Mütter- und Schwangerenforum

Erfahrung mit hochsensiblen Kindern

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12.02.2016 19:34
Die Vermutung hab ich bei Amaro auch schon mal gehabt, will aber eh mal
einen Termin im SPZ holen. Mal gucken ob die das testen.

Laut dem Test bin ich auch hochsensibel.... (was durchaus hin käme)
Yogi_Baer
39802 Beiträge
12.02.2016 19:36
Mein Sohn ist hochsensibel , wir wissen das seit da 2jahren jetzt. Hätte ich es eher gewusst würde vieles anders gelaufen sein zB Kiga Eingewöhnung.

Viele Leute haben mich angesprochen ob er Asperger haben könnte. Die Erzieher fanden ihn komisch und faszinierend. Irgendwann sind wir zur Kia - langes Gespräch gehabt.

Mit ca 8 soll er noch zum iq Test , da Anzeichen da sind, das er mehr im Kopf hat.

Er nimmt zB Lärm ganz anders wahr wie zB mein Mann. Bei mir deutet vieles darauf hin das ich es auch hab aber nicht so extrem wie beim großen.
Wenn er sich weh tut denkt man es ist sonst was passiert das ganze Schmerzempfinden ist anders.
12.02.2016 19:40
Unsere Tochter ist hochsensibel.
Sie hat die ersten 1,5 Jahre ihres Lebens fast nur geschrien, hat sich in der Zeit auch kaum entwickelt. Sie fing an zu krabbeln, als sich dieses ständige Schreien besserte mit 18 Monaten. War extrem schnell überreizt (das legt sich gerade etwas), neue Situationen überfordern sie immer, Urlaub ist mir ihr überhaupt nicht möglich bisher, Kindergarteneingewöhnung dauerte ein halbes Jahr, wenn jemand weint oder sich verletzt ist sie ewig untröstlich und bekommt sich kaum mehr ein.
Seit sie 2 ist interessiert sie sich für Buchstaben und kann mittlerweile fast das ganze Alphbet, erkennt, wenn ihr Name irgendwo geschrieben steht usw.
Yogi_Baer
39802 Beiträge
12.02.2016 19:47

Fragebogen: 
Ist 
mein 
Kind
 hochsensibel?


Dieser Fragebogen soll Ihnen helfen, eine erste Einschätzung darüber zu gewinnen, ob Ihr Kind hochsensibel sein könnte oder nicht.
Können
 Sie 
20 
oder 
mehr
 der 
folgenden
 31
 Fragen 
mit 
”ja”
 beantworten, 
besteht
 ein
 deutlicher 
Hinweis
 auf
 die
 Hochsensibilität 
Ihres 
Kindes.


Neigt
 Ihr 
Kind 
zu
 besonders 
starken
 Empfindungen 
über 
die
 fünf 
Sinne?
 (Dinge
 riechen 
zu
 stark, 
sind 
zu 
laut, 
schmecken 
”nach 
Strom”, 
etc.)
Ist 
Ihr 
Kind 
empfindlich 
für 
Kleidung?

 (Materialien,
 Falten,
 Kratzen, 
nicht
 genügend 
sitzende
 Schuhe,
 Farben
 etc.)


War 
oder 
ist
 es 
ein 
”Schrei‐Baby”?


Hat
 oder 
hatte
 es 
einen 
leichten
 Schlaf, 
so 
dass 
es 
nicht 
zu
 den
 “einfach‐mal‐mitnehm‐Kindern”
 gehört?

Gehörte 
oder
 gehört
 es
 zu 
den 
Kindern 
mit
 dem 
”plötzlichen
 Nachtschreck”?

Reagiert 
Ihr 
Kind
 empfindlich 
auf
 jede 
Art 
von
 Veränderung?
Neigt
 es 
zu 
psychosomatischen
 Beschwerden?
 (Kopfweh, Bauchweh, 
Übelkeit,
 Entzündungen,
 besonders 
häufige 
Infekte?)


