Mütter- und Schwangerenforum

Einschulung - lieber ein Jahr später

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Tanzbär
13628 Beiträge
12.03.2017 19:27
Zitat von shelyra:

Zitat von Cappotella:

Zitat von shelyra:

Zitat von Cappotella:

...

es ist aber ein unterschied ob man einen hauptschulabschluß hat oder einen realschulabschluß wenn man so jung ist!
die "dafür vorgesehenen berufsfelder" sind ganz andere, die vorraussetzungen dafür total unterschiedlich.


Findest du? Ich finde nicht, denn wenn ich die Reife hatte, den Realschulabschluss zu machen, habe ich auch den Kopf für ne Lehrstelle beisammen.
Die dafür vorgesehenen Berufsfelder sind doch mittlerweile eh nicht mehr fix. Der Abiturient lernt Schreiner, die Realschülerin hängt mit der VOS das Fachabi ran und studiert Kunstgeschichte, der Hauptschüler macht ne Lehre im Einzelhandel so gut, dass er ne zweite im Büro inklusive Lehrzeitverkürzung anhängt.

Aber ob man mit 14 von der Real oder der Mittelschule kommt, ist dabei doch wirklich schnurz. Andernfalls wäre es doch unfair den Mittelschülern gegenüber, wenn die mit 14 schon alles gebacken bekommen sollen, die "schlaueren" Realschüler aber erstmal getätschelt und an die Hand genommen werden müssen, oder?

es geht ja nicht um "die geistige reife". sondern dass es für einige berufsfelder, die meist den realschulabschluß betreffen, noch ein mindestalter gibt (hängt meist mit dem jugendarbeitschutzgesetzt zusammen)

ich weiß noch, dass einige meiner freundinnen damals schon probleme hatten, da sie dieses mindestalter nicht hatten und deswegen 1-2 jahre überbrücken mussten. und bei usn war es noch normal, dass man erst mit 6 oder 7 eingeschult wurde.

heutzutage werden die kids ja 1 jahr früher eingeschult und daher kann es vorkommen, dass man eben für diese ausbildungen (zb krankenschwester, erzieher...) dann 2-3 jahre überbrücken muss

klar könnte man dann argumentieren, dass man eben diese zeit mit fsj, auslandsjahr oder ähnlichem überbrückt. aber das ist ja auch nicht das wahre...

Doch, genau damit würde ich argumentieren. Wenn alles normal so weiter läuft wie bisher, ist er gerade 16, wenn er Abi macht. Entweder fängt er dann gleich an zu studieren oder, wenn er noch nicht weiss, was er machen möchte, kann er diese Zeit sinnvoll nutzen, um Berufe auszuprobieren, Sprachen zu lernen oder sonstiges. Finde ich deutlich sinnvoller als die Zeit im Kindergarten zu "verplempern", wenn das Kind schon schulreif ist.
shelyra
69263 Beiträge
12.03.2017 19:35
Zitat von Tanzbär:

Zitat von shelyra:

Zitat von Cappotella:

Zitat von shelyra:

...


Findest du? Ich finde nicht, denn wenn ich die Reife hatte, den Realschulabschluss zu machen, habe ich auch den Kopf für ne Lehrstelle beisammen.
Die dafür vorgesehenen Berufsfelder sind doch mittlerweile eh nicht mehr fix. Der Abiturient lernt Schreiner, die Realschülerin hängt mit der VOS das Fachabi ran und studiert Kunstgeschichte, der Hauptschüler macht ne Lehre im Einzelhandel so gut, dass er ne zweite im Büro inklusive Lehrzeitverkürzung anhängt.

