Erfahrung mit hochsensiblen Kindern
12.02.2016 19:34
Die Vermutung hab ich bei Amaro auch schon mal gehabt, will aber eh mal
einen Termin im SPZ holen. Mal gucken ob die das testen.
Laut dem Test bin ich auch hochsensibel....
(was durchaus hin käme)
einen Termin im SPZ holen. Mal gucken ob die das testen.
Laut dem Test bin ich auch hochsensibel....
(was durchaus hin käme)
12.02.2016 19:36
Mein Sohn ist hochsensibel , wir wissen das seit da 2jahren jetzt. Hätte ich es eher gewusst würde vieles anders gelaufen sein zB Kiga Eingewöhnung.
Viele Leute haben mich angesprochen ob er Asperger haben könnte. Die Erzieher fanden ihn komisch und faszinierend. Irgendwann sind wir zur Kia - langes Gespräch gehabt.
Mit ca 8 soll er noch zum iq Test , da Anzeichen da sind, das er mehr im Kopf hat.
Er nimmt zB Lärm ganz anders wahr wie zB mein Mann. Bei mir deutet vieles darauf hin das ich es auch hab aber nicht so extrem wie beim großen.
Wenn er sich weh tut denkt man es ist sonst was passiert das ganze Schmerzempfinden ist anders.
Viele Leute haben mich angesprochen ob er Asperger haben könnte. Die Erzieher fanden ihn komisch und faszinierend. Irgendwann sind wir zur Kia - langes Gespräch gehabt.
Mit ca 8 soll er noch zum iq Test , da Anzeichen da sind, das er mehr im Kopf hat.
Er nimmt zB Lärm ganz anders wahr wie zB mein Mann. Bei mir deutet vieles darauf hin das ich es auch hab aber nicht so extrem wie beim großen.
Wenn er sich weh tut denkt man es ist sonst was passiert das ganze Schmerzempfinden ist anders.
12.02.2016 19:40
Unsere Tochter ist hochsensibel.
Sie hat die ersten 1,5 Jahre ihres Lebens fast nur geschrien, hat sich in der Zeit auch kaum entwickelt. Sie fing an zu krabbeln, als sich dieses ständige Schreien besserte mit 18 Monaten. War extrem schnell überreizt (das legt sich gerade etwas), neue Situationen überfordern sie immer, Urlaub ist mir ihr überhaupt nicht möglich bisher, Kindergarteneingewöhnung dauerte ein halbes Jahr, wenn jemand weint oder sich verletzt ist sie ewig untröstlich und bekommt sich kaum mehr ein.
Seit sie 2 ist interessiert sie sich für Buchstaben und kann mittlerweile fast das ganze Alphbet, erkennt, wenn ihr Name irgendwo geschrieben steht usw.
Sie hat die ersten 1,5 Jahre ihres Lebens fast nur geschrien, hat sich in der Zeit auch kaum entwickelt. Sie fing an zu krabbeln, als sich dieses ständige Schreien besserte mit 18 Monaten. War extrem schnell überreizt (das legt sich gerade etwas), neue Situationen überfordern sie immer, Urlaub ist mir ihr überhaupt nicht möglich bisher, Kindergarteneingewöhnung dauerte ein halbes Jahr, wenn jemand weint oder sich verletzt ist sie ewig untröstlich und bekommt sich kaum mehr ein.
Seit sie 2 ist interessiert sie sich für Buchstaben und kann mittlerweile fast das ganze Alphbet, erkennt, wenn ihr Name irgendwo geschrieben steht usw.
12.02.2016 19:47
Fragebogen: Ist mein Kind hochsensibel?
Dieser Fragebogen soll Ihnen helfen, eine erste Einschätzung darüber zu gewinnen, ob Ihr Kind hochsensibel sein könnte oder nicht.
Können Sie 20 oder mehr der folgenden 31 Fragen mit ”ja” beantworten, besteht ein deutlicher Hinweis auf die Hochsensibilität Ihres Kindes.
Neigt Ihr Kind zu besonders starken Empfindungen über die fünf Sinne? (Dinge riechen zu stark, sind zu laut, schmecken ”nach Strom”, etc.)
Ist Ihr Kind empfindlich für Kleidung? (Materialien, Falten, Kratzen, nicht genügend sitzende Schuhe, Farben etc.)