Haben 
Sie
 Schwierigkeiten,
 Ihr 
Kind
 nach
 einer 
besonders 
”reiz‐vollen”
 Zeit, 
wie 
z.B. 
Kindergeburtstag,
 plötzlich
 erlaubtes Fernsehen 
bei
 Oma,
 ein
 toller 
Ausflug,
 wieder 
zur 
Ruhe
 zu
 bringen?


Reagiert 
es 
nach 
einer 
solchen 
Reizüberflutung 
unter
 Umständen 
auch
 mit 
Fahrigkeit 
und 
Konzentrationsproblemen, 
scheint
 wie 
abwesend 
zu
 sein?

Gilt 
es 
vielleicht 
als
 AD(H)S‐
Kind, 
während 
Sie
 die 
Erfahrung 
machen, 
dass 
klare
 häusliche
 Strukturen 
und 
Ruhepausen
 auch
 Ihr
 Kind 
wieder 
zur 
Ruhe
 bringen?


Kehren 
dann
 Konzentrations‐
 und 
Lernfähigkeit 
zurück?


Zeigt 
Ihr
 Kind 
Zustände
 plötzlicher 
Unterzuckerung
 wie 
z.B. 
Schwäche, 
das 
Gefühl,
 gleich
 umzufallen,
 Konzentrationsschwäche,
 Heißhungerattacken?

Verfügte 
oder 
verfügt 
Ihr 
Kind
 schon 
früh
 über
 einen 
ausgereiften 
Sprachschatz?

Konnte 
oder 
kann
 es
 schon 
früh
 sprachlich 
differenzieren, 
wie
 z.B. 
die 
Geschichte
 soll 
spannend,
 aber 
nicht 
gruselig
 sein?


Ist 
Ihr 
Kind
 ein
 kleiner 
Philosoph,
 der
 sich 
und
 Ihnen
 schon 
unerwartet 
früh
 Fragen 
nach 
dem 
Sinn
 des 
Lebens, 
Leben 
und
 Tod, 
den 
lieben
 Gott
 etc. 
stellt?

Staunen 
Sie über 
eine 
klare, 
früh
ausgeprägte 
Ethik
 und
 Gerechtigkeitsempfinden?


Hat
 ihr
 Kind
 ein 
großes 
Harmoniebedürfnis?

Ist 
Ihr 
Kind 
kritikfreudig,
 aber 
kann
 selbst 
nur
 wenig 
einstecken?

Ist 
Ihr
 Kind
 leicht
 zu 
beschämen 
und 
kann
 – 
beschämt 
–
 auch 
”austicken”?

Neigt
 Ihr
 Kind 
zu
 übermäßigem 
Ehrgeiz
 oder
 kann
 sich
 auch
 komplett
 verweigern?


Sucht 
es 
häufig 
den 
Kontakt 
zu 
Älteren?


Ist 
es 
sehr 
empathisch 
und 
leidet 
leicht 
mit
 anderen 
Wesen?


Hat 
es 
ein
 starkes 
Gespür 
für 
”Atmosphärisches”?


Kommuniziert 
es 
nonverbal 
mit 
Ihnen, 
seinen 
Geschwistern 
oder
 Tieren?


Ist 
es 
sehr
 kreativ?


Ist 
Ihr 
Kind
 wissensdurstig 
und
 erfasst
 Zusammenhänge
 auf 
überraschende
 Art 
und
 Weise?

Kann 
es
 sich 
im 
Spiel
 völlig 
vergessen 
und 
ganz
 in
 seiner
 Welt 
aufgehen?
Spielen
 Musik
 und
 Rhythmus
 eine
 frühe 
Rolle?

Fühlt
 es 
sich 
vielleicht 
”anders” 
als 
seine
 Altersgenossen?
Gilt
 es 
in 
Kindergarten 
oder 
Schule 
als 
Einzelgänger?

Ist 
Mobbing 
in
 der 
Schule 
unter 
Umständen 
eines 
der
 schweren 
Themen 
in 
Ihrem
 Familienalltag?