Aber ob man mit 14 von der Real oder der Mittelschule kommt, ist dabei doch wirklich schnurz. Andernfalls wäre es doch unfair den Mittelschülern gegenüber, wenn die mit 14 schon alles gebacken bekommen sollen, die "schlaueren" Realschüler aber erstmal getätschelt und an die Hand genommen werden müssen, oder?

es geht ja nicht um "die geistige reife". sondern dass es für einige berufsfelder, die meist den realschulabschluß betreffen, noch ein mindestalter gibt (hängt meist mit dem jugendarbeitschutzgesetzt zusammen)

ich weiß noch, dass einige meiner freundinnen damals schon probleme hatten, da sie dieses mindestalter nicht hatten und deswegen 1-2 jahre überbrücken mussten. und bei usn war es noch normal, dass man erst mit 6 oder 7 eingeschult wurde.

heutzutage werden die kids ja 1 jahr früher eingeschult und daher kann es vorkommen, dass man eben für diese ausbildungen (zb krankenschwester, erzieher...) dann 2-3 jahre überbrücken muss

klar könnte man dann argumentieren, dass man eben diese zeit mit fsj, auslandsjahr oder ähnlichem überbrückt. aber das ist ja auch nicht das wahre...

Doch, genau damit würde ich argumentieren. Wenn alles normal so weiter läuft wie bisher, ist er gerade 16, wenn er Abi macht. Entweder fängt er dann gleich an zu studieren oder, wenn er noch nicht weiss, was er machen möchte, kann er diese Zeit sinnvoll nutzen, um Berufe auszuprobieren, Sprachen zu lernen oder sonstiges. Finde ich deutlich sinnvoller als die Zeit im Kindergarten zu "verplempern", wenn das Kind schon schulreif ist.

wenn das kind schulreif ist, dann hast du recht dann spricht wirklich nichts dagegen es auch mit knapp 6 einzuschulen!

aber viele bundesländer gehen einfach davon aus, dass alle 5 1/2-jährigen schulreif sind! dabei gibt es da genug die es noch nicht sind. die aber gar nicht bzw nur sehr sehr schwer die chance haben sich bis zur schulreife zu entwickeln!
12.03.2017 19:40
Ich möchte garnicht auf die Diskussion eingehen, nur kurz berichten, dass wir unseren Sohn in Berlin recht problemlos zurückstellen lassen haben. Du kannst dich gerne melden, wenn du mehr wissen möchtest.
12.03.2017 20:38
Zitat von shelyra:

Zitat von Cappotella:

Zitat von shelyra:

Zitat von Cappotella:

...

es ist aber ein unterschied ob man einen hauptschulabschluß hat oder einen realschulabschluß wenn man so jung ist!
die "dafür vorgesehenen berufsfelder" sind ganz andere, die vorraussetzungen dafür total unterschiedlich.


Findest du? Ich finde nicht, denn wenn ich die Reife hatte, den Realschulabschluss zu machen, habe ich auch den Kopf für ne Lehrstelle beisammen.
Die dafür vorgesehenen Berufsfelder sind doch mittlerweile eh nicht mehr fix. Der Abiturient lernt Schreiner, die Realschülerin hängt mit der VOS das Fachabi ran und studiert Kunstgeschichte, der Hauptschüler macht ne Lehre im Einzelhandel so gut, dass er ne zweite im Büro inklusive Lehrzeitverkürzung anhängt.

Aber ob man mit 14 von der Real oder der Mittelschule kommt, ist dabei doch wirklich schnurz. Andernfalls wäre es doch unfair den Mittelschülern gegenüber, wenn die mit 14 schon alles gebacken bekommen sollen, die "schlaueren" Realschüler aber erstmal getätschelt und an die Hand genommen werden müssen, oder?

es geht ja nicht um "die geistige reife". sondern dass es für einige berufsfelder, die meist den realschulabschluß betreffen, noch ein mindestalter gibt (hängt meist mit dem jugendarbeitschutzgesetzt zusammen)

ich weiß noch, dass einige meiner freundinnen damals schon probleme hatten, da sie dieses mindestalter nicht hatten und deswegen 1-2 jahre überbrücken mussten. und bei usn war es noch normal, dass man erst mit 6 oder 7 eingeschult wurde.

heutzutage werden die kids ja 1 jahr früher eingeschult und daher kann es vorkommen, dass man eben für diese ausbildungen (zb krankenschwester, erzieher...) dann 2-3 jahre überbrücken muss

klar könnte man dann argumentieren, dass man eben diese zeit mit fsj, auslandsjahr oder ähnlichem überbrückt. aber das ist ja auch nicht das wahre...

