nix mehr tun wird
Das kind bei dem ich quasi live dabei war mit rückstellung gab und gibt es sprachliche defizite und es war null problem es noch ein jahr im Kidnergarten zu lassen...
12.03.2017 18:51
Zitat von smuk:
Zitat von wolkenschaf:
Ich habe meine Tochter zurückstellen lassen, weil sie sonst mit 5,5 Jahren eingeschult worden wäre. Das wäre für sie in ihrer damaligen emotionalen und sozialen Entwicklung definitiv zu früh gewesen. Stichtag war damals hier der 31.12. Sie hat am 29.12 Geburtstag. Es war ein totaler Kampf die Rückstellung durchzubekommen, obwohl ich Gutachten von mehreren Ärzten hatte und die KIta auch für die Rückstellung war. Letztendlich sind wir über den schulpsychologischen Dienst gegangen und haben es durchbekommen. Es war für meine Tochter die beste Entscheidung! die wir treffen konnten.
Bei der TS sehe ich das allerdings etwas anders. Das Kind hat noch 1,5 Jahre Zeit, bis es wirklich ernst wird. Da passiert in der Entwicklung noch so viel, was jetzt noch gar nicht absehbar ist. Und das Kind ist doch dann auch schon 6 Jahre alt, wie auch die meisten anderen 1. Klässler. Da finde ich diese Vehemenz echt etwas übertrieben, zumal der Wille des Kindes irgendwie bisher gar keine Rolle zu spielen schien...![]()
Hatte ich bereits erwähnt. Er will nicht, er freut sich nicht, kein Interesse. Zum jetzigen Zeitpunkt. Und das wird auch in 1,5 Jahren so sein.
Woher ich das weiss? Es ist mein Sohn.
Es gibt hier Dinge die haben sich auch in den letzten 1,5 Jahren hier nicht verändert. Manche Dinge sind einfach eine typfrage, keine Entwicklungsfrage.
Und du denkst, aus heiterem Himmel will er dann in 2,5 Jahren? Das Argument widerlegt sich doch selbst, wenn er dabei bleibt.
12.03.2017 19:03
Zitat von smuk:
Hatte ich bereits erwähnt. Er will nicht, er freut sich nicht, kein Interesse. Zum jetzigen Zeitpunkt. Und das wird auch in 1,5 Jahren so sein.
Woher ich das weiss? Es ist mein Sohn.
Es gibt hier Dinge die haben sich auch in den letzten 1,5 Jahren hier nicht verändert. Manche Dinge sind einfach eine typfrage, keine Entwicklungsfrage.
Dann würde ich die 1,5 Jahre weniger fürs Zurückstellen nutzen, sondern eher dafür, ihm Schule doch noch schmackhaft zu machen und ihn so vorzubereiten, dass er mit einem guten Gefühl in die Schule gehen kann. Mit "Schule findet er eh doof" wird es wohl aber ziemlich sicher so kommen. Das kann man dann tatsächlich auch schon 1,5 Jahre früher absehen.
12.03.2017 19:03
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Tanzbär:
Zitat von cooky:
Zitat von Schnecke510:
Meine älteste Tochter ist übrigens im Dezember 1994 geboren und wurde 2000 eingeschult. Sie kam 2004 nach der 4. Klasse mit 9 Jahren aufs Gymnasium und machte dort im Sommer 2013 (also mit noch 18 Jahren!) Abitur. Warum erst 2013, wo doch auch in Bayern G 8 ist? Sie verbrachte ein Highschool-Jahr in England und wiederholte dann die 10. Klasse hier. Man kann die gewonnene Zeit - und das ist sie definitiv - auch auch sinnvoll nutzen.
Gewonnen Zeit sinnvoll nutzen oder eben ein Weg das Jahr sich zurück zu holen.
Und ein Highschool Jahr wäre auch ohne dieses eine Jahr drin. Ob man nun mit 18, 19 oder 20 an der Uni hockt... Da kann man auch mit 20 noch locker starten.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die meisten Bachelorabsolventen eh den Master anhängen, allein weil sie in ihren jungen Jahren mit dem BA noch gar nicht unbedingt "ernst genommen werden". Das ist nicht allgemeingültig. Aber schon etwas das man durch Dozenten Gespräche oder Austausch mit Studenten mitbekommt.
Schule mit 5, Abi mit 17, vielleicht ein Auslandsjahr. Dann ist man beim 18 beim Studienstart und 21 beim BA....