Alaska
19484 Beiträge
13.02.2016 00:30
Zitat von MiramitLionel:

Ich selbst bin laut dieses Tets hochsensibel mit gut über 200 Punkten.

Ich bin ganz normal aufgewachsen, wurde nicht abgeschirmt oder sonstiges und es war total in Ordnung so. Ich weiß allerdings nicht, wie es ist ein hochsensibles Kind zu haben, mein Sohn ist es nicht. Aber mir hat ganz normales Verhalten mir gegenüber ohne irgendwas besonderes immer geholfen.

Ich finde die Aussage immer schade "wenn man es selbst nicht ist, kann man es nicht verstehen". Habe vorhin meinem Freund die Auswertung des Tests per Whatsapp geschickt und er meinte dann, er versteht nun vieles besser und hat sein Mitgefühl gezeigt. Dennoch würde ich nicht wollen, dass er sich mir gegenüber anders verhält. Nun weiß er aber, warum ich in manchen Situationen anders reagiere als andere Menschen. Und der ist ganz und gar nicht hochsensibel. Auch ein Mensch, der das nicht ist, kann sich in die Marterie einlesen, kann sich ein Urteil bilden und es einschätzen.


Du verwechselst da was. Mein Mann ist auch nicht hochsensibel und versteht mich, nimmt mich sofort in den Arm, wenn er merkt, dass etwas nicht stimmt und zwingt mich nicht, zu jeder Geburtstagsfeier mitzugehen. An Silvester zog er z.B. für ein paar Stunden alleine los und kam dann kurz vor Mitternacht zu meiner kleinen Familienfeier zurück. Das ist Verstehen und Akzeptanz. Da ist mein Mann ganz groß drin.

Aber zwischen verstehen und das selbe empfinden liegt ein himmelweiter Unterschied. Mein Mann kann nicht nachempfinden, warum ich den Telefonhörer nicht in die Hand nehme, wenn ich die Nummer darauf nicht erkenne, er weiß nicht, dass mein Körper da Stresshormone ausschüttet.
Er kann auch nicht nachvollziehen, wie das Gefühl ist, wenn ich andere Menschen automatisch in ihren Gefühlen spiegel oder warum ich tausend Gedanken einfach nicht ablegen kann.
Wenn er Kritik geerntet hat, dann akzeptiert er das, macht es besser und die Sache ist für ihn erledigt. Er kann nicht nachvollziehen, warum ich zwei Wochen später immer noch gedanklich immer und immer wieder die Situation ablaufen lasse.

Von daher ist es nicht dasselbe. Genauso wenig kann ich mich in Personen reinversetzen, die den Adrenalinrausch bie Extremsportarten brauchen. Ich kann nur akzeptieren, dass diese Personen das Feeling brauchen, aber nachvollziehen kann ich es nicht.

Zum Dickmarkierten: genau darum geht es. Ich möchte nicht anders behandelt werden, aber es ist schön, dass meine engsten Familienmitglieder und meine engsten Freunde verstehen, warum ich in manchen Dingen anders ticke, warum ich nie mehr eine Disco betreten werde (u.a.).
13.02.2016 01:02
Zitat von Yogi_Baer:

Fragebogen: 
Ist 
mein 
Kind
 hochsensibel?


Dieser Fragebogen soll Ihnen helfen, eine erste Einschätzung darüber zu gewinnen, ob Ihr Kind hochsensibel sein könnte oder nicht.
Können
 Sie 
20 
oder 
mehr
 der 
folgenden
 31
 Fragen 
mit 
”ja”
 beantworten, 
besteht
 ein
 deutlicher 
Hinweis
 auf
 die
 Hochsensibilität 
Ihres 
Kindes.


Neigt
 Ihr 
Kind 
zu
 besonders 
starken
 Empfindungen 
über 
die
 fünf 
Sinne?
 (Dinge
 riechen 
zu
 stark, 
sind 
zu 
laut, 
schmecken 
”nach 
Strom”, 
etc.)
Ist 
Ihr 
Kind 
empfindlich 
für 
Kleidung?