Mein Mann ist Leiter eines Kigas. Hier in Bayern ist auf die Erzieherschule zB keine Altersbeschränkung. Nicht umsonst hat er genügend SPSler unter 18.

Aber die "Probleme" mit Altersgrenzen hätten doch dann die Mittelschüler auch. Lehrstellen werden heute oft nicht mehr nach Schulart und Noten sondern nach Auftreten und guter Eigenwerbung, bzw Vitamin B vergeben.
12.03.2017 20:40
Zitat von shelyra:

Zitat von Tanzbär:

Zitat von shelyra:

Zitat von Cappotella:

...

es geht ja nicht um "die geistige reife". sondern dass es für einige berufsfelder, die meist den realschulabschluß betreffen, noch ein mindestalter gibt (hängt meist mit dem jugendarbeitschutzgesetzt zusammen)

ich weiß noch, dass einige meiner freundinnen damals schon probleme hatten, da sie dieses mindestalter nicht hatten und deswegen 1-2 jahre überbrücken mussten. und bei usn war es noch normal, dass man erst mit 6 oder 7 eingeschult wurde.

heutzutage werden die kids ja 1 jahr früher eingeschult und daher kann es vorkommen, dass man eben für diese ausbildungen (zb krankenschwester, erzieher...) dann 2-3 jahre überbrücken muss

klar könnte man dann argumentieren, dass man eben diese zeit mit fsj, auslandsjahr oder ähnlichem überbrückt. aber das ist ja auch nicht das wahre...

Doch, genau damit würde ich argumentieren. Wenn alles normal so weiter läuft wie bisher, ist er gerade 16, wenn er Abi macht. Entweder fängt er dann gleich an zu studieren oder, wenn er noch nicht weiss, was er machen möchte, kann er diese Zeit sinnvoll nutzen, um Berufe auszuprobieren, Sprachen zu lernen oder sonstiges. Finde ich deutlich sinnvoller als die Zeit im Kindergarten zu "verplempern", wenn das Kind schon schulreif ist.

wenn das kind schulreif ist, dann hast du recht dann spricht wirklich nichts dagegen es auch mit knapp 6 einzuschulen!

aber viele bundesländer gehen einfach davon aus, dass alle 5 1/2-jährigen schulreif sind! dabei gibt es da genug die es noch nicht sind. die aber gar nicht bzw nur sehr sehr schwer die chance haben sich bis zur schulreife zu entwickeln!

Aber genauso neigen viele Eltern dazu, ihre Kinder kleiner und hilfloser zu machen, als sie sind. 5 1/2 ist arg früh, aber hier geht es um ein Kind, das zur Einschulung schon 6 wäre. Und da verstehe ich den Aufstand 1,5 Jahre vorher in keinster Weise.
Seesternchen_2.0
10116 Beiträge
12.03.2017 20:47
Zitat von smuk:

Ich habe gelesen das letztendlich der Schulleiter entscheidet ob Zurückstellung ja oder nein. Wenn er seine Quote nicht vollbekommt dann holt er sich eben auch die Kinder die noch nicht soweit sind. Es geht auch hier weitesgehend um das Wirtschaftliche. Manche sagen das sogar direkt!

Eine wichtige Frage wäre eben tatsächlich: was wenn man die Rückstellung durchbekommt. Wo müssen die Kinder dann hin? Haben sie dann einfach noch 1 Jahr Zeit und werden eben erst mit 7 schulpflichtig? Weiss das jemand? Wenn man sich dann mit der Rückstellung ins Bein schneidet.. sowas möchte ich eben vorher wissen.
Vielleicht telefoniere ich nächste Woche mal rum.

Achso, und ich habe nicht schon speziell nach einem Anwalt geschaut. Durch Zufall beim Lesen habe ich einen gefunden der sich darauf spezialisiert hat und viele Mütter ihm unendlich dankbar sind durch seine Hilfe. Denn die Schulen halten sich natürlich nicht daran so kooperativ mit den Eltern zu sein. Das ist nunmal leider der Alltag.