War oder ist es ein ”Schrei‐Baby”?
Hat oder hatte es einen leichten Schlaf, so dass es nicht zu den “einfach‐mal‐mitnehm‐Kindern” gehört?
Gehörte oder gehört es zu den Kindern mit dem ”plötzlichen Nachtschreck”?
Reagiert Ihr Kind empfindlich auf jede Art von Veränderung?
Neigt es zu psychosomatischen Beschwerden? (Kopfweh, Bauchweh, Übelkeit, Entzündungen, besonders häufige Infekte?)
Haben Sie Schwierigkeiten, Ihr Kind nach einer besonders ”reiz‐vollen” Zeit, wie z.B. Kindergeburtstag, plötzlich erlaubtes Fernsehen bei Oma, ein toller Ausflug, wieder zur Ruhe zu bringen?
Reagiert es nach einer solchen Reizüberflutung unter Umständen auch mit Fahrigkeit und Konzentrationsproblemen, scheint wie abwesend zu sein?
Gilt es vielleicht als AD(H)S‐ Kind, während Sie die Erfahrung machen, dass klare häusliche Strukturen und Ruhepausen auch Ihr Kind wieder zur Ruhe bringen?
Kehren dann Konzentrations‐ und Lernfähigkeit zurück?
Zeigt Ihr Kind Zustände plötzlicher Unterzuckerung wie z.B. Schwäche, das Gefühl, gleich umzufallen, Konzentrationsschwäche, Heißhungerattacken?
Verfügte oder verfügt Ihr Kind schon früh über einen ausgereiften Sprachschatz?
Konnte oder kann es schon früh sprachlich differenzieren, wie z.B. die Geschichte soll spannend, aber nicht gruselig sein?
Ist Ihr Kind ein kleiner Philosoph, der sich und Ihnen schon unerwartet früh Fragen nach dem Sinn des Lebens, Leben und Tod, den lieben Gott etc. stellt?
Staunen Sie über eine klare, früh ausgeprägte Ethik und Gerechtigkeitsempfinden?
Hat ihr Kind ein großes Harmoniebedürfnis?
Ist Ihr Kind kritikfreudig, aber kann selbst nur wenig einstecken?
Ist Ihr Kind leicht zu beschämen und kann – beschämt – auch ”austicken”?
Neigt Ihr Kind zu übermäßigem Ehrgeiz oder kann sich auch komplett verweigern?
Sucht es häufig den Kontakt zu Älteren?
Ist es sehr empathisch und leidet leicht mit anderen Wesen?
Hat es ein starkes Gespür für ”Atmosphärisches”?
Kommuniziert es nonverbal mit Ihnen, seinen Geschwistern oder Tieren?
Ist es sehr kreativ?
Ist Ihr Kind wissensdurstig und erfasst Zusammenhänge auf überraschende Art und Weise?
Kann es sich im Spiel völlig vergessen und ganz in seiner Welt aufgehen?
Spielen Musik und Rhythmus eine frühe Rolle?
Fühlt es sich vielleicht ”anders” als seine Altersgenossen?
Gilt es in Kindergarten oder Schule als Einzelgänger?
Ist Mobbing in der Schule unter Umständen eines der schweren Themen in Ihrem Familienalltag?
13.02.2016 00:30
Zitat von MiramitLionel:
Ich selbst bin laut dieses Tets hochsensibel mit gut über 200 Punkten.
Ich bin ganz normal aufgewachsen, wurde nicht abgeschirmt oder sonstiges und es war total in Ordnung so. Ich weiß allerdings nicht, wie es ist ein hochsensibles Kind zu haben, mein Sohn ist es nicht. Aber mir hat ganz normales Verhalten mir gegenüber ohne irgendwas besonderes immer geholfen.
Ich finde die Aussage immer schade "wenn man es selbst nicht ist, kann man es nicht verstehen". Habe vorhin meinem Freund die Auswertung des Tests per Whatsapp geschickt und er meinte dann, er versteht nun vieles besser und hat sein Mitgefühl gezeigt. Dennoch würde ich nicht wollen, dass er sich mir gegenüber anders verhält. Nun weiß er aber, warum ich in manchen Situationen anders reagiere als andere Menschen. Und der ist ganz und gar nicht hochsensibel. Auch ein Mensch, der das nicht ist, kann sich in die Marterie einlesen, kann sich ein Urteil bilden und es einschätzen.