 (Materialien,
 Falten,
 Kratzen, 
nicht
 genügend 
sitzende
 Schuhe,
 Farben
 etc.)


War 
oder 
ist
 es 
ein 
”Schrei‐Baby”?


Hat
 oder 
hatte
 es 
einen 
leichten
 Schlaf, 
so 
dass 
es 
nicht 
zu
 den
 “einfach‐mal‐mitnehm‐Kindern”
 gehört?

Gehörte 
oder
 gehört
 es
 zu 
den 
Kindern 
mit
 dem 
”plötzlichen
 Nachtschreck”?

Reagiert 
Ihr 
Kind
 empfindlich 
auf
 jede 
Art 
von
 Veränderung?
Neigt
 es 
zu 
psychosomatischen
 Beschwerden?
 (Kopfweh, Bauchweh, 
Übelkeit,
 Entzündungen,
 besonders 
häufige 
Infekte?)


Haben 
Sie
 Schwierigkeiten,
 Ihr 
Kind
 nach
 einer 
besonders 
”reiz‐vollen”
 Zeit, 
wie 
z.B. 
Kindergeburtstag,
 plötzlich
 erlaubtes Fernsehen 
bei
 Oma,
 ein
 toller 
Ausflug,
 wieder 
zur 
Ruhe
 zu
 bringen?


Reagiert 
es 
nach 
einer 
solchen 
Reizüberflutung 
unter
 Umständen 
auch
 mit 
Fahrigkeit 
und 
Konzentrationsproblemen, 
scheint
 wie 
abwesend 
zu
 sein?

Gilt 
es 
vielleicht 
als
 AD(H)S‐
Kind, 
während 
Sie
 die 
Erfahrung 
machen, 
dass 
klare
 häusliche
 Strukturen 
und 
Ruhepausen
 auch
 Ihr
 Kind 
wieder 
zur 
Ruhe
 bringen?


Kehren 
dann
 Konzentrations‐
 und 
Lernfähigkeit 
zurück?


Zeigt 
Ihr
 Kind 
Zustände
 plötzlicher 
Unterzuckerung
 wie 
z.B. 
Schwäche, 
das 
Gefühl,
 gleich
 umzufallen,
 Konzentrationsschwäche,
 Heißhungerattacken?

Verfügte 
oder 
verfügt 
Ihr 
Kind
 schon 
früh
 über
 einen 
ausgereiften 
Sprachschatz?

Konnte 
oder 
kann
 es
 schon 
früh
 sprachlich 
differenzieren, 
wie
 z.B. 
die 
Geschichte
 soll 
spannend,
 aber 
nicht 
gruselig
 sein?


Ist 
Ihr 
Kind
 ein
 kleiner 
Philosoph,
 der
 sich 
und
 Ihnen
 schon 
unerwartet 
früh
 Fragen 
nach 
dem 
Sinn
 des 
Lebens, 
Leben 
und
 Tod, 
den 
lieben
 Gott
 etc. 
stellt?

Staunen 
Sie über 
eine 
klare, 
früh
ausgeprägte 
Ethik
 und
 Gerechtigkeitsempfinden?


Hat
 ihr
 Kind
 ein 
großes 
Harmoniebedürfnis?

Ist 
Ihr 
Kind 
kritikfreudig,
 aber 
kann
 selbst 
nur
 wenig 
einstecken?

Ist 
Ihr
 Kind
 leicht
 zu 
beschämen 
und 
kann
 – 
beschämt 
–
 auch 
”austicken”?

Neigt
 Ihr
 Kind 
zu
 übermäßigem 
Ehrgeiz
 oder
 kann
 sich
 auch
 komplett
 verweigern?


Sucht 
es 
häufig 
den 
Kontakt 
zu 
Älteren?


Ist 
es 
sehr 
empathisch 
und 
leidet 
leicht 
mit
 anderen 
Wesen?


Hat 
es 
ein
 starkes 
Gespür 
für 
”Atmosphärisches”?


Kommuniziert 
es 
nonverbal 
mit 
Ihnen, 
seinen 
Geschwistern 
oder
 Tieren?


Ist 
es 
sehr
 kreativ?


Ist 
Ihr 
Kind
 wissensdurstig 
und
 erfasst
 Zusammenhänge
 auf 
überraschende
 Art 
und
 Weise?

Kann 
es
 sich 
im 
Spiel
 völlig 
vergessen 
und 
ganz
 in
 seiner
 Welt 
aufgehen?
Spielen
 Musik
 und
 Rhythmus
 eine
 frühe 
Rolle?

Fühlt
 es 
sich 
vielleicht 
”anders” 
als 
seine
 Altersgenossen?
Gilt
 es 
in 
Kindergarten 
oder 
Schule 
als 
Einzelgänger?

Ist 
Mobbing 
in
 der 
Schule 
unter 
Umständen 
eines 
der
 schweren 
Themen 
in 
Ihrem
 Familienalltag?

Ich kenne dem Fragebogen und nachdem ich nur ein paar Fragen mit ja beantworten konnte, war ich überzeugt, dass meine Kinder nicht hochsensibel sind. Und trotzdem sind es beide
Yogi_Baer
39802 Beiträge
13.02.2016 07:13
Zitat von Glückskeks2010:

Zitat von Yogi_Baer:

Fragebogen: 
Ist 
mein 
Kind
 hochsensibel?


Dieser Fragebogen soll Ihnen helfen, eine erste Einschätzung darüber zu gewinnen, ob Ihr Kind hochsensibel sein könnte oder nicht.
Können
 Sie 
20 
oder 
mehr
 der 
folgenden
 31
 Fragen 
mit 
”ja”
 beantworten, 
besteht
 ein
 deutlicher 
Hinweis
 auf
 die
 Hochsensibilität 
Ihres 
Kindes.


Neigt
 Ihr 
Kind 
zu
 besonders 
starken
 Empfindungen 
über 
die
 fünf 
Sinne?
 (Dinge
 riechen 
zu
 stark, 
sind 
zu 
laut, 
schmecken 
”nach 
Strom”, 
etc.)
Ist 
Ihr 
Kind 
empfindlich 
für 
Kleidung?

 (Materialien,
 Falten,
 Kratzen, 
nicht
 genügend 
sitzende
 Schuhe,
 Farben
 etc.)


War 
oder 
ist
 es 
ein 
”Schrei‐Baby”?


Hat
 oder 
hatte
 es 
einen 
leichten
 Schlaf, 
so 
dass 
es 
nicht 
zu
 den
 “einfach‐mal‐mitnehm‐Kindern”
 gehört?

Gehörte 
oder
 gehört
 es
 zu 
den 
Kindern 
mit
 dem 
”plötzlichen
 Nachtschreck”?

Reagiert 
Ihr 
Kind
 empfindlich 
auf
 jede 
Art 
von
 Veränderung?
Neigt
 es 
zu 
psychosomatischen
 Beschwerden?
 (Kopfweh, Bauchweh, 
Übelkeit,
 Entzündungen,
 besonders 
häufige 
Infekte?)


Haben 
Sie
 Schwierigkeiten,
 Ihr 
Kind
 nach
 einer 
besonders 
”reiz‐vollen”
 Zeit, 
wie 
z.B. 
Kindergeburtstag,
 plötzlich
 erlaubtes Fernsehen 
bei
 Oma,
 ein
 toller 
Ausflug,
 wieder 
zur 
Ruhe
 zu
 bringen?


Reagiert 
es 
nach 
einer 
solchen 
Reizüberflutung 
unter
 Umständen 
auch
 mit 
Fahrigkeit 
und 
Konzentrationsproblemen, 
scheint
 wie 
abwesend 
zu
 sein?

Gilt 
es 
vielleicht 
als
 AD(H)S‐
Kind, 
während 
Sie
 die 
Erfahrung 
machen, 
dass 
klare
 häusliche
 Strukturen 
und 
Ruhepausen
 auch
 Ihr
 Kind 
wieder 
zur 
Ruhe
 bringen?


Kehren 
dann
 Konzentrations‐
 und 
Lernfähigkeit 
zurück?


Zeigt 
Ihr
 Kind 
Zustände
 plötzlicher 
Unterzuckerung
 wie 
z.B. 
Schwäche, 
das 
Gefühl,
 gleich
 umzufallen,
 Konzentrationsschwäche,
 Heißhungerattacken?

Verfügte 
oder 
verfügt 
Ihr 
Kind
 schon 
früh
 über
 einen 
ausgereiften 
Sprachschatz?

Konnte 
oder 
kann
 es
 schon 
früh
 sprachlich 
differenzieren, 
wie
 z.B. 
die 
Geschichte
 soll 
spannend,
 aber 
nicht 
gruselig
 sein?


Ist 
Ihr 
Kind
 ein
 kleiner 
Philosoph,
 der
 sich 
und
 Ihnen
 schon 
unerwartet 
früh
 Fragen 
nach 
dem 
Sinn
 des 
Lebens, 
Leben 
und
 Tod, 
den 
lieben
 Gott
 etc. 
stellt?

Staunen 
Sie über 
eine 
klare, 
früh
ausgeprägte 
Ethik
 und
 Gerechtigkeitsempfinden?


Hat
 ihr
 Kind
 ein 
großes 
Harmoniebedürfnis?

Ist 
Ihr 
Kind 
kritikfreudig,
 aber 
kann
 selbst 
nur
 wenig 
einstecken?

Ist 
Ihr
 Kind
 leicht
 zu 
beschämen 
und 
kann
 – 
beschämt 
–
 auch 
”austicken”?

Neigt
 Ihr
 Kind 
zu
 übermäßigem 
Ehrgeiz
 oder
 kann
 sich
 auch
 komplett
 verweigern?


Sucht 
es 
häufig 
den 
Kontakt 
zu 
Älteren?


Ist 
es 
sehr 
empathisch 
und 
leidet 
leicht 
mit
 anderen 
Wesen?


Hat 
es 
ein
 starkes 
Gespür 
für 
”Atmosphärisches”?


Kommuniziert 
es 
nonverbal 
mit 
Ihnen, 
seinen 
Geschwistern 
oder
 Tieren?


Ist 
es 
sehr
 kreativ?


Ist 
Ihr 
Kind
 wissensdurstig 
und
 erfasst
 Zusammenhänge
 auf 
überraschende
 Art 
und
 Weise?

Kann 
es
 sich 
im 
Spiel
 völlig 
vergessen 
und 
ganz
 in
 seiner
 Welt 
aufgehen?
Spielen
 Musik
 und
 Rhythmus
 eine
 frühe 
Rolle?

Fühlt
 es 
sich 
vielleicht 
”anders” 
als 
seine
 Altersgenossen?
Gilt
 es 
in 
Kindergarten 
oder 
Schule 
als 
Einzelgänger?

Ist 
Mobbing 
in
 der 
Schule 
unter 
Umständen 
eines 
der
 schweren 
Themen 
in 
Ihrem
 Familienalltag?

Ich kenne dem Fragebogen und nachdem ich nur ein paar Fragen mit ja beantworten konnte, war ich überzeugt, dass meine Kinder nicht hochsensibel sind. Und trotzdem sind es beide
ah ok ich kann 26 mit ja beantworten
Obsidian
15967 Beiträge
13.02.2016 07:25
Zitat von BettyBoard:

Unsere Tochter ist hochsensibel.
Sie hat die ersten 1,5 Jahre ihres Lebens fast nur geschrien, hat sich in der Zeit auch kaum entwickelt. Sie fing an zu krabbeln, als sich dieses ständige Schreien besserte mit 18 Monaten. War extrem schnell überreizt (das legt sich gerade etwas), neue Situationen überfordern sie immer, Urlaub ist mir ihr überhaupt nicht möglich bisher, Kindergarteneingewöhnung dauerte ein halbes Jahr, wenn jemand weint oder sich verletzt ist sie ewig untröstlich und bekommt sich kaum mehr ein.
Seit sie 2 ist interessiert sie sich für Buchstaben und kann mittlerweile fast das ganze Alphbet, erkennt, wenn ihr Name irgendwo geschrieben steht usw.


Darf ich mal fragen, wieso du das noch dazugeschrieben hast?
13.02.2016 08:28
Hallo ihr Lieben!
Ich finde es immer ganz toll, wenn man endlich eine Lösung für die Fragen in seinem Leben gefunden hat. Auch möchte ich gar nicht abstreiten, dass es Hochsensibilität gibt. Auch ich kenne Kinder, die ganz besonders zart besaitet mit allen Vor- und Nachteilen sind. Es ist auch ganz bestimmt produktiv, sich mit Menschen in der gleichen Situation auszutauschen.

Aber bitte, bitte, stellt eure Diagnose niemals nach einem Internettest. Diese Tests sind - insbesondere, wenn gleich ein Link zum käuflich erwerblichen Ratgeber bereitsteht - hochgradig unseriös und so angelegt, dass sie auf fast jeden passen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Barnum-Effekt

Ich selbst habe den gängigsten Test auch gemacht mit recht hoher Punktzahl (Ergebnis: hochsensibel) und bin definitiv nicht hochsensibel. Eigentlich bin ich ein ziemlicher Trampel.

Dafür habe ich auch schon viele andere von diesen Tests gemacht und - Überraschung - ich habe ziemlich viele verschiedene psychische Störungen, bin definitiv ein Indigokind und auch hellseherisch begabt. Mir wurden viele, viele Bücher empfohlen.

Also: Wenn ihr euch ganz sicher seid, dass ihr oder euer Kind hochsensibel seid, sprecht mal mit einem Profi drüber, wie man sich den Alltag vereinfacht. Aber glaubt nicht Internetseiten mit solchen Tests oder den dort empfohlenen Büchern. Egal wie sehr sie angeblich zutreffen.
13.02.2016 08:59
Zitat von Mamota:

Hallo ihr Lieben!
Ich finde es immer ganz toll, wenn man endlich eine Lösung für die Fragen in seinem Leben gefunden hat. Auch möchte ich gar nicht abstreiten, dass es Hochsensibilität gibt. Auch ich kenne Kinder, die ganz besonders zart besaitet mit allen Vor- und Nachteilen sind. Es ist auch ganz bestimmt produktiv, sich mit Menschen in der gleichen Situation auszutauschen.

Aber bitte, bitte, stellt eure Diagnose niemals nach einem Internettest. Diese Tests sind - insbesondere, wenn gleich ein Link zum käuflich erwerblichen Ratgeber bereitsteht - hochgradig unseriös und so angelegt, dass sie auf fast jeden passen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Barnum-Effekt

Ich selbst habe den gängigsten Test auch gemacht mit recht hoher Punktzahl (Ergebnis: hochsensibel) und bin definitiv nicht hochsensibel. Eigentlich bin ich ein ziemlicher Trampel.

Dafür habe ich auch schon viele andere von diesen Tests gemacht und - Überraschung - ich habe ziemlich viele verschiedene psychische Störungen, bin definitiv ein Indigokind und auch hellseherisch begabt. Mir wurden viele, viele Bücher empfohlen.

Also: Wenn ihr euch ganz sicher seid, dass ihr oder euer Kind hochsensibel seid, sprecht mal mit einem Profi drüber, wie man sich den Alltag vereinfacht. Aber glaubt nicht Internetseiten mit solchen Tests oder den dort empfohlenen Büchern. Egal wie sehr sie angeblich zutreffen.

Da kann ich dir nur recht geben. Gerade bei Kindern sind diese Tests schwierig, wie gesagt laut Test sind meine nicht hochsensibel, laut Profi schon und ich kann mittlerweile auch gut selbst einschätzen was bei ihnen Anzeichen sind

Was den Trampel angeht, sagt das gar nichts aus Ich selbst habe kaum Feingefühl, trete anderen Leuten öfter auf den Schlips und würde mich auch als trampelig bezeichnen. Dafür zeigt es sich in anderen Bereichen extrem bei mir. Es ist auch nicht jeder Hochsensible gleich und anscheinend sind es auch nicht immer alle Filter, die nicht richtig funktionieren.
Alaska
19484 Beiträge
13.02.2016 10:31
Ich sagte ja auch nicht, dass man über den Test eine Diagnose stellen soll. Ich find ihn nur gut, weil man die einzelnen Punkte anschaulich aufgeführt hat.
Selbstverständlich fühlen sich da gleich viele als Hochsensibel, die es nicht sind. Diejenigen, die es sind, brauchen nur die Fragen, das Ergebnis wissen sie schon vor der Auswertung. Und dann kommts eben drauf an, wie stark ausgeprägt die einzelnen Punkte sind. Ein echter Hspler denkt nicht nur "Ja, manchmal schon" oder "Könnte auf mich zutreffen". Unter manchen Punkten leidet er wirklich, weil z.B. gar keine Mauer aufgebaut werden kann.

Ich hatte ja auch noch geschrieben, dass ich ihr Kind rein von der Beschreibung her nur als intelligent und sensibel einschätzen würde. Aber das geht über den Bildschirm anhand von Aussagen eben nicht.
13.02.2016 13:01
Zitat von Obsidian:

Zitat von BettyBoard:

Unsere Tochter ist hochsensibel.
Sie hat die ersten 1,5 Jahre ihres Lebens fast nur geschrien, hat sich in der Zeit auch kaum entwickelt. Sie fing an zu krabbeln, als sich dieses ständige Schreien besserte mit 18 Monaten. War extrem schnell überreizt (das legt sich gerade etwas), neue Situationen überfordern sie immer, Urlaub ist mir ihr überhaupt nicht möglich bisher, Kindergarteneingewöhnung dauerte ein halbes Jahr, wenn jemand weint oder sich verletzt ist sie ewig untröstlich und bekommt sich kaum mehr ein.
Seit sie 2 ist interessiert sie sich für Buchstaben und kann mittlerweile fast das ganze Alphbet, erkennt, wenn ihr Name irgendwo geschrieben steht usw.


Darf ich mal fragen, wieso du das noch dazugeschrieben hast?


Wahrscheinlich aus dem selben Grund, aus dem es die anderen Mamas auch dazu geschrieben haben.
Alaska
19484 Beiträge
13.02.2016 13:07
Weil vllt auffällig ist, dass viele HSPler hochintelligent sind? (Ich meine damit die wirklich bestätigten Hochintelligenten, nicht die, die sich dafür halten).
Obsidian
15967 Beiträge
13.02.2016 13:08
Zitat von Alaska:

Weil vllt auffällig ist, dass viele HSPler hochintelligent sind?


Ist es das? Ich hab mich nicht ausführlich dazu belesen, diesen Hinweis allerdings nirgendwo entdeckt, deswegen meine Frage.
Alaska
19484 Beiträge
13.02.2016 13:10
Zitat von Obsidian:

Zitat von Alaska:

Weil vllt auffällig ist, dass viele HSPler hochintelligent sind?


Ist es das? Ich hab mich nicht ausführlich dazu belesen, diesen Hinweis allerdings nirgendwo entdeckt, deswegen meine Frage.


Ja, irgendwo gabs mal einen Artikel. Ich versuch ihn gleich zu finden.
Ich will ja nicht sagen, dass alle HSPler hochintelligent sind, aber unter den Hochintelligenten sind anscheinend auffällig viele.

Würd ja passen. Genie sein liegt immer am Rande des Wahnsinns.
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