Es kommt auf das Bundesland an! Hier in NRW entscheidet nicht der SL. Und die kinder bleiben 1 weiteres jahr im Kindergarten.
12.03.2017 21:14
Zitat von wolkenschaf:

Zitat von smuk:

Zitat von wolkenschaf:

Ich habe meine Tochter zurückstellen lassen, weil sie sonst mit 5,5 Jahren eingeschult worden wäre. Das wäre für sie in ihrer damaligen emotionalen und sozialen Entwicklung definitiv zu früh gewesen. Stichtag war damals hier der 31.12. Sie hat am 29.12 Geburtstag. Es war ein totaler Kampf die Rückstellung durchzubekommen, obwohl ich Gutachten von mehreren Ärzten hatte und die KIta auch für die Rückstellung war. Letztendlich sind wir über den schulpsychologischen Dienst gegangen und haben es durchbekommen. Es war für meine Tochter die beste Entscheidung! die wir treffen konnten.
Bei der TS sehe ich das allerdings etwas anders. Das Kind hat noch 1,5 Jahre Zeit, bis es wirklich ernst wird. Da passiert in der Entwicklung noch so viel, was jetzt noch gar nicht absehbar ist. Und das Kind ist doch dann auch schon 6 Jahre alt, wie auch die meisten anderen 1. Klässler. Da finde ich diese Vehemenz echt etwas übertrieben, zumal der Wille des Kindes irgendwie bisher gar keine Rolle zu spielen schien...


Hatte ich bereits erwähnt. Er will nicht, er freut sich nicht, kein Interesse. Zum jetzigen Zeitpunkt. Und das wird auch in 1,5 Jahren so sein.
Woher ich das weiss? Es ist mein Sohn.
Es gibt hier Dinge die haben sich auch in den letzten 1,5 Jahren hier nicht verändert. Manche Dinge sind einfach eine typfrage, keine Entwicklungsfrage.


Und was machst du, wenn er dann auch mit 7 nicht will? Ist ja dann auch eine Typfrage und wird sich nicht ändern... Was bringt dann das eine Jahr?


Bitte, er is 4 1/2, welches Kind in dem Alter soll sich auf die Schule freuen?? Die haben doch absolut keine Ahnung was die Schule überhaupt ist - ned bös gemeint - aber ich find das mega übertrieben.

Ich kann doch ned darauf warten das mein Kind sich freut um es einschulen zu lassen, jetzt ehrlich^^, was is wenn es sich nie freut, dann gehts halt gar ned?^^

Das is doch kein Indikator für irgendwas.^^
Lady_Girl
987 Beiträge
12.03.2017 21:36
Huhu,

Mein sohn ist jetzt auch 4,5 und wird ende august 5.
Bei uns in bawü ist der stichtag der 30.9
Also müsste er 2018 in die Schule.
Ich denke auch nicht, dass er das schon packt. Aber wir lassen es jetzt erstmal noch auf uns zu kommen.

Wir haben hier halt ein problem mit der sprache, er hat eine sprachentwicklungsstörung und geht jetzt schon eine ganze weile zur Logopädie. Er macht zwar große Fortschritte, aber er hat noch nicht komplett aufgeholt was Satzbau und Wortschatz angeht.

Ansonsten würde ich ihm die Schule durchaus zutrauen. Er ist jetzt halt noch etwas wilder, kann kaum stillsitzen, aber das kann sich noch entwickeln.
Die sprache hingegen könnte ein echtes Handicap sein und ich würde ihm gerne einen einfachen schulstart wünschen ohne das sprachliche Problem.

Ich denke 1 jahr zusätzlich im kiga würde ihm wirklich gut tun, habe jedoch hier von vielen gehört, dass es eher schwierig ist ein kind zurückstellen zu lassen.

Aber bei einem Schulreifen kind ohne Probleme würde ich auf jeden fall planmäßig einschulen lassen. Kinder langweilen sich ja auch schnell, wenn sie unterfordert sind, ich glaube kaum, dass unter dem Aspekt der kiga noch spaß macht.