Du verwechselst da was. Mein Mann ist auch nicht hochsensibel und versteht mich, nimmt mich sofort in den Arm, wenn er merkt, dass etwas nicht stimmt und zwingt mich nicht, zu jeder Geburtstagsfeier mitzugehen. An Silvester zog er z.B. für ein paar Stunden alleine los und kam dann kurz vor Mitternacht zu meiner kleinen Familienfeier zurück. Das ist Verstehen und Akzeptanz. Da ist mein Mann ganz groß drin.
Aber zwischen verstehen und das selbe empfinden liegt ein himmelweiter Unterschied. Mein Mann kann nicht nachempfinden, warum ich den Telefonhörer nicht in die Hand nehme, wenn ich die Nummer darauf nicht erkenne, er weiß nicht, dass mein Körper da Stresshormone ausschüttet.
Er kann auch nicht nachvollziehen, wie das Gefühl ist, wenn ich andere Menschen automatisch in ihren Gefühlen spiegel oder warum ich tausend Gedanken einfach nicht ablegen kann.
Wenn er Kritik geerntet hat, dann akzeptiert er das, macht es besser und die Sache ist für ihn erledigt. Er kann nicht nachvollziehen, warum ich zwei Wochen später immer noch gedanklich immer und immer wieder die Situation ablaufen lasse.
Von daher ist es nicht dasselbe. Genauso wenig kann ich mich in Personen reinversetzen, die den Adrenalinrausch bie Extremsportarten brauchen. Ich kann nur akzeptieren, dass diese Personen das Feeling brauchen, aber nachvollziehen kann ich es nicht.
Zum Dickmarkierten: genau darum geht es. Ich möchte nicht anders behandelt werden, aber es ist schön, dass meine engsten Familienmitglieder und meine engsten Freunde verstehen, warum ich in manchen Dingen anders ticke, warum ich nie mehr eine Disco betreten werde (u.a.).
13.02.2016 01:02
Zitat von Yogi_Baer:
Fragebogen: Ist mein Kind hochsensibel?
Dieser Fragebogen soll Ihnen helfen, eine erste Einschätzung darüber zu gewinnen, ob Ihr Kind hochsensibel sein könnte oder nicht.
Können Sie 20 oder mehr der folgenden 31 Fragen mit ”ja” beantworten, besteht ein deutlicher Hinweis auf die Hochsensibilität Ihres Kindes.
Neigt Ihr Kind zu besonders starken Empfindungen über die fünf Sinne? (Dinge riechen zu stark, sind zu laut, schmecken ”nach Strom”, etc.)
Ist Ihr Kind empfindlich für Kleidung? (Materialien, Falten, Kratzen, nicht genügend sitzende Schuhe, Farben etc.)
War oder ist es ein ”Schrei‐Baby”?
Hat oder hatte es einen leichten Schlaf, so dass es nicht zu den “einfach‐mal‐mitnehm‐Kindern” gehört?
Gehörte oder gehört es zu den Kindern mit dem ”plötzlichen Nachtschreck”?
Reagiert Ihr Kind empfindlich auf jede Art von Veränderung?
Neigt es zu psychosomatischen Beschwerden? (Kopfweh, Bauchweh, Übelkeit, Entzündungen, besonders häufige Infekte?)
Haben Sie Schwierigkeiten, Ihr Kind nach einer besonders ”reiz‐vollen” Zeit, wie z.B. Kindergeburtstag, plötzlich erlaubtes Fernsehen bei Oma, ein toller Ausflug, wieder zur Ruhe zu bringen?
Reagiert es nach einer solchen Reizüberflutung unter Umständen auch mit Fahrigkeit und Konzentrationsproblemen, scheint wie abwesend zu sein?
Gilt es vielleicht als AD(H)S‐ Kind, während Sie die Erfahrung machen, dass klare häusliche Strukturen und Ruhepausen auch Ihr Kind wieder zur Ruhe bringen?
Kehren dann Konzentrations‐ und Lernfähigkeit zurück?
Zeigt Ihr Kind Zustände plötzlicher Unterzuckerung wie z.B. Schwäche, das Gefühl, gleich umzufallen, Konzentrationsschwäche, Heißhungerattacken?