Und was ist daran so verkehrt? Wenn man nicht noch den Master ranhängt, hat man so genug Zeit schon mal Berufserfahrung zu sammeln und trotzdem früh Kinder zu bekommen .
Ich sehe es bei meinen Kollegen: Viele sind erst mit Mitte/Ende 20 fertig mit dem Studium, müssen sich dann ihren Platz in der Arbeitswelt erkämpfen und fangen somit oft erst Mitte/Ende 30 mit der Kinderplanung an. Wäre mir persönlich viel zu spät und bin deswegen sehr froh, dass meine Kinder jung aus der Schule kommen und ich selber auch alles recht jung gebacken bekommen habe.
Als ob das das Lebensziel sein kann.![]()
Das Alter ist doch bei der Kinderplanung der geringste Faktor. Vielmehr kommt es doch auf ein funktionierendes soziales Umfeld, eine stabile Beziehung, gesicherte Finanzen, geistige und seelische Reife an.
Als sei ein Leben ohne Kinder defizitär. Ich sehe mich da schon als ein rational denkendes Wesen, das eine Stufe höher entwickelt ist als ein Kleinnager, bei dem es nur um Fortpflanzung geht. Was ich damit sagen will: Es kann doch nicht sein, dass man das Leben nach der Fortpflanzung ausrichtet; vielmehr sollte man die Fortpflanzung nach dem Leben ausrichten. Wäre das gängige Praxis, gäbe es wahrscheinlich wesentlich weniger zerrüttete Familien oder prekäre Verhältnisse mit 8 Kindern.![]()
Interessant was du alles aus meinem Post herausliest...
Ich schrieb weiter unten, dass es mir persönlich zu spät wäre, mit Mitte/Ende 30 Kinder zu bekommen, geschweige denn erst damit anzufangen. Und aus diesem Grund begrüße ich es natürlich, wenn die Kinder früh mit der Schule fertig sind. Dass das bestimmt nicht jedermanns Ansicht ist, ist mir auch klar. Trotzdem finde ich deinen Post sehr unpassend und daneben.
12.03.2017 19:06
Zitat von cooky:
Zitat von Tanzbär:
Zitat von cooky:
Zitat von Schnecke510:
Meine älteste Tochter ist übrigens im Dezember 1994 geboren und wurde 2000 eingeschult. Sie kam 2004 nach der 4. Klasse mit 9 Jahren aufs Gymnasium und machte dort im Sommer 2013 (also mit noch 18 Jahren!) Abitur. Warum erst 2013, wo doch auch in Bayern G 8 ist? Sie verbrachte ein Highschool-Jahr in England und wiederholte dann die 10. Klasse hier. Man kann die gewonnene Zeit - und das ist sie definitiv - auch auch sinnvoll nutzen.
Gewonnen Zeit sinnvoll nutzen oder eben ein Weg das Jahr sich zurück zu holen.
Und ein Highschool Jahr wäre auch ohne dieses eine Jahr drin. Ob man nun mit 18, 19 oder 20 an der Uni hockt... Da kann man auch mit 20 noch locker starten.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die meisten Bachelorabsolventen eh den Master anhängen, allein weil sie in ihren jungen Jahren mit dem BA noch gar nicht unbedingt "ernst genommen werden". Das ist nicht allgemeingültig. Aber schon etwas das man durch Dozenten Gespräche oder Austausch mit Studenten mitbekommt.
Schule mit 5, Abi mit 17, vielleicht ein Auslandsjahr. Dann ist man beim 18 beim Studienstart und 21 beim BA....
Und was ist daran so verkehrt? Wenn man nicht noch den Master ranhängt, hat man so genug Zeit schon mal Berufserfahrung zu sammeln und trotzdem früh Kinder zu bekommen.
Ich sehe es bei meinen Kollegen: Viele sind erst mit Mitte/Ende 20 fertig mit dem Studium, müssen sich dann ihren Platz in der Arbeitswelt erkämpfen und fangen somit oft erst Mitte/Ende 30 mit der Kinderplanung an. Wäre mir persönlich viel zu spät und bin deswegen sehr froh, dass meine Kinder jung aus der Schule kommen und ich selber auch alles recht jung gebacken bekommen habe.
Wie gesagt, ich habe die Erfahrung gemacht, dass man eben keine Berufserfahrung sammelt, da die Firmen sagen: "Machen sie erst einmal den Master und dann sehen wir weiter sie Jungelchen." War zumindest auch einmal tiefergehend Thema in einer didaktischen Sitzung über Sinn und Unsinn vom BA/G8 und Co.