Liebe Grüße
Lady_Girl
987 Beiträge
12.03.2017 21:37
Zitat von StilleWasser:

Zitat von wolkenschaf:

Zitat von smuk:

Zitat von wolkenschaf:

Ich habe meine Tochter zurückstellen lassen, weil sie sonst mit 5,5 Jahren eingeschult worden wäre. Das wäre für sie in ihrer damaligen emotionalen und sozialen Entwicklung definitiv zu früh gewesen. Stichtag war damals hier der 31.12. Sie hat am 29.12 Geburtstag. Es war ein totaler Kampf die Rückstellung durchzubekommen, obwohl ich Gutachten von mehreren Ärzten hatte und die KIta auch für die Rückstellung war. Letztendlich sind wir über den schulpsychologischen Dienst gegangen und haben es durchbekommen. Es war für meine Tochter die beste Entscheidung! die wir treffen konnten.
Bei der TS sehe ich das allerdings etwas anders. Das Kind hat noch 1,5 Jahre Zeit, bis es wirklich ernst wird. Da passiert in der Entwicklung noch so viel, was jetzt noch gar nicht absehbar ist. Und das Kind ist doch dann auch schon 6 Jahre alt, wie auch die meisten anderen 1. Klässler. Da finde ich diese Vehemenz echt etwas übertrieben, zumal der Wille des Kindes irgendwie bisher gar keine Rolle zu spielen schien...


Hatte ich bereits erwähnt. Er will nicht, er freut sich nicht, kein Interesse. Zum jetzigen Zeitpunkt. Und das wird auch in 1,5 Jahren so sein.
Woher ich das weiss? Es ist mein Sohn.
Es gibt hier Dinge die haben sich auch in den letzten 1,5 Jahren hier nicht verändert. Manche Dinge sind einfach eine typfrage, keine Entwicklungsfrage.


Und was machst du, wenn er dann auch mit 7 nicht will? Ist ja dann auch eine Typfrage und wird sich nicht ändern... Was bringt dann das eine Jahr?


Bitte, er is 4 1/2, welches Kind in dem Alter soll sich auf die Schule freuen?? Die haben doch absolut keine Ahnung was die Schule überhaupt ist - ned bös gemeint - aber ich find das mega übertrieben.

Ich kann doch ned darauf warten das mein Kind sich freut um es einschulen zu lassen, jetzt ehrlich^^, was is wenn es sich nie freut, dann gehts halt gar ned?^^

Das is doch kein Indikator für irgendwas.^^


Mein sohn würde am liebsten jetzt schon in die schule, weil seine beste freundin diesen sommer eingeschult wird.
Er findet die schile jetzt schon cool mal schauen wie lange das anhält
Metalgoth
18148 Beiträge
12.03.2017 21:45
Zitat von Lady_Girl:

Huhu,

Mein sohn ist jetzt auch 4,5 und wird ende august 5.
Bei uns in bawü ist der stichtag der 30.9
Also müsste er 2018 in die Schule.
Ich denke auch nicht, dass er das schon packt. Aber wir lassen es jetzt erstmal noch auf uns zu kommen.

Wir haben hier halt ein problem mit der sprache, er hat eine sprachentwicklungsstörung und geht jetzt schon eine ganze weile zur Logopädie. Er macht zwar große Fortschritte, aber er hat noch nicht komplett aufgeholt was Satzbau und Wortschatz angeht.

Ansonsten würde ich ihm die Schule durchaus zutrauen. Er ist jetzt halt noch etwas wilder, kann kaum stillsitzen, aber das kann sich noch entwickeln.
Die sprache hingegen könnte ein echtes Handicap sein und ich würde ihm gerne einen einfachen schulstart wünschen ohne das sprachliche Problem.

Ich denke 1 jahr zusätzlich im kiga würde ihm wirklich gut tun, habe jedoch hier von vielen gehört, dass es eher schwierig ist ein kind zurückstellen zu lassen.

Aber bei einem Schulreifen kind ohne Probleme würde ich auf jeden fall planmäßig einschulen lassen. Kinder langweilen sich ja auch schnell, wenn sie unterfordert sind, ich glaube kaum, dass unter dem Aspekt der kiga noch spaß macht.

Liebe Grüße

Ich wohne auch in BW und zumindest bei uns gibt es bei der Rückstellung recht wenig Probleme. Die beste Freundin meiner Großen wird wahrscheinlich zurück gestellt - obwohl die Erzieher nur bedingt viel davon halten und auch meine Mittlere hat sehr gute Chancen.
Kommt halt auf den Grund an.

Meine Mittlere hat genau am Stichtag Geburtstag - am 30.09.
Nächstes Jahr sollte sie in die Schule, das wäre eine Katastrophe. Sie ist teilweise noch extrem kleinkindhaft, Papas Unfall hat sie aus der Bahn geworfen.

Mir fallen die Augen zu, ich les nicht nochmal drüber
biancix
3518 Beiträge
12.03.2017 21:47
Zitat von Lady_Girl:

Huhu,

Mein sohn ist jetzt auch 4,5 und wird ende august 5.
Bei uns in bawü ist der stichtag der 30.9
Also müsste er 2018 in die Schule.
Ich denke auch nicht, dass er das schon packt. Aber wir lassen es jetzt erstmal noch auf uns zu kommen.

Wir haben hier halt ein problem mit der sprache, er hat eine sprachentwicklungsstörung und geht jetzt schon eine ganze weile zur Logopädie. Er macht zwar große Fortschritte, aber er hat noch nicht komplett aufgeholt was Satzbau und Wortschatz angeht.

Ansonsten würde ich ihm die Schule durchaus zutrauen. Er ist jetzt halt noch etwas wilder, kann kaum stillsitzen, aber das kann sich noch entwickeln.
Die sprache hingegen könnte ein echtes Handicap sein und ich würde ihm gerne einen einfachen schulstart wünschen ohne das sprachliche Problem.

Ich denke 1 jahr zusätzlich im kiga würde ihm wirklich gut tun, habe jedoch hier von vielen gehört, dass es eher schwierig ist ein kind zurückstellen zu lassen.

Aber bei einem Schulreifen kind ohne Probleme würde ich auf jeden fall planmäßig einschulen lassen. Kinder langweilen sich ja auch schnell, wenn sie unterfordert sind, ich glaube kaum, dass unter dem Aspekt der kiga noch spaß macht.

Liebe Grüße


Meine hat auch eine Sprachentwicklungsstörung, damit geht es definitiv das Kind zurück stellen zu lassen . Selbst jetzt mit 6 ist meine Tochter noch nicht ganz auf dem Stand wie gleichaltrige aber sie wird es schaffen. Letztes Jahr wäre das nicht möglich gewesen.
12.03.2017 21:48
Zitat von Lady_Girl:

Zitat von StilleWasser:

Zitat von wolkenschaf:

Zitat von smuk:

...


Und was machst du, wenn er dann auch mit 7 nicht will? Ist ja dann auch eine Typfrage und wird sich nicht ändern... Was bringt dann das eine Jahr?


Bitte, er is 4 1/2, welches Kind in dem Alter soll sich auf die Schule freuen?? Die haben doch absolut keine Ahnung was die Schule überhaupt ist - ned bös gemeint - aber ich find das mega übertrieben.

Ich kann doch ned darauf warten das mein Kind sich freut um es einschulen zu lassen, jetzt ehrlich^^, was is wenn es sich nie freut, dann gehts halt gar ned?^^

Das is doch kein Indikator für irgendwas.^^


Mein sohn würde am liebsten jetzt schon in die schule, weil seine beste freundin diesen sommer eingeschult wird.
Er findet die schile jetzt schon cool mal schauen wie lange das anhält


Meine mag auch schon ewig hin.

Sie is 5 1/2 im September und ich hatte schon überlegt weil sie echt weit ist und ich hab derzeit eher "Angst" weil sie so lange noch warten muss und ich mir denke sie wird sich das nächste Jahr echt fadisieren im Kiga schon.
12.03.2017 22:18
Zitat von Lady_Girl:

Zitat von StilleWasser:

Zitat von wolkenschaf:

Zitat von smuk:

...


Und was machst du, wenn er dann auch mit 7 nicht will? Ist ja dann auch eine Typfrage und wird sich nicht ändern... Was bringt dann das eine Jahr?


Bitte, er is 4 1/2, welches Kind in dem Alter soll sich auf die Schule freuen?? Die haben doch absolut keine Ahnung was die Schule überhaupt ist - ned bös gemeint - aber ich find das mega übertrieben.

Ich kann doch ned darauf warten das mein Kind sich freut um es einschulen zu lassen, jetzt ehrlich^^, was is wenn es sich nie freut, dann gehts halt gar ned?^^

Das is doch kein Indikator für irgendwas.^^


Mein sohn würde am liebsten jetzt schon in die schule, weil seine beste freundin diesen sommer eingeschult wird.
Er findet die schile jetzt schon cool mal schauen wie lange das anhält
der große hier auch... dein Kumpel ist halt ein halbes jahr älter (wird ende august/anfang september halt 6) und kommt dieses jahr schon... da fühlt er sich schon wie ein großer und würde gern direkt hinterher...
Bumasbaby
1867 Beiträge
13.03.2017 05:56
Ich finde mit 4 kann man das noch nicht wirklich entscheiden ob ein Kind in die Schule kann.

Als unsere Tochter 4 war haben viele gefragt ob wir sie früher einschulen lassen weil sie “im Kopf sehr weit ist“. Unsere Antwort war immer konsequent Nein.

Auch der Kindergarten sagte immer das sie zwar vom Kopf so weit wäre aber sozial/emotional noch längst nicht.

Dann kamen die Probleme im Kindergarten, sie hatte Probleme mit einer Erzieherin bzw diese mit ihr und sie wollte unbedingt in die Schule, sie wollte auf keinen Fall im Kindergarten bleiben.
Wir haben sie dann für die Schule angemeldet, die Rektorin war total begeistert von ihr, das Gesundheitsamt hat uns abgeraten weil sie ja so klein und zierlich ist und sich nicht durchsetzen kann.

Letztendlich kam unsere Tochter mit 5,5 in die Schule und es war für sie die beste Entscheidung die wir treffen konnten. Sie ist jetzt 7 und in der 2. Klasse. Sie liebt die Schule immer noch und ist auch gut in der Schule.

Bei uns ist es so das 1. Und 2. Klasse zusammen unterrichtet wird. Die Schuleingangsphase kann in 2 oder 3 Jahren abgeschlossen werden. Unsere Tochter wurde weil sie so jung war auf 3 Jahre festgesetzt, kommt aber dieses Jahr ganz normal in die 3. Klasse weil sie es jn 2 Jahren geschafft hat.

Dieses Jahr hat sie 12 Erstklässler in die Klasse bekommen, alle spät eingeschult mit fast 7 und die Klasse ist eine Katastrophe, die Hälfte davon kann nicht still sitzen usw. Dieses Jahr werden 8 von 12 kindern zurück gestuft und machen die Eingangsphase 3 Jahre. Es kommt also nicht auf das Alter sondern das Kind an.
13.03.2017 08:19
Ich habe mir jetzt nur den Eingangsbreitrag durchgelesen.

Dein Kind ist 4,5 Jahre alt und Ihr bekommt jetzt schon Post von der Schule? Der Hammer!

Kurz zur unserer Situation:
Meiner ist 5 und wird direkt zur Einschulung (September) 6.
Ich wollte, dass er dieses Jahr schon zur Schule geht, er hätte auch dürfen! Allerdings habe ich mich letztendlich dagegen entschieden und er wird regulär nächstes Jahr zur Schule gehen.

Ich glaube, bis zum 30.06. haben wir die "Muss-Kinder" und bis zum Tag der Einschulung die "Kann-Kinder". Meiner wäre also ein Kann-Kind gewesen.

Wir bekommen immer ein Jahr vor Schulbeginn Bescheid. Also Ende diesen Jahres beginnt der Tamtam.

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