Verfügte oder verfügt Ihr Kind schon früh über einen ausgereiften Sprachschatz?
Konnte oder kann es schon früh sprachlich differenzieren, wie z.B. die Geschichte soll spannend, aber nicht gruselig sein?
Ist Ihr Kind ein kleiner Philosoph, der sich und Ihnen schon unerwartet früh Fragen nach dem Sinn des Lebens, Leben und Tod, den lieben Gott etc. stellt?
Staunen Sie über eine klare, früh ausgeprägte Ethik und Gerechtigkeitsempfinden?
Hat ihr Kind ein großes Harmoniebedürfnis?
Ist Ihr Kind kritikfreudig, aber kann selbst nur wenig einstecken?
Ist Ihr Kind leicht zu beschämen und kann – beschämt – auch ”austicken”?
Neigt Ihr Kind zu übermäßigem Ehrgeiz oder kann sich auch komplett verweigern?
Sucht es häufig den Kontakt zu Älteren?
Ist es sehr empathisch und leidet leicht mit anderen Wesen?
Hat es ein starkes Gespür für ”Atmosphärisches”?
Kommuniziert es nonverbal mit Ihnen, seinen Geschwistern oder Tieren?
Ist es sehr kreativ?
Ist Ihr Kind wissensdurstig und erfasst Zusammenhänge auf überraschende Art und Weise?
Kann es sich im Spiel völlig vergessen und ganz in seiner Welt aufgehen?
Spielen Musik und Rhythmus eine frühe Rolle?
Fühlt es sich vielleicht ”anders” als seine Altersgenossen?
Gilt es in Kindergarten oder Schule als Einzelgänger?
Ist Mobbing in der Schule unter Umständen eines der schweren Themen in Ihrem Familienalltag?
Ich kenne dem Fragebogen und nachdem ich nur ein paar Fragen mit ja beantworten konnte, war ich überzeugt, dass meine Kinder nicht hochsensibel sind. Und trotzdem sind es beide
13.02.2016 07:13
Zitat von Glückskeks2010:ah ok
Zitat von Yogi_Baer:
Fragebogen: Ist mein Kind hochsensibel?
Dieser Fragebogen soll Ihnen helfen, eine erste Einschätzung darüber zu gewinnen, ob Ihr Kind hochsensibel sein könnte oder nicht.
Können Sie 20 oder mehr der folgenden 31 Fragen mit ”ja” beantworten, besteht ein deutlicher Hinweis auf die Hochsensibilität Ihres Kindes.
Neigt Ihr Kind zu besonders starken Empfindungen über die fünf Sinne? (Dinge riechen zu stark, sind zu laut, schmecken ”nach Strom”, etc.)
Ist Ihr Kind empfindlich für Kleidung? (Materialien, Falten, Kratzen, nicht genügend sitzende Schuhe, Farben etc.)
War oder ist es ein ”Schrei‐Baby”?
Hat oder hatte es einen leichten Schlaf, so dass es nicht zu den “einfach‐mal‐mitnehm‐Kindern” gehört?
Gehörte oder gehört es zu den Kindern mit dem ”plötzlichen Nachtschreck”?
Reagiert Ihr Kind empfindlich auf jede Art von Veränderung?
Neigt es zu psychosomatischen Beschwerden? (Kopfweh, Bauchweh, Übelkeit, Entzündungen, besonders häufige Infekte?)
Haben Sie Schwierigkeiten, Ihr Kind nach einer besonders ”reiz‐vollen” Zeit, wie z.B. Kindergeburtstag, plötzlich erlaubtes Fernsehen bei Oma, ein toller Ausflug, wieder zur Ruhe zu bringen?
Reagiert es nach einer solchen Reizüberflutung unter Umständen auch mit Fahrigkeit und Konzentrationsproblemen, scheint wie abwesend zu sein?
Gilt es vielleicht als AD(H)S‐ Kind, während Sie die Erfahrung machen, dass klare häusliche Strukturen und Ruhepausen auch Ihr Kind wieder zur Ruhe bringen?
Kehren dann Konzentrations‐ und Lernfähigkeit zurück?
Zeigt Ihr Kind Zustände plötzlicher Unterzuckerung wie z.B. Schwäche, das Gefühl, gleich umzufallen, Konzentrationsschwäche, Heißhungerattacken?
Verfügte oder verfügt Ihr Kind schon früh über einen ausgereiften Sprachschatz?
Konnte oder kann es schon früh sprachlich differenzieren, wie z.B. die Geschichte soll spannend, aber nicht gruselig sein?
Ist Ihr Kind ein kleiner Philosoph, der sich und Ihnen schon unerwartet früh Fragen nach dem Sinn des Lebens, Leben und Tod, den lieben Gott etc. stellt?
Staunen Sie über eine klare, früh ausgeprägte Ethik und Gerechtigkeitsempfinden?
Hat ihr Kind ein großes Harmoniebedürfnis?
Ist Ihr Kind kritikfreudig, aber kann selbst nur wenig einstecken?
Ist Ihr Kind leicht zu beschämen und kann – beschämt – auch ”austicken”?
Neigt Ihr Kind zu übermäßigem Ehrgeiz oder kann sich auch komplett verweigern?
Sucht es häufig den Kontakt zu Älteren?
Ist es sehr empathisch und leidet leicht mit anderen Wesen?
Hat es ein starkes Gespür für ”Atmosphärisches”?
Kommuniziert es nonverbal mit Ihnen, seinen Geschwistern oder Tieren?
Ist es sehr kreativ?
Ist Ihr Kind wissensdurstig und erfasst Zusammenhänge auf überraschende Art und Weise?
Kann es sich im Spiel völlig vergessen und ganz in seiner Welt aufgehen?
Spielen Musik und Rhythmus eine frühe Rolle?
Fühlt es sich vielleicht ”anders” als seine Altersgenossen?
Gilt es in Kindergarten oder Schule als Einzelgänger?
Ist Mobbing in der Schule unter Umständen eines der schweren Themen in Ihrem Familienalltag?
Ich kenne dem Fragebogen und nachdem ich nur ein paar Fragen mit ja beantworten konnte, war ich überzeugt, dass meine Kinder nicht hochsensibel sind. Und trotzdem sind es beide![]()
ich kann 26 mit ja beantworten
13.02.2016 07:25
Zitat von BettyBoard:
Unsere Tochter ist hochsensibel.
Sie hat die ersten 1,5 Jahre ihres Lebens fast nur geschrien, hat sich in der Zeit auch kaum entwickelt. Sie fing an zu krabbeln, als sich dieses ständige Schreien besserte mit 18 Monaten. War extrem schnell überreizt (das legt sich gerade etwas), neue Situationen überfordern sie immer, Urlaub ist mir ihr überhaupt nicht möglich bisher, Kindergarteneingewöhnung dauerte ein halbes Jahr, wenn jemand weint oder sich verletzt ist sie ewig untröstlich und bekommt sich kaum mehr ein.
Seit sie 2 ist interessiert sie sich für Buchstaben und kann mittlerweile fast das ganze Alphbet, erkennt, wenn ihr Name irgendwo geschrieben steht usw.
Darf ich mal fragen, wieso du das noch dazugeschrieben hast?
13.02.2016 08:28
Hallo ihr Lieben!
Ich finde es immer ganz toll, wenn man endlich eine Lösung für die Fragen in seinem Leben gefunden hat. Auch möchte ich gar nicht abstreiten, dass es Hochsensibilität gibt. Auch ich kenne Kinder, die ganz besonders zart besaitet mit allen Vor- und Nachteilen sind. Es ist auch ganz bestimmt produktiv, sich mit Menschen in der gleichen Situation auszutauschen.
Aber bitte, bitte, stellt eure Diagnose niemals nach einem Internettest. Diese Tests sind - insbesondere, wenn gleich ein Link zum käuflich erwerblichen Ratgeber bereitsteht - hochgradig unseriös und so angelegt, dass sie auf fast jeden passen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Barnum-Effekt
Ich selbst habe den gängigsten Test auch gemacht mit recht hoher Punktzahl (Ergebnis: hochsensibel) und bin definitiv nicht hochsensibel. Eigentlich bin ich ein ziemlicher Trampel.
Dafür habe ich auch schon viele andere von diesen Tests gemacht und - Überraschung
- ich habe ziemlich viele verschiedene psychische Störungen, bin definitiv ein Indigokind und auch hellseherisch begabt. Mir wurden viele, viele Bücher empfohlen.
Also: Wenn ihr euch ganz sicher seid, dass ihr oder euer Kind hochsensibel seid, sprecht mal mit einem Profi drüber, wie man sich den Alltag vereinfacht. Aber glaubt nicht Internetseiten mit solchen Tests oder den dort empfohlenen Büchern. Egal wie sehr sie angeblich zutreffen.
Ich finde es immer ganz toll, wenn man endlich eine Lösung für die Fragen in seinem Leben gefunden hat. Auch möchte ich gar nicht abstreiten, dass es Hochsensibilität gibt. Auch ich kenne Kinder, die ganz besonders zart besaitet mit allen Vor- und Nachteilen sind. Es ist auch ganz bestimmt produktiv, sich mit Menschen in der gleichen Situation auszutauschen.
Aber bitte, bitte, stellt eure Diagnose niemals nach einem Internettest. Diese Tests sind - insbesondere, wenn gleich ein Link zum käuflich erwerblichen Ratgeber bereitsteht - hochgradig unseriös und so angelegt, dass sie auf fast jeden passen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Barnum-Effekt
Ich selbst habe den gängigsten Test auch gemacht mit recht hoher Punktzahl (Ergebnis: hochsensibel) und bin definitiv nicht hochsensibel. Eigentlich bin ich ein ziemlicher Trampel.
Dafür habe ich auch schon viele andere von diesen Tests gemacht und - Überraschung
- ich habe ziemlich viele verschiedene psychische Störungen, bin definitiv ein Indigokind und auch hellseherisch begabt. Mir wurden viele, viele Bücher empfohlen. Also: Wenn ihr euch ganz sicher seid, dass ihr oder euer Kind hochsensibel seid, sprecht mal mit einem Profi drüber, wie man sich den Alltag vereinfacht. Aber glaubt nicht Internetseiten mit solchen Tests oder den dort empfohlenen Büchern. Egal wie sehr sie angeblich zutreffen.
13.02.2016 08:59
Zitat von Mamota:
Hallo ihr Lieben!
Ich finde es immer ganz toll, wenn man endlich eine Lösung für die Fragen in seinem Leben gefunden hat. Auch möchte ich gar nicht abstreiten, dass es Hochsensibilität gibt. Auch ich kenne Kinder, die ganz besonders zart besaitet mit allen Vor- und Nachteilen sind. Es ist auch ganz bestimmt produktiv, sich mit Menschen in der gleichen Situation auszutauschen.
Aber bitte, bitte, stellt eure Diagnose niemals nach einem Internettest. Diese Tests sind - insbesondere, wenn gleich ein Link zum käuflich erwerblichen Ratgeber bereitsteht - hochgradig unseriös und so angelegt, dass sie auf fast jeden passen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Barnum-Effekt
Ich selbst habe den gängigsten Test auch gemacht mit recht hoher Punktzahl (Ergebnis: hochsensibel) und bin definitiv nicht hochsensibel. Eigentlich bin ich ein ziemlicher Trampel.
Dafür habe ich auch schon viele andere von diesen Tests gemacht und - Überraschung- ich habe ziemlich viele verschiedene psychische Störungen, bin definitiv ein Indigokind und auch hellseherisch begabt. Mir wurden viele, viele Bücher empfohlen.
Also: Wenn ihr euch ganz sicher seid, dass ihr oder euer Kind hochsensibel seid, sprecht mal mit einem Profi drüber, wie man sich den Alltag vereinfacht. Aber glaubt nicht Internetseiten mit solchen Tests oder den dort empfohlenen Büchern. Egal wie sehr sie angeblich zutreffen.
Da kann ich dir nur recht geben. Gerade bei Kindern sind diese Tests schwierig, wie gesagt laut Test sind meine nicht hochsensibel, laut Profi schon und ich kann mittlerweile auch gut selbst einschätzen was bei ihnen Anzeichen sind
Was den Trampel angeht, sagt das gar nichts aus
Ich selbst habe kaum Feingefühl, trete anderen Leuten öfter auf den Schlips und würde mich auch als trampelig bezeichnen. Dafür zeigt es sich in anderen Bereichen extrem bei mir. Es ist auch nicht jeder Hochsensible gleich und anscheinend sind es auch nicht immer alle Filter, die nicht richtig funktionieren.
13.02.2016 10:31
Ich sagte ja auch nicht, dass man über den Test eine Diagnose stellen soll. Ich find ihn nur gut, weil man die einzelnen Punkte anschaulich aufgeführt hat.
Selbstverständlich fühlen sich da gleich viele als Hochsensibel, die es nicht sind. Diejenigen, die es sind, brauchen nur die Fragen, das Ergebnis wissen sie schon vor der Auswertung. Und dann kommts eben drauf an, wie stark ausgeprägt die einzelnen Punkte sind. Ein echter Hspler denkt nicht nur "Ja, manchmal schon" oder "Könnte auf mich zutreffen". Unter manchen Punkten leidet er wirklich, weil z.B. gar keine Mauer aufgebaut werden kann.
Ich hatte ja auch noch geschrieben, dass ich ihr Kind rein von der Beschreibung her nur als intelligent und sensibel einschätzen würde. Aber das geht über den Bildschirm anhand von Aussagen eben nicht.
Selbstverständlich fühlen sich da gleich viele als Hochsensibel, die es nicht sind. Diejenigen, die es sind, brauchen nur die Fragen, das Ergebnis wissen sie schon vor der Auswertung. Und dann kommts eben drauf an, wie stark ausgeprägt die einzelnen Punkte sind. Ein echter Hspler denkt nicht nur "Ja, manchmal schon" oder "Könnte auf mich zutreffen". Unter manchen Punkten leidet er wirklich, weil z.B. gar keine Mauer aufgebaut werden kann.
Ich hatte ja auch noch geschrieben, dass ich ihr Kind rein von der Beschreibung her nur als intelligent und sensibel einschätzen würde. Aber das geht über den Bildschirm anhand von Aussagen eben nicht.
13.02.2016 13:01
Zitat von Obsidian:
Zitat von BettyBoard:
Unsere Tochter ist hochsensibel.
Sie hat die ersten 1,5 Jahre ihres Lebens fast nur geschrien, hat sich in der Zeit auch kaum entwickelt. Sie fing an zu krabbeln, als sich dieses ständige Schreien besserte mit 18 Monaten. War extrem schnell überreizt (das legt sich gerade etwas), neue Situationen überfordern sie immer, Urlaub ist mir ihr überhaupt nicht möglich bisher, Kindergarteneingewöhnung dauerte ein halbes Jahr, wenn jemand weint oder sich verletzt ist sie ewig untröstlich und bekommt sich kaum mehr ein.
Seit sie 2 ist interessiert sie sich für Buchstaben und kann mittlerweile fast das ganze Alphbet, erkennt, wenn ihr Name irgendwo geschrieben steht usw.
Darf ich mal fragen, wieso du das noch dazugeschrieben hast?
Wahrscheinlich aus dem selben Grund, aus dem es die anderen Mamas auch dazu geschrieben haben.
13.02.2016 13:07
Weil vllt auffällig ist, dass viele HSPler hochintelligent sind?
(Ich meine damit die wirklich bestätigten Hochintelligenten, nicht die, die sich dafür halten).
(Ich meine damit die wirklich bestätigten Hochintelligenten, nicht die, die sich dafür halten).
13.02.2016 13:08
Zitat von Alaska:
Weil vllt auffällig ist, dass viele HSPler hochintelligent sind?![]()
Ist es das? Ich hab mich nicht ausführlich dazu belesen, diesen Hinweis allerdings nirgendwo entdeckt, deswegen meine Frage.
13.02.2016 13:10
Zitat von Obsidian:
Zitat von Alaska:
Weil vllt auffällig ist, dass viele HSPler hochintelligent sind?![]()
Ist es das? Ich hab mich nicht ausführlich dazu belesen, diesen Hinweis allerdings nirgendwo entdeckt, deswegen meine Frage.
Ja, irgendwo gabs mal einen Artikel. Ich versuch ihn gleich zu finden.
Ich will ja nicht sagen, dass alle HSPler hochintelligent sind, aber unter den Hochintelligenten sind anscheinend auffällig viele.
Würd ja passen. Genie sein liegt immer am Rande des Wahnsinns.
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