Das Ziel des Bachelors war es ja u.a. die Leute kürzer an der Uni und fixer im Job zu haben. Aber wo nun zig den Master trotzdem machen (müssen) ist dieses Ziel verfehlt und man ist wieder Mitte/Ende 20 am Uniende.
Mit dem Master bin ich ganz bei dir - meiner Meinung nach braucht man sich mit "nur" einem Bachelor kaum irgendwo zu bewerben. Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Mag natürlich sein, dass das nicht auf alle Branchen zutrifft, aber da kenne ich mich nicht gut genug aus. Aber selbst mit 23 ist man noch recht jung. Manche fangen ja erst mit 20 / 21 das Studium an, überziehen noch ein paar Semester und sind dann schwupps Ende 20 / Anfang 30 und das finde ich persönlich zu spät
12.03.2017 19:15
Zitat von Cappotella:
Zitat von shelyra:
Zitat von Cappotella:
Zitat von Seesternchen_2.0:
...
Ich weiß ja nicht, in welcher Welt du lebst, aber seit ich denken kann, endet die Mittelschule nach der 9. Klasse und die meisten Schüler fangen mit 14, bzw 15 eine Lehrstelle an, wenn sie nicht auf die Wirtschaftsschule oder die VOS weiter gehen.
Komischerweise klappt das hier wundervoll und ich habe bisher nie gehört, dass Schulabsolventen aufgrund des Alters abgelehnt wurden, es sei denn, sie wollten LKW Fahrer werden oder einen Beruf erlernen, für den man volljährig sein muss. Höchstens aufgrund ihres Benehmens oder der fehlenden Qualifikation.
Und wenn die Infrastruktur vor Ort so miserabel ist, dass man die Kinder nicht an Lehrstellen vermitteln kann, sollte man vielleicht einen Umzug ihnen zuliebe in Erwägung ziehen.
Wenn der Stichtag der 30.9. ist, ist das Kind, wenns hoch kommt 1 Monat mit 5 Jahren in der Schule. Und bis Dezember sind die Kann-Kinder. Die müssen nämlich mal gar nix, wenn sie da noch nicht zur Schule wollen.
Ach ja, Gruß von einer Voreingeschulten Mama, die garantiert ohne Dachschaden durchs Leben geht. Mit einer ebenso voreingeschulten Freundin, die ebenso Abitur ohne Probleme gemacht hat und einer Tochter, die mit 5 in die Schule kam und ihren 6. Geburtstag stolz mit zwei anderen Septemberkindern im Morgenkreis der Schule feiern durfte.![]()
es ist aber ein unterschied ob man einen hauptschulabschluß hat oder einen realschulabschluß wenn man so jung ist!
die "dafür vorgesehenen berufsfelder" sind ganz andere, die vorraussetzungen dafür total unterschiedlich.![]()
Findest du? Ich finde nicht, denn wenn ich die Reife hatte, den Realschulabschluss zu machen, habe ich auch den Kopf für ne Lehrstelle beisammen.
Die dafür vorgesehenen Berufsfelder sind doch mittlerweile eh nicht mehr fix. Der Abiturient lernt Schreiner, die Realschülerin hängt mit der VOS das Fachabi ran und studiert Kunstgeschichte, der Hauptschüler macht ne Lehre im Einzelhandel so gut, dass er ne zweite im Büro inklusive Lehrzeitverkürzung anhängt.
Aber ob man mit 14 von der Real oder der Mittelschule kommt, ist dabei doch wirklich schnurz. Andernfalls wäre es doch unfair den Mittelschülern gegenüber, wenn die mit 14 schon alles gebacken bekommen sollen, die "schlaueren" Realschüler aber erstmal getätschelt und an die Hand genommen werden müssen, oder?
es geht ja nicht um "die geistige reife". sondern dass es für einige berufsfelder, die meist den realschulabschluß betreffen, noch ein mindestalter gibt (hängt meist mit dem jugendarbeitschutzgesetzt zusammen)
ich weiß noch, dass einige meiner freundinnen damals schon probleme hatten, da sie dieses mindestalter nicht hatten und deswegen 1-2 jahre überbrücken mussten. und bei usn war es noch normal, dass man erst mit 6 oder 7 eingeschult wurde.
heutzutage werden die kids ja 1 jahr früher eingeschult und daher kann es vorkommen, dass man eben für diese ausbildungen (zb krankenschwester, erzieher...) dann 2-3 jahre überbrücken muss
klar könnte man dann argumentieren, dass man eben diese zeit mit fsj, auslandsjahr oder ähnlichem überbrückt. aber das ist ja auch nicht das wahre...
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