Erfahrung mit hochsensiblen Kindern
12.02.2016 11:00
So, mein Ticker stimmt jetzt mal wieder
Ich werde mich jetzt mal nach ner reitmöglichkeit umsehen, das ist liegt ihr glaub ich.
Danke für eure Tipps
Ich werde mich jetzt mal nach ner reitmöglichkeit umsehen, das ist liegt ihr glaub ich.
Danke für eure Tipps
12.02.2016 11:55
Ich habe den Test auch gemacht und auch bei mir kam HSP raus, was ich so aber nur bedingt bestätigen kann. Ich glaube, dass es einfach Wesenszüge sind. Wie an Phobien kann man daran arbeiten, wenn man das möchte.
Perfektionismus und mangelnde Sozialkompetenz passen auch auf Autismus - auch hier gibt es unzählige verschiedene Ausprägungen.
Ich finde es immer wichtig, dass Kinder Rückzugsmöglichkeiten haben und eben einfach mal nichts tun dürfen, statt des zehnten Kurses\ Hobbys.
Ich zweifele nicht an, dass es HSP wirklich gibt, aber früher hat man einfach gesagt, dass jemand schüchtern wäre und es akzeptiert. Der Mensch ist halt so. Akzeptanz sollte man immer zeigen, unabhängig davon, ob jemand krank ist oder nicht.
Wenn man mich als Kind oder Teenie den obigen Test hätte machen lassen, hätte ich definitiv weit über 200 Punkten gehabt. Ich war der Typ Tagträumer, meine Empathie stark ausgeprägt. Menschenansammlungen mag ich heute auch nur bedingt, usw.
Meine Botschaft ist einfach, akzeptiert eure Kinder, geht auf sie ein und der Rest erledigt sich von alleine. Redet sie bitte nicht krank
Perfektionismus und mangelnde Sozialkompetenz passen auch auf Autismus - auch hier gibt es unzählige verschiedene Ausprägungen.
Ich finde es immer wichtig, dass Kinder Rückzugsmöglichkeiten haben und eben einfach mal nichts tun dürfen, statt des zehnten Kurses\ Hobbys.
Ich zweifele nicht an, dass es HSP wirklich gibt, aber früher hat man einfach gesagt, dass jemand schüchtern wäre und es akzeptiert. Der Mensch ist halt so. Akzeptanz sollte man immer zeigen, unabhängig davon, ob jemand krank ist oder nicht.
Wenn man mich als Kind oder Teenie den obigen Test hätte machen lassen, hätte ich definitiv weit über 200 Punkten gehabt. Ich war der Typ Tagträumer, meine Empathie stark ausgeprägt. Menschenansammlungen mag ich heute auch nur bedingt, usw.
Meine Botschaft ist einfach, akzeptiert eure Kinder, geht auf sie ein und der Rest erledigt sich von alleine. Redet sie bitte nicht krank
12.02.2016 13:32
Zitat von -enoria-:
Ich habe den Test auch gemacht und auch bei mir kam HSP raus, was ich so aber nur bedingt bestätigen kann. Ich glaube, dass es einfach Wesenszüge sind. Wie an Phobien kann man daran arbeiten, wenn man das möchte.
Perfektionismus und mangelnde Sozialkompetenz passen auch auf Autismus - auch hier gibt es unzählige verschiedene Ausprägungen.
Ich finde es immer wichtig, dass Kinder Rückzugsmöglichkeiten haben und eben einfach mal nichts tun dürfen, statt des zehnten Kurses\ Hobbys.
Ich zweifele nicht an, dass es HSP wirklich gibt, aber früher hat man einfach gesagt, dass jemand schüchtern wäre und es akzeptiert. Der Mensch ist halt so. Akzeptanz sollte man immer zeigen, unabhängig davon, ob jemand krank ist oder nicht.
Wenn man mich als Kind oder Teenie den obigen Test hätte machen lassen, hätte ich definitiv weit über 200 Punkten gehabt. Ich war der Typ Tagträumer, meine Empathie stark ausgeprägt. Menschenansammlungen mag ich heute auch nur bedingt, usw.
Meine Botschaft ist einfach, akzeptiert eure Kinder, geht auf sie ein und der Rest erledigt sich von alleine. Redet sie bitte nicht krank![]()
Ah, ich weiß, der Post ist nicht böse gemeint, aber da bekomm ich schon wieder die Krise.
HSPler sind ganz weit davon entfernt, einfach nur schüchtern zu sein, ängstlich oder sensibel. Das sind die meisten Menschen auch, da hast du Recht.
Wir reden uns auch nicht krank, oder unsere Kinder.
Autismus und HSPler haben Überschneidungen ja, deswegen hab ich früher oft gedacht, dass ich irgendwie halb Autist und halb "normaler" Mensch bin. Den Begriff HSP hab ich nicht gekannt. Für mich war es eine unendliche Erleichterung, davon zu lesen und mich endlich zu verstehen. Die haben mich praktisch 1:1 beschrieben und es war schön zu lesen, dass ich damit gar nicht alleine bin.
Und nein, mein ganzes Leben lang habe ich an mir gearbeitet, auch schon mit einem Psychologen. Meine extreme Sensibilität gegenüber manchen Dingen ist übermächtig.
Sollte es daran liegen, wie im nachfolgenden Zitat, dann kommt man da auch nicht einfach mal eben so dagegen an:
Zitat von wiki:
Die Gehirnteile und Neuronenverbünde, welche für die Dämpfung der Erregungspotentiale zuständig sind, seien aus bestimmten (wahrscheinlich genetischen) Gründen weniger stark ausgebildet, sodass die Erregung der Großhirnrinde deutlich höher ist als bei anderen Individuen.
Der Thalamus funktioniere bei hochsensiblen Personen (HSP) anders als bei nicht-hochsensiblen, so dass mehr Reize als „wichtig“ eingestuft werden und damit das Bewusstsein erreichen. Es gibt außerdem organische Hinweise, die als erhöhte thalamische Aktivität gedeutet werden können: Die von Aron beschriebenen Phänomene wie erhöhter Cortisolspiegel, stärkere Empfindlichkeit gegenüber Schlafmangel, Koffein, Hunger- und Durstgefühlen hängen hirnorganisch mit dem Hypothalamus zusammen.
Bei mir ist z.B. auch ganz ausgeprägt, dass ich mich an jede kleine Verletzung (verbal) in meinem Leben erinnern kann, bis ins früheste Kindesalter zurück.
Ich beschreibs immer gerne mit einem Müllhaufen. Während der sich bei anderen Menschen von unten her mit der Zeit abbaut, bleibt mir schlichtweg alles liegen und häuft sich immer mehr auf.
Meine Familie wundert sich immer wieder, welches krumme Wort ich von jeder einzelnen Person noch abrufen kann.
Das ist unheimlich belastend, trotzdem bin ich psychisch sehr stabil. Trifft man mich, würde man mir von meiner HSP nichts anmerken.
Ich geh nicht damit um, ich überspiele es, damit ich gesellschaftsfähig bin.
Darum finde ich sehr gut von der TS, dass sie sich wirklich Mühe macht, eventuell bei ihrer Tochter untersütztend da zu sein.
12.02.2016 14:41
Ich sage nicht, dass es früher richtig war. Ich mache mir nur Sorgen, dass viele sich oder vorallem ihre Kinder krank reden.
Wie gesagt, ich zweifele nicht, dass es Hsp wirklich gibt, sondern finde, dass "Diagnosen" in Richtung Krankheit oft viel zu schnell gestellt werden.
Das ist allgemein gesprochen und weder auf dich noch auf die TS bezogen. Ich plädiere nur für allgemeine Feinfühligkeit bezüglich der eigenen Kinder.
Wie gesagt, ich zweifele nicht, dass es Hsp wirklich gibt, sondern finde, dass "Diagnosen" in Richtung Krankheit oft viel zu schnell gestellt werden.
Das ist allgemein gesprochen und weder auf dich noch auf die TS bezogen. Ich plädiere nur für allgemeine Feinfühligkeit bezüglich der eigenen Kinder.
12.02.2016 15:13
Zitat von -enoria-:
Ich sage nicht, dass es früher richtig war. Ich mache mir nur Sorgen, dass viele sich oder vorallem ihre Kinder krank reden.
Wie gesagt, ich zweifele nicht, dass es Hsp wirklich gibt, sondern finde, dass "Diagnosen" in Richtung Krankheit oft viel zu schnell gestellt werden.
Das ist allgemein gesprochen und weder auf dich noch auf die TS bezogen. Ich plädiere nur für allgemeine Feinfühligkeit bezüglich der eigenen Kinder.
HSP ist keine Krankheit... Und ja man soll allgemein auf die Kinder eingehen, aber hochsensibel ist schon eine ganz andere Angelegenheit als schüchtern zu sein und Menschenmassen nicht zu mögen.
Ein nicht hochsensibler Mensch kann sich das nicht mal annähernd vorstellen, sollte aber auch nicht drüber urteilen.
12.02.2016 16:28
Sobald du über ein Thema spricht, wirst du beurteilt und eingeschätzt.
Genauso wenig wie ich Details von euch weiß, weißt du etwas von mir. Nur anhand eines Tests finde ich es schwer zu sagen, ob jemand hoch sensibel ist oder eben nicht.
Ich urteile über keinen hier, sondern schrieb alles allgemein.
Genauso wenig wie ich Details von euch weiß, weißt du etwas von mir. Nur anhand eines Tests finde ich es schwer zu sagen, ob jemand hoch sensibel ist oder eben nicht.
Ich urteile über keinen hier, sondern schrieb alles allgemein.
12.02.2016 16:43
Zitat von -enoria-:
Sobald du über ein Thema spricht, wirst du beurteilt und eingeschätzt.
Genauso wenig wie ich Details von euch weiß, weißt du etwas von mir. Nur anhand eines Tests finde ich es schwer zu sagen, ob jemand hoch sensibel ist oder eben nicht.
Ich urteile über keinen hier, sondern schrieb alles allgemein.
Nein ich weiß nichts von dir, aber ich reagiere etwas empfindlich auf Menschen, die Hochsensibilität mit "du redest dir eine Krankheit ein" vergleichen.
Ich gehe davon aus, dass du nicht hochsensibel bist und jemand der es nicht ist, kann sich wirklich nicht vorstellen wie es ist, hochsensibel zu sein. Es hat so viele verschiedene Facetten... Und deshalb kann man sich meiner Meinung darüber kein Urteil bilden.
12.02.2016 16:57
Abschließend will ich nur sagen, dass es ohne Zweifel ist, dass es hoch sensible Menschen gibt. Es geht darum, was man daraus macht.
12.02.2016 17:38
Ihr seid nicht alleine. Ich bin hochsensibel..War es schon immer und werde es immer sein...sowas lässt sich auch nicht wegtherapieren. Mein Wesen ist einfach so. Und das hat rein gar nichts mit Krankseinoder Krankreden zu tun. Wer es nicht ist, versteht es eben auch einfach nicht.
12.02.2016 18:52
Ich selbst bin laut dieses Tets hochsensibel mit gut über 200 Punkten.
Ich bin ganz normal aufgewachsen, wurde nicht abgeschirmt oder sonstiges und es war total in Ordnung so. Ich weiß allerdings nicht, wie es ist ein hochsensibles Kind zu haben, mein Sohn ist es nicht. Aber mir hat ganz normales Verhalten mir gegenüber ohne irgendwas besonderes immer geholfen.
Ich finde die Aussage immer schade "wenn man es selbst nicht ist, kann man es nicht verstehen". Habe vorhin meinem Freund die Auswertung des Tests per Whatsapp geschickt und er meinte dann, er versteht nun vieles besser und hat sein Mitgefühl gezeigt. Dennoch würde ich nicht wollen, dass er sich mir gegenüber anders verhält. Nun weiß er aber, warum ich in manchen Situationen anders reagiere als andere Menschen. Und der ist ganz und gar nicht hochsensibel. Auch ein Mensch, der das nicht ist, kann sich in die Marterie einlesen, kann sich ein Urteil bilden und es einschätzen.
Ich bin ganz normal aufgewachsen, wurde nicht abgeschirmt oder sonstiges und es war total in Ordnung so. Ich weiß allerdings nicht, wie es ist ein hochsensibles Kind zu haben, mein Sohn ist es nicht. Aber mir hat ganz normales Verhalten mir gegenüber ohne irgendwas besonderes immer geholfen.
Ich finde die Aussage immer schade "wenn man es selbst nicht ist, kann man es nicht verstehen". Habe vorhin meinem Freund die Auswertung des Tests per Whatsapp geschickt und er meinte dann, er versteht nun vieles besser und hat sein Mitgefühl gezeigt. Dennoch würde ich nicht wollen, dass er sich mir gegenüber anders verhält. Nun weiß er aber, warum ich in manchen Situationen anders reagiere als andere Menschen. Und der ist ganz und gar nicht hochsensibel. Auch ein Mensch, der das nicht ist, kann sich in die Marterie einlesen, kann sich ein Urteil bilden und es einschätzen.
12.02.2016 19:11
Das ist meine Erfahrung damit. Ich erkläre es jemand, derjenige sagt er versteht es etc. und irgendwann heißt es doch "stell dich nicht so an" oder "ich versteh jetzt nicht warum du dich so verhältst" . Ich habe selbst ja manchmal Probleme meine Tochter zu verstehen, obwohl ich auch so bin.
Aber ich wünsche dir, dass du andere Erfahrungen machst
Aber ich wünsche dir, dass du andere Erfahrungen machst
12.02.2016 19:12
Zitat von Glückskeks2010:
Das ist meine Erfahrung damit. Ich erkläre es jemand, derjenige sagt er versteht es etc. und irgendwann heißt es doch "stell dich nicht so an" oder "ich versteh jetzt nicht warum du dich so verhältst" . Ich habe selbst ja manchmal Probleme meine Tochter zu verstehen, obwohl ich auch so bin.
Aber ich wünsche dir, dass du andere Erfahrungen machst![]()
Also schon bevor mein Freund das wusste, hatte er mal nen blöden Scherz gemacht, ich geweint und er mich dann in den Arm genommen. Klar kommen ab und zu Sätze wie "ich verstehe dich gerade nicht" aber ehrlich gesagt verstehe ich mich selbst manchmal nicht.
12.02.2016 19:13
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Glückskeks2010:
Das ist meine Erfahrung damit. Ich erkläre es jemand, derjenige sagt er versteht es etc. und irgendwann heißt es doch "stell dich nicht so an" oder "ich versteh jetzt nicht warum du dich so verhältst" . Ich habe selbst ja manchmal Probleme meine Tochter zu verstehen, obwohl ich auch so bin.
Aber ich wünsche dir, dass du andere Erfahrungen machst![]()
Also schon bevor mein Freund das wusste, hatte er mal nen blöden Scherz gemacht, ich geweint und er mich dann in den Arm genommen. Klar kommen ab und zu Sätze wie "ich verstehe dich gerade nicht" aber ehrlich gesagt verstehe ich mich selbst manchmal nicht.
Da bist du nicht alleine
12.02.2016 19:15
Zitat von Glückskeks2010:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Glückskeks2010:
Das ist meine Erfahrung damit. Ich erkläre es jemand, derjenige sagt er versteht es etc. und irgendwann heißt es doch "stell dich nicht so an" oder "ich versteh jetzt nicht warum du dich so verhältst" . Ich habe selbst ja manchmal Probleme meine Tochter zu verstehen, obwohl ich auch so bin.
Aber ich wünsche dir, dass du andere Erfahrungen machst![]()
Also schon bevor mein Freund das wusste, hatte er mal nen blöden Scherz gemacht, ich geweint und er mich dann in den Arm genommen. Klar kommen ab und zu Sätze wie "ich verstehe dich gerade nicht" aber ehrlich gesagt verstehe ich mich selbst manchmal nicht.
Da bist du nicht alleine![]()
Ja bin auch sehr froh, dass ich den Test gemacht habe
So weiß ich, es hat nichts mit krank sein zu tun, wenn ich mal einfach im Kindergarten nur noch weg will, sobald viele Leute dort sind
12.02.2016 19:28
Faszinierendes Thema.
Ich habe eben aus Interesse mal still mitgelesen und den Test mal gemacht. Tja, ist bei mir wohl etwas zu spät, aber wenn ich die Tendenzen bei meinen Kindern feststelle, werde ich hoffentlich rechtzeitig ragieren und einen Weg für uns finden.
Immer wieder gut, den Horizont zu erweitern.
Ich habe eben aus Interesse mal still mitgelesen und den Test mal gemacht. Tja, ist bei mir wohl etwas zu spät, aber wenn ich die Tendenzen bei meinen Kindern feststelle, werde ich hoffentlich rechtzeitig ragieren und einen Weg für uns finden.
Immer wieder gut, den Horizont zu erweitern